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Ab in die Muckibude – Erfahrungsbericht Fitness First

Wir haben nun schon viele verschieden Sportangebote getestet: Ausgelassenes Trampolin-Hüpfen, Sporteln zu Hause dank Online-Videos, Personal Training, Therabänder und vieles mehr. Doch das „klassische“ Fitnessstudio war bisher noch nicht dabei. Deshalb wurde es Zeit – und wir haben für euch Fitness First getestet!

Fitness First gehört zur britischen Fitness First Group: Einer der weltgrößten Fitnessstudio-Betreiber mit mehr als 380 Clubs in 16 Ländern. In Deutschland ist das Unternehmen mit über 80 Clubs vertreten und bietet vier Clubkategorien: Lifestyle, Platinum, Women und Black Label. Lifestyle ist dabei quasi der Basis-Club, der eine Auswahl an Kraft- und Cardiogeräte, ein breites Kursangebot, eine freestyle Trainingsfläche sowie einen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad bietet. Außerdem wirbt Fitness First bei allen Clubs mit langen Öffnungszeiten und Kinderbeaufsichtigung im KidsClub. Women-Clubs bieten alle genannten Vorteile, sind aber nur für Frauen und haben zusätzlich ein Outdoor Programm für den Sommer sowie Early Bird Kurse im Angebot. Als nächstes gibt es die Platinum Clubs: Hier sind alle Angebote der Women-Clubs inbegriffen, zusätzlich bieten diese Clubs einen Pool sowie kostenlose Zeitschriften und Zeitungen. Die exklusivsten Clubs sind die sogenannten Black Label Studios, die als Extra kostenlose Handtücher, eine täglich frische Obstauswahl, Mietspinde und ein exklusives Ambiente bieten. Die Kinderbeaufsichtigung im KidsClub scheint es hier aber nicht zu geben. Da stellen wir uns doch die Frage, ob Mütter nicht die Zielgruppe dieser Clubs sind oder man einfach davon ausgeht, dass sich die Mitglieder der Black Label Studios eh einen Babysitter leisten (können)…? Man weiß es nicht.

Unser Test fand in einem Lifestyle Club in unserer Nähe statt. Gerne hätten wir auch das exklusive Ambiente eines Black Label Studios genossen… oder wenigstens im Pool eines Platinum Pools geplanscht…. Aber wir waren realistisch: Der innere Sport-Schweinehund lässt sich eher bei kurzen Wegen überwinden. Also lieber ein paar Mal Sport im Fitnessstudio um die Ecke als die einmalige (Pool- und Sport-) Nutzung des exklusiveren Studios. Wir wollten ja schließlich Sport machen! 🙂 Wir konnten den Club 28 Tage lang testen, haben dabei sowohl das Kursangebot als auch die Kraft- und Cardiogeräte genutzt und sogar ein Fitness-Check war inbegriffen. Aber hier nun unser Test im Detail:

Club allgemein
Der Lifestyle Club machte auf uns einen sehr guten Eindruck: Die Umkleiden und der Sanitärbereich war immer sauber und hell und freundlich gestaltet. Dank sauberer Duschen, großer Spiegel, Waschbecken und Föhne konnte man sich nach dem Sport immer in Ruhe fertig machen. Auch das Licht in den Umkleiden fiel uns angenehm auf, da es zwar hell war, jedoch kein schreckliches OP-Licht, in dem man jede Falte sieht ;-). Man denke da an manche Umkleide, die man demotiviert sofort wieder verlässt… Auch im Trainingsbereich war immer alles sauber und dank Klimaanlage gut gelüftet. Die Geräte waren alle in sehr gutem Zustand und nur hier und da gab es mal ein defektes Gerät, das aber beim nächsten Besuch meist schon wieder funktionierte. Manchmal fehlten im Freestyle Bereich ein paar Geräte, zum Beispiel Hantel-Klammern, weil Nutzer diese verlegt hatten. Das Personal war jedoch immer aufmerksam, räumte die Sachen wieder auf oder half beim Suchen :-). Tagsüber waren auch immer genügend freie Geräte vorhanden und man konnte in Ruhe an allen Stationen trainieren. Abends jedoch, nach Feierabend, konnte es manchmal etwas voll werden.

Kursangebot
Kurse, yeahhh! Wir lieben Kurse! Fitness First bietet eine große Auswahl an Sportkursen aus den Bereichen Cardio (zum Beispiel Cycling, Bodycombat, Zumba, DanceMoves) Health (RückenFit, deepWORK, Pilates und Yoga) sowie Toning (zum Beispiel BodyFit, Hot Iron und Bauch X-Press). Außerdem wird Kleingruppentraining am TRX („Schlingentraining“ mit Hilfe von Seilen) und auf der Freestyle Fläche angeboten. Die Fitness-Kurse haben uns alle sehr gut gefallen. Natürlich gibt es auch hier verschiedene Trainer, welche einem persönlich mehr oder weniger zusagen. Aber eine Stunde auspowern zu lauter Musik und einem Trainer, der einen anfeuert, während rund herum die anderen Teilnehmer mit schwitzen (oder leiden 😉 ) – das macht schon Spaß! 🙂 Nur die Yoga-Kurse bei Fitness First haben uns nicht so zugesagt. Wir müssten gestehen, dass wir im letzten Jahr viel Yoga in Yoga-Studios gemacht haben und dort doch eine andere Atmosphäre und Mentalität vorherrscht, die uns wesentlich besser gefällt. Während man bei Fitness First zum Beispiel am Ende im entspannenden Savasana liegt, „kratzen“ draußen schon die Teilnehmer des nächsten Kurses an den Türen und scharren mit der Hufe. Außerdem kann man nicht wirklich abschalten, wenn man nebenbei immer die Hintergrund-Musik und -Geräusche aus dem Studio hört. BodyCombat oder HotIron jedoch haben uns sehr gut gefallen und auch sportlich gefordert.

Kraft- und Cardiogeräte
Wir geben es zu: Wir sind keine großen Laufband-Freunde. Aber ein bisschen Crosstrainer zum Aufwärmen oder für ein Cardio-Workout geht immer. Der Vorteil: Während man auf dem Stepper oder Crosstrainer steht, kann man nebenbei Fernsehen schauen. Circa 10 Bildschirme bieten wechselnde TV-Kanäle und damit Programm für Jeden. An jedem Cardio-Gerät befindet sich ein Audio-Gerät (wir haben kein besseres Fachwort dafür 😉 ), in das man seine Kopfhörer einstöpselt und schon kann man während des Trainings TV gucken und hören. Leider funktionieren diese Audio-Geräte nicht immer und es ist kleines Glückspiel, ob man ein Cardio-Gerät mit Ton erwischt. Das Angebot bei den Kraftgeräten ist auch sehr groß und es gibt Geräte für alle Muskelpartien: Von der klassischen Beinpresse über Bauchmuskel-Training bis zum Butterfly-Gerät ist alles dabei. Auf jedem Gerät gibt es eine kleine Abbildung, welche Muskelpartie damit trainiert wird und wie man das Gerät benutzt. Anfänger sollten sich jedoch von Fitness First Personal bezüglich des Gewichts und der Einstellungen beraten lassen.

Freestyle Fläche
Trainieren ohne Geräte, dafür aber mit dem eigenen Körpergewicht bzw. nur  mit kleinen „Hilfsgeräten“, ist momentan voll im Trend. Genau richtig ist die Freestyle Fläche dafür. Matten, Bälle, Kettleballs und mehr bieten eine große Auswahl für Übungen aller Art. Jedoch sollte man hier wirklich wissen, was man überhaupt machen kann und wie man es richtig macht. Klassiche Sit-Ups auf der Matte oder Liegestütze kennt wahrscheinlich noch jeder. Doch was macht man mit den langen Seilen oder diesen komischen Röhren? Beim Kleingruppentraining gibt es den Kurs freestyle H.I.I.T, bei dem viele solcher Übungen erklärt werden. Ansonsten sollte man Rat beim Fitness First Personal suchen. Auf der Freestyle Fläche befindet sich außerdem noch ein TRX Gerüst, an dem sowohl alleine trainieren kann als auch im Rahmen eines Kleingruppentrainings. Das große Angebot in diesem Bereich hat uns sehr gut gefallen: Hier kann man sich auf jeden Fall austoben!

Fitness Check
In dem 28 tägigen Probetraining war ein Fitness-Check enthalten, für den man einen Termin vereinbaren musste. Zu Beginn des Tests gingen wir also zum vereinbarten Termin und hatten auch – ganz brav zu Hause – einen mehrseitigen Fragebogen für diesen Check ausgefüllt. Leider verlief dieser erste Termin gar nicht optimal 🙁 Zum einen bekamen wir gar keinen Fitness-Check, sondern mit uns wurde innerhalb von 10 Minuten nur ein Basis-Trainingsplan erstellt. Der Fehler lag nicht beim Trainer, sondern anscheinend wurde im Computer fälschlicherweise „Trainingsplan“ für unseren Termin hinterlegt. Wir waren jedoch sehr irritiert… schließlich hatten wir uns auf einen Fitness-Check eingestellt, hatten die ausgefüllten Fragen vorgelegt und wussten auch gar nicht genau, was uns bei so einem Check erwartet. Als wir dann einfach nur ein paar Übungen gezeigt bekamen, waren wir doch sehr verwundert.. bis sich der Irrtum dann schließlich heraus stellte. Zum anderen sprach der Trainer, der uns bei diesem Termin betreute, auch nur gebrochen deutsch und konnte uns nicht wirklich professionell beraten. Als wir eine Knieverletzung erwähnten, wurde erst gar nicht nachgefragt, um was für eine Verletzung es sich handelt. Und als er dann später doch nachfragte, verstand er – aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse – die Antwort gar nicht. Natürlich kann einem so kein vernünftiger Trainingsplan erstellt werden und wir waren nach diesem „Nicht-Fitness-Check“ doch ziemlich frustriert. Wir baten danach am Empfang um einen erneuten Termin – dieses Mal für einen richtigen Fitness-Check und bitte bei einem anderen Trainer, der uns auch versteht und beraten kann. Der zweite Anlauf war dann auch deutlich besser und die Trainerin nahm sich circa 45 Minuten Zeit für einen Fitness-Check, bei dem unser Fragebogen ausgewertet wurde, wir bestimmte Übungen und einen Cooper-Test ausführen mussten. Anschließend wurden die Ergebnisse mit einer Software berechnet und uns per PDF zugeschickt. So konnten wir sehen, in welchen Bereichen wir bereits sehr gut sind und wo wir noch Defizite haben. Dieser Termin war deutlich professioneller und auch ergiebiger für uns!

Wellnessbereich
Wir müssen gestehen, dass wir den Wellnessbereich nicht getestet haben :-(. Nach dem Sport blieb uns leider keine Zeit für ausgedehnte Sauna-Besuche. Der Bereich existiert aber und kann von Sauna-Fans benutzt werden ;-).

Und was kostet mich das Ganze jetzt?

Nach den ganzen Infos bleibt jetzt eigentlich nur noch eine Frage: Was kostet der Spaß denn eigentlich? Online finden wir diese Übersicht mit den monatlichen Preisen bei einer 24-monatigen Mitgliedschaft:

Bei jeder Mitgliedschaft muss jedoch zu Beginn noch eine Einmalzahlung über 49,00 Euro (Basispaket) oder 99,00 Euro (Erfolgspaket inkl.  2 x 60 Min. Personal Training) getätigt werden. Und dann gibt es noch den Movitations-Bonus: Wenn man innerhalb der ersten 3 Monate 24 x trainieren geht, wird einem die Gebühr des Basispakets in Höhe von 49,00 Euro auf die Mitgliedskarte gut geschrieben. Dieses Guthaben könnte man dann für Snacks, Getränke oder das Solarium im Club ausgeben.

Fazit

Zusammenfassend geben wir Fitness First nach unserem Test 7 von 10 Punkten. Uns gefällt das große Kursangebot, die vielen Geräte und die Sauberkeit und angenehme Atmosphäre des Clubs. Außerdem hat man hier verschiedene Angebote (Yoga, Muskelaufbau, Aerobic, Wellness, Cardio, etc) an einem Ort verfügbar. Punktabzug gibt es für die erste unprofessionelle Beratung und uns fehlten leider unter der Woche oftmals Kurse mittags und nachmittags. Abends gab es dann zwar eine große Kursauswahl, hier wurde es aber auch oft sehr voll. Vor allem erscheint uns aber die Preisstruktur zu unübersichtlich, teuer und unflexibel. Bei anderen Sport-Anbietern (man vergleiche zum Beispiel Urban Sports Club) hat man ebenfalls ein großes Angebot, muss aber nicht so viel zahlen und sich vor allem auch nicht so lange festlegen. Und wofür genau zahlt man eigentlich die Anmelde-Gebühr? Preislich liegen die Wettbewerber hier eindeutig vorne. Falls ihr einen Fitness First Club gerne einmal testen wollt, gibt es deutschlandweit die Möglichkeit, sich für ein gratis Probetraining anzumelden.

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Fitness First Germany zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb, Screenshots von der Fitness First Webseite

JumpHouse Berlin: Wecke das Kind in Dir

Vor kurzem durften wir eine für uns doch etwas außergewöhnliche Sache testen: Das JumpHouse Berlin – ein riesengroßer Trampolinpark. Trampoline? Das ist doch was für Kinder? Und fällt das überhaupt in die Kategorie „Sport“? Wir wussten nicht wirklich, was uns da erwartet – umso größer waren die Fragezeichen vor dem Test. Aber lest selbst, was die Trampoline mit uns angestellt haben…

Gebäude Jump HouseDas JumpHouse in Berlin Reinickendorf ist ein riesiger Indoor-Trampolinpark mit über 4.000 qm Fläche und mehr als 120 Trampolinen, die auf sieben verschiedene Themenbereiche aufgeteilt sind. So gibt es das FreeJUMP-Feld mit 70 einzelnen Trampolinen unterschiedlicher Größen, eine GameJUMP Area, um Völkerball oder Volleyball zu spielen, zwei Trampoline mit Schaumstoffwürfel-Becken (FoamJUMP) oder Riesen Luftkissen (BagJUMP), SlamJUMP mit Basketballkörben, WallJUMP für Tricks an der Wand und eine Battlebox. Um das JumpHouse nutzen zu können, muss man für eine Stunde Sprungzeit 12,00 Euro zahlen. 90 Minuten kosten 18,00 Euro und 120 Minuten Sprungzeit 24,00 Euro. Die Tickets können ganz einfach online über die Webseite gekauft werden. Hier sieht man direkt, wann das JumpHouse geöffnet hat und zu welchen Uhrzeit noch wie viele Plätze frei sind.

Unser Test-Team bestand dieses Mal aus drei Frauen, wobei eine Kollegin sogar als Jumping Fitness Trainerin arbeitet und somit Trampolin-erfahren ist. Wir sollten jedoch noch herausfinden, dass so ein Trampolinpark sich von einem Fitness Kurs unterscheidet… aber davon später mehr. Als erstes bekamen wir am Empfang spezielle Jump-Socken ausgeteilt, die zum einen durch das Neon-orange auffallen, zum anderen aber praktische Anti-Rutsch-Noppen unter dem Fuß haben, damit man sicher Trampolin springen kann. Danach ging es ab in die Umkleide: Wir hatten schon damit gerechnet, dass es anstrengend werden könnte und in weiser Voraussicht unsere Sport-Klamotten eingepackt. Leider war es in der Umkleide recht kalt und es roch muffig und nach Schweiß. Dieser Raum machte keinen guten Eindruck auf uns… also umso schneller raus in die Jump-Halle!

Die Halle selbst war riesengroß und sehr hell und freundlich. Erst einmal standen wir mit großen Augen vor den ganzen Trampolinen und waren etwas ratlos, was man wo machen kann und wo wir am besten anfangen. Aber das Jump-Team vor Ort gab uns gleich eine kleine Führung durch den Trampolinpark und erklärte uns die unterschiedlichen Stationen. Außerdem war während des gesamten Aufenthalts immer freundliches Personal in der Nähe, das man ansprechen konnte und das die Sicherheit der Teilnehmer im Auge behalten hat. Bei dem ersten Rundgang bekamen wir einen sehr positiven Eindruck vom JumpHouse: Alle Geräte wirkten neu und waren sehr gepflegt und sauber.

Nun konnte es also los gehen. Oder besser gesagt: los springen. Wir müssen gestehen, dass wir anfangs etwas zögerlich waren: Wer springt jetzt los? Wer traut sich? Und wer macht sich – gefühlt – zum Affen? Aber diese Bedenken hatten wir nur ganz kurz. Sobald wir auf den ersten Trampolinen los hüpften, merkten wir gleich: WOW! Das macht ja RIESEN Spaß! Und zum Affen machen? Aber klar doch und sehr gerne! 🙂 Sobald man einmal los gehüpft war, übernahm das Kind in uns das Steuer und es hieß nur noch: Mehr! Höher! Weiter! Mit sehr sehr viel Spaß, viel Lachen und auch sehr viel Schwitzen hüpften wir uns so durch die verschiedenen Stationen:

 

FreeJUMP-Feld: Das große Trampolinfeld ist perfekt dafür geeignet, um sich warm zu hüpfen und vorsichtig zu beginnen. Man kann auf den einzelnen Trampolinen Tricks ausprobieren, von Trampolin zu Trampolin hüpfen und selbst die Wände sind mit Trampolinen ausgestattet.

 

 

GameJUMP Area: Wer spielerisch in der Gruppe hüpfen will, ist hier genau richtig. In den abgegrenzten Bereichen gibt es Spielfelder und Bälle für Volleyball oder Völkerball. Vor allem bei zwei unserer Testerinnen kam dieser Bereich sehr gut an… und mal ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal seine Kollegin abwerfen? 😉

 

FoamJUMP und BagJUMP: Hier laden zwei große Trampoline für ein paar Tricks und gewagte Sprünge ein, denn man landet ganz weich entweder in einem Becken mit Schaumstoffwürfeln oder in einem großen Luftkissen. Nach etwas zögern trauten wir uns hier am Ende sogar einen Salto. Und das machte dann so viel Spaß, dass wir gar nicht mehr damit aufhören könnten. Einziges kleines Manko: Man versinkt dermaßen in dem Luftkissen bzw. den Schaumstoffwürfeln, dass man dort fast gar nicht mehr heraus kommt: Das heraus krabbeln ist fast der anstrengendste Teil der ganzen Übung 😉

SlamJUMP: Du willst noch eine Basketballkarriere starten? Dann solltest Du den SlamJUMP ausprobieren. Noch nie konnte man – dank Trampolin – so easy an den Korb heranreichen. Nur das Dribbeln auf einem Trampolin funktioniert irgendwie… ähm… nicht…

WallJUMP: Wir müssen gestehen, dass wir uns an diesen Bereich nicht heran getraut haben. Auf zwei High-Performance-Trampolinen kann man eine Wand hochspringen und dort verschiedene Tricks ausprobieren. Das überlassen wir dann doch lieber den Profis.

 

Battlebox: Auch wenn es hier gar keine Trampoline gibt, ist dieser Bereich doch ein großer Spaß. Im Stil von American Gladiator balanciert man gegenüber auf einem schmalen Balken und versucht den Gegner in das Schaumstoffwürfel-Becken zu befördern.

 

Zuallerletzt gab es noch eine mit Luft gefüllte Bodenmatte, auf der man turnen konnte. Handstand, Rad schlagen, Flick Flack: Das ist hier alles möglich. Und manch einer erinnert sich vielleicht an den Schulunterricht zurück und was man sich damals alles getraut hat…

Nach einer Stunde hüpfen waren wir sehr erschöpft und durchgeschwitzt, aber auch sehr glücklich. Wir hatten uns ziemlich verausgabt und wurden mit jedem Hüpfer immer mutiger. Ein Aufenthalt im JumpHouse ist also definitiv nicht nur Kinderkram, sondern echter Sport! Bei einer Stunde Jumpen kann man bis zu 1.000 Kalorien verbrennen! Nicht schlecht 🙂 Und unsere Jumping-Fitness Kollegin stellte fest, dass es einen Unterschied zum Jumping-Kurs in den Fitness-Studios gibt. Während man dort eher kleiner und schneller hüpft, laden die großen Trampoline im JumpHouse vor allem zu hohen Sprüngen ein – und dafür braucht man mehr Kraft und Körperspannung. Die nächsten Tage hatten wir auch alle mit Muskelkater zu kämpfen.

Kleine „Abzüge“ bei unserem Test gab es durch die ungemütlichen und muffigen Umkleiden. Außerdem gab es zwar überall im JumpHouse Hinweistafeln mit den allgemeinen Regeln. Aber an den unterschiedlichen Stationen hätten wir uns doch etwas mehr Infos gewünscht: Wie lauten die Regeln für das Völkerball-Spiel? Vorschläge für verschiedene Tricks oder ähnliches… Außerdem ist das JumpHouse sehr beliebt und ausgebucht. Der Spaß ist also definitiv nichts für Kurzentschlossene. Aber abgesehen davon hatten wir einen Riesenspaß, haben uns ordentlich sportlich bestätigt und vergeben 10 von 10 Punkten! Und keine Sorge: Den Trampolinspaß gibt es nicht nur in Berlin. Auch in Hamburg, Flensburg, Köln und Leipzig gibt es ein JumpHouse und sechs weitere Standorte sollen 2017 eröffnet werden!

Hinweis: Die Nutzung des Trampolinparks wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JUMP House zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Let’s Bands – Fitness, wann und wo ihr wollt!

Genug jetzt mal mit Fitnessstudios, Apps und der ewigen Suche nach einem passenden Sport. Es ist Winter und das merken wir unter anderem an der Motivation, bei eisiger Kälte ins Fitnessstudio zu gehen. Wer also lieber zu Hause etwas für seine Gesundheit tun möchte und dabei auf Krafttraining sowie auf Ausdauereinheiten setzt, gerne mal auf der Couch beim TV Schauen Sport macht und seine Sportgeräte mit auf Reisen nehmen will, dem seien die Powerbands von Let’s Bands schwer ans Herz gelegt.

Let’s Bands ist die Marke rund um sogenannte Widerstandsbänder, auch bekannt aus Physiotherapien und Sportkursen unter dem Namen Theraband. Die hochelastischen Powerbänder ersetzen mit gezielten Übungen fast komplett das Krafttraining im Fitnessstudio und können so überall und jederzeit genutzt werden. Neben offenen Therabändern mit unterschiedlichen Widerstandsstärken gibt es außerdem geschlossene Bänder, die man beispielsweise um beide Hände legt, um diese dann langsam und kraftvoll voneinander wegzuziehen und so die Muskulatur zu stärken. Auch extra für Frauen gibt es – im etwas mädchenhaften Pink – Bänder für ein ganz eigenes Powerprogramm.

Das Powerset Flex

Uns wurde freundlicherweise das Powerset Flex zur Verfügung gestellt, das aus drei unterschiedlich starken, langen Bändern und einem Tür-Anker besteht. Außerdem ist ein kleines Büchlein mit Übungen für verschiedene Muskelgruppen im Set enthalten. Man bekommt zudem nach dem Kauf eines Powerband-Sets einen 60 Tage-Zugang zu den online Videos von Let’s Bands, die viele Trainingsprogramme und Übungsanleitungen enthalten.

Die Bänder bestehen aus Latex, sind stabil, sehr reißfest und extrem elastisch. Weil sie federleicht sind, kann man sie überall mit hinnehmen, was ein großer Vorteil gegenüber Hanteln ist. Wer beispielsweise viel reist, nimmt sie einfach mit ins Hotel. Büromenschen machen damit zwischendurch Rückenübungen und Couchpotatoes benutzen sie nebenbei zur Prime Time.

Das Powerset Flex besteht aus einem gelben, einem grünen und einem blauen Band. Die Bänder sind unterschiedlich dick und weisen daher auch verschiedene Widerstände auf.

Am schwersten zu dehnen war das blaue Band, das man mit schweren Hanteln vergleichen könnte. Das gelbe Band war uns dagegen zu einfach in der Anwendung, also wählten wir die grüne Mitte. Blau würden wir fortgeschrittenen Trainierenden empfehlen. Das gelbe Band eignet sich dagegen sehr gut für Theraband-Anfänger. Wir liegen mit unserer Kraft im Mittelfeld und benutzen ab nun das grüne Band. Ein intensiver Blick ins Übungsbüchlein zeigt uns, wie wir das Band benutzen müssen, um beispielsweise die Schulter- oder die Core-Muskulatur zu trainieren. Auch sehr effektive Übungen für die Balance und Warm Ups sind enthalten. Grundsätzlich würden wir uns hier allerdings mehr Übungen wünschen. Außerdem wäre das Büchlein auf Deutsch besser. Einfach, weil es sich hier um medizinische Übungsanweisungen handelt, die korrekt und unmissverständlich ausgeführt werden sollten. bu%cc%88chlein-klein

Aber es gibt ja noch die Videos auf der Webseite. Hier fanden wir ganze Trainingsprogramme, Workouts und Übungen für Gruppenfitness. Vom Warm-Up, über Muskelgruppen (Oberkörper, Bauch/Beine/Po, Ganzkörper) bis hin zum Stretching und sogar HIIT ist alles vertreten. Leider werden in den Videos meistens die geschlossenen Bänder benutzt, so dass wir hier nicht wirklich fündig wurden für die Therabänder. Also haben wir doch erstmal alle Übungen aus dem Büchlein gemacht und kamen schon nach wenigen Minuten ins Schwitzen. Besonders der Tür-Haken hat es uns angetan. Man zieht das Band einfach durch die Schlaufe und klemmt den Tür-Haken dann in die geschlossene Tür. Falls ihr das nachmacht: bitte sagt allen Anwesenden zu Hause Bescheid, dass sie für die Zeit eures Workout die Tür NICHT öffnen sollen. Sonst droht Verletzungsgefahr, wenn euch das Band samt Haken entgegenschneppst.

Die Tür-Übungen finden wir insgesamt sehr angenehm und effektiv. Wir machen 3 Sätze á 15 Wiederholungen und fühlen uns danach schon fitter. Mit den drei Bänderstärken können wir dann auch unsere Intensität bestimmen. Auch die Balance wird trainiert, vor allem durch Übungen für die Beine. Das kann schonmal zur schweißtreibenden Angelegenheit werden.

Wer auf Ausdauertraining steht, nimmt sich einfach die Fat Attack Übung aus dem HIIT Programm und geht die ein paar Mal durch.

Das funktionelle Training mit den Bändern verbessert auf Dauer die Haltung und lindert Schmerzen sowie Verspannungen. Bei regelmäßiger Anwendung könnt ihr gezielt eure Muskulatur trainieren, oder Übungen zur Gelenkstabilisierung machen. Ein langsames Dehnen der Bänder kommt durch den gelenkschonenden, linearen Kraftaufbau zustande und schützt vor Verletzungen. Wer dann noch abwechselnd Ausdauertraining macht, trägt insgesamt zu einer besseren Körpermobilität bei und kann in kurzer Zeit sein Allgemeinwohl verbessern. Die Arbeit mit Widerstandsbändern ist medizinisch anerkannt.

Unser Set kostet 34,99 €. Die Preise der verschiedenen Sets bei Let’s Bands reichen von 4,50 Euro für einzelne Bänder bis zu 60 Euro für ein großes Set.

Von uns gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung! Falls ihr Lust bekommen habt, die Powerbands auszuprobieren, haben wir hier einen 10%-Gutscheincode für euch: lb-julia10

Dieser ist bis zum Ende des Jahres 2016 gültig und kann ganz einfach online im Warenkorb von Let’s Bands eingelöst werden!

 

Nutzt ihr schon Therabänder und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Eure schönsten Laufgeschichten

Vor einiger Zeit hatten wir, zusammen mit den Kollegen von RunnersWorld, nach euren Laufgeschichten samt Erfolgen gefragt. Unter dem Motto „Laufen ist…“ erreichten uns viele Zuschriften. Hier sind nun eure schönsten Laufgeschichten.

Caroline aus Wetzlar

Laufen ist für mich Hoffnung.

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Foto: privat

 

„Dass ich heute fast täglich Laufen gehe bedeutet, dass ich jedes Mal einen Schritt Richtung gesundem Leben gehe. Das unheilbare Lipödem in Armen und Beinen belastet mich und meine Lebensqualität seit Jahren. Nach einer Reha begann ich mit einer Freundin die ersten Schritte zu joggen und trainierte seitdem zwei Jahre regelmäßig für die Hoffnung auf ein leichteres Leben, sowohl psychisch als auch körperlich. Es ist für mich die effektivste Art Kondition aufzubauen und Gewicht abzubauen. Mittlerweile die 4,5 km-Marke geknackt und damit mein erstes Ziel erreicht zu haben, wäre für mich von ein paar Jahren noch unvorstellbar gewesen. Nun auch noch fast selbstverständlich die Laufschuhe schnappen ist für mich ein Beweis an mich selbst, dass meine Krankheit mir keine Grenzen mehr setzt und ich frei bin. Eine der wichtigsten Lektionen meines Lebens.“

Caroline hat mittlerweile die 10 km-Marke geknackt. Was für eine tolle Laufgeschichte!

Thorsten aus Paderborn

Laufen ist etwas, was sehr lange Zeit unerreichbar war.

„Laufen, in dem hier gemeinten Sinn, war etwas was für mich bis vor drei Jahren undenkbar war. Etwas worauf ich neidisch war. Etwas Unerreichbares. Ein Ausdruck von Sportlichkeit und Fitness.
Meine Laufgeschichte beginnt im Grunde im Juni 2013. Bis dato habe ich bei einer Größe von 194 cm etwa 170 kg gewogen. Genau weiß ich es nicht. Die Waage war seit Jahren nicht mein Freund. Im Juni 2013 dann kam mit einmal die Erkenntnis, dass ich etwas ändern muss. Ich war laufend müde und kaputt. Hatte Rückenschmerzen, zu hohen Blutdruck und fühlte mich einfach nur schlecht. Ich hatte keinerlei Kondition, war bei der kleinsten Anstrengung am Schwitzen und sofort außer Puste. Hatte immer wiederkehrende Gichtanfälle und mein Immunsystem war quasi nicht vorhanden. Es war nicht so, dass mir jemand Vorwürfe gemacht hat oder mein Arzt mich gebeten hat, was zu tun. Diese Einsicht kam von ganz alleine.
So fing ich auf eigene Faust an, meine Ernährung umzustellen. Ich ernährte mich vollwertig, verzichtete auf Alkohol, Weißmehl und Süßigkeiten. Ich zog das konsequent durch, bis ich erste Erfolge gemerkt habe.
Es kam dann nach etwa vier Monaten der Tag, wo ich mich getraut habe, auf die Waage zu gehen. Diese zeigte mir 155 kg an. Mir wurde schlagartig schlecht. Mir wurde bewusst, wie schwer ich vorher gewesen sein musste. Das war ein großer Ansporn weiter zu machen. Ich nahm also weiter ab, fühlte mich langsam fitter und wollte das Abnehmen mit Sport unterstützen. Mein Gewicht erlaubte aber noch keine größeren sportlichen Aktivitäten. Also fing ich mit Radfahren an. Ich fuhr zur Arbeit. Jeden Tag etwa 15 km hin und wieder zurück. Am Anfang war ich ziemlich fertig. Am Ende bin ich die 15 km in gut 20 Minuten gefahren. Die Kilos purzelten weiterhin und ich fühlte mich fit für Neues. So fing ich an im Fitnesstudio zu trainieren und meine Muskeln aufzubauen. Es machte einen Mordsspaß. Mein Fettt schmolz, meine Muskeln wuchsen. Ich ernährte mich nun Low Carb. Nachdem ich etwa ein Gewicht von 115 kg erreicht hatte, kam mir eines Abends der Gedanke einfach mal loszulaufen. Das, wovor ich mein Leben lang Respekt hatte, was unerreichbar war, wollte ich nun einfach mal versuchen. Was soll ich sagen. Es hat funktioniert. Ich lief von da an sehr sehr gerne. Und immer länger und weiter. Erst 5 km, dann 8 km, dann 10 km. Dann kamen Volksläufe. Ich war dort nie unter den Besten aber es war immer ein Hochgefühl mitzulaufen und ins Ziel zu kommen. Meine absolute Krönung bisher war ein Halbmarathon.
Aktuell habe ich ein Gewicht von knapp 100 kg. Laufe unendlich gerne und bin immer noch im Fitnesstudio aktiv. Mein Leben ist ein völlig anderes, als noch vor drei Jahren.“

Dragan aus Heimenkirch

„Ich laufe seit ca. vier Jahren regelmässig. Davor vielleicht 1 mal pro Monat ganz unregelmässig und wetterbedingt. Vor vier Jahren fasste ich dann den Beschluss etwas für mich und meine Figur sowie mein Rückenleiden zu tun. Hatte damals ca. 18 kg mehr drauf wie heute. Durch das Laufen und meine Ernährungsumstellung konnte ich relativ schnell mein Wunschgewicht erreichen. Eine sehr sehr große Hilfe war dabei eure Seite und eure iPhone App. Mithilfe dieser konnte ich genau kontrollieren wieviel Kalorien ich zu mir genommen habe und wieviel ich verbrannt habe. Das war meine Motivation und meine Selbstkontrolle, um mein Ziel zu erreichen. Ohne den Sport, insbesondere das Laufen, ging das jedoch nicht. Ich habe gemerkt, wie sich meine Fitness, meine Kondition, mein Rückenleiden, meine allgemeine Lebenseinstellung und meine Lebensqualität verbessert haben. Das wollte ich auch, nachdem ich abgenommen habe, auf jeden Fall beibehalten. Und so laufe ich auch heute noch sehr gerne und regelmäßig. Es ist schön seinen Gedanken während des Laufens freien Lauf zu lassen. Es tut gut, den Alltagsstress während des Laufens zu verarbeiten oder zu vergessen. Und es fühlt sich super an nicht aus der Puste zu sein, wenn man eine Treppe ersteigt.“

Denise aus Leipzig

Laufen ist für mich Leben.

„Ich bin eine begeisterte Läuferin und schnüre drei Mal pro Woche meine Laufschuhe. Ich liebe Laufen. Ich habe mit dem Laufen begonnen, weil ich zu meinem Bürojob einen sportlichen Ausgleich finden wollte. Ich habe mich sofort in das Laufen verliebt. Es bedeutet für mich Freiheit, Genuss und Liebe. Ich liebe es meine Laufschuhe zu schnüren. Mir ist es egal ob die Sonne scheint oder es draußen regnet. Hauptsache ich kann laufen.
Ich merke, wenn ich ein paar Tage nicht gelaufen bin, dass ich unruhig und hektisch werde. Laufen am Morgen ist der perfekte Start in den Tag für mich. Laufen am Nachmittag oder Abend ist ein wunderbarer Abschluss eines Arbeitstages. Laufen am Wochenende ist Erholung.“

Stephanie aus Velbert

Laufen ist ein Synonym für Glück.

„Rückblick: März 2011

Meine Kollegin kommt in mein Büro und teilt mir euphorisch mit, dass sie soeben den Lauf-Trainerschein bestanden habe und nun für die 5 x 5-km-Firmen-Staffel im Mai möglichst viele Kollegen zur Teilnahme bewegen will – für die Anfänger wird sie einen Lauf-Kurs geben, um die Leute in knapp drei Monaten fit für die Teilnahme zu machen. Ach ja, und ob ich nicht mitmachen wolle? (beim Anfänger-Kurs versteht sich).

Ich schaue hinter mich – nein, da sitzt keiner – sie hat also echt mich gemeint!

Mich, die Anti-Läuferin! Ich habe es bereits in der Schule gehasst….

Meine spontane Reaktion: „Also, Du bringst eher einen Kaktus zum Quatschen, als mich auf 5 km“.

Ihre Antwort: „Ok, die Wette gilt!“

Meine Kollegin sollte die Wette nicht gewinnen. Von einem plötzlichen Ehrgeiz gepackt, nahm ich an Ihren Kurstunden teil und trainierte unter der Woche alleine. Die 5 km lief ich dann im Mai in ca. 45 Minuten! Zwar langsam, aber ich lief sie durch und machte zwischendurch keine Gehpausen.

Daraufhin meldete ich mich für regelmäßige Trainingseinheiten in einem Lauf-Treff in meiner Stadt an und bin nun kontinuierlich seit 2011 dabei.

Es macht einfach Spaß mit Gleichgesinnten zu trainieren, an Läufen teilzunehmen, Erfolge zu feiern und sich so immer wieder aufs Neue zu motivieren. Mittlerweile trainiere ich viermal in der Woche und bereite mich auf meinen ersten Marathon in diesem Jahr in Köln vor.

Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, sich so einem Läufer-Treff anzuschließen – solche gemeinsamen Aktivitäten sind immer sehr gesellig und die Ausflüge zu Laufveranstaltungen fühlen sich für mich oft so an wie eine Klassenfahrt für Erwachsene mit sportlicher Betätigung.

So ganz nebenbei habe ich übrigens auch meinen Mann dort kennengelernt. 2012 ist er mir in einem Kurs „über den Weg gelaufen“, seitdem sind wir ein Paar und haben im letzten Jahr geheiratet.

Was hat sich in den letzten fünf Jahren für mich verändert, wollt Ihr wissen?? Ich habe durch das Laufen viele nette Leute kennengelernt, 5 kg Gewicht verloren, einen Ehemann dazugewonnen.

Kein schlechter Schnitt oder?“

 

Wir möchten uns noch einmal bei allen Teilnehmern bedanken. Eure Erfolge, die ihr durch das Laufen erzielt habt, sind der Wahnsinn. Wir sind sehr stolz auf euch und drücken für weitere Ziele und Etappen ganz fest die Daumen!

Gewinnspiel: Laufen ist…

Laufen ist für mich…

– eine Lebenseinstellung!
– Leichtigkeit!
– unabhängig und frei sein!
– mein Gesundheitspass!
– ein tägliches Muss!

Was bedeutet Laufen für euch? Seid ihr begeisterte Läufer oder Walker? Erzählt uns eure Laufgeschichte! Was motiviert euch Woche für Woche zu laufen? Welche Erfolge konntet ihr durchs Laufen erzielen? Wie lange lauft ihr schon und wie hat sich euer Körper durchs Laufen verändert?

Schickt uns eure Laufgeschichte (kurz oder lang) an gewinnspiel@fddb.info und gewinnt mit etwas Glück eine von 10 der aktuellen Runner’sWorld Ausgabe (August 2016), dem größten Laufmagazin der Welt. Eure Laufgeschichte erscheint nach dem Ende des Gewinnspiels auf dem Fddb Blog.

 

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Teilnahmebedingungen:

– Das Gewinnspiel beginnt am 27.06.2016 und endet am 04.07.2016.
– Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss eine E-Mail an gewinnspiel@fddb.info geschrieben werden. Bitte teilt uns darin eure Laufgeschichte mit!
– Der Wohnsitz der Teilnehmer/innen muss in Deutschland sein.
– Die 10 Gewinner/Innen werden per Zufallsprinzip ausgelost.
– Die 10 Gewinner/Innen erhalten nach Ablauf des Gewinnspiels eine E-Mail von Fddb mit allen weiteren Infos.
– Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer dazu bereit, dass seine Laufgeschichte auf dem Fddb Blog (http://blog.fddb.info/) veröffentlicht wird.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Keine Barauszahlung möglich.
– Mitarbeiter von Fddb Internetportale GmbH sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen.
– Facebook steht in keinerlei Verbindung zu diesem Gewinnspiel und steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

 

Viel Glück wünscht euer Fddb Team

 

Bild: Runner’sWorld

Somuchmore Test Teil II: Gutes für Körper, Geist und Seele

Nachdem wir im ersten Teil unseres Testberichts bereits alle grundlegenden Informationen über Somuchmore bereitgestellt haben, möchten wir euch nun über unsere Erfahrungen mit den Partnern vor Ort berichten. Da ich dieses Mal mit meiner Kollegin Julia zusammen getestet habe, gibt es auch hier getrennte Bewertungen von uns.

Unsere Erfahrungen bei den Partnern vor Ort

Bei manchen Partner-Angeboten musste man sich vorher anmelden, bei anderen nicht. Vor Ort war es dann aber immer gleich einfach: Nur mit Name und Mitgliedsnummer in einer Liste eintragen und fertig. Da das Angebot von Somuchmore sehr vielfältig ist, konnten wir auch jeder verschiedene Aktivitäten nach unserem Geschmack finden und ausprobieren:

Yoga
SMM9Das Angebot an Yogakursen bei Somuchmore ist sehr groß und reicht vom klassischen Yoga über Hot Yoga bis zum Aerial Yoga. Alle von uns besuchten Studios haben uns sehr gut gefallen, sowohl was die Atmosphäre als auch die Trainer und angebotenen Kurse angeht. Während man in einem Studio in Mitte in einem großen Loft mit Blick auf den Fernsehturm trainieren kann, ist man in einem anderen Studio eher familiär in kleinem Raum und kleiner Gruppe aktiv. Hier ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei bzw. bereichern die unterschiedlichen Trainer auch die eigene Yogapraxis.

Massage
Auf die Massagen hatten wir uns besonders gefreut und wurden auch nicht enttäuscht. Auch hier testeten wir verschiedene Anbieter und waren eigentlich immer zufrieden. Eine Masseurin erkannte besonders gut die schmerzenden Punkte, dafür lud die Praxis leider nicht sehr zum Wohlfühlen ein, während ein anderer Partner eine sehr schön und kuschelig eingerichtete Praxis hatte und auch beim massieren überzeugen konnte. Das Empfinden bei Massagen ist natürlich  immer sehr subjektiv und am Ende hatten wir beide unsere Favoriten gefunden, wenn es auch unterschiedliche Anbieter waren. Aber das ist ja das Gute bei Somuchmore: Man kann immer wieder zu anderen Partnern gehen.

Tanzen
SMM9bEin großes Plus bei Somuchmore ist das große Angebot an verschiedenen Tanzmöglichkeiten. Es gibt Partner für Ballett, Modern Dance, Salsa, Tango und vieles mehr. Sogar Pole Dance und Swing Dance sind dabei. Vor allem letzteres erfreute uns sehr, da sich unter den Testerinnen ein heimlicher Swing-Fan befindet ;-). Nichtsdestotrotz probieren wir auch andere Sachen wie Afro-karibischen Tanz, Stepp Dance und Tango aus und waren sehr glücklich, so viele Tanzmöglichkeiten wahrnehmen zu können. Nur zwei Punkte waren uns bei den Tanzangeboten oft unklar. Zum einen, ob man auch alleine zu dem Kurs gehen oder nur mit Partner teilnehmen kann. Zum anderen, für welche Altersstufe die Kurse ausgelegt sind. Wir wollten dann doch nicht so gerne als einzige Erwachsene zwischen Teenagern beim Hip Hop Kurs herum hüpfen. Hier könnten Somuchmore bzw. die Partner mehr Informationen bereitstellen.

Salzgrotte
Zwischendurch mussten wir uns natürlich auch von dem ganzen Sport „erholen“ und wagten den Besuch in einer Salzgrotte. Um ehrlich zu sein, hat uns das Konzept nicht ganz überzeugt. Während wir circa eine halbe Stunde beim Plätschern von Wasser in der künstlichen Salzgrotte lagen, konnten wir sicherlich ein wenig entspannen. Einen anderen positiven Effekt oder Sinn konnten wir  jedoch nicht wirklich erkennen. Aber vielleicht waren wir für die entspannenden und heilenden Wirkungen der Salzgrotte einfach nicht empfänglich genug.

Fitness
SMM9cBei den Sportangeboten interessierten uns vor allem die etwas „ausgefalleneren“ Sachen. So probierten wir unter anderem Barre Balance (Fitnessübungen an der Ballettstange), Vibrationstraining und Unterdrucktraining, Elektromuskelstimulationstraining (EMS) und Jumping Fitness aus. Alle Aktivitäten haben uns Spaß gemacht und mehr oder weniger zum Schwitzen gebracht. Beim Unterdrucktraining kamen wir uns – eingezwängt in eine merkwürdige Maschine – etwas komisch vor. Das EMS Training war zwar effektiv, jedoch sind ameisenkribbelartige Stromstöße an verschiedenen Körperstellen, ein nasses Lara Croft Outfit und ein Training ohne Unterwäsche nicht jedermanns Sache. Auch die Übungen variieren hier stark. Man kann zwischen Ausdauer und Personal Training wählen. Letzteres entpuppte sich dann aber als einfaches Heben und Senken von Beinen und Armen und das in einem leicht einschläfernden Tempo. Da brauchten wir doch mehr Action und probierten noch Jumping Fitness aus. Sieht erst einmal richtig doof aus, wie man auf dem Trampolin herum hüpft, macht aber sehr viel Spaß und man kommt ganz klar ins Schwitzen. Eine Stunde Jumpen ist circa drei Mal so effektiv wie 30 Minuten Joggen. Auf dem Trampolin werden Übungen aus dem Aerobic mit leichten Sprüngen vereint. Man trainiert die Balance und die Ausdauer. Außerdem gehört immer eine Portion Squats sowie Arm- und Bauchmuskeltraining dazu. Nach 60 Minuten kommen 600 – 700 verbrauchte Kalorien zusammen.

Nach den Trainings hatten wir meistens Muskelkater und damit den Beweis, dass wir „was gemacht hatten“. Das motivierte uns natürlich, in der nächsten Woche wieder hinzugehen. Die meisten Fitnesstrainings sind ohne Zuzahlung.

Check-Up
SMM9dAußerdem nahmen wir das Check-Up Angebot von Somuchmore wahr. In einer Praxis für Osteopathie wurden wir von Kopf bis Fuß auf Fehlhaltungen und Verspannungen untersucht und gleich vor Ort auch wieder „eingerenkt“. Es war sehr interessant den Körper und Schwachstellen anhand dieses einheitlichen Ansatzes kennenzulernen. Diese Therapie hilft dauerhaft, Blockaden zu erkennen, zu lösen und so schmerzfreier und vor allem aufrechter durchs Leben zu gehen.

Vitametik
Den Begriff Vitametik kannten wir vor Somuchmore nicht. Die Behandlung verspricht durch das Drücken eines Punktes hinter dem Ohr Blockaden zu lösen, die für Kopfschmerzen, Verspannungen und sonstige körperliche Schmerzen verantwortlich sein sollen. Wir Büromenschen wissen wovon wir sprechen, daher haben wir bei der Vitametik gleich einen Termin vereinbart. Nach einem Vorgespräch wird noch kurz der Bewegungsapparat kontrolliert sowie der Nacken gecheckt. Anschließend legt man sich auf eine speziell für die Vitametik angefertigte Liege mit einem Ohr nach unten. Die Vitametik Expertin drückt kräftig in einem Bruchteil einer Sekunde den körpereigenen Verspannungsbutton hinter dem obenliegenden Ohr. Beim darauffolgenden 20-minütigen Ausruhen in einer Wärmedecke kann man sich gerne noch über die 30-sekündige Prozedur wundern. Die extra mitgebrachten Kopfschmerzen waren leider immer noch vorhanden. Doch siehe da, etwas später wieder zu Hause angekommen, waren die Schmerzen tatsächlich nicht mehr zu spüren. Weder die Kopfschmerzen im Augen- und Stirnbereich noch der Nacken taten weiter weh. Ein entspanntes Kopfgefühl hatte sich eingestellt, das noch einige Tage anhalten sollte. Wer dauerhaft schmerzfrei sein will, müsste die Vitametik Behandlung regelmäßig machen. Die Behandlung kostete uns eine Zuzahlung von 30 Euro.

Lohnt sich das ganze denn auch für Körper, Geist und Seele?

Nach dem Test von Somuchmore kamen wir zu einem ähnlichen Fazit wie beim Urban Sports Club: Wenn man zeitlich flexibel ist und gerne unterschiedliche Sportarten und Wellness-Angebote wahrnehmen möchte, ist man bei Somuchmore genau richtig. Auch den Preis von 99 Euro, den man bei der Black Card zahlt, hat man schnell zusammen, wenn man das Angebot regelmäßig nutzt. Einzeln bezahlt, würde man dann meistens sogar über den 99 Euro liegen. Das Angebot von Somuchmore ist außerdem riesig und bietet qualitativ hochwertige Partner in ganz Berlin. Man lernt neue Sportarten und neue Leute bei den Kurse kennen und kann auch über sich und seinen Körper noch etwas dazulernen. Einzig bei den Angeboten mit den Zuzahlungen muss man aufpassen, da es hier auch Partner gibt, bei denen man doch noch etwas mehr zahlen muss.

Für alle, die Somuchmore in Berlin, München, Hamburg oder Stuttgart selbst einmal testen möchten, haben wir ein tolles Angebot: Mit dem Gutscheincode WW9FDDB bekommt ihr 20 % Rabatt für die ersten 2 Monate! Nach den 2 Monaten könnt ihr dann zum normalen Preis weiter machen oder kündigen, je nachdem, wie es euch gefallen hat :-).

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns von Somuchmore kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Screenshots von Somuchmore

Somuchmore Test Teil I: Gutes für Körper, Geist und Seele

Letztes Jahr durften wir bereits Erfahrungen mit dem Angebot vom Urban Sports Club sammeln. Zum Vergleich konnten wir jetzt auch Somuchmore testen, das sich selbst als Plattform für eine ganzheitliche Lebensweise bezeichnet und in den Städten Berlin, München, Hamburg und Stuttgart mit Sport- und Wellness-Partnern vertreten ist.

„Bewege Körper, Geist und Seele“

Mit diesem Motto beschreibt Somuchmore sein Angebot und möchte damit gleich den Fokus auf die ganzheitliche Lebensweise lenken: Hier soll nicht nur der Körper mit Fitnessübungen gestählt werden, sondern auch Geist und Seele kommen dank verschiedener Wellness- und Coaching-Partner nicht zu kurz. Entsprechend groß ist auch das Angebot in diesen Bereichen und reicht von Massagen und Ernährungs-, Vocal- und Life Coaching über Meditation und TCM bis zu Vitametik und Salzgrotten. Aber auch das „normale“ Sportprogramm ist beispielsweise mit Yoga, Tanz, Kampfsport und Fitness gut vertreten. Insgesamt sind in dem Somuchmore Netzwerk aktuell über 1.500 Partner vertreten und man kann aus 40.000 Aktivitäten auswählen. Preislich gibt es drei verschiedene Tarife: Die White Card Lite kostet 39 Euro im Monat und man kann bis zu 4 Kurse im Monat besuchen. Darauf folgt die White Card für 69 Euro im Monat, mit der man unbegrenzt Kurse besuchen kann, jedoch nur 3 mal im Monat zum gleichen Anbieter. Die Black Card für 99 Euro im Monat ist dagegen komplett unbegrenzt und man kann so viele Kurse besuchen, wie man möchte, und hat auch bei den einzelnen Partnern kein monatliches Limit. Alle Tarife können jeweils zum Folgemonat gekündigt werden. Auch wenn auf der Seite von Somuchmore steht, dass es keine verstecken Kosten gibt, gibt es jedoch trotzdem einige Kurse oder Angebote, bei denen man eine Zusatzzahlung leisten muss.

Anmelden, Kurs aussuchen und los!

Somuchmore Screenshot AnleitungIm Prinzip funktioniert die Mitgliedschaft bei Somuchmore ganz einfach: Man sucht sich den passenden Tarif aus, meldet sich an und kann eigentlich sofort los legen, da man kurz nach der Anmeldung eine E-Mail mit der Kundennummer bekommt. Diese muss man dann einfach nur bei den Partnern vorzeigen, bis ein paar Tage später die Mitgliedschaftskarte im Briefkasten landet. Jedoch gilt hier auch hier – genau wie beim Urban Sports Club –, dass man sich anfangs erst einmal durch das große Angebot durchklicken und eine Übersicht gewinnen muss. Wozu hat man eigentlich Lust? Will man neues ausprobieren oder lieber den Lieblingssport machen? Ist man bereit, Angebote von Partnern in entfernteren Kiezen wahrzunehmen? Und muss ich mich jetzt eigentlich für den Kurs anmelden oder nicht? Vor allem letzte Frage hat uns etwas verwirrt. So steht auf der Somuchmore Webseite, dass man die Kurse direkt online buchen kann. Jedoch haben wir leider während des ganzen Tests keinen „Buchen“ Knopf gefunden :-D. Oftmals gab es in den Beschreibungstexten den Hinweis, dass man vor Ort beim Partner anrufen und einen Termin reservieren müsste. Das haben wir dann natürlich auch gemacht. „Online gebucht“ haben wir jedoch mangels Funktion leider nichts ;-).

So funktionieren Webseite und App

Somuchmore Screenshot Übersicht AktivitätenWie bereits erwähnt, findet man die gesamte Auswahl an Kursen und Aktivitäten online auf der Webseite. Zusätzlich kann man auch die App für Android oder Apple herunterladen und hat somit die gleichen Funktionen immer auf dem Handy dabei. Die Suche bietet auf den ersten Blick alle wichtigen Filter an: In welcher Stadt sucht man, in welchem Bezirk, welche Aktivität und zu welcher Uhrzeit. Damit kann man schon einmal die grundlegenden Einstellungen vornehmen. Auch nach einzelnen Studios bzw. Partnern kann man gezielt suchen. Gut hätte uns gefallen, wenn es darüber hinaus noch mehr Filtermöglichkeiten geben würde, beispielsweise eine gleichzeitige Auswahl von mehreren Bezirken, das Ausblenden von Kursen mit Zuzahlung oder das Anzeigen von Kursen, die neu dazu gekommen sind. Außerdem wäre eine Merkfunktion praktisch, die solche Angebote oder Partner speichert, die man bereits besucht hat bzw. gut findet. Auch einen Kalender hätten wir sehr praktisch gefunden, in den man seine ausgewählten Kurse eintragen kann oder der sich in eigene, vorhandene Kalender übertragen lässt. Leider kam es auch hin und wieder mal zu dem Fehler, dass sich die eingestellten Filter nach mehrmaliger Suche selbst zurücksetzen und wir plötzlich Kurse aus München angezeigt bekamen.

Somuchmore Screenshot PartnerseiteGut gefallen haben uns die ausführlichen Seiten zu den einzelnen Partnern. Hier findet man viele Informationen rund um das Angebot, Kontaktmöglichkeiten, eine Google Maps mit dem Standort, alle angebotenen Kurse und die Informationen, mit welchem Tarif man die Aktivität nutzen kann. In der App sind diese Informationen leider etwas komprimierter dargestellt.  Dafür gibt es in der App ein Symbol, das das Kurs-Level darstellt. Dieses fänden wir auf der Webseite auch sehr hilfreich!

Das Angebot: Sporteln, Coaching und ein bisschen Esoterik

Das Angebot von Somuchmore ist wirklich sehr groß und es sollte für jeden etwas dabei sein. Alleine bei unserem Test merkten wir, dass zwei Personen hier ganz unterschiedliche Vorlieben haben und auch verschiedene Dinge ausprobieren möchten. Während ich mich über das große Angebot an verschiedenen Tänzen freute, wagte sich die Kollegin an einige Aktivitäten heran, die für mich persönlich vielleicht zu „esoterisch“ sind. Aber im nächsten Teil erzählen wir euch genauer, welche Angebote wir besucht haben und wie uns das Ganze gefallen hat!

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns von Somuchmore kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Screenshots von Somuchmore

Women’s Health macht Deinen Bauch fit für den Sommer

Starte mit einem flachen Bauch in den Sommer und mach mit bei der User-Challenge von WomensHealth.de „Projekt Sexy Bauch 2016“. Das Trainingsprogramm dauert 8 Wochen, funktioniert ohne Fitnessstudio oder zusätzliches Equipment und bringt dich auf gesunde Weise zu dem Körper, den du schon immer haben wolltest.

So funktioniert Projekt Sexy Bauch

Logo der AktionZunächst einmal meldest Du Dich kostenlos und unverbindlich mit einem Vorher-Bild von Dir mit aktueller Women’s-Health-Ausgabe in der Hand auf WomensHealth.de/sexybauch an. Gleichzeitig registrierst Du Dich für das Info-Mailing, das Dich täglich motiviert und Dich mit Infos zu Deinen Trainingseinheiten sowie mit leckeren Rezepten versorgt.

Am 9. Mai fällt dann der Startschuss für die 8-wöchige Trainingsphase von Projekt Sexy Bauch. Dabei wirst Du natürlich kräftig unterstützt, um am Ball zu bleiben: Ein detaillierter Trainingsplan zeigt Dir, wie Du Deinen Bauch ganz ohne Fitnessgeräte in Bestform bringst. Fast noch wichtiger für einen sexy Bauch als das richtige Training ist die richtige Ernährung. Deshalb bietet WomensHealth.de zusätzlich einen Ernährungsplan mit Fleisch und Fisch sowie eine vegetarischen Variante an.

Am Ende der 8 Wochen machst Du ein Foto von Dir und Deinem neuen, schlanken Bauch und sendest es an WomensHealth.de. Erst dann wirst Du in die Vorher-nachher-Galerie aufgenommen, in der alle Teilnehmerinnen ihre Trainingserfolge präsentieren und sich dem Online-Voting der Userinnen stellen. Anschließend lobt die Jury die Siegerin mit dem beeindruckendsten Ergebnis aus. Die Gewinnerin darf sich nicht nur über ein tolles, neues Bauchgefühl freuen, sondern wird Fitness Model bei McFIT MODELS.

Tipp: Die App zu Projekt Sexy Bauch

Die App enthält einen abwechslungsreichen Trainingsplan, der Dir zeigt, wie Du Deinen Bauch ganz ohne Fitnessgeräte in Form bringst. Dadurch kannst Du trainieren, wo und wann Du willst. Alle Übungen werden detailliert in Wort und Bild erklärt. Zudem gibt es passenden einen Ernährungsplan – auch für Vegetarierinnen!  Jetzt die App für 7,99 Euro downloaden und zu einem flachen, muskulösen Bauch durchstarten!

Fddb testet Gymondo: Zu Hause und überall zwischendurch sporteln

Screenshot von der Gymondo Homepage

Wie schaut es bei euch aus? Haltet ihr noch an den guten Vorsätzen fürs neue Jahr fest und versucht ihr, mehr Bewegung in euren Alltag zu integrieren? Wir vom Fddb Team wollten auf jeden Fall mehr Sport machen und haben deshalb die Online-Fitness-Plattform Gymondo genauer für euch unter die Lupe genommen.

Gymondo ist ein Online-Fitnessstudio, dass man immer dabei hat. Egal ob zu Hause vor dem Fernseher oder auf der Geschäftsreise vor dem Laptop: Bei Gymondo kann man jederzeit und überall verschiedene Fitnesskurse abrufen und trainieren. Auf der Plattform werden über 200 Fitnessvideos aus den Bereichen Cardio-Training, Figur-Training, Kraftaufbau, Dance sowie Yoga und Pilates angeboten. Die Videos wurden laut Gymondo von Sportwissenschaftlern konzipiert und können von einigen Minuten bis zu über einer Stunde dauern. Nach der Anmeldung gibt man seine Körpermaße und kann entweder sofort mit einem Workout seiner Wahl starten oder sich für ein gezieltes Trainingsprogramm entscheiden. Außerdem stellt Gymondo passend zu den Programmen Informationsvideos rund um das Thema Ernährung bereit.

Los geht’s: Laptop an und los hüpfen

gymondo4Wir haben nach der Anmeldung erst einmal nicht schlecht über die große und gute Programmauswahl gestaunt. Dank breitem Fitnessangebot ist hier bestimmt für jeden etwas dabei: Pilates oder Yoga, verschiedene Tanzkurse, Box-Training, der klassische Bauch-Beine-Po Kurs, Muskelaufbau oder Cardio-Kurse. Da wir uns nicht so recht entscheiden und natürlich auch viel ausprobieren wollten, haben wir uns sowohl für einen Trainingsplan entschieden als auch zwischendurch einzelne Workouts mit gemacht. Als erstes muss man sich natürlich überlegen, wo man den Sport machen möchte. Man braucht zu Hause keine extra Turnhalle dafür, aber ein wenig Platz sollte man vor dem Fernseher oder Laptop schon haben, um die Übungen auszuführen oder auch mal eine Matte auf den Boden zu legen. Vor allem für die Tanzvideos braucht man schon etwas mehr Raum, um die Schritte nach vorne und hinten oder zur Seite richtig nachmachen zu können. Ansonsten sind die Kurse so ausgelegt, dass man kein extra Equpiment benötigt. Falls man zu Hause keine Hanteln und kein Tube hat, können einfach Wasserflaschen als Gewichte oder eine alte Strumpfhose als Theraband verwendet werden. Gut hat uns gefallen, dass diese Alternativen in den Videos vorgestellt und mit ihnen auch trainiert wurde. Entsprechend konnten wir uns sofort einen Kurs aussuchen, die Stühle etwas zur Seite räumen und los sporteln!

Das Programmangebot und die Workouts

Die Workouts haben unterschiedliche Niveaus und nach jedem Kurs kann man bewerten, wie schwer oder auch leicht einem das Training gefallen ist. So konnte es sein, dass ein Kurs sehr anstrengend war und wir manche Übungen nicht komplett mitmachen konnten, andere Kurse uns aber nicht wirklich zum Schwitzen brachten. Das hängt aber natürlich auch vom eigenen Fitnesslevel ab und wie gut man in den jeweiligen Bereichen schon ist. Mit der Zeit fanden wir jedoch unsere Lieblingskurse und auch Lieblingstrainier heraus. Denn – wie auch im “echten” Fitnessstudio – mag man vielleicht nicht jeden Trainer oder manche besonders gerne. Während mir die Bodyshape und Yogakurse zum Beispiel sehr viel Spaß machten, entdeckte eine Kollegin ihre Vorliebe für die Tanzkurse und alles, was mit Kickboxen zu tun hatte. Wobei wir beide jedoch gerne mehr Tanzkurse im Angebot gehabt hätten. Da hier nur ein paar wenige Videos zur Auswahl stehen, hat man diese schnell durch und möchte auch nicht immer wieder das Gleiche machen.

gymondo2Viele Workouts beinhalteten zu Beginn des Kurses eine Challenge: Dabei handelt es sich um eine einfache Übung, beispielsweise Squats, von der man innerhalb einer Minute so viele Wiederholungen wie möglich schaffen sollte. Einerseits gefiel uns diese Challenge gut, da man die erreichten Werte direkt abspeichern kann und somit im Laufe der Zeit sieht, wie sehr man sich schon gesteigert hat. Manchmal war die Challenge jedoch so früh zu Beginn des Videos, dass wir noch gar nicht richtig warm waren. Und dann sollten wir gleich voll mit der Challenge durchstarten. Das fanden wir zum Teil etwas merkwürdig, da wir doch gerne mit einem Warmup gestartet wären.  Außerdem wurden die Übungen für die Challenge manchmal vorher erklärt und manchmal leider auch nicht.

gymondo6Ansonsten sind die Videos jedoch sehr professionell produziert und umgesetzt. Man sieht die Trainer immer aus verschiedenen Perspektiven, so dass man alle Bewegungen nachvollziehen kann. Außerdem machen die Kurse immer 3 Personen mit, die unterschiedliche Levels ausführen. Je nach eigenem Können kann man sich am passenden Level orientieren und die Bewegungen mehr oder weniger intensiv umsetzen.

Die Trainingsprogramme, die man auswählen kann, geben einem 5 Termine in der Woche vor, an denen man seine Kurse absolvieren soll. Über eine Exportfunktion kann man diese Termine in seinen Kalender integrieren und außerdem bekommt man täglich Erinnerungsmails für seine Workouts. Generell hat uns das Trainingsprogramm gut gefallen, da man so feste Termine in der Woche mit vorgegebenen Kursen hat. Jedoch hätten wir gerne auch mehrere Programme parallel gestartet, das war leider nicht möglich.

Für wen eignet sich Gymondo?

Abschließend lässt sich sagen, dass uns der Test von Gymondo sehr viel Spaß gemacht hat und wir positiv von der guten Qualität der Kurse und Videos sowie der großen Auswahl überrascht waren. Die Online-Fitness-Plattform macht es einem wirklich leicht, überall und jederzeit Sport in seinen Alltag zu integrieren. Jedoch muss man sich natürlich immer noch selbst dazu motivieren, den Kurs dann zu Hause auch zu machen und durchzuziehen. Bei dem ein oder anderen Kurs haben wir uns dabei erwischt, dass wir vielleicht nicht ganz so motiviert mitgemacht oder den Kurs mal vorzeitig abgebrochen haben. Das würde in einem Fitnessstudio natürlich nicht so schnell passieren. Entsprechend eignet sich Gymondo für alle, die keine Lust auf Fitnessstudios haben oder nur wenig Zeit, um noch lange Wege zum Sport zurückzulegen. Man sollte sich jedoch schon selbst motvieren können, um dann auch regelmäßig das Training alleine zu Hause zu absolvieren.

gymondo7Die Preise für Gymondo liegen bei 32,99 Euro für 3 Monate, 54,99 Euro für 6 Monate oder 74,99 Euro für ein ganzes Jahr. Es handelt sich dabei um Abos, die sich automatisch verlängern. Die Kosten liegen deutlich unter dem Beitrag für ein Fitnessstudio und man spart zusätzlich noch Anfahrts- oder ggf. Parkkosten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Gymondo die ersten 7 Tage kostenlos zu testen.

Wir können euch nur raten: Das solltet ihr auf jeden Fall einmal ausprobieren! Mit dem Gutscheincode „fddb2016“ bekommt ihr sogar 25 % Rabatt auf die Monatspakete. Der Code ist bis zum 15.03.2016 gültig.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Gymondo zur Verfügung gestellt.

Screenshots: Gymondo.de

Laufen im Winter

Es ist Winter und viele von euch Outdoor-Sportlern merken es bereits: die Lungen füllen sich mit kalter Luft, die Nase friert und die Angst, sich zu erkälten ist vermutlich größer als im Sommer. Der Open Window Effekt lässt grüßen. Unsere Kollegen von Runner’s World haben viele schöne Tipps für das Laufen im Winter parat. Von A wie Ausrüstung, über E wie Erkältung (oder Ernährung), zu M wie Motivation, S wie Schuhe für den Winter bis hin zu Z wie zappenduster 😉 Hier findet ihr wertvolle Ratschläge für das richtige Training im Winter: http://www.runnersworld.de/winter

Und wer doch keine Lust auf Draußen-Sport hat, der macht einfach drinnen weiter: http://www.runnersworld.de/homegym

Eiszapfen

Foto: Fddb

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