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Wir schweben zurück in die Zukunft – ach ne, doch nicht. Ein Hoverboard Test!

Wir haben schon viele sportliche Aktivitäten ausprobiert, getestet und euch vorgestellt. Als wir nun letztens die Gelegenheit bekamen, ein Hoverboard zu testen, waren wir erst mal skeptisch: Ist das überhaupt Sport? Aber cool ist es ja schon irgendwie? Oder nicht? Wir hatten keine Ahnung, was so ein Hoverboard „kann“ und wie man es bedient, aber wir waren neugierig und haben uns gedacht: Das probieren wir auch mal aus!

Wir testen also ein Hoverboard… ein Hover-was? Unter einem Hoverboard stellen sich die Meisten wahrscheinlich das schwebende Skateboard aus „Zurück in die Zukunft“ vor. Leider ist die Entwicklung noch nicht so weit – beim Schweben sind wir noch nicht angekommen. Deshalb ist die Bezeichnung „Hoverboard“ auch eigentlich irreführend und es werden alternativ auch folgende Begriffe verwendet: E-Board, Self-balancing-Board, Self-balancing-Scooter, Balance-Board oder Mini-Segway. Für den Test wollen wir aber mal beim Wort „Hoverboard“ bleiben, weil es so schön futuristisch klingt ;-). Bei dem Gerät handelt es sich um zweispuriges Brett mit Reifen ohne Lenkstange, das mit einer Batterie elektrisch betrieben wird. Das Hoverboard hält sich selbst in Balance und wird über die Füße des Fahrers durch Gewichtsverlagerungen gesteuert. Soweit also erst einmal die Theorie.

Als uns das Alienboard.de Hoverboard geliefert wurde, waren wir über das Gewicht des Pakets erstaunt: Man, das Ding scheint schwer zu sein? Beim Auspacken erblickten wir als erstes eine blaue Tasche, in der man das Hoverboard transportieren kann, und befanden Design und Farbe der Tasche sofort für hässlich. Aber gut, die Tasche ist ja nur ein „Accessoire“, es geht ja eigentlich um das Board. Das schwarze Hoverboard entpuppte sich dann wirklich als sehr schwer: Circa 10 Kilo. Optisch macht es einen stabilen und hochwertigen Eindruck, alles ist gut verarbeitet und der glänzende „Lack“ verleiht ihm ein cooles Aussehen.

Als erstes haben wir die Batterie des Boards über Nacht aufladen lassen. Danach stand das BatWings Hoverboard ein paar Tage im Raum und wir haben einen Bogen drum herum gemacht… so ganz geheuer war es uns nicht. Die ersten Versuche auf dem Board waren dann auch wirklich sehr wacklig. Wenn man das Board startet, blinken die Lichter, eine Stimme erklingt und man kann zum Beispiel sein Handy mit den Lautsprechern des Boards verbinden und somit während des Gebrauchs Musik hören. Aber ganz ehrlich: Die Qualität der Lautsprecher ist eher schrabbelig und schlecht, darauf haben wir nach dem ersten Test verzichtet. Zunächst haben wir vorsichtig die Hände auf das Board gelegt und merkten gleich: Bei ein bisschen Druck reagierte das Hoverboard sofort und bewegte sich gleich sehr schnell nach vorne oder hinten oder drehte sich zu einer Seite. Huch… und da sollen wir drauf steigen? Eins machte uns der Test gleich deutlich: Wir sind keine Kinder mehr, die mutig und ohne groß Nachzudenken neue Dinge ausprobieren. Wir dagegen schreckten zurück und wollten schon Schutzhelm und Knieschoner hervor holen. Letztendlich haben wir uns aber doch getraut: Erst einmal mit Halt an der Kollegin, danach draußen mit Halt an einer Stange. Und so haben wir uns langsam Stück für Stück mehr auf und mit dem Board getraut.

Wenn man nach einigen Versuchen das richtige Gefühl für das Hoverboard bekommen hat und sein Gewicht gut ausbalancieren kann, ist die Nutzung gar nicht mehr so schwer. Wir schafften erst ein paar Runden in der Wohnung und dann sogar längere Strecken und Kurven und Kreise draußen auf einem Kinderspielplatz. Denn: Auf der Straße oder auf dem Gehweg – also im öffentlichen Verkehrsraum – darf man das Board gar nicht nutzen! Ein E-Board oder Hoverboard wird wegen seines Motors und weil es schneller als 6 Kilometer pro Stunde fährt als Fahrzeug behandelt und die Fahrer müssten damit mindestens einen Mofa-Führerschein haben und eine Betriebserlaubnis, Kennzeichen sowie Zulassung für das Board besitzen.

Auf dem Spielplatz erregte unser Board auch gleich die Aufmerksamkeit ein paar Jugendlicher, die es sofort ausprobieren wollten. Und wir staunten nicht schlecht, als diese sich gleich mutig und ohne Zögern drauf stellten und auch sehr schnell den Dreh raus hatten. Draußen konnten wir mit dem Board auch ein wenig schneller und über unterschiedliche Oberflächen fahren. Dann gingen uns persönlich aber leider schon die Ideen und auch der Mut aus. Eine kurze Recherche bei Youtube zeigt, dass man mit so einem Board sogar ganz lustige Tricks machen kann: Hochspringen, in der Luft drehen und wieder auf dem Board landen, einbeinig darauf fahren, sich mit den Händen liegend ziehen lassen, kleinere Stufen runter springen und andere Moves. Dieses Manöver überlassen wir aber ganz sicher den Profis, so abenteuerlustig sind wir nicht.

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Unser Fazit haben wir dieses Mal als Pro- und Contra-Liste für euch zusammen gestellt:

Contra:

  • Das Board darf rechtlich draußen gar nicht gefahren werden
  • Es ist sehr schwer und schwierig zu transportieren
    • die Tasche war leider nicht nur hässlich, sondern auch eher unpraktisch: Das Board lässt sich nur mit Mühe darin verstauen und die Henkel sind so kurz, dass man es nicht vernünftig tragen kann
  • Die Nutzung ist nur was für Mutige: Wenn man sich nicht so viel zutraut, wird das alleinige Hin- und Herfahren auf dem Board schnell langweilig
  • Die Lautsprecher haben uns qualitativ nicht überzeugt
  • 280 Euro ziemlich teuer für ein „Spielzeug“

Pro:

  • Auch wenn man nicht wirklich sportlich „ins Schwitzen“ kommt: Man muss schon seine Balance üben und seine Core-Muskulatur nutzen, einen leichten Trainingseffekt kann es also schon haben
  • Das Board ist ein Spielzeug für alle, die etwas Neues ausprobieren wollen und mutig sind: Wenn man sich länger damit beschäftigt und an ein paar Tricks heran traut, kann es sicherlich interessant sein
  • In einem Video wurden uns auch „Sportübungen“ mit dem Board gezeigt, zum Beispiel Kniebeugen beim Vor- und Zurückfahren. Hier kann sich der Sportler austoben.

Insgesamt fanden wir den Test spaßig und herausfordernd, 100% hat uns das Board aber nicht überzeugt. Für alle Biker, Skateboarder oder andere Mutige kann so ein Hoverboard von AlienBoard aber bestimmt eine interessante Abwechslung sein. Wir sind wahrscheinlich einfach zu alt für solche Spielzeuge… 😉

Hinweis: Das AlienBoard BatWings Hoverboard wurde uns kostenlos von der Firma Alienboard zur Verfügung gestellt.

Fotos und Vidoes: Fddb

Wir kochen vegan mit der Vegantastic-Kochbox!

Wie ihr ja bereits wisst, lieben wir Kochboxen. Es ist einfach so herrlich bequem, nach der Arbeit nicht einkaufen zu müssen, sich die Zutaten dennoch mengengerecht nach Hause schicken zu lassen und sofort loskochen zu können. Und wenn es dann noch eine Überraschungsbox ist, deren Inhalt wir erst nach dem Auspacken kennen, umso besser! Jedoch ist nicht jeder Kochboxanbieter für jeden geeignet. Veganer zum Beispiel müssen bei den zahlreichen Kochboxangeboten etwas genauer hinschauen. Wir sind fündig geworden und testen diesmal die rein vegane Box von Vegantastic aus Hannover.

Die Bedienung der Webseite ist so einfach wie die Bestellung der Box selbst. Einfach auf „Bestellung“ klicken, Adresse und Zahlungsart angeben und auf den Paketdienst warten. Den Rest macht Vegantastic. Kein zeitraubendes Raussuchen der Gerichte vorher, sondern einfach überraschen lassen. Die Kochbox von Vegantastic reicht laut Webseite für zwei bis fünf Personen pro Rezept (ob das stimmt, erfahrt ihr später). Die kleinere Box beinhaltet drei Rezepte für 49,99 € und im wöchentlichen Abo für 45,99 €. Die fünf-Personen-Box kostet 79,99 € oder fünf Euro weniger im Abo. Wir durften die zwei-bis-drei-Personen-Box testen. Die Zutaten sollen außerdem größtenteils bio sein.

Wir waren extrem gespannt auf die Rezepte und voller Vorfreude. Dann, eines Dienstags, war es soweit: Vegantastic kam mit DHL. Was war in der Box?

In unserer Box befanden sich einige Gemüsesorten, sowie drei Konserven, eingewickelte Spaghetti, Tofu und ein paar Gewürze. Erst nach dem Blick auf die beiliegenden Rezeptkarten ging uns allmählich ein Licht auf, was daraus gekocht werden sollte. In den nächsten Tagen sollte also eine Burrito Bowl, Pasta mit Red Pepper Sauce und Süßkartoffelküchlein mit einem Auberginen-Dip auf dem Teller landen. Nicht mitgeliefert wurden Standardgewürze wie Salz und Pfeffer – einfach aus dem Grund, dass jeder gängige Haushalt dieses Zutaten vorrätig hat. Und selbst wenn nicht: Wozu hat man Nachbarn? 😉

Burrito Bowl

Die Burrito Bowl ist ein bunter, mexikanischer Eintopf mit selbstgemachtem Burritoteig. Wir benötigten hier Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tofu und Gewürze. Außerdem Mehl für den Teig. Angedacht waren 55 Minuten für die Zubereitung. Puuh, dabei sind wir doch so hungrig! Der Eintopf bzw. die Füllung für die Burritos ging recht locker von der Hand und duftete am Ende herrlich. Nur die Zubereitung des Teigs nervte durch die klebrige Masse etwas. Außerdem sind unsere Burritos zu dick geworden, so dass sie sich nicht wirklich einrollen ließen. Zudem schmeckten sie auch nicht besonders gut, ein wenig nach Mehl 😉 Von den Burritos waren wir kein Fan, also haben wir den Eintopf so gelöffelt. 8 von 10 Punkten für dieses Rezept.

Roasted Red Pepper Pasta

Dieses Rezept hörte sich einfach an und war auch tatsächlich recht simpel in der Zubereitung, auch wenn es 30 Minuten gedauert hat. Zuerst setzten wir die Nudeln auf. Hier hätten wir uns vielleicht eine besondere Nudelsorte gewünscht, wie zum Beispiel Dinkelpasta, die gesünder ist als normale Hartweizengrießnudeln. Auf die Sauce waren wir jedoch sehr gespannt. Dafür mussten wir die Paprika erstmal richtig schön im Ofen anbrennen lassen, um ihr anschließend die schwarze Haut abzuziehen. Danach kam das Gemüse mit Gewürzen und Hafersahne in den Mixer und wurde püriert. Wir versprachen uns viel. Allerdings war die Soße dann doch recht fade beim Essen bzw. hat nach verbrannter Paprika geschmeckt. Durch die Hafersahne war fast nichts mehr von den zugegebenen Zwiebeln oder Knoblauch zu schmecken. Ein oder zwei weitere peppige Gewürze in der Soße fehlten hier. 7 von 10 Punkten.

Süßkartoffelküchlein mit Auberginen-Limetten-Dip

Also erstmal: Überraschung! Das Mehl, das wir für die Burrito Bowl verwendet haben, war eigentlich für dieses Rezept gedacht. Das war leider auf der Rezeptkarte der Burrito Bowl nicht ganz eindeutig. Da wir aber noch welches vorrätig hatten, war es schnell ersetzt. Hier haben wir aus Süßkartoffeln kleine Küchlein gebraten. Aus Auberginen, die wir zunächst im Ofen durchbacken mussten, wurde zusammen mit der Limette ein Dip. Uns persönlich war dieser Dip etwas zu säuerlich aufgrund einer ganzen Limette. Vielleicht hätte eine Aubergine auch gereicht, denn alle wurde der Dip nicht bei den wenigen Süßkartoffelküchlein. Mengentechnisch haben die beiden Komponenten nicht ganz zusammengepasst. Es hätte auch nie für zwei geschweige denn drei Personen gereicht. Das Rezept bekommt trotzdem 9/10, weil es ansonsten sehr lecker war und uns von allen drei Rezepten am besten geschmeckt hat.

Welche Optionen gibt es?

Das Essen reicht für maximal drei Tage. Wer nicht so verfressen ist wie wir, kann sich ja eine Mahlzeit für zwei Tage einteilen. Die Gerichte unserer Box sind laut Webseite für zwei bis drei Personen gedacht. Das können wir allerdings nicht bestätigen, außer es sind zwei bis drei Kinder 😉 oder extreme Wenigesser. Daher würden wir beim nächsten Mal vermutlich die 5-Personen-Box bestellen müssen. Nichtsdestotrotz waren die Gerichte lecker, abwechslungsreich, fast ausschließlich bio und natürlich sehr nahrhaft. Den Kochaufwand fanden wir gering bis mittel. Diese Box lohnt sich für alle, die keine Zeit zum Einkaufen haben, sich gerne überraschen lassen wollen und gerne vegan kochen und dabei Neues ausprobieren möchten. Für die Anleitung würden wir uns Nummerierungsschritte wünschen, weil man sonst immer wieder die Stelle im Text suchen muss, an der man gerade den nächsten Kochschritt gehen muss.

Auf der Webseite von Vegantastic gibt es übrigens viele Rezepte zum Nachkochen, auch ohne Bestellung.

Die Box kann, wie erwähnt, wöchentlich im Abo geliefert werden. Ihr könnt die Box aber auch einmalig ausprobieren. Das Abo lässt sich jederzeit kündigen. Die Zutaten sind größtenteils aus biologischem Anbau. Ob die Zutaten die 49,99 € wert sind, beurteilen wir nicht. Man muss auch bedenken, dass alle laufenden Kosten von Vegantastic gedeckt werden müssen und nicht nur die Zutaten an sich. Für das sich-nicht-selber-Anstrengen sind knapp 50 € wohl ein fairer Preis. Wer allerdings ganz genau wissen will, woher seine Zutaten kommen, geht lieber doch selbst einkaufen.

Leider lässt sich bei Vegantastic im Voraus nicht einstellen, welche Präferenzen man bezüglich der Inhaltsstoffe hat. Für Allergiker ist diese Kochbox nicht unbedingt geeignet- in unserer Box befand sich beispielsweise Tofu, der aus Soja hergestellt wird. Alle Besteller bekommen also das gleiche. Da wir keine Allergien haben, konnten wir uns jedoch unerschrocken ins Kochvergnügen stürzen.

Fazit

Wir haben hier eine wöchentlich frisch kreierte Box mit interessanten, so noch nie probierten Rezepten. Finden wir gut und empfehlen wir weiter!
Mit dem Gutscheincode XY544 spart ihr als Neukunde 10 € bei eurer Bestellung!

Hinweis: Die Kochbox wurde uns kostenlos von der Firma Vegantastic zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Ran an die Kochbox – HelloFresh im Test

Ja – wir geben es zu: Manchmal sind wir richtige Einkaufsmuffel. Der Besuch im Supermarkt gehört nicht unbedingt zu unseren Lieblings-Aktivitäten. Doch manchmal hat man auch Hunger. Und man braucht Lebensmittel… oh nein! Wie gut, dass es dann Kochboxen gibt, die einem schwuppsdiwupps nach Hause geliefert werden. Wir haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Anbieter vorgestellt. Dieses Mal haben wir die Kochboxen von HelloFresh unter die Lupe genommen.

HelloFresh wurde 2011 in Berlin gegründet und liefert aktuell in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Australien, Österreich, der Schweiz und in Kanada Kochboxen aus. Sie selbst bezeichnen sich auch als weltweit führender Lieferservice für Kochboxen. Weltweit konnten wir das Angebot jetzt nicht testen – aber wir berichten gerne, wie das Ganze in Deutschland funktioniert ;-).

Auf der Webseite von HelloFresh kann man sich seine Lieblingsgerichte aussuchen und bekommt die passenden Lebensmittel inklusive Rezeptkarten 1x pro Woche geliefert. Die Boxen können für zwei oder vier Personen ausgewählt werden, außerdem gibt es Boxen mit drei oder mit fünf Mahlzeiten pro Woche. Die Classic Box enthält verschiedene Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, während die Veggie Box für Vegetarier geeignet ist. Eine vegane Box gibt es nicht. Beide Boxen kosten für 2 Personen mit 3 Mahlzeiten 42,99 Euro (7,17 Euro pro Mahlzeit). Zum Schluss wählt man noch das Lieferdatum und die Lieferadresse für die gewünschte Box.

Am gewünschten Datum erhält man dann eine große Box mit allen Zutaten – diese sind frisch und werden nachhaltig und umweltfreundlich verpackt. Die Box kann in der Papiertonne entsorgt werden und die Zutatentüten und das Kühlmaterial kann man entweder zu Hause weiter verwenden oder recyclen. Nun hat man also einen gut gefüllten Kühlschrank plus die passenden Rezeptkarten und muss die ausgewählten Gerichte nur noch nachkochen… also los geht’s:

Arabische Halloumi – auf einem Tabbouleh aus gebratenem Blumenkohl

Laut Rezeptkarte ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 2, außerdem vegetarisch und leichter Genuss. Die Zubereitungszeit soll 35 Minuten betragen. Das Foto auf der Rezeptkarte sieht (wie bei allen Gerichten 🙂 ) sehr ansprechend aus und macht gleich Hunger. Gut finden wir auch den kleinen Beschreibungstext unter dem Foto, in dem erklärt wird, was eigentlich ein Tabbouleh ist (ein lauwarmer Sommersalat). Jedoch hatten wir erst mal Hunger und haben mit der Zubereitung angefangen… für die Infos hatten wir erst nach dem Essen Zeit. Anstatt Couscous wird für diesen Tabbouleh geriebener Blumenkohl genutzt. Die Zubereitung mit der Reibe war etwas… “unordentlich” und wir wären alleine auch nie auf die Idee gekommen, Blumenkohl zu “hobeln” :-D. Umso begeisterter waren wir danach von dem Ergebnis: Der “Blumenkohl-Couscous” war sehr lecker, der würzig-marinierte Halloumi ein Traum und kombiniert mit dem Minz-Dressing alles in allem sehr überzeugend. Beim Essen kamen wir uns vor wie im Urlaub, wir vergeben 11 von 10 Punkten. Ach ne, das geht ja gar nicht ;-). Dann 10 von 10!

Gnocchi mit Bacon – in cremiger Kirschtomaten-Babyspinat Soße

Dieses Mal ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 1 und auch in der Beschreibung heißt es, dass hier “gutes Essen super einfach und schnell zubereitet wird”. Und wir müssen HelloFresh Recht geben: Ein bisschen Gemüse und Kräuter schnibbeln, Gnocchi und Bacon anbraten und nachher alles mit der Soße vermengen – fertig! Und zusätzlich schmeckt es auch noch super! Durch die Tomaten wird das Gericht schön fruchtig, durch den Bacon herzhaft. Insgesamt ist es sehr ausgewogen im Geschmack, es macht satt, die Gnocchis schmecken wunderbar… wir vergeben wieder 10 von 10 Punkten.

Kaiserschoten-Feta-Salat – mit karamellisierten Pfirsichspalten

Erneut ein Gericht, dass sich einfach und schnell zubereiten lässt. Wir lieben kalte Salate kombiniert mit warmen Zutaten und sind entsprechend gespannt auf dieses Rezept. Und wir werden nicht enttäuscht. Der frische Salat wird durch die Kaiserschoten und Mandelstücke sehr knackig und erhält durch die karamellisierten Pfirsiche die passende Süße. Die Kartoffeln sorgen außerdem für die ausreichende Sättigung. Als i-Tüpfelchen könnte man hier den Fetakäse zusätzlich auch noch erwärmen. Aber auch schon so sind wir begeistert und vergeben 10 von 10 Punkten.

Linsenauflauf mit Aubergine, braunen Champignons und getriebenem Cheddar

Wir steigern uns laut Rezeptkarte wieder zu Schwierigkeitsstufe 2 – und müssen ganz ehrlich sagen, dass uns dieses Gericht auch etwas zu aufwendig ist. An sich ist die Zubereitung nicht schwer, man braucht jedoch – unserer Meinung nach – zu viele verschiedene Geräte: 2 Pfannen, ein Sieb, das Backblech, die Auflaufform… Am Ende haben wir hier viele schmutzige Utensilien, das Gericht selbst ist geschmacklich aber eher okay und haut uns nicht vom Hocker. Deshalb gibt’s hier leider nur 7 von 10 Punkten.

Karibischer Süßkartoffel-Powertopf mit herzhaften Bananenpfannkuchen

Das letzte Gericht macht uns wieder sehr neugierig: Ein Powertopf? Her damit! Die Zubereitung ist dieses Mal okay und nicht soooo aufwendig, nur die Bananenpfannkuchen wollen uns nicht so ganz gelingen. Hier müssen wir wohl noch mal einen Pfannkuchen-Kurs belegen. Geschmacklich überzeugt uns der Eintopf auf jeden Fall: Er ist lecker exotisch-herzhaft und leicht scharf und besteht aus einer Runden Mischung aus Bohnen, Paprika und Süßkartoffeln. Die Bananenpfannkuchen haben uns – sowohl optisch als auch geschmacklich – nicht 100 % begeistert. Jedoch kann das auch an unserer eigenen Unfähigkeit gelegen haben. Deshalb vergeben wir insgesamt 9 von 10 Punkten.

Fazit – Lohnt sich das?

Wie man oben lesen konnte, haben uns die Gerichte fast alle sehr sehr gut geschmeckt und dank der Rezeptkarten kamen wir auf Ideen, die wir so niemals umgesetzt hätten. Das schöne bei HelloFresh ist, dass man sich online individuell die Gerichte aussuchen kann, die einem zusagen. Man bekommt also nicht „die Katze im Sack“ zugeschickt. Die Rezeptkarten sind leicht verständlich, die Lebensmittel waren alle frisch und hielten sich auch ein paar Tage im Kühlschrank und unsere Gerichte entsprachen am Ende auch den abgebildeten Fotos ;-). Außerdem sind bei jedem Rezept auch die Kalorien des Gerichts und einer Portion vermerkt, so dass man das gleich bei Fddb eintragen kann :-D. Sparfüchse mögen jetzt vielleicht behaupten, dass es günstiger ist, wenn man selbst in den Supermarkt geht und die Lebensmittel einkauft. Dann hat man jedoch auch mehr Arbeit und wir sind bekennende Einkaufsmuffel ;-). Mit den Boxen werden einem die Lebensmittel vor allem auch portions-genau geliefert und man hat damit keine Reste, die übrig bleiben und vielleicht weg geschmissen werden müssten. Für alle, die keine Zeit oder keine Lust aufs Einkaufen haben und die gerne neue Rezeptideen präsentiert bekommen möchten, lohnt sich das Kochen mit den Kochboxen also auf jeden Fall.

Falls Du HelloFresh jetzt gerne selbst testen möchtest, haben wir ein tolles Angebot für Dich: Mit dem Gutscheincode HFFDDB30 erhältst Du 30 Euro Rabatt! Der Gutschein gilt für Neukunden aus Deutschland bis zum 31.12.2017 und Du bekommst damit 15 Euro Rabatt auf die erste und 15 Euro Rabatt auf die zweite HelloFresh Box!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma HelloFresh zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wir sind durstig – fairer Bio-Eistee im Test

Vor Kurzem haben wir erfrischende Säfte der Firma Voelkel getestet. Der Sommer ist zwar derzeit nicht besonders schön und uns graut es auch vor dem baldigen Herbstbeginn. Aber wir tun jetzt einfach mal so, als wäre Hochsommer mit 35°C und genehmigen uns den ein oder anderen Eistee. Immerhin scheint zum Eisteetest die Sonne.

Die Firma Voelkel hat uns drei Sorten fairen Bio-Eistee zur Verfügung gestellt, die wir euch gleich vorstellen möchten. Eine Flasche Eistee enthält 500 ml und sollte natürlich vor dem Verzehr kühl gelagert werden. Bei Zimmertemperatur kann man die Flasche auch 30 Minuten ins Tiefkühlfach legen und dann eiskalt genießen.

Warum fair? Warum bio?

Unter dem Siegel FairTSA (Fair Trade Sustainability Alliance) werden die Bio-Eisteesorten hergestellt. Der enthaltene Rohrzucker stammt aus dem paraguayanischen Anbaugebiet Arroyos y Esteros. Wie so oft auf der Welt gibt es dort auch ein Zuckeranbaumonopol. Daher ist die Demeter-Rohrzuckerherstellung für die Kleinbauern, Landarbeiter und alle übrigen Mitarbeiter ein riesiger Erfolg zur monopol-unabhängigen Landwirtschaft. Seit 2013 wird dort fairer Demeter-Rohrzucker angebaut. Und seit 1996 gibt es dort bereits Bio-Anbauflächen. Wenn ihr Produkte mit dem Siegel FairTSA erwerbt, tragt ihr zur Verbesserung der Lebenssituation von hunderten Beteiligten in den Anbaubetrieben bei. Außerdem wird Bio-Zuckerrohr auch nicht mit Pestiziden und Herbiziden behandelt, von denen wir in letzter Zeit mal wieder viel zu viel in den Nachrichten gehört haben.

 

Fairer Eistee Himbeere Hibiskus

Diese Sorte erinnert mit seiner roten Farbe zunächst an Traubensaft. Enthalten ist ein Mix aus Hibiskus-und Rooibosaufguss. Und siehe da, auch Traubensaft ist drin. Außerdem stehen Himbeer-. Zitronen- und Holundersaft in der Zutatenliste. Der Eistee schmeckt recht fruchtig, süß und auf jeden Fall nach Himbeere. Bei den vielen Zutaten kann man sich den Hibiskus auch gerne mal einbilden. Empfinden wir leider nicht als guten Durstlöscher, weil man gerne mal die ganze Flasche trinkt. Dabei haben 100 ml nur 24 Kalorien, aber auch 6 Gramm Zucker. Für zwischendurch finden wir ihn gut. 8 von 10 Punkten.

 

 

Fairer Eistee Grüner Tee Matcha

Wow, der überzeugt beim ersten Schluck! Erst sieht er etwas komisch aus, also bitte vor Gebrauch gut schütteln 😉 Schmeckt süßlich, ist aber nicht übersüßt. Er hat sogar eine leicht herbe Note. Matcha ist hier der gemahlene grüne Tee und die Konsistenz des Getränks ist deswegen eher dickflüssig. Aber davon merkt man beim Trinken kaum etwas. Wir finden den Eistee lecker und sehr erfrischend. Der Grüne Tee Matcha hat 25 Kalorien und 5,5 Gramm Zucker pro 100 ml. Da er bei einem Glas sehr satt macht, finden wir das in Ordnung und nutzen ihn nun als Nachmittagskaffeeersatz. Der Eistee bekommt volle 10 Punkte!

 

 

 

Fairer Eistee Mate Zitrone

Der Eistee Mate Zitrone ist etwas herber als sein eben getesteter Vorgänger Grüner Tee Matcha. Er schmeckt leicht bitter, aber durch die zitronige Note und die leichte Süße ist das Ganze sehr angenehm. Irgendwie erinnert uns der Tee an Strandtage in der Kindheit. Also an Meer, knallige Sonne, Sommer, frischen Wind, rauschende Wellen und ein Picknick auf der Stranddecke. Diesen Eistee könnten wir schon wieder auf ex trinken. Er besteht nur aus drei Zutaten: Mateaufguss, Zitronensaft, Rohrzucker und er hat nur 14 Kalorien pro 100 ml sowie nur 3,5 Gramm Zucker. Gefällt uns und bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Die drei Sorten Eistee waren allesamt köstlich und haben unsere Erwartungen an fairen Bio-Eistee erfüllt. In unserem Biomarkt des Vertrauens haben wir die Tees zwar noch nicht gefunden, aber vielleicht habt ihr da mehr Glück. Ansonsten kann man den Eistee auch im Onlineshop von Voelkel bestellen.  Alle Produkte sind vegan, aus Demeter-Anbau und tragen u.a. das Biosiegel.

So. und beim nächsten Test machen wir Eistee selbst! Seid gespannt!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Voelkel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Saftige Erfrischung: Säfte von Voelkel

Wir müssen  gestehen, dass wir große Fans von Mineralwasser bzw. Leitungswasser sind. Wasser ist einfach erfrischend, hat Null Kalorien und ist perfekter Begleiter für alle Lebenslagen. Jedoch haben wir zwischendurch auch mal Lust auf etwas “mit Geschmack”, zum Beispiel ein süßer Saft oder eine prickelnde Schorle. Zum Glück konnten wir Säfte von Voelkel testen: Damit stand uns eine Auswahl herb-süßer Getränke zur Verfügung.

Hinter der Firma Voelkel steht ein Familienunternehmen, das seit 1936 Naturkostsäfte in Demeter- und Bio-Qualität produziert. Mittlerweile wird die Firma in der 4. Generation weiter geführt und bietet heute mehr als 170 verschiedene Produkte an, unter anderem Obst- und Gemüsesäfte, Schorlen und Cidre, Heißgetränke und Frucht-Sirupe. Während der gesamten Produktion steht bei Voelkel die Verantwortung für Mensch und Natur im Vordergrund, indem sie unter anderem biologisch-dynamischen Anbau betreiben, keine Zusatzstoffe verwenden und auf transparente Lieferketten und langfristige, faire Partnerschaften setzen.

Das klingt alles so vorbildlich: Ob die Säfte da auch wirklich mit halten können? 😉 Für unseren Test standen uns fünf Getränke zur Verfügung, die wir jetzt näher vorstellen möchten:

Maracuja Trunk
Hierbei handelt es sich um einen Bio Maracuja Nektar mit mindestens 25 % Fruchtgehalt und stillem, natürlichem Mineralwasser aus der Voelkel-eigenen Quelle im Biosphärenreservat niedersächsische Elbtalaue. Zusätzlich befinden sich Rohrohrzucker, Traubensüße und Pektin in dem Getränk. Nach dem Öffnen der Flasche sind wir sofort von dem exotischen Geruch nach Maracuja begeistert. Und der Geschmack kann mithalten: Der Trunk schmeckt exotisch-süß, aber auch erfrischend. Wem der Nektar pur zu süß ist, kann ihn natürlich mit etwas Wasser verdünnen. Auch dann überzeugt der Geschmack der Maracuja immer noch. Außerdem eignet sich das Getränk super zum Mischen für fruchtige Cocktails, Smoothies oder Longdrinks. Wir vergeben 10 von 10 Punkten!

Rhabarber Schorle
Dieser Gemüsenektar enthält mindestens 30 % Rhabarbersaft, gemischt mit natürlichem Mineralwasser, Rohrohrzucker und Aroniasaft. Die Rhabarber Schorle hat einen dezenten Geruch und schmeckt herb-süß, prickelnd und erfrischend. Dank des Rhabarber-eigenem herben Geschmacks passt diese Schorle besonders gut zu süßen Sachen, zum Beispiel Kuchen. Außerdem hat die Schorle nicht zu viel störende Kohlensäure, sondern ist angenehm leicht-prickelnd. Auch dieses Getränk bekommt 10 von 10 Punkten von uns.

Kokos Mango
Nach der herben Schorle erwartet uns nun wieder ein süßes, tropisches Getränk. Das Fruchtsaftgetränk besteht zu mindestens 52 % aus Früchten, und zwar genauer gesagt aus Mangomark, Apfelsaft, Birnensaft, Traubensüße und Zitronensaft. Gemischt ist das Ganze mit Koksauszug und natürlichem Kokosaroma. Das Getränk ist sehr dickflüssig und sollte vor Genuss gut geschüttelt werden. Nach dem Öffnen kommt uns sofort ein exotischer Geruch nach Kokos entgegen und geschmacklich erinnert uns “Kokos Mango” an einen tropischen Cocktail oder einen süßen Nachtisch. Das Getränk ist auch sehr sättigend und pur ein bisschen “too much” für uns. Verdünnt mit etwas Wasser oder als Zutat für einen exotischen Cocktail oder Longdrink ist “Kokos Mango” jedoch sehr lecker. Dieses Fruchtsaftgetränk erhält 9 von 10 Punkten.

Birkenwasser Birne Holunderblüte
Birken-was? Von so einem ausgefallenen Getränk hatten wir zuvor noch nie gehört. Es handelt sich dabei um Pflanzensaft aus der Birke, gemischt mit Birnensaft, Holunderblütenextrakt, Traubensüße und Zitronensaftkonzentrat. Anscheinend ist Birkenwasser das neue Trendgetränk (und löst damit das Kokoswasser ab 😉 ), wir probieren es jedoch zum ersten Mal. Und müssen gestehen, dass uns das Birkenwasser entzweit: Während der Einen das Getränk zu herb ist und überhaupt nicht schmeckt, findet die Andere das Birkenwasser erfrischend und köstlich. Ein Trendgetränk ist also auch nicht Jedermanns Sache ;-). Deshalb vergeben wir hier nur 6 von 10 Punkten.

Apfelsaft – naturtrüb
Zurück zu den Basics: Als letztes Getränk testen wir den naturtrüben Apfelsaft aus der Streuobstwiesen Initiative. Hierbei handelt es sich um 100 % Direktsaft – ohne andere Zutaten. Der Saft schmeckt sehr natürlich, herb-süß und erfrischend. Er ist zwar naturtrüb, jedoch schwimmen keine „komischen Teilchen“ im Glas. Und wem der Direktsaft pur doch etwas zu süß ist, kann natürlich ganz einfach eine Apfelschorle daraus zaubern. Wir sind überzeugt von diesem Saft und vergeben 10 von 10 Punkten.

 

Nach den ganzen Säften gluckert es in unseren Mägen. Aber zum Glück halten sich die Säfte auch geöffnet noch ein paar Tage im Kühlschrank. Außerdem haben wir aus dem Maracuja-Trunk und dem Apfelsaft Eiswürfel gemacht. Damit können wir uns den leckeren Geschmack noch etwas bewahren und demnächst für Fruchtsäfte oder Cocktails nutzen.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Voelkel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Produkttest Fit taste: Gesunde, vorgekochte Gerichte nach Hause liefern lassen

Ihr möchtet euch gesund ernähren, frisch gekochte Gerichte essen, habt aber wenig Zeit zum Kochen? Dann gibt es ein neues Angebot für euch: fittaste.com. Wir haben uns den Online Shop und seine Gerichte in unserem Test genauer angeschaut!

Wie gut, dass sich die Leute immer wieder etwas neues einfallen lassen – denn dann können wir diese Sachen testen und euch vorstellen! 😉 Zuletzt haben wir fit taste – health & body food genauer unter die Lupe genommen. Es handelt sich dabei um ein Start-up zweier Brüder, die fertige, vorgekochte „Fitness- & Lifestylegerichte“ gekühlt in Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Belgien ausliefern. Im Online Shop www.fittaste.com wählt man seine Gerichte aus, diese werden mit frischen Zutaten aus natürlichen Ressourcen gekocht und zum Liefertermin gekühlt bis direkt vor die Haustür gebracht.

Bei allen Gerichten legen die Gründer Wert auf frische, ausgewählte Zutaten, natürliche Aromen und einen geringen Salzanteil. Es werden keine Geschmacksverstärker genutzt und die Gerichte verfügen über einen hohen Proteingehalt. Online kann man momentan aus 42 Gerichten und ein paar kleineren Snacks auswählen, wobei die Gerichte den Zielen „Abnehmen“, „Gesund leben“ und „Muskelaufbau“ zugeordnet sind. So weit die Theorie… kommen wir nun zum praktischen Teil: Unserem Test!

Online Gerichte shoppen und Hunger bekommen

Online Schuhe und Kleidung zu shoppen, sind die Meisten von uns mittlerweile gewöhnt. Und die ein oder anderen werden sicherlich auch schon mal einen Lieferdienst für die Pizza oder den Burger genutzt haben. Gerichte zu bestellen, die dann für uns frisch gekocht und zu einem bestimmten Termin geliefert werden – das war jedoch neu für uns! Und wir müssen ehrlich sein: Wenn man sich bei fit taste online durch das Angebot klickt, bekommt man direkt Hunger. Und dann muss man erst mal bis zum nächsten, passenden Liefertermin warten :-(. Dank den Filtern an der linken Seite kann man einfach eine Auswahl treffen: Möchte man Gerichte, die einen bestimmten Kalorienwert aufweisen? Oder orientiert man sich eher nach High Carb, Low Carb oder Low Fat? Oder legt man Wert auf eine bestimmte Proteinquelle, zum Beispiel Fisch, Huhn oder Rind? Außerdem kann man laktosefreie und nussfreie Gerichte auswählen. Insgesamt ist alles sehr übersichtlich und einfach zu bedienen.

Die Gerichte auf den Bildern online sehen außerdem sehr ansprechend aus und wir hatten schnell eine Auswahl gefunden, die wir testen wollten. Also einfach nur noch die Produkte in den Warenkorb legen, sich weiter zur Kasse klicken, ein Konto erstellen, bestellen und fertig. In Deutschland werden die Gerichte jeweils Mittwochs und Freitags ausgeliefert und entsprechend an den Tagen zuvor frisch gekocht. Da die Gerichte gekühlt geliefert werden und dann auch noch einige Tage lang haltbar sind, kann man bei einer Bestellung gleich die Mahlzeiten für die gesamte nächste Woche planen und kaufen. Die Lieferung kostet pauschal 5,99 Euro pro Bestellung in Deutschland.

Wenn der Postmann zweimal klingelt

… dann sind unsere Gerichte endlich da! An unserem ausgewählten Lieferdatum bekamen wir gegen Mittag ein großes Paket von fit taste. Alle Gerichte waren in einer Art Kühltasche, die mit Kühlakkus gekühlt würde. Die Kühlakkus legten wir gleich bei uns ins Gefrierfach, denn diese können natürlich von uns bei anderen Gelegenheiten wieder verwendet werden. Mit der großen Kühltasche konnten wir nicht so viel anfangen. Online fanden wir jedoch den Hinweis, das fit taste ein Recycling-System anbietet und man nach jeder 3. Bestellung das  Isolationsmaterial und die Kühlakkus zurück schicken kann https://fittaste.com/das-fittaste-recycling-system. Der Karton wurde natürlich von unseren Katzen als Spiel-Box belegt… ;-).

Insgesamt hatten wir nun 8 Gerichte zur Auswahl, die alle einzeln verpackt und verschweißt und circa noch eine Woche lang haltbar waren. Auf jedem Gericht sind die Nährwerte sowie Empfehlungen zur Zubereitung und Lagerung enthalten. Die Gerichte können entweder für ein paar Minuten in der Mikrowelle, in der Pfanne oder im Backofen erwärmt werden – je nachdem, wozu man Lust hat. Egal, welche Wahl man trifft: Es geht schnell und unkompliziert. Wenn die Gericht also einmal geliefert sind, kann man sich ganz schnell seine Mahlzeit zubereiten.

Et voilà: Es ist serviert!

Unsere bestellten Testgerichte waren sehr vielfältig: Gemüse und Nudeln und Fisch und Fleisch und Salat – von allem war etwas dabei. Leider gibt es bei fit taste keine vegetarischen, geschweige denn veganen, Gerichte zur Auswahl, so dass unser Test dieses Mal sehr fleisch-lastig ausgefallen ist:

Green Beef Power
Grüne Bohnen mit Hackfleisch – klingt ziemlich einfach, schmeckte aber super lecker! Das Gericht war mit einer leicht scharfen Sauce versehen, die Bohnen noch schön knackig und das Rinderhackfleisch gut durch gebraten. Drei kleine Champignons hatten sich außerdem noch auf den Teller verirrt – hier hätten uns gerne ein paar mehr Pilze gewünscht. Insgesamt gibt es deshalb 9 von 10 Punkten!

 

 

Tandoori Hähnchenbrust mit Wokgemüse
Das nächste Gericht roch bei der Zubereitung ein wenig nach den Tiefkühl-Nasi-Goreng Mahlzeiten, die es früher bei Muttern gab ;-). Auch hier war das Gemüse knackig und das Fleisch – das eine interessante pinke Färbung hatte – gut durch gebraten, aber immer noch zart. Der leicht scharfe und exotische Geschmack überzeugte uns: 10 von 10 Punkten.

 

 

Chili con carne
Gekühlt hatte das Chili noch eine ziemlich flüssige Konsistenz, zubereitet war es dann aber super: Nicht zu fest, nicht zu flüssig. Mais und Möhrchen waren knackig, aber leider nur wenig vorhanden. Bei diesem Chili lag der Fokus eindeutig auf dem Fleisch. Für unseren Geschmack hätten wir uns mehr Gemüse gewünscht. Insgesamt war das Chili jedoch schön saftig und fruchtig und bekommt 10 von 10 Punkten.

 

 

Lachs mit Gemüsereis
Unser erstes Fischgericht von fit taste – und der Lachs war wirklich super: durch gebraten, aber immer noch schön hell und zart. Dazu gab es hellen und dunklen Reis und ein bisschen Gemüse, aber wirklich nur ein bisschen :-(: Auch hier hätten wir uns definitiv mehr Gemüse im Gericht gewünscht. Außerdem schmeckte zwar alles, aber irgendwie fehlte eine Sauce und der ein bisschen „Pfiff“ – war leider etwas trocken und fade. Deshalb gibt es hier 7 von 10 Punkten.

 

Quinoa Fish
Bei dem zweiten Fischgericht handelte es sich um Rotbarsch auf Quinoa mit Cherry-Tomaten. Der Fisch war wieder sehr zart, jedoch war die Mahlzeit insgesamt etwas zu sauer und einen komischen Nachgeschmack. Der Quinoa Fisch wird leider nicht unser Lieblingsgericht, wir vergeben 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Shrimps mit Asia Nudeln
Als nächstes stand wieder ein Asia Gericht auf dem Menüplan, wobei der exotische Asia-Geschmack hier leider nicht wirklich durch kam. Die Mahlzeit war insgesamt okay, jedoch die Gemüseration mal wieder sehr übersichtlich und auch die Shrimps ließen sich an einer Hand abzählen. Punkte-mäßig landen wir hier bei 7 von 10 Punkten.

 

 

 

Salat mit Hähnchen
Unser erster Salat sorgte kurz für Verwirrung, da auf der Packungsrückseite die Empfehlung zum Erwärmen gegeben wird – genau wie auf allen anderen Packungen. Warmen Salat aus der Mikrowelle wollten wir aber nicht essen, deshalb haben wir nur das Fleisch erwärmt ;-). Der Salat lag bereits 3 Tage im Kühlschrank, war aber in der Packung immer noch schön knackig und frisch und die fruchtigen Stücke Traube und Melone haben uns sehr gut gefallen. Insgesamt war der Salat sehr lecker und erfrischend, nur am Fleisch wurde dieses Mal ein wenig gespart. Wir vergeben 8 von 10 Punkten.

Beef Burger
Auf dem Produktfoto sehen wir ein ordentliche gestapelten Beef Burger – in der Packung liegen nur einzelne Scheiben Rösti, Fleisch und zwei kleine Gurken. Aus diesen Zutaten müssen wir nach dem Erwärmen erst mal etwas zaubern, dass das nach Burger aussieht. Nach Burger schmeckt es letztendlich nicht wirklich, es sind einfach nur Rösti und Fleisch gestapelt. Nichtsdestotrotz schmeckt es und, wir hätten uns mehr frische Zutaten, wie zum Beispiel mehr Gurken und vielleicht noch ein paar Tomatenscheiben, gewünscht. Der Burger erhält 8 von 10 Punkten.

Fazit – Gute Auswahl, schnelle Zubereitung, nix für Vegetarier

Insgesamt waren wir nach dem Test von fit taste sehr zufrieden: Online findet sich bereits eine gute Auswahl unterschiedlicher, gesunder Gerichte, die Lieferung hat problemlos geklappt und alles war super gekühlt. Auch die Zubereitung der bereits vorgekochten Gerichte war schnell und unkompliziert und die Portionen haben uns immer ordentlich satt gemacht. Geschmacklich haben uns nicht alle Gerichte 100 prozentig überzeugt, aber das ist ja auch immer Geschmackssache – an der Zubereitung und frische der Zutaten konnten wir nichts beanstanden! Einziges Manko aus unserer Sicht: Es gibt leider keine vegetarischen und/oder veganen Gerichte. Wenn diese noch zur Auswahl stehen würden, wären wir zufrieden!

Möchtet ihr selbst einmal fit taste testen? Dann haben wir einen 10 % Rabattcode für euch: Einfach den Code fddb bei der Bestellung eingeben!

Hinweis: Die Produkte wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma fit taste zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb, Screenshots von der fit taste Webseite

Das Leben ist kein Zuckerschlecken – Zuckeralternativen im Test

Ein Leben ohne Zucker? Für manche sinnlos, für andere wiederum ein hehres Ziel. Anhänger von Clean Eating legen generell schon viel Wert auf eine zuckerarme Ernährung, indem sie Fertigprodukte vermeiden und mit frischen und natürlichen Lebensmitteln kochen. Komplett zuckerfrei muss das noch nicht sein. Doch gerade jetzt vor Ostern in der Fastenzeit gibt es Menschen, die nicht etwas nur auf Kaffee, Tee und Alkohol verzichten, sondern bewusst Zucker komplett für eine Zeitlang aus ihrer Ernährung streichen. Und dann gibt es mittlerweile auch noch Lebensmittel, die mit Zuckeralternativen gesüßt werden. Und genau solche Produkte durften wir für euch testen!

Der Online Shop NO SUGAR SUGAR bietet seit 2013 Produkte ohne Zucker an. Die Lebensmittel werden alternativ durch Erythrit und Stevia gesüßt. Zum Angebot gehören Aufstriche, Schokoladen und Süßigkeiten, aber auch die Zuckeralternativen Kokosblütenzucker, Erythrit, Xylit und Stevia in purer Form, um Gerichte damit zu verfeinern, sowie andere gesunde und zuckerfreie Lebensmittel wie Chia- und Mandelmehl und Himalaya Salz.

Vor allem Stevia ist in den letzten Jahren als Zuckerersatz immer beliebter geworden. Oftmals wird es auch als natürlich Alternative beworben, jedoch handelt es sich nicht um ein Naturprodukt. Zwar liegt der Ursprung in der Stevia-Pflanze, die Stevioglycosiden – die süß schmeckenden chemischen Verbindungen der Pflanze – müssen jedoch mit einem chemischen Verfahren gewonnen werden. Und genau wie bei herkömmlichem Zucker sollte man den Verzehr von Stevia nicht übertreiben. Empfohlen wird, zehn Milligramm Stevioglycosid pro Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Da manche Stevia mit einem bitteren oder auch lakritzartigen Eigengeschmack verbinden, wird Stevia oftmals mit anderen Süßstoffen oder auch Zucker zusammen verwendet. Man sollte also genau auf die Nährwerttabelle der Lebensmittel schauen, ob bei Stevia-Produkten auch wirklich kein Zucker enthalten ist. Vorteil von Stevia ist jedoch: Es ist nahezu kalorienfrei und nicht kariesfördernd.

Xylit ist ein künstliches Süßungsmittel, das fast genauso süß wie Zucker ist, aber 40 Prozent weniger Kalorien enthält. Nachteil ist jedoch, dass ein übermäßiger Verzehr dieser Zuckeralkohole zu Verdauungsproblemen, vor allem Blähungen oder auch Durchfall, führen kann. Das passiert, weil die Moleküle im Darm vergoren werden und viel Wasser anziehen. Wer also bereits einen sensiblen Darm hat, kann durch den Verzehr von Xylit Beschwerden bekommen. Eine weitere, etwas ungewöhnliche Nebenwirkung, ist der kühlende Effekt auf der Zunge: Xylit entzieht beim Kontakt mit dem Speichel der Umgebung Wärme. Dadurch entsteht ein kühles Gefühl im Mund.

Das gleiche „kühlende“ Phänomen gilt auch für den Zuckerersatz Erythrit: Ebenfalls ein Zuckeralkohol, der eine ähnliche Süßkraft wie Zucker hat und nahezu kalorienfrei ist. Bekannt ist das Produkt auch unter den Markennamen „Xucker light“ oder „Sukrin“. Im Gegenteil zu Xylit verursacht Erythrit keine Verdauungsprobleme und hat auch – im Gegenteil zu Stevia – keinen Nachgeschmack.

Als letzte Zuckeralternative sei an dieser Stelle noch der Kokosblütenzucker genannt. Der Zucker wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen, geschmacklich erinnern die braunen Kristalle eher an Karamell. Vorteil dieses Produkts soll der niedrige glykämische Index sein, der den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe steigen lässt. Außerdem sind im Kokosblütenzucker mehr Vitamine und Mineralien als in herkömmlichen Zucker enthalten. Dafür hat er aber auch wieder viele Kalorien: 384 Kalorien pro 100 g.

Nachdem wir nun wissen, womit wir es eigentlich zu tun haben, können wir uns dem Test und unseren – yiepieehhh – Süßigkeiten widmen ;-). Zum Testen gab es dieses Mal einen Erdnuss Aufstrich, verschiedene Schokoladen, Kokosblütenzucker und Erythrit.

Erdnuss Creme
Dieser süße Aufstrich besteht zu 42 % aus Erdnüssen und wird mit Xylit gesüßt. Die Creme reicht intensiv nach Erdnuss, hat eine schön cremige Konsistenz und lässt sich gut streichen. Pur merken wir den kühlenden Effekt des Xylits sehr, auf dem Brot schmeckt man das dann jedoch nicht mehr heraus und dort überzeugt uns der Aufstrich als super Alternative zu Nutella oder anderen gezuckerten Aufstrichen. Wir vergeben 9 von 10 Punkten.

 

Nuss-Mix Schokolade
Optisch macht die Nuss-Mix Schokolade auf jeden Fall was her: Auf der Rückseite kann man eine Mischung aus verschiedenen Nüssen sehen, die über die Tafel verteilt sind. Leider hat diese „Anordnung“ aber auch ihre Nachteile: Zum einen fallen die ganzen Nüsse schnell heraus, wenn man die Schokolade in Stücke bricht, zum anderen gibt es vor allem am Rand Bereiche, in denen gar keine Nüsse sind. Grundsätzlich lässt sich zu allen von uns getesteten Schokoladen sagen, dass man sie am besten im Kühlschrank lagern sollte, weil sie bei Raumtemperatur doch schnell sehr weich werden und dann auch im Mund die Konsistenz nicht sehr angenehm ist. Anfangs hatten wir sie noch weich probiert und waren leider gar nicht begeistert. Nachdem wir sie aus dem Kühlschrank geholt hatten, war die Schokolade schön fest und knackte beim Reinbeißen: So soll es sein! Jedoch gibt es leider noch einen zweiten Nachteil bei allen Schokoladen, die mit Erythrit gesüßt sind: Wir haben sehr deutlich den kühlenden Effekt im Mund gespürt und das hat uns leider nicht gut gefallen. Das ist natürlich persönliche Geschmackssache und vielleicht gewöhnt man sich auch daran. Bei uns kamen die Schokoladen deshalb aber nicht so gut an.
Die erste Nuss-Mix Schoki bekommt von uns, aufgrund der Nuss-Problematik, 5 von 10 Punkte.

Latte Macchiato
Auf den ersten Blick dachten wir, die Schokolade wäre angelaufen. Aber nein: Es gibt einen hell-dunklen marmorierten Verlauf, der so gewollt ist :-). Die Schokolade riecht sehr lecker nach Kaffee und hat gekühlt auch eine angenehme Konsistenz. Man schmeckt den Kaffee heraus, jedoch nicht so sehr, dass es störend wäre. Geschmacklich also top! Wäre da nicht das kühlende Erythrit 🙁 Wir vergeben 7 von 10 Punkten.

Dunkle Orange

Der Geruch nach Orangen erinnerte uns gleich an Weihnachten. Die dunkle Schokolade schmeckt angenehm, nicht zu süß und leicht nach Orange. Wir merkten jedoch einen leicht herben, kratzigen Nachgeschmack und natürlich wieder den kühlenden Effekt. Wir vergeben hier 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Vollmilch

Die Schokolade an sich ist erst einmal geruchsneutral. Sie schmeckt schokoladig, aber vielleicht nicht ganz so süß wie man es von normal gezuckerten Vollmilch-Sorten gewöhnt ist. Da wir generell nicht so große Vollmilch-Schokoladen-Fans sind (laaaangweilig 😉 ) und auch hier das Erythrit wieder störend war, vergeben wir 6 von 10 Punkten.

 

 

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker war – neben der Erdnuss Creme – eindeutig unser Favorit. Wir lieben den karamelligen Geschmack und süßen gerne unsere Gerichte, Getränke oder auch Süßspeisen mit dem braunen Zucker. Hier geben wir natürlich 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Erythrit + Stevia

Dieser Zuckeralternative besteht aus einer Mischung von Erythrit und Stevia. Somit soll der Stevia Nachgeschmack gemindert werden und trotzdem hat man eine zuckerähnliche Süße, jedoch ohne Kalorien und zahnfreundlich. Wir haben mit dem Zuckerersatz Getränke und Speisen gesüßt und verarbeitet in den Gerichten ist uns der kühlende Effekt des Erythrit zum Glück nicht mehr so aufgefallen. Deshalb bekommt das Produkt 9 von 10 Punkten von uns.

Ihr möchtet selbst eure Erfahrungen mit den NO SUGAR SUGAR Produkten machen? Dann haben wir einen 10 % Rabatt-Gutschein für euch: fddb-test. Dieser gilt bis zum 31.10.2017.

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma NO SUGAR SUGAR zur Verfügung gestellt
Fotos: Fddb

JumpHouse Berlin: Wecke das Kind in Dir

Vor kurzem durften wir eine für uns doch etwas außergewöhnliche Sache testen: Das JumpHouse Berlin – ein riesengroßer Trampolinpark. Trampoline? Das ist doch was für Kinder? Und fällt das überhaupt in die Kategorie „Sport“? Wir wussten nicht wirklich, was uns da erwartet – umso größer waren die Fragezeichen vor dem Test. Aber lest selbst, was die Trampoline mit uns angestellt haben…

Gebäude Jump HouseDas JumpHouse in Berlin Reinickendorf ist ein riesiger Indoor-Trampolinpark mit über 4.000 qm Fläche und mehr als 120 Trampolinen, die auf sieben verschiedene Themenbereiche aufgeteilt sind. So gibt es das FreeJUMP-Feld mit 70 einzelnen Trampolinen unterschiedlicher Größen, eine GameJUMP Area, um Völkerball oder Volleyball zu spielen, zwei Trampoline mit Schaumstoffwürfel-Becken (FoamJUMP) oder Riesen Luftkissen (BagJUMP), SlamJUMP mit Basketballkörben, WallJUMP für Tricks an der Wand und eine Battlebox. Um das JumpHouse nutzen zu können, muss man für eine Stunde Sprungzeit 12,00 Euro zahlen. 90 Minuten kosten 18,00 Euro und 120 Minuten Sprungzeit 24,00 Euro. Die Tickets können ganz einfach online über die Webseite gekauft werden. Hier sieht man direkt, wann das JumpHouse geöffnet hat und zu welchen Uhrzeit noch wie viele Plätze frei sind.

Unser Test-Team bestand dieses Mal aus drei Frauen, wobei eine Kollegin sogar als Jumping Fitness Trainerin arbeitet und somit Trampolin-erfahren ist. Wir sollten jedoch noch herausfinden, dass so ein Trampolinpark sich von einem Fitness Kurs unterscheidet… aber davon später mehr. Als erstes bekamen wir am Empfang spezielle Jump-Socken ausgeteilt, die zum einen durch das Neon-orange auffallen, zum anderen aber praktische Anti-Rutsch-Noppen unter dem Fuß haben, damit man sicher Trampolin springen kann. Danach ging es ab in die Umkleide: Wir hatten schon damit gerechnet, dass es anstrengend werden könnte und in weiser Voraussicht unsere Sport-Klamotten eingepackt. Leider war es in der Umkleide recht kalt und es roch muffig und nach Schweiß. Dieser Raum machte keinen guten Eindruck auf uns… also umso schneller raus in die Jump-Halle!

Die Halle selbst war riesengroß und sehr hell und freundlich. Erst einmal standen wir mit großen Augen vor den ganzen Trampolinen und waren etwas ratlos, was man wo machen kann und wo wir am besten anfangen. Aber das Jump-Team vor Ort gab uns gleich eine kleine Führung durch den Trampolinpark und erklärte uns die unterschiedlichen Stationen. Außerdem war während des gesamten Aufenthalts immer freundliches Personal in der Nähe, das man ansprechen konnte und das die Sicherheit der Teilnehmer im Auge behalten hat. Bei dem ersten Rundgang bekamen wir einen sehr positiven Eindruck vom JumpHouse: Alle Geräte wirkten neu und waren sehr gepflegt und sauber.

Nun konnte es also los gehen. Oder besser gesagt: los springen. Wir müssen gestehen, dass wir anfangs etwas zögerlich waren: Wer springt jetzt los? Wer traut sich? Und wer macht sich – gefühlt – zum Affen? Aber diese Bedenken hatten wir nur ganz kurz. Sobald wir auf den ersten Trampolinen los hüpften, merkten wir gleich: WOW! Das macht ja RIESEN Spaß! Und zum Affen machen? Aber klar doch und sehr gerne! 🙂 Sobald man einmal los gehüpft war, übernahm das Kind in uns das Steuer und es hieß nur noch: Mehr! Höher! Weiter! Mit sehr sehr viel Spaß, viel Lachen und auch sehr viel Schwitzen hüpften wir uns so durch die verschiedenen Stationen:

 

FreeJUMP-Feld: Das große Trampolinfeld ist perfekt dafür geeignet, um sich warm zu hüpfen und vorsichtig zu beginnen. Man kann auf den einzelnen Trampolinen Tricks ausprobieren, von Trampolin zu Trampolin hüpfen und selbst die Wände sind mit Trampolinen ausgestattet.

 

 

GameJUMP Area: Wer spielerisch in der Gruppe hüpfen will, ist hier genau richtig. In den abgegrenzten Bereichen gibt es Spielfelder und Bälle für Volleyball oder Völkerball. Vor allem bei zwei unserer Testerinnen kam dieser Bereich sehr gut an… und mal ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal seine Kollegin abwerfen? 😉

 

FoamJUMP und BagJUMP: Hier laden zwei große Trampoline für ein paar Tricks und gewagte Sprünge ein, denn man landet ganz weich entweder in einem Becken mit Schaumstoffwürfeln oder in einem großen Luftkissen. Nach etwas zögern trauten wir uns hier am Ende sogar einen Salto. Und das machte dann so viel Spaß, dass wir gar nicht mehr damit aufhören könnten. Einziges kleines Manko: Man versinkt dermaßen in dem Luftkissen bzw. den Schaumstoffwürfeln, dass man dort fast gar nicht mehr heraus kommt: Das heraus krabbeln ist fast der anstrengendste Teil der ganzen Übung 😉

SlamJUMP: Du willst noch eine Basketballkarriere starten? Dann solltest Du den SlamJUMP ausprobieren. Noch nie konnte man – dank Trampolin – so easy an den Korb heranreichen. Nur das Dribbeln auf einem Trampolin funktioniert irgendwie… ähm… nicht…

WallJUMP: Wir müssen gestehen, dass wir uns an diesen Bereich nicht heran getraut haben. Auf zwei High-Performance-Trampolinen kann man eine Wand hochspringen und dort verschiedene Tricks ausprobieren. Das überlassen wir dann doch lieber den Profis.

 

Battlebox: Auch wenn es hier gar keine Trampoline gibt, ist dieser Bereich doch ein großer Spaß. Im Stil von American Gladiator balanciert man gegenüber auf einem schmalen Balken und versucht den Gegner in das Schaumstoffwürfel-Becken zu befördern.

 

Zuallerletzt gab es noch eine mit Luft gefüllte Bodenmatte, auf der man turnen konnte. Handstand, Rad schlagen, Flick Flack: Das ist hier alles möglich. Und manch einer erinnert sich vielleicht an den Schulunterricht zurück und was man sich damals alles getraut hat…

Nach einer Stunde hüpfen waren wir sehr erschöpft und durchgeschwitzt, aber auch sehr glücklich. Wir hatten uns ziemlich verausgabt und wurden mit jedem Hüpfer immer mutiger. Ein Aufenthalt im JumpHouse ist also definitiv nicht nur Kinderkram, sondern echter Sport! Bei einer Stunde Jumpen kann man bis zu 1.000 Kalorien verbrennen! Nicht schlecht 🙂 Und unsere Jumping-Fitness Kollegin stellte fest, dass es einen Unterschied zum Jumping-Kurs in den Fitness-Studios gibt. Während man dort eher kleiner und schneller hüpft, laden die großen Trampoline im JumpHouse vor allem zu hohen Sprüngen ein – und dafür braucht man mehr Kraft und Körperspannung. Die nächsten Tage hatten wir auch alle mit Muskelkater zu kämpfen.

Kleine „Abzüge“ bei unserem Test gab es durch die ungemütlichen und muffigen Umkleiden. Außerdem gab es zwar überall im JumpHouse Hinweistafeln mit den allgemeinen Regeln. Aber an den unterschiedlichen Stationen hätten wir uns doch etwas mehr Infos gewünscht: Wie lauten die Regeln für das Völkerball-Spiel? Vorschläge für verschiedene Tricks oder ähnliches… Außerdem ist das JumpHouse sehr beliebt und ausgebucht. Der Spaß ist also definitiv nichts für Kurzentschlossene. Aber abgesehen davon hatten wir einen Riesenspaß, haben uns ordentlich sportlich bestätigt und vergeben 10 von 10 Punkten! Und keine Sorge: Den Trampolinspaß gibt es nicht nur in Berlin. Auch in Hamburg, Flensburg, Köln und Leipzig gibt es ein JumpHouse und sechs weitere Standorte sollen 2017 eröffnet werden!

Hinweis: Die Nutzung des Trampolinparks wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JUMP House zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Soulfood LowCarberia: Kohlenhydratarme Lebensmittel im Test

Weihnachten steht kurz vor der Tür und wir haben sicherlich alle schon wieder viel zu viel gesündigt und Süßes gegessen? Die Spekulatius und der Schoko-Nikolaus zu Hause, der Crêpe auf dem Weihnachtsmarkt und die Printen im Büro. Und so lecker das alles auch ist, ein bisschen schlechtes Gewissen hat man doch ab und an mal. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass wir LowCarb Produkte von Soulfood LowCarberia testen durften. Zum einen war es eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Weihnachts-Süßigkeiten. Und zum anderen verspricht LowCarb einen Genuss ohne Reue, da diese Produkte weniger Zucker und Kohlenhydrate enthalten.

gesamtSoulfood LowCarberia ist ein Online Shop für LowCarb Produkte. Die Gründerin Jasmin Mengele begann 2012 mit einem Food Blog über LowCarb, eröffnete dann ein Café in Nürnberg und veröffentliche auch ein Buch zu dem Thema. In dem Online Shop gibt es nun deutschlandweit alle LowCarb Produkte, die Jasmin in ihrer Küche entwickelt hat. Das Angebot umfasst Lebensmittel zum Kochen und Backen, Naschen und Knabbern sowie LowCarb Getränke. Für unseren Test haben wir uns vier Produkte genauer angeschaut: eine Weißbrot Backmischung, einen Tassenkuchen, einen Erdbeer Fruchtaufstrich sowie eine Haselnuss Nougat-Creme.

Test Backmischung „Weißbrot“

soulfood-lowcarberia-backmischung-weissbrotBei diesem Produkt handelt es sich um eine Backmischung für ein kohlenhydratarmes und glutenfreies Eiweißbrot. Die Mischung besteht unter anderem aus Kokosmehl, Flohsamenschalen und Eiklarpulver, es ist somit also nicht vegan. Mit einer Dose der Backmischung können entweder ein großes Laib Brot, zwei kleine Laib Brot oder ca. 10 Brötchen hergestellt werden. Die Zubereitung für das Brot ist einfach und anschaulich auf der Packung beschrieben: Man misst 110 g von der Backmischung ab und vermengt das Pulver mit etwas Wasser 5 Minuten lang mit dem Knethaken. Nach Bedarf kann man den Teig mit Gewürzen oder Körnern verfeinern. Wir haben uns für die „normale“ Variante entschieden und keine weiteren Zutaten hinzugefügt. Nun muss der Teig nur noch 60 Minuten in den Ofen.

brot-kuchenNach dem Backen erhielten wir ein etwas unförmiges Brot, eher ein geknautschtes Brötchen. Das kann aber an unseren fehlenden handwerklichen Fähigkeiten liegen. Wir ließen das Brot abkühlen und waren sehr gespannt auf die erste Scheibe. Noch ein bisschen warm schmeckte das Brot lecker, nur in der Mitte war es noch etwas „matschig“. Vielleicht hätten wir es noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen sollen, das konnten wir nur leider von außen nicht sehen. Beim ersten Testen schmeckte das Brot gut, jedoch stellten wir es erst einmal zur Seite, da wir nicht ein ganzes Brot auf einmal essen wollten. Als wir am nächsten Tag wieder eine Scheibe kosten wollten, hatte das Brot plötzlich eine sehr „gummi-artige“ Konsistenz und schmeckte uns leider nicht mehr so gut. Deshalb gibt es von uns nur 5 von 10 Punkten.

Test Backmischung Tassenkuchen „Cinnamon White Chocolate“

soulfood-lowcarberia-tassenkuchenNach dem Brot waren wir bereit für süßen Nachtisch. Und ein Weiße-Schokolade-Zimt-Tassenkuchen klang dann doch plötzlich sehr weihnachtlich :-). Auch hier ging die Zubereitung wieder ganz einfach: Etwas Pulver abmessen, Wasser dazu und beides direkt in einer Tasse vermengen. Der Kuchen kann entweder in der Mikrowelle oder im Ofen gebacken werden. Wir entschieden uns für den Ofen und konnten nach 15 Minuten den fertigen Tassenkuchen bewundern. Er roch schon wunderbar süß und weihnachtlich und nachdem er ein wenig abgekühlt war, mussten wir auch sofort probieren. Und dieser Kuchen hat uns voll überzeugt: Die Konsistenz war angenehm fluffig, der Kuchen schmeckte nach Schokolade und Zimt, war aber nicht zu süß. Der Tassenkuchen bekommt von uns 10 von 10 Punkte!

Test Fruchtaufstrich Erdbeer

soulfood-lowcarberia-fruchtaufstrich-erdbeertDie Erdbeer Marmelade besteht zu 64 % aus Erdbeeren und wird durch das Süßungsmittel Xylit gesüßt. Die Marmelade testeten wir mit dem noch lauwarmen Weißbrot und wir waren angenehm überrascht. Die Konsistenz erinnerte an ein Fruchtpüree, es waren keine „ekligen“ Gelantinestücke zu spüren. Der Aufstrich schmeckt sehr frisch und fruchtig, aber nicht zu süß. Für unseren Geschmack genau richtig: 10 von 10 Punkten.

Test Haselnuss Nougat-Creme

soulfood-lowcarberia-haselnuss-nougat-cremetDieser süße Brotaufstrich von Soulfood LowCarberia ist quasi eine LowCarb Version von Nutella. Anstatt Zucker enthält die Haselnuss Nougat-Creme Erythrit als Süßungsmittel. Wir waren vor dem Test sehr gespannt auf dieses Produkt, da wir Nutella eigentlich sehr gerne mögen, uns jedoch der süßen Sünde immer bewusst sind. Nun also eine LowCarb Version davon… kann diese an das bekannte Produkte heranreichen? Als erstes genehmigten wir uns die Creme pur auf einem Löffel. Und waren doch sehr überrascht, dass dieses Produkt eindeutig nicht wie Nutella schmeckt. Die LowCarb Variante ist sehr viel weniger süß und auch von der Konsistenz nicht so cremig, sondern flüssiger. Während die eine Testerin trotzdem gefallen an der Creme fand und sie geschmacklich mit Eiskonfekt verglich und gerne für den süßen Hunger zwischendurch löffelt, konnte die andere Testerin, eine bekennende Nutella-Liebhaberin, nicht so viel mit dieser Variante anfangen.

nuss-nougat-erdbeereAuf dem Brot konnte die Creme dann aber beide überzeugen: Klar, auch hier schmeckt der Aufstrich bei weitem nicht so süß wie Nutella, er verleiht jedem Brot aber eine süße Note und macht auch viel schneller satt als das zuckersüße Pendant. Wir geben der Haselnuss Nougat-Creme 7 von 10 Punkten.

LowCarb für Jedermann?

Die von uns getesteten Produkte schnitten unterschiedlich ab, was aber natürlich auch immer subjektiv und Geschmackssache ist. Grundsätzlich finden wir es toll, dass es mittlerweile eine große Auswahl an LowCarb Produkten gibt: In dem Online Shop Soulfood LowCarberia findet bestimmt Jeder, der auf eine kohlenhydratarme Ernährung Wert legt, seine Lieblingsprodukte. Falls ihr die Produkte von Soulfood LowCarberia selbst gerne ausprobieren möchtet, haben wir einen 10 % Gutschein für euch: FDDBSLC10. Dieser gilt bis zum 31.12.2016.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma SOULFOOD LowCarberia zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

GymEntry im Test – Trainieren ohne Vertrag

Wir haben ja schon einige Sportangebote testen können. Dieses Mal gab es wieder etwas neues für uns: GymEntry – eine App, über die man Fitnessstudios in seiner Nähe buchen kann, ohne gleich einen monatelangen Vertrag abschließen zu müssen. Macht das Sinn? Und macht das Spaß? Das erfahrt ihr hier in unserem Test.

screenshot_20161103-155905GymEntry ist eine App für Android und iPhone, über die man Fitnessstudios in seiner Nähe suchen und dann direkt ein Tages-, Wochen- oder Monatsticket buchen kann. Die Anmeldung erfolgt in der App, man registriert sich einmalig per E-Mail und kann in der App PayPal oder eine Kreditkarte als Zahlungsmethode hinterlegen. Danach klickt man oben links auf Suche und eine Karte mit markierten Fitness-Angeboten in der Umgebung erscheint. Leider ist immer als erstes Hamburg ausgewählt und wir mussten jedes Mal aufs neue „Berlin“ in der Suche eingeben, damit wir die Angebote in Berlin sehen konnten. Hier wäre es schön, wenn man in der App seine Heimatstadt als Vorauswahl hinterlegen könnte. Die App bietet aktuell Angebote für die Orte Hamburg, Berlin, München, Köln, Stuttgart und Düsseldorf an.

 

Fitnessstudio auswählen

screenshot_20161103-160921Wenn man ein interessantes Angebot in seiner Stadt gefunden hat, gelangt man per Klick auf ausführlichere Informationen zu dem Angebot. GymEntry bietet in der App aktuell ein Netzwerk aus kleinen bis mittelgroßen Fitnessketten. Zu den kooperierenden Fitnessstudios gehören zum Beispiel Holmes Place, Injoy Studios oder EMS Anbieter. Jedes Fitnessstudio wird mit seinem Angebot vorgestellt und man erhält Informationen zu Öffnungszeiten, Webseite und Adresse. Außerdem gibt es einen Anruf-Button, um direkt bei dem Studio anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Leider ist jedoch nicht bei jedem Studio die Nummer hinterlegt. Unten werden die verschiedenen Tickets aufgelistet, die das Studio anbietet. Hier kann man ganz einfach auswählen, ob man ein Tages-, Wochen- oder Monatsticket kaufen möchte. Manchmal gibt es auch noch vergünstigte Tickets für bestimmte Uhrzeiten am Tag.

Ticket kaufen – ohne Vertragsbindung

screenshot_20161103-161332Alle Tickets werden dabei einmalig gekauft, ohne Vertragsbindung. Und genau das ist der Vorteil der App: Man kann spontan entscheiden, wenn man einen Tag zum Trainieren zum Holmes Place gehen möchte und die nächste Woche zwei Termine beim EMS Studio wahrnimmt. Oder man möchte eine Woche „Vollgas“ geben und kann sich ganz einfach ein Wochenticket kaufen und danach in den Urlaub fahren, ohne dass man weiter an ein Abonnement gebunden ist. Nach Kauf erhält man eine E-Mail mit allen Informationen zu der Transaktion sowie ein Ticket in der App. Auf dem Ticket befindet sich ein Code, den man später beim Fitnessstudio vor Ort angeben muss. Die gekauften Tickets sind 30 Tage lang gültig, man muss sie also nicht sofort am gleichen Tag einlösen.

Bei den Partnern vor Ort

Wenn man ein Ticket für ein „normales“ Fitnessstudio gekauft hat, kann man einfach am gewünschten Tag dort vorbei gehen und den Code einlösen. Es gibt aber auch Partner, bei denen man erst anrufen und einen Termin vereinbaren muss, weil EMS-Trainings zum Beispiel immer unter Aufsicht und Anleitung eines Trainers stattfinden. Bei den von uns geführten Telefonaten wussten nicht immer alle Partner sofort, um was es sich bei GymEntry handelt. Da es die App noch nicht so lange gibt, waren anscheinend noch nicht alle Mitarbeiter über die Zusammenarbeit informiert. Aber nach kurzem Nachfragen war es dann immer kein Problem, einen Termin zu vereinbaren und auch das Einlösen des Codes funktionierte vor Ort.

Fazit – Für wen eignet sich die App?

screenshot_20161104-171118Auch wenn es noch ein paar kleine Verbesserungsvorschläge für die App gibt, fanden wir sie im Großen und Ganzen doch sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Man findet einfach Fitnessangebote in seiner Nähe und auch der Kauf der Tickets verlief problemlos. Dank der App konnten wir verschiedene Angebote ausprobieren, zu denen wir sonst wahrscheinlich nicht gegangen wären. Bisher hatten wir zum Beispiel EMS Training nie wirklich „auf dem Schirm“. In der App gab es jedoch gleich zwei EMS Anbieter in unserer Nähe und dann reizte es uns doch einmal, dieses Training auszuprobieren. Und dank der App konnten wir das ganz einfach buchen und mussten uns nicht gleich an einen Vertrag binden. Und wenn einem zwischendurch mal nach einem „ganz normalen“ Fitnesskurs oder einer Runde auf dem Laufband ist, findet man sicherlich das passende Angebot bei einer Fitnesskette in seiner Nähe.

Ein bisschen umständlich fanden wir es, dass man oftmals doch wieder direkt mit dem Partner Kontakt aufnehmen musste. So nutzt man erst die App, um das Ticket zu kaufen, muss dann aber ggf. noch einen Account bei einem der Fitnesspartner anlegen oder dort anrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Hier war es manchmal schwierig, die Partner telefonisch zu erreichen oder Termine waren für die nächsten Tage schon alle belegt. Außerdem hoffen wir, dass bald noch mehr Angebote in der App verfügbar sein werden. So war leider das Fitnessstudio, dass direkt bei uns um die Ecke ist, nicht dabei. Und hier kommt dann wieder „faule Schweinehund“ ins Spiel: Lange Fahrzeiten bis zum nächsten Studio wollten wir nicht in Kauf nehmen bzw. senkten unsere Motivation doch ungemein ;-).

GymEntry lohnt sich also für alle, die entweder gerne neue Angebote oder Fitness-Arten testen möchten, beruflich viel in den deutschen Großstädten unterwegs sind und dort überall trainieren möchten oder generell flexibel bleiben möchten. Und mit steigender Anzahl der Kooperationspartner ist dann auch für jeden was dabei, direkt um die Ecke ;-).

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma GymEntry zur Verfügung gestellt.

Screenshots: GymEntry

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