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FeetUp®- Oder wie man Kopfstand in der Luft macht

Da ist sie wieder, so eine Erfindung, die uns nicht in Ruhe lässt, den Sportler in uns triggert und die wir unbedingt ausprobieren möchten. Diesmal geht es um den FeetUp® Kopfstandhocker, der uns für unseren Test freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Ihr habt euch sicher alle schon einmal im Kopfstand probiert, übt den sogar fleißig momentan oder wollt vielleicht mal wieder das Kind in euch wecken? Dieser Hocker wurde speziell dafür gebaut, umgekehrte Körperhaltungen ohne Probleme und vor allem ohne Druck auf Kopf, Nacken und Schultern ausführen zu können. Dies ist besonders für Anfänger oder „Wiedereinsteiger“ interessant, die vielleicht noch nicht 100%ig das Körpergefühl für den Kopfstand haben, aber diesen praktizieren möchten und eventuell das Ziel verfolgen, den Kopfstand einmal ohne Hilfe beherrschen zu können. Besonders bei den Yogis ist dieses Bedürfnis offensichtlich vorhanden und da wir uns dazu zählen, steigen auch wir ein in die wunderbare Erfahrung der schwebenden Umkehrhaltungen.

Der normale Kopfstand birgt viele Risiken

Auch wenn es auf Fotos oder in Videos leicht aussieht – der herkömmliche Kopfstand ohne Hocker birgt für Ungeübte viele Risiken. Man kann ihn tatsächlich auf dem Kopf ausüben oder beide Hände bzw. die Unterarme zur Stütze verwenden. Das kann aber sehr schmerzhaft für den Kopf werden, weil der Druck des Körpergewichts zu groß sein könnte. Falls ihr ungeübt seid, kann sich dieser Druck sogar negativ auf den Nacken und die Halswirbelsäule auswirken. Wenn man den Kopfstand ohne Wand übt, fällt man zudem definitiv um. Auch das muss zunächst kontrolliert praktiziert werden. Hier ist sehr viel Körperspannung, Ruhe und Konzentration gefragt. Für Anfänger nicht immer ganz einfach. Und wie bekommt man eigentlich die Beine in die Luft ohne Schwung? Tja, das alles geht mit dem FeetUp® ziemlich gut.

Der Kopfstand mit dem Feetup oder: #Feetupasana

Der FeetUp® Kopfstandhocker erleichtert den Einstieg in die Kopfstandpraxis erheblich. Man bereitet sich zunächst einige Sekunden am Feetup vor, indem man Schultern und Nacken etwas dehnt. Es ist wichtig, diese Bereiche gut aufzuwärmen. Auf dem beiliegenden Poster findet ihr dafür detaillierte Übungen und Anleitungen.

Nach der Aufwärmphase steckt ihr den Kopf in das dafür vorgesehene Loch im Hocker und bleibt zwei Fingerbreit vom Polster mit dem Nacken entfernt. Die Hände befinden sich zur Unterstützung auf dem Holz vor dem Polster. Nun bildet ihr ein menschliches Dreieck, indem ihr den Po gen Decke streckt, während die Füße auf dem Boden bleiben. Ihr könnt jetzt mit den Füßen Richtung Hocker laufen. Der Kopf steckt immer noch im Hocker, die Schultern und der Nacken sollten entspannt sein. Vertraut euch! Nun werden die Beine zum Körper gebeugt, eins nach dem anderen, die Knie zeigen jetzt zur Brust und die Füße sind bereits in der Luft.

Sodann schwebt ihr schon als „Päckchen“ im Hocker. Nun könnt ihr die Beine strecken und euch erstmal an dieses schwebende Gefühl gewöhnen. Anfangs spürt ihr vielleicht noch etwas Druck auf den Schultern, da wo man auf dem Polster aufliegt. Daran gewöhnt man sich aber nach einer Weile und der Druck verschwindet. Bitte versucht aktiv, diesen Bereich zu entspannen und nicht zu verkrampfen. Es könnte auch noch etwas wackelig sein, da sich die gestreckten Beine in alle Richtungen bewegen wollen. Hier solltet ihr euch konzentrieren und mit dem Körper zentrieren, also eure Mitte finden und versuchen nicht zu viel zu wackeln. 😉 Der Blick ist nicht zum Boden gerichtet, sondern geradeaus. Ihr seht die Welt nun „upside down“. Et voilà – ihr schwebt im Kopfstand und es war gar nicht so schwer, oder? Am Anfang bleibt ihr nur einige Sekunden im Kopfstand. Dann zieht ihr zunächst die Knie wieder zur Brust und stellt die Füße wieder am Boden ab. Zu zweit lässt sich das Ganze übrigens auch gut ausführen, da man sich hier gegenseitig korrigieren und helfen kann. Außerdem solltet ihr den Hocker unbedingt an eine Wand stellen, falls es doch mal Gleichgewichtsprobleme geben sollte.

Mit dem FeetUp® kann man viele Übungen ausführen, die im Yoga invers sind. Zudem kann man im bzw. am Hocker Spagat, Grätschen, Rotationen, Vor- und Rückbeugen, die Schulterbrücke, Entspannungsübungen, Meditation, das Rad, Armbalancen wie die Krähe und viele andere Asanas üben. Auch Liegestütze lassen sich gut üben und sogar der umgekehrte Schneidersitz ist möglich. Komplette Flows kann man mit dem FeetUp® auch durchführen. Ihr könnt ganze Yogastunden mit diesem Hocker vollbringen. Man kann ihn aber auch einfach mal zum Sitzen verwenden, als Laptoptisch oder als Ablage für den Klamottenberg, der sich im Laufe der Woche angesammelt hat.

Was wir auch wirklich toll finden, ist die Möglichkeit, mit dem Hocker die Bauchmuskulatur zu trainieren. Die gestreckten Beine nur mit Hilfe der Bauchmuskeln nach oben zu ziehen ist gar nicht so einfach wie es aussieht. Aber auch diese Übung fällt irgendwann leichter und eine kräftigere Coremuskulatur ist nach einiger Zeit deutlich wahrnehmbar.

Fun Fact: Der Kopfstand wurde von den ersten Yogis praktiziert, weil sie annahmen, die Lebensenergie fließe so zurück in den Kopf und das Leben würde verlängert. Das sei jetzt mal so dahingestellt. Jeder ist selbst für seine Lebensenergie verantwortlich. Ein Kopfstand schadet da sicherlich nicht, sofern man keine Probleme mit dem Blutdruck oder irgendwelche Verletzungen hat. Bitte fragt bei körperlichen Problemen vor der Nutzung des Hockers immer einen Arzt. Bei Schwangerschaften, Problemen mit dem Augeninnendruck, nach OP’s usw. verwendet den Hocker bitte nicht. Personen mit einem Körpergewicht über 120 kg sollten den Hocker auch nicht verwenden.

Unser Fazit: We love! Alle Daumen nach oben für diesen tollen Hocker! Auf Instagram kann man an sehr schönen FeetUp® Challenges teilnehmen. Dort findet ihr auch ganz viele Anregungen, wie ihr den FeetUp® zum Üben verwenden könnt. Bei Facebook werden oft auch online Kurse zum FeetUp® angeboten. Die kann man dann zu Hause live mitmachen, wenn man möchte. Für 129,- € in der normalen Version mit dem weißen Polster ist er ein teures Stück. Aber die Herstellung erfolgt auch in der EU, es ist keine billige Chinamassenware und die Qualität stimmt absolut bei diesem Preis. Das Polster ist vegan (kein Leder). Für jeden verkauften Hocker wird ein Betrag an „Trees for the Future“ gespendet, so dass bereits tausende Bäume in Indien gepflanzt werden konnten. Der Hocker wird zerlegt geliefert, ist aber blitzschnell zusammengebaut.

Mit diesem Rabattcode spart ihr 10 € beim Kauf eines FeetUp®: [fddbyoga]

Hinweis: Der FeetUp® Kopfstandhocker wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Freigeist Products GmbH zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb