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Ab in die Muckibude – Erfahrungsbericht Fitness First

Wir haben nun schon viele verschieden Sportangebote getestet: Ausgelassenes Trampolin-Hüpfen, Sporteln zu Hause dank Online-Videos, Personal Training, Therabänder und vieles mehr. Doch das „klassische“ Fitnessstudio war bisher noch nicht dabei. Deshalb wurde es Zeit – und wir haben für euch Fitness First getestet!

Fitness First gehört zur britischen Fitness First Group: Einer der weltgrößten Fitnessstudio-Betreiber mit mehr als 380 Clubs in 16 Ländern. In Deutschland ist das Unternehmen mit über 80 Clubs vertreten und bietet vier Clubkategorien: Lifestyle, Platinum, Women und Black Label. Lifestyle ist dabei quasi der Basis-Club, der eine Auswahl an Kraft- und Cardiogeräte, ein breites Kursangebot, eine freestyle Trainingsfläche sowie einen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad bietet. Außerdem wirbt Fitness First bei allen Clubs mit langen Öffnungszeiten und Kinderbeaufsichtigung im KidsClub. Women-Clubs bieten alle genannten Vorteile, sind aber nur für Frauen und haben zusätzlich ein Outdoor Programm für den Sommer sowie Early Bird Kurse im Angebot. Als nächstes gibt es die Platinum Clubs: Hier sind alle Angebote der Women-Clubs inbegriffen, zusätzlich bieten diese Clubs einen Pool sowie kostenlose Zeitschriften und Zeitungen. Die exklusivsten Clubs sind die sogenannten Black Label Studios, die als Extra kostenlose Handtücher, eine täglich frische Obstauswahl, Mietspinde und ein exklusives Ambiente bieten. Die Kinderbeaufsichtigung im KidsClub scheint es hier aber nicht zu geben. Da stellen wir uns doch die Frage, ob Mütter nicht die Zielgruppe dieser Clubs sind oder man einfach davon ausgeht, dass sich die Mitglieder der Black Label Studios eh einen Babysitter leisten (können)…? Man weiß es nicht.

Unser Test fand in einem Lifestyle Club in unserer Nähe statt. Gerne hätten wir auch das exklusive Ambiente eines Black Label Studios genossen… oder wenigstens im Pool eines Platinum Pools geplanscht…. Aber wir waren realistisch: Der innere Sport-Schweinehund lässt sich eher bei kurzen Wegen überwinden. Also lieber ein paar Mal Sport im Fitnessstudio um die Ecke als die einmalige (Pool- und Sport-) Nutzung des exklusiveren Studios. Wir wollten ja schließlich Sport machen! 🙂 Wir konnten den Club 28 Tage lang testen, haben dabei sowohl das Kursangebot als auch die Kraft- und Cardiogeräte genutzt und sogar ein Fitness-Check war inbegriffen. Aber hier nun unser Test im Detail:

Club allgemein
Der Lifestyle Club machte auf uns einen sehr guten Eindruck: Die Umkleiden und der Sanitärbereich war immer sauber und hell und freundlich gestaltet. Dank sauberer Duschen, großer Spiegel, Waschbecken und Föhne konnte man sich nach dem Sport immer in Ruhe fertig machen. Auch das Licht in den Umkleiden fiel uns angenehm auf, da es zwar hell war, jedoch kein schreckliches OP-Licht, in dem man jede Falte sieht ;-). Man denke da an manche Umkleide, die man demotiviert sofort wieder verlässt… Auch im Trainingsbereich war immer alles sauber und dank Klimaanlage gut gelüftet. Die Geräte waren alle in sehr gutem Zustand und nur hier und da gab es mal ein defektes Gerät, das aber beim nächsten Besuch meist schon wieder funktionierte. Manchmal fehlten im Freestyle Bereich ein paar Geräte, zum Beispiel Hantel-Klammern, weil Nutzer diese verlegt hatten. Das Personal war jedoch immer aufmerksam, räumte die Sachen wieder auf oder half beim Suchen :-). Tagsüber waren auch immer genügend freie Geräte vorhanden und man konnte in Ruhe an allen Stationen trainieren. Abends jedoch, nach Feierabend, konnte es manchmal etwas voll werden.

Kursangebot
Kurse, yeahhh! Wir lieben Kurse! Fitness First bietet eine große Auswahl an Sportkursen aus den Bereichen Cardio (zum Beispiel Cycling, Bodycombat, Zumba, DanceMoves) Health (RückenFit, deepWORK, Pilates und Yoga) sowie Toning (zum Beispiel BodyFit, Hot Iron und Bauch X-Press). Außerdem wird Kleingruppentraining am TRX („Schlingentraining“ mit Hilfe von Seilen) und auf der Freestyle Fläche angeboten. Die Fitness-Kurse haben uns alle sehr gut gefallen. Natürlich gibt es auch hier verschiedene Trainer, welche einem persönlich mehr oder weniger zusagen. Aber eine Stunde auspowern zu lauter Musik und einem Trainer, der einen anfeuert, während rund herum die anderen Teilnehmer mit schwitzen (oder leiden 😉 ) – das macht schon Spaß! 🙂 Nur die Yoga-Kurse bei Fitness First haben uns nicht so zugesagt. Wir müssten gestehen, dass wir im letzten Jahr viel Yoga in Yoga-Studios gemacht haben und dort doch eine andere Atmosphäre und Mentalität vorherrscht, die uns wesentlich besser gefällt. Während man bei Fitness First zum Beispiel am Ende im entspannenden Savasana liegt, „kratzen“ draußen schon die Teilnehmer des nächsten Kurses an den Türen und scharren mit der Hufe. Außerdem kann man nicht wirklich abschalten, wenn man nebenbei immer die Hintergrund-Musik und -Geräusche aus dem Studio hört. BodyCombat oder HotIron jedoch haben uns sehr gut gefallen und auch sportlich gefordert.

Kraft- und Cardiogeräte
Wir geben es zu: Wir sind keine großen Laufband-Freunde. Aber ein bisschen Crosstrainer zum Aufwärmen oder für ein Cardio-Workout geht immer. Der Vorteil: Während man auf dem Stepper oder Crosstrainer steht, kann man nebenbei Fernsehen schauen. Circa 10 Bildschirme bieten wechselnde TV-Kanäle und damit Programm für Jeden. An jedem Cardio-Gerät befindet sich ein Audio-Gerät (wir haben kein besseres Fachwort dafür 😉 ), in das man seine Kopfhörer einstöpselt und schon kann man während des Trainings TV gucken und hören. Leider funktionieren diese Audio-Geräte nicht immer und es ist kleines Glückspiel, ob man ein Cardio-Gerät mit Ton erwischt. Das Angebot bei den Kraftgeräten ist auch sehr groß und es gibt Geräte für alle Muskelpartien: Von der klassischen Beinpresse über Bauchmuskel-Training bis zum Butterfly-Gerät ist alles dabei. Auf jedem Gerät gibt es eine kleine Abbildung, welche Muskelpartie damit trainiert wird und wie man das Gerät benutzt. Anfänger sollten sich jedoch von Fitness First Personal bezüglich des Gewichts und der Einstellungen beraten lassen.

Freestyle Fläche
Trainieren ohne Geräte, dafür aber mit dem eigenen Körpergewicht bzw. nur  mit kleinen „Hilfsgeräten“, ist momentan voll im Trend. Genau richtig ist die Freestyle Fläche dafür. Matten, Bälle, Kettleballs und mehr bieten eine große Auswahl für Übungen aller Art. Jedoch sollte man hier wirklich wissen, was man überhaupt machen kann und wie man es richtig macht. Klassiche Sit-Ups auf der Matte oder Liegestütze kennt wahrscheinlich noch jeder. Doch was macht man mit den langen Seilen oder diesen komischen Röhren? Beim Kleingruppentraining gibt es den Kurs freestyle H.I.I.T, bei dem viele solcher Übungen erklärt werden. Ansonsten sollte man Rat beim Fitness First Personal suchen. Auf der Freestyle Fläche befindet sich außerdem noch ein TRX Gerüst, an dem sowohl alleine trainieren kann als auch im Rahmen eines Kleingruppentrainings. Das große Angebot in diesem Bereich hat uns sehr gut gefallen: Hier kann man sich auf jeden Fall austoben!

Fitness Check
In dem 28 tägigen Probetraining war ein Fitness-Check enthalten, für den man einen Termin vereinbaren musste. Zu Beginn des Tests gingen wir also zum vereinbarten Termin und hatten auch – ganz brav zu Hause – einen mehrseitigen Fragebogen für diesen Check ausgefüllt. Leider verlief dieser erste Termin gar nicht optimal 🙁 Zum einen bekamen wir gar keinen Fitness-Check, sondern mit uns wurde innerhalb von 10 Minuten nur ein Basis-Trainingsplan erstellt. Der Fehler lag nicht beim Trainer, sondern anscheinend wurde im Computer fälschlicherweise „Trainingsplan“ für unseren Termin hinterlegt. Wir waren jedoch sehr irritiert… schließlich hatten wir uns auf einen Fitness-Check eingestellt, hatten die ausgefüllten Fragen vorgelegt und wussten auch gar nicht genau, was uns bei so einem Check erwartet. Als wir dann einfach nur ein paar Übungen gezeigt bekamen, waren wir doch sehr verwundert.. bis sich der Irrtum dann schließlich heraus stellte. Zum anderen sprach der Trainer, der uns bei diesem Termin betreute, auch nur gebrochen deutsch und konnte uns nicht wirklich professionell beraten. Als wir eine Knieverletzung erwähnten, wurde erst gar nicht nachgefragt, um was für eine Verletzung es sich handelt. Und als er dann später doch nachfragte, verstand er – aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse – die Antwort gar nicht. Natürlich kann einem so kein vernünftiger Trainingsplan erstellt werden und wir waren nach diesem „Nicht-Fitness-Check“ doch ziemlich frustriert. Wir baten danach am Empfang um einen erneuten Termin – dieses Mal für einen richtigen Fitness-Check und bitte bei einem anderen Trainer, der uns auch versteht und beraten kann. Der zweite Anlauf war dann auch deutlich besser und die Trainerin nahm sich circa 45 Minuten Zeit für einen Fitness-Check, bei dem unser Fragebogen ausgewertet wurde, wir bestimmte Übungen und einen Cooper-Test ausführen mussten. Anschließend wurden die Ergebnisse mit einer Software berechnet und uns per PDF zugeschickt. So konnten wir sehen, in welchen Bereichen wir bereits sehr gut sind und wo wir noch Defizite haben. Dieser Termin war deutlich professioneller und auch ergiebiger für uns!

Wellnessbereich
Wir müssen gestehen, dass wir den Wellnessbereich nicht getestet haben :-(. Nach dem Sport blieb uns leider keine Zeit für ausgedehnte Sauna-Besuche. Der Bereich existiert aber und kann von Sauna-Fans benutzt werden ;-).

Und was kostet mich das Ganze jetzt?

Nach den ganzen Infos bleibt jetzt eigentlich nur noch eine Frage: Was kostet der Spaß denn eigentlich? Online finden wir diese Übersicht mit den monatlichen Preisen bei einer 24-monatigen Mitgliedschaft:

Bei jeder Mitgliedschaft muss jedoch zu Beginn noch eine Einmalzahlung über 49,00 Euro (Basispaket) oder 99,00 Euro (Erfolgspaket inkl.  2 x 60 Min. Personal Training) getätigt werden. Und dann gibt es noch den Movitations-Bonus: Wenn man innerhalb der ersten 3 Monate 24 x trainieren geht, wird einem die Gebühr des Basispakets in Höhe von 49,00 Euro auf die Mitgliedskarte gut geschrieben. Dieses Guthaben könnte man dann für Snacks, Getränke oder das Solarium im Club ausgeben.

Fazit

Zusammenfassend geben wir Fitness First nach unserem Test 7 von 10 Punkten. Uns gefällt das große Kursangebot, die vielen Geräte und die Sauberkeit und angenehme Atmosphäre des Clubs. Außerdem hat man hier verschiedene Angebote (Yoga, Muskelaufbau, Aerobic, Wellness, Cardio, etc) an einem Ort verfügbar. Punktabzug gibt es für die erste unprofessionelle Beratung und uns fehlten leider unter der Woche oftmals Kurse mittags und nachmittags. Abends gab es dann zwar eine große Kursauswahl, hier wurde es aber auch oft sehr voll. Vor allem erscheint uns aber die Preisstruktur zu unübersichtlich, teuer und unflexibel. Bei anderen Sport-Anbietern (man vergleiche zum Beispiel Urban Sports Club) hat man ebenfalls ein großes Angebot, muss aber nicht so viel zahlen und sich vor allem auch nicht so lange festlegen. Und wofür genau zahlt man eigentlich die Anmelde-Gebühr? Preislich liegen die Wettbewerber hier eindeutig vorne. Falls ihr einen Fitness First Club gerne einmal testen wollt, gibt es deutschlandweit die Möglichkeit, sich für ein gratis Probetraining anzumelden.

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Fitness First Germany zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb, Screenshots von der Fitness First Webseite

Women’s Health macht Deinen Bauch fit für den Sommer

Starte mit einem flachen Bauch in den Sommer und mach mit bei der User-Challenge von WomensHealth.de „Projekt Sexy Bauch 2016“. Das Trainingsprogramm dauert 8 Wochen, funktioniert ohne Fitnessstudio oder zusätzliches Equipment und bringt dich auf gesunde Weise zu dem Körper, den du schon immer haben wolltest.

So funktioniert Projekt Sexy Bauch

Logo der AktionZunächst einmal meldest Du Dich kostenlos und unverbindlich mit einem Vorher-Bild von Dir mit aktueller Women’s-Health-Ausgabe in der Hand auf WomensHealth.de/sexybauch an. Gleichzeitig registrierst Du Dich für das Info-Mailing, das Dich täglich motiviert und Dich mit Infos zu Deinen Trainingseinheiten sowie mit leckeren Rezepten versorgt.

Am 9. Mai fällt dann der Startschuss für die 8-wöchige Trainingsphase von Projekt Sexy Bauch. Dabei wirst Du natürlich kräftig unterstützt, um am Ball zu bleiben: Ein detaillierter Trainingsplan zeigt Dir, wie Du Deinen Bauch ganz ohne Fitnessgeräte in Bestform bringst. Fast noch wichtiger für einen sexy Bauch als das richtige Training ist die richtige Ernährung. Deshalb bietet WomensHealth.de zusätzlich einen Ernährungsplan mit Fleisch und Fisch sowie eine vegetarischen Variante an.

Am Ende der 8 Wochen machst Du ein Foto von Dir und Deinem neuen, schlanken Bauch und sendest es an WomensHealth.de. Erst dann wirst Du in die Vorher-nachher-Galerie aufgenommen, in der alle Teilnehmerinnen ihre Trainingserfolge präsentieren und sich dem Online-Voting der Userinnen stellen. Anschließend lobt die Jury die Siegerin mit dem beeindruckendsten Ergebnis aus. Die Gewinnerin darf sich nicht nur über ein tolles, neues Bauchgefühl freuen, sondern wird Fitness Model bei McFIT MODELS.

Tipp: Die App zu Projekt Sexy Bauch

Die App enthält einen abwechslungsreichen Trainingsplan, der Dir zeigt, wie Du Deinen Bauch ganz ohne Fitnessgeräte in Form bringst. Dadurch kannst Du trainieren, wo und wann Du willst. Alle Übungen werden detailliert in Wort und Bild erklärt. Zudem gibt es passenden einen Ernährungsplan – auch für Vegetarierinnen!  Jetzt die App für 7,99 Euro downloaden und zu einem flachen, muskulösen Bauch durchstarten!

Grundausrüstung zum Laufen: Tipps für Laufanfänger & das Laufen im Winter

Ich bin (mal wieder) Laufanfängerin. Seit ca. sechs Wochen versuche ich, regelmäßig um den See zu rennen. Bei Wind und Wetter. Auch bei Minusgraden. Einfach, weil ich nach der Sommer- und Herbstpause wieder fitter sein möchte. Das hat im warmen Dezember 2015 noch ganz gut funktioniert, aber jetzt im neuen Jahr mache ich mir Gedanken.

Foto: l i g h t p o e t (Shutterstock)

Foto: l i g h t p o e t/Shutterstock.com

Bei -10°C zu laufen ist jedenfalls eine Herausforderung. Meine Laufeinheiten dauern derzeit nicht länger als 30 Minuten. Das erste Mal bei Minusgraden fühlte sich meine Lunge an, als würde sie platzen, die Kälte kroch mir in jede Pore, ich fühlte mein Gesicht nicht mehr, die Hände waren eiskalt trotz Handschuhen, den iPod konnte ich nach zehn Minuten schon nicht mehr bedienen. Dennoch lief mir andererseits der Schweiß, ich spürte irgendwo am Rücken irgendetwas Nasses, Kaltes. Mein Körper hat das getan, was er tun musste. Er hat die Feuchtigkeit irgendwohin transportiert. Dank meiner alten Sportklamotten fühlte sich das Ganze extrem unangenehm an, obwohl ich im Lagenlook unterwegs war. Also erstmal kurze Gehpause und so tun, als würde ich den Seeblick total genießen. Innerlich explodiere ich beinahe und wünsche mich nach Hause. Das ist inzwischen drei Kilometer entfernt. Die Eiseskälte zwingt mich, weiterzurennen. Da wo der Schweiß hängenbleibt, ist es frostig und gleichzeitig feucht. Vielleicht schon gefroren? Ich weiß es nicht. Meine Turnschuhe fühlen sich plötzlich so eng an. Warum tun mir die Zehen so weh? Das Ganze scheint mir plötzlich eine sehr schlechte Idee gewesen zu sein. Ich ignoriere den fröhlichen Jogger, der mich beim Vorbeilaufen grüßt und verfluche mich, meine Kondition, meine Schuhe, den Winter, den Jogger. Und überhaupt alles.

Endlich wieder zu Hause angekommen, trinke ich erstmal heißen Tee zum Aufwärmen, gehe duschen und setze mich danach an den Rechner. Denn diese Lauferfahrung hat absolut keinen Spaß gemacht. Das will ich so nicht noch einmal. Also stelle ich mir folgende Fragen: Was brauche ich eigentlich, um mein Lauftraining, auch im Winter, erfolgreich zu absolvieren? Darf ich die Schuhe aus dem Sportunterricht von vor 15 Jahren überhaupt noch benutzen? Und sollte ich mir wirklich Funktionskleidung zulegen? Geht das nicht auf den Geldbeutel für ein Hobby, das eigentlich kostenlos bleiben sollte?

Foto: Halfpoint (via Shutterstock)

Foto: Halfpoint/Shutterstock.com

Ich informiere mich also über geeignete Laufausrüstung. Bei unseren Kollegen von Runner’sWorld finden sich dazu jede Menge nützlicher Informationen. Zum einen lerne ich: Die Sportschuhe von damals können gerne weggeschmissen werden. Zum Laufen werden richtige, an den Fuß angepasste, gut dämpfende Laufschuhe benötigt. Einfach, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und damit die Zehen nicht mehr wehtun. Zugegeben: richtige Laufschuhe sind teuer. Andererseits zahlt man bei ungeeigneten Schuhen später mit der eigenen Gesundheit.

Alles zum Thema Laufschuh findet ihr hier.
Hier geht es zum Laufschuhberater.
Und noch ein Laufshop-Finder.

Und weil Winter ist, findet ihr hier geeignete Winterlaufschuhe mit speziellem Material und anderer Dämpfung.

Auch Laufsocken sind wichtig. Genauer genommen Funktionssocken, die den Schweiß nach außen transportieren, vor Blasen schützen und keine störenden, reibenden Nähte haben. Wieder etwas für glückliche Zehen! Kannte ich vorher nicht.
Hier geht es zum Laufsocken-Test.

Weiterhin verrät mir die Webseite, dass man zum Laufen im Winter am besten Funktionsunterwäsche, Funktionsshirt oder Fleece-Pullover und darüber nochmal einen Wind- und Nässeschutz trägt. Außerdem ist es sinnvoll, eine Mütze oder ein Stirnband zu tragen, da die meiste Hitze über den Kopf abgegeben wird.

Hier geht es zu weiterer winterlicher Laufbekleidung.

Tja, und für uns Frauen wäre da noch das Thema Sport-BH. Auf der Runner’sWorld Webseite erfahre ich, dass sage und schreibe 70% der Frauen beim Sport keinen BH tragen! Ääh, wie bitte? Dabei sorgen Sport-BH’s für einen sicheren Halt, denn die Brust ist kein Muskel und hat daher kein Haltesystem wie unsere anderen Muskeln. Sport-BH’s sind außerdem atmungsaktiv und gehören für Läuferinnen genauso dazu wie für alle anderen Sportlerinnen. Daher, liebe Leserinnen, informiert euch bitte hier über das richtige Modell für euch.

Zur Geldbeutel-Frage ist zu sagen: Ja, qualitative Sportbekleidung ist natürlich teuer. Den Unterschied merkt man aber, wenn man die Sachen das erste Mal trägt. Ich gehe einige Tage nach dem grauenhaften Lauferlebnis mit Funktionskleidung und richtigen Laufschuhen noch einmal joggen. Ohne Pause, bei -8° C. Mit Stirnband, dickeren Handschuhen, einer guten Playlist und sogar einem Runner’s High. Es war zwar kalt, aber ich habe nicht gefroren. Eine Investition, die sich gelohnt hat. Auch für den fröhlichen Jogger, den ich diesmal zurückgrüße 😉