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Test Massagefee und TMX Trigger: Ganz einfach selbst Verspannungen lösen

Heute haben wir einen Testbericht für euch, der ausnahmsweise nichts mit Sport oder Ernährung bzw. Lebensmitteln zu tun hat. Aber mal ganz ehrlich: Wenn man sich viel bewegt und auf gesunde Ernährung achtet – zusätzlich zum eh schon stressigen Alltag, der Arbeit, etc. – dann ist es wichtig, dass wir uns und unserem Körper zwischendurch auch mal etwas Gutes tun. Und was gibt es schöneres und entspannenderes als Massagen? Da diese jedoch auch oft teuer sind und wir nicht immer Zeit dafür haben, haben wir TMX Trigger und die Massagefee für euch getestet: Zwei Geräte, mit denen ihr selbst zu Hause Verspannungen lösen und schmerzhafte Stellen massieren könnt!

Ständiges Sitzen am Rechner, Fehlhaltungen oder eine falsche Bewegung: Ganz schnell kann es passieren, dass wir Nackenschmerzen bekommen, uns der Rücken oder die Schultern weh tun und uns Verspannungen plagen. Aber auch ein intensives Training kann zu Muskelverspannungen, zum Beispiel in den Waden oder Oberschenkeln, führen. Wir durften zwei Geräte testen, mit denen man diese Verspannungen lösen kann und zwar ganz alleine und zu Hause, zwischendurch oder sogar im Büro.

Bei der Massagefee handelt es sich um ein Triggerpunkt-Selbst-Massagegerät, speziell für den Nacken. Die Massagefee besteht aus einem gebogenen Stab mit einem breiten Griff am unteren Ende und einem Massage-Punkt am oberen Ende. Mit diesem Stab kann man manuell schmerzhafte Punkte an seinem Körper aufspüren und durch eine sanfte oder festere Massage lösen. Auch verklebte Faszien können so gelöst und die Stellen wieder weich massiert werden. Die Massagefee ist besonders für den Nacken- und Schulterbereich konzipiert. Dank des gebogenen Stabes kommt man sehr einfach an alle Bereiche am Rücken und kann durch etwas Zug oder Druck die Massage selbst justieren. Das Massagegerät kann aber natürlich auch an anderen Stellen, an den Armen oder Beinen, genutzt werden. Besonders praktisch ist, dass man den Stab wirklich jederzeit nutzen kann. Sitzend auf dem Bürostuhl vorm Rechner, abends auf der Couch beim Film schauen oder sogar auf der Reise im Zug.

 

Bei unserem Test kam die Massagefee sehr gut an. Man glaubt gar nicht, wie viele schmerzhafte Stellen man am Rücken und am Nacken entdeckt, wenn man alleine sanft mit dem Stab über den Körper streicht. Aber vor allem bei besonders hartnäckigen Verspannungen, die uns schon lange beeinträchtigen, führte die Nutzung des Massagestabs zu einer Erleichterung und Minderung des Schmerzes. Und ja: Das kann ganz schön weh tun, wenn man DEN Punkt gefunden hat und dann mit dem Stab reindrückt. Aber das gute Gefühl danach ist es allemal wert. Und schon von „normalen Massagen“ wissen wir, dass die Massagen am nachhaltigsten und besten sind, die am meisten weh tun ;-). Ein bisschen sanftes Streicheln hat noch keine Verspannung gelöst. Zum Glück hat man es aber bei der Massagefee selbst in der Hand und kann mit Veränderung des Drucks selbst bestimmen, wie intensiv die Massage ausfällt. Auf Youtube gibt es ein liebevoll gestaltetes Video zur Nutzung der Massagefee. Bei uns liegt der Massagestab auf jeden Fall jetzt immer neben dem Rechner bereit und kommt zum Einsatz, wenn der Nacken oder Rücken schmerzt.

Ein ähnliches Konzept steckt hinter den TMX Trigger Massagegeräten. Es handelt sich dabei um kleine Kegel aus Holz mit einer runden Trigger-Kugel am Kopf. Genau wie bei der Massagefee werden die TMX Trigger dazu eingesetzt, verspannte und schmerzende Muskeln zu lockern, indem man manuell Druck auf den Holzkegel ausübt. Die TMX Trigger sind klein und handlich und können ebenfalls überall hin mit genommen werden. Außerdem kann man die Massagegeräte am ganzen Körper verwenden, indem man den Kegel entweder auf den Boden stellt und dann den verspannten und schmerzenden Muskel darauf legt oder der Kegel wird an der Wand platziert und man lehnt sich dagegen. In beiden Fällen kann man mit Hilfe des eigenen Körpergewichts den Druck auf die schmerzende Stelle erhöhen oder sanfter gestalten.

Auf der Homepage von TMX Trigger gibt es viele Videos und ausführliche Anleitungen zur Anwendung des Geräts. Vor allem für Sportler, die intensiv ihre Beine trainieren, ist das Produkt sehr hilfreich, weil man vom Fuß bis zum Gesäß alle Stellen am Körper triggern kann. Beim Wanderlust 108 Event durften wir die kleinen Holzkegel auch unter Anleitung testen und uns wurden ausführlich die drei wichtigen Schritte erklärt. So lokalisiert man zuerst den schmerzhaften Triggerpunkt und triggert ihn dann, indem man Druck ausübt. Nach einiger Zeit kann man dann mit der Mobilisierung beginnen, indem man den Muskel bewegt, wobei immer noch Druck ausgeübt wird. Und zum Schluss sollte man die Stelle bzw. den Muskeln dehnen.

Die TMX Trigger bieten sich vor allem für Sportler an, die die Selbstmassage nach dem Training zum Beispiel in ihr Stretching einbauen wollen. Natürlich kann man den Kegel auch im Büro verwenden, jedoch hat man vielleicht nicht immer einen freien Platz an der Wand oder möchte sich vor den Kollegen auf den Boden legen. Die Massagefee dagegen eignet sich besonders für Verspannungen am Nacken und an den Schultern, da man diese mit dem Stab sehr gut und unkompliziert erreicht. Hier braucht man nicht extra eine Wand als „Hilfsmittel“. Beide Produkte verfolgen jedoch den gleichen Zweck und haben die gleichen guten Resultate. So gesehen ist es Geschmackssache, welches Produkt man eher braucht bzw. verwenden würde. Empfehlen können wir beide!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der MassageFee® GmbH und TMX Trigger GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

FeetUp®- Oder wie man Kopfstand in der Luft macht

Da ist sie wieder, so eine Erfindung, die uns nicht in Ruhe lässt, den Sportler in uns triggert und die wir unbedingt ausprobieren möchten. Diesmal geht es um den FeetUp® Kopfstandhocker, der uns für unseren Test freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Ihr habt euch sicher alle schon einmal im Kopfstand probiert, übt den sogar fleißig momentan oder wollt vielleicht mal wieder das Kind in euch wecken? Dieser Hocker wurde speziell dafür gebaut, umgekehrte Körperhaltungen ohne Probleme und vor allem ohne Druck auf Kopf, Nacken und Schultern ausführen zu können. Dies ist besonders für Anfänger oder „Wiedereinsteiger“ interessant, die vielleicht noch nicht 100%ig das Körpergefühl für den Kopfstand haben, aber diesen praktizieren möchten und eventuell das Ziel verfolgen, den Kopfstand einmal ohne Hilfe beherrschen zu können. Besonders bei den Yogis ist dieses Bedürfnis offensichtlich vorhanden und da wir uns dazu zählen, steigen auch wir ein in die wunderbare Erfahrung der schwebenden Umkehrhaltungen.

Der normale Kopfstand birgt viele Risiken

Auch wenn es auf Fotos oder in Videos leicht aussieht – der herkömmliche Kopfstand ohne Hocker birgt für Ungeübte viele Risiken. Man kann ihn tatsächlich auf dem Kopf ausüben oder beide Hände bzw. die Unterarme zur Stütze verwenden. Das kann aber sehr schmerzhaft für den Kopf werden, weil der Druck des Körpergewichts zu groß sein könnte. Falls ihr ungeübt seid, kann sich dieser Druck sogar negativ auf den Nacken und die Halswirbelsäule auswirken. Wenn man den Kopfstand ohne Wand übt, fällt man zudem definitiv um. Auch das muss zunächst kontrolliert praktiziert werden. Hier ist sehr viel Körperspannung, Ruhe und Konzentration gefragt. Für Anfänger nicht immer ganz einfach. Und wie bekommt man eigentlich die Beine in die Luft ohne Schwung? Tja, das alles geht mit dem FeetUp® ziemlich gut.

Der Kopfstand mit dem Feetup oder: #Feetupasana

Der FeetUp® Kopfstandhocker erleichtert den Einstieg in die Kopfstandpraxis erheblich. Man bereitet sich zunächst einige Sekunden am Feetup vor, indem man Schultern und Nacken etwas dehnt. Es ist wichtig, diese Bereiche gut aufzuwärmen. Auf dem beiliegenden Poster findet ihr dafür detaillierte Übungen und Anleitungen.

Nach der Aufwärmphase steckt ihr den Kopf in das dafür vorgesehene Loch im Hocker und bleibt zwei Fingerbreit vom Polster mit dem Nacken entfernt. Die Hände befinden sich zur Unterstützung auf dem Holz vor dem Polster. Nun bildet ihr ein menschliches Dreieck, indem ihr den Po gen Decke streckt, während die Füße auf dem Boden bleiben. Ihr könnt jetzt mit den Füßen Richtung Hocker laufen. Der Kopf steckt immer noch im Hocker, die Schultern und der Nacken sollten entspannt sein. Vertraut euch! Nun werden die Beine zum Körper gebeugt, eins nach dem anderen, die Knie zeigen jetzt zur Brust und die Füße sind bereits in der Luft.

Sodann schwebt ihr schon als „Päckchen“ im Hocker. Nun könnt ihr die Beine strecken und euch erstmal an dieses schwebende Gefühl gewöhnen. Anfangs spürt ihr vielleicht noch etwas Druck auf den Schultern, da wo man auf dem Polster aufliegt. Daran gewöhnt man sich aber nach einer Weile und der Druck verschwindet. Bitte versucht aktiv, diesen Bereich zu entspannen und nicht zu verkrampfen. Es könnte auch noch etwas wackelig sein, da sich die gestreckten Beine in alle Richtungen bewegen wollen. Hier solltet ihr euch konzentrieren und mit dem Körper zentrieren, also eure Mitte finden und versuchen nicht zu viel zu wackeln. 😉 Der Blick ist nicht zum Boden gerichtet, sondern geradeaus. Ihr seht die Welt nun „upside down“. Et voilà – ihr schwebt im Kopfstand und es war gar nicht so schwer, oder? Am Anfang bleibt ihr nur einige Sekunden im Kopfstand. Dann zieht ihr zunächst die Knie wieder zur Brust und stellt die Füße wieder am Boden ab. Zu zweit lässt sich das Ganze übrigens auch gut ausführen, da man sich hier gegenseitig korrigieren und helfen kann. Außerdem solltet ihr den Hocker unbedingt an eine Wand stellen, falls es doch mal Gleichgewichtsprobleme geben sollte.

Mit dem FeetUp® kann man viele Übungen ausführen, die im Yoga invers sind. Zudem kann man im bzw. am Hocker Spagat, Grätschen, Rotationen, Vor- und Rückbeugen, die Schulterbrücke, Entspannungsübungen, Meditation, das Rad, Armbalancen wie die Krähe und viele andere Asanas üben. Auch Liegestütze lassen sich gut üben und sogar der umgekehrte Schneidersitz ist möglich. Komplette Flows kann man mit dem FeetUp® auch durchführen. Ihr könnt ganze Yogastunden mit diesem Hocker vollbringen. Man kann ihn aber auch einfach mal zum Sitzen verwenden, als Laptoptisch oder als Ablage für den Klamottenberg, der sich im Laufe der Woche angesammelt hat.

Was wir auch wirklich toll finden, ist die Möglichkeit, mit dem Hocker die Bauchmuskulatur zu trainieren. Die gestreckten Beine nur mit Hilfe der Bauchmuskeln nach oben zu ziehen ist gar nicht so einfach wie es aussieht. Aber auch diese Übung fällt irgendwann leichter und eine kräftigere Coremuskulatur ist nach einiger Zeit deutlich wahrnehmbar.

Fun Fact: Der Kopfstand wurde von den ersten Yogis praktiziert, weil sie annahmen, die Lebensenergie fließe so zurück in den Kopf und das Leben würde verlängert. Das sei jetzt mal so dahingestellt. Jeder ist selbst für seine Lebensenergie verantwortlich. Ein Kopfstand schadet da sicherlich nicht, sofern man keine Probleme mit dem Blutdruck oder irgendwelche Verletzungen hat. Bitte fragt bei körperlichen Problemen vor der Nutzung des Hockers immer einen Arzt. Bei Schwangerschaften, Problemen mit dem Augeninnendruck, nach OP’s usw. verwendet den Hocker bitte nicht. Personen mit einem Körpergewicht über 120 kg sollten den Hocker auch nicht verwenden.

Unser Fazit: We love! Alle Daumen nach oben für diesen tollen Hocker! Auf Instagram kann man an sehr schönen FeetUp® Challenges teilnehmen. Dort findet ihr auch ganz viele Anregungen, wie ihr den FeetUp® zum Üben verwenden könnt. Bei Facebook werden oft auch online Kurse zum FeetUp® angeboten. Die kann man dann zu Hause live mitmachen, wenn man möchte. Für 129,- € in der normalen Version mit dem weißen Polster ist er ein teures Stück. Aber die Herstellung erfolgt auch in der EU, es ist keine billige Chinamassenware und die Qualität stimmt absolut bei diesem Preis. Das Polster ist vegan (kein Leder). Für jeden verkauften Hocker wird ein Betrag an „Trees for the Future“ gespendet, so dass bereits tausende Bäume in Indien gepflanzt werden konnten. Der Hocker wird zerlegt geliefert, ist aber blitzschnell zusammengebaut.

Mit diesem Rabattcode spart ihr 10 € beim Kauf eines FeetUp®: [fddbyoga]

Hinweis: Der FeetUp® Kopfstandhocker wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Freigeist Products GmbH zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga unterwegs: Testbericht Yoga-Reisematte

Diesen Sommer waren wir viel unterwegs: Sommerurlaub, ein kleiner Ausflug am Wochenende oder auch mal eine berufliche Reise. Das schöne dabei war: Wir mussten auf unsere Yoga-Praxis nicht verzichten, denn die Übungen kann man überall machen. Noch besser ist es natürlich, wenn man auch eine Yogamatte dabei hat. Zum Glück durften wir die yogimat® sun travel testen!

Alle Yogis kennen das Problem: die richtige Matte zu finden. Die eine ist zu rutschig, die andere zu weich oder zu hart, am besten wäre ein Produkt aus ökologischer Produktion und schön aussehen sollte sie auch noch. Und dann hat man seine perfekte Matte gefunden und merkt, dass man sie leider nicht mit den Urlaub nehmen kann, weil sie zu schwer ist oder gerollt einfach nicht in den Koffer passt. Aus diesem Grund gibt es spezielle Reise-Yogamatten, die dünner sind und sich falten lassen. Für euch haben wir die Yogamatte yogimat® sun travel aus dem Onlineshop yogistar.com getestet.

Die Yogamatte besteht aus einem speziellen Naturkautschuk und ist ganz und gar ökologisch sowie schadstofffrei. Sie ist für Allergiker geeignet und auf der Webseite wird auf die besondere Rutschfestigkeit hingewiesen. Nach dem Auspacken fiel uns als erstes der intensive Geruch auf: die Matte roch extrem nach Gummi. Und da man beim Yoga oftmals direkt mit der Nase auf der Matte liegt, war das anfangs etwas unangenehm. Nach ein paar Tagen Auslüften verflog der Geruch jedoch. Als nächstes bemerkten wir die bereits auf der Webseite beworbene Rutschfestigkeit. Die Oberfläche der Matte ist wirklich sehr rutschfest, man könnte sie schon fast als ein wenig „sticky“ bezeichnen. Dadurch „ruckelt“ der Fuß vielleicht manchmal ein wenig, wenn man ihn in den Kriegerpositionen umsetzen will. Bei vielen anderen Asanas gibt die Matte dadurch extrem gut Halt. Vor allem im herabschauenden Hund rutschen hier die Hände endlich nicht mehr nach vorne weg.

Natürlich haben wir die Matte nicht nur zu Hause getestet, sondern auch mit auf Reisen genommen. Da die Matte recht dünn ist, lässt sich sich gut zusammenfalten und in den Koffer legen. Vor Ort sollte man dann die Matte jedoch wieder „entknicken“ und lieber aufgerollt lagern, damit keine bleibenden Knickfalten entstehen. Die Handhabung beim Transport hat uns sehr gut gefallen. Andererseits führt die Dünnheit der Matte zu ein paar Nachteilen: Auf unebenem Boden, zum Beispiel auf einer Wiese, lässt sie sich nicht richtig hinlegen und wellt sich, da sie zu leicht ist. Außerdem spürt man schnell harte Böden und sie polstert kaum.

Auch beim Wanderlust 108 Event hatten wir die Reisematte und unsere normale Matte dabei. Und hier erwies sich die normale Matte schnell als zu rutschig, also legten wir die yogimat® sun travel oben drauf und jetzt war es perfekt: Polsterung dank normaler Matte und Rutschfestigkeit dank Reisematte ;-). Letztendlich hat uns die Reisematte überzeugt: Natürlich ist sie etwas dünner als normal, dafür lässt sie sich aber sehr gut transportieren, das Material fühlt sich angenehm an und ist super rutschfest. Außerdem kann die Yogamatte bei 30° in der Waschmaschine gewaschen werden. Diese Matte werden wir ab jetzt immer im Urlaub dabei haben.

Hinweis: Das Produkt wurde uns freundlicherweise von der Yogistar Vertriebs GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga mal anders Teil II: Sich einfach mal hängen lassen

Ein Yoga-Erlebnis der anderen Art erwartete uns beim AerialYoga. Beim ersten Versuch trafen wir uns mit einem AerialYoga Trainer aus Berlin, Björn Heucke von Aerialyoga-berlin.de, der sowohl Lehrer für diese spezielle Yoga-Art ausbildet als auch die Tücher verkauft. In seinem Studio machten wir den ersten Kontakt „mit dem Tuch“ und Björn berichtete uns über die Vorteile des „schwebenden Yogas“.

AerialYoga ist eine Kombination aus klassischem Yoga und Elementen der Luftakrobatik, die mit Hilfe einer Tuchschlinge, die an der Decke befestigt ist, durchgeführt werden. Anfänger profitieren von dem Tuch, da dieses ihnen erlaubt, Positionen einzunehmen, die ansonsten nur gut gedehnte Profis schaffen würden. Und Yoga-Profis können mit Hilfe des Tuchs an besonders herausfordernden Übungen arbeiten und in das Feld der Akrobatik rein schnuppern. Für alle Teilnehmer eines AerialYoga Kurses gilt: Die Besonderheit liegt in den Umkehrhaltungen, bei denen der Körper kopfüber im Tuch hängt. Dadurch steht nicht nur die Welt Kopf, sondern auch alle Organe im Körper „rutschen“ einmal aus ihrer gewohnten Positionen, das Blutgefäßsystem wird gestärkt und Wirbelsäule und Gelenke werden entlastet.

Durch AerialYoga kann so zum einen eine tiefe Dehnung und Entspannung erreicht werden. Andererseits werden aber auch die Muskeln, vor allem die Tiefenmuskulatur, gestärkt, da man im Tuch durchgehend die Balance halten muss. Eine gewisse Grundfitness sollte entsprechend vorhanden sein, damit man die Übungen korrekt durchführen kann und es nicht zu Fehlhaltungen kommt. Außerdem sollten Menschen mit Bluthochdruck, erhöhtem Augendruck, Innenohrproblemen, Herzinsuffizienz, Epilepsie, massivem Übergewicht oder akut erniedrigtem Blutdruck vorab einen Arzt befragen, ob sie AerialYoga ausprobieren sollten oder lieber nicht.

Unser erster Kontakt mit dem Tuch war noch etwas schüchtern. Nachdem Björn uns ein paar Übungen gezeigt hatte, sollten wir uns zuerst einfach mal in das Tuch setzen. Und wir müssen zugeben: Unsere Erfahrungen mit Yogatüchern oder auch Hängematten hielt sich bisher in Grenzen und wir stellen uns etwas ungeschickt an. Nachdem aber die anfängliche Skepsis überwunden war, trauten wir uns an ein paar Positionen und ließen uns auch kopfüber im Tuch hängen. Anfangs rauscht es erst einmal im Kopf und man muss sich an das neue Körpergefühl gewöhnen. Dann jedoch macht es Spaß, kopfüber einfach mal alles los zu lassen und entspannt „abzuhängen“.

Nach diesem „Erstkontakt“ wollten wir AerialYoga noch etwas besser kennen lernen und durften bei Jost Blomeyer von aerial-yoga.de im Aspria in Berlin einen Kurs mit machen. Im Kursraum angekommen, kümmerten sich die erfahrenen AerialYoga Teilnehmer schon um ihre Tücher und ließen sich gleich entspannt kopfüber hängen, während wir „Neuen“ erklärt bekamen, wie wir das Tuch am besten aufhängen. Schritt für Schritt erklärte Jost in der Stunde die verschiedenen Übungen: Wie kommt man am besten in das Tuch hinein? Wie und wo halte ich mich fest? Und wie kommt man wieder raus? Mit Hilfe der Anleitungen praktizierten wir so Yoga „im Tuch“: Angefangen bei einer Entspannungsübung, über verschiedene Dehn-Übungen und Krieger-Stellungen sowie Positionen, bei denen man die Kraft in den Beinen und Armen trainierte, bis zur Endentspannung.

Der Flow, den wir von der „normalen“ Yoga-Praxis kennen, fehlte uns ein wenig. Als Anfänger, der noch viel Erklärung braucht und etwas umständlich mit der Tuchschlinge umgeht, gelangt man leider nicht in die fließenden Übergange der Asanas auf der Matte. Außerdem stellten wir fest, dass manche Übungen sogar ziemlich weh tun: Wenn man im Tuch sitzt, steht oder andersartig seine Beine darin verknotet hat, drückt die Tuchkante auf das Bindegewebe. Manche Übungen waren so unangenehm, dass wir die Positionen nicht aushalten konnten. Jost erklärte uns am Ende, dass durch die Übungen mit dem Tuch auch eine Art „Faszien-Massage“ entsteht, ähnlich wie die Selbstmassage auf einer Faszienrolle – und von der kennen wir den doch zum Teil sehr schmerzhaften Druck gut genug.

Andererseits bot uns das AerialYoga jedoch gute Übungen zum Dehnen und Entspannen und auch die Kraftübungen kamen nicht zu kurz, wie wir am Muskelkater im Bauch am nächsten Tag feststellten. Und kopfüber durch den Raum zu Schaukeln oder sich einfach hängen zu lassen, ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis. Und wie bei allen Sportarten und Übungen gilt: Die Übung macht den Meister. In diesem Video zeigt uns Jost, wie man auch beim AerialYoga zum Flow gelangen kann.

Hinweis: Die Teilnahme an den Kursen wurde uns freundlicherweise von Björn Heucke sowie Jost Blomeyer und dem Aspria kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

ride.bln – Darkroom Cycling zu Club-Musik ;-)

Der Sommer naht, es wird mal wieder Zeit für Sport. Dieses Mal haben wir uns für euch auf’s Rad gesetzt. Aber nicht auf irgendeines: Wir haben – quasi im Dunkeln zu Clubmusik – einen Ride für euch mit gemacht. Das klingt sehr mysteriös? Fanden wir auch und wollten es natürlich testen und euch jetzt davon berichten!

ride.bln ist ein Fullbody-Workout auf dem Bike, bei dem Ausdauer- und Krafttraining kombiniert werden. Das ganze nennt sich dann Fullbody-Cycling. Das ist aber nicht das einzig Besondere: Der Clue besteht darin, dass das Cycling in einem abgedunkelten Raum mit Kerzenlicht zu lauter Clubmusik stattfindet. Vorne auf dem Podest befindet sich die Trainerin/der Trainer mit Bike, leitet den Kurs an und motiviert die Teilnehmer.

Das Konzept entstand in den USA und die Inhaber Till und Kirill haben das besondere Sportkonzept nach Deutschland geholt und ihre eigenen Ride Studios in Berlin eröffnet. Der Fokus liegt darauf, Spaß und gute Laune wieder in die Sportwelt zu bringen und trotzdem ein intensives Training zu erleben, das Resultate erzielt, verbunden mit gutem Service und einer tollen Community.

Soweit die Facts und Theorie. Aber wie hat uns der Test nun gefallen? Wir müssen gestehen, dass wir zuvor meist nicht so oft an Spinning oder Cycling Kursen im Fitnessstudio teilgenommen haben und entsprechend Bike-Anfänger waren. Die Cycling Kurse, die wir bisher kannten, hatten uns meistens eher abgeschreckt: Das sah irgendwie ZU anstrengend aus und wir waren nicht sicher, ob man da überhaupt eine Stunde lang durchhalten kann. Entsprechend vorsichtig und skeptisch gingen wir zu ride.bln.

Dort angekommen fiel uns gleich der Service sehr positiv auf: Vor Ort bekommt man passende Schuhe, ein frisches Handtuch und eine Flasche Wasser. Außerdem wird das Bike von den Trainern auf die eigene Körpergröße angepasst und die Maße für die nächsten Stunden notiert. Wenn man dann zum zweiten oder dritten Ride sein Bike reserviert, ist schon alles fertig eingestellt. Da man auch keine Schuhe oder Handtuch mitnehmen muss und die Umkleiden und Duschen sehr gut ausgestattet sind, eignet sich so ein Ride sogar für einen „schnellen“ Besuch in der Mittagspause. Trotz Sport und Schwitzen ist man mit allem versorgt.

Dann geht es ab auf’s Rad und die erste Hürde besteht darin, mit den Cycling-Schuhen in die Pedale einzurasten – oder sich davon wieder zu lösen. Für uns als Cycling-Beginner war es ein sehr ungewohntes Gefühl so fest am Bike „eingeschnallt“ zu sein. Aber nach ein paar Mal üben hatten wir den Dreh mit den Schuhen dann auch raus. Versorgt mit Handtuch und Wasser konnte es dann los gehen. Das Licht wurde gedimmt, vorne erhellten nur zwei kleine Lampen den Raum und die Traininerin legte mit einem Warm-Up los. Obwohl der Raum abgedunkelt ist, kann man natürlich trotzdem noch etwas sehen. Aber durch die Lichter vorne auf dem Podest liegt der Fokus deutlich bei der Trainerin und – anders als in normalen Fitnessstudios – kann niemand die schwitzenden Teilnehmer mit ihren ggf. hochroten Gesichtern sehen. Und das soll auch Zweck des Ganzen sein: Die Teilnehmer sollen für eine Stunde lang abschalten, sich auf sich und das Bike konzentrieren und Spaß haben.

Für den Spaß und die Motivation sorgen die Trainer, die mit viel Energie und guter Laune die Kurse anleiten. Zusätzlich sorgen treibende und laute Beats dafür, dass auch wirklich alle Teilnehmer in den richtigen Rhythmus kommen und sich auspowern. Auch wenn es für uns wirklich anstrengend war und wir nicht immer bei vollem Tempo mithalten konnten, die „Club-Atmosphäre“ und Motivation der Trainer hat uns während der Stunde sehr gut gefallen. Manche Übungen – vor allem für den Oberkörper – waren neu und ungewohnt für uns. Hier hätten wir wahrscheinlich erst den Anfängerkurs besuchen sollen, damit wir die richtigen Handgriffe lernen können. Aber auch so hatten wir nach ein paar Rides den Dreh schon etwas besser raus.

Preislich liegt ein Ride bei 26 Euro – was definitiv teurer ist als eine einzelne Stunde im Yoga-Studio zum Beispiel. Wenn man jedoch gleich mehrere Rides kauft, wird es günstiger. Bei 10 Rides kostet einer dann noch 22,50 Euro, bei 50 Rides ein Ride nur noch 18 Euro. Im Preis inbegriffen sind aber natürlich die Schuhe, Handtuch und Getränk.

Unser Fazit: Dafür, dass wir eigentlich keine großen Cycling-Fans sind, hat uns Ride Berlin sehr viel Spaß gemacht. Der dunkle Raum und die laute Musik sind erst einmal ungewohnt, erfüllen dann aber ihren Zweck: Man schaltet ab, lässt sich ganz auf den Sport ein und wird motiviert. Die schnellen Übungen für den Oberkörper waren etwas „tricky“, hier muss man definitiv gut darauf achten, dass man die Technik raus hat. Unserer Meinung nach ersetzen sie auch nicht ein gezieltes Oberkörper-Training ohne Bike. Alles in allem ist man nach einem Ride jedoch ausgepowert und hat ordentlich Kalorien verbrannt. Die Studios waren alle modern und sauber, der Service gut und das Team bestens geschult und symphatisch.

Möchtet ihr auch einen Ride ausprobieren? Dann könnt ihr diesen Rabattcode nutzen: #fddb-10. Damit bekommt ihr 10 % Rabatt auf die 1er, 5er, 10er, 20er und 50er Karte!

 

Hinweis: Die Teilnahme an den Rides wurden uns freundlicherweise von der Firma TK Ride GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Der große Winter-Teetest mit Fddb und TeeGschwendner

Die kalte Jahreszeit hält Einzug und wir frieren uns jetzt schon einen ab. Doof, wenn die Heizung zwei Tage ausfällt und man sich mit anderen Mitteln behelfen muss, um warm zu bleiben. Da wären zum Beispiel Bürosport (erntet meist komische Blicke), Heizdecken (teuer), gegenseitig wärmen (nicht immer erwünscht), Feuerchen machen (nicht immer erwünscht), Hände über dem Toaster wärmen (nur, wenn Toast drin ist), nicht zur Arbeit erscheinen (könnte auffallen) oder Tee trinken. Tee passt! Tee geht immer, ob im Sommer oder Winter. Was gibt es besseres als sich durchgekühlt einen frisch aufgebrühten Tee zu genehmigen? Dabei kann man auch mal etwas wagen und fernab von Pfefferminze und Hagebuttentee neue Sorten ausprobieren. Den Mischungen sind da ja keine Grenzen gesetzt, im Handel gibt es eine riesige Auswahl. Leider ist da auch viel Mist dabei, der fast nur aus Aromen, aber nicht aus echten Pflanzen besteht. Klar, wer seine Lieblingssorte hat, sollte dabei bleiben. Bei den Fddb-Mädels gibt es jedoch keinen wahren Tee-Favoriten, so dass wir sehr gespannt waren auf das riesige Tee-Paket, das uns die Firma TeeGschwendner zugeschickt hat.

TeeGschwendner mit Sitz in Meckenheim gibt es seit 1978. Damals, als wir noch gar nicht geboren waren, hatten Albert und Gwendalina Gschwendner die Idee, einen Teeladen zu eröffnen, um den Genuss, den sie selbst durch Teekreationen erlebten, an die Menschen weitergeben zu können. Die Familie Gschwendner leistete auf dem Tee-Markt seit Anfang an Pionierarbeit. Heute ist TeeGeschwendner nicht nur in Deutschland eine beliebte Tee-Marke, sondern findet auch im Ausland hohen Anklang. Die Zutaten für die Teemischungen kommen mittlerweile ebenfalls aus der ganzen Welt. Von Ostfriesland, über Russland bis Japan, weiter nach Brasilien und nach Afrika – die Anbaugebiete erstrecken sich quasi über die ganze Erde. TeeGschwendner bietet jedoch nicht nur reine Bio-Tees an, sondern auch Tees aus konventionellem Anbau. Diese werden im hauseigenen Labor auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hohe Kontrollen sichern die Qualität des Tees, so dass man ganz beruhigt genießen kann.

Okay, mit 16 Teesorten haben wir jetzt nicht gerechnet. Die schaffen wir gar nicht alle, daher haben wir uns für die interessantesten zehn Sorten entschieden und möchten euch gerne erzählen, wie wir die völlig unterschiedlichen Teekreationen fanden. Im Paket enthalten waren außerdem noch das Teelamaß, also ein länglicher Löffel aus Plastik. Außerdem fanden wir noch diverse Broschüren und auch Rezepte für sommerliche Eistees. Nun, an die haben wir uns jetzt nicht mehr gewagt. Vielleicht nächstes Jahr wieder. Die Verpackungen sehen alle edel bis liebevoll gestaltet aus. Auf jedem Tee steht noch einmal ganz genau, wie der Tee zubereitet werden muss. Meistens handelt es sich dabei um weiches kochendes Wasser und jeweils eine Menge des Teelamaß’. Die Ziehzeit variierte bei allen Tees und belief sich auf zwei bis zu 10 Minuten.

Gourmet Kräutertee

Der Kräutertee riecht pur schon einmal sehr schön zitronig. Enthalten sind Lemongras, Lemon Myrtle, Drachenkopfmelisse, Holunderblüten und Vanillestückchen. Wir brühen ihn mit kochendem Wasser auf und lassen ihn zehn Minuten ziehen. Dann ist er auch etwas abgekühlt. Geschmacklich finden wir den schonmal nicht schlecht. Er ist sehr mild und hat keinen herben Unterton. Aber von der Vanille merken wir leider nichts. Die zitronige Note kommt sehr zum Vorschein, weshalb wir 8 von 10 Punkten vergeben.

 

 

 

 

Emily®

In diesem Tee finden wir auf der Zutatenliste Honeybush, Sahne-Karamellstücke, Aroma, Erdbeerstücke und Erdbeerblätter. Bei aromatisierten Tees sind wir immer skeptisch. Da gibt’s oft einen komischen Nachgeschmack und eine pelzige Zunge. Das war hier aber nicht der Fall. Der Tee enthält zwar Erdbeeren, schmeckt aber eher weihnachtlich und sehr nach Karamell. Die süßliche Mischung ist recht gelungen und wir vergeben 8 von 10 Punkten.

 

 

 

 

 

Naturstoffwechsel

Mit 9,80 € pro Dose ist Naturstoffwechsel ein Tee von der teurerern Sorte. Jedoch hat man von der 120 Gramm-Dose auch länger etwas. Dies ist ein Grüntee mit Ingwer, Zitronenstücken, Chiliflocken, Matchapulver, schwarzem Pfeffer, Sonnenblumenblüten, Aroma und ZItronenöl. Der Tee muss diesmal mit 80°C heißem Wasser aufgebrüht werden und soll dann zwei Minuten ziehen. Die Schärfe spürt man erst nach einiger Zeit. Hier finden wir, schmeckt der Tee einfach nach Kräutertee und Matcha. Ist nicht ganz unser Fall und bekommt 6 von 10 Punkten.
Grüner Tee kurbelt bekanntlich den Stoffwechsel an, macht wach und frisch. Wer also auf Kombinationen mit zwei Sorten grünen Tee steht, der ist hier richtig.

 

Grüner Rooibos Limone Ingwer

Oh. Mein. Gott. Wie geil riecht denn bitte dieser Tee? Der Grüne Rooibos Limone Ingwer riecht beim Öffnen der Verpackung extrem nach Sommer. Da befällt uns kurz die winterliche Schwermut. Noch ein paar Monate warten, dann können wir den als Eistee genießen! Jetzt erstmal aufbrühen. Und ja, dieser Tee ist unser neuer Lieblingstee. Die zitronige Note ist umwerfend, in Kombination mit unfermentiertem grünen Rooibos und Ingwerstückchen, Orangenschalen und Ringelblumen ein Gedicht eines Tees. So schmeckt einfach der Sommer. Im Nachgang spüren wir eine leichte Schärfe durch den Ingwer. 10 von 10 Punkten.

 

Zum Glücklichsein

Noch so ein Tee, der uns begeistert. Enthalten in dieser Teemischung sind Melissenblätter, Apfelminze, Pfefferminzkraut, Ringelblumenblüten, blaue Malvenblüten und Kornblumenblüten. Mmmh, leckere Minze ist immer gut 🙂 Die Vorfreude auf diesen Tee wächst schon beim Lesen der Zutaten. Einfach mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen, zehn Minuten warten und dann belebt einen schon der leckere minzige Duft bevor es zum ersten Schluck kommt. Die Teemischung ist natürlich recht klassisch, was uns jedoch gut gefällt. Ab und zu mag man ja die schlichten Tees trinken. Hier schmecken wir deutlich die Melisse und Minze heraus. Großartige Kombination, einfach „Zum Glücklichsein“! 10 von 10 Punkten.

 

 

 

Naturrein

Eine Mischung aus weißem Tee, Lemongras, Ananasstücken, Pfefferminze, Lindenblüten, Moringa, Birkenblättern und Brennesselblättern. Hier ist alles außer der Moringa aus biologischem Anbau. Beim ersten Schnüffeln finden wir, dass der Tee nach Heu riecht. Ein Blick auf die Webseite verrät uns, dass der Tee vom Ernährungsexperten Dr. Ingo Froböse entwickelt wurde. Auch hier schmeißen wir wieder den Wasserkocher an und lassen den Tee dann zehn Minuten ziehen. Wir sind gespannt, was Herr Froböse da kreiert hat. Deutlich sticht das Lemongras hervor, was uns an Tees in asiatischen Restaurants erinnert. Auch ein wenig bitter finden wir den und vergeben 7 von 10 Punkten.

 

Marani®

Was für eine bildschöne Teemischung. Chinesischer Grüntee wechselt sich ab mit gelben Sonnenblumen-, roten Rosenblumen- und blauen Kornblumenblüten und einem Aroma. Heraus kommt dabei Marani®, der wirklich sehr fruchtig riecht. Aber nach welcher Frucht? Wir überlegen und kosten lange, bis wir darauf kommen. Dann fällt der Groschen. Passionsfrucht oder Mango müssen es sein. Auf jeden Fall schmeckt er so exotisch, dass man von den anderen Zutaten nicht mehr mitbekommt. Der Tee gefällt und bekommt 8 von 10 Punkten.

Feige-Rosé

Ach du je! Das wird ja immer schöner. Wenn wir Marani® schon hübsch fanden, rein optisch gesehen, dann ist Feige-Rosé das Topmodel unter den Teesorten. In dieser Mischung finden wir ganze Rosenknospen, Hibiskus- und Rosenblüten, Feigenscheiben und Stückchen von Äpfeln, Feigen, Ananas und Mandeln. Außerdem ist hier rote Bete drin und mal wieder ein Aroma. Zugegeben, diese Aroma-Geschichten trüben etwas das Bild von frischem, absolut natürlichem Tee. Dennoch haben wir den Tee gekostet und müssen sagen – wir haben uns geirrt! Erstmal riecht er krass nach Glühwein oder Punsch. Auf jeden Fall nach sehr weihnachtlichen Gewürzen. Und dann der Geschmack! Es ist kaum auszuhalten, so lecker ist der. Extrem fruchtig, aber nicht süß, bitter oder herb. Einfach intensiv vollmundig und angenehm. Den wählen wir hiermit zu unserem neuen Lieblingstee. Da muss der Grüne Roobos Limone Ingwer leider den Rang abtreten. Feige-Rosé bekommt von uns 20 von 10 Punkten. 😉

Heiß und innig®

Beim Öffnen der Packung vernehmen wir einen intensiven Fruchtgeruch. Aber kann der jetzt noch mit den bisher getesteten Früchtetees mithalten? Probieren wir mal. Enthalten sind Apfelstückchen, Hagebuttenschalen, Hibiskusblüten, Holunderbeeren, Aroma, gefriergetrocknete Erdbeer- und Himbeerstückchen, Erdbeerblätter, und Vanillestückchen. Das Aufbrühen verleiht dem Getränk eine tiefrote Farbe. Geschmacklich ist die Erdbeere deutlich wahrzunehmen. Leider ist Vanille wieder nicht zu schmecken. Dennoch ist das ein solider Tee, der sich mit Sicherheit auch eisgekühlt genießen lässt. Er bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

Erdbeer-Moringa

Der letzte Tee im großen Teetest und wieder erwartet uns ein erdbeerig-fruchtiger bunter Tee aus Apfelstücken, Hagebutten- und Orangenschalen, Hibiskusblüten, roter Bete, Moringablättern, Erdbeerstücken, natürlichem Aroma, Erdbeer-, Orangenscheiben, Sonnenblumenblüten und dem Säuerungsmittel Zitronensäure. Ganz so gut wie sein Vorgänger gefällt uns Erdbeer-Moringa leider nicht, obwohl die natürlichen Zutaten zuversichtlich stimmten. Wir finden ihn durch das zugesetzte Säuerungsmittel etwas zu sauer und vergeben hier 7 von 10 Punkten.

Wenn uns jetzt nicht endlich warm ist, dann kann man uns auch nicht mehr helfen. Wir fanden viele der Sorten ausgesprochen lecker und würden die jederzeit wieder trinken und nachkaufen. Nicht zuletzt der weihnachtliche Feige-Rosé, der sommerliche Grüner Rooibos Limone Ingwer und auch der minzige Zum Glücklichsein waren mehr als lecker und werden sicherlich am schnellsten aufgebraucht sein. Aber auch die anderen Teekreationen haben uns im Großen und Ganzen sehr gefallen. Punkte und Geschmäcker sind ja relativ, von daher ist sicherlich für jeden Teefan etwas dabei. Auf der Webseite kann man das unglaublich große Angebot von TeeGschwendner genauer unter die Lupe nehmen und auch bestellen. Preislich liegen die Teesorten im mittleren Bereich. Mit ca. vier Euro aufwärts muss man schon bei einer Packung Tee rechnen. Das kommt natürlich ganz auf Anbau, Verarbeitung und auch auf die Pflücker an. Denn je sorgfältiger gepflückt wird, umso hochwertiger ist die Qualität des Tees. Die Qualitätskontrollen stehen bei TeeGschwendner an oberster Stelle, zudem sind sie darauf bedacht, die Teepflücker und -bauern anständig zu entlohnen.

TeeGschwendner berichtete uns bezüglich des Einsatzes von Aromen, dass der Hersteller ausschließlich natürliche und naturidentische Aromen verwende. Außerdem sei der Einsatz vom künstlichen Aromen im Tee verboten. Des Weiteren würden natürliche Aromen durch Trocknen, Rösten oder Fermentieren erzielt. Bei naturidentischen Aromen handele es sich um synthetisch nachgebaute Aromen, die mit den natürlichen Aromen identisch seien. (Quelle: persönliche Korrespondenz vom 04.12.2017)

Um eine kostenlose Teeprobe bei eurer Bestellung über die TeeGschwendner-Webseite zu erhalten, gebt einfach „FDDB“ im Kommentarfeld bei der Bestellung ein. Prost! 🙂

Wer noch mehr über Tee erfahren möchte, dem sei auch die FAQ-Seite von TeeGschwendner ans Herz gelegt.

Welche Tees sind eure Lieblingssorten? Mögt ihr es lieber klassisch oder begebt ihr euch gerne mal in neue Gefilde und probiert andere Sorten?

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der Firma TeeGschwendner kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

 

Wir schweben zurück in die Zukunft – ach ne, doch nicht. Ein Hoverboard Test!

Wir haben schon viele sportliche Aktivitäten ausprobiert, getestet und euch vorgestellt. Als wir nun letztens die Gelegenheit bekamen, ein Hoverboard zu testen, waren wir erst mal skeptisch: Ist das überhaupt Sport? Aber cool ist es ja schon irgendwie? Oder nicht? Wir hatten keine Ahnung, was so ein Hoverboard „kann“ und wie man es bedient, aber wir waren neugierig und haben uns gedacht: Das probieren wir auch mal aus!

Wir testen also ein Hoverboard… ein Hover-was? Unter einem Hoverboard stellen sich die Meisten wahrscheinlich das schwebende Skateboard aus „Zurück in die Zukunft“ vor. Leider ist die Entwicklung noch nicht so weit – beim Schweben sind wir noch nicht angekommen. Deshalb ist die Bezeichnung „Hoverboard“ auch eigentlich irreführend und es werden alternativ auch folgende Begriffe verwendet: E-Board, Self-balancing-Board, Self-balancing-Scooter, Balance-Board oder Mini-Segway. Für den Test wollen wir aber mal beim Wort „Hoverboard“ bleiben, weil es so schön futuristisch klingt ;-). Bei dem Gerät handelt es sich um zweispuriges Brett mit Reifen ohne Lenkstange, das mit einer Batterie elektrisch betrieben wird. Das Hoverboard hält sich selbst in Balance und wird über die Füße des Fahrers durch Gewichtsverlagerungen gesteuert. Soweit also erst einmal die Theorie.

Als uns das Alienboard.de Hoverboard geliefert wurde, waren wir über das Gewicht des Pakets erstaunt: Man, das Ding scheint schwer zu sein? Beim Auspacken erblickten wir als erstes eine blaue Tasche, in der man das Hoverboard transportieren kann, und befanden Design und Farbe der Tasche sofort für hässlich. Aber gut, die Tasche ist ja nur ein „Accessoire“, es geht ja eigentlich um das Board. Das schwarze Hoverboard entpuppte sich dann wirklich als sehr schwer: Circa 10 Kilo. Optisch macht es einen stabilen und hochwertigen Eindruck, alles ist gut verarbeitet und der glänzende „Lack“ verleiht ihm ein cooles Aussehen.

Als erstes haben wir die Batterie des Boards über Nacht aufladen lassen. Danach stand das BatWings Hoverboard ein paar Tage im Raum und wir haben einen Bogen drum herum gemacht… so ganz geheuer war es uns nicht. Die ersten Versuche auf dem Board waren dann auch wirklich sehr wacklig. Wenn man das Board startet, blinken die Lichter, eine Stimme erklingt und man kann zum Beispiel sein Handy mit den Lautsprechern des Boards verbinden und somit während des Gebrauchs Musik hören. Aber ganz ehrlich: Die Qualität der Lautsprecher ist eher schrabbelig und schlecht, darauf haben wir nach dem ersten Test verzichtet. Zunächst haben wir vorsichtig die Hände auf das Board gelegt und merkten gleich: Bei ein bisschen Druck reagierte das Hoverboard sofort und bewegte sich gleich sehr schnell nach vorne oder hinten oder drehte sich zu einer Seite. Huch… und da sollen wir drauf steigen? Eins machte uns der Test gleich deutlich: Wir sind keine Kinder mehr, die mutig und ohne groß Nachzudenken neue Dinge ausprobieren. Wir dagegen schreckten zurück und wollten schon Schutzhelm und Knieschoner hervor holen. Letztendlich haben wir uns aber doch getraut: Erst einmal mit Halt an der Kollegin, danach draußen mit Halt an einer Stange. Und so haben wir uns langsam Stück für Stück mehr auf und mit dem Board getraut.

Wenn man nach einigen Versuchen das richtige Gefühl für das Hoverboard bekommen hat und sein Gewicht gut ausbalancieren kann, ist die Nutzung gar nicht mehr so schwer. Wir schafften erst ein paar Runden in der Wohnung und dann sogar längere Strecken und Kurven und Kreise draußen auf einem Kinderspielplatz. Denn: Auf der Straße oder auf dem Gehweg – also im öffentlichen Verkehrsraum – darf man das Board gar nicht nutzen! Ein E-Board oder Hoverboard wird wegen seines Motors und weil es schneller als 6 Kilometer pro Stunde fährt als Fahrzeug behandelt und die Fahrer müssten damit mindestens einen Mofa-Führerschein haben und eine Betriebserlaubnis, Kennzeichen sowie Zulassung für das Board besitzen.

Auf dem Spielplatz erregte unser Board auch gleich die Aufmerksamkeit ein paar Jugendlicher, die es sofort ausprobieren wollten. Und wir staunten nicht schlecht, als diese sich gleich mutig und ohne Zögern drauf stellten und auch sehr schnell den Dreh raus hatten. Draußen konnten wir mit dem Board auch ein wenig schneller und über unterschiedliche Oberflächen fahren. Dann gingen uns persönlich aber leider schon die Ideen und auch der Mut aus. Eine kurze Recherche bei Youtube zeigt, dass man mit so einem Board sogar ganz lustige Tricks machen kann: Hochspringen, in der Luft drehen und wieder auf dem Board landen, einbeinig darauf fahren, sich mit den Händen liegend ziehen lassen, kleinere Stufen runter springen und andere Moves. Dieses Manöver überlassen wir aber ganz sicher den Profis, so abenteuerlustig sind wir nicht.

via GIPHY

Unser Fazit haben wir dieses Mal als Pro- und Contra-Liste für euch zusammen gestellt:

Contra:

  • Das Board darf rechtlich draußen gar nicht gefahren werden
  • Es ist sehr schwer und schwierig zu transportieren
    • die Tasche war leider nicht nur hässlich, sondern auch eher unpraktisch: Das Board lässt sich nur mit Mühe darin verstauen und die Henkel sind so kurz, dass man es nicht vernünftig tragen kann
  • Die Nutzung ist nur was für Mutige: Wenn man sich nicht so viel zutraut, wird das alleinige Hin- und Herfahren auf dem Board schnell langweilig
  • Die Lautsprecher haben uns qualitativ nicht überzeugt
  • 280 Euro ziemlich teuer für ein „Spielzeug“

Pro:

  • Auch wenn man nicht wirklich sportlich „ins Schwitzen“ kommt: Man muss schon seine Balance üben und seine Core-Muskulatur nutzen, einen leichten Trainingseffekt kann es also schon haben
  • Das Board ist ein Spielzeug für alle, die etwas Neues ausprobieren wollen und mutig sind: Wenn man sich länger damit beschäftigt und an ein paar Tricks heran traut, kann es sicherlich interessant sein
  • In einem Video wurden uns auch „Sportübungen“ mit dem Board gezeigt, zum Beispiel Kniebeugen beim Vor- und Zurückfahren. Hier kann sich der Sportler austoben.

Insgesamt fanden wir den Test spaßig und herausfordernd, 100% hat uns das Board aber nicht überzeugt. Für alle Biker, Skateboarder oder andere Mutige kann so ein Hoverboard von AlienBoard aber bestimmt eine interessante Abwechslung sein. Außerdem gibt es eine ganz unterhaltsame Hoverboard Challenge auf Youtube. Wir sind wahrscheinlich einfach zu alt für solche Spielzeuge… 😉

Für jüngere Leute kann das Hoverboard aber vielleicht ein super WeihnachtsGeschenk sein? Wir haben auf jeden Fall einen Rabattcode für euch, mit dem ihr 20 Euro spart: fddb

Hinweis: Das AlienBoard BatWings Hoverboard wurde uns kostenlos von der Firma Alienboard zur Verfügung gestellt.

Fotos und Vidoes: Fddb

Wir kochen vegan mit der Vegantastic-Kochbox!

Wie ihr ja bereits wisst, lieben wir Kochboxen. Es ist einfach so herrlich bequem, nach der Arbeit nicht einkaufen zu müssen, sich die Zutaten dennoch mengengerecht nach Hause schicken zu lassen und sofort loskochen zu können. Und wenn es dann noch eine Überraschungsbox ist, deren Inhalt wir erst nach dem Auspacken kennen, umso besser! Jedoch ist nicht jeder Kochboxanbieter für jeden geeignet. Veganer zum Beispiel müssen bei den zahlreichen Kochboxangeboten etwas genauer hinschauen. Wir sind fündig geworden und testen diesmal die rein vegane Box von Vegantastic aus Hannover.

Die Bedienung der Webseite ist so einfach wie die Bestellung der Box selbst. Einfach auf „Bestellung“ klicken, Adresse und Zahlungsart angeben und auf den Paketdienst warten. Den Rest macht Vegantastic. Kein zeitraubendes Raussuchen der Gerichte vorher, sondern einfach überraschen lassen. Die Kochbox von Vegantastic reicht laut Webseite für zwei bis fünf Personen pro Rezept (ob das stimmt, erfahrt ihr später). Die kleinere Box beinhaltet drei Rezepte für 49,99 € und im wöchentlichen Abo für 45,99 €. Die fünf-Personen-Box kostet 79,99 € oder fünf Euro weniger im Abo. Wir durften die zwei-bis-drei-Personen-Box testen. Die Zutaten sollen außerdem größtenteils bio sein.

Wir waren extrem gespannt auf die Rezepte und voller Vorfreude. Dann, eines Dienstags, war es soweit: Vegantastic kam mit DHL. Was war in der Box?

In unserer Box befanden sich einige Gemüsesorten, sowie drei Konserven, eingewickelte Spaghetti, Tofu und ein paar Gewürze. Erst nach dem Blick auf die beiliegenden Rezeptkarten ging uns allmählich ein Licht auf, was daraus gekocht werden sollte. In den nächsten Tagen sollte also eine Burrito Bowl, Pasta mit Red Pepper Sauce und Süßkartoffelküchlein mit einem Auberginen-Dip auf dem Teller landen. Nicht mitgeliefert wurden Standardgewürze wie Salz und Pfeffer – einfach aus dem Grund, dass jeder gängige Haushalt dieses Zutaten vorrätig hat. Und selbst wenn nicht: Wozu hat man Nachbarn? 😉

Burrito Bowl

Die Burrito Bowl ist ein bunter, mexikanischer Eintopf mit selbstgemachtem Burritoteig. Wir benötigten hier Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tofu und Gewürze. Außerdem Mehl für den Teig. Angedacht waren 55 Minuten für die Zubereitung. Puuh, dabei sind wir doch so hungrig! Der Eintopf bzw. die Füllung für die Burritos ging recht locker von der Hand und duftete am Ende herrlich. Nur die Zubereitung des Teigs nervte durch die klebrige Masse etwas. Außerdem sind unsere Burritos zu dick geworden, so dass sie sich nicht wirklich einrollen ließen. Zudem schmeckten sie auch nicht besonders gut, ein wenig nach Mehl 😉 Von den Burritos waren wir kein Fan, also haben wir den Eintopf so gelöffelt. 8 von 10 Punkten für dieses Rezept.

Roasted Red Pepper Pasta

Dieses Rezept hörte sich einfach an und war auch tatsächlich recht simpel in der Zubereitung, auch wenn es 30 Minuten gedauert hat. Zuerst setzten wir die Nudeln auf. Hier hätten wir uns vielleicht eine besondere Nudelsorte gewünscht, wie zum Beispiel Dinkelpasta, die gesünder ist als normale Hartweizengrießnudeln. Auf die Sauce waren wir jedoch sehr gespannt. Dafür mussten wir die Paprika erstmal richtig schön im Ofen anbrennen lassen, um ihr anschließend die schwarze Haut abzuziehen. Danach kam das Gemüse mit Gewürzen und Hafersahne in den Mixer und wurde püriert. Wir versprachen uns viel. Allerdings war die Soße dann doch recht fade beim Essen bzw. hat nach verbrannter Paprika geschmeckt. Durch die Hafersahne war fast nichts mehr von den zugegebenen Zwiebeln oder Knoblauch zu schmecken. Ein oder zwei weitere peppige Gewürze in der Soße fehlten hier. 7 von 10 Punkten.

Süßkartoffelküchlein mit Auberginen-Limetten-Dip

Also erstmal: Überraschung! Das Mehl, das wir für die Burrito Bowl verwendet haben, war eigentlich für dieses Rezept gedacht. Das war leider auf der Rezeptkarte der Burrito Bowl nicht ganz eindeutig. Da wir aber noch welches vorrätig hatten, war es schnell ersetzt. Hier haben wir aus Süßkartoffeln kleine Küchlein gebraten. Aus Auberginen, die wir zunächst im Ofen durchbacken mussten, wurde zusammen mit der Limette ein Dip. Uns persönlich war dieser Dip etwas zu säuerlich aufgrund einer ganzen Limette. Vielleicht hätte eine Aubergine auch gereicht, denn alle wurde der Dip nicht bei den wenigen Süßkartoffelküchlein. Mengentechnisch haben die beiden Komponenten nicht ganz zusammengepasst. Es hätte auch nie für zwei geschweige denn drei Personen gereicht. Das Rezept bekommt trotzdem 9/10, weil es ansonsten sehr lecker war und uns von allen drei Rezepten am besten geschmeckt hat.

Welche Optionen gibt es?

Das Essen reicht für maximal drei Tage. Wer nicht so verfressen ist wie wir, kann sich ja eine Mahlzeit für zwei Tage einteilen. Die Gerichte unserer Box sind laut Webseite für zwei bis drei Personen gedacht. Das können wir allerdings nicht bestätigen, außer es sind zwei bis drei Kinder 😉 oder extreme Wenigesser. Daher würden wir beim nächsten Mal vermutlich die 5-Personen-Box bestellen müssen. Nichtsdestotrotz waren die Gerichte lecker, abwechslungsreich, fast ausschließlich bio und natürlich sehr nahrhaft. Den Kochaufwand fanden wir gering bis mittel. Diese Box lohnt sich für alle, die keine Zeit zum Einkaufen haben, sich gerne überraschen lassen wollen und gerne vegan kochen und dabei Neues ausprobieren möchten. Für die Anleitung würden wir uns Nummerierungsschritte wünschen, weil man sonst immer wieder die Stelle im Text suchen muss, an der man gerade den nächsten Kochschritt gehen muss.

Auf der Webseite von Vegantastic gibt es übrigens viele Rezepte zum Nachkochen, auch ohne Bestellung.

Die Box kann, wie erwähnt, wöchentlich im Abo geliefert werden. Ihr könnt die Box aber auch einmalig ausprobieren. Das Abo lässt sich jederzeit kündigen. Die Zutaten sind größtenteils aus biologischem Anbau. Ob die Zutaten die 49,99 € wert sind, beurteilen wir nicht. Man muss auch bedenken, dass alle laufenden Kosten von Vegantastic gedeckt werden müssen und nicht nur die Zutaten an sich. Für das sich-nicht-selber-Anstrengen sind knapp 50 € wohl ein fairer Preis. Wer allerdings ganz genau wissen will, woher seine Zutaten kommen, geht lieber doch selbst einkaufen.

Leider lässt sich bei Vegantastic im Voraus nicht einstellen, welche Präferenzen man bezüglich der Inhaltsstoffe hat. Für Allergiker ist diese Kochbox nicht unbedingt geeignet- in unserer Box befand sich beispielsweise Tofu, der aus Soja hergestellt wird. Alle Besteller bekommen also das gleiche. Da wir keine Allergien haben, konnten wir uns jedoch unerschrocken ins Kochvergnügen stürzen.

Fazit

Wir haben hier eine wöchentlich frisch kreierte Box mit interessanten, so noch nie probierten Rezepten. Finden wir gut und empfehlen wir weiter!
Mit dem Gutscheincode XY544 spart ihr als Neukunde 10 € bei eurer Bestellung!

Hinweis: Die Kochbox wurde uns kostenlos von der Firma Vegantastic zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Ran an die Kochbox – HelloFresh im Test

Ja – wir geben es zu: Manchmal sind wir richtige Einkaufsmuffel. Der Besuch im Supermarkt gehört nicht unbedingt zu unseren Lieblings-Aktivitäten. Doch manchmal hat man auch Hunger. Und man braucht Lebensmittel… oh nein! Wie gut, dass es dann Kochboxen gibt, die einem schwuppsdiwupps nach Hause geliefert werden. Wir haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Anbieter vorgestellt. Dieses Mal haben wir die Kochboxen von HelloFresh unter die Lupe genommen.

HelloFresh wurde 2011 in Berlin gegründet und liefert aktuell in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Australien, Österreich, der Schweiz und in Kanada Kochboxen aus. Sie selbst bezeichnen sich auch als weltweit führender Lieferservice für Kochboxen. Weltweit konnten wir das Angebot jetzt nicht testen – aber wir berichten gerne, wie das Ganze in Deutschland funktioniert ;-).

Auf der Webseite von HelloFresh kann man sich seine Lieblingsgerichte aussuchen und bekommt die passenden Lebensmittel inklusive Rezeptkarten 1x pro Woche geliefert. Die Boxen können für zwei oder vier Personen ausgewählt werden, außerdem gibt es Boxen mit drei oder mit fünf Mahlzeiten pro Woche. Die Classic Box enthält verschiedene Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, während die Veggie Box für Vegetarier geeignet ist. Eine vegane Box gibt es nicht. Beide Boxen kosten für 2 Personen mit 3 Mahlzeiten 42,99 Euro (7,17 Euro pro Mahlzeit). Zum Schluss wählt man noch das Lieferdatum und die Lieferadresse für die gewünschte Box.

Am gewünschten Datum erhält man dann eine große Box mit allen Zutaten – diese sind frisch und werden nachhaltig und umweltfreundlich verpackt. Die Box kann in der Papiertonne entsorgt werden und die Zutatentüten und das Kühlmaterial kann man entweder zu Hause weiter verwenden oder recyclen. Nun hat man also einen gut gefüllten Kühlschrank plus die passenden Rezeptkarten und muss die ausgewählten Gerichte nur noch nachkochen… also los geht’s:

Arabische Halloumi – auf einem Tabbouleh aus gebratenem Blumenkohl

Laut Rezeptkarte ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 2, außerdem vegetarisch und leichter Genuss. Die Zubereitungszeit soll 35 Minuten betragen. Das Foto auf der Rezeptkarte sieht (wie bei allen Gerichten 🙂 ) sehr ansprechend aus und macht gleich Hunger. Gut finden wir auch den kleinen Beschreibungstext unter dem Foto, in dem erklärt wird, was eigentlich ein Tabbouleh ist (ein lauwarmer Sommersalat). Jedoch hatten wir erst mal Hunger und haben mit der Zubereitung angefangen… für die Infos hatten wir erst nach dem Essen Zeit. Anstatt Couscous wird für diesen Tabbouleh geriebener Blumenkohl genutzt. Die Zubereitung mit der Reibe war etwas… “unordentlich” und wir wären alleine auch nie auf die Idee gekommen, Blumenkohl zu “hobeln” :-D. Umso begeisterter waren wir danach von dem Ergebnis: Der “Blumenkohl-Couscous” war sehr lecker, der würzig-marinierte Halloumi ein Traum und kombiniert mit dem Minz-Dressing alles in allem sehr überzeugend. Beim Essen kamen wir uns vor wie im Urlaub, wir vergeben 11 von 10 Punkten. Ach ne, das geht ja gar nicht ;-). Dann 10 von 10!

Gnocchi mit Bacon – in cremiger Kirschtomaten-Babyspinat Soße

Dieses Mal ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 1 und auch in der Beschreibung heißt es, dass hier “gutes Essen super einfach und schnell zubereitet wird”. Und wir müssen HelloFresh Recht geben: Ein bisschen Gemüse und Kräuter schnibbeln, Gnocchi und Bacon anbraten und nachher alles mit der Soße vermengen – fertig! Und zusätzlich schmeckt es auch noch super! Durch die Tomaten wird das Gericht schön fruchtig, durch den Bacon herzhaft. Insgesamt ist es sehr ausgewogen im Geschmack, es macht satt, die Gnocchis schmecken wunderbar… wir vergeben wieder 10 von 10 Punkten.

Kaiserschoten-Feta-Salat – mit karamellisierten Pfirsichspalten

Erneut ein Gericht, dass sich einfach und schnell zubereiten lässt. Wir lieben kalte Salate kombiniert mit warmen Zutaten und sind entsprechend gespannt auf dieses Rezept. Und wir werden nicht enttäuscht. Der frische Salat wird durch die Kaiserschoten und Mandelstücke sehr knackig und erhält durch die karamellisierten Pfirsiche die passende Süße. Die Kartoffeln sorgen außerdem für die ausreichende Sättigung. Als i-Tüpfelchen könnte man hier den Fetakäse zusätzlich auch noch erwärmen. Aber auch schon so sind wir begeistert und vergeben 10 von 10 Punkten.

Linsenauflauf mit Aubergine, braunen Champignons und getriebenem Cheddar

Wir steigern uns laut Rezeptkarte wieder zu Schwierigkeitsstufe 2 – und müssen ganz ehrlich sagen, dass uns dieses Gericht auch etwas zu aufwendig ist. An sich ist die Zubereitung nicht schwer, man braucht jedoch – unserer Meinung nach – zu viele verschiedene Geräte: 2 Pfannen, ein Sieb, das Backblech, die Auflaufform… Am Ende haben wir hier viele schmutzige Utensilien, das Gericht selbst ist geschmacklich aber eher okay und haut uns nicht vom Hocker. Deshalb gibt’s hier leider nur 7 von 10 Punkten.

Karibischer Süßkartoffel-Powertopf mit herzhaften Bananenpfannkuchen

Das letzte Gericht macht uns wieder sehr neugierig: Ein Powertopf? Her damit! Die Zubereitung ist dieses Mal okay und nicht soooo aufwendig, nur die Bananenpfannkuchen wollen uns nicht so ganz gelingen. Hier müssen wir wohl noch mal einen Pfannkuchen-Kurs belegen. Geschmacklich überzeugt uns der Eintopf auf jeden Fall: Er ist lecker exotisch-herzhaft und leicht scharf und besteht aus einer Runden Mischung aus Bohnen, Paprika und Süßkartoffeln. Die Bananenpfannkuchen haben uns – sowohl optisch als auch geschmacklich – nicht 100 % begeistert. Jedoch kann das auch an unserer eigenen Unfähigkeit gelegen haben. Deshalb vergeben wir insgesamt 9 von 10 Punkten.

Fazit – Lohnt sich das?

Wie man oben lesen konnte, haben uns die Gerichte fast alle sehr sehr gut geschmeckt und dank der Rezeptkarten kamen wir auf Ideen, die wir so niemals umgesetzt hätten. Das schöne bei HelloFresh ist, dass man sich online individuell die Gerichte aussuchen kann, die einem zusagen. Man bekommt also nicht „die Katze im Sack“ zugeschickt. Die Rezeptkarten sind leicht verständlich, die Lebensmittel waren alle frisch und hielten sich auch ein paar Tage im Kühlschrank und unsere Gerichte entsprachen am Ende auch den abgebildeten Fotos ;-). Außerdem sind bei jedem Rezept auch die Kalorien des Gerichts und einer Portion vermerkt, so dass man das gleich bei Fddb eintragen kann :-D. Sparfüchse mögen jetzt vielleicht behaupten, dass es günstiger ist, wenn man selbst in den Supermarkt geht und die Lebensmittel einkauft. Dann hat man jedoch auch mehr Arbeit und wir sind bekennende Einkaufsmuffel ;-). Mit den Boxen werden einem die Lebensmittel vor allem auch portions-genau geliefert und man hat damit keine Reste, die übrig bleiben und vielleicht weg geschmissen werden müssten. Für alle, die keine Zeit oder keine Lust aufs Einkaufen haben und die gerne neue Rezeptideen präsentiert bekommen möchten, lohnt sich das Kochen mit den Kochboxen also auf jeden Fall.

Falls Du HelloFresh jetzt gerne selbst testen möchtest, haben wir ein tolles Angebot für Dich: Mit dem Gutscheincode HFFDDB30 erhältst Du 30 Euro Rabatt! Der Gutschein gilt für Neukunden aus Deutschland bis zum 31.12.2017 und Du bekommst damit 15 Euro Rabatt auf die erste und 15 Euro Rabatt auf die zweite HelloFresh Box!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma HelloFresh zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wir sind durstig – fairer Bio-Eistee im Test

Vor Kurzem haben wir erfrischende Säfte der Firma Voelkel getestet. Der Sommer ist zwar derzeit nicht besonders schön und uns graut es auch vor dem baldigen Herbstbeginn. Aber wir tun jetzt einfach mal so, als wäre Hochsommer mit 35°C und genehmigen uns den ein oder anderen Eistee. Immerhin scheint zum Eisteetest die Sonne.

Die Firma Voelkel hat uns drei Sorten fairen Bio-Eistee zur Verfügung gestellt, die wir euch gleich vorstellen möchten. Eine Flasche Eistee enthält 500 ml und sollte natürlich vor dem Verzehr kühl gelagert werden. Bei Zimmertemperatur kann man die Flasche auch 30 Minuten ins Tiefkühlfach legen und dann eiskalt genießen.

Warum fair? Warum bio?

Unter dem Siegel FairTSA (Fair Trade Sustainability Alliance) werden die Bio-Eisteesorten hergestellt. Der enthaltene Rohrzucker stammt aus dem paraguayanischen Anbaugebiet Arroyos y Esteros. Wie so oft auf der Welt gibt es dort auch ein Zuckeranbaumonopol. Daher ist die Demeter-Rohrzuckerherstellung für die Kleinbauern, Landarbeiter und alle übrigen Mitarbeiter ein riesiger Erfolg zur monopol-unabhängigen Landwirtschaft. Seit 2013 wird dort fairer Demeter-Rohrzucker angebaut. Und seit 1996 gibt es dort bereits Bio-Anbauflächen. Wenn ihr Produkte mit dem Siegel FairTSA erwerbt, tragt ihr zur Verbesserung der Lebenssituation von hunderten Beteiligten in den Anbaubetrieben bei. Außerdem wird Bio-Zuckerrohr auch nicht mit Pestiziden und Herbiziden behandelt, von denen wir in letzter Zeit mal wieder viel zu viel in den Nachrichten gehört haben.

 

Fairer Eistee Himbeere Hibiskus

Diese Sorte erinnert mit seiner roten Farbe zunächst an Traubensaft. Enthalten ist ein Mix aus Hibiskus-und Rooibosaufguss. Und siehe da, auch Traubensaft ist drin. Außerdem stehen Himbeer-. Zitronen- und Holundersaft in der Zutatenliste. Der Eistee schmeckt recht fruchtig, süß und auf jeden Fall nach Himbeere. Bei den vielen Zutaten kann man sich den Hibiskus auch gerne mal einbilden. Empfinden wir leider nicht als guten Durstlöscher, weil man gerne mal die ganze Flasche trinkt. Dabei haben 100 ml nur 24 Kalorien, aber auch 6 Gramm Zucker. Für zwischendurch finden wir ihn gut. 8 von 10 Punkten.

 

 

Fairer Eistee Grüner Tee Matcha

Wow, der überzeugt beim ersten Schluck! Erst sieht er etwas komisch aus, also bitte vor Gebrauch gut schütteln 😉 Schmeckt süßlich, ist aber nicht übersüßt. Er hat sogar eine leicht herbe Note. Matcha ist hier der gemahlene grüne Tee und die Konsistenz des Getränks ist deswegen eher dickflüssig. Aber davon merkt man beim Trinken kaum etwas. Wir finden den Eistee lecker und sehr erfrischend. Der Grüne Tee Matcha hat 25 Kalorien und 5,5 Gramm Zucker pro 100 ml. Da er bei einem Glas sehr satt macht, finden wir das in Ordnung und nutzen ihn nun als Nachmittagskaffeeersatz. Der Eistee bekommt volle 10 Punkte!

 

 

 

Fairer Eistee Mate Zitrone

Der Eistee Mate Zitrone ist etwas herber als sein eben getesteter Vorgänger Grüner Tee Matcha. Er schmeckt leicht bitter, aber durch die zitronige Note und die leichte Süße ist das Ganze sehr angenehm. Irgendwie erinnert uns der Tee an Strandtage in der Kindheit. Also an Meer, knallige Sonne, Sommer, frischen Wind, rauschende Wellen und ein Picknick auf der Stranddecke. Diesen Eistee könnten wir schon wieder auf ex trinken. Er besteht nur aus drei Zutaten: Mateaufguss, Zitronensaft, Rohrzucker und er hat nur 14 Kalorien pro 100 ml sowie nur 3,5 Gramm Zucker. Gefällt uns und bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Die drei Sorten Eistee waren allesamt köstlich und haben unsere Erwartungen an fairen Bio-Eistee erfüllt. In unserem Biomarkt des Vertrauens haben wir die Tees zwar noch nicht gefunden, aber vielleicht habt ihr da mehr Glück. Ansonsten kann man den Eistee auch im Onlineshop von Voelkel bestellen.  Alle Produkte sind vegan, aus Demeter-Anbau und tragen u.a. das Biosiegel.

So. und beim nächsten Test machen wir Eistee selbst! Seid gespannt!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Voelkel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

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