Archive for Produkttests

Fddb testet Brotaufstriche von Vitaquell

Uns hat die Aufstrichlust gepackt und kurzerhand durften wir einige Aufstriche und fleischlose Salate von der Firma Vitaquell testen.

Vitaquell steht offiziell seit 1922 für vegetarische und vegane Bio-Lebensmittel, wie Brotaufstriche, Salate, Feinkost, pflanzliche Fette und Öle. Angefangen mit einer Ölmühle im Thüringer Wald im 18. Jahrhundert, inklusive Liebesgeschichte, zweitem Weltkrieg und mehreren Wechseln in der Geschäftsführung, konnte das Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Margarine und pflanzlichen Lebensmitteln sammeln. So schaffte es Vitaquell, Pionier für die erste ungehärtete, rein pflanzliche Bio-Reformmargarine zu werden.

Insgesamt 15 vegane Aufstriche und Salate hat uns Vitaquell zugschickt. Diese wollen wir euch nun nacheinander vorstellen.

Beginnen wir mit den Salaten. Da hätten wir einmal den „Nordsee Wie Krabben“-Salat. Beim Öffnen fällt uns sofort der Dill auf, von dem wir eigentlich kein Fan sind. Wir dachten bisher immer, Dill sei so ein Lebensmittel, das man entweder liebt oder aber hasst. Der Salat hat uns eines Besseren belehrt. Er schmeckt fruchtig und frisch, aber natürlich nicht nach Krabben (wobei die Testerin nicht wirklich beurteilen kann, wie Krabben schmecken, aber vermutlich nicht so). Das fruchtige kommt sicher durch die Äpfel und die Gurke. Leider ist der Salat sehr fetthaltig, schmeckt also sehr mayolastig, auch wenn keine Mayonnaise enthalten ist. Trotzdem, dafür, dass wir Dill nicht mögen und der Salat gut schmeckt, hat er 9 von 10 Punkten verdient.

Der nächste Salat wird verkostet. Er heißt „Wie ThunVisch“. Nach dem Öffnen erschreckt uns erst einmal der bröckelige Anblick etwas. Zum Glück sind aber noch grüne Erbsen und gelber Mais enthalten. Diese Farbtupfer werten das Aussehen des Salates extrem auf. Die Konsistenz ähnelt der von Sojaschnetzeln. Der Salat schmeckt natürlich überhaupt nicht nach Fisch oder Thunfisch. Wenn das wirklich beabsichtigt wäre, würden vielleicht ein paar Algen Geschmack reinbringen. Mit 22 g pro 100 g ist auch dieser Salat wieder sehr fetthaltig. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

Der nächste Salat, „GeVlügel-Exotic“, weist eine interessante Gesamtwürzung auf, wobei der enthaltene Tofu sicherlich nur für den Biss gut ist. Die Mandarinen machen den Salat wieder sehr fruchtig, was uns sehr gut gefällt. Durch das enthaltene Fett schmeckt er doch sehr mild. Nach Geflügel schmeckt er zum Glück nicht. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

 

 

Der „Vikinger-Salat“ ist unser neuer Lieblingssalat. Ein richtiger Held im Bunde der fleischlosen Salate! Erstens hat er eine tolle rote Farbe, die sofort Lust macht, das komplette Glas zu leeren. Außerdem ist die Kombination von roter Beete und Sellerie ein kulinarischer Traum. Der Salat schmeckt so intensiv würzig und pikant, da will man einfach mehr. Perfekt! 10 von 10 Punkten!

 

 

„Jetzt ist mir schlecht“, steht in unseren Notizen. Na das kann ja heiter werden. Wir geben unser Bestes, auch die letzten beiden Salate teelöffelweise zu kosten.

Der nächste wäre der „Curry-GeVlügel„-Salat, der wirklich schön nach Curry schmeckt, aber natürlich gar nicht nach Geflügel. Und das ist gut so. Diese sogenannten „Ersatzprodukte“ mit Bezeichnungen „Wie Fleisch“, „Wie Rind“ etc. sind ja meistens ein Witz. Und übrigens, auch wir Veganer fragen uns, warum diese sonst außergewöhnlich gut schmeckenden Lebensmittel unbedingt Fleischnamen verpasst bekommen müssen. Egal jetzt, der Curry-GeVlügel-Salat erhält durch seinen wirklich hohen Fettgehalt von 27 g pro 100 g nur 7 von 10 Punkten. Im Vergleich zu den anderen schmeckt er zwar gut, aber eben nicht ganz so gut.

Der letzte Salat für heute und dann reicht es erstmal mit fettigen Aufstrichen. Immerhin wollen/müssen wir noch zum Sport. Der letzte im Bunde nennt sich „Wie RindVleisch“. Erstmal lässt uns der Gedanke an den Geschmack toten Rindes skeptisch ins Glas blicken. Ein vorsichtiger Geruchstest folgt. Die Frage, ob es wirklich wie Rindfleisch schmeckt, drängt sich auf. Die Antwort lautet: Nein. Dieser Salat schmeckt fruchtig pikant nach Paprika, aber nicht nach Fleisch. Danke dafür. Und dann auch nur 15 g Fett. Der Salat bekommt 8 von 10 Punkten.

Am nächsten Tag gehts weiter mit dem Test. Wir nehmen uns die Hummus-Aufstriche vor. Wir sind ja riiiiieeeesige Hummusfans und machen Hummus auch ganz oft selbst. Es gibt so wahnsinnig viele Hummus-Rezepte, aber mittlerweile haben wir unser Lieblingsrezept gefunden. Wenn euch das interessiert, schreibt uns gerne eine Nachricht.

Der erste Hummus-Aufstrich heißt „Hummus Hanf“ und beinhaltet – ihr habt’s erraten – Hanf. Hier sind also kleine Hanfsamen enthalten, die dem Hummus den gewissen Biss verleihen. Das schmeckt uns gut und der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten. Mit 25 g Fett pro 100 g natürlich wieder etwas schwerer für den Magen.

 

 

Anschließend öffnen wir das Glas „Hummus Avocado“. Und ja, Avocado zählt eindeutig zu unseren neuen Lieblingsobstsorten. Nicht nur, weil man mit der Avocado Schokoladenmousse, Guacamole oder Müslitoppings machen kann…die Avocado ist einfach eine extrem gesunde, exotische Frucht, die aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist. Der Aufstrich schmeckt wie erwartet: nach Sommer, nach Gemüsegrillabenden, oder nach einer durchtanzten Nacht in Berlin, die ihren Ausklang in einem arabischen Imbiss findet. Megalecker! 10 von 10 Punkten!

Jetzt noch „Hummus Rote Beete“ kosten. Der Aufstrich ist nicht ganz so intensiv pink wie der am Vortag gekostete Vikingersalat. Er schmeckt aber frisch und die rote Beete drängt sich nicht so in den Vordergrund. Auch dieser Aufstrich erhält von uns glatte 10 Punkte. Jetzt ist es auch langsam an der Zeit, die Aufstriche mal auf dem Brot zu testen. Und auch auf unserem leckerem Dinkelbrot machen sich die drei Hummussorten sehr gut. Übrigens, keines schmeckte nach Knoblauch, so wie traditionelles Hummus. Wer also kein Knoblauchfan ist, kann hier getrost zugreifen.

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir aufgehört, auf den Fettgehalt zu achten und genießen die Aufstriche jetzt mal richtig!

Wir testen nun die Aufstriche mit Leinöl. Dass man außer Hummus noch mehr mit Kichererbsen machen kann, beweist der nächste Aufstrich „Lein-Kichererbse“. Komischerweise schmeckt dieser Aufstrich leicht fischig, aber vielleicht leiden wir auch an Geschmacksverwirrung nach den ganzen Aufstrichen. Ist jedenfalls kein Fisch drin. Könnte das Leinöl außerdem diese säuerliche Note hervorbringen? Schmeckt auch irgendwie nach Omas Küche, in der wir als Kind oft saßen und in unserem allerersten Kinderbuch gelesen haben. Da werden Erinnerungen wach! Auch ein leicht muffiger Erstgeschmack, der dann doch käsig wird, macht sich breit. Noch einmal zusammengefasst: Der Aufstrich schmeckt fischig, säuerlich, käsig, sommerlich und muffig und erhält trotzdem von uns 9 von 10 Punkten? Dann ist es ein guter Aufstrich! 😉

Weg von der Verwirrung hin zum „Lein-Kümmel„. Meine Güte, dachten wir! Der vegane Aufstrich erinnert durch den Kümmel total an Kochkäse, also dieser cremige Schmelzkäse mit viel Kümmel. Aufgrund der Tatsache, dass er durch die enthaltenen Zwiebeln einfach himmlisch schmeckt, bekommt er 100 von 10 Punkten! 😉

 

 

Anschließend kosten wir „Lein-Rote Linsen“, der eine leicht indische, fruchtige Note aufweist. Zimt und Curry sind deutlich zu schmecken. Gefällt uns sehr! Auch super zum Dippen für Karotten-, Gurken-, Zucchini- oder Paprikasticks. Der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten! So viele leckere Auftsriche bisher. Wir freuen uns auf die nächsten.

 

 

Lein-Mediterran“ folgt daraufhin. Große Olivenfans sind wir zwar auch nicht (ähnlich wie beim Dill), aber dieser Aufstrich schmeckt absolut toll mit seiner olivigen Note. Er ist doch recht salzig, was einen Moment der Überraschung beim Kosten in uns auslöst. Denn damit hatten wir nicht gerechnet! Dieser Aufstrich macht direkt Lust auf Urlaub in Griechenland! Schon sehr lecker! Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Das wars auch schon mit den Leinöl-Aufstrichen. Die haben uns ingesamt doch recht gut gefallen. Jetzt fehlen nur noch zwei Brotaufstriche und dann sind wir auch schon durch im Aufstrich-Test.

Der vegane „Curry„-Aufstrich überzeugt sofort. Er schmeckt sehr intensiv, so wie es sein soll, nach Curry, auch sehr frisch und fruchtig, leicht säuerlich, pikant, sommerlich und gemüsig. Sehr gut. Auch die currygelbe Farbe macht einfach Lust drauf. Dieser Aufstrich ist mit Sonnenblumenöl gemacht und erhält von uns glatte 10 Punkte!

 

 

Der letzte im Bunde ist der Sonnenblumenaufstrich „Olive“. Hier ist der Name Programm. Auch dieser Aufstrich schmeckt salzig, aber nicht so intensiv würzig wie der Aufstrich „Lein-Mediterran“. Dieser hier ist etwas fruchtiger und milder. Der Aufstrich gefällt uns einen Tick besser als der Lein-Mediterran. Er bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

Mal etwas anderes zu testen waren die „Soja Spätzle„, die sich noch im Paket befanden. Spätzle sind ja eigentlich aus Teig gemacht, also aus Mehl, Wasser, Eiern und anderen Zutaten. Die Sojaspätzle bestehen aus gepresstem Sojamehl. Dieses wurde zu kleinen Stücken verarbeitet. Die kann man laut Anleitung in Gemüsebrühe aufkochen. Die Spätzle werden dann weicher, bleiben aber „al dente“ laut Webseite. Naja, sehr bissfest waren sie schon die ganze Zeit und man musste wirklich seeehr seeehr lange kauen. Also mit Teigwaren nicht zu vergleichen. Außerdem ist unbedingt eine gute Soße notwendig, sonst wird das Ganze zu einer sehr tristen Angelegenheit, da die Sojaspätzle an sich nach nichts schmecken und auch Gemüsebrühe alleine nicht so der Brüller ist. Das ewige Kauen hat uns etwas genervt. Aber mit einer guten Gemüsesoße gehts. Die Soja Spätzle bekommen leider nur 4 von 10 Punkten.

Wir sind ansonsten sehr zufrieden mit der Auswahl, die uns Vitaquell geschickt hat. Die Aufstriche sind durchweg köstlich. Auch wenn wir beim Fettgehalt scheinbar genauer hingucken (auch wir werden nicht jünger und können uns nicht mehr alles erlauben), waren die Salate und Aufstriche doch ein leckerer Brotbelag und Gemüsedip bzw. einfach so für uns Löffel-ins Glas-Stecker-und-Ablecker bestens geeignet.

Preislich liegen die Aufstriche im mittelgünstigen Bereich. Die Salate kosten je knapp 3 € und die herzhaften Aufstriche je 2,50 € bis 2,70 € im Onlineshop von Vitaquell. Die Soja Spätzle kosten 3,89 €. Auf der Vitaquell Webseite finden sich viele tolle Rezepte zu den Produkten. Ein Blick dahin lohnt sich sehr!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der Firma Vitaquell kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Das Leben ist kein Zuckerschlecken – Zuckeralternativen im Test

Ein Leben ohne Zucker? Für manche sinnlos, für andere wiederum ein hehres Ziel. Anhänger von Clean Eating legen generell schon viel Wert auf eine zuckerarme Ernährung, indem sie Fertigprodukte vermeiden und mit frischen und natürlichen Lebensmitteln kochen. Komplett zuckerfrei muss das noch nicht sein. Doch gerade jetzt vor Ostern in der Fastenzeit gibt es Menschen, die nicht etwas nur auf Kaffee, Tee und Alkohol verzichten, sondern bewusst Zucker komplett für eine Zeitlang aus ihrer Ernährung streichen. Und dann gibt es mittlerweile auch noch Lebensmittel, die mit Zuckeralternativen gesüßt werden. Und genau solche Produkte durften wir für euch testen!

Der Online Shop NO SUGAR SUGAR bietet seit 2013 Produkte ohne Zucker an. Die Lebensmittel werden alternativ durch Erythrit und Stevia gesüßt. Zum Angebot gehören Aufstriche, Schokoladen und Süßigkeiten, aber auch die Zuckeralternativen Kokosblütenzucker, Erythrit, Xylit und Stevia in purer Form, um Gerichte damit zu verfeinern, sowie andere gesunde und zuckerfreie Lebensmittel wie Chia- und Mandelmehl und Himalaya Salz.

Vor allem Stevia ist in den letzten Jahren als Zuckerersatz immer beliebter geworden. Oftmals wird es auch als natürlich Alternative beworben, jedoch handelt es sich nicht um ein Naturprodukt. Zwar liegt der Ursprung in der Stevia-Pflanze, die Stevioglycosiden – die süß schmeckenden chemischen Verbindungen der Pflanze – müssen jedoch mit einem chemischen Verfahren gewonnen werden. Und genau wie bei herkömmlichem Zucker sollte man den Verzehr von Stevia nicht übertreiben. Empfohlen wird, zehn Milligramm Stevioglycosid pro Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Da manche Stevia mit einem bitteren oder auch lakritzartigen Eigengeschmack verbinden, wird Stevia oftmals mit anderen Süßstoffen oder auch Zucker zusammen verwendet. Man sollte also genau auf die Nährwerttabelle der Lebensmittel schauen, ob bei Stevia-Produkten auch wirklich kein Zucker enthalten ist. Vorteil von Stevia ist jedoch: Es ist nahezu kalorienfrei und nicht kariesfördernd.

Xylit ist ein künstliches Süßungsmittel, das fast genauso süß wie Zucker ist, aber 40 Prozent weniger Kalorien enthält. Nachteil ist jedoch, dass ein übermäßiger Verzehr dieser Zuckeralkohole zu Verdauungsproblemen, vor allem Blähungen oder auch Durchfall, führen kann. Das passiert, weil die Moleküle im Darm vergoren werden und viel Wasser anziehen. Wer also bereits einen sensiblen Darm hat, kann durch den Verzehr von Xylit Beschwerden bekommen. Eine weitere, etwas ungewöhnliche Nebenwirkung, ist der kühlende Effekt auf der Zunge: Xylit entzieht beim Kontakt mit dem Speichel der Umgebung Wärme. Dadurch entsteht ein kühles Gefühl im Mund.

Das gleiche „kühlende“ Phänomen gilt auch für den Zuckerersatz Erythrit: Ebenfalls ein Zuckeralkohol, der eine ähnliche Süßkraft wie Zucker hat und nahezu kalorienfrei ist. Bekannt ist das Produkt auch unter den Markennamen „Xucker light“ oder „Sukrin“. Im Gegenteil zu Xylit verursacht Erythrit keine Verdauungsprobleme und hat auch – im Gegenteil zu Stevia – keinen Nachgeschmack.

Als letzte Zuckeralternative sei an dieser Stelle noch der Kokosblütenzucker genannt. Der Zucker wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen, geschmacklich erinnern die braunen Kristalle eher an Karamell. Vorteil dieses Produkts soll der niedrige glykämische Index sein, der den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe steigen lässt. Außerdem sind im Kokosblütenzucker mehr Vitamine und Mineralien als in herkömmlichen Zucker enthalten. Dafür hat er aber auch wieder viele Kalorien: 384 Kalorien pro 100 g.

Nachdem wir nun wissen, womit wir es eigentlich zu tun haben, können wir uns dem Test und unseren – yiepieehhh – Süßigkeiten widmen ;-). Zum Testen gab es dieses Mal einen Erdnuss Aufstrich, verschiedene Schokoladen, Kokosblütenzucker und Erythrit.

Erdnuss Creme
Dieser süße Aufstrich besteht zu 42 % aus Erdnüssen und wird mit Xylit gesüßt. Die Creme reicht intensiv nach Erdnuss, hat eine schön cremige Konsistenz und lässt sich gut streichen. Pur merken wir den kühlenden Effekt des Xylits sehr, auf dem Brot schmeckt man das dann jedoch nicht mehr heraus und dort überzeugt uns der Aufstrich als super Alternative zu Nutella oder anderen gezuckerten Aufstrichen. Wir vergeben 9 von 10 Punkten.

 

Nuss-Mix Schokolade
Optisch macht die Nuss-Mix Schokolade auf jeden Fall was her: Auf der Rückseite kann man eine Mischung aus verschiedenen Nüssen sehen, die über die Tafel verteilt sind. Leider hat diese „Anordnung“ aber auch ihre Nachteile: Zum einen fallen die ganzen Nüsse schnell heraus, wenn man die Schokolade in Stücke bricht, zum anderen gibt es vor allem am Rand Bereiche, in denen gar keine Nüsse sind. Grundsätzlich lässt sich zu allen von uns getesteten Schokoladen sagen, dass man sie am besten im Kühlschrank lagern sollte, weil sie bei Raumtemperatur doch schnell sehr weich werden und dann auch im Mund die Konsistenz nicht sehr angenehm ist. Anfangs hatten wir sie noch weich probiert und waren leider gar nicht begeistert. Nachdem wir sie aus dem Kühlschrank geholt hatten, war die Schokolade schön fest und knackte beim Reinbeißen: So soll es sein! Jedoch gibt es leider noch einen zweiten Nachteil bei allen Schokoladen, die mit Erythrit gesüßt sind: Wir haben sehr deutlich den kühlenden Effekt im Mund gespürt und das hat uns leider nicht gut gefallen. Das ist natürlich persönliche Geschmackssache und vielleicht gewöhnt man sich auch daran. Bei uns kamen die Schokoladen deshalb aber nicht so gut an.
Die erste Nuss-Mix Schoki bekommt von uns, aufgrund der Nuss-Problematik, 5 von 10 Punkte.

Latte Macchiato
Auf den ersten Blick dachten wir, die Schokolade wäre angelaufen. Aber nein: Es gibt einen hell-dunklen marmorierten Verlauf, der so gewollt ist :-). Die Schokolade riecht sehr lecker nach Kaffee und hat gekühlt auch eine angenehme Konsistenz. Man schmeckt den Kaffee heraus, jedoch nicht so sehr, dass es störend wäre. Geschmacklich also top! Wäre da nicht das kühlende Erythrit 🙁 Wir vergeben 7 von 10 Punkten.

Dunkle Orange

Der Geruch nach Orangen erinnerte uns gleich an Weihnachten. Die dunkle Schokolade schmeckt angenehm, nicht zu süß und leicht nach Orange. Wir merkten jedoch einen leicht herben, kratzigen Nachgeschmack und natürlich wieder den kühlenden Effekt. Wir vergeben hier 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Vollmilch

Die Schokolade an sich ist erst einmal geruchsneutral. Sie schmeckt schokoladig, aber vielleicht nicht ganz so süß wie man es von normal gezuckerten Vollmilch-Sorten gewöhnt ist. Da wir generell nicht so große Vollmilch-Schokoladen-Fans sind (laaaangweilig 😉 ) und auch hier das Erythrit wieder störend war, vergeben wir 6 von 10 Punkten.

 

 

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker war – neben der Erdnuss Creme – eindeutig unser Favorit. Wir lieben den karamelligen Geschmack und süßen gerne unsere Gerichte, Getränke oder auch Süßspeisen mit dem braunen Zucker. Hier geben wir natürlich 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Erythrit + Stevia

Dieser Zuckeralternative besteht aus einer Mischung von Erythrit und Stevia. Somit soll der Stevia Nachgeschmack gemindert werden und trotzdem hat man eine zuckerähnliche Süße, jedoch ohne Kalorien und zahnfreundlich. Wir haben mit dem Zuckerersatz Getränke und Speisen gesüßt und verarbeitet in den Gerichten ist uns der kühlende Effekt des Erythrit zum Glück nicht mehr so aufgefallen. Deshalb bekommt das Produkt 9 von 10 Punkten von uns.

Ihr möchtet selbst eure Erfahrungen mit den NO SUGAR SUGAR Produkten machen? Dann haben wir einen 10 % Rabatt-Gutschein für euch: fddb-test. Dieser gilt bis zum 31.10.2017.

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma NO SUGAR SUGAR zur Verfügung gestellt
Fotos: Fddb

It´s tea time

Ein paar warme Sonnentage wurden uns zum Glück schon beschert. Ganz können wir die Shorts und Flip Flops aber noch nicht aus dem Schrank holen, da es aktuell doch wieder etwas kühler ist. Aber gar kein Problem für uns: Denn wir durften verschiedene Teesorten probieren. Und da eigenen sich kühle Tage oder kuschelige Abende zu Hause doch besonders gut für. Natürlich kann man im Sommer Tee auch kalt genießen… dafür fehlten uns aber noch die entsprechenden Temperaturen ;-).

Während in China bereits 221 v. Chr. Tee getrunken wurde, ist das Heißgetränk in Europa erst seit Anfang des 17. Jahrhunderts bekannt. Ein Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie brachte 1610 eine Ladung grünen Tee in die Niederlande. Circa 50 Jahre später wurde der Tee dann durch Katharina von Braganza am englischen Hof eingeführt und schuf damit die britische Teekultur. Bei den größten Teeverbrauchern weltweit ist Großbritannien mit 213 Litern pro Kopf und Jahr dann auch an fünfter Stelle. In Deutschland wird durchschnittlich lange nicht so viel Tee getrunken, wir befinden uns eher im Land der Kaffeetrinker. Ein kleiner Fleck in Deutschland jedoch übertrifft regional sogar den Teekonsum der Briten: Die Ostfriesen trinken 300 Liter pro Kopf und Jahr.

Doch trotz unserer Kaffeeleidenschaft ist Tee mittlerweile auch bei uns sehr beliebt und es gibt in den Geschäften eine große Auswahl an unterschiedlichen Teearten und -Sorten. Deshalb haben wir uns einmal umgeschaut und konnten von den Firmen ChariTea und Bad Heilbrunner eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Tees probieren. ChariTea ist eine Hamburger Firma, die es sich zum Ziel gemacht hat, einen Beitrag zu einer gerechteren Welt zu leisten. Indem es ein Fairtrade Produkt anbietet, dass Sozialprojekte in den Anbauregionen unterstützt. Entsprechend stammen alle Teesorten von ChariTea aus biologischem Anbau, sie sind Fairtrade und dem Kauf der Produkte wird der Verein Lemonaid & ChariTea e.V unterstützt. Die Firma Bad Heilbrunner stammt – wie der Name schon andeutet – aus der bayerischen Gemeinde Bad Heilbrunn. Das Unternehmen bietet seit über 40 Jahren Tees und Naturheilmittel an und verbindet jahrhundertealte Heilkräuterkunde mit modernen Erkenntnissen der Phytomedizin, der Wissenschaft von Krankheiten und Beschädigungen sowie der Maßnahmen zur Gesunderhaltung von Pflanzen.

Nach den ganzen Infos sind wir nun sehr durstig geworden und möchten euch unseren Tee-Test nicht länger vorenthalten :-). Gestartet sind wir mit den Sorten von ChariTea. Positiv aufgefallen ist uns gleich zu Beginn das Design: Die Teebeutel kommen in kleinen quadratischen Boxen, wobei jede Box pro Sorte eine andere, kräftige Farbe aufweist. Ansonsten ist das Design eher schlicht und harmonisch. Es macht aber auf jeden neugierig auf den Inhalt. Jeder Teebeutel ist dann noch einmal in einer kleinen Tüte einzeln verpackt. Auch wenn wir denken, dass das noch mal extra Müll bedeutet – nur so sind die einzelnen Beutel aromadicht verpackt und behalten ihren ursprünglichen Geschmack. Öffnet man die bunten Tüten, kam die nächste Überraschung. Denn die Teebeutel sind nicht die typischen, sondern kleine Pyramiden-Säckchen. Diese Form soll dem Tee mehr Platz im Beutel geben, so dass sich der Tee im Wasser besser entfalten und mehr Geschmacks- und Aromastoffe abgeben kann. Ob das so genau stimmt, konnten wir beim Trinken nicht feststellen. Hübsch sehen die kleinen Pyramiden aber allemal aus 😉 Alle Sorten, die wir getestet haben, sollten mit 100° heißem Wasser aufgegossen werden und circa 5 bzw. 5 – 8 Minuten lang ziehen.

ChariTea detox
Diese Tee-Mischung besteht aus grünem Darjeeling und argentinischer Mate, verfeinert unter anderem mit frischem Zitronengras, Holunderblüten, Brennnessel und Zitronenmyrte. Der Tee riecht aufgebrüht sehr mild und dezent und schmeckt auch ebenso mild und leicht erfrischend. Augrund der Mate hatten wir einen herberen Geschmack erwartet, dies ist jedoch nicht der Fall. Wir sind von der ersten Sorte sofort begeistert, er innert uns an japanische Tees, und wir vergeben 10 von 10 Punkten.

 

ChariTea happy belly

Das Fenchel, Anis, Kümmel und Kamille gut für unseren Magen und unsere Verdauung sind, ist schon lange bekannt. Das haben sich auch die Macher von ChariTea zunutze gemacht und daraus den happy belly Tee gemischt. Der runde Geschmack der Mischung und die wohltuende Wirkung für den Magen hat uns auch hier überzeugt. Jedoch schmeckt er – durch die Kamille (siehe unten) ein bisschen nach „krank sein“ und wir vergeben hier 9 von 10 Punkten.

 

ChariTea chamomile

Kamillentee ist ein Klassiker und sehr beliebt. Vor allem wegen seiner beruhigenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung ist der Tee sehr bekannt und wird oftmals als Heilmittel verwendet. Auch wir verbinden mit Kamillentee Kindheitserinnerungen… was aber leider nicht immer dem Tee zugute kommt. Denn wenn man den Geruch von Kamille mit Krankheit und „Du musst Tee trinken“ verbindet, entwickelt man als Kind eine leichte Abneigung dagegen ;-). Diese subjektive Erfahrung soll aber unser Testurteil nicht beeinflussen – nicht jeder muss Kamille lieben! Wir geben dem kleinen Wundermittel trotzdem 10 von 10 Punkten.

Die Verpackungen der Tees von Bad Heilbrunner sind deutlich bunter gestaltet, aber immer harmonisch nach einer Farbe ausgerichtet. Auch hier sind die einzelnen Beutel – des Aromas wegen – wieder in extra Beutelchen verpackt. Die unterschiedlichen Teesorten sollen alle mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden und dann 5 – 10 Minuten ziehen. Positiv aufgefallen ist uns, dass an den keinen Zettelchen am Beutel noch einmal die Zieh-Zeit erwähnt wird. Meist hat man die Verpackung schon weggeschmissen und ist sich danach unsicher… wie lange soll der Tee jetzt noch mal ziehen? Für alle mit schlechtem Kurzzeit-Gedächtnis also eine echte Hilfe ;-).

Bad Heilbrunner Detox Plus

Dieser Kräutertee besteht aus einer Mischung von Brennnessel und Birke, verfeinert mit marinen Algen, Kornblumenblüten und Minze. Der Teebeutel riecht schon deutlich nach Minze und Brennnessel und auch aufgebrüht können wir diesen angenehmen Geruch wahrnehmen. Der Geschmack ist kräftiger als der detox Tee von ChariTea, schmeckt uns jedoch auch sehr gut. Vor allem der Frische-Kick durch die Brennnessel und Minze hat uns überzeugt. Den detox Tee von ChariTea fanden wir im direkten Vergleich jedoch einen Tick besser. Deshalb gibt es hier 9 von 10 Punkten.

Bad Heilbrunner Antiox Plus

Bei diesem Tee nehmen wir einen dezenten Duft nach Kräutern wahr mit einer leicht herben Note. Es handelt sich um einen Tee mit Goji und Matcha, der zusätzlich mit Goji-Geschmack aromatisiert wurde. Aufgebrüht hat der Tee eine rote Färbung und erinnert eher an einen Früchtetee. Auch der Geschmack ist eher fruchtig, bedingt durch die Goji-Beeren. Der Tee ist mild und angenehm im Geschmack. Wir fragen uns jedoch, warum er zusätzlich aromatisiert werden muss? Es gibt 8 von 10 Punkten.

 

Bad Heilbrunner Abwehr Aktiv

Auch der Abwehr Aktiv Tee erinnert durch seine rote Färbung und den starken, süßen Geruch eher an einen Früchtetee. Es handelt sich aber um einen Kräutertee mit Granatapfel, Sonnenhut, Zitronengras, Orangenblättern und Zitronenschalen. Zusätzlich wurde der Tee mit Granatapfel-Geschmack aromatisiert. Der Tee riecht süßer als er schmeckt. Beim Trinken kommen auch die Sauren Noten von Orange und Zitronengras durch. Insgesamt ist er herber als erwartet, jedoch trotzdem angenehm im Geschmack und offenbart uns eine „exotische“ Seite. Der Tee bekommt 8 von 10 Punkten.

Bad Heilbrunner Gute Nacht

Schon auf der Verpackung fällt die Abbildung des Lavendel auf. Und Lavendel ist bei diesem Tee auch Thema. Der Kräutertee besteht aus Lavendel, Hopfen und Melisse und riecht sowohl im Beutel als auch aufgebrüht nach Lavendel. Beim Trinken ist der Lavendel dann aber nicht mehr so dominant, hier schmeckt man eher Melisse und etwas Orange als erfrischende Komponenten heraus. Insgesamt hat der Tee einen angenehmen, milden Geschmack. Wir vergeben die volle Punktzahl: 10 von 10!

Bad Heilbrunner Basisch Vital

Zuletzt konnten wir noch den Basisch Vital Tee testen. Es handelt sich um einen Kräutertee mit grünem Hafer und Lindenblüten, natürlich aromatisiert mit Brombeer-Geschmack. Aufgebrüht hat der Tee eine schöne dunkelrote Farbe und riecht sehr fruchtig. Auch dieser Tee würde Früchtetee-Fans sicherlich gefallen. Der Geschmack ist mild sowie etwas blumig und fruchtig. Er bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

 

Fazit: Tee in Hülle und Fülle

Nach dem vielen Tee mussten wir am Ende des Tests ja topfit (super Abwehr), entgiftet (detox), wach (Matcha) und müde (Gute Nacht Tee) sein sowie einen ausgeglichen Säure-Basen-Haushalt haben :-). Ganz ehrlich: Von ein, zwei Tassen Tee trinken haben wir so schnell keine Wirkung merken können. Der Begriff „detox“ ist im Bereich der Ernährung generell umstritten und das Entgiften des Körpers ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Auch schläft man nach einer Tasse Gute Nacht Tee natürlich nicht sofort ein ;-). Nichtsdestotrotz sind heilende und wohltuende Wirkungen von Kräutern belegt und Tee trinken an sich ist auch einfach beruhigend und entspannend. Wir können euch also keine Wunderheilung versprechen – und das tun die Hersteller der Tees ja auch nicht – aber wir können ganz sicher sagen, dass uns die verschiedenen Teesorten sehr gut geschmeckt haben und einen schönen Einblick in die weite Welt des Tees gegeben haben.

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Bad Heilbrunner und ChariTea zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

JumpHouse Berlin: Wecke das Kind in Dir

Vor kurzem durften wir eine für uns doch etwas außergewöhnliche Sache testen: Das JumpHouse Berlin – ein riesengroßer Trampolinpark. Trampoline? Das ist doch was für Kinder? Und fällt das überhaupt in die Kategorie „Sport“? Wir wussten nicht wirklich, was uns da erwartet – umso größer waren die Fragezeichen vor dem Test. Aber lest selbst, was die Trampoline mit uns angestellt haben…

Gebäude Jump HouseDas JumpHouse in Berlin Reinickendorf ist ein riesiger Indoor-Trampolinpark mit über 4.000 qm Fläche und mehr als 120 Trampolinen, die auf sieben verschiedene Themenbereiche aufgeteilt sind. So gibt es das FreeJUMP-Feld mit 70 einzelnen Trampolinen unterschiedlicher Größen, eine GameJUMP Area, um Völkerball oder Volleyball zu spielen, zwei Trampoline mit Schaumstoffwürfel-Becken (FoamJUMP) oder Riesen Luftkissen (BagJUMP), SlamJUMP mit Basketballkörben, WallJUMP für Tricks an der Wand und eine Battlebox. Um das JumpHouse nutzen zu können, muss man für eine Stunde Sprungzeit 12,00 Euro zahlen. 90 Minuten kosten 18,00 Euro und 120 Minuten Sprungzeit 24,00 Euro. Die Tickets können ganz einfach online über die Webseite gekauft werden. Hier sieht man direkt, wann das JumpHouse geöffnet hat und zu welchen Uhrzeit noch wie viele Plätze frei sind.

Unser Test-Team bestand dieses Mal aus drei Frauen, wobei eine Kollegin sogar als Jumping Fitness Trainerin arbeitet und somit Trampolin-erfahren ist. Wir sollten jedoch noch herausfinden, dass so ein Trampolinpark sich von einem Fitness Kurs unterscheidet… aber davon später mehr. Als erstes bekamen wir am Empfang spezielle Jump-Socken ausgeteilt, die zum einen durch das Neon-orange auffallen, zum anderen aber praktische Anti-Rutsch-Noppen unter dem Fuß haben, damit man sicher Trampolin springen kann. Danach ging es ab in die Umkleide: Wir hatten schon damit gerechnet, dass es anstrengend werden könnte und in weiser Voraussicht unsere Sport-Klamotten eingepackt. Leider war es in der Umkleide recht kalt und es roch muffig und nach Schweiß. Dieser Raum machte keinen guten Eindruck auf uns… also umso schneller raus in die Jump-Halle!

Die Halle selbst war riesengroß und sehr hell und freundlich. Erst einmal standen wir mit großen Augen vor den ganzen Trampolinen und waren etwas ratlos, was man wo machen kann und wo wir am besten anfangen. Aber das Jump-Team vor Ort gab uns gleich eine kleine Führung durch den Trampolinpark und erklärte uns die unterschiedlichen Stationen. Außerdem war während des gesamten Aufenthalts immer freundliches Personal in der Nähe, das man ansprechen konnte und das die Sicherheit der Teilnehmer im Auge behalten hat. Bei dem ersten Rundgang bekamen wir einen sehr positiven Eindruck vom JumpHouse: Alle Geräte wirkten neu und waren sehr gepflegt und sauber.

Nun konnte es also los gehen. Oder besser gesagt: los springen. Wir müssen gestehen, dass wir anfangs etwas zögerlich waren: Wer springt jetzt los? Wer traut sich? Und wer macht sich – gefühlt – zum Affen? Aber diese Bedenken hatten wir nur ganz kurz. Sobald wir auf den ersten Trampolinen los hüpften, merkten wir gleich: WOW! Das macht ja RIESEN Spaß! Und zum Affen machen? Aber klar doch und sehr gerne! 🙂 Sobald man einmal los gehüpft war, übernahm das Kind in uns das Steuer und es hieß nur noch: Mehr! Höher! Weiter! Mit sehr sehr viel Spaß, viel Lachen und auch sehr viel Schwitzen hüpften wir uns so durch die verschiedenen Stationen:

 

FreeJUMP-Feld: Das große Trampolinfeld ist perfekt dafür geeignet, um sich warm zu hüpfen und vorsichtig zu beginnen. Man kann auf den einzelnen Trampolinen Tricks ausprobieren, von Trampolin zu Trampolin hüpfen und selbst die Wände sind mit Trampolinen ausgestattet.

 

 

GameJUMP Area: Wer spielerisch in der Gruppe hüpfen will, ist hier genau richtig. In den abgegrenzten Bereichen gibt es Spielfelder und Bälle für Volleyball oder Völkerball. Vor allem bei zwei unserer Testerinnen kam dieser Bereich sehr gut an… und mal ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal seine Kollegin abwerfen? 😉

 

FoamJUMP und BagJUMP: Hier laden zwei große Trampoline für ein paar Tricks und gewagte Sprünge ein, denn man landet ganz weich entweder in einem Becken mit Schaumstoffwürfeln oder in einem großen Luftkissen. Nach etwas zögern trauten wir uns hier am Ende sogar einen Salto. Und das machte dann so viel Spaß, dass wir gar nicht mehr damit aufhören könnten. Einziges kleines Manko: Man versinkt dermaßen in dem Luftkissen bzw. den Schaumstoffwürfeln, dass man dort fast gar nicht mehr heraus kommt: Das heraus krabbeln ist fast der anstrengendste Teil der ganzen Übung 😉

SlamJUMP: Du willst noch eine Basketballkarriere starten? Dann solltest Du den SlamJUMP ausprobieren. Noch nie konnte man – dank Trampolin – so easy an den Korb heranreichen. Nur das Dribbeln auf einem Trampolin funktioniert irgendwie… ähm… nicht…

WallJUMP: Wir müssen gestehen, dass wir uns an diesen Bereich nicht heran getraut haben. Auf zwei High-Performance-Trampolinen kann man eine Wand hochspringen und dort verschiedene Tricks ausprobieren. Das überlassen wir dann doch lieber den Profis.

 

Battlebox: Auch wenn es hier gar keine Trampoline gibt, ist dieser Bereich doch ein großer Spaß. Im Stil von American Gladiator balanciert man gegenüber auf einem schmalen Balken und versucht den Gegner in das Schaumstoffwürfel-Becken zu befördern.

 

Zuallerletzt gab es noch eine mit Luft gefüllte Bodenmatte, auf der man turnen konnte. Handstand, Rad schlagen, Flick Flack: Das ist hier alles möglich. Und manch einer erinnert sich vielleicht an den Schulunterricht zurück und was man sich damals alles getraut hat…

Nach einer Stunde hüpfen waren wir sehr erschöpft und durchgeschwitzt, aber auch sehr glücklich. Wir hatten uns ziemlich verausgabt und wurden mit jedem Hüpfer immer mutiger. Ein Aufenthalt im JumpHouse ist also definitiv nicht nur Kinderkram, sondern echter Sport! Bei einer Stunde Jumpen kann man bis zu 1.000 Kalorien verbrennen! Nicht schlecht 🙂 Und unsere Jumping-Fitness Kollegin stellte fest, dass es einen Unterschied zum Jumping-Kurs in den Fitness-Studios gibt. Während man dort eher kleiner und schneller hüpft, laden die großen Trampoline im JumpHouse vor allem zu hohen Sprüngen ein – und dafür braucht man mehr Kraft und Körperspannung. Die nächsten Tage hatten wir auch alle mit Muskelkater zu kämpfen.

Kleine „Abzüge“ bei unserem Test gab es durch die ungemütlichen und muffigen Umkleiden. Außerdem gab es zwar überall im JumpHouse Hinweistafeln mit den allgemeinen Regeln. Aber an den unterschiedlichen Stationen hätten wir uns doch etwas mehr Infos gewünscht: Wie lauten die Regeln für das Völkerball-Spiel? Vorschläge für verschiedene Tricks oder ähnliches… Außerdem ist das JumpHouse sehr beliebt und ausgebucht. Der Spaß ist also definitiv nichts für Kurzentschlossene. Aber abgesehen davon hatten wir einen Riesenspaß, haben uns ordentlich sportlich bestätigt und vergeben 10 von 10 Punkten! Und keine Sorge: Den Trampolinspaß gibt es nicht nur in Berlin. Auch in Hamburg, Flensburg, Köln und Leipzig gibt es ein JumpHouse und sechs weitere Standorte sollen 2017 eröffnet werden!

Hinweis: Die Nutzung des Trampolinparks wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JUMP House zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Fddb testet BiteBox – gesunde Snacks fürs Büro

Manchmal sind wir wie Eichhörnchen. Sammeln Nüsse, verstecken sie und holen sie später bei Bedarf wieder raus. Die Kollegen von BiteBox haben uns freundlicherweise dabei geholfen, Nüsse und Snacks fürs Büro zu sammeln und stellten uns einige Köstlichkeiten zur Verfügung, die sich gut als Energienachschub für anstrengende Arbeitstage eignen. Gerade jetzt, wo wir viele neue Fddb-Nutzer verzeichnen können, ist etwas Nervennahrung gar nicht so übel. box

BiteBox ist ein Unternehmen aus Hamburg und wurde mit der Intention gegründet, gesunde und leckere Büro-Snacks herzustellen. Muss ja nicht sein, dass man sich während der Arbeit Hüftgold anfuttert, so die Gründer Mari, Marc, Max und Philipp. Da man aber nicht immer Zeit oder Lust hat, irgendwo essen zu gehen, nicht ständig beim Lieferservice bestellen sollte (Nein! Sollte man einfach nicht) und auch noch das tägliche Nachmittagstief überwinden muss, sind Nüsse und Trockenfrüchte genau richtig. Die kommen nämlich mit wertvollen Inhaltsstoffen, wie ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und, für die geistige Leistungsfähigkeit, wichtigen Mineralstoffen daher. 2012 wurden die kleinen Snack-Kombis entwickelt, zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Laura. Verpackt in wunderhübschen, schön bedruckten Boxen bzw. kleinen, handlichen Schächtelchen, kann man sie super mitnehmen und aufbewahren. Über 40 Snacks stellt BiteBox nun her und wir durften einige davon testen.

gesamt verpackungAlso ran an die Nuss. Was haben wir bekommen? In der gut verpackten Box fanden wir eine bunte Mischung aus elf verschiedenen Nuss/Frucht-Snacks. Wir haben uns dann mal durchgefuttert:

Ana’s Beeren

Ana’s Beeren ist eine leckere Mischung aus getrockneten Erdbeeren und Ananas. Dieser Snack bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkte, da er knusprig, süß und sauer auf einmal ist, man nicht ewig drauf rumkauen muss, es nicht plötzlich mehr im Mund wird und sich die Früchte auch zum Aufpeppen fürs Müsli eignen. Mehr davon!

Wassssup?!

Lustige Namen haben sie ja, die BiteBoxen. Wassssup?! besteht aus  Erdnüssen im Wasabi-Teigmantel. Der Snack hat eine schöne giftgrüne Farbe und leichte Schärfe aus Wasabi. Uns irritierten zunächst die E-Nummern in der Zutatenliste. E 551 stellt sich als Kieselsäure heraus, das als Trennmittel verwendet wird. E 141 ist der Farbstoff aus Chlorophyll, auch Blattgrün genannt. Stammt aus Pflanzen. E 306 ist Tocopherol, ein Antioxidationsmittel. Nun ja, es gibt andere Wasabi-Erdnüsse, die mit weniger Zutaten auskommen. Wie dem auch sei, die Teile haben einen Suchtfaktor, sind nicht zu scharf und bekommen von uns 7 von 10 Punkten. gesamt liegend

Gigolo

Die leckere Nussmischung besteht aus Cashews, Erdnüssen und Olivenringen und ist mit einer Kräutermischung gewürzt, die uns in unsere Kindheit in Omas Küche zurückversetzt. Sehr salzig finden wir die trotzdem und vergeben 7 von 10 Punkten. Warum die Box Gigolo heißt würden wir gerne wissen. Vielleicht weil Gigolos nach Omas Küche riechen? Oder salzig schmecken? Weiß es jemand? Anyone?

Mango Jango

Hmmmm, lecker! Cashewkerne und Mangostückchen mit Vanille umhüllt. Schmeckt sehr weihnachtlich, genau richtig für diese Jahreszeit. 8 von 10 Punkten. Könnten wir ewig dran futtern.

Zündstoff

Schon wieder Cashewkerne. Diesmal mit Chili und Salz und einem Flämmchen auf der Packung. Aber irgendetwas störte. Schmeckte okay, aber irgendein letzter Schliff – wir wissen selbst nicht, welcher – fehlt einfach. 6 von 10 Punkten.

_MG_1814Herr Bööörns

„Was ist denn das für ein Name?!“, fragte die Kollegin. Hier gibts Erdnüsse im Teigmantel. Der Snack ist schön knackig und knusprig, schmeckt leicht scharf und salzig und lässt sich super wegfuttern. 10 von 10 Punkten.

Coffee to go

Kaffee ist immer gut. Aber Kaffee zum Essen? Wir probierten es und siehe da – sehr lecker. Die Box enthält zwei verschiedene Kaffeeleckereien. Die holländischen Kaffeebohnen sind von Zartbitterschokolade umhüllt und eignen sich einfach super für den Süßhunger zwischendurch. Die ostereierartigen, größeren Mandelkerne sind mit weißer Cappuccino-Schokolade ummantelt und eher süß mit leichter Kaffeenote. Sehr gutes Produkt. Bekommt von uns 10 von 10 Punkten.

Vegletten

Hier haben wir es mit Gemüse-Frucht-Chips zu tun, darunter getrocknete Apfelstücke, Karotten, Bohnen, eventuell Zucchini und irgendetwas, das Pfirsich sein könnte. Leider waren alle Chips sehr geschmacksarm. Die Box ist wunderschön bunt und wir waren echt neugierig darauf, aber leider  bekommt  sie nur 3 von 10 Punkten. Vielleicht würde etwas Salz helfen?

King Louiegesamt teller

King Louie ist ein Bananen-Kirsch-Mix. Beide Früchte sind getrocknet. Die Bananenchips schmecken eigentlich nach nichts. Die Kirschen schmecken sauer. Einzeln ist es nicht der Rede wert. Aber in Kombination, also ein Bananenchip und eine Sauerkirsche zusammen, ist die Box der helle Wahnsinn. Macht 7 von 10 Punkten.

Nussbomber

Hier gibts sehr natürliche, ungesalzene Nüsse. Einfach pure Nuss und sehr gut für Leute, die keine Lust auf Salziges haben. Nagut, die Erdnüsse sind ganz leicht gesalzen. Bekommen 10 von 10 Punkten.

Bissness as usual

Der Mix besteht aus Rauchmandeln (Oh! Mein! Gott! Wie lecker ist das denn?!), Cranberrys und Weinbeeren. Die getrockneten Beeren finden wir nicht besonders spektakulär, die Rauchmandeln dagegen sind der Hammer. Verzehrt man wieder alles zusammen, ist das ein völlig neues Geschmackserlebnis. Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

gesamt stapelIm Großen und Ganzen waren wir positiv angetan von den Nuss/Frucht-Snacks. Abgesehen von den Vegletten (die trotzdem am schönsten aussehen) hat uns alles sehr gut gefallen. Dass BiteBox mit Liebe arbeitet, merkt man auch an den hübschen Verpackungen. Und was macht unsere Konzentration im Büro? Läuft. Die Snacks sind natürlich kein Mahlzeitenersatz, aber für den kleinen Hunger zwischendurch, egal ob süß, sauer oder salzig, und für die volle Konzentration am Arbeitsplatz eignen sich die Boxen unserer Meinung nach sehr gut.

Alle Snacks sind frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Farbstoffen und Gentechnik.

Die Boxen kann man sich übrigens auch als wöchentliches oder zweiwöchentliches Abo liefern lassen. Ihr entscheidet, was reinkommt.

Hier ist euer Gutscheincode für den BiteBox-Shop: TESTEN
Dies ist ein 5€ Gutschein für den Shop. Der Mindestbestellwert beträgt 25 €. Der Gutscheincode ist nicht für Gutscheine einlösbar.

Hier ist euer Gutscheincode für das BiteBox Abo: U1EWY
Dieser Code gilt für das Abo. Mit ihm kostet die erste BiteBox im Abo nur 2,99 € statt 5,99 €.

Viel Spaß beim Snacken!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma BiteBox zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Soulfood LowCarberia: Kohlenhydratarme Lebensmittel im Test

Weihnachten steht kurz vor der Tür und wir haben sicherlich alle schon wieder viel zu viel gesündigt und Süßes gegessen? Die Spekulatius und der Schoko-Nikolaus zu Hause, der Crêpe auf dem Weihnachtsmarkt und die Printen im Büro. Und so lecker das alles auch ist, ein bisschen schlechtes Gewissen hat man doch ab und an mal. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass wir LowCarb Produkte von Soulfood LowCarberia testen durften. Zum einen war es eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Weihnachts-Süßigkeiten. Und zum anderen verspricht LowCarb einen Genuss ohne Reue, da diese Produkte weniger Zucker und Kohlenhydrate enthalten.

gesamtSoulfood LowCarberia ist ein Online Shop für LowCarb Produkte. Die Gründerin Jasmin Mengele begann 2012 mit einem Food Blog über LowCarb, eröffnete dann ein Café in Nürnberg und veröffentliche auch ein Buch zu dem Thema. In dem Online Shop gibt es nun deutschlandweit alle LowCarb Produkte, die Jasmin in ihrer Küche entwickelt hat. Das Angebot umfasst Lebensmittel zum Kochen und Backen, Naschen und Knabbern sowie LowCarb Getränke. Für unseren Test haben wir uns vier Produkte genauer angeschaut: eine Weißbrot Backmischung, einen Tassenkuchen, einen Erdbeer Fruchtaufstrich sowie eine Haselnuss Nougat-Creme.

Test Backmischung „Weißbrot“

soulfood-lowcarberia-backmischung-weissbrotBei diesem Produkt handelt es sich um eine Backmischung für ein kohlenhydratarmes und glutenfreies Eiweißbrot. Die Mischung besteht unter anderem aus Kokosmehl, Flohsamenschalen und Eiklarpulver, es ist somit also nicht vegan. Mit einer Dose der Backmischung können entweder ein großes Laib Brot, zwei kleine Laib Brot oder ca. 10 Brötchen hergestellt werden. Die Zubereitung für das Brot ist einfach und anschaulich auf der Packung beschrieben: Man misst 110 g von der Backmischung ab und vermengt das Pulver mit etwas Wasser 5 Minuten lang mit dem Knethaken. Nach Bedarf kann man den Teig mit Gewürzen oder Körnern verfeinern. Wir haben uns für die „normale“ Variante entschieden und keine weiteren Zutaten hinzugefügt. Nun muss der Teig nur noch 60 Minuten in den Ofen.

brot-kuchenNach dem Backen erhielten wir ein etwas unförmiges Brot, eher ein geknautschtes Brötchen. Das kann aber an unseren fehlenden handwerklichen Fähigkeiten liegen. Wir ließen das Brot abkühlen und waren sehr gespannt auf die erste Scheibe. Noch ein bisschen warm schmeckte das Brot lecker, nur in der Mitte war es noch etwas „matschig“. Vielleicht hätten wir es noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen sollen, das konnten wir nur leider von außen nicht sehen. Beim ersten Testen schmeckte das Brot gut, jedoch stellten wir es erst einmal zur Seite, da wir nicht ein ganzes Brot auf einmal essen wollten. Als wir am nächsten Tag wieder eine Scheibe kosten wollten, hatte das Brot plötzlich eine sehr „gummi-artige“ Konsistenz und schmeckte uns leider nicht mehr so gut. Deshalb gibt es von uns nur 5 von 10 Punkten.

Test Backmischung Tassenkuchen „Cinnamon White Chocolate“

soulfood-lowcarberia-tassenkuchenNach dem Brot waren wir bereit für süßen Nachtisch. Und ein Weiße-Schokolade-Zimt-Tassenkuchen klang dann doch plötzlich sehr weihnachtlich :-). Auch hier ging die Zubereitung wieder ganz einfach: Etwas Pulver abmessen, Wasser dazu und beides direkt in einer Tasse vermengen. Der Kuchen kann entweder in der Mikrowelle oder im Ofen gebacken werden. Wir entschieden uns für den Ofen und konnten nach 15 Minuten den fertigen Tassenkuchen bewundern. Er roch schon wunderbar süß und weihnachtlich und nachdem er ein wenig abgekühlt war, mussten wir auch sofort probieren. Und dieser Kuchen hat uns voll überzeugt: Die Konsistenz war angenehm fluffig, der Kuchen schmeckte nach Schokolade und Zimt, war aber nicht zu süß. Der Tassenkuchen bekommt von uns 10 von 10 Punkte!

Test Fruchtaufstrich Erdbeer

soulfood-lowcarberia-fruchtaufstrich-erdbeertDie Erdbeer Marmelade besteht zu 64 % aus Erdbeeren und wird durch das Süßungsmittel Xylit gesüßt. Die Marmelade testeten wir mit dem noch lauwarmen Weißbrot und wir waren angenehm überrascht. Die Konsistenz erinnerte an ein Fruchtpüree, es waren keine „ekligen“ Gelantinestücke zu spüren. Der Aufstrich schmeckt sehr frisch und fruchtig, aber nicht zu süß. Für unseren Geschmack genau richtig: 10 von 10 Punkten.

Test Haselnuss Nougat-Creme

soulfood-lowcarberia-haselnuss-nougat-cremetDieser süße Brotaufstrich von Soulfood LowCarberia ist quasi eine LowCarb Version von Nutella. Anstatt Zucker enthält die Haselnuss Nougat-Creme Erythrit als Süßungsmittel. Wir waren vor dem Test sehr gespannt auf dieses Produkt, da wir Nutella eigentlich sehr gerne mögen, uns jedoch der süßen Sünde immer bewusst sind. Nun also eine LowCarb Version davon… kann diese an das bekannte Produkte heranreichen? Als erstes genehmigten wir uns die Creme pur auf einem Löffel. Und waren doch sehr überrascht, dass dieses Produkt eindeutig nicht wie Nutella schmeckt. Die LowCarb Variante ist sehr viel weniger süß und auch von der Konsistenz nicht so cremig, sondern flüssiger. Während die eine Testerin trotzdem gefallen an der Creme fand und sie geschmacklich mit Eiskonfekt verglich und gerne für den süßen Hunger zwischendurch löffelt, konnte die andere Testerin, eine bekennende Nutella-Liebhaberin, nicht so viel mit dieser Variante anfangen.

nuss-nougat-erdbeereAuf dem Brot konnte die Creme dann aber beide überzeugen: Klar, auch hier schmeckt der Aufstrich bei weitem nicht so süß wie Nutella, er verleiht jedem Brot aber eine süße Note und macht auch viel schneller satt als das zuckersüße Pendant. Wir geben der Haselnuss Nougat-Creme 7 von 10 Punkten.

LowCarb für Jedermann?

Die von uns getesteten Produkte schnitten unterschiedlich ab, was aber natürlich auch immer subjektiv und Geschmackssache ist. Grundsätzlich finden wir es toll, dass es mittlerweile eine große Auswahl an LowCarb Produkten gibt: In dem Online Shop Soulfood LowCarberia findet bestimmt Jeder, der auf eine kohlenhydratarme Ernährung Wert legt, seine Lieblingsprodukte. Falls ihr die Produkte von Soulfood LowCarberia selbst gerne ausprobieren möchtet, haben wir einen 10 % Gutschein für euch: FDDBSLC10. Dieser gilt bis zum 31.12.2016.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma SOULFOOD LowCarberia zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Let’s Bands – Fitness, wann und wo ihr wollt!

Genug jetzt mal mit Fitnessstudios, Apps und der ewigen Suche nach einem passenden Sport. Es ist Winter und das merken wir unter anderem an der Motivation, bei eisiger Kälte ins Fitnessstudio zu gehen. Wer also lieber zu Hause etwas für seine Gesundheit tun möchte und dabei auf Krafttraining sowie auf Ausdauereinheiten setzt, gerne mal auf der Couch beim TV Schauen Sport macht und seine Sportgeräte mit auf Reisen nehmen will, dem seien die Powerbands von Let’s Bands schwer ans Herz gelegt.

Let’s Bands ist die Marke rund um sogenannte Widerstandsbänder, auch bekannt aus Physiotherapien und Sportkursen unter dem Namen Theraband. Die hochelastischen Powerbänder ersetzen mit gezielten Übungen fast komplett das Krafttraining im Fitnessstudio und können so überall und jederzeit genutzt werden. Neben offenen Therabändern mit unterschiedlichen Widerstandsstärken gibt es außerdem geschlossene Bänder, die man beispielsweise um beide Hände legt, um diese dann langsam und kraftvoll voneinander wegzuziehen und so die Muskulatur zu stärken. Auch extra für Frauen gibt es – im etwas mädchenhaften Pink – Bänder für ein ganz eigenes Powerprogramm.

Das Powerset Flex

Uns wurde freundlicherweise das Powerset Flex zur Verfügung gestellt, das aus drei unterschiedlich starken, langen Bändern und einem Tür-Anker besteht. Außerdem ist ein kleines Büchlein mit Übungen für verschiedene Muskelgruppen im Set enthalten. Man bekommt zudem nach dem Kauf eines Powerband-Sets einen 60 Tage-Zugang zu den online Videos von Let’s Bands, die viele Trainingsprogramme und Übungsanleitungen enthalten.

Die Bänder bestehen aus Latex, sind stabil, sehr reißfest und extrem elastisch. Weil sie federleicht sind, kann man sie überall mit hinnehmen, was ein großer Vorteil gegenüber Hanteln ist. Wer beispielsweise viel reist, nimmt sie einfach mit ins Hotel. Büromenschen machen damit zwischendurch Rückenübungen und Couchpotatoes benutzen sie nebenbei zur Prime Time.

Das Powerset Flex besteht aus einem gelben, einem grünen und einem blauen Band. Die Bänder sind unterschiedlich dick und weisen daher auch verschiedene Widerstände auf.

Am schwersten zu dehnen war das blaue Band, das man mit schweren Hanteln vergleichen könnte. Das gelbe Band war uns dagegen zu einfach in der Anwendung, also wählten wir die grüne Mitte. Blau würden wir fortgeschrittenen Trainierenden empfehlen. Das gelbe Band eignet sich dagegen sehr gut für Theraband-Anfänger. Wir liegen mit unserer Kraft im Mittelfeld und benutzen ab nun das grüne Band. Ein intensiver Blick ins Übungsbüchlein zeigt uns, wie wir das Band benutzen müssen, um beispielsweise die Schulter- oder die Core-Muskulatur zu trainieren. Auch sehr effektive Übungen für die Balance und Warm Ups sind enthalten. Grundsätzlich würden wir uns hier allerdings mehr Übungen wünschen. Außerdem wäre das Büchlein auf Deutsch besser. Einfach, weil es sich hier um medizinische Übungsanweisungen handelt, die korrekt und unmissverständlich ausgeführt werden sollten. bu%cc%88chlein-klein

Aber es gibt ja noch die Videos auf der Webseite. Hier fanden wir ganze Trainingsprogramme, Workouts und Übungen für Gruppenfitness. Vom Warm-Up, über Muskelgruppen (Oberkörper, Bauch/Beine/Po, Ganzkörper) bis hin zum Stretching und sogar HIIT ist alles vertreten. Leider werden in den Videos meistens die geschlossenen Bänder benutzt, so dass wir hier nicht wirklich fündig wurden für die Therabänder. Also haben wir doch erstmal alle Übungen aus dem Büchlein gemacht und kamen schon nach wenigen Minuten ins Schwitzen. Besonders der Tür-Haken hat es uns angetan. Man zieht das Band einfach durch die Schlaufe und klemmt den Tür-Haken dann in die geschlossene Tür. Falls ihr das nachmacht: bitte sagt allen Anwesenden zu Hause Bescheid, dass sie für die Zeit eures Workout die Tür NICHT öffnen sollen. Sonst droht Verletzungsgefahr, wenn euch das Band samt Haken entgegenschneppst.

Die Tür-Übungen finden wir insgesamt sehr angenehm und effektiv. Wir machen 3 Sätze á 15 Wiederholungen und fühlen uns danach schon fitter. Mit den drei Bänderstärken können wir dann auch unsere Intensität bestimmen. Auch die Balance wird trainiert, vor allem durch Übungen für die Beine. Das kann schonmal zur schweißtreibenden Angelegenheit werden.

Wer auf Ausdauertraining steht, nimmt sich einfach die Fat Attack Übung aus dem HIIT Programm und geht die ein paar Mal durch.

Das funktionelle Training mit den Bändern verbessert auf Dauer die Haltung und lindert Schmerzen sowie Verspannungen. Bei regelmäßiger Anwendung könnt ihr gezielt eure Muskulatur trainieren, oder Übungen zur Gelenkstabilisierung machen. Ein langsames Dehnen der Bänder kommt durch den gelenkschonenden, linearen Kraftaufbau zustande und schützt vor Verletzungen. Wer dann noch abwechselnd Ausdauertraining macht, trägt insgesamt zu einer besseren Körpermobilität bei und kann in kurzer Zeit sein Allgemeinwohl verbessern. Die Arbeit mit Widerstandsbändern ist medizinisch anerkannt.

Unser Set kostet 34,99 €. Die Preise der verschiedenen Sets bei Let’s Bands reichen von 4,50 Euro für einzelne Bänder bis zu 60 Euro für ein großes Set.

Von uns gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung! Falls ihr Lust bekommen habt, die Powerbands auszuprobieren, haben wir hier einen 10%-Gutscheincode für euch: lb-julia10

Dieser ist bis zum Ende des Jahres 2016 gültig und kann ganz einfach online im Warenkorb von Let’s Bands eingelöst werden!

 

Nutzt ihr schon Therabänder und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

GymEntry im Test – Trainieren ohne Vertrag

Wir haben ja schon einige Sportangebote testen können. Dieses Mal gab es wieder etwas neues für uns: GymEntry – eine App, über die man Fitnessstudios in seiner Nähe buchen kann, ohne gleich einen monatelangen Vertrag abschließen zu müssen. Macht das Sinn? Und macht das Spaß? Das erfahrt ihr hier in unserem Test.

screenshot_20161103-155905GymEntry ist eine App für Android und iPhone, über die man Fitnessstudios in seiner Nähe suchen und dann direkt ein Tages-, Wochen- oder Monatsticket buchen kann. Die Anmeldung erfolgt in der App, man registriert sich einmalig per E-Mail und kann in der App PayPal oder eine Kreditkarte als Zahlungsmethode hinterlegen. Danach klickt man oben links auf Suche und eine Karte mit markierten Fitness-Angeboten in der Umgebung erscheint. Leider ist immer als erstes Hamburg ausgewählt und wir mussten jedes Mal aufs neue „Berlin“ in der Suche eingeben, damit wir die Angebote in Berlin sehen konnten. Hier wäre es schön, wenn man in der App seine Heimatstadt als Vorauswahl hinterlegen könnte. Die App bietet aktuell Angebote für die Orte Hamburg, Berlin, München, Köln, Stuttgart und Düsseldorf an.

 

Fitnessstudio auswählen

screenshot_20161103-160921Wenn man ein interessantes Angebot in seiner Stadt gefunden hat, gelangt man per Klick auf ausführlichere Informationen zu dem Angebot. GymEntry bietet in der App aktuell ein Netzwerk aus kleinen bis mittelgroßen Fitnessketten. Zu den kooperierenden Fitnessstudios gehören zum Beispiel Holmes Place, Injoy Studios oder EMS Anbieter. Jedes Fitnessstudio wird mit seinem Angebot vorgestellt und man erhält Informationen zu Öffnungszeiten, Webseite und Adresse. Außerdem gibt es einen Anruf-Button, um direkt bei dem Studio anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Leider ist jedoch nicht bei jedem Studio die Nummer hinterlegt. Unten werden die verschiedenen Tickets aufgelistet, die das Studio anbietet. Hier kann man ganz einfach auswählen, ob man ein Tages-, Wochen- oder Monatsticket kaufen möchte. Manchmal gibt es auch noch vergünstigte Tickets für bestimmte Uhrzeiten am Tag.

Ticket kaufen – ohne Vertragsbindung

screenshot_20161103-161332Alle Tickets werden dabei einmalig gekauft, ohne Vertragsbindung. Und genau das ist der Vorteil der App: Man kann spontan entscheiden, wenn man einen Tag zum Trainieren zum Holmes Place gehen möchte und die nächste Woche zwei Termine beim EMS Studio wahrnimmt. Oder man möchte eine Woche „Vollgas“ geben und kann sich ganz einfach ein Wochenticket kaufen und danach in den Urlaub fahren, ohne dass man weiter an ein Abonnement gebunden ist. Nach Kauf erhält man eine E-Mail mit allen Informationen zu der Transaktion sowie ein Ticket in der App. Auf dem Ticket befindet sich ein Code, den man später beim Fitnessstudio vor Ort angeben muss. Die gekauften Tickets sind 30 Tage lang gültig, man muss sie also nicht sofort am gleichen Tag einlösen.

Bei den Partnern vor Ort

Wenn man ein Ticket für ein „normales“ Fitnessstudio gekauft hat, kann man einfach am gewünschten Tag dort vorbei gehen und den Code einlösen. Es gibt aber auch Partner, bei denen man erst anrufen und einen Termin vereinbaren muss, weil EMS-Trainings zum Beispiel immer unter Aufsicht und Anleitung eines Trainers stattfinden. Bei den von uns geführten Telefonaten wussten nicht immer alle Partner sofort, um was es sich bei GymEntry handelt. Da es die App noch nicht so lange gibt, waren anscheinend noch nicht alle Mitarbeiter über die Zusammenarbeit informiert. Aber nach kurzem Nachfragen war es dann immer kein Problem, einen Termin zu vereinbaren und auch das Einlösen des Codes funktionierte vor Ort.

Fazit – Für wen eignet sich die App?

screenshot_20161104-171118Auch wenn es noch ein paar kleine Verbesserungsvorschläge für die App gibt, fanden wir sie im Großen und Ganzen doch sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Man findet einfach Fitnessangebote in seiner Nähe und auch der Kauf der Tickets verlief problemlos. Dank der App konnten wir verschiedene Angebote ausprobieren, zu denen wir sonst wahrscheinlich nicht gegangen wären. Bisher hatten wir zum Beispiel EMS Training nie wirklich „auf dem Schirm“. In der App gab es jedoch gleich zwei EMS Anbieter in unserer Nähe und dann reizte es uns doch einmal, dieses Training auszuprobieren. Und dank der App konnten wir das ganz einfach buchen und mussten uns nicht gleich an einen Vertrag binden. Und wenn einem zwischendurch mal nach einem „ganz normalen“ Fitnesskurs oder einer Runde auf dem Laufband ist, findet man sicherlich das passende Angebot bei einer Fitnesskette in seiner Nähe.

Ein bisschen umständlich fanden wir es, dass man oftmals doch wieder direkt mit dem Partner Kontakt aufnehmen musste. So nutzt man erst die App, um das Ticket zu kaufen, muss dann aber ggf. noch einen Account bei einem der Fitnesspartner anlegen oder dort anrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Hier war es manchmal schwierig, die Partner telefonisch zu erreichen oder Termine waren für die nächsten Tage schon alle belegt. Außerdem hoffen wir, dass bald noch mehr Angebote in der App verfügbar sein werden. So war leider das Fitnessstudio, dass direkt bei uns um die Ecke ist, nicht dabei. Und hier kommt dann wieder „faule Schweinehund“ ins Spiel: Lange Fahrzeiten bis zum nächsten Studio wollten wir nicht in Kauf nehmen bzw. senkten unsere Motivation doch ungemein ;-).

GymEntry lohnt sich also für alle, die entweder gerne neue Angebote oder Fitness-Arten testen möchten, beruflich viel in den deutschen Großstädten unterwegs sind und dort überall trainieren möchten oder generell flexibel bleiben möchten. Und mit steigender Anzahl der Kooperationspartner ist dann auch für jeden was dabei, direkt um die Ecke ;-).

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma GymEntry zur Verfügung gestellt.

Screenshots: GymEntry

Superfood von PureRaw im Test: Pulver-Power?

Nachdem zuletzt Super-Beeren auf unserem Teller gelandet waren, wollten wir nun Superfood in Pulverform testen: Wie schmeckt das Pulver, womit esse ich es am besten und was bringt es mir eigentlich? Der Online Shop PureRaw, der roh-vegane Lebensmittel anbietet, stellte uns dafür Superfood in Form von Camu Camu Pulver, Maca Pulver und Weizengras Pulver zur Verfügung.

Maca Pulver

macaDieses Pulver wird aus der Maca-Wurzel gewonnen und stammt aus biologischem Anbau. Angebaut werden die Pflanzen in den peruanischen Anden, in einer Höhe zwischen 4.000 und 4.400 Metern. In Südamerika werden die Knollen langsam gebacken oder getrocknet und dann zu einem süßen Brei verarbeitet, der mazamorra genannt wird. In Deutschland wird Maca größtenteils in Pulverform verzehrt. Dafür wird die Wurzel der Pflanze bei niedrigen Temperaturen getrocknet und behutsam vermahlen.

Der Maca-Wurzel werden viele positive Effekte auf unsere Gesundheit nachgesagt. So soll der Verzehr die psychische Belastbarkeit sowie die körperliche Leistungsfähigkeit steigern, indem das Immunsystem gestärkt und Depressionen und Müdigkeit entgegen gewirkt werden. Außerdem wird das Pulver in Europa und Amerika als „natürliches Potenzmittel“ angepriesen, da es zu einer Steigerung der sexuellen Lust führen soll. Wie bei anderen Superfood auch sind die beschriebenen Effekte jedoch nur teilweise belegt.

Das Maca-Pulver riecht süßlich-herb und leicht malzig. Geschmacklich dominiert die malzig-herbe Note. Dadurch kann das Pulver auch gut in Getränke gerührt werden und eine Kaffee-Alternative darstellen. Uns persönlich hat das Pulver nicht so gut geschmeckt, es war uns zu bitter. Das gilt jedoch nur, wenn man das Pulver alleine isst. Meistens mischt man das Maca Pulver jedoch in Getränke oder verfeinert Müslis, Desserts oder Kuchen damit. Unter das Essen gemischt war die bittere Note gar nicht mehr so stark und unser morgendliches Müsli schmeckte uns auch mit Maca sehr gut.

Weizengras Pulver

weizengrasAus den Keimblättern der jungen Weizenpflanze wird dieses Superfood-Pulver gewonnen. Die Pflanze zählt zu den Superfood, da sie reich an Ballaststoffen, Eisen und Magnesium ist. Im Vergleich enthalten 100 g Weizengras 60-mal mehr Vitamin C als Orangen, 30-mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch, 5-mal mehr Eisen als Spinat und 5-mal mehr Magnesium als Bananen. Außerdem zeichnet es sich durch einen hohen Eiweißgehalt aus.

Auch Weizengras werden positive Wirkungen nachgesagt. So soll der Verzehr chronische Darmerkrankungen lindern, Fettzellen in der Leben reduzieren und dank der enthaltenden Antioxidantien freie Radikale bekämpfen. Auch hier werden jedoch noch größere Studien benötigt, um die Ergebnisse zu evaluieren.

Weizengras hat einen leicht bitteren Geschmack. Sowohl frisch als auch in Pulverform kann es wie Kräuter verwendet werden, um Salate und Suppe zu verfeinern. Vor allem in grünen Smoothies ist Weizengras sehr beliebt. Man kann das Pulver auch pur mit Wasser mischen und trinken. Jedoch empfiehlt es sich aufgrund des bitteren Geschmacks, das Pulver mit anderen Lebensmitteln zu kombinieren. Wir haben das Weizengras Pulver für unsere Smoothies verwendet, hier fiel der bittere Geschmack nicht störend auf.

Camu Camu Pulver

camu camuSchon im Februar konnten wir über Camu Camu auf unseren Blog berichten, da die kleine Frucht absoluter Vitamin-C Sieger ist. Da die exotischen Beeren aus dem westlichen Amazonasgebiet bei uns nicht heimisch sind, erhalten wir hierzulande nur das Pulver zum Verzehr. Dafür werden die kirschgroßen Beeren getrocknet und danach schonend zu Pulver gemahlen.

Neben dem Vitamin C enthält Camu Camu auch sehr viel Eisen, Vitamin B3 und Vitamin B2. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind zahlreich vertreten. Ebenso wie der Maca Wurzel wird auch den Camu Camu Beeren eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Außerdem sollen die gesunden Nährstoffe gegen Erkältungen vorbeugen und gegen Kopfschmerzen und Migräne helfen.

Das Camu Camu Fruchtpulver schmeckt sehr säuerlich und fruchtig. Es kann dazu genutzt werden, Säfte, Smoothies, Obstsalate, Müslis oder Desserts zu verfeinern. Wir mischten es morgens zusammen mit dem Maca Pulver in unser Müsli, so dass der säuerliche Geschmack gemildert wurde.

Wie viel Power steckt in dem Pulver?

Die positiven gesundheitlichen Effekte aller drei Pulversorten konnten wir leider nicht bestätigen. Nachdem wir einige Zeit lang die verschiedenen Pulver verzehrten, merkten wir danach keine deutliche Verbesserung unserer Konzentration oder körperlichen Leistungsfähigkeit. Jedoch haben wir natürlich auch keine empirische Studie durchgeführt und es spielen ja immer verschiedene Faktoren eine Rolle. Wir werden das Pulver deshalb weiter testen und schauen, ob es uns vielleicht in der kälteren Jahreszeit vor der ein oder anderen Erkältung bewahren und uns Energie geben kann. Bei allen Sorten sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Erzeugnisse aus biologischem Anbau handelt, damit die Pulver nicht mit Pestiziden oder anderen ungesunden Inhaltsstoffen versetzt sind. Das Weizengras könnte man sogar selbst zu Hause auf dem Balkon ziehen. Dann kann man es auch direkt frisch verarbeiten und umso mehr von den gesunden Nährstoffen profitieren.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma PureRaw zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Süßes Gelumpe oder natürliche Erfrischung? Fddb testet Limonaden

Der Sommer läuft auf vollen Touren und das Fddb-Team freut sich, ab und zu ein paar wärmende Sonnenstrahlen abzubekommen. Bei Hitze viel zu trinken ist auch für Büromenschen sehr wichtig, aber muss es denn immer Wasser sein? Nö, fanden wir. Manchmal darfs auch eine durstlöschende, sommerliche Limo sein. Natürlich soll die Limonade die täglichen zwei bis drei Liter Wasser nicht ersetzen! Aber zwischendurch ein bisschen prickelnder Geschmack auf der Zunge ist doch ganz nett. Also haben wir uns „rangemacht“ und ein paar Bio-Limonaden von den Firmen Proviant, Bionade und Lemonaid+ getestet. Welche Limos schmecken wirklich gut und welche könnte man getrost auch im Supermarkt stehenlassen?

Proviant

Fangen wir mit Proviant an. Proviant Berlin ist eine „Fruchtmanufaktur“, die 2009 gegründet wurde. Ursprünglich wurden dort Smoothies aus Bio-Zutaten hergestellt. Seit vier Jahren gibt es aber auch Limonaden, Saftschorlen und Cola im Repertoire. Die Devise lautet: Alles muss natürlich sein. In den Getränken befinden sich keine Aromen, künstliche Farbstoffe oder sonstige Zusatzstoffe unnatürlichen Ursprungs. Wir durften zwei Limos und zwei Cola-Sorten testen.

Proviant klein
Die Zitronenlimonade bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkten, einfach, weil sie wahnsinnig zitronig duftet und auch genauso schmeckt. Die naturtrübe Zitronenlimo besteht nur aus frischem Zitronensaft, Quellwasser und Rohrzucker, damit sie nicht zu sauer schmeckt. Alles in Bio-Qualität.
Die Rhabarberlimonade schmeckt säuerlich und trotzdem sehr erfrischend. Der frisch gepresste Rhabarbersaft wird ergänzt durch Aroniabeeren und ein wenig Zitrone. Die Limo bekommt 9 von 10 Punkten.
Die NaturCola & Orange riecht und schmeckt nach diesem Cola-Wassereis, das man als Kind immer aus der Packung gequetscht hat. Der Orangensaft ist frisch gepresst und macht sich sehr gut in der Cola, die ansonsten aus Wasser, Rohrzucker, diversen Gewürzölen und Karamellzuckersirup besteht. Wir mögens und vergeben 9 von 10 Punkten.
Die naturtrübe NaturCola wurde zwei Jahre lang entwickelt und kommt ganz ohne Aromen, Farb- oder Zusatzstoffe aus. Mit Fruchtölen und Gerstenmalzextrakt schmeckt sie sehr „gesund“, etwas herb und trifft leider nicht so sehr unseren Geschmack, wie zum Beispiel die NaturCola mit Orange. Daher bekommt sie 7 von 10 Punkten.

Die Proviant-Getränke fanden wir im Großen und Ganzen sehr lecker. Da sie ohne viel Kohlensäure auskommen, lagen uns die Limos auch nicht so schwer im Magen.
Der erste Durst ist gestillt, wir fühlen uns erfrischt und machen uns auf in Runde zwei: mit Bionade.

Bionade

Die nächsten Limos stammen von der Firma Bionade, die mittlerweile an die Radeberger Gruppe verkauft wurde, die ihr sicherlich mit Bier in Verbindung bringt. Inwieweit das Kultgetränk Bionade dann noch wirklich „Bio“ ist, wissen wir nicht. Laut Webseite sind sie zu 100 % Bio. Aufgefallen ist uns jedoch, dass sich nicht mehr in allen Bio-Märkten Bionade finden lässt. Nun zum Test, denn Bionade hat uns mit vielen uns bisher unbekannten, quietschbunten Sorten versorgt. Die Limos werden nach dem original Bionade Reinheitsgebot gebraut und kommen ohne Farbstoffe, Gentechnik und Konservierungsmittel aus.

bionade
Den Anfang machte die vielversprechende Sorte „Himbeer-Pflaume“, die süß und erfrischend schmeckte, jedoch die Himbeeren nicht wirklich durchscheinen ließ. Die herbstliche Pflaume schmeckten wir ganz gut heraus und so bekommt die Limonade von uns 9 von 10 Punkten.
Die klassische Holunder-Bionade riecht sehr gut und schmeckt wirklich sehr süß. Trotzdem mögen wir diese frische Süße und vergeben 10 von 10 Punkten.
Die Sorte „Streuobst“ schmeckt irgendwie nach Apfelschorle bis leicht vergorener Apfel, also eher weinartig. Ist leider nicht jedermanns Favorit, daher gibt es nur 7,5 von 10 Punkten.
Bei der Kräuter-Limonade hätten wir gern mehr zu den Kräutern erfahren. Beim Trinken schmeckt es irgendwie nach einem Badprodukt. Da wir das nicht zuordnen konnten und sich auch sonst Aromen im Getränk befanden, wodurch es irgendwie unnatürlich schmeckte, bekommt die Limo von uns 6 von 10 Punkten.
Ingwer-Orange überzeugt leider nicht. Einer sagt „Wer drauf steht…muffiger Geschmack, und zu herb, nicht meins, 6 von 10“. Der nächste meint „Riecht und schmeckt wenig, eher fad, 6 von 10“. Hm naja, also kein Favorit und mit 6 von 10 Punkten war sich die Redaktion recht einig zu dieser Sorte.
Die Limo Litschi dagegen ist lecker! Schön sommerlich, erfrischend und süß. 10 von 10 Punkten.
Zitrone-Bergamotte scheidet die Geister sehr: Der Zitrusfan beteuert, dass sie sehr zitronig schmeckt und auch riecht. Leider lässt sich Bergamotte nicht zuordnen, da der Duft nicht bekannt ist. Das Gegenteil empfindet die Kollegin, die den Bergamotte-Geruch sehr wohl herausriecht und als störend empfindet. Letztendlich einigten wir uns auf 8 von 10 Punkten. Zitrone-Bergamotte ist übrigens das Produkt des Jahres 2016, laut Bionade Webseite.

bionade gesamtBei Bionade sind die zugesetzten Aromen auffällig, was eventuell den öfter vorkommenden leicht unnatürlichen Geschmack erklären könnte. Außerdem waren uns die Sorten etwas zu sehr mit Kohlensäure versetzt. Man sollte also nicht alle Sorten hintereinander trinken 😉 Eine Flasche kostet um die 79 Cent und ist damit ein recht günstiges Erfrischungsgetränk.

Jetzt sind wir doch echt vollgetrunken und fühlen uns irgendwie besoffen. Naja, was muss, das muss, daher testeten wir zum Abschluss noch weitere sieben Sorten Limonade bzw. Tee der Firma Lemonaid+.

Lemonaid+

Die Limos und Teegetränke von Lemonaid+ mit Zutaten aus fairem Handel sind chemiefrei und kommen mit wenigen Inhaltsstoffen aus. Lemonaid+ betont selbst, dass „Trinken hilft“. Mit dem Kauf der Getränke unterstützt man zahlreiche gemeinnützige Projekte in den Anbauregionen der Zutaten. Auf der Webseite könnt ihr euch selbst ein Bild dazu machen. Für Rohwaren zahlt Lemonaid+ daher höhere Preise, was sich auch auf die Ladenpreise der Fairtrade-Limos und damit den Endkunden auswirkt. Trinken für einen guten Zweck? Kriegen wir hin! Auf gehts!

gesamt lemonaid
Die Mate-Limo kündigt sich mit einem „Zisch!“ an und schmeckt mild und nicht so süß, wie manch andere Mate-Getränke. 8 von 10 Punkten.
Die Maracuja-Limonade finden wir extrem lecker. Sie schmeckt einfach schön exotisch und Maracuja ist sowieso eine herausragende Frucht: 10 von 10 Punkten.
Die Sorte Blutorange ist etwas süß und könnte für eine Blutorange säuerlicher schmecken. Vielleicht wäre sie auch ohne Kirsch- oder Orangensaft einfach blutorangiger. 7 von 10 Punkten.
Die Limo mit Limette kommt recht sauer daher, beinhaltet wenig Zucker und wird von uns für gut befunden. 8 von 10 Punkten.
Nun zu den Tees. Auf die sind wir ja sehr gespannt. Erst einmal ist es ganz gut, dass wir jetzt wieder Getränke ohne Kohlensäure aufnehmen. Dieser Test hatte es ganz schön in sich und magentechnisch spürten wir das auch.

Beim Charitea Black handelt es sich um schwarzen Tee mit Zitrone. Kennen wir so schon aus Omas Küche. Dieses Getränk hier wird noch mit Agavendicksaft gesüßt. Wir finden, der Tee schmeckt super, erfrischt schön, ist sehr mild und nicht zu süß. Mehr davon! 10 von 10 Punkten.
Der ChariTea Green ist Grüner Tee mit Ingwer. Den grünen Tee vernehmen wir. Aber Ingwer? Nö. Ach doch, im Nachhinein brennt etwas im Mund, vermutlich der Ingwer. Die Ingwernote könnte also etwas deutlicher hervortreten und so bekommt der sonst milde und erfrischende Tee 8 von 10 Punkten.
Dann gibt es noch die ChariTea Red-Sorte mit Rooibos-Tee und Passionsfrucht. Diese Kombination gefällt uns sehr, sie schmeckt fruchtig süßlich und bekommt 9 von 10 Punkten.
upcyclingLemonaid hat witzige Ideen zur Weiterverwendung der Flaschen mitgeliefert. Aus den Glasflaschen lassen sich im Handumdrehen Salz- und Pfefferstreuer machen, oder Soßendosierer und Pumpspender aufsetzen. Damit könnt ihr, nach dem Ausspülen der Flaschen, zum Beispiel Soja- oder Tabascosauce umfüllen und in stylischen Flaschen aufbewahren. Oder ihr nutzt die Flasche als Seifenspender für Flüssigseife. Im mitgeschickten Prospektmaterial gibt es auch eine Variante einer recycelten Lampe. Dazu müsste man allerdings den Glasboden absägen, das haben wir mal gelassen. Aber die Idee leuchtet ein und ist ein Hingucker! Auch als Vase eignen sich die transparenten, braunen oder grünen Gläser gut. Zahlreiche weitere Ideen zum Upcycling findet ihr auf der Webseite.

Das wars schon wieder mit dem Test. Wir sind voll und vermutlich übersäuert. Daher gibt es beim nächsten Flüssigkeitsnachschub wieder Wasser. Alles in allem fanden wir die große Auswahl an Limos sehr positiv und die meisten haben doch gemundet. Sehr exotische oder herbe Sorten gefallen sicherlich trotzdem einigen von euch. Kennt ihr die Limos aus unserem Test auch? Wie schmecken sie euch?

Hinweis: Die Limonaden wurden uns freundlicherweise kostenlos von den Firmen Proviant Fruchtmanufaktur, Bionade und Lemonaid+ zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

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