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Produkttest Fit taste: Gesunde, vorgekochte Gerichte nach Hause liefern lassen

Ihr möchtet euch gesund ernähren, frisch gekochte Gerichte essen, habt aber wenig Zeit zum Kochen? Dann gibt es ein neues Angebot für euch: fittaste.com. Wir haben uns den Online Shop und seine Gerichte in unserem Test genauer angeschaut!

Wie gut, dass sich die Leute immer wieder etwas neues einfallen lassen – denn dann können wir diese Sachen testen und euch vorstellen! 😉 Zuletzt haben wir fit taste – health & body food genauer unter die Lupe genommen. Es handelt sich dabei um ein Start-up zweier Brüder, die fertige, vorgekochte „Fitness- & Lifestylegerichte“ gekühlt in Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Belgien ausliefern. Im Online Shop www.fittaste.com wählt man seine Gerichte aus, diese werden mit frischen Zutaten aus natürlichen Ressourcen gekocht und zum Liefertermin gekühlt bis direkt vor die Haustür gebracht.

Bei allen Gerichten legen die Gründer Wert auf frische, ausgewählte Zutaten, natürliche Aromen und einen geringen Salzanteil. Es werden keine Geschmacksverstärker genutzt und die Gerichte verfügen über einen hohen Proteingehalt. Online kann man momentan aus 42 Gerichten und ein paar kleineren Snacks auswählen, wobei die Gerichte den Zielen „Abnehmen“, „Gesund leben“ und „Muskelaufbau“ zugeordnet sind. So weit die Theorie… kommen wir nun zum praktischen Teil: Unserem Test!

Online Gerichte shoppen und Hunger bekommen

Online Schuhe und Kleidung zu shoppen, sind die Meisten von uns mittlerweile gewöhnt. Und die ein oder anderen werden sicherlich auch schon mal einen Lieferdienst für die Pizza oder den Burger genutzt haben. Gerichte zu bestellen, die dann für uns frisch gekocht und zu einem bestimmten Termin geliefert werden – das war jedoch neu für uns! Und wir müssen ehrlich sein: Wenn man sich bei fit taste online durch das Angebot klickt, bekommt man direkt Hunger. Und dann muss man erst mal bis zum nächsten, passenden Liefertermin warten :-(. Dank den Filtern an der linken Seite kann man einfach eine Auswahl treffen: Möchte man Gerichte, die einen bestimmten Kalorienwert aufweisen? Oder orientiert man sich eher nach High Carb, Low Carb oder Low Fat? Oder legt man Wert auf eine bestimmte Proteinquelle, zum Beispiel Fisch, Huhn oder Rind? Außerdem kann man laktosefreie und nussfreie Gerichte auswählen. Insgesamt ist alles sehr übersichtlich und einfach zu bedienen.

Die Gerichte auf den Bildern online sehen außerdem sehr ansprechend aus und wir hatten schnell eine Auswahl gefunden, die wir testen wollten. Also einfach nur noch die Produkte in den Warenkorb legen, sich weiter zur Kasse klicken, ein Konto erstellen, bestellen und fertig. In Deutschland werden die Gerichte jeweils Mittwochs und Freitags ausgeliefert und entsprechend an den Tagen zuvor frisch gekocht. Da die Gerichte gekühlt geliefert werden und dann auch noch einige Tage lang haltbar sind, kann man bei einer Bestellung gleich die Mahlzeiten für die gesamte nächste Woche planen und kaufen. Die Lieferung kostet pauschal 5,99 Euro pro Bestellung in Deutschland.

Wenn der Postmann zweimal klingelt

… dann sind unsere Gerichte endlich da! An unserem ausgewählten Lieferdatum bekamen wir gegen Mittag ein großes Paket von fit taste. Alle Gerichte waren in einer Art Kühltasche, die mit Kühlakkus gekühlt würde. Die Kühlakkus legten wir gleich bei uns ins Gefrierfach, denn diese können natürlich von uns bei anderen Gelegenheiten wieder verwendet werden. Mit der großen Kühltasche konnten wir nicht so viel anfangen. Online fanden wir jedoch den Hinweis, das fit taste ein Recycling-System anbietet und man nach jeder 3. Bestellung das  Isolationsmaterial und die Kühlakkus zurück schicken kann https://fittaste.com/das-fittaste-recycling-system. Der Karton wurde natürlich von unseren Katzen als Spiel-Box belegt… ;-).

Insgesamt hatten wir nun 8 Gerichte zur Auswahl, die alle einzeln verpackt und verschweißt und circa noch eine Woche lang haltbar waren. Auf jedem Gericht sind die Nährwerte sowie Empfehlungen zur Zubereitung und Lagerung enthalten. Die Gerichte können entweder für ein paar Minuten in der Mikrowelle, in der Pfanne oder im Backofen erwärmt werden – je nachdem, wozu man Lust hat. Egal, welche Wahl man trifft: Es geht schnell und unkompliziert. Wenn die Gericht also einmal geliefert sind, kann man sich ganz schnell seine Mahlzeit zubereiten.

Et voilà: Es ist serviert!

Unsere bestellten Testgerichte waren sehr vielfältig: Gemüse und Nudeln und Fisch und Fleisch und Salat – von allem war etwas dabei. Leider gibt es bei fit taste keine vegetarischen, geschweige denn veganen, Gerichte zur Auswahl, so dass unser Test dieses Mal sehr fleisch-lastig ausgefallen ist:

Green Beef Power
Grüne Bohnen mit Hackfleisch – klingt ziemlich einfach, schmeckte aber super lecker! Das Gericht war mit einer leicht scharfen Sauce versehen, die Bohnen noch schön knackig und das Rinderhackfleisch gut durch gebraten. Drei kleine Champignons hatten sich außerdem noch auf den Teller verirrt – hier hätten uns gerne ein paar mehr Pilze gewünscht. Insgesamt gibt es deshalb 9 von 10 Punkten!

 

 

Tandoori Hähnchenbrust mit Wokgemüse
Das nächste Gericht roch bei der Zubereitung ein wenig nach den Tiefkühl-Nasi-Goreng Mahlzeiten, die es früher bei Muttern gab ;-). Auch hier war das Gemüse knackig und das Fleisch – das eine interessante pinke Färbung hatte – gut durch gebraten, aber immer noch zart. Der leicht scharfe und exotische Geschmack überzeugte uns: 10 von 10 Punkten.

 

 

Chili con carne
Gekühlt hatte das Chili noch eine ziemlich flüssige Konsistenz, zubereitet war es dann aber super: Nicht zu fest, nicht zu flüssig. Mais und Möhrchen waren knackig, aber leider nur wenig vorhanden. Bei diesem Chili lag der Fokus eindeutig auf dem Fleisch. Für unseren Geschmack hätten wir uns mehr Gemüse gewünscht. Insgesamt war das Chili jedoch schön saftig und fruchtig und bekommt 10 von 10 Punkten.

 

 

Lachs mit Gemüsereis
Unser erstes Fischgericht von fit taste – und der Lachs war wirklich super: durch gebraten, aber immer noch schön hell und zart. Dazu gab es hellen und dunklen Reis und ein bisschen Gemüse, aber wirklich nur ein bisschen :-(: Auch hier hätten wir uns definitiv mehr Gemüse im Gericht gewünscht. Außerdem schmeckte zwar alles, aber irgendwie fehlte eine Sauce und der ein bisschen „Pfiff“ – war leider etwas trocken und fade. Deshalb gibt es hier 7 von 10 Punkten.

 

Quinoa Fish
Bei dem zweiten Fischgericht handelte es sich um Rotbarsch auf Quinoa mit Cherry-Tomaten. Der Fisch war wieder sehr zart, jedoch war die Mahlzeit insgesamt etwas zu sauer und einen komischen Nachgeschmack. Der Quinoa Fisch wird leider nicht unser Lieblingsgericht, wir vergeben 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Shrimps mit Asia Nudeln
Als nächstes stand wieder ein Asia Gericht auf dem Menüplan, wobei der exotische Asia-Geschmack hier leider nicht wirklich durch kam. Die Mahlzeit war insgesamt okay, jedoch die Gemüseration mal wieder sehr übersichtlich und auch die Shrimps ließen sich an einer Hand abzählen. Punkte-mäßig landen wir hier bei 7 von 10 Punkten.

 

 

 

Salat mit Hähnchen
Unser erster Salat sorgte kurz für Verwirrung, da auf der Packungsrückseite die Empfehlung zum Erwärmen gegeben wird – genau wie auf allen anderen Packungen. Warmen Salat aus der Mikrowelle wollten wir aber nicht essen, deshalb haben wir nur das Fleisch erwärmt ;-). Der Salat lag bereits 3 Tage im Kühlschrank, war aber in der Packung immer noch schön knackig und frisch und die fruchtigen Stücke Traube und Melone haben uns sehr gut gefallen. Insgesamt war der Salat sehr lecker und erfrischend, nur am Fleisch wurde dieses Mal ein wenig gespart. Wir vergeben 8 von 10 Punkten.

Beef Burger
Auf dem Produktfoto sehen wir ein ordentliche gestapelten Beef Burger – in der Packung liegen nur einzelne Scheiben Rösti, Fleisch und zwei kleine Gurken. Aus diesen Zutaten müssen wir nach dem Erwärmen erst mal etwas zaubern, dass das nach Burger aussieht. Nach Burger schmeckt es letztendlich nicht wirklich, es sind einfach nur Rösti und Fleisch gestapelt. Nichtsdestotrotz schmeckt es und, wir hätten uns mehr frische Zutaten, wie zum Beispiel mehr Gurken und vielleicht noch ein paar Tomatenscheiben, gewünscht. Der Burger erhält 8 von 10 Punkten.

Fazit – Gute Auswahl, schnelle Zubereitung, nix für Vegetarier

Insgesamt waren wir nach dem Test von fit taste sehr zufrieden: Online findet sich bereits eine gute Auswahl unterschiedlicher, gesunder Gerichte, die Lieferung hat problemlos geklappt und alles war super gekühlt. Auch die Zubereitung der bereits vorgekochten Gerichte war schnell und unkompliziert und die Portionen haben uns immer ordentlich satt gemacht. Geschmacklich haben uns nicht alle Gerichte 100 prozentig überzeugt, aber das ist ja auch immer Geschmackssache – an der Zubereitung und frische der Zutaten konnten wir nichts beanstanden! Einziges Manko aus unserer Sicht: Es gibt leider keine vegetarischen und/oder veganen Gerichte. Wenn diese noch zur Auswahl stehen würden, wären wir zufrieden!

Möchtet ihr selbst einmal fit taste testen? Dann haben wir einen 10 % Rabattcode für euch: Einfach den Code fddb bei der Bestellung eingeben!

Hinweis: Die Produkte wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma fit taste zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb, Screenshots von der fit taste Webseite

Fddb in luftigen Höhen: Wir testen das BergWerk.Berlin

Das BergWerk.Berlin ist Europas größter Indoor-und Erlebnis-Kletterpark, der sich mitten in Berlin Hellersdorf in den Räumen eines ehemaligen Kinos befindet. Wer sonst bouldern oder an Wänden klettern geht, sieht sich hier vor völlig neuen Herausforderungen. Wir durften die Location testen und möchten euch unsere Erfahrung nicht vorenthalten.

Aber eins nach dem anderen: Der Kletterpark umfasst zehn Parcours, wovon einer speziell für Kinder ausgerichtet ist. Die Parcours führen einerseits durch das ehemalige Kino und andere wiederum mitten durch das angrenzende Einkaufszentrum „Helle Mitte“, in dem sich täglich tausende Besucher befinden. Das bedeutet, wer sich traut, klettert über den Köpfen und unter den Blicken der Zentrumsbesucher und zeigt, was er kann. Haben wir uns das getraut? Das erfahrt ihr noch 😉

Die Parcours des BergWerks erstrecken sich auf 660 Meter Länge. Dabei muss man sich insgesamt 74 Lösungen suchen, mit denen man den jeweiligen Parcour am elegantesten bewältigt. Das bedeutet aber auch mindestens 74 Adrenalinstöße, wenn man sich das volle Programm gibt.

Pünktlich zur Öffnung um 12 Uhr standen wir am Dienstag auf der Matte. Außer dem Fddb-Team waren noch eine Kindergruppe sowie einige Erwachsene vor Ort, es war also angenehm leer. Wir konnten nur zwei Mitarbeiter ausmachen, was uns letztendlich etwas wenig vorkam für die Arbeit an der Kasse, an der Gurtausgabe, für die Sicherheitseinweisung und für die Überwachung der Kletterer.

Nach der Anmeldung am Tresen bekamen wir den Schlüssel für unseren Spind – äh Jutesack, den wir, wie damals im echten Bergwerk, an einem Seil aufgehängt zu uns herabgleiten ließen, um unsere Sachen dort sicher zu verstauen. Im Fachjargon nennt man das „Kaue“. Das ist eine super platzsparende und praktische Idee, die sich das ein oder andere Fitnessstudio ruhig abgucken könnte.

Umziehen mussten wir uns nicht. Was wir brauchten, hatten wir an: bequeme Sachen und feste Schuhe. Schmuck sowie Taschen sollten abgelegt und verstaut werden. Anschließend wurden wir aufgefordert, die Klettergurte anzuziehen und festzuschnallen. Leider wurde nicht kontrolliert, ob wir die Gurte korrekt und sicher festgeschnallt haben, oder vielleicht sogar vergessen haben, einen zuzuziehen. Das bemängeln wir, da wir das aus anderen Kletterparks anders kennen. Zuletzt wurden uns noch rutschfeste Handschuhe und ein Helm verpasst, der uns jedoch später davon abhielt, Selfies zu machen.

Dann ging es auch schon ins Innere des BergWerks, das Parcour-Herzstück. Hier erfuhren wir, dass wir anhand unserer Sicherungsausrüstung immer doppelt mit Karabinerhaken an den Sicherungsseilen beim jeweiligen Parcour befestigt sein würden. Die beiden Haken lassen sich nur einzeln öffnen, so dass einer immer an einem Parcour-Seil befestigt ist. Das mussten wir anhand der Demonstration des Mitarbeiters so verstehen, ohne es einmal auszuprobieren, obwohl es einen Übungsparcour gab. Hier hätten wir uns gewünscht, dass wir das vor den Augen des Mitarbeiters wenigstens einmal vormachen, um ein Gefühl für die eigene Sicherung an den Parcourseilen zu bekommen. Nachdem wir das Hilfe-Wort „Trainer“ erfuhren, das wir rufen sollen, wenn die Situation brenzlig ist (wenn man quasi nur noch an den Gurten in der Luft hängt und sich nicht selbst retten kann), betraten wir mit einem leicht mulmigen Gefühl den ersten Parcour. Wie war das nochmal mit den Seilen und den Haken?! Schon der erste Aussetzer.

Das Fddb-Team stürzte sich trotzdem todesmutig in den ersten Parcour. Zunächst kam uns die Anlage durch die vielen Wege etwas unübersichtlich vor. Durch Pfeile wurden die Richtungen vorgegeben. Kreuze bedeuteten, dass man diesen Weg nicht gehen kann. Das Team Fddb fing erstmal mit dem Kinderparcour in Bodennähe an – nur so zum Eingewöhnen, versteht sich;) Die Wege waren nicht schwer, relativ gesehen. Hier wechselten sich große Spinnennetze, Röhren, Treppen und Hängebrücken ab. Manchmal war das schon sehr wacklig, aber es gab immer etwas zum Festhalten und wir waren ja doppelt gesichert. Aber wie das die kleinen Knirpse so furchtlos hinbekommen haben, ist schon bewundernswert. Der Parcour war zwar schnell überstanden, trotzdem hatte man immer diese gewisse Angst, abzurutschen und nur noch am Haken in der Luft zu baumeln. Das Wort „Trainer“, welches wir in Hilfesituationen rufen sollten, hätte bei dem Lärmpegel, der durch die Kindergruppe verursacht wurde und durch die Nichtanwesenheit der Mitarbeiter wahrscheinlich keiner gehört.

Mit der Zeit wurden die Parcours deutlich schwieriger. Ab und zu standen wir rätselnd vor einem Parcour und fragten uns, wie zur Hölle wir das jetzt schaffen sollen. Um gewisse Parcours zu bewältigen, muss man vom Kopf bis zum kleinen Zeh alles anspannen und sich auch noch hoch konzentrieren. Wo war unser Gefühl für Balance plötzlich hin? Hat sich wohl zusammen mit der hart antrainierten Körperspannung aus dem Staub gemacht.

Wie ein Häufchen Elend standen wir einige Male vor gewissen Herausforderungen, wie dem dünnen Ästchen an zwei Seilen (es war eigentlich ein ausreichend dicker Holzstamm), das wir entlanggehen mussten. Wir mussten uns zwischen diesem Ast und kleinen, in der Luft baumelnden Holzfässern entscheiden, die uns ähnlich unsicher vorkamen. Zurück konnten wir nicht. „Trainer“ wollten wir nicht rufen. Also galt es, sich zu überwinden und so wagten wir den Schritt auf den schwingenden Ast. Unsere Körper waren ein einziges großes Stresshormon. Nach gefühlten Stunden hatten wir diesen Parcour geschafft und fanden uns plötzlich an einer kippelnden Wand wieder, die nur durch das Festhalten in den Löchern zu überwinden war. Puuh, auch das haben wir hinter uns gebracht. Ein kurzer Glücksmoment überwältigte uns, bis wir einige Sekunden später auf einer Plattform standen, vor der nur ein Seil von der Decke hing. Wie jetzt? Wo ist denn der Weg hin?! Wie sollen wir auf die andere Seite kommen? Die Antwort dämmerte uns langsam. Die „Schlucht“ (die im Nachhinein betrachtet keine war) konnte nur durch einen Sprung mit dem Seil bewältigt werden. Gefühlte Stunden standen wir also vor dem Abgrund und vertrauten unserer eigenen Kraft nicht. Zum Glück war es hinter uns leer, keiner drängelte und man fühlte sich nicht genötigt, schnelle Entscheidungen zu treffen. „Was Tarzan kann, können wir auch“, sprachen wir uns letztendlich zu und überwanden auch diese Hürde notgedrungen und mit viel Mut.

Die Worte „Ich will nach Hause“ und „Mami“ fielen einige Male, so aufregend sind die Parcours. Nach 60 Minuten schwappte uns das Adrenalin zu den Ohren raus. Wir hätten noch die Möglichkeit des 12 Meter Freifalls gehabt, aber das wollten wir gerne den Leuten ohne Höhenangst überlassen. Auch auf die Kletterei mitten durchs Einkaufszentrum verzichteten wir wohlwollend und begaben uns einstimmig wieder Richtung Ausgang. Genug Adrenalinkicks für heute. Jetzt erstmal ein Eis!

Fazit: Es war sehr aufregend und hat uns trotz der Stresssituationen, denen wir uns ausgeliefert sahen, viel Spaß gemacht. Wir mussten uns so oft überwinden wie noch nie und standen ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Wir sind vielleicht nicht ganz schwindelfrei und in der einen oder anderen Situation waren wir etwas mimosenhaft. Aber wie bei jeder neuen Herausforderung, muss man einerseits sich selbst vertrauen, diese zu meistern und anschließend den ersten Schritt gehen. Wir haben vielleicht nicht alle zehn Parcours geschafft, fanden unsere Leistung dennoch ganz okay fürs erste Mal im BergWerk.

Das gesamte Equipment sowie der Kletterpark waren sehr gut gepflegt. Die große Anlage ist sauber und die Parcours sind wirklich sicher, auch wenn es sehr oft wacklig war, was ja beabsichtigt ist. Die Anlage ist wunderschön aufgemacht und spezielle Lichteffekte sorgen für eine entsprechende Atmosphäre. Ein wenig mehr Beaufsichtigung durch die Mitarbeiter hätten wir dort allerdings erwartet, besonders da eine Kindergruppe anwesend war. Auch die Einweisung fanden wir nicht 100%ig zufriedenstellend.

Preislich geht es ab 18 Euro los; für Kinder ab 6 Jahren und einer Mindestgröße von 110 cm zahlt man 10 Euro aufwärts. Es gibt zudem die Möglichkeit an den Fassaden des Einkaufszentrums bis unter das Glasdach horizontal zu klettern. Außerdem kann man noch 40 m an einer Speed-Seilrutsche durchs Einkaufszentrum düsen. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es ganz spezielle und begleitete Abenteuer-Parcours in Schatzkammern. Das BergWerk.Berlin bietet völlig wetterunabhängiges Klettern. Durchschnittliche Fitness (was auch immer das heißen mag) sei hier ausreichend, laut Webseite.

Das BergWerk.Berlin bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Hinweis: Der Eintritt in den Kletterpark wurde uns freundlicherweise kostenlos vom BergWerk.Berlin zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

The Coconut Collaborative – Joghurtalternativen im Test

Wir durften eine Neuheit auf dem Markt testen. Die cremigen Kokosnussjoghurts von The Coconut Collaborative. Zugegeben, Kokosnussjoghurts sind nicht so neu. Aber das Gesamtpaket machts zu etwas Neuem und dazu zählen hier Konsistenz, Geschmack, Zutaten, Verpackung sowie die Philosophie dahinter.

The Coconut Collaborative hat seinen Ursprung in Großbritannien. Die Produkte wurden 2016 in Deutschland eingeführt und die Joghurtalternativen findet man hierzulande in großen Supermärkten. Der Joghurt ist vegan, kommt aber ohne Soja, Gluten, Lupinen etc. aus. Er besteht praktisch nur aus Kokoswasser und -milch. Die Produkte werden allerdings in Frankreich hergestellt, wie dem Etikett zu entnehmen ist. Die Kokosnüsse stammen aus Südostasien und werden von dort an den französischen Strand gespült. Daher sind die Joghurts mit knapp zwei Euro auch recht teuer im Vergleich. Kleiner Scherz 😉 Die Kokosnüsse werden natürlich nicht angespült. The Coconut Collaborative ist aber bemüht, den Landwirten in Asien ein gutes Einkommen zu ermöglichen. Unter anderem werden dafür Kokossetzlinge gepflanzt, die den dortigen Bauern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Joghurtbecher sind recht klein, dafür in lustige bunte Pappetiketten eingepackt.

Wir haben vier verschiedene Produkte zugeschickt bekommen. Darunter eine Schokocreme auf Kokosbasis und drei Joghurtalternativen, zwei davon mit Geschmack.

Wir beginnen mit der Schokocreme. Diese kommt in wirklich sehr kleinen Bechern daher. Es fühlt sich direkt wie eine Belohnung an, die Schokocreme überhaupt essen zu dürfen. Die Creme an sich ist sehr fest, schmeckt nach Schoko und Kokos und erinnert uns an selbstgemachte Proteinbällchen. Die Creme ist absolut lecker! Die Kombination von Schokolade und Kokosnuss ist einfach der Hammer! Schade, dass nur so wenig drin ist. Gefühlt handelt es sich um die Menge eines Esslöffels. Daher einen Punkt Abzug. 9/10 Punkten!

Als nächstes steht die Joghurtalternative mit Heidelbeere im Fokus: Im Becher, der zum Glück mehr Inhalt hat als die Schokocreme (nämlich 120 g), befinden sich 85% Kokoscreme und direkt darunter 15% Heidelbeerkompott. Die weiße Kokoscreme schmeckt nahezu nach nichts. Sie besteht aus Kokoswasser, Kokosmilch, Maismehl, Pektin, Joghurtkulturen und Kartoffelstärke. Kartoffelstärke? Klingt erstmal nicht so ansprechend. Die Konsistenz der Creme scheint zu variieren. Die des ersten Bechers war sehr stichfest. Die im zweiten viel weicher. Der Joghurt erinnert eher an eine Milchcreme. Doch sie ist 100% vegan! Die Heidelbeeren sind auch sehr mild, das Kompott an sich könnte etwas fruchtiger schmecken. Hat sich der Hersteller wohl auch gedacht und deswegen noch Aroma unter die Zutaten gemischt.
Wir würden es fast besser finden, wenn man hier etwas mehr Kompott reinsteckt. Vielleicht im Verhältnis 30 zu 70 oder sogar 40 zu 60. Denn nach der Mischung beider Massen schmeckt weder die Kokoscreme sehr heidelbeerig, noch das Kompott sehr kokossig. 😉 Ansonsten finden wir, ist dies ein erfrischender Sommersnack. 7/10 Punkten.

Nun freuen wir uns auf Mango Passionsfrucht, denn die beiden sind unsere absoluten Favourites, wenn es um Joghurt mit Geschmack geht. Es scheint, als wäre hier etwas mehr vom Kompott drin als beim Heidelbeerjoghurt. Aber auch hier sind es 15% Mango-Passionsfruchtpüree laut Etikett (für das man sich übrigens eine Lupe bereitlegen sollte). Die Creme hat hier tatsächlich leicht kokossig geschmeckt. Das Mango-Passionsfruchtpüree war dieses Mal lecker fruchtig. Wenn man es mischt, wird es allerdings leider wieder sehr abgeschwächt im Geschmack. Die Zutatenliste irritiert zudem etwas, denn auch hier sind Aroma und zusätzlich Farbstoff enthalten. Die Variante hier war etwas leckerer als Heidelbeere und bekommt 8 von 10 Punkten.

Fehlt nur noch die Joghurtalternative ohne Kompott. Wir stellten uns auf eine milchcremeartige Kokosnusszubereitung ein. Im Paket war zudem noch ein Rezept für die Verarbeitung dieser Creme. Allerdings enthielt es tierische Zutaten und daher haben wir es nicht nachgekocht. Aber wer bereits Erfahrung mit pflanzlicher Kochcreme oder Kokosmilch hat, weiß ja, wie man so etwas in Gemüsepfannen, mediterranen oder asiatischen Gerichten verwenden kann.
Leider erwartete uns beim Öffnen des Bechers ein dicker Schimmelbatzen am Deckel, so dass wir den Joghurt ungekostet wegwerfen mussten. Laut Mhd war er noch 6 Tage haltbar. Ist natürlich sehr ärgerlich, wenn man dafür Geld ausgegeben hat, passiert aber andererseits ab und zu bei Produkten. Uns ist dennoch erst einmal der Appetit vergangen.
Der zweite Becher wurde dann am nächsten Tag geöffnet. Der Inhalt sah diesmal normal und appetitlich aus und wir kosteten die Creme. Mit großer Anstrengung schmeckte diese nach Kokos, aber eigentlich wieder nach einem cremigen Nichts. Da der erste Becher verunreinigt war, bekommt die Creme nur 6 von 10 Punkten. Gerne hätten wir sie auch zum Kochen verwendet, aber dazu reichte es mengentechnisch nicht mehr.

Alles in allem haben wir hier erfrischende Joghurtalternativen. Die Bechergröße könnte jeweils etwas größer sein. Das sagen wir nur, weil wir so verfressen sind. 😉 Auf den Rückseiten der Packungen finden wir übrigens unter anderem Werbung für einen Haferflockenhersteller, Infos über die Kokosnuss, Rezepte und den Hinweis auf die Baumpflanzmission von The Coconut Collaborative. Auf der Website, die es derzeit nur auf Englisch zu geben scheint, sehen wir, dass es auch Frozen Yoghurt und weitere Produkte gibt. Also, falls ihr die mal im Supermarkt entdeckt, lohnt sich der Kauf auf jeden Fall! Als Sommersnack eignen sich die Produkte hervorragend. Und wer hat schon einmal damit gekocht? Schreibt uns gerne in den Kommentaren, ob ihr Erfahrung mit den Joghurtalternativen habt!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Uplegger zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Ab in die Muckibude – Erfahrungsbericht Fitness First

Wir haben nun schon viele verschieden Sportangebote getestet: Ausgelassenes Trampolin-Hüpfen, Sporteln zu Hause dank Online-Videos, Personal Training, Therabänder und vieles mehr. Doch das „klassische“ Fitnessstudio war bisher noch nicht dabei. Deshalb wurde es Zeit – und wir haben für euch Fitness First getestet!

Fitness First gehört zur britischen Fitness First Group: Einer der weltgrößten Fitnessstudio-Betreiber mit mehr als 380 Clubs in 16 Ländern. In Deutschland ist das Unternehmen mit über 80 Clubs vertreten und bietet vier Clubkategorien: Lifestyle, Platinum, Women und Black Label. Lifestyle ist dabei quasi der Basis-Club, der eine Auswahl an Kraft- und Cardiogeräte, ein breites Kursangebot, eine freestyle Trainingsfläche sowie einen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad bietet. Außerdem wirbt Fitness First bei allen Clubs mit langen Öffnungszeiten und Kinderbeaufsichtigung im KidsClub. Women-Clubs bieten alle genannten Vorteile, sind aber nur für Frauen und haben zusätzlich ein Outdoor Programm für den Sommer sowie Early Bird Kurse im Angebot. Als nächstes gibt es die Platinum Clubs: Hier sind alle Angebote der Women-Clubs inbegriffen, zusätzlich bieten diese Clubs einen Pool sowie kostenlose Zeitschriften und Zeitungen. Die exklusivsten Clubs sind die sogenannten Black Label Studios, die als Extra kostenlose Handtücher, eine täglich frische Obstauswahl, Mietspinde und ein exklusives Ambiente bieten. Die Kinderbeaufsichtigung im KidsClub scheint es hier aber nicht zu geben. Da stellen wir uns doch die Frage, ob Mütter nicht die Zielgruppe dieser Clubs sind oder man einfach davon ausgeht, dass sich die Mitglieder der Black Label Studios eh einen Babysitter leisten (können)…? Man weiß es nicht.

Unser Test fand in einem Lifestyle Club in unserer Nähe statt. Gerne hätten wir auch das exklusive Ambiente eines Black Label Studios genossen… oder wenigstens im Pool eines Platinum Pools geplanscht…. Aber wir waren realistisch: Der innere Sport-Schweinehund lässt sich eher bei kurzen Wegen überwinden. Also lieber ein paar Mal Sport im Fitnessstudio um die Ecke als die einmalige (Pool- und Sport-) Nutzung des exklusiveren Studios. Wir wollten ja schließlich Sport machen! 🙂 Wir konnten den Club 28 Tage lang testen, haben dabei sowohl das Kursangebot als auch die Kraft- und Cardiogeräte genutzt und sogar ein Fitness-Check war inbegriffen. Aber hier nun unser Test im Detail:

Club allgemein
Der Lifestyle Club machte auf uns einen sehr guten Eindruck: Die Umkleiden und der Sanitärbereich war immer sauber und hell und freundlich gestaltet. Dank sauberer Duschen, großer Spiegel, Waschbecken und Föhne konnte man sich nach dem Sport immer in Ruhe fertig machen. Auch das Licht in den Umkleiden fiel uns angenehm auf, da es zwar hell war, jedoch kein schreckliches OP-Licht, in dem man jede Falte sieht ;-). Man denke da an manche Umkleide, die man demotiviert sofort wieder verlässt… Auch im Trainingsbereich war immer alles sauber und dank Klimaanlage gut gelüftet. Die Geräte waren alle in sehr gutem Zustand und nur hier und da gab es mal ein defektes Gerät, das aber beim nächsten Besuch meist schon wieder funktionierte. Manchmal fehlten im Freestyle Bereich ein paar Geräte, zum Beispiel Hantel-Klammern, weil Nutzer diese verlegt hatten. Das Personal war jedoch immer aufmerksam, räumte die Sachen wieder auf oder half beim Suchen :-). Tagsüber waren auch immer genügend freie Geräte vorhanden und man konnte in Ruhe an allen Stationen trainieren. Abends jedoch, nach Feierabend, konnte es manchmal etwas voll werden.

Kursangebot
Kurse, yeahhh! Wir lieben Kurse! Fitness First bietet eine große Auswahl an Sportkursen aus den Bereichen Cardio (zum Beispiel Cycling, Bodycombat, Zumba, DanceMoves) Health (RückenFit, deepWORK, Pilates und Yoga) sowie Toning (zum Beispiel BodyFit, Hot Iron und Bauch X-Press). Außerdem wird Kleingruppentraining am TRX („Schlingentraining“ mit Hilfe von Seilen) und auf der Freestyle Fläche angeboten. Die Fitness-Kurse haben uns alle sehr gut gefallen. Natürlich gibt es auch hier verschiedene Trainer, welche einem persönlich mehr oder weniger zusagen. Aber eine Stunde auspowern zu lauter Musik und einem Trainer, der einen anfeuert, während rund herum die anderen Teilnehmer mit schwitzen (oder leiden 😉 ) – das macht schon Spaß! 🙂 Nur die Yoga-Kurse bei Fitness First haben uns nicht so zugesagt. Wir müssten gestehen, dass wir im letzten Jahr viel Yoga in Yoga-Studios gemacht haben und dort doch eine andere Atmosphäre und Mentalität vorherrscht, die uns wesentlich besser gefällt. Während man bei Fitness First zum Beispiel am Ende im entspannenden Savasana liegt, „kratzen“ draußen schon die Teilnehmer des nächsten Kurses an den Türen und scharren mit der Hufe. Außerdem kann man nicht wirklich abschalten, wenn man nebenbei immer die Hintergrund-Musik und -Geräusche aus dem Studio hört. BodyCombat oder HotIron jedoch haben uns sehr gut gefallen und auch sportlich gefordert.

Kraft- und Cardiogeräte
Wir geben es zu: Wir sind keine großen Laufband-Freunde. Aber ein bisschen Crosstrainer zum Aufwärmen oder für ein Cardio-Workout geht immer. Der Vorteil: Während man auf dem Stepper oder Crosstrainer steht, kann man nebenbei Fernsehen schauen. Circa 10 Bildschirme bieten wechselnde TV-Kanäle und damit Programm für Jeden. An jedem Cardio-Gerät befindet sich ein Audio-Gerät (wir haben kein besseres Fachwort dafür 😉 ), in das man seine Kopfhörer einstöpselt und schon kann man während des Trainings TV gucken und hören. Leider funktionieren diese Audio-Geräte nicht immer und es ist kleines Glückspiel, ob man ein Cardio-Gerät mit Ton erwischt. Das Angebot bei den Kraftgeräten ist auch sehr groß und es gibt Geräte für alle Muskelpartien: Von der klassischen Beinpresse über Bauchmuskel-Training bis zum Butterfly-Gerät ist alles dabei. Auf jedem Gerät gibt es eine kleine Abbildung, welche Muskelpartie damit trainiert wird und wie man das Gerät benutzt. Anfänger sollten sich jedoch von Fitness First Personal bezüglich des Gewichts und der Einstellungen beraten lassen.

Freestyle Fläche
Trainieren ohne Geräte, dafür aber mit dem eigenen Körpergewicht bzw. nur  mit kleinen „Hilfsgeräten“, ist momentan voll im Trend. Genau richtig ist die Freestyle Fläche dafür. Matten, Bälle, Kettleballs und mehr bieten eine große Auswahl für Übungen aller Art. Jedoch sollte man hier wirklich wissen, was man überhaupt machen kann und wie man es richtig macht. Klassiche Sit-Ups auf der Matte oder Liegestütze kennt wahrscheinlich noch jeder. Doch was macht man mit den langen Seilen oder diesen komischen Röhren? Beim Kleingruppentraining gibt es den Kurs freestyle H.I.I.T, bei dem viele solcher Übungen erklärt werden. Ansonsten sollte man Rat beim Fitness First Personal suchen. Auf der Freestyle Fläche befindet sich außerdem noch ein TRX Gerüst, an dem sowohl alleine trainieren kann als auch im Rahmen eines Kleingruppentrainings. Das große Angebot in diesem Bereich hat uns sehr gut gefallen: Hier kann man sich auf jeden Fall austoben!

Fitness Check
In dem 28 tägigen Probetraining war ein Fitness-Check enthalten, für den man einen Termin vereinbaren musste. Zu Beginn des Tests gingen wir also zum vereinbarten Termin und hatten auch – ganz brav zu Hause – einen mehrseitigen Fragebogen für diesen Check ausgefüllt. Leider verlief dieser erste Termin gar nicht optimal 🙁 Zum einen bekamen wir gar keinen Fitness-Check, sondern mit uns wurde innerhalb von 10 Minuten nur ein Basis-Trainingsplan erstellt. Der Fehler lag nicht beim Trainer, sondern anscheinend wurde im Computer fälschlicherweise „Trainingsplan“ für unseren Termin hinterlegt. Wir waren jedoch sehr irritiert… schließlich hatten wir uns auf einen Fitness-Check eingestellt, hatten die ausgefüllten Fragen vorgelegt und wussten auch gar nicht genau, was uns bei so einem Check erwartet. Als wir dann einfach nur ein paar Übungen gezeigt bekamen, waren wir doch sehr verwundert.. bis sich der Irrtum dann schließlich heraus stellte. Zum anderen sprach der Trainer, der uns bei diesem Termin betreute, auch nur gebrochen deutsch und konnte uns nicht wirklich professionell beraten. Als wir eine Knieverletzung erwähnten, wurde erst gar nicht nachgefragt, um was für eine Verletzung es sich handelt. Und als er dann später doch nachfragte, verstand er – aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse – die Antwort gar nicht. Natürlich kann einem so kein vernünftiger Trainingsplan erstellt werden und wir waren nach diesem „Nicht-Fitness-Check“ doch ziemlich frustriert. Wir baten danach am Empfang um einen erneuten Termin – dieses Mal für einen richtigen Fitness-Check und bitte bei einem anderen Trainer, der uns auch versteht und beraten kann. Der zweite Anlauf war dann auch deutlich besser und die Trainerin nahm sich circa 45 Minuten Zeit für einen Fitness-Check, bei dem unser Fragebogen ausgewertet wurde, wir bestimmte Übungen und einen Cooper-Test ausführen mussten. Anschließend wurden die Ergebnisse mit einer Software berechnet und uns per PDF zugeschickt. So konnten wir sehen, in welchen Bereichen wir bereits sehr gut sind und wo wir noch Defizite haben. Dieser Termin war deutlich professioneller und auch ergiebiger für uns!

Wellnessbereich
Wir müssen gestehen, dass wir den Wellnessbereich nicht getestet haben :-(. Nach dem Sport blieb uns leider keine Zeit für ausgedehnte Sauna-Besuche. Der Bereich existiert aber und kann von Sauna-Fans benutzt werden ;-).

Und was kostet mich das Ganze jetzt?

Nach den ganzen Infos bleibt jetzt eigentlich nur noch eine Frage: Was kostet der Spaß denn eigentlich? Online finden wir diese Übersicht mit den monatlichen Preisen bei einer 24-monatigen Mitgliedschaft:

Bei jeder Mitgliedschaft muss jedoch zu Beginn noch eine Einmalzahlung über 49,00 Euro (Basispaket) oder 99,00 Euro (Erfolgspaket inkl.  2 x 60 Min. Personal Training) getätigt werden. Und dann gibt es noch den Movitations-Bonus: Wenn man innerhalb der ersten 3 Monate 24 x trainieren geht, wird einem die Gebühr des Basispakets in Höhe von 49,00 Euro auf die Mitgliedskarte gut geschrieben. Dieses Guthaben könnte man dann für Snacks, Getränke oder das Solarium im Club ausgeben.

Fazit

Zusammenfassend geben wir Fitness First nach unserem Test 7 von 10 Punkten. Uns gefällt das große Kursangebot, die vielen Geräte und die Sauberkeit und angenehme Atmosphäre des Clubs. Außerdem hat man hier verschiedene Angebote (Yoga, Muskelaufbau, Aerobic, Wellness, Cardio, etc) an einem Ort verfügbar. Punktabzug gibt es für die erste unprofessionelle Beratung und uns fehlten leider unter der Woche oftmals Kurse mittags und nachmittags. Abends gab es dann zwar eine große Kursauswahl, hier wurde es aber auch oft sehr voll. Vor allem erscheint uns aber die Preisstruktur zu unübersichtlich, teuer und unflexibel. Bei anderen Sport-Anbietern (man vergleiche zum Beispiel Urban Sports Club) hat man ebenfalls ein großes Angebot, muss aber nicht so viel zahlen und sich vor allem auch nicht so lange festlegen. Und wofür genau zahlt man eigentlich die Anmelde-Gebühr? Preislich liegen die Wettbewerber hier eindeutig vorne. Falls ihr einen Fitness First Club gerne einmal testen wollt, gibt es deutschlandweit die Möglichkeit, sich für ein gratis Probetraining anzumelden.

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Fitness First Germany zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb, Screenshots von der Fitness First Webseite

Fddb testet Brotaufstriche von Vitaquell

Uns hat die Aufstrichlust gepackt und kurzerhand durften wir einige Aufstriche und fleischlose Salate von der Firma Vitaquell testen.

Vitaquell steht offiziell seit 1922 für vegetarische und vegane Bio-Lebensmittel, wie Brotaufstriche, Salate, Feinkost, pflanzliche Fette und Öle. Angefangen mit einer Ölmühle im Thüringer Wald im 18. Jahrhundert, inklusive Liebesgeschichte, zweitem Weltkrieg und mehreren Wechseln in der Geschäftsführung, konnte das Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Margarine und pflanzlichen Lebensmitteln sammeln. So schaffte es Vitaquell, Pionier für die erste ungehärtete, rein pflanzliche Bio-Reformmargarine zu werden.

Insgesamt 15 vegane Aufstriche und Salate hat uns Vitaquell zugschickt. Diese wollen wir euch nun nacheinander vorstellen.

Beginnen wir mit den Salaten. Da hätten wir einmal den „Nordsee Wie Krabben“-Salat. Beim Öffnen fällt uns sofort der Dill auf, von dem wir eigentlich kein Fan sind. Wir dachten bisher immer, Dill sei so ein Lebensmittel, das man entweder liebt oder aber hasst. Der Salat hat uns eines Besseren belehrt. Er schmeckt fruchtig und frisch, aber natürlich nicht nach Krabben (wobei die Testerin nicht wirklich beurteilen kann, wie Krabben schmecken, aber vermutlich nicht so). Das fruchtige kommt sicher durch die Äpfel und die Gurke. Leider ist der Salat sehr fetthaltig, schmeckt also sehr mayolastig, auch wenn keine Mayonnaise enthalten ist. Trotzdem, dafür, dass wir Dill nicht mögen und der Salat gut schmeckt, hat er 9 von 10 Punkten verdient.

Der nächste Salat wird verkostet. Er heißt „Wie ThunVisch“. Nach dem Öffnen erschreckt uns erst einmal der bröckelige Anblick etwas. Zum Glück sind aber noch grüne Erbsen und gelber Mais enthalten. Diese Farbtupfer werten das Aussehen des Salates extrem auf. Die Konsistenz ähnelt der von Sojaschnetzeln. Der Salat schmeckt natürlich überhaupt nicht nach Fisch oder Thunfisch. Wenn das wirklich beabsichtigt wäre, würden vielleicht ein paar Algen Geschmack reinbringen. Mit 22 g pro 100 g ist auch dieser Salat wieder sehr fetthaltig. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

Der nächste Salat, „GeVlügel-Exotic“, weist eine interessante Gesamtwürzung auf, wobei der enthaltene Tofu sicherlich nur für den Biss gut ist. Die Mandarinen machen den Salat wieder sehr fruchtig, was uns sehr gut gefällt. Durch das enthaltene Fett schmeckt er doch sehr mild. Nach Geflügel schmeckt er zum Glück nicht. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

 

 

Der „Vikinger-Salat“ ist unser neuer Lieblingssalat. Ein richtiger Held im Bunde der fleischlosen Salate! Erstens hat er eine tolle rote Farbe, die sofort Lust macht, das komplette Glas zu leeren. Außerdem ist die Kombination von roter Beete und Sellerie ein kulinarischer Traum. Der Salat schmeckt so intensiv würzig und pikant, da will man einfach mehr. Perfekt! 10 von 10 Punkten!

 

 

„Jetzt ist mir schlecht“, steht in unseren Notizen. Na das kann ja heiter werden. Wir geben unser Bestes, auch die letzten beiden Salate teelöffelweise zu kosten.

Der nächste wäre der „Curry-GeVlügel„-Salat, der wirklich schön nach Curry schmeckt, aber natürlich gar nicht nach Geflügel. Und das ist gut so. Diese sogenannten „Ersatzprodukte“ mit Bezeichnungen „Wie Fleisch“, „Wie Rind“ etc. sind ja meistens ein Witz. Und übrigens, auch wir Veganer fragen uns, warum diese sonst außergewöhnlich gut schmeckenden Lebensmittel unbedingt Fleischnamen verpasst bekommen müssen. Egal jetzt, der Curry-GeVlügel-Salat erhält durch seinen wirklich hohen Fettgehalt von 27 g pro 100 g nur 7 von 10 Punkten. Im Vergleich zu den anderen schmeckt er zwar gut, aber eben nicht ganz so gut.

Der letzte Salat für heute und dann reicht es erstmal mit fettigen Aufstrichen. Immerhin wollen/müssen wir noch zum Sport. Der letzte im Bunde nennt sich „Wie RindVleisch“. Erstmal lässt uns der Gedanke an den Geschmack toten Rindes skeptisch ins Glas blicken. Ein vorsichtiger Geruchstest folgt. Die Frage, ob es wirklich wie Rindfleisch schmeckt, drängt sich auf. Die Antwort lautet: Nein. Dieser Salat schmeckt fruchtig pikant nach Paprika, aber nicht nach Fleisch. Danke dafür. Und dann auch nur 15 g Fett. Der Salat bekommt 8 von 10 Punkten.

Am nächsten Tag gehts weiter mit dem Test. Wir nehmen uns die Hummus-Aufstriche vor. Wir sind ja riiiiieeeesige Hummusfans und machen Hummus auch ganz oft selbst. Es gibt so wahnsinnig viele Hummus-Rezepte, aber mittlerweile haben wir unser Lieblingsrezept gefunden. Wenn euch das interessiert, schreibt uns gerne eine Nachricht.

Der erste Hummus-Aufstrich heißt „Hummus Hanf“ und beinhaltet – ihr habt’s erraten – Hanf. Hier sind also kleine Hanfsamen enthalten, die dem Hummus den gewissen Biss verleihen. Das schmeckt uns gut und der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten. Mit 25 g Fett pro 100 g natürlich wieder etwas schwerer für den Magen.

 

 

Anschließend öffnen wir das Glas „Hummus Avocado“. Und ja, Avocado zählt eindeutig zu unseren neuen Lieblingsobstsorten. Nicht nur, weil man mit der Avocado Schokoladenmousse, Guacamole oder Müslitoppings machen kann…die Avocado ist einfach eine extrem gesunde, exotische Frucht, die aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist. Der Aufstrich schmeckt wie erwartet: nach Sommer, nach Gemüsegrillabenden, oder nach einer durchtanzten Nacht in Berlin, die ihren Ausklang in einem arabischen Imbiss findet. Megalecker! 10 von 10 Punkten!

Jetzt noch „Hummus Rote Beete“ kosten. Der Aufstrich ist nicht ganz so intensiv pink wie der am Vortag gekostete Vikingersalat. Er schmeckt aber frisch und die rote Beete drängt sich nicht so in den Vordergrund. Auch dieser Aufstrich erhält von uns glatte 10 Punkte. Jetzt ist es auch langsam an der Zeit, die Aufstriche mal auf dem Brot zu testen. Und auch auf unserem leckerem Dinkelbrot machen sich die drei Hummussorten sehr gut. Übrigens, keines schmeckte nach Knoblauch, so wie traditionelles Hummus. Wer also kein Knoblauchfan ist, kann hier getrost zugreifen.

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir aufgehört, auf den Fettgehalt zu achten und genießen die Aufstriche jetzt mal richtig!

Wir testen nun die Aufstriche mit Leinöl. Dass man außer Hummus noch mehr mit Kichererbsen machen kann, beweist der nächste Aufstrich „Lein-Kichererbse“. Komischerweise schmeckt dieser Aufstrich leicht fischig, aber vielleicht leiden wir auch an Geschmacksverwirrung nach den ganzen Aufstrichen. Ist jedenfalls kein Fisch drin. Könnte das Leinöl außerdem diese säuerliche Note hervorbringen? Schmeckt auch irgendwie nach Omas Küche, in der wir als Kind oft saßen und in unserem allerersten Kinderbuch gelesen haben. Da werden Erinnerungen wach! Auch ein leicht muffiger Erstgeschmack, der dann doch käsig wird, macht sich breit. Noch einmal zusammengefasst: Der Aufstrich schmeckt fischig, säuerlich, käsig, sommerlich und muffig und erhält trotzdem von uns 9 von 10 Punkten? Dann ist es ein guter Aufstrich! 😉

Weg von der Verwirrung hin zum „Lein-Kümmel„. Meine Güte, dachten wir! Der vegane Aufstrich erinnert durch den Kümmel total an Kochkäse, also dieser cremige Schmelzkäse mit viel Kümmel. Aufgrund der Tatsache, dass er durch die enthaltenen Zwiebeln einfach himmlisch schmeckt, bekommt er 100 von 10 Punkten! 😉

 

 

Anschließend kosten wir „Lein-Rote Linsen“, der eine leicht indische, fruchtige Note aufweist. Zimt und Curry sind deutlich zu schmecken. Gefällt uns sehr! Auch super zum Dippen für Karotten-, Gurken-, Zucchini- oder Paprikasticks. Der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten! So viele leckere Auftsriche bisher. Wir freuen uns auf die nächsten.

 

 

Lein-Mediterran“ folgt daraufhin. Große Olivenfans sind wir zwar auch nicht (ähnlich wie beim Dill), aber dieser Aufstrich schmeckt absolut toll mit seiner olivigen Note. Er ist doch recht salzig, was einen Moment der Überraschung beim Kosten in uns auslöst. Denn damit hatten wir nicht gerechnet! Dieser Aufstrich macht direkt Lust auf Urlaub in Griechenland! Schon sehr lecker! Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Das wars auch schon mit den Leinöl-Aufstrichen. Die haben uns ingesamt doch recht gut gefallen. Jetzt fehlen nur noch zwei Brotaufstriche und dann sind wir auch schon durch im Aufstrich-Test.

Der vegane „Curry„-Aufstrich überzeugt sofort. Er schmeckt sehr intensiv, so wie es sein soll, nach Curry, auch sehr frisch und fruchtig, leicht säuerlich, pikant, sommerlich und gemüsig. Sehr gut. Auch die currygelbe Farbe macht einfach Lust drauf. Dieser Aufstrich ist mit Sonnenblumenöl gemacht und erhält von uns glatte 10 Punkte!

 

 

Der letzte im Bunde ist der Sonnenblumenaufstrich „Olive“. Hier ist der Name Programm. Auch dieser Aufstrich schmeckt salzig, aber nicht so intensiv würzig wie der Aufstrich „Lein-Mediterran“. Dieser hier ist etwas fruchtiger und milder. Der Aufstrich gefällt uns einen Tick besser als der Lein-Mediterran. Er bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

Mal etwas anderes zu testen waren die „Soja Spätzle„, die sich noch im Paket befanden. Spätzle sind ja eigentlich aus Teig gemacht, also aus Mehl, Wasser, Eiern und anderen Zutaten. Die Sojaspätzle bestehen aus gepresstem Sojamehl. Dieses wurde zu kleinen Stücken verarbeitet. Die kann man laut Anleitung in Gemüsebrühe aufkochen. Die Spätzle werden dann weicher, bleiben aber „al dente“ laut Webseite. Naja, sehr bissfest waren sie schon die ganze Zeit und man musste wirklich seeehr seeehr lange kauen. Also mit Teigwaren nicht zu vergleichen. Außerdem ist unbedingt eine gute Soße notwendig, sonst wird das Ganze zu einer sehr tristen Angelegenheit, da die Sojaspätzle an sich nach nichts schmecken und auch Gemüsebrühe alleine nicht so der Brüller ist. Das ewige Kauen hat uns etwas genervt. Aber mit einer guten Gemüsesoße gehts. Die Soja Spätzle bekommen leider nur 4 von 10 Punkten.

Wir sind ansonsten sehr zufrieden mit der Auswahl, die uns Vitaquell geschickt hat. Die Aufstriche sind durchweg köstlich. Auch wenn wir beim Fettgehalt scheinbar genauer hingucken (auch wir werden nicht jünger und können uns nicht mehr alles erlauben), waren die Salate und Aufstriche doch ein leckerer Brotbelag und Gemüsedip bzw. einfach so für uns Löffel-ins Glas-Stecker-und-Ablecker bestens geeignet.

Preislich liegen die Aufstriche im mittelgünstigen Bereich. Die Salate kosten je knapp 3 € und die herzhaften Aufstriche je 2,50 € bis 2,70 € im Onlineshop von Vitaquell. Die Soja Spätzle kosten 3,89 €. Auf der Vitaquell Webseite finden sich viele tolle Rezepte zu den Produkten. Ein Blick dahin lohnt sich sehr!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der Firma Vitaquell kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Das Leben ist kein Zuckerschlecken – Zuckeralternativen im Test

Ein Leben ohne Zucker? Für manche sinnlos, für andere wiederum ein hehres Ziel. Anhänger von Clean Eating legen generell schon viel Wert auf eine zuckerarme Ernährung, indem sie Fertigprodukte vermeiden und mit frischen und natürlichen Lebensmitteln kochen. Komplett zuckerfrei muss das noch nicht sein. Doch gerade jetzt vor Ostern in der Fastenzeit gibt es Menschen, die nicht etwas nur auf Kaffee, Tee und Alkohol verzichten, sondern bewusst Zucker komplett für eine Zeitlang aus ihrer Ernährung streichen. Und dann gibt es mittlerweile auch noch Lebensmittel, die mit Zuckeralternativen gesüßt werden. Und genau solche Produkte durften wir für euch testen!

Der Online Shop NO SUGAR SUGAR bietet seit 2013 Produkte ohne Zucker an. Die Lebensmittel werden alternativ durch Erythrit und Stevia gesüßt. Zum Angebot gehören Aufstriche, Schokoladen und Süßigkeiten, aber auch die Zuckeralternativen Kokosblütenzucker, Erythrit, Xylit und Stevia in purer Form, um Gerichte damit zu verfeinern, sowie andere gesunde und zuckerfreie Lebensmittel wie Chia- und Mandelmehl und Himalaya Salz.

Vor allem Stevia ist in den letzten Jahren als Zuckerersatz immer beliebter geworden. Oftmals wird es auch als natürlich Alternative beworben, jedoch handelt es sich nicht um ein Naturprodukt. Zwar liegt der Ursprung in der Stevia-Pflanze, die Stevioglycosiden – die süß schmeckenden chemischen Verbindungen der Pflanze – müssen jedoch mit einem chemischen Verfahren gewonnen werden. Und genau wie bei herkömmlichem Zucker sollte man den Verzehr von Stevia nicht übertreiben. Empfohlen wird, zehn Milligramm Stevioglycosid pro Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Da manche Stevia mit einem bitteren oder auch lakritzartigen Eigengeschmack verbinden, wird Stevia oftmals mit anderen Süßstoffen oder auch Zucker zusammen verwendet. Man sollte also genau auf die Nährwerttabelle der Lebensmittel schauen, ob bei Stevia-Produkten auch wirklich kein Zucker enthalten ist. Vorteil von Stevia ist jedoch: Es ist nahezu kalorienfrei und nicht kariesfördernd.

Xylit ist ein künstliches Süßungsmittel, das fast genauso süß wie Zucker ist, aber 40 Prozent weniger Kalorien enthält. Nachteil ist jedoch, dass ein übermäßiger Verzehr dieser Zuckeralkohole zu Verdauungsproblemen, vor allem Blähungen oder auch Durchfall, führen kann. Das passiert, weil die Moleküle im Darm vergoren werden und viel Wasser anziehen. Wer also bereits einen sensiblen Darm hat, kann durch den Verzehr von Xylit Beschwerden bekommen. Eine weitere, etwas ungewöhnliche Nebenwirkung, ist der kühlende Effekt auf der Zunge: Xylit entzieht beim Kontakt mit dem Speichel der Umgebung Wärme. Dadurch entsteht ein kühles Gefühl im Mund.

Das gleiche „kühlende“ Phänomen gilt auch für den Zuckerersatz Erythrit: Ebenfalls ein Zuckeralkohol, der eine ähnliche Süßkraft wie Zucker hat und nahezu kalorienfrei ist. Bekannt ist das Produkt auch unter den Markennamen „Xucker light“ oder „Sukrin“. Im Gegenteil zu Xylit verursacht Erythrit keine Verdauungsprobleme und hat auch – im Gegenteil zu Stevia – keinen Nachgeschmack.

Als letzte Zuckeralternative sei an dieser Stelle noch der Kokosblütenzucker genannt. Der Zucker wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen, geschmacklich erinnern die braunen Kristalle eher an Karamell. Vorteil dieses Produkts soll der niedrige glykämische Index sein, der den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe steigen lässt. Außerdem sind im Kokosblütenzucker mehr Vitamine und Mineralien als in herkömmlichen Zucker enthalten. Dafür hat er aber auch wieder viele Kalorien: 384 Kalorien pro 100 g.

Nachdem wir nun wissen, womit wir es eigentlich zu tun haben, können wir uns dem Test und unseren – yiepieehhh – Süßigkeiten widmen ;-). Zum Testen gab es dieses Mal einen Erdnuss Aufstrich, verschiedene Schokoladen, Kokosblütenzucker und Erythrit.

Erdnuss Creme
Dieser süße Aufstrich besteht zu 42 % aus Erdnüssen und wird mit Xylit gesüßt. Die Creme reicht intensiv nach Erdnuss, hat eine schön cremige Konsistenz und lässt sich gut streichen. Pur merken wir den kühlenden Effekt des Xylits sehr, auf dem Brot schmeckt man das dann jedoch nicht mehr heraus und dort überzeugt uns der Aufstrich als super Alternative zu Nutella oder anderen gezuckerten Aufstrichen. Wir vergeben 9 von 10 Punkten.

 

Nuss-Mix Schokolade
Optisch macht die Nuss-Mix Schokolade auf jeden Fall was her: Auf der Rückseite kann man eine Mischung aus verschiedenen Nüssen sehen, die über die Tafel verteilt sind. Leider hat diese „Anordnung“ aber auch ihre Nachteile: Zum einen fallen die ganzen Nüsse schnell heraus, wenn man die Schokolade in Stücke bricht, zum anderen gibt es vor allem am Rand Bereiche, in denen gar keine Nüsse sind. Grundsätzlich lässt sich zu allen von uns getesteten Schokoladen sagen, dass man sie am besten im Kühlschrank lagern sollte, weil sie bei Raumtemperatur doch schnell sehr weich werden und dann auch im Mund die Konsistenz nicht sehr angenehm ist. Anfangs hatten wir sie noch weich probiert und waren leider gar nicht begeistert. Nachdem wir sie aus dem Kühlschrank geholt hatten, war die Schokolade schön fest und knackte beim Reinbeißen: So soll es sein! Jedoch gibt es leider noch einen zweiten Nachteil bei allen Schokoladen, die mit Erythrit gesüßt sind: Wir haben sehr deutlich den kühlenden Effekt im Mund gespürt und das hat uns leider nicht gut gefallen. Das ist natürlich persönliche Geschmackssache und vielleicht gewöhnt man sich auch daran. Bei uns kamen die Schokoladen deshalb aber nicht so gut an.
Die erste Nuss-Mix Schoki bekommt von uns, aufgrund der Nuss-Problematik, 5 von 10 Punkte.

Latte Macchiato
Auf den ersten Blick dachten wir, die Schokolade wäre angelaufen. Aber nein: Es gibt einen hell-dunklen marmorierten Verlauf, der so gewollt ist :-). Die Schokolade riecht sehr lecker nach Kaffee und hat gekühlt auch eine angenehme Konsistenz. Man schmeckt den Kaffee heraus, jedoch nicht so sehr, dass es störend wäre. Geschmacklich also top! Wäre da nicht das kühlende Erythrit 🙁 Wir vergeben 7 von 10 Punkten.

Dunkle Orange

Der Geruch nach Orangen erinnerte uns gleich an Weihnachten. Die dunkle Schokolade schmeckt angenehm, nicht zu süß und leicht nach Orange. Wir merkten jedoch einen leicht herben, kratzigen Nachgeschmack und natürlich wieder den kühlenden Effekt. Wir vergeben hier 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Vollmilch

Die Schokolade an sich ist erst einmal geruchsneutral. Sie schmeckt schokoladig, aber vielleicht nicht ganz so süß wie man es von normal gezuckerten Vollmilch-Sorten gewöhnt ist. Da wir generell nicht so große Vollmilch-Schokoladen-Fans sind (laaaangweilig 😉 ) und auch hier das Erythrit wieder störend war, vergeben wir 6 von 10 Punkten.

 

 

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker war – neben der Erdnuss Creme – eindeutig unser Favorit. Wir lieben den karamelligen Geschmack und süßen gerne unsere Gerichte, Getränke oder auch Süßspeisen mit dem braunen Zucker. Hier geben wir natürlich 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Erythrit + Stevia

Dieser Zuckeralternative besteht aus einer Mischung von Erythrit und Stevia. Somit soll der Stevia Nachgeschmack gemindert werden und trotzdem hat man eine zuckerähnliche Süße, jedoch ohne Kalorien und zahnfreundlich. Wir haben mit dem Zuckerersatz Getränke und Speisen gesüßt und verarbeitet in den Gerichten ist uns der kühlende Effekt des Erythrit zum Glück nicht mehr so aufgefallen. Deshalb bekommt das Produkt 9 von 10 Punkten von uns.

Ihr möchtet selbst eure Erfahrungen mit den NO SUGAR SUGAR Produkten machen? Dann haben wir einen 10 % Rabatt-Gutschein für euch: fddb-test. Dieser gilt bis zum 31.10.2017.

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma NO SUGAR SUGAR zur Verfügung gestellt
Fotos: Fddb

It´s tea time

Ein paar warme Sonnentage wurden uns zum Glück schon beschert. Ganz können wir die Shorts und Flip Flops aber noch nicht aus dem Schrank holen, da es aktuell doch wieder etwas kühler ist. Aber gar kein Problem für uns: Denn wir durften verschiedene Teesorten probieren. Und da eigenen sich kühle Tage oder kuschelige Abende zu Hause doch besonders gut für. Natürlich kann man im Sommer Tee auch kalt genießen… dafür fehlten uns aber noch die entsprechenden Temperaturen ;-).

Während in China bereits 221 v. Chr. Tee getrunken wurde, ist das Heißgetränk in Europa erst seit Anfang des 17. Jahrhunderts bekannt. Ein Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie brachte 1610 eine Ladung grünen Tee in die Niederlande. Circa 50 Jahre später wurde der Tee dann durch Katharina von Braganza am englischen Hof eingeführt und schuf damit die britische Teekultur. Bei den größten Teeverbrauchern weltweit ist Großbritannien mit 213 Litern pro Kopf und Jahr dann auch an fünfter Stelle. In Deutschland wird durchschnittlich lange nicht so viel Tee getrunken, wir befinden uns eher im Land der Kaffeetrinker. Ein kleiner Fleck in Deutschland jedoch übertrifft regional sogar den Teekonsum der Briten: Die Ostfriesen trinken 300 Liter pro Kopf und Jahr.

Doch trotz unserer Kaffeeleidenschaft ist Tee mittlerweile auch bei uns sehr beliebt und es gibt in den Geschäften eine große Auswahl an unterschiedlichen Teearten und -Sorten. Deshalb haben wir uns einmal umgeschaut und konnten von den Firmen ChariTea und Bad Heilbrunner eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Tees probieren. ChariTea ist eine Hamburger Firma, die es sich zum Ziel gemacht hat, einen Beitrag zu einer gerechteren Welt zu leisten. Indem es ein Fairtrade Produkt anbietet, dass Sozialprojekte in den Anbauregionen unterstützt. Entsprechend stammen alle Teesorten von ChariTea aus biologischem Anbau, sie sind Fairtrade und dem Kauf der Produkte wird der Verein Lemonaid & ChariTea e.V unterstützt. Die Firma Bad Heilbrunner stammt – wie der Name schon andeutet – aus der bayerischen Gemeinde Bad Heilbrunn. Das Unternehmen bietet seit über 40 Jahren Tees und Naturheilmittel an und verbindet jahrhundertealte Heilkräuterkunde mit modernen Erkenntnissen der Phytomedizin, der Wissenschaft von Krankheiten und Beschädigungen sowie der Maßnahmen zur Gesunderhaltung von Pflanzen.

Nach den ganzen Infos sind wir nun sehr durstig geworden und möchten euch unseren Tee-Test nicht länger vorenthalten :-). Gestartet sind wir mit den Sorten von ChariTea. Positiv aufgefallen ist uns gleich zu Beginn das Design: Die Teebeutel kommen in kleinen quadratischen Boxen, wobei jede Box pro Sorte eine andere, kräftige Farbe aufweist. Ansonsten ist das Design eher schlicht und harmonisch. Es macht aber auf jeden neugierig auf den Inhalt. Jeder Teebeutel ist dann noch einmal in einer kleinen Tüte einzeln verpackt. Auch wenn wir denken, dass das noch mal extra Müll bedeutet – nur so sind die einzelnen Beutel aromadicht verpackt und behalten ihren ursprünglichen Geschmack. Öffnet man die bunten Tüten, kam die nächste Überraschung. Denn die Teebeutel sind nicht die typischen, sondern kleine Pyramiden-Säckchen. Diese Form soll dem Tee mehr Platz im Beutel geben, so dass sich der Tee im Wasser besser entfalten und mehr Geschmacks- und Aromastoffe abgeben kann. Ob das so genau stimmt, konnten wir beim Trinken nicht feststellen. Hübsch sehen die kleinen Pyramiden aber allemal aus 😉 Alle Sorten, die wir getestet haben, sollten mit 100° heißem Wasser aufgegossen werden und circa 5 bzw. 5 – 8 Minuten lang ziehen.

ChariTea detox
Diese Tee-Mischung besteht aus grünem Darjeeling und argentinischer Mate, verfeinert unter anderem mit frischem Zitronengras, Holunderblüten, Brennnessel und Zitronenmyrte. Der Tee riecht aufgebrüht sehr mild und dezent und schmeckt auch ebenso mild und leicht erfrischend. Augrund der Mate hatten wir einen herberen Geschmack erwartet, dies ist jedoch nicht der Fall. Wir sind von der ersten Sorte sofort begeistert, er innert uns an japanische Tees, und wir vergeben 10 von 10 Punkten.

 

ChariTea happy belly

Das Fenchel, Anis, Kümmel und Kamille gut für unseren Magen und unsere Verdauung sind, ist schon lange bekannt. Das haben sich auch die Macher von ChariTea zunutze gemacht und daraus den happy belly Tee gemischt. Der runde Geschmack der Mischung und die wohltuende Wirkung für den Magen hat uns auch hier überzeugt. Jedoch schmeckt er – durch die Kamille (siehe unten) ein bisschen nach „krank sein“ und wir vergeben hier 9 von 10 Punkten.

 

ChariTea chamomile

Kamillentee ist ein Klassiker und sehr beliebt. Vor allem wegen seiner beruhigenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung ist der Tee sehr bekannt und wird oftmals als Heilmittel verwendet. Auch wir verbinden mit Kamillentee Kindheitserinnerungen… was aber leider nicht immer dem Tee zugute kommt. Denn wenn man den Geruch von Kamille mit Krankheit und „Du musst Tee trinken“ verbindet, entwickelt man als Kind eine leichte Abneigung dagegen ;-). Diese subjektive Erfahrung soll aber unser Testurteil nicht beeinflussen – nicht jeder muss Kamille lieben! Wir geben dem kleinen Wundermittel trotzdem 10 von 10 Punkten.

Die Verpackungen der Tees von Bad Heilbrunner sind deutlich bunter gestaltet, aber immer harmonisch nach einer Farbe ausgerichtet. Auch hier sind die einzelnen Beutel – des Aromas wegen – wieder in extra Beutelchen verpackt. Die unterschiedlichen Teesorten sollen alle mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden und dann 5 – 10 Minuten ziehen. Positiv aufgefallen ist uns, dass an den keinen Zettelchen am Beutel noch einmal die Zieh-Zeit erwähnt wird. Meist hat man die Verpackung schon weggeschmissen und ist sich danach unsicher… wie lange soll der Tee jetzt noch mal ziehen? Für alle mit schlechtem Kurzzeit-Gedächtnis also eine echte Hilfe ;-).

Bad Heilbrunner Detox Plus

Dieser Kräutertee besteht aus einer Mischung von Brennnessel und Birke, verfeinert mit marinen Algen, Kornblumenblüten und Minze. Der Teebeutel riecht schon deutlich nach Minze und Brennnessel und auch aufgebrüht können wir diesen angenehmen Geruch wahrnehmen. Der Geschmack ist kräftiger als der detox Tee von ChariTea, schmeckt uns jedoch auch sehr gut. Vor allem der Frische-Kick durch die Brennnessel und Minze hat uns überzeugt. Den detox Tee von ChariTea fanden wir im direkten Vergleich jedoch einen Tick besser. Deshalb gibt es hier 9 von 10 Punkten.

Bad Heilbrunner Antiox Plus

Bei diesem Tee nehmen wir einen dezenten Duft nach Kräutern wahr mit einer leicht herben Note. Es handelt sich um einen Tee mit Goji und Matcha, der zusätzlich mit Goji-Geschmack aromatisiert wurde. Aufgebrüht hat der Tee eine rote Färbung und erinnert eher an einen Früchtetee. Auch der Geschmack ist eher fruchtig, bedingt durch die Goji-Beeren. Der Tee ist mild und angenehm im Geschmack. Wir fragen uns jedoch, warum er zusätzlich aromatisiert werden muss? Es gibt 8 von 10 Punkten.

 

Bad Heilbrunner Abwehr Aktiv

Auch der Abwehr Aktiv Tee erinnert durch seine rote Färbung und den starken, süßen Geruch eher an einen Früchtetee. Es handelt sich aber um einen Kräutertee mit Granatapfel, Sonnenhut, Zitronengras, Orangenblättern und Zitronenschalen. Zusätzlich wurde der Tee mit Granatapfel-Geschmack aromatisiert. Der Tee riecht süßer als er schmeckt. Beim Trinken kommen auch die Sauren Noten von Orange und Zitronengras durch. Insgesamt ist er herber als erwartet, jedoch trotzdem angenehm im Geschmack und offenbart uns eine „exotische“ Seite. Der Tee bekommt 8 von 10 Punkten.

Bad Heilbrunner Gute Nacht

Schon auf der Verpackung fällt die Abbildung des Lavendel auf. Und Lavendel ist bei diesem Tee auch Thema. Der Kräutertee besteht aus Lavendel, Hopfen und Melisse und riecht sowohl im Beutel als auch aufgebrüht nach Lavendel. Beim Trinken ist der Lavendel dann aber nicht mehr so dominant, hier schmeckt man eher Melisse und etwas Orange als erfrischende Komponenten heraus. Insgesamt hat der Tee einen angenehmen, milden Geschmack. Wir vergeben die volle Punktzahl: 10 von 10!

Bad Heilbrunner Basisch Vital

Zuletzt konnten wir noch den Basisch Vital Tee testen. Es handelt sich um einen Kräutertee mit grünem Hafer und Lindenblüten, natürlich aromatisiert mit Brombeer-Geschmack. Aufgebrüht hat der Tee eine schöne dunkelrote Farbe und riecht sehr fruchtig. Auch dieser Tee würde Früchtetee-Fans sicherlich gefallen. Der Geschmack ist mild sowie etwas blumig und fruchtig. Er bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

 

Fazit: Tee in Hülle und Fülle

Nach dem vielen Tee mussten wir am Ende des Tests ja topfit (super Abwehr), entgiftet (detox), wach (Matcha) und müde (Gute Nacht Tee) sein sowie einen ausgeglichen Säure-Basen-Haushalt haben :-). Ganz ehrlich: Von ein, zwei Tassen Tee trinken haben wir so schnell keine Wirkung merken können. Der Begriff „detox“ ist im Bereich der Ernährung generell umstritten und das Entgiften des Körpers ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Auch schläft man nach einer Tasse Gute Nacht Tee natürlich nicht sofort ein ;-). Nichtsdestotrotz sind heilende und wohltuende Wirkungen von Kräutern belegt und Tee trinken an sich ist auch einfach beruhigend und entspannend. Wir können euch also keine Wunderheilung versprechen – und das tun die Hersteller der Tees ja auch nicht – aber wir können ganz sicher sagen, dass uns die verschiedenen Teesorten sehr gut geschmeckt haben und einen schönen Einblick in die weite Welt des Tees gegeben haben.

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Bad Heilbrunner und ChariTea zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

JumpHouse Berlin: Wecke das Kind in Dir

Vor kurzem durften wir eine für uns doch etwas außergewöhnliche Sache testen: Das JumpHouse Berlin – ein riesengroßer Trampolinpark. Trampoline? Das ist doch was für Kinder? Und fällt das überhaupt in die Kategorie „Sport“? Wir wussten nicht wirklich, was uns da erwartet – umso größer waren die Fragezeichen vor dem Test. Aber lest selbst, was die Trampoline mit uns angestellt haben…

Gebäude Jump HouseDas JumpHouse in Berlin Reinickendorf ist ein riesiger Indoor-Trampolinpark mit über 4.000 qm Fläche und mehr als 120 Trampolinen, die auf sieben verschiedene Themenbereiche aufgeteilt sind. So gibt es das FreeJUMP-Feld mit 70 einzelnen Trampolinen unterschiedlicher Größen, eine GameJUMP Area, um Völkerball oder Volleyball zu spielen, zwei Trampoline mit Schaumstoffwürfel-Becken (FoamJUMP) oder Riesen Luftkissen (BagJUMP), SlamJUMP mit Basketballkörben, WallJUMP für Tricks an der Wand und eine Battlebox. Um das JumpHouse nutzen zu können, muss man für eine Stunde Sprungzeit 12,00 Euro zahlen. 90 Minuten kosten 18,00 Euro und 120 Minuten Sprungzeit 24,00 Euro. Die Tickets können ganz einfach online über die Webseite gekauft werden. Hier sieht man direkt, wann das JumpHouse geöffnet hat und zu welchen Uhrzeit noch wie viele Plätze frei sind.

Unser Test-Team bestand dieses Mal aus drei Frauen, wobei eine Kollegin sogar als Jumping Fitness Trainerin arbeitet und somit Trampolin-erfahren ist. Wir sollten jedoch noch herausfinden, dass so ein Trampolinpark sich von einem Fitness Kurs unterscheidet… aber davon später mehr. Als erstes bekamen wir am Empfang spezielle Jump-Socken ausgeteilt, die zum einen durch das Neon-orange auffallen, zum anderen aber praktische Anti-Rutsch-Noppen unter dem Fuß haben, damit man sicher Trampolin springen kann. Danach ging es ab in die Umkleide: Wir hatten schon damit gerechnet, dass es anstrengend werden könnte und in weiser Voraussicht unsere Sport-Klamotten eingepackt. Leider war es in der Umkleide recht kalt und es roch muffig und nach Schweiß. Dieser Raum machte keinen guten Eindruck auf uns… also umso schneller raus in die Jump-Halle!

Die Halle selbst war riesengroß und sehr hell und freundlich. Erst einmal standen wir mit großen Augen vor den ganzen Trampolinen und waren etwas ratlos, was man wo machen kann und wo wir am besten anfangen. Aber das Jump-Team vor Ort gab uns gleich eine kleine Führung durch den Trampolinpark und erklärte uns die unterschiedlichen Stationen. Außerdem war während des gesamten Aufenthalts immer freundliches Personal in der Nähe, das man ansprechen konnte und das die Sicherheit der Teilnehmer im Auge behalten hat. Bei dem ersten Rundgang bekamen wir einen sehr positiven Eindruck vom JumpHouse: Alle Geräte wirkten neu und waren sehr gepflegt und sauber.

Nun konnte es also los gehen. Oder besser gesagt: los springen. Wir müssen gestehen, dass wir anfangs etwas zögerlich waren: Wer springt jetzt los? Wer traut sich? Und wer macht sich – gefühlt – zum Affen? Aber diese Bedenken hatten wir nur ganz kurz. Sobald wir auf den ersten Trampolinen los hüpften, merkten wir gleich: WOW! Das macht ja RIESEN Spaß! Und zum Affen machen? Aber klar doch und sehr gerne! 🙂 Sobald man einmal los gehüpft war, übernahm das Kind in uns das Steuer und es hieß nur noch: Mehr! Höher! Weiter! Mit sehr sehr viel Spaß, viel Lachen und auch sehr viel Schwitzen hüpften wir uns so durch die verschiedenen Stationen:

 

FreeJUMP-Feld: Das große Trampolinfeld ist perfekt dafür geeignet, um sich warm zu hüpfen und vorsichtig zu beginnen. Man kann auf den einzelnen Trampolinen Tricks ausprobieren, von Trampolin zu Trampolin hüpfen und selbst die Wände sind mit Trampolinen ausgestattet.

 

 

GameJUMP Area: Wer spielerisch in der Gruppe hüpfen will, ist hier genau richtig. In den abgegrenzten Bereichen gibt es Spielfelder und Bälle für Volleyball oder Völkerball. Vor allem bei zwei unserer Testerinnen kam dieser Bereich sehr gut an… und mal ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal seine Kollegin abwerfen? 😉

 

FoamJUMP und BagJUMP: Hier laden zwei große Trampoline für ein paar Tricks und gewagte Sprünge ein, denn man landet ganz weich entweder in einem Becken mit Schaumstoffwürfeln oder in einem großen Luftkissen. Nach etwas zögern trauten wir uns hier am Ende sogar einen Salto. Und das machte dann so viel Spaß, dass wir gar nicht mehr damit aufhören könnten. Einziges kleines Manko: Man versinkt dermaßen in dem Luftkissen bzw. den Schaumstoffwürfeln, dass man dort fast gar nicht mehr heraus kommt: Das heraus krabbeln ist fast der anstrengendste Teil der ganzen Übung 😉

SlamJUMP: Du willst noch eine Basketballkarriere starten? Dann solltest Du den SlamJUMP ausprobieren. Noch nie konnte man – dank Trampolin – so easy an den Korb heranreichen. Nur das Dribbeln auf einem Trampolin funktioniert irgendwie… ähm… nicht…

WallJUMP: Wir müssen gestehen, dass wir uns an diesen Bereich nicht heran getraut haben. Auf zwei High-Performance-Trampolinen kann man eine Wand hochspringen und dort verschiedene Tricks ausprobieren. Das überlassen wir dann doch lieber den Profis.

 

Battlebox: Auch wenn es hier gar keine Trampoline gibt, ist dieser Bereich doch ein großer Spaß. Im Stil von American Gladiator balanciert man gegenüber auf einem schmalen Balken und versucht den Gegner in das Schaumstoffwürfel-Becken zu befördern.

 

Zuallerletzt gab es noch eine mit Luft gefüllte Bodenmatte, auf der man turnen konnte. Handstand, Rad schlagen, Flick Flack: Das ist hier alles möglich. Und manch einer erinnert sich vielleicht an den Schulunterricht zurück und was man sich damals alles getraut hat…

Nach einer Stunde hüpfen waren wir sehr erschöpft und durchgeschwitzt, aber auch sehr glücklich. Wir hatten uns ziemlich verausgabt und wurden mit jedem Hüpfer immer mutiger. Ein Aufenthalt im JumpHouse ist also definitiv nicht nur Kinderkram, sondern echter Sport! Bei einer Stunde Jumpen kann man bis zu 1.000 Kalorien verbrennen! Nicht schlecht 🙂 Und unsere Jumping-Fitness Kollegin stellte fest, dass es einen Unterschied zum Jumping-Kurs in den Fitness-Studios gibt. Während man dort eher kleiner und schneller hüpft, laden die großen Trampoline im JumpHouse vor allem zu hohen Sprüngen ein – und dafür braucht man mehr Kraft und Körperspannung. Die nächsten Tage hatten wir auch alle mit Muskelkater zu kämpfen.

Kleine „Abzüge“ bei unserem Test gab es durch die ungemütlichen und muffigen Umkleiden. Außerdem gab es zwar überall im JumpHouse Hinweistafeln mit den allgemeinen Regeln. Aber an den unterschiedlichen Stationen hätten wir uns doch etwas mehr Infos gewünscht: Wie lauten die Regeln für das Völkerball-Spiel? Vorschläge für verschiedene Tricks oder ähnliches… Außerdem ist das JumpHouse sehr beliebt und ausgebucht. Der Spaß ist also definitiv nichts für Kurzentschlossene. Aber abgesehen davon hatten wir einen Riesenspaß, haben uns ordentlich sportlich bestätigt und vergeben 10 von 10 Punkten! Und keine Sorge: Den Trampolinspaß gibt es nicht nur in Berlin. Auch in Hamburg, Flensburg, Köln und Leipzig gibt es ein JumpHouse und sechs weitere Standorte sollen 2017 eröffnet werden!

Hinweis: Die Nutzung des Trampolinparks wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JUMP House zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Fddb testet BiteBox – gesunde Snacks fürs Büro

Manchmal sind wir wie Eichhörnchen. Sammeln Nüsse, verstecken sie und holen sie später bei Bedarf wieder raus. Die Kollegen von BiteBox haben uns freundlicherweise dabei geholfen, Nüsse und Snacks fürs Büro zu sammeln und stellten uns einige Köstlichkeiten zur Verfügung, die sich gut als Energienachschub für anstrengende Arbeitstage eignen. Gerade jetzt, wo wir viele neue Fddb-Nutzer verzeichnen können, ist etwas Nervennahrung gar nicht so übel. box

BiteBox ist ein Unternehmen aus Hamburg und wurde mit der Intention gegründet, gesunde und leckere Büro-Snacks herzustellen. Muss ja nicht sein, dass man sich während der Arbeit Hüftgold anfuttert, so die Gründer Mari, Marc, Max und Philipp. Da man aber nicht immer Zeit oder Lust hat, irgendwo essen zu gehen, nicht ständig beim Lieferservice bestellen sollte (Nein! Sollte man einfach nicht) und auch noch das tägliche Nachmittagstief überwinden muss, sind Nüsse und Trockenfrüchte genau richtig. Die kommen nämlich mit wertvollen Inhaltsstoffen, wie ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und, für die geistige Leistungsfähigkeit, wichtigen Mineralstoffen daher. 2012 wurden die kleinen Snack-Kombis entwickelt, zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Laura. Verpackt in wunderhübschen, schön bedruckten Boxen bzw. kleinen, handlichen Schächtelchen, kann man sie super mitnehmen und aufbewahren. Über 40 Snacks stellt BiteBox nun her und wir durften einige davon testen.

gesamt verpackungAlso ran an die Nuss. Was haben wir bekommen? In der gut verpackten Box fanden wir eine bunte Mischung aus elf verschiedenen Nuss/Frucht-Snacks. Wir haben uns dann mal durchgefuttert:

Ana’s Beeren

Ana’s Beeren ist eine leckere Mischung aus getrockneten Erdbeeren und Ananas. Dieser Snack bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkte, da er knusprig, süß und sauer auf einmal ist, man nicht ewig drauf rumkauen muss, es nicht plötzlich mehr im Mund wird und sich die Früchte auch zum Aufpeppen fürs Müsli eignen. Mehr davon!

Wassssup?!

Lustige Namen haben sie ja, die BiteBoxen. Wassssup?! besteht aus  Erdnüssen im Wasabi-Teigmantel. Der Snack hat eine schöne giftgrüne Farbe und leichte Schärfe aus Wasabi. Uns irritierten zunächst die E-Nummern in der Zutatenliste. E 551 stellt sich als Kieselsäure heraus, das als Trennmittel verwendet wird. E 141 ist der Farbstoff aus Chlorophyll, auch Blattgrün genannt. Stammt aus Pflanzen. E 306 ist Tocopherol, ein Antioxidationsmittel. Nun ja, es gibt andere Wasabi-Erdnüsse, die mit weniger Zutaten auskommen. Wie dem auch sei, die Teile haben einen Suchtfaktor, sind nicht zu scharf und bekommen von uns 7 von 10 Punkten. gesamt liegend

Gigolo

Die leckere Nussmischung besteht aus Cashews, Erdnüssen und Olivenringen und ist mit einer Kräutermischung gewürzt, die uns in unsere Kindheit in Omas Küche zurückversetzt. Sehr salzig finden wir die trotzdem und vergeben 7 von 10 Punkten. Warum die Box Gigolo heißt würden wir gerne wissen. Vielleicht weil Gigolos nach Omas Küche riechen? Oder salzig schmecken? Weiß es jemand? Anyone?

Mango Jango

Hmmmm, lecker! Cashewkerne und Mangostückchen mit Vanille umhüllt. Schmeckt sehr weihnachtlich, genau richtig für diese Jahreszeit. 8 von 10 Punkten. Könnten wir ewig dran futtern.

Zündstoff

Schon wieder Cashewkerne. Diesmal mit Chili und Salz und einem Flämmchen auf der Packung. Aber irgendetwas störte. Schmeckte okay, aber irgendein letzter Schliff – wir wissen selbst nicht, welcher – fehlt einfach. 6 von 10 Punkten.

_MG_1814Herr Bööörns

„Was ist denn das für ein Name?!“, fragte die Kollegin. Hier gibts Erdnüsse im Teigmantel. Der Snack ist schön knackig und knusprig, schmeckt leicht scharf und salzig und lässt sich super wegfuttern. 10 von 10 Punkten.

Coffee to go

Kaffee ist immer gut. Aber Kaffee zum Essen? Wir probierten es und siehe da – sehr lecker. Die Box enthält zwei verschiedene Kaffeeleckereien. Die holländischen Kaffeebohnen sind von Zartbitterschokolade umhüllt und eignen sich einfach super für den Süßhunger zwischendurch. Die ostereierartigen, größeren Mandelkerne sind mit weißer Cappuccino-Schokolade ummantelt und eher süß mit leichter Kaffeenote. Sehr gutes Produkt. Bekommt von uns 10 von 10 Punkten.

Vegletten

Hier haben wir es mit Gemüse-Frucht-Chips zu tun, darunter getrocknete Apfelstücke, Karotten, Bohnen, eventuell Zucchini und irgendetwas, das Pfirsich sein könnte. Leider waren alle Chips sehr geschmacksarm. Die Box ist wunderschön bunt und wir waren echt neugierig darauf, aber leider  bekommt  sie nur 3 von 10 Punkten. Vielleicht würde etwas Salz helfen?

King Louiegesamt teller

King Louie ist ein Bananen-Kirsch-Mix. Beide Früchte sind getrocknet. Die Bananenchips schmecken eigentlich nach nichts. Die Kirschen schmecken sauer. Einzeln ist es nicht der Rede wert. Aber in Kombination, also ein Bananenchip und eine Sauerkirsche zusammen, ist die Box der helle Wahnsinn. Macht 7 von 10 Punkten.

Nussbomber

Hier gibts sehr natürliche, ungesalzene Nüsse. Einfach pure Nuss und sehr gut für Leute, die keine Lust auf Salziges haben. Nagut, die Erdnüsse sind ganz leicht gesalzen. Bekommen 10 von 10 Punkten.

Bissness as usual

Der Mix besteht aus Rauchmandeln (Oh! Mein! Gott! Wie lecker ist das denn?!), Cranberrys und Weinbeeren. Die getrockneten Beeren finden wir nicht besonders spektakulär, die Rauchmandeln dagegen sind der Hammer. Verzehrt man wieder alles zusammen, ist das ein völlig neues Geschmackserlebnis. Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

gesamt stapelIm Großen und Ganzen waren wir positiv angetan von den Nuss/Frucht-Snacks. Abgesehen von den Vegletten (die trotzdem am schönsten aussehen) hat uns alles sehr gut gefallen. Dass BiteBox mit Liebe arbeitet, merkt man auch an den hübschen Verpackungen. Und was macht unsere Konzentration im Büro? Läuft. Die Snacks sind natürlich kein Mahlzeitenersatz, aber für den kleinen Hunger zwischendurch, egal ob süß, sauer oder salzig, und für die volle Konzentration am Arbeitsplatz eignen sich die Boxen unserer Meinung nach sehr gut.

Alle Snacks sind frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Farbstoffen und Gentechnik.

Die Boxen kann man sich übrigens auch als wöchentliches oder zweiwöchentliches Abo liefern lassen. Ihr entscheidet, was reinkommt.

Hier ist euer Gutscheincode für den BiteBox-Shop: TESTEN
Dies ist ein 5€ Gutschein für den Shop. Der Mindestbestellwert beträgt 25 €. Der Gutscheincode ist nicht für Gutscheine einlösbar.

Hier ist euer Gutscheincode für das BiteBox Abo: U1EWY
Dieser Code gilt für das Abo. Mit ihm kostet die erste BiteBox im Abo nur 2,99 € statt 5,99 €.

Viel Spaß beim Snacken!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma BiteBox zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Soulfood LowCarberia: Kohlenhydratarme Lebensmittel im Test

Weihnachten steht kurz vor der Tür und wir haben sicherlich alle schon wieder viel zu viel gesündigt und Süßes gegessen? Die Spekulatius und der Schoko-Nikolaus zu Hause, der Crêpe auf dem Weihnachtsmarkt und die Printen im Büro. Und so lecker das alles auch ist, ein bisschen schlechtes Gewissen hat man doch ab und an mal. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass wir LowCarb Produkte von Soulfood LowCarberia testen durften. Zum einen war es eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Weihnachts-Süßigkeiten. Und zum anderen verspricht LowCarb einen Genuss ohne Reue, da diese Produkte weniger Zucker und Kohlenhydrate enthalten.

gesamtSoulfood LowCarberia ist ein Online Shop für LowCarb Produkte. Die Gründerin Jasmin Mengele begann 2012 mit einem Food Blog über LowCarb, eröffnete dann ein Café in Nürnberg und veröffentliche auch ein Buch zu dem Thema. In dem Online Shop gibt es nun deutschlandweit alle LowCarb Produkte, die Jasmin in ihrer Küche entwickelt hat. Das Angebot umfasst Lebensmittel zum Kochen und Backen, Naschen und Knabbern sowie LowCarb Getränke. Für unseren Test haben wir uns vier Produkte genauer angeschaut: eine Weißbrot Backmischung, einen Tassenkuchen, einen Erdbeer Fruchtaufstrich sowie eine Haselnuss Nougat-Creme.

Test Backmischung „Weißbrot“

soulfood-lowcarberia-backmischung-weissbrotBei diesem Produkt handelt es sich um eine Backmischung für ein kohlenhydratarmes und glutenfreies Eiweißbrot. Die Mischung besteht unter anderem aus Kokosmehl, Flohsamenschalen und Eiklarpulver, es ist somit also nicht vegan. Mit einer Dose der Backmischung können entweder ein großes Laib Brot, zwei kleine Laib Brot oder ca. 10 Brötchen hergestellt werden. Die Zubereitung für das Brot ist einfach und anschaulich auf der Packung beschrieben: Man misst 110 g von der Backmischung ab und vermengt das Pulver mit etwas Wasser 5 Minuten lang mit dem Knethaken. Nach Bedarf kann man den Teig mit Gewürzen oder Körnern verfeinern. Wir haben uns für die „normale“ Variante entschieden und keine weiteren Zutaten hinzugefügt. Nun muss der Teig nur noch 60 Minuten in den Ofen.

brot-kuchenNach dem Backen erhielten wir ein etwas unförmiges Brot, eher ein geknautschtes Brötchen. Das kann aber an unseren fehlenden handwerklichen Fähigkeiten liegen. Wir ließen das Brot abkühlen und waren sehr gespannt auf die erste Scheibe. Noch ein bisschen warm schmeckte das Brot lecker, nur in der Mitte war es noch etwas „matschig“. Vielleicht hätten wir es noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen sollen, das konnten wir nur leider von außen nicht sehen. Beim ersten Testen schmeckte das Brot gut, jedoch stellten wir es erst einmal zur Seite, da wir nicht ein ganzes Brot auf einmal essen wollten. Als wir am nächsten Tag wieder eine Scheibe kosten wollten, hatte das Brot plötzlich eine sehr „gummi-artige“ Konsistenz und schmeckte uns leider nicht mehr so gut. Deshalb gibt es von uns nur 5 von 10 Punkten.

Test Backmischung Tassenkuchen „Cinnamon White Chocolate“

soulfood-lowcarberia-tassenkuchenNach dem Brot waren wir bereit für süßen Nachtisch. Und ein Weiße-Schokolade-Zimt-Tassenkuchen klang dann doch plötzlich sehr weihnachtlich :-). Auch hier ging die Zubereitung wieder ganz einfach: Etwas Pulver abmessen, Wasser dazu und beides direkt in einer Tasse vermengen. Der Kuchen kann entweder in der Mikrowelle oder im Ofen gebacken werden. Wir entschieden uns für den Ofen und konnten nach 15 Minuten den fertigen Tassenkuchen bewundern. Er roch schon wunderbar süß und weihnachtlich und nachdem er ein wenig abgekühlt war, mussten wir auch sofort probieren. Und dieser Kuchen hat uns voll überzeugt: Die Konsistenz war angenehm fluffig, der Kuchen schmeckte nach Schokolade und Zimt, war aber nicht zu süß. Der Tassenkuchen bekommt von uns 10 von 10 Punkte!

Test Fruchtaufstrich Erdbeer

soulfood-lowcarberia-fruchtaufstrich-erdbeertDie Erdbeer Marmelade besteht zu 64 % aus Erdbeeren und wird durch das Süßungsmittel Xylit gesüßt. Die Marmelade testeten wir mit dem noch lauwarmen Weißbrot und wir waren angenehm überrascht. Die Konsistenz erinnerte an ein Fruchtpüree, es waren keine „ekligen“ Gelantinestücke zu spüren. Der Aufstrich schmeckt sehr frisch und fruchtig, aber nicht zu süß. Für unseren Geschmack genau richtig: 10 von 10 Punkten.

Test Haselnuss Nougat-Creme

soulfood-lowcarberia-haselnuss-nougat-cremetDieser süße Brotaufstrich von Soulfood LowCarberia ist quasi eine LowCarb Version von Nutella. Anstatt Zucker enthält die Haselnuss Nougat-Creme Erythrit als Süßungsmittel. Wir waren vor dem Test sehr gespannt auf dieses Produkt, da wir Nutella eigentlich sehr gerne mögen, uns jedoch der süßen Sünde immer bewusst sind. Nun also eine LowCarb Version davon… kann diese an das bekannte Produkte heranreichen? Als erstes genehmigten wir uns die Creme pur auf einem Löffel. Und waren doch sehr überrascht, dass dieses Produkt eindeutig nicht wie Nutella schmeckt. Die LowCarb Variante ist sehr viel weniger süß und auch von der Konsistenz nicht so cremig, sondern flüssiger. Während die eine Testerin trotzdem gefallen an der Creme fand und sie geschmacklich mit Eiskonfekt verglich und gerne für den süßen Hunger zwischendurch löffelt, konnte die andere Testerin, eine bekennende Nutella-Liebhaberin, nicht so viel mit dieser Variante anfangen.

nuss-nougat-erdbeereAuf dem Brot konnte die Creme dann aber beide überzeugen: Klar, auch hier schmeckt der Aufstrich bei weitem nicht so süß wie Nutella, er verleiht jedem Brot aber eine süße Note und macht auch viel schneller satt als das zuckersüße Pendant. Wir geben der Haselnuss Nougat-Creme 7 von 10 Punkten.

LowCarb für Jedermann?

Die von uns getesteten Produkte schnitten unterschiedlich ab, was aber natürlich auch immer subjektiv und Geschmackssache ist. Grundsätzlich finden wir es toll, dass es mittlerweile eine große Auswahl an LowCarb Produkten gibt: In dem Online Shop Soulfood LowCarberia findet bestimmt Jeder, der auf eine kohlenhydratarme Ernährung Wert legt, seine Lieblingsprodukte. Falls ihr die Produkte von Soulfood LowCarberia selbst gerne ausprobieren möchtet, haben wir einen 10 % Gutschein für euch: FDDBSLC10. Dieser gilt bis zum 31.12.2016.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma SOULFOOD LowCarberia zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

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