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Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im November

KALENDERBLATT November Rahmen_500Pilze, Nüsse, und viele andere Leckereien bringt uns der Monat November auf unseren bunten Speiseplan, auch wenn es draußen immer kühler und dunkler wird.

Erdnüsse und Haselnüsse liefern uns viele wertvolle Inhaltsstoffe und Energie zum Auftanken und Konzentrieren. Zudem stecken in ihnen viele Substanzen, die unserer Gesundheit gut tun. Jeden Tag eine Hand voll Nüsse soll u.a. unser Herz und unsere Arterien schützen und den Cholesterinspiegel senken. Zwar ist der Fettgehalt von Nüssen nicht gerade niedrig, doch handelt es sich meist um gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Die Erdnuss gehört botanisch gesehen nicht zu den Nüssen, sondern zu den Hülsenfrüchten. Pilze sind sehr kalorien– und fettarm, da sie zu etwa 75% aus Wasser bestehen. Sie machen lange satt, auch wenn unser Magen manchmal viel zu tun hat, um sie zu verdauen. Sehr beliebt sind unter anderem Champignons. Allein in Europa gibt es etwa 40 verschiedene Sorten. Auch der Austernseitling oder Austernpilz ist bei den Deutschen sehr beliebt und übrigens das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Austernpilze sind reich an Vitaminen der B-Gruppe und enthalten sogar Vitamin D, das sonst fast nur über das Sonnenlicht aufgenommen werden kann oder in tierischen Produkten vorkommt.

Eine wahre Vitamin-A-Bombe in der nasskalten Jahreszeit ist die Kaki, einer in Ostasien beheimateten Obstsorte, die in Deutschland vor allem von Oktober bis Dezember erhältlich ist. Eine Unterart der Kaki ist die Persimon(e). Das orangefarbene Fruchtfleisch der reifen Persimon schmeckt herrlich süß und saftig, während unreife Früchte aufgrund des hohen Tanningehaltes eher ein pelziges Gefühl im Mund hinterlassen. Heutzutage importiert der deutsche Handel seine Persimons meist aus Spanien. Eine weitere Zuchtform der Kaki ist die Sharonfrucht. Die Cranberry ist auch unter den Namen großfrüchtige Moosbeere, Kranich- oder Kranbeere bekannt. Die kleinen, dunkelroten Beeren sind mit der Heidel- und Preiselbeere verwandt und werden vor allem in Nordamerika großflächig kultiviert. Hierzulande kennt man sie vor allem in getrockneter Form, u. a. in Nussmischungen oder als süßen Snack. Die frischen, puren Cranberrys trumpfen mit einem hohen Gehalt an Vitamin A auf, sind aber in dieser Form sehr sauer und herb. Ob Cranberrys und speziell Cranberrysaft gegen Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen helfen, darüber sind sich Wissenschaftler nicht einig. Durchgeführte Studien sind leider nicht eindeutig.

In den letzten Jahren bei uns immer beliebter geworden ist die Süßkartoffel, auch Batate genannt. Christoph Columbus brachte die Knolle, die farblich sehr unterschiedlich aussehen kann, von seinen Seefahrten von Südamerika mit nach Europa. Süßkartoffeln schmecken nicht nur wunderbar und leicht süßlich, sondern sind sehr gute Nährstofflieferanten. Sie enthalten viele Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem sind sie sehr fettarm und in der Küche vielseitig einsetzbar. Einen sehr intensiven, unverwechselbaren Geschmack hat der Fenchel, ein Gemüse, das vor allem in der mediterranen Küche sehr beliebt ist. Schon früh erkannte man, dass das Gemüse den Magen-Darm-Trakt beruhigt und Erkältungsbeschwerden lindert. Allerdings ist Fenchel aufgrund seines starken Aromas nicht bei Jedermann beliebt. Auch Quitten haben im Herbst Saison. Sie ähneln äußerlich, je nach Sorte, den Birnen oder Äpfeln und sind roh nicht zum Verzehr geeignet, da sie eine sehr harte Schale und sehr festes Fruchtfleisch haben. Sie eignen sich besonders gut zur Herstellung von Marmelade, Gelee und Saft oder als Zutat von Kuchen und Desserts. Auch gesundheitlich haben die Früchte einiges zu bieten. Sie liefern z.B. viel Kalium, Eisen, Zink und Folsäure sowie viele Ballaststoffe. Die Kerne der Quitten kann man sogar trocknen und bei Halsweh wie ein Hustenbonbon lutschen. Allerdings sollte man die Kerne nicht zerbeißen, da sich sonst ein sehr bitterer Geschmack breit macht.

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Fotos: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Oktober

KALENDERBLATT mit Rahmen_Oktober_500Es wird kühler draußen und das bedeutet auch: Die Eintopf-, Suppen- und Kohlzeit beginnt endlich wieder! Im Oktober startet auch die Pilzsaison. Viele weitere kulinarische Highlights beschert uns dieser Monat, aber schaut selbst!

Weißkohl und Rosenkohl sind wie alle Kohlsorten extrem gesund und nahrhaft. Während der Weißkohl vor allem sehr viel Vitamin K enthält, punktet der Rosenkohl mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C, mit dem er alle Kohlsorten hinter sich lässt. 100 g Weißkohl liefern etwa 115mg Vitamin C. Eine Salatsorte, die dem Weißkohl ähnlich sieht, ist der Eisbergsalat. Der ursprünglich in den USA gezüchtete Salat gilt als relativ nährstoffarm, aufgrund seines hohen Wassergehaltes, deshalb aber auch als sehr kalorienarm. Der Romanesco ist eine Kreuzung aus Blumenkohl und Broccoli und zählt somit ebenso zu den Kohlgewächsen. Dank seiner grünen Farbe hat der bizarr geformte Romanesco einen deutlich höheren Gehalt an Provitamin-A, Vitamin C und Karotin als der Blumenkohl.
Wahrscheinlich haben die meisten von Euch immer einige Zwiebeln vorrätig. Diese wunderbaren Knollen bereichern nicht nur viele herzhafte Gerichte, sondern sind auch noch ziemlich gesund. Ihre Inhaltsstoffe können z.B. als Zwiebelsaft lästigen Husten bekämpfen oder schützen unser Herz.
Auch frische Pilze bringt der Oktober auf unsere Teller, wie zum Beispiel den Kräuterseitling. Dieser aromatische Speisepilz ist dem Steinpilz in Aussehen und Geschmack recht ähnlich, tatsächlich ist er aber verwandt mit dem Austernpilz. Kräuterseitlinge sind reich an Proteinen, Ballaststoffen und den Vitaminen B3 und B5.

Der von außen etwas unscheinbar aussehende, aber von innen umso interessanter wirkende Granatapfel ist eine richtige Nährstoffbombe. Wer die kleinen runden, roten Perlen erst einmal befreit hat, schmeckt ein süß-säuerliches Aroma und profitiert von den in ihr enthaltenen Antioxidantien, genauer gesagt den Flavonoiden und Polyphenolen. Diese sollen gut für unser Herz sein. Auch Kalium, Eisen und B-Vitamine sind zahlreich in ihm enthalten. Auch Mirabellen haben im Oktober (gerade noch) Saison. Die kleinen, gelben, runden und sehr aromatisch süß schmeckenden Pfläumchen trumpfen mit viel Vitamin C auf, als auch mit einer beachtlichen Menge an Kalium, Calcium und Magnesium. Datteln sind zwar nicht in Deutschland heimisch, aber frisch vom Baum werden sie in den Herbst-und Wintermonaten importiert. Getrocknete Datteln sind dagegen das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Als getrocknete Variante spenden Datteln eine Menge Nährstoffe wie Mineralstoffe (Magnesium, Kalzium) und mehrere B-Vitamine.

Gesamt mit Rahmen_Oktober_500Foto: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im September

KALENDERBLATT September Mmit Rahmen_500Der September läutet allmählich den Herbst ein und das ist auch beim wechselnden Obst- und Gemüseangebot zu merken. Hier stellen wir Euch, wie jeden Monat, Früchte, Kräuter und Gemüsesorten vor, die im September Saison haben.

Die (oder der) Knollensellerie ist eine Gemüseknolle, die zusammen mit Karotte, Porree/Lauch und Petersilie Grundzutat des Suppengrüns ist. Sie verleiht Suppen, Eintöpfen und Soßen ein kräftiges und würziges Aroma. Auch als Gemüsebeilage schmeckt Sellerie hervorragend. Neben der Knollensellerie gibt es auch die Stangensellerie, die nicht weniger aromatisch schmeckt. Die Kürbissuppe ist heutzutage wieder ein Klassiker in der Herbstküche, obwohl der Kürbis längere Zeit auf vielen Speiseplänen nicht zu finden war. Besonders Ingwer verleiht Kürbisgerichten eine leicht scharfe Note. Dass Kürbis auch bei Fddb’lern beliebt ist, zeigt folgende Rezeptliste, schaut doch mal rein! Auch auf unserem Blog findet Ihr ein Rezept für eine leckere, aromatische Kürbis-Kartoffelsuppe. Die Namen Lollo rosso und Lollo bionda sind vielleicht nicht jedem geläufig, aber gegessen hat diese beiden Salate bestimmt fast jeder schon einmal, da sie u.a. häufig als Dekoration auf Buffets oder für Salatgarnituren verwendet werden. Beide Sorten gehören zu den Schnittsalaten (auch Blatt- oder Pflücksalaten) und unterscheiden sich in ihrer Farbe. Ihre Blätter sind entweder grün oder rötlich und haben eine krause, gewellte Form. Geschmacklich stechen sie mit einer kräftigen, leicht bitteren Note hervor.

Feigen kommen ursprünglich aus den Ländern des Orients, heutzutage werden sie auch in Mittelmeerländern, wie der Türkei, in den USA und Australien angebaut. Sie weisen einen sehr hohen Gehalt an gesunden Ballaststoffen sowie Eisen, Magnesium und Kalium auf. In getrockneter Form sind sie ebenfalls sehr gesund, schmecken in dieser Form aber viel süßer. Übrigens tragen Feigenbäume bis zu dreimal pro Jahr. Die außergewöhnlich verpackte gelbe, kugelige Frucht der Physalis ist super gesund. Sie enthält sehr viel Provitamin A, aber auch Eisen und Phosphor sind in ihr enthalten. Ihr säuerlich-süßer Geschmack macht die Physalis zu einem aromatischen Snack und vielfältige Zutat für allerlei Süßspeisen. Die Futuromelone sieht aus wie ein dunkelgrün gesprenkelter Football und trägt auch den Namen piel de sapo, was soviel bedeutet wie „Krötenhaut“. Wie alle Melonen gehört auch die Futuromelone zu den Beerenfrüchten. Sie gehört zu den Zuckermelonen. Auch der Pfirsich hat im September Saison. Die pelzige „Mutter der Nektarine“ schmeckt sehr süß und fruchtig. Ihr Hauptanbaugebiet liegt in China, Italien und Spanien. Neben Kalium und Magnesium liefern Pfirsiche Vitamin C. In Deutschland angebaute Weintrauben haben im Spätsommer und Frühherbst Saison. Trauben sind sehr gute Kaliumlieferanten, enthalten aber recht viel Zucker, dafür aber fast kein Fett. Für den Weinanbau und den Verzehr als Tafeltrauben werden unterschiedliche Sorten angebaut. Der Basilikum hält in den letzten Jahren auch in deutschen Küchen immer mehr Einzug. Die Herkunft des sehr intensiv duftenden und schmeckenden grünen Krauts kann heute nicht mehr eindeutig festgelegt werden. Sehr frühe Spuren lassen sich aber in Indien und Ägypten finden.
Gesamtfoto mit Rahmen_September_500Foto: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im August

KALENDERBLATT August mit Rand_500Welches Obst bringt Ihr mit August, Sommer und heißen Temperaturen am ehesten in Verbindung? Also das Fddb-Team ist sich einig: Melonen! Eine sehr erfrischende, süße Sorte, neben der klassischen Wassermelone, ist die Galiamelone, die zu den Zuckermelonen gehört. Wusstet Ihr, dass man die Melonenfrüchte aufgrund ihrer harten Schale Panzerbeeren nennt und sie botanisch zu den Kürbisgewächsen gehören?

Auch frische Äpfel und Birnen haben nun in Deutschland langsam Saison. Der Deutschen und auch Fddb’ler liebstes Obst, ist der Apfel, der mit seinen zahlreichen Sorten so vielseitig ist wie kaum ein anderes Obst. Egal ob man ihn frisch knabbert oder verarbeitet als Apfelkuchen, Apfelmus, Apfelwein, Apfelmarmelade, Apfelgelee, Apfelsaft, getrocknet als süßer und verdauungsfördernder Snack – er ist immer wieder lecker und die Liste unendlich erweiterbar. Auch für unsere Gesundheit hat der Apfel viel zu bieten mit seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Auch das englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ („Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern“) ehrt den Apfel in seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Egal ob knallgrün und knackig oder gelb und saftig – Birnen sind ebenfalls ein sehr beliebtes Obst. Ihre Sorten haben außergewöhnlich klingende Namen wie Abate Fetel, Conférence, Clapps Liebling und Williams Christ. Auch Nektarinen sorgen im Sommer für eine fruchtige Erfrischung. Sie sind verwandt mit den Pfirsichen und haben eine glatte Haut, währende Pfirsiche eine pelzige, flaumige Haut haben. Nektarinen werden erst seit wenigen Jahrzehnten gezüchtet.

Eine sehr gute Ballastdtoff-, Mineralstoff- und Einweißgquelle sind Bohnen, wie die grünen Bohnen. Bohnen wird aufgrund ihrer Antioxidatien und Ballaststoffe eine krebshemmende Wirkkung nachgesagt. Das Gemüse muss jedoch vor dem Verzehr gekocht werden, da ansonsten die in ihr enthaltenen giftigen Lektine aufgenommen werden. Grüne Bohnen sind auch unter den Namen Gartenbohne und Fisole (Österreich) bekannt. Paprikas sind wahre Vitamin C-Bomben und sollten am Besten roh verzehrt werden, da durch die Hitze ein Großteil der Vitamine verloren geht. Aus Paprikaschoten kann man unter anderem auch Pulver zum Würzen gewinnen. Die Schoten gibt es in vielen Farben. Grün, gelb, orange und rot sind die hierzulande bekanntesten. Wie die Paprika und Kartoffel gehört auch die Tomate zu den Nachtschattengewächsen, die von Südamerika nach Europa gebracht und anschließend kultiviert wurde. Eine unglaubliche Artenvielfalt hat sich mittlerweile entwickelt. Tomaten fördern unsere Gesundheit, in dem sie dem Körper wichtige Vitamine und das Carotinoid namens Lycopin zuführen. Dieses hat eine antioxidative Wirkung, das heißt, es fängt schädliche freie Radikale  in den Zellen auf, die Krebs verursachen können. Verarbeitete Tomatenprodukte wie Tomatenmark haben übrigens einen höheren Lyopingehalt als frische, rohe Tomaten.

Zuckermais ist in vielen Ländern, wie in Süd- und Mittelamerika, ein Hauptnahrungsmittel und zählt eigentlich zum Getreide. Mais hat eine sehr ausgewogene Nährstofzusammensetzung. Auf deutschen Feldern wächst übrigens fast ausschließlich Futtermais. Zuletzt stellen wir Euch für unseren August-Saisonkalender noch ein Kraut vor, den Rosmarin. Das wie ein Tannenzweig aussehende und intensiv duftende Kraut eignet sich hervorragend zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten. Ein Klassiker sind zudem Rosmarin-Kartoffeln. Er gilt schon sehr lange als Heilkraut. Vor allem seine verdauungsunterstützende und durchblutungsanregede Wirkung, die durch seine ätherischen Öle hervorgerufen wird, macht den Rosmarin zu einem sehr gesunden Gewürz.

Gesamt mit Rahmen_AugustFoto: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Juli

KALENDERBLATT Juli mit Rand_500Es ist heiß in Deutschland! Und was schmeckt da, neben Eis natürlich, besonders lecker und bringt eine gesunde Abkühlung? Genau, frisches, gekühltes Obst und Gemüse, vielleicht in Form eines Smoothies oder Salates? Im Juli bieten der Wochenmarkt und die Obst- und Gemüseregale wieder allerlei erntefrische, saisonale Ware aus Deutschland, z.B. die ersten saftigen Pflaumen, die wahnsinnig vielseitig sind. Neben dem klassischen Pflaumenkuchen kann man aus ihnen leckeres Pflaumenmus oder -kompott kochen, feine Pflaumenknödel zubereiten, sie als Zutat im Müsli oder Naturjoghurt genießen oder ganz einfach pur naschen. Pflaumen sind gesund, denn sie trumpfen mit einem hohen Anteil an verdauungsfördernden Ballaststoffen sowie Vitaminen. In frischem Zustand sind sie sehr kalorienarm mit nur rund 45 kcal/100g, während auf 100g getrocknete Pflaumen etwa 240 kcal kommen, aber auch der Nährstoffgehalt dann viel höher ist als bei frischen Pflaumen. Auch Aprikosen können im Juli geerntet werden. Ursprünglich stammen die Früchte wahrscheinlich aus Armenien, worauf auch der wissenschaftliche Name Prunus armeniaca hindeutet. Aprikosen werden  besonders in Ländern wie der Türkei, Ungarn, Italien und Spanien angebaut. In Österreich und einigen Regionen Bayerns werden Aprikosen als Marillen bezeichnet. Sie weisen einen sehr hohen Gehalt an Provitamin A (Carotin) auf und haben ein tolles, süßes Aroma.

Auch Beerenfrüchte haben im Juli nach wie vor Saison. Brombeeren sind sehr empfindliche Früchte und sollten möglichst schnell verzehrt werden, da sonst ihre Nährstoffe schwinden und sie schnell schimmeln und verderben. Sie liefern einen wahren Vitamincocktail, dank Vitamin C, E und Provitamin A und mehreren B-Vitaminen. Zudem ist der Gehalt an Mineral- und Ballaststoffen sehr hoch. Johannisbeeren, vor allem die schwarzen, stecken ebenfalls voller gesunder Vitamine, besonders dem Vitamin C. Auch Krebszellen abwehrende Antioxidantien sind reichlich enthalten. Die weißen und roten Johannisbeeren schmecken etwas saurer als die schwarzen. Stachelbeeren wachsen an kleinen Bäumchen oder Sträuchern und schmecken süß-sauer. Auch sie punkten mit viel Vitamin C und fördern zudem die Verdauung.

Paprika, wie die Spitzpaprika, sind ebenfalls wahre Vitamin-C-Bomben mit einem Gehalt von bis zu 180 mg/100g, je nach Sorte. Während die grünen Paprika unreif geerntet werden und etwas herb bis bitter schmecken, schmecken rote und gelbe Paprikaschoten süß und fruchtig. Aufgrund der damaligen Kolonisation werden Paprika heutzutage in den Küchen vieler Länder und Kontinente verwendet, haben aber ihren Ursprung in Mittel- oder Südamerika. Kolumbus brachte die Pflanze nach Europa. Zur Gattung der Paprika, unter dem wissenschaftlichen Namen Capsicum bekannt, gehören 33 Arten. Auch die Chili gehört dazu.

Auch für grüne Erbsen beginnt die Saison im Juli. Die Hülsenfrüchte sind extrem gesund, denn sie enthalten viele Proteine, Mineralstoffe, verdauungsfördernde Ballaststoffe und Vitamine, vor allem Vitamin C. Sehr gehaltvoll ist neben den Samen, also den Erbsen, auch die Schale und somit die gesamte Schote. Passend zu vielen Bohnen- und Erbsengerichten ist das Bohnenkraut, das sein Aroma besondes gut in Suppen, Eintöpfen und  Salaten zur Geltung bringt. Das Kraut kann unseren Magen und Darm bei der Verdauung unterstützen.  Auch die Pilzsaison beginnt allmählich. Der echte Pfifferling ist ein aromatischer Speisepilz, der auch die Namen Eierschwamm oder Rehling trägt. Er sollte nicht mit dem schwer verdaulichen „falschen Pfifferling“ verwechselt werden. Sehr leckere Gerichte lassen sich mit dem Pfifferling zubereiten, wie Pastasaucen, Aufläufe, Fleischgerichte und Salate.

Gesamt mit Rand_Juli_500Foto: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Juni

KALENDERBLATT Juni mit Rand_500Der Juni ist da und mit ihm auch eine Fülle an gesunden, bunten und leckeren Früchten und Gemüsesorten aus heimischen Gärten und Feldern!

Sommerzeit – Beerenzeit!  Beerenfrüchte, wie Himbeeren und Heidelbeeren, schmecken nicht nur süß und lecker, sondern sind auch noch sehr gesund. Sie enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe. Aus Beeren lassen sich unzählige leckere Gerichte zaubern, wie Kuchen und Torten, Desserts, Marmeladen, als Topping von Eisbechern, Smoothies oder ganz einfach pur zum Wegnaschen. Ein weiterer kulinarischer Inbegriff des Sommers ist die Wassermelone. Obwohl sie zu 90% aus Wasser besteht, beherbergt sie dennoch gute Vorräte an Vitamin C und A. Auch heimische Süßkirschen sind ein Zeichen dafür, dass der Sommer nun Einzug hält. Die leuchtend roten Früchte sind wahre Vitaminbomben (Vitamin C und E, B-Vitamine) und liefern zusätzlich diverse Mineralstoffe wie Kalium und Calcium.

Die frischen Blätter der grünen Minze schmecken nicht nur als Tee besonders lecker, sondern auch in eiskalten Drinks, wie dem Mojito. Durch ihre ätherischen Öle, vor allem dem Menthol, führt die Minze angeblich zu mehr Wohlbefinden und einem frischen, klaren Geist. Und was gehört neben Minze, Rum, Rohrzucker und Sodawasser noch in einen Mojito? Natürlich Limetten! Die grünen, sauer schmeckenden Zitrusfrüchte geben aber nicht nur Cocktails und anderen Getränken einen besonderen Kick, sondern verleihen exotischen Gerichten eine frische, herbe Note. Limettensaft kann auch für Kuchen und Obstsalate verwendet werden und enthält weniger Vitamin C als Zitronen.

Estragon ist ein Gewürz/Kraut, das zum Verfeinern vieler Speisen geeignet ist, z.B. von selbst gemachtem Kräuterquark oder Kräuterbutter. Aber auch zu Fisch-, Fleisch- und Reisgerichten passt Estragon sehr gut. Zucchini gehören zu den Kürbisgewächsen und heißen übersetzt aus dem Italienischen „kleine Kürbisse“. Sie sind sehr vitaminreich (Vitamin C, Provitamin A, B-Vitamine) und aufgrund ihres hohen Wasseranteils sehr kalorienarm. Zucchini passen hervorragend in Tomaten- und Pastasoßen sowie Gemüseaufläufe. Auch in gefüllter und gegrillter Variante sind sie sehr lecker, ebenso in roher Form in Salaten. Sogar die gelben Blüten sind essbar und gelten als Delikatesse. Auch der Rotkohl hat schon im Juni Saison. Am bekanntesten ist der Rotkohl wohl in geschmorter Form als Beilage zu deftigen Fleischgerichten oder als Rohkostsalat. Er liefert viel Vitamin C und Vitamin K, sowie Ballast- und Mineralstoffe.

Gesamt mit Rahmen_Juni_500Foto: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Mai

Saisonkalender_Mai_500Alles neu macht der Mai, besagt schon ein altes Sprichwort, denn draußen in der Natur blüht, grünt und wächst alles. Immer mehr frisches Gemüse kann nun auch direkt vom Feld geerntet werden und auch das erste heimische, frische Obst steht nun in den Regalen. Endlich beginnt die Erdbeeren-Saison!  Die roten Früchte sind wahrlich gesund, denn sie strotzen vor Vitamin C und auf 100g kommen nur 32kcal. Karotten, auch als Möhren oder Mohrrüben bekannt, versorgen unseren Körper mit ausreichend Carotin, einer Vorstufe des Vitamin A, das übrigens am besten aufgenommen werden kann, wenn die Möhren mit etwas Öl oder Butter zubereitet werden. Rettich schmeckt aufgrund seiner ätherischen Öle recht scharf. Es gibt ihn in verschiedenen Farben und Schärfegraden. Im Mai haben der weiße und rosafarbene Rettich Saison. Besonders in Süddeutschland ist der Rettich sehr beliebt. Lauchzwiebeln, auch Frühlingszwiebeln oder Winterzwiebeln, schmecken etwas milder und weniger intensiv als normale Speisezwiebeln. Auch das Grün kann mitverzehrt werden und erinnert geschmacklich an Schnittlauch. Aufgrund ihrer zahlreichen Inhaltsstoffe, wie dem keimabtötenden Allicin, sind Lauchzwiebeln sehr gesund.

Broccoli/Brokkoli ist verwandt mit dem Blumenkohl und enthält zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und ist zudem noch sehr kalorienarm. Die Strünke müssen nicht weggeworfen werden, aus ihnen lässt sich auch wunderbar eine Broccolisuppe kochen. Auch der Blumenkohl (Karfiol), kann sehr vielseitig in der Küche verwendet werden und ist wie der Broccoli sehr gesund. Rucola, auch als Rauke bekannt, ist ein sehr intensiv, herb-nussig schmeckender Blattsalat. Die scharfen, gesundheitsfördernden Aromen kommen von den in ihnen enthaltenen Senfölen. Aber auch Mineralstoffe und Carotin machen Rucola zu einem nahrhaften und abwechslungsreichen Lebensmittel. Mangold hat Ähnlichkeit mit Spinat, ist aber mit der Rübe verwandt. Als ein etwas in Vergessenheit geratenes Gemüse erlebt der Mangold in den letzten Jahren wieder eine kleine Renaissance. Schaut Euch doch mal die Mangold-Rezepte unserer Fddb-User an. Oregano ist ein kräftig schmeckendes Gewürz, das ursprünglich aus Italien kommt. Nicht nur auf der Pizza ist Oregano bei Vielen ein Muss, auch in Pastasaucen und Salaten kann Oregano den nötigen Pfiff verleihen. Getrocknet schmeckt er intensiver als frisch, dennoch sollte man aufgrund der gesunden Inhaltsstoffe öfter auch mal zum frischen Oregano greifen.

Saisonprodukte_Mai_500Foto: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im April

Saisonkalender_April_500So langsam beginnt endlich der Frühling und das merkt man auch allmählich in den Obst-und Gemüseregalen. Der erste frische Spargel wird geerntet – was für ein Genuss! Der grüne Spargel schmeckt etwas anders als der weiße Spargel und enthält mehr Vitamine und gesunde Inhaltsstoffe. Beide Spargelsorten werden übrigens unterschiedlich geerntet: Während der weiße Spargel unter der Erde bzw. einer Erdanhäufelung wächst, darf der grüne Spargel aus der Erde herauswachsen. Durch die Sonneneinstrahlung wird der grüne Farbstoff Chlorophyll gebildet. Auch für den Rhabarber, der zum Gemüse und nicht zu den Obstgewächsen gehört, beginnt mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen des Aprils die Erntesaison. Er ist dank seines hohen Gehalts an Vitamin C, Magnesium und Kalium sehr gesund. In der Schale befindet sich Oxalsäure, die beim Essen für ein pelziges Gefühl auf der Zunge sorgt. Je roter die Rhabarber-Stangen, desto süßer und milder schmecken sie.

Auch im April können schon frische, leckere Salat geerntet werden, wie der Bataviasalat
und der Eichblattsalat. Während der aus Frankreich stammende Bataviasalat in Aussehen und Geschmack wie ein Mix aus Kopfsalat und Eisbergsalat ist, ähnelt der Eichblattsalat eher dem Kopfsalat und der Endivie. Kohlrabi gehört botanisch, wie der Name bereits sagt, zu den Kohlgewächsen und liefert wie seine Verwandten viel Vitamin C, ist dabei aber weitaus bekömmlicher und besser verdaulich. Besonders nährstoffreich sind seine Blätter, so dass die zarten Herzblätter in Saucen etc. unbedingt immer mit verwendet werden sollten. Auch die ersen zarten Radieschen sprießen nun allmählich aus dem Boden. Ihr scharfer Geschmack kommt von den Senfölen, die sogar eine antibakterielle Wirkung haben. Weitere gesunde Inhaltsstoffe sind u.a. das Vitamin A,  B1, B2, und C sowie Mineralstoffe wie Eisen und Kalium. Auch im April möchten wir Euch wieder ein Gewürz bzw. Kraut vorstellen. Koriander ist ein aus Asien stammendes Gewächs, das einen sehr intensiven Geruch und Geschmack aufweist. Es wird nicht nur in der Küche, sondern dank seiner wohltuenden Wirkung auch als Heilkraut bei Verdauungsproblemen verwendet.

Bis wir hier in Deutschland frisches Freilandobst ernten können, dauert es leider noch ein wenig, trotzdem möchten wir Euch zwei leckere und vor allem gesunde Obstalternativen aus dem Ausland nicht vorenthalten. Die Passionsfrucht / Maracuja schmeckt sehr aromatisch und süß bis leicht säuerlich. Sie punktet mit einem sehr hohen Magnesium-Gehalt, ebenso wie die Papaya. Das orange Fruchtfleisch steckt zudem voller Vitamin C und Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor und Eisen.

Saisonprodukte_April_500Foto: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im März

Saisonkalender_März_500Auch im Monat März können wir viele frische, in Deutschland angebaute, Gemüsesorten erwerben. Lauch, oder auch Porree genannt, gibt es sowohl als Sommer- und Winterlauch. Während der Sommerlauch schmaler ist und etwas milder schmeckt, beinhaltet der dickere Winterlauch kräftigere und schärfere Aromen. Lauch gehört gemeinsam mit Karotten, Sellerie und Petersilie zum Suppengemüse und enthält zahlreiche wichtige Vitamine und Mineralstoffe, wie Eisen, Kalium sowie Vitamin C und Folsäure. Auch Kohlsorten wie Spitzkohl und Chinakohl sollten am Besten in den Wintermonaten wie März verzehrt werden. Spitzkohl ist eine Unterart des Weißkohls und aufgrund des hohen Ballaststoffgehaltes sehr sättigend. Zudem liefert er Vitamine und Mineralstoffe und ist sehr kalorienarm. Auch der Chinakohl enthält nur sehr wenige Kalorien, dafür aber gesundes Vitamin C und Folsäure. Kopfsalat punktet mit wichtigen sekundären Pflanzenstoffen, wie dem ß-Carotin, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können, sowie Kalium und Vitamin C. Im März beginnt endlich die Saison für Spinat. Entgegen landläufiger Meinung enthält Spinat nicht extrem viel Eisen. Auf 100 g Spinat kommen lediglich 3,4 mg Eisen, was im Vergleich zu anderen Gemüsesorten aber trotzdem noch recht hoch ist.

Um hierzulande frisches Obst zu ernten, sind die Temperaturen im März leider noch nicht hoch genug. Dennoch stellen wir Euch einige leckere und gesunde Obstsorten vor, die der Handel gern importiert und in den Anbaugebieten Saison haben. Dazu gehören beispielsweise Zitrusfrüchte wie die Mandarine und Pomelo. Mandarinen sind wahre Vitaminbomben (vor allem Vitamin C) und stärken unsere Abwehrkräfte in der Erkältungszeit. Pomelos sind Kreuzungen aus Pampelmusen und Grapefruits und ebenfalls sehr reich an Vitamin C. Ist die äußere Schale gepellt, muss man nur noch die weiße Haut zwischen den Segmenten entfernen. Pomelos schmecken süß, manchmal auch leicht säuerlich und bitter, und sind eine kalorienarme Zwischenmahlzeit. Eine äußerlich der Orange oder Mandarine ähnelnde Frucht ist die Kumquat, die jedoch lediglich mit den Zitrusfrüchten verwandt ist und botanisch gesehen zu den Rautengewächsen gehört. Kumquats können mit Schale und Kernen verzehrt werden, sind maximal 3 cm groß und enthalten doppelt so viel Vitamin C wie Orangen. Die Kokosnuss ist eine sehr vielseitig einsetzbare Frucht. Neben ihrer gehaltvollen Kokosnussmilch und dem leckeren Fruchtfleisch bietet sie weitaus mehr Möglichkeiten für weitere Produkte, wie dem Kokosfett, Kokosöl oder Kokosmehl. Aufgrund des hohen Fettgehaltes des Fruchtfleisches sind Kokosnüsse sehr nahrhaft, auch gesunde Ballaststoffe sind enthalten.

Saisonprodukte_März_500Foto: Fddb

KALENDERBLATT Januar mit Rahmen_1000  Saisonkalender_Februar_1000

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Februar

Saisonkalender_Februar_500Der Februar stellt uns, auch wenn man es nicht vermutet, viele gesunde Gemüsesorten bereit, die hierzulande frisch geerntet werden und unbedingt auf unserem Speiseplan stehen sollten. Dazu gehört zum Beispiel der Chicorée, der viele Mineralstoffe und Vitamine enthält und trotz seines etwas bitteren Geschmacks zu leckeren Chicorée-Gerichten verarbeitet werden kann. Zudem gibt es auch im Winter einige Salate, die Saison haben, dazu gehört zum Beispiel der Feldsalat. Er ist reich an Eisen, Phosphor und Kalium sowie den Vitaminen C und Provitamin A und zählt damit zu den gesündesten Salatsorten. Aber auch die Endivie, ein rustikaler Salat, wird im Winter geerntet und hat wie der Chicorée ein leicht bittere Note. Steckrüben, auch Wruken, Kohlrüben oder schwedische Rüben genannt, sind ebenfalls ein typisches Wintergemüse und schmecken lecker als Eintopf. Ähnlich wie Steckrüben schmecken auch Pastinaken, die leider etwas im Schatten der Karotten stehen, doch seit einigen Jahren eine Renaissance erleben. Sie weisen einen hohen Gehalt an Kalium, Vitamin B und Kohlenhydraten auf und werden deswegen mittlerweile gern für die erste Babybreikost verwendet.

Auch für den Monat Februar stellen wir Euch einige Früchte vor, die zwar nicht in Deutschland heimisch sind, aber in ihren Anbaugebieten Saison haben und importiert werden können. Die Ananas ist eine dieser Obstsorten und sorgt mit ihren zahlreichen Vitaminen für eine gute Verdauung, eine Senkung des Blutdrucks und für eine gesunde, süße Obstmahlzeit. Auch Zitrusfrüchte sollten besonders in den Wintermonaten gegessen werden. Die Grapefruit sorgt für eine sehr gute Vitamin C-Zufuhr, ebenso wie die kleinen, orangen Clementinen. Auch Artischocken, die zwar kein Obst, sondern ein Blütengemüse, sind, wird eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt.

Im Februar haben in Deutschland weiterhin die folgenden Gemüsesorten Saison:
Champignons, Grünkohl, Lauch, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Topinambur, Wirsing und Chinakohl.

Saisonprodukte_Februar_500Foto: Fddb

KALENDERBLATT Januar mit Rahmen_1000   Saisonkalender_März_1000

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