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Warum trinken wir im Flugzeug gern Tomatensaft?

Ist Euch das auch schon einmal aufgefallen? Viele Fluggäste bestellen im Flieger gern Tomatensaft, obwohl sie diesen sonst nie oder nur selten konsumieren. Gehört Ihr auch dazu? Auch die Lufthansa wollte diesem Phänomen auf den Grund gehen und hat dafür eine Studie in Auftrag gegeben. Den Probanden wurden in einem Flugzeug, das in einer Unterdruckkammer stand, unterschiedliche Speisen und Getränke serviert. Der Unterdruck simuliert dabei die Druckverhältnisse in Flughöhe. Die Lebensmittel sollten bezüglich mehrerer Kriterien, wie Geruch, Geschmack und Würzigkeit beurteilt werden.

Tomatensaft
Foto: Fddb

Heraus kam, dass Menschen den Geschmack von Lebensmitteln am Boden und in der Luft anders wahrnehmen. Während Tomatensaft, der bei Normaldruck getrunken wird, eher „muffig“ schmeckte, wurden bei Unterdruck angenehm fruchtige, süße, frische Aromen des roten Saftes freigesetzt. Grund dafür ist, dass bei Unterdruck die Geruchs- und Geschmacksschwelle höher liege. Dies führt unter anderem auch dazu, dass viele Speisen eher fade schmecken und riechen, als wenn man einen Schnupfen hat, und Gewürze, Kräuter, Salz und Zucker weniger intensiv schmecken. Der Test zeigte zudem, dass an Bord eines Flugzeugs oftmals Kaffee eher als bitter und Weißwein als sauer eingestuft wird.

Bestellt Ihr auch gern Tomatensaft über den Wolken? 🙂

Was sind eigentlich sekundäre Pflanzenstoffe?

Vielleicht habt Ihr in Berichten über gesunde Ernährung auch schon mal davon gehört: Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre positive Wirkung auf den menschlichen Organismus.
Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Wir geben Euch einen kurzen Überblick.

Neben den für den Menschen lebenswichtigen Nährstoffen wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß, die bei Pflanzen während des primären Stoffwechsels gebildet werden, produzieren diese auch weitere Stoffe. Dazu gehören unter anderem sekundäre Pflanzenstoffe, die, wie der Name bereits sagt, im sekundären Stoffwechsel generiert werden. Für die Pflanze an sich sind diese chemischen Verbindungen nicht lebensnotwendig; sie dienen ihnen in erster Linie als Schutz vor Fressfeinden und Krankheiten und geben ihnen unter anderem ihre Farbe.
Obst, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Kräuter, Samen und Co. sind nicht nur aufgrund ihres Gehaltes an Vitaminen, gesunden Fetten und Ballaststoffen wertvoll, sondern auch wegen ihrer „Geheimwaffe“, den sekundären Pflanzenstoffen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nimmt man bei einer gemischten Kost etwa 1,5 g davon pro Tag auf. Sehr häufig sind diese bioaktiven Stoffe in der Schale oder direkt darunter enthalten.Januar Gesamtfoto_500Obst und Gemüse liefern viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe
Foto: Fddb

Gesundheitlichen Vorteile und Vorkommen
Sekundäre Pflanzenstoffe haben nicht nur für die Pflanzen selbst einen Nutzen, auch der Mensch kann davon gesundheitlich profitieren. Zahlreiche Studien haben bereits gezeigt, dass sie z.B. vor Krankheiten wie Krebs schützen, Entzündungen hemmen, Bakterien bekämpfen, die Verdauung unterstützen oder den Blutdruck senken können. Die Forschung hat das Potential dieser Wirkstoffe mittlerweile erkannt, so dass immer mehr Erkenntnisse zu diesem Thema gewonnen werden.

Insgesamt werden pflanzliche Sekundärstoffe in der Ernährungswissenschaft und laut DGE in verschiedene Gruppen unterteilt. Zu den wichtigsten gehören:

Carotinoide:
Gute Lieferanten sind z.B. Möhren, Tomaten, Paprika, grünes Blattgemüse, Melonen, Grapefruits
Wirken in Pflanzen als Farbstoff
Wirken beim Menschen u.a. entzündungshemmend, positiv auf das Immunsystem und senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Krankheiten und altersbedingte Augenkrankheiten

Flavonoide:
– Sind reichlich enthalten z.B. in Äpfeln, Birnen, Zwiebeln, Auberginen, schwarzem und grünem Tee
– Wirken in Pflanzen als Farbstoff
– Wirken beim Menschen u.a. blutdrucksenkend, antithrombotisch, antioxidativ (Schutz vor schädlichen freien Radikalen), positiv auf das Immunsystem und senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Krankheiten

Sulfide:
– Gute Vorkommnisse in Zwiebeln sowie allen Laucharten (Porree/Lauch, Schnittlauch, Knoblauch)
– Wirken in Pflanzen als Aroma- und Duftstoffe
– Wirken beim Menschen u.a. positiv auf den Cholesterinspiegel, blutdrucksenkend, antioxidativ, verdauungsfördernd und senken das Krebsrisiko

Glucosinolate:
– Enthalten u.a. in allen Kohlsorten, Radieschen, Rettich und Senf
– Wirken in Pflanzen gegen Fressfeinde
– Wirken beim Menschen antioxidativ, antibiotisch (gegen Mikroorganismen), senken ebenfalls das Krebsrisiko und beeinflussen das Immunsystem positiv

Gesunde vs. giftige sekundäre Pflanzenstoffe
So gesundheitsförderlich sekundäre Pflanzenstoffe in vielen Fällen auch sind, so können sie auch negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden haben und sogar Vergiftungserscheinungen auslösen, je nachdem wie hoch der Gehalt der Substanz in Pflanzen ist und wie stark die körperliche Toleranz gegenüber dem Stoff ist.
Zum Beispiel zählen das Nicotin (enthalten in der Tabakpflanze), das Atropin (Gift der Tollkirsche) und Morphin (im Schlafmohn enthalten) zu den giftigen sekundären Pflanzenstoffen, ebenso wie Blausäure (enthalten z.B. in Bittermandeln), Oxalsäure (enthalten z.B. in Spinat und Rhabarber) und Solanin (enthalten z.B. in unreifen Kartoffeln).

Elite-Uni Harvard gibt Tipps für gesunde Snacks bei Stress und wenig Zeit

Experten und Ernährungswissenschaftler der amerikanischen Universität Harvard verraten, wie man sich bei Stress oder wenig Zeit zum Kochen trotzdem gesund und ausgewogen ernähren kann, ohne dass Schokoriegel und andere ungesunde Snacks zum Einsatz kommen.

WallnüsseFoto: Fddb

Das Wichtigste sei demnach eine gute und genaue Planung. Man solle sich bewusst überlegen, was man in den nächsten Tagen essen möchte und kauft dementsprechend ein. Eingeplant werden sollte auch ein Zeitfenster, in dem das Essen für unterwegs zubereitet werden kann. Die Snacks können dann in den Kühl- oder Gefrierschrank gelegt  und bei Bedarf mitgenommen werden. Alternativ kann man sich bereits im Voraus ein Restaurant und Gericht heraussuchen, um die Essensmenge zu begrenzen und nicht wahllos zuzugreifen.

Wenn wir die Zeit haben, Essen zu kochen bzw. zuzubereiten, dann sollten wir die Chance nutzen, mehrere Portionen gleichzeitig vorzubereiten und dann zu kühlen oder einzufrieren. Das spart viel Zeit. Geeignete Lebensmittel hierfür sind Reis, Suppen, Soßen, Brot, marinierte Produkte sowie ungekochte Aufläufe.

Für den kleinen Hunger zwischendurch eignen sich zudem nährstoffreiche Produkte, wie Nüsse, Gemüse, Milchprodukte, Sesamsamen und Sonnenblumenkerne, Fisch und Geflügel. Ein aktueller Trend, den auch viele Promis mitmachen, sind grüne Gemüse-Smoothies. Hierfür einfach beliebige Gemüsesorten wie Gurke, Avocado, Karotten, Spinat und Kräuter in einem Mixer geben und pürieren. Auf diese Weise bleiben wertvolle Vitamine erhalten.

Quelle:
http://www.health.harvard.edu/newsletters/Harvard_Health_Letter/2014/April/tips-for-healthy-food-on-the-go?print=1

Die 10 beliebtesten Obstsorten der Fddb’ler

Dass der Verzehr von Obst und Gemüse wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist und vor Krankheiten schützt, ist bekannt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt die aktuelle Empfehlung bei 5 Portionen am Tag, was in etwa 5 Handvoll entspricht.
Eine neue Untersuchung aus Großbritannien zeigt nun, dass sogar 7 tägliche Portionen Gemüse und Obst einen noch stärkeren Schutzeffekt vor Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen haben und das Sterberisiko senken sollen.

Dies hat uns veranlasst, die 10 beliebtesten Gemüse- und Obstsorten der Fddb’ler zu ermitteln und ihre Nährwerte gegenüber zu stellen. Beginnen möchten wir mit den Früchten – nächste Woche zeigen wir Euch dann hier im Blog die Top10 der beliebtesten Gemüsesorten.
In diesem Sinne, guten Appetit!

1. Apfel
apfel
Mit nur durchschnittlich 54 kcal besteht der Apfel zu mehr als 80% aus Wasser, ist reich an Vitamin C und deshalb besonders gesund. Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln senkt das Schlaganfallrisiko und die Cholesterinwerte.

2. Banane
banane
Bananen sind leicht verdaulich, machen schnell satt und sind wahre Energiespender. Der Kohlenhydratanteil ist von allen 10 hier vorgestellten Früchten am höchsten. Neben Vitamin C enthalten sie viel Kalium, das den Blutdruck reguliert und das Herzinfarktrisiko senkt.

3. Mandarine
mandarine
Mandarinen zählen zu den Zitruspflanzen. Sie schmecken süßer und sind kleiner als die verwandte Orange. 100 g Mandarinen liefern ca. 40 % des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Vitamin C.

4. Birne
birne
Birnen enthalten neben viel Eisen auch Kalium und stärken außerdem durch den Phosphorgehalt das Nervensystem. Der Anteil an Ballaststoffen ist vergleichsweise hoch mit 3,3g/100g.

5. Nektarine
nektarine
Die Nektarine ist die Schwester des Pfirsichs mit glatter anstatt pelziger Haut. Dafür weist sie mehr Zucker und weniger Wasser auf und hat ca. 56 kcal pro 100 g.

6. Kiwi
kiwi
Kiwifrüchte enthalten eine Menge Vitamine und schmecken süß. Von den 10 beliebtesten Früchten hat die Kiwi den höchsten Anteil an Ballaststoffen. Der Name Kiwi leitet sich von den Kiwi-Vögeln ab, die in den Wäldern Neuseelands leben.

7. Weintrauben
weintrauben
Weintrauben sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Es existieren mehrere tausend Sorten die sich auch in der Farbe der Frucht (z.B. grün, gelb, rot oder dunkelblau) unterscheiden.

8. Erdbeeren
erdbeeren
Erdbeeren enthalten kaum Kalorien, dafür einen hohen Anteil an Vitamin C, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung und bestehen zu 90% aus Wasser.

9. Ananas
ananas
Die Ananas enthält vor allem Vitamin C, Vitamin E, sowie viele Mineralien. Die Enzyme der Ananas sollen angeblich zum Fettabbau im Körper beitragen.

10. Pfirsich
pfirsich
Neben Kalium und Magnesium liefern Pfirsiche viel Vitamin C. In der Liste der kalorienärmsten Früchte liegen Pfirsiche gleich auf Platz 2 hinter den Erdbeeren mit nur 42 kcal pro 100g.

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In der nachfolgenden Übersicht haben wir alle 10 Obstsorten und ihre Nährwerte zum Vergleich gegenübergestellt.

Vergleich_Obst

Verwandter Artikel: Die 10 beliebtesten Lebensmittel der Fddbler:
http://blog.fddb.info/2014/02/27/die-10-beliebtesten-lebensmittel-der-fddbler/

Gesunde Ernährung bewirkt viel mehr als nur eine gute Figur

Etwa 100 Billionen Mikroorganismen leben in jedem menschlichen Körper – die meisten davon sitzen im Darm und dessen Inhalt. Bekannt ist auch, dass es dort deutlich mehr „gute“ als „böse“ Bakterien gibt.
Wissenschaftler haben jetzt laut ZEIT ONLINE herausgefunden, dass die „guten“ Bakterien weit mehr können, als nur die menschliche Verdauung zu regulieren, indem sie die mit der Nahrung aufgenommenen und lebensnotwendigen Nährstoffe nutzbar machen. Demnach sollen sie, wenn man sie mit der richtigen Nahrung „füttert“, einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit haben und den Ausbruch von Krankheiten verhindern.

Studien haben gezeigt, dass die typische westliche Ernährungsweise mit viel Fett und wenig Ballaststoffen die Vielfalt von Darmbakterien verringert und schädlichen Mikroben den Weg bereitet für die Bildung von Substanzen, die beispielsweise das Herzinfarkt- oder Krebsrisiko erhöhen. Bei einem verschobenen Verhältnis von zuträglichen und schädlichen Bakterien, so die von immer mehr Experten vertretene Meinung, kann zudem das Immunsystem verrückt spielen und Leiden wie Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit verursachen. Bakterien beeinflussen demzufolge direkt die menschliche Gesundheit.

Der irische Mikrobiologe Kieran Tuhoy vermutet: „Wenn ungünstige Nahrung die Darmbakterien beeinflusst und diese ihren Wirt im Wechselspiel mit dessen Genen krank machen können, dann müsste die richtige Ernährung auch vor Krankheiten schützen.“

Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass es gerade mal einen Tag dauert, bis sich die Darmbevölkerung an eine Ernährungsumstellung gewöhnt. Neue Therapieansätze könnten dank dieser Erkenntnis entwickelt werden. Jedoch ist die Forschung noch nicht so weit, um eine konkrete Empfehlung für eine bakterienfreundliche Ernährung zu geben. Dazu zählen nach evolutionsgeschichtlichem Hintergrund aber ziemlich sicher vor allem viel Gemüse und Vollkornprodukte. Zucker, weißes Mehl sowie andere Formen von hoch verarbeiteten Lebensmitteln sollten demnach nur in Maßen aufgenommen werden.

Es bleibt also spannend und wir können hoffen, dass die Wissenschaft bald detaillierte Erkenntnisse in diesem Bereich erlangt. Findet Ihr wichtig, dass hier mehr geforscht wird?

Den ganzen Artikel aus ZEIT ONLINE findet Ihr unter
http://www.zeit.de/2014/12/mikrobiom-bakterien-darm

Weltwassertag am 22. März 2014

Wasser – ein Leben ohne dieses wertvolle Gut ist für die meisten von uns unvorstellbar, und in der Tat unmöglich. Der heutige Weltwassertag, der seit 1993 jedes Jahr am 22. März stattfindet, soll die Öffentlichkeit für kritische Themen rund um Wasser sensibilisieren. Die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für alle Menschen weltweit sowie deren nachhaltige Nutzung und dessen Schutz soll an diesem Tag ebenso unterstrichen werden. Ein Großteil der Weltbevölkerung hat leider noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Hoffnung auf eine bessere Lage schürt jedoch seit kurzem eine europäische Bürgerinitiative mit 1,6 Millionen Unterstützern, die erwirkt hat, dass die EU-Kommission in Brüssel darüber diskutieren muss, ein Menschenrecht auf Wasser per Gesetz zu verankern.

Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Fddb

Wasser bestimmt unser alltägliches Leben. Während wir beispielsweise unseren Wasserverbrauch beim Trinken, Duschen, Kochen und Waschen bewusst wahrnehmen,
ist vielen Menschen unbekannt, welche enormen Mengen an Wasser für die Herstellung von Lebensmitteln und Produktgütern, also für den sogenannten „virtuellen Wasserverbrauch“ benötigt werden.

Wir haben für Euch einige interessante Fakten zusammengetragen.

  • Im Durchschnitt verbraucht ein Deutscher 120-140 Liter Trinkwasser Tag (USA: 250 Liter)
  • Die 140 Liter setzen sich wie folgt zusammen:

– 40 Liter baden/duschen
– 30 Liter Wäsche waschen
– 30 Liter Toilette spülen
– 13 Liter Körperhygiene (Hände waschen etc.)
– 12 Liter Geschirr spülen
– 12 Liter Pflanzen bewässern

  • Der Wasserverbrauch pro Tag und pro Kopf in Deutschland sinkt seit einigen Jahren stetig
  • Um 1 Liter Orangensaft herzustellen, werden 1.000 Liter Wasser benötigt
  • Für die Herstellung von 1kg Rindfleisch sind sogar bis zu 20.000 Liter Wasser nötig
  • 1 kg Reis benötigt 1.900 Liter Wasser in der Herstellung
  • 1.000 Liter Wasser werden für die Herstellung von Getreide benötigt
  • 1 kg Tomaten benötigen in ihrer Herstellung 80 Liter Wasser
  • Auf die deutschen Privathaushalte fallen weniger als 3% des gesamten Wasserverbrauchs in Deutschland, der Rest wird von Industrie, Bergbau, Landwirtschaft verbraucht

Wie sieht es bei Euch aus? Wie hoch schätzt ihr Euren Wasserverbrauch ein? Seid Ihr sparsam oder doch eher ein wenig verschwenderisch? Hättet Ihr gedacht, dass der Pro-Kopf-Verbrauch bei 120 Litern pro Tag liegt? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Quellen: Bundesumweltamt, Wasserstiftung, Tag des Wassers

Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2014

Der heutige 17. „Tag der gesunden Ernährung“, initiiert vom Verband für Ernährung und Diätik e.V. (VFED), widmet sich in diesem Jahr dem wichtigen Thema „Herzgesundheit“.

Herz-Kreislauferkrankungen gehören mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Hauptursachen sind unter anderem eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, Rauchen, zu wenig Bewegung sowie Stress und Hektik im Alltag und Job. Augenscheinlich spielt also unser Lebensstil eine enorm wichtige Rolle bei der Entstehung solcher Krankheiten.
Eine Studie der Techniker Krankenkasse zum Essverhalten der Deutschen hat gezeigt, dass nur 4 von 10 Herz-Kreislauf-Patienten auf eine gesunde Ernährung achten und sich nur 3 von 10 dieser Patienten konsequent gesund ernähren.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit natürlichen Produkten wie Obst, Gemüse, Fisch und Nüssen tut nicht nur unserem gesamten Körper, sondern besonders dem Herzen gut, denn Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Kalium und ungesättigte Fettsäuren wirken sich positiv auf unseren „Lebensmotor“ und Blutkreislauf aus. Sie können den Blutdruck, den Cholesterinspiegel oder das Herzinfarktrisiko senken, die Durchblutung fördern, Herz-Rhythmus-Störungen vorbeugen und sich ganz allgemein positiv auf die Herztätigkeit auswirken.

Welche Naturprodukte förderlich für unsere Herzgesundheit sind, hat unser Partner Men’s Health in einem Überblick  zusammengestellt:

1. Äpfel
2. Johannisbeeren
3. Bananen
4. Nüsse
5. Seefisch
6. Schokolade
7. Leinsamen
8. Tomaten
9. Wassermelonen
10. Rote Grapefruit
11. Honig
12. Knoblauch
13. Curry
14. Rapsöl
15. Rotwein

Die zusammengefassten Ergebnisse der Studie der TK findest Du hier.