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FeetUp®- Oder wie man Kopfstand in der Luft macht

Da ist sie wieder, so eine Erfindung, die uns nicht in Ruhe lässt, den Sportler in uns triggert und die wir unbedingt ausprobieren möchten. Diesmal geht es um den FeetUp® Kopfstandhocker, der uns für unseren Test freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Ihr habt euch sicher alle schon einmal im Kopfstand probiert, übt den sogar fleißig momentan oder wollt vielleicht mal wieder das Kind in euch wecken? Dieser Hocker wurde speziell dafür gebaut, umgekehrte Körperhaltungen ohne Probleme und vor allem ohne Druck auf Kopf, Nacken und Schultern ausführen zu können. Dies ist besonders für Anfänger oder „Wiedereinsteiger“ interessant, die vielleicht noch nicht 100%ig das Körpergefühl für den Kopfstand haben, aber diesen praktizieren möchten und eventuell das Ziel verfolgen, den Kopfstand einmal ohne Hilfe beherrschen zu können. Besonders bei den Yogis ist dieses Bedürfnis offensichtlich vorhanden und da wir uns dazu zählen, steigen auch wir ein in die wunderbare Erfahrung der schwebenden Umkehrhaltungen.

Der normale Kopfstand birgt viele Risiken

Auch wenn es auf Fotos oder in Videos leicht aussieht – der herkömmliche Kopfstand ohne Hocker birgt für Ungeübte viele Risiken. Man kann ihn tatsächlich auf dem Kopf ausüben oder beide Hände bzw. die Unterarme zur Stütze verwenden. Das kann aber sehr schmerzhaft für den Kopf werden, weil der Druck des Körpergewichts zu groß sein könnte. Falls ihr ungeübt seid, kann sich dieser Druck sogar negativ auf den Nacken und die Halswirbelsäule auswirken. Wenn man den Kopfstand ohne Wand übt, fällt man zudem definitiv um. Auch das muss zunächst kontrolliert praktiziert werden. Hier ist sehr viel Körperspannung, Ruhe und Konzentration gefragt. Für Anfänger nicht immer ganz einfach. Und wie bekommt man eigentlich die Beine in die Luft ohne Schwung? Tja, das alles geht mit dem FeetUp® ziemlich gut.

Der Kopfstand mit dem Feetup oder: #Feetupasana

Der FeetUp® Kopfstandhocker erleichtert den Einstieg in die Kopfstandpraxis erheblich. Man bereitet sich zunächst einige Sekunden am Feetup vor, indem man Schultern und Nacken etwas dehnt. Es ist wichtig, diese Bereiche gut aufzuwärmen. Auf dem beiliegenden Poster findet ihr dafür detaillierte Übungen und Anleitungen.

Nach der Aufwärmphase steckt ihr den Kopf in das dafür vorgesehene Loch im Hocker und bleibt zwei Fingerbreit vom Polster mit dem Nacken entfernt. Die Hände befinden sich zur Unterstützung auf dem Holz vor dem Polster. Nun bildet ihr ein menschliches Dreieck, indem ihr den Po gen Decke streckt, während die Füße auf dem Boden bleiben. Ihr könnt jetzt mit den Füßen Richtung Hocker laufen. Der Kopf steckt immer noch im Hocker, die Schultern und der Nacken sollten entspannt sein. Vertraut euch! Nun werden die Beine zum Körper gebeugt, eins nach dem anderen, die Knie zeigen jetzt zur Brust und die Füße sind bereits in der Luft.

Sodann schwebt ihr schon als „Päckchen“ im Hocker. Nun könnt ihr die Beine strecken und euch erstmal an dieses schwebende Gefühl gewöhnen. Anfangs spürt ihr vielleicht noch etwas Druck auf den Schultern, da wo man auf dem Polster aufliegt. Daran gewöhnt man sich aber nach einer Weile und der Druck verschwindet. Bitte versucht aktiv, diesen Bereich zu entspannen und nicht zu verkrampfen. Es könnte auch noch etwas wackelig sein, da sich die gestreckten Beine in alle Richtungen bewegen wollen. Hier solltet ihr euch konzentrieren und mit dem Körper zentrieren, also eure Mitte finden und versuchen nicht zu viel zu wackeln. 😉 Der Blick ist nicht zum Boden gerichtet, sondern geradeaus. Ihr seht die Welt nun „upside down“. Et voilà – ihr schwebt im Kopfstand und es war gar nicht so schwer, oder? Am Anfang bleibt ihr nur einige Sekunden im Kopfstand. Dann zieht ihr zunächst die Knie wieder zur Brust und stellt die Füße wieder am Boden ab. Zu zweit lässt sich das Ganze übrigens auch gut ausführen, da man sich hier gegenseitig korrigieren und helfen kann. Außerdem solltet ihr den Hocker unbedingt an eine Wand stellen, falls es doch mal Gleichgewichtsprobleme geben sollte.

Mit dem FeetUp® kann man viele Übungen ausführen, die im Yoga invers sind. Zudem kann man im bzw. am Hocker Spagat, Grätschen, Rotationen, Vor- und Rückbeugen, die Schulterbrücke, Entspannungsübungen, Meditation, das Rad, Armbalancen wie die Krähe und viele andere Asanas üben. Auch Liegestütze lassen sich gut üben und sogar der umgekehrte Schneidersitz ist möglich. Komplette Flows kann man mit dem FeetUp® auch durchführen. Ihr könnt ganze Yogastunden mit diesem Hocker vollbringen. Man kann ihn aber auch einfach mal zum Sitzen verwenden, als Laptoptisch oder als Ablage für den Klamottenberg, der sich im Laufe der Woche angesammelt hat.

Was wir auch wirklich toll finden, ist die Möglichkeit, mit dem Hocker die Bauchmuskulatur zu trainieren. Die gestreckten Beine nur mit Hilfe der Bauchmuskeln nach oben zu ziehen ist gar nicht so einfach wie es aussieht. Aber auch diese Übung fällt irgendwann leichter und eine kräftigere Coremuskulatur ist nach einiger Zeit deutlich wahrnehmbar.

Fun Fact: Der Kopfstand wurde von den ersten Yogis praktiziert, weil sie annahmen, die Lebensenergie fließe so zurück in den Kopf und das Leben würde verlängert. Das sei jetzt mal so dahingestellt. Jeder ist selbst für seine Lebensenergie verantwortlich. Ein Kopfstand schadet da sicherlich nicht, sofern man keine Probleme mit dem Blutdruck oder irgendwelche Verletzungen hat. Bitte fragt bei körperlichen Problemen vor der Nutzung des Hockers immer einen Arzt. Bei Schwangerschaften, Problemen mit dem Augeninnendruck, nach OP’s usw. verwendet den Hocker bitte nicht. Personen mit einem Körpergewicht über 120 kg sollten den Hocker auch nicht verwenden.

Unser Fazit: We love! Alle Daumen nach oben für diesen tollen Hocker! Auf Instagram kann man an sehr schönen FeetUp® Challenges teilnehmen. Dort findet ihr auch ganz viele Anregungen, wie ihr den FeetUp® zum Üben verwenden könnt. Bei Facebook werden oft auch online Kurse zum FeetUp® angeboten. Die kann man dann zu Hause live mitmachen, wenn man möchte. Für 129,- € in der normalen Version mit dem weißen Polster ist er ein teures Stück. Aber die Herstellung erfolgt auch in der EU, es ist keine billige Chinamassenware und die Qualität stimmt absolut bei diesem Preis. Das Polster ist vegan (kein Leder). Für jeden verkauften Hocker wird ein Betrag an „Trees for the Future“ gespendet, so dass bereits tausende Bäume in Indien gepflanzt werden konnten. Der Hocker wird zerlegt geliefert, ist aber blitzschnell zusammengebaut.

Mit diesem Rabattcode spart ihr 10 € beim Kauf eines FeetUp®: [fddbyoga]

Hinweis: Der FeetUp® Kopfstandhocker wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Freigeist Products GmbH zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga unterwegs: Testbericht Yoga-Reisematte

Diesen Sommer waren wir viel unterwegs: Sommerurlaub, ein kleiner Ausflug am Wochenende oder auch mal eine berufliche Reise. Das schöne dabei war: Wir mussten auf unsere Yoga-Praxis nicht verzichten, denn die Übungen kann man überall machen. Noch besser ist es natürlich, wenn man auch eine Yogamatte dabei hat. Zum Glück durften wir die yogimat® sun travel testen!

Alle Yogis kennen das Problem: die richtige Matte zu finden. Die eine ist zu rutschig, die andere zu weich oder zu hart, am besten wäre ein Produkt aus ökologischer Produktion und schön aussehen sollte sie auch noch. Und dann hat man seine perfekte Matte gefunden und merkt, dass man sie leider nicht mit den Urlaub nehmen kann, weil sie zu schwer ist oder gerollt einfach nicht in den Koffer passt. Aus diesem Grund gibt es spezielle Reise-Yogamatten, die dünner sind und sich falten lassen. Für euch haben wir die Yogamatte yogimat® sun travel aus dem Onlineshop yogistar.com getestet.

Die Yogamatte besteht aus einem speziellen Naturkautschuk und ist ganz und gar ökologisch sowie schadstofffrei. Sie ist für Allergiker geeignet und auf der Webseite wird auf die besondere Rutschfestigkeit hingewiesen. Nach dem Auspacken fiel uns als erstes der intensive Geruch auf: die Matte roch extrem nach Gummi. Und da man beim Yoga oftmals direkt mit der Nase auf der Matte liegt, war das anfangs etwas unangenehm. Nach ein paar Tagen Auslüften verflog der Geruch jedoch. Als nächstes bemerkten wir die bereits auf der Webseite beworbene Rutschfestigkeit. Die Oberfläche der Matte ist wirklich sehr rutschfest, man könnte sie schon fast als ein wenig „sticky“ bezeichnen. Dadurch „ruckelt“ der Fuß vielleicht manchmal ein wenig, wenn man ihn in den Kriegerpositionen umsetzen will. Bei vielen anderen Asanas gibt die Matte dadurch extrem gut Halt. Vor allem im herabschauenden Hund rutschen hier die Hände endlich nicht mehr nach vorne weg.

Natürlich haben wir die Matte nicht nur zu Hause getestet, sondern auch mit auf Reisen genommen. Da die Matte recht dünn ist, lässt sich sich gut zusammenfalten und in den Koffer legen. Vor Ort sollte man dann die Matte jedoch wieder „entknicken“ und lieber aufgerollt lagern, damit keine bleibenden Knickfalten entstehen. Die Handhabung beim Transport hat uns sehr gut gefallen. Andererseits führt die Dünnheit der Matte zu ein paar Nachteilen: Auf unebenem Boden, zum Beispiel auf einer Wiese, lässt sie sich nicht richtig hinlegen und wellt sich, da sie zu leicht ist. Außerdem spürt man schnell harte Böden und sie polstert kaum.

Auch beim Wanderlust 108 Event hatten wir die Reisematte und unsere normale Matte dabei. Und hier erwies sich die normale Matte schnell als zu rutschig, also legten wir die yogimat® sun travel oben drauf und jetzt war es perfekt: Polsterung dank normaler Matte und Rutschfestigkeit dank Reisematte ;-). Letztendlich hat uns die Reisematte überzeugt: Natürlich ist sie etwas dünner als normal, dafür lässt sie sich aber sehr gut transportieren, das Material fühlt sich angenehm an und ist super rutschfest. Außerdem kann die Yogamatte bei 30° in der Waschmaschine gewaschen werden. Diese Matte werden wir ab jetzt immer im Urlaub dabei haben.

Hinweis: Das Produkt wurde uns freundlicherweise von der Yogistar Vertriebs GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga mal anders Teil III: Mit dem Yogaboard auf dem Trockenen surfen

Unsere Artikelreihe über Yoga geht in die nächste Runde und dieses Mal möchten wir über ein Yogaboard berichten. Das große Holzboard konnten wir beim Wanderlust 108 Event bei gleißendem Sonnenschein auf dem Tempelhofer Feld in Berlin testen.

Wanderlust 108 ist eine Veranstaltung, die auf der ganzen Welt an unterschiedlichen Orten stattfindet. Es ist eine Art Triathlon, der aus einem 5 Kilometerlauf, 90 Minuten Yoga und einer halben Stunde Meditation besteht. Wir haben das Event genutzt, um noch mehr in die Yoga-Welt rein zu schnuppern. Da es wirklich sehr sehr heiß an diesem Tag war und wir uns momentan mehr für Yoga als fürs Laufen begeistern können, haben wir den morgendlichen Run einfach geschwänzt ;-). Dafür starteten wir dann mit der 90-minütigen Yoga Session durch, die – vor allem mittags bei der sengenden Hitze – wirklich anstrengend und schweißtreibend war. Während der abschließenden Meditation ließen wir uns den Wind um die Nase wehen und die Gedanken zur Ruhe kommen. Danach waren wir bereit für neue Yoga-Abenteuer und nahmen am Yogaboard-Kurs teil.

Yogaboard-Was? Dieses Board ist leider nicht zum Surfen geeignet, sondern wurde konzipiert, um darauf Yoga zu machen. Es handelt sich um ein körpergroßes Holzbrett, das innen hohl ist und deshalb nur 11 Kilogramm wiegt. Das Yogaboard, oder auch Balanceboard genannt, hat eine gebogene Unterseite, wodurch es leicht nach vorne und hinten sowie zu den Seiten schwankt. Entsprechend herausfordernd ist es, die Yoga Asanas auf dem Board zu praktizieren, da durchgehend die Balance gefordert wird. Das Üben auf dem Board kann somit den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung sowie die Rumpfmuskulatur stärken. Das Brett eignet sich dabei für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Yogis gleichermaßen.

Der Kurs auf den Yogaboards wurde – wie beim Yoga üblich – barfuß durchgeführt. Das Holz fühlte sich unter den Füßen angenehm an und beim ersten Betreten wackelte es gar nicht so stark wie befürchtet. Dann ging die Stunde los mit einem üblichen Ablauf: Ankommen, Dehnen, Sonnengrüße, Kraftübungen und Endsequenz. Und jetzt merkten wir bei einigen Übungen die Herausforderung des Boards: Der Wechsel zwischen den Asanas beziehungsweise alle Übungen und Schritte mussten langsamer und bedachter durchgeführt werden und es erforderte mehr Konzentration. Während wir auf normalem Boden geübt die Positionen wechseln, wackelte hier das Brett doch immer mal und wir gerieten häufiger aus der Balance.

Letztendlich unterschied sich die Yoga-Praxis auf dem Board nicht komplett von der auf normalem Boden. Bei manchen Balance- oder Kraftübungen fordert es den Yogi jedoch mehr heraus und man lernt so besser, seinen Körper zu beherrschen und die Asanas sauber durchzuführen. Das Board führte zu geteilten Meinungen bei uns im Team: Während die eine Kollegin nicht wirklich beeindruckt war, fand die andere das Balanceboard gut und sinnvoll. Letztendlich ist es wie immer beim Yoga: Jeder macht die Praxis für sich und seinen Körper und Geist und muss selbst herausfinden, was zu einem passt :-).

Preislich ist das Yogaboard mit 369,00 Euro definitiv kein Schnäppchen und deshalb sicherlich für eine Nutzung „nur mal ab und zu“ zu teuer. Das Board hält jedoch immer mehr Einzug in lokale Yoga- und auch Fitnessstudios, so dass man es dort auf jeden Fall einmal ausprobieren sollte! Hier gibt es außerdem noch Videos mit Übungen für das Board.

Hinweis: Die Teilnahme an dem Kurs wurde uns freundlicherweise von der Strobel & Walter GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga mal anders Teil I: Schwitzen bei 37 Grad

In unserem ersten Artikel über Yoga haben wir bereits Hintergründe sowie Vor- und Nachteile von Yoga beschrieben. Im Laufe der nächsten Artikel möchten wir euch gerne etwas ausgefallenere Yoga-Arten vorstellen, angefangen mit Hotpod Yoga.

Unter den Begriff Hot Yoga fallen sowohl Bikram als auch Hotpod Yoga. Beim Hot Yoga wird eine Serie von Asanas, Yoga-Übungen, in einem heißen Raum bei circa 35 – 40 Grad Celsius praktiziert. Durch die Wärme sollen Muskeln und Sehnen geschont und das Verletzungsrisiko minimiert werden. Die Hitze sorgt dafür, dass das Binde- und Muskelgewebe weicher und elastischer wird und so die Bewegungsmöglichkeiten bei der Yoga Praxis größer als im kalten Raum werden.

Das besondere beim Hotpod Yoga ist der sogenannte Pod: Ein aufblasbarer, kokon-artiger Raum, der auf 37 Grad Celsius erwärmt wird. Durch eine kleine Öffnung betritt man das warme „Zelt“, das in gedimmtes, lilafarbenes Licht getaucht ist und Platz für bis zu 20 Teilnehmer bietet. Es ist ziemlich dunkel in dem Pod und man spürt sofort die warme Luft und hört sanfte Hintergrundmusik. Da das Material des Pods atmungsaktiv ist, wird die alte, verbrauchte Luft während des Trainings nach außen transportiert, während im Inneren frische, warme Luft verströmt wird.

Bei unserem Test erschien die Situation etwas surreal: Mitten am Tag betraten wir den Raum mit dem Hotpod, draußen heller Sonnenschein. Und dann schlüpften wir – mit luftig-leichter Sportkleidung – in den dunklen und warmen Pod und fühlten uns wie in einer anderen Welt. Anfangs fühlten wir uns etwas von der Außenwelt abgeschnitten und mussten uns erst einmal auf die neue Situation einlassen. Doch dann merkten wir im Laufe der Yoga-Stunde, dass der dunkle Raum half, uns ganz auf die Übungen, auf unseren Körper und auf das „hier und jetzt“ zu konzentrieren. Es gab einfach wenig Ablenkungsmöglichkeiten und die gesamte Konzentration war auf die Yoga Praxis fokussiert. Selbst die Schweißtropfen, die nach einiger Zeit anfingen, am Körper herab zu laufen, waren nur kurz irritierend und lenkten letztendlich auch die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper.

Die Yoga-Übungen waren klassische Asanas, die man auch bei normalen Yoga-Stunden praktiziert. Die Hitze war angenehm, nicht zu heiß, und machte den Körper schön geschmeidig: Es fühlte sich nach „mehr Flow“ an. Für uns war das Hotpod Yoga eine schöne kleine Auszeit vom Alltag und wir können diesen Style Jedem empfehlen, der beim Yoga noch mehr bei sich und seinem Körper ankommen möchte. Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden oder akut eine Entzündung haben, sollten Hot Yoga jedoch lieber meiden.

Hotpod Yoga ist übrigens auch Partner beim Urban Sports Club. Wer dort Mitglied ist, sollte das Angebot auf jeden Fall nutzen. Ansonsten kostet eine Stunde 15,00 Euro. Es gibt jedoch auch 5er oder 10er Karten oder Mitgliedschaften für einen bestimmten Zeitraum, zum Beispiel eine Woche oder ein Monat. Diese große Auswahl an verschiedenen Mitgliedschaften gefällt uns: So ist man flexibel und es ist bestimmt für Jeden etwas dabei. Außerdem können Klassen ganz einfach online über die Webseite gebucht werden.

 

Hinweis: Die Teilnahme am Kurs wurde uns freundlicherweise von der Firma Hotpod Yoga Ltd kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb, Screenshots: hotpodyoga.com

ride.bln – Darkroom Cycling zu Club-Musik ;-)

Der Sommer naht, es wird mal wieder Zeit für Sport. Dieses Mal haben wir uns für euch auf’s Rad gesetzt. Aber nicht auf irgendeines: Wir haben – quasi im Dunkeln zu Clubmusik – einen Ride für euch mit gemacht. Das klingt sehr mysteriös? Fanden wir auch und wollten es natürlich testen und euch jetzt davon berichten!

ride.bln ist ein Fullbody-Workout auf dem Bike, bei dem Ausdauer- und Krafttraining kombiniert werden. Das ganze nennt sich dann Fullbody-Cycling. Das ist aber nicht das einzig Besondere: Der Clue besteht darin, dass das Cycling in einem abgedunkelten Raum mit Kerzenlicht zu lauter Clubmusik stattfindet. Vorne auf dem Podest befindet sich die Trainerin/der Trainer mit Bike, leitet den Kurs an und motiviert die Teilnehmer.

Das Konzept entstand in den USA und die Inhaber Till und Kirill haben das besondere Sportkonzept nach Deutschland geholt und ihre eigenen Ride Studios in Berlin eröffnet. Der Fokus liegt darauf, Spaß und gute Laune wieder in die Sportwelt zu bringen und trotzdem ein intensives Training zu erleben, das Resultate erzielt, verbunden mit gutem Service und einer tollen Community.

Soweit die Facts und Theorie. Aber wie hat uns der Test nun gefallen? Wir müssen gestehen, dass wir zuvor meist nicht so oft an Spinning oder Cycling Kursen im Fitnessstudio teilgenommen haben und entsprechend Bike-Anfänger waren. Die Cycling Kurse, die wir bisher kannten, hatten uns meistens eher abgeschreckt: Das sah irgendwie ZU anstrengend aus und wir waren nicht sicher, ob man da überhaupt eine Stunde lang durchhalten kann. Entsprechend vorsichtig und skeptisch gingen wir zu ride.bln.

Dort angekommen fiel uns gleich der Service sehr positiv auf: Vor Ort bekommt man passende Schuhe, ein frisches Handtuch und eine Flasche Wasser. Außerdem wird das Bike von den Trainern auf die eigene Körpergröße angepasst und die Maße für die nächsten Stunden notiert. Wenn man dann zum zweiten oder dritten Ride sein Bike reserviert, ist schon alles fertig eingestellt. Da man auch keine Schuhe oder Handtuch mitnehmen muss und die Umkleiden und Duschen sehr gut ausgestattet sind, eignet sich so ein Ride sogar für einen „schnellen“ Besuch in der Mittagspause. Trotz Sport und Schwitzen ist man mit allem versorgt.

Dann geht es ab auf’s Rad und die erste Hürde besteht darin, mit den Cycling-Schuhen in die Pedale einzurasten – oder sich davon wieder zu lösen. Für uns als Cycling-Beginner war es ein sehr ungewohntes Gefühl so fest am Bike „eingeschnallt“ zu sein. Aber nach ein paar Mal üben hatten wir den Dreh mit den Schuhen dann auch raus. Versorgt mit Handtuch und Wasser konnte es dann los gehen. Das Licht wurde gedimmt, vorne erhellten nur zwei kleine Lampen den Raum und die Traininerin legte mit einem Warm-Up los. Obwohl der Raum abgedunkelt ist, kann man natürlich trotzdem noch etwas sehen. Aber durch die Lichter vorne auf dem Podest liegt der Fokus deutlich bei der Trainerin und – anders als in normalen Fitnessstudios – kann niemand die schwitzenden Teilnehmer mit ihren ggf. hochroten Gesichtern sehen. Und das soll auch Zweck des Ganzen sein: Die Teilnehmer sollen für eine Stunde lang abschalten, sich auf sich und das Bike konzentrieren und Spaß haben.

Für den Spaß und die Motivation sorgen die Trainer, die mit viel Energie und guter Laune die Kurse anleiten. Zusätzlich sorgen treibende und laute Beats dafür, dass auch wirklich alle Teilnehmer in den richtigen Rhythmus kommen und sich auspowern. Auch wenn es für uns wirklich anstrengend war und wir nicht immer bei vollem Tempo mithalten konnten, die „Club-Atmosphäre“ und Motivation der Trainer hat uns während der Stunde sehr gut gefallen. Manche Übungen – vor allem für den Oberkörper – waren neu und ungewohnt für uns. Hier hätten wir wahrscheinlich erst den Anfängerkurs besuchen sollen, damit wir die richtigen Handgriffe lernen können. Aber auch so hatten wir nach ein paar Rides den Dreh schon etwas besser raus.

Preislich liegt ein Ride bei 26 Euro – was definitiv teurer ist als eine einzelne Stunde im Yoga-Studio zum Beispiel. Wenn man jedoch gleich mehrere Rides kauft, wird es günstiger. Bei 10 Rides kostet einer dann noch 22,50 Euro, bei 50 Rides ein Ride nur noch 18 Euro. Im Preis inbegriffen sind aber natürlich die Schuhe, Handtuch und Getränk.

Unser Fazit: Dafür, dass wir eigentlich keine großen Cycling-Fans sind, hat uns Ride Berlin sehr viel Spaß gemacht. Der dunkle Raum und die laute Musik sind erst einmal ungewohnt, erfüllen dann aber ihren Zweck: Man schaltet ab, lässt sich ganz auf den Sport ein und wird motiviert. Die schnellen Übungen für den Oberkörper waren etwas „tricky“, hier muss man definitiv gut darauf achten, dass man die Technik raus hat. Unserer Meinung nach ersetzen sie auch nicht ein gezieltes Oberkörper-Training ohne Bike. Alles in allem ist man nach einem Ride jedoch ausgepowert und hat ordentlich Kalorien verbrannt. Die Studios waren alle modern und sauber, der Service gut und das Team bestens geschult und symphatisch.

Möchtet ihr auch einen Ride ausprobieren? Dann könnt ihr diesen Rabattcode nutzen: #fddb-10. Damit bekommt ihr 10 % Rabatt auf die 1er, 5er, 10er, 20er und 50er Karte!

 

Hinweis: Die Teilnahme an den Rides wurden uns freundlicherweise von der Firma TK Ride GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wir schweben zurück in die Zukunft – ach ne, doch nicht. Ein Hoverboard Test!

Wir haben schon viele sportliche Aktivitäten ausprobiert, getestet und euch vorgestellt. Als wir nun letztens die Gelegenheit bekamen, ein Hoverboard zu testen, waren wir erst mal skeptisch: Ist das überhaupt Sport? Aber cool ist es ja schon irgendwie? Oder nicht? Wir hatten keine Ahnung, was so ein Hoverboard „kann“ und wie man es bedient, aber wir waren neugierig und haben uns gedacht: Das probieren wir auch mal aus!

Wir testen also ein Hoverboard… ein Hover-was? Unter einem Hoverboard stellen sich die Meisten wahrscheinlich das schwebende Skateboard aus „Zurück in die Zukunft“ vor. Leider ist die Entwicklung noch nicht so weit – beim Schweben sind wir noch nicht angekommen. Deshalb ist die Bezeichnung „Hoverboard“ auch eigentlich irreführend und es werden alternativ auch folgende Begriffe verwendet: E-Board, Self-balancing-Board, Self-balancing-Scooter, Balance-Board oder Mini-Segway. Für den Test wollen wir aber mal beim Wort „Hoverboard“ bleiben, weil es so schön futuristisch klingt ;-). Bei dem Gerät handelt es sich um zweispuriges Brett mit Reifen ohne Lenkstange, das mit einer Batterie elektrisch betrieben wird. Das Hoverboard hält sich selbst in Balance und wird über die Füße des Fahrers durch Gewichtsverlagerungen gesteuert. Soweit also erst einmal die Theorie.

Als uns das Alienboard.de Hoverboard geliefert wurde, waren wir über das Gewicht des Pakets erstaunt: Man, das Ding scheint schwer zu sein? Beim Auspacken erblickten wir als erstes eine blaue Tasche, in der man das Hoverboard transportieren kann, und befanden Design und Farbe der Tasche sofort für hässlich. Aber gut, die Tasche ist ja nur ein „Accessoire“, es geht ja eigentlich um das Board. Das schwarze Hoverboard entpuppte sich dann wirklich als sehr schwer: Circa 10 Kilo. Optisch macht es einen stabilen und hochwertigen Eindruck, alles ist gut verarbeitet und der glänzende „Lack“ verleiht ihm ein cooles Aussehen.

Als erstes haben wir die Batterie des Boards über Nacht aufladen lassen. Danach stand das BatWings Hoverboard ein paar Tage im Raum und wir haben einen Bogen drum herum gemacht… so ganz geheuer war es uns nicht. Die ersten Versuche auf dem Board waren dann auch wirklich sehr wacklig. Wenn man das Board startet, blinken die Lichter, eine Stimme erklingt und man kann zum Beispiel sein Handy mit den Lautsprechern des Boards verbinden und somit während des Gebrauchs Musik hören. Aber ganz ehrlich: Die Qualität der Lautsprecher ist eher schrabbelig und schlecht, darauf haben wir nach dem ersten Test verzichtet. Zunächst haben wir vorsichtig die Hände auf das Board gelegt und merkten gleich: Bei ein bisschen Druck reagierte das Hoverboard sofort und bewegte sich gleich sehr schnell nach vorne oder hinten oder drehte sich zu einer Seite. Huch… und da sollen wir drauf steigen? Eins machte uns der Test gleich deutlich: Wir sind keine Kinder mehr, die mutig und ohne groß Nachzudenken neue Dinge ausprobieren. Wir dagegen schreckten zurück und wollten schon Schutzhelm und Knieschoner hervor holen. Letztendlich haben wir uns aber doch getraut: Erst einmal mit Halt an der Kollegin, danach draußen mit Halt an einer Stange. Und so haben wir uns langsam Stück für Stück mehr auf und mit dem Board getraut.

Wenn man nach einigen Versuchen das richtige Gefühl für das Hoverboard bekommen hat und sein Gewicht gut ausbalancieren kann, ist die Nutzung gar nicht mehr so schwer. Wir schafften erst ein paar Runden in der Wohnung und dann sogar längere Strecken und Kurven und Kreise draußen auf einem Kinderspielplatz. Denn: Auf der Straße oder auf dem Gehweg – also im öffentlichen Verkehrsraum – darf man das Board gar nicht nutzen! Ein E-Board oder Hoverboard wird wegen seines Motors und weil es schneller als 6 Kilometer pro Stunde fährt als Fahrzeug behandelt und die Fahrer müssten damit mindestens einen Mofa-Führerschein haben und eine Betriebserlaubnis, Kennzeichen sowie Zulassung für das Board besitzen.

Auf dem Spielplatz erregte unser Board auch gleich die Aufmerksamkeit ein paar Jugendlicher, die es sofort ausprobieren wollten. Und wir staunten nicht schlecht, als diese sich gleich mutig und ohne Zögern drauf stellten und auch sehr schnell den Dreh raus hatten. Draußen konnten wir mit dem Board auch ein wenig schneller und über unterschiedliche Oberflächen fahren. Dann gingen uns persönlich aber leider schon die Ideen und auch der Mut aus. Eine kurze Recherche bei Youtube zeigt, dass man mit so einem Board sogar ganz lustige Tricks machen kann: Hochspringen, in der Luft drehen und wieder auf dem Board landen, einbeinig darauf fahren, sich mit den Händen liegend ziehen lassen, kleinere Stufen runter springen und andere Moves. Dieses Manöver überlassen wir aber ganz sicher den Profis, so abenteuerlustig sind wir nicht.

via GIPHY

Unser Fazit haben wir dieses Mal als Pro- und Contra-Liste für euch zusammen gestellt:

Contra:

  • Das Board darf rechtlich draußen gar nicht gefahren werden
  • Es ist sehr schwer und schwierig zu transportieren
    • die Tasche war leider nicht nur hässlich, sondern auch eher unpraktisch: Das Board lässt sich nur mit Mühe darin verstauen und die Henkel sind so kurz, dass man es nicht vernünftig tragen kann
  • Die Nutzung ist nur was für Mutige: Wenn man sich nicht so viel zutraut, wird das alleinige Hin- und Herfahren auf dem Board schnell langweilig
  • Die Lautsprecher haben uns qualitativ nicht überzeugt
  • 280 Euro ziemlich teuer für ein „Spielzeug“

Pro:

  • Auch wenn man nicht wirklich sportlich „ins Schwitzen“ kommt: Man muss schon seine Balance üben und seine Core-Muskulatur nutzen, einen leichten Trainingseffekt kann es also schon haben
  • Das Board ist ein Spielzeug für alle, die etwas Neues ausprobieren wollen und mutig sind: Wenn man sich länger damit beschäftigt und an ein paar Tricks heran traut, kann es sicherlich interessant sein
  • In einem Video wurden uns auch „Sportübungen“ mit dem Board gezeigt, zum Beispiel Kniebeugen beim Vor- und Zurückfahren. Hier kann sich der Sportler austoben.

Insgesamt fanden wir den Test spaßig und herausfordernd, 100% hat uns das Board aber nicht überzeugt. Für alle Biker, Skateboarder oder andere Mutige kann so ein Hoverboard von AlienBoard aber bestimmt eine interessante Abwechslung sein. Außerdem gibt es eine ganz unterhaltsame Hoverboard Challenge auf Youtube. Wir sind wahrscheinlich einfach zu alt für solche Spielzeuge… 😉

Für jüngere Leute kann das Hoverboard aber vielleicht ein super WeihnachtsGeschenk sein? Wir haben auf jeden Fall einen Rabattcode für euch, mit dem ihr 20 Euro spart: fddb

Hinweis: Das AlienBoard BatWings Hoverboard wurde uns kostenlos von der Firma Alienboard zur Verfügung gestellt.

Fotos und Vidoes: Fddb

Wir kochen vegan mit der Vegantastic-Kochbox!

Wie ihr ja bereits wisst, lieben wir Kochboxen. Es ist einfach so herrlich bequem, nach der Arbeit nicht einkaufen zu müssen, sich die Zutaten dennoch mengengerecht nach Hause schicken zu lassen und sofort loskochen zu können. Und wenn es dann noch eine Überraschungsbox ist, deren Inhalt wir erst nach dem Auspacken kennen, umso besser! Jedoch ist nicht jeder Kochboxanbieter für jeden geeignet. Veganer zum Beispiel müssen bei den zahlreichen Kochboxangeboten etwas genauer hinschauen. Wir sind fündig geworden und testen diesmal die rein vegane Box von Vegantastic aus Hannover.

Die Bedienung der Webseite ist so einfach wie die Bestellung der Box selbst. Einfach auf „Bestellung“ klicken, Adresse und Zahlungsart angeben und auf den Paketdienst warten. Den Rest macht Vegantastic. Kein zeitraubendes Raussuchen der Gerichte vorher, sondern einfach überraschen lassen. Die Kochbox von Vegantastic reicht laut Webseite für zwei bis fünf Personen pro Rezept (ob das stimmt, erfahrt ihr später). Die kleinere Box beinhaltet drei Rezepte für 49,99 € und im wöchentlichen Abo für 45,99 €. Die fünf-Personen-Box kostet 79,99 € oder fünf Euro weniger im Abo. Wir durften die zwei-bis-drei-Personen-Box testen. Die Zutaten sollen außerdem größtenteils bio sein.

Wir waren extrem gespannt auf die Rezepte und voller Vorfreude. Dann, eines Dienstags, war es soweit: Vegantastic kam mit DHL. Was war in der Box?

In unserer Box befanden sich einige Gemüsesorten, sowie drei Konserven, eingewickelte Spaghetti, Tofu und ein paar Gewürze. Erst nach dem Blick auf die beiliegenden Rezeptkarten ging uns allmählich ein Licht auf, was daraus gekocht werden sollte. In den nächsten Tagen sollte also eine Burrito Bowl, Pasta mit Red Pepper Sauce und Süßkartoffelküchlein mit einem Auberginen-Dip auf dem Teller landen. Nicht mitgeliefert wurden Standardgewürze wie Salz und Pfeffer – einfach aus dem Grund, dass jeder gängige Haushalt dieses Zutaten vorrätig hat. Und selbst wenn nicht: Wozu hat man Nachbarn? 😉

Burrito Bowl

Die Burrito Bowl ist ein bunter, mexikanischer Eintopf mit selbstgemachtem Burritoteig. Wir benötigten hier Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tofu und Gewürze. Außerdem Mehl für den Teig. Angedacht waren 55 Minuten für die Zubereitung. Puuh, dabei sind wir doch so hungrig! Der Eintopf bzw. die Füllung für die Burritos ging recht locker von der Hand und duftete am Ende herrlich. Nur die Zubereitung des Teigs nervte durch die klebrige Masse etwas. Außerdem sind unsere Burritos zu dick geworden, so dass sie sich nicht wirklich einrollen ließen. Zudem schmeckten sie auch nicht besonders gut, ein wenig nach Mehl 😉 Von den Burritos waren wir kein Fan, also haben wir den Eintopf so gelöffelt. 8 von 10 Punkten für dieses Rezept.

Roasted Red Pepper Pasta

Dieses Rezept hörte sich einfach an und war auch tatsächlich recht simpel in der Zubereitung, auch wenn es 30 Minuten gedauert hat. Zuerst setzten wir die Nudeln auf. Hier hätten wir uns vielleicht eine besondere Nudelsorte gewünscht, wie zum Beispiel Dinkelpasta, die gesünder ist als normale Hartweizengrießnudeln. Auf die Sauce waren wir jedoch sehr gespannt. Dafür mussten wir die Paprika erstmal richtig schön im Ofen anbrennen lassen, um ihr anschließend die schwarze Haut abzuziehen. Danach kam das Gemüse mit Gewürzen und Hafersahne in den Mixer und wurde püriert. Wir versprachen uns viel. Allerdings war die Soße dann doch recht fade beim Essen bzw. hat nach verbrannter Paprika geschmeckt. Durch die Hafersahne war fast nichts mehr von den zugegebenen Zwiebeln oder Knoblauch zu schmecken. Ein oder zwei weitere peppige Gewürze in der Soße fehlten hier. 7 von 10 Punkten.

Süßkartoffelküchlein mit Auberginen-Limetten-Dip

Also erstmal: Überraschung! Das Mehl, das wir für die Burrito Bowl verwendet haben, war eigentlich für dieses Rezept gedacht. Das war leider auf der Rezeptkarte der Burrito Bowl nicht ganz eindeutig. Da wir aber noch welches vorrätig hatten, war es schnell ersetzt. Hier haben wir aus Süßkartoffeln kleine Küchlein gebraten. Aus Auberginen, die wir zunächst im Ofen durchbacken mussten, wurde zusammen mit der Limette ein Dip. Uns persönlich war dieser Dip etwas zu säuerlich aufgrund einer ganzen Limette. Vielleicht hätte eine Aubergine auch gereicht, denn alle wurde der Dip nicht bei den wenigen Süßkartoffelküchlein. Mengentechnisch haben die beiden Komponenten nicht ganz zusammengepasst. Es hätte auch nie für zwei geschweige denn drei Personen gereicht. Das Rezept bekommt trotzdem 9/10, weil es ansonsten sehr lecker war und uns von allen drei Rezepten am besten geschmeckt hat.

Welche Optionen gibt es?

Das Essen reicht für maximal drei Tage. Wer nicht so verfressen ist wie wir, kann sich ja eine Mahlzeit für zwei Tage einteilen. Die Gerichte unserer Box sind laut Webseite für zwei bis drei Personen gedacht. Das können wir allerdings nicht bestätigen, außer es sind zwei bis drei Kinder 😉 oder extreme Wenigesser. Daher würden wir beim nächsten Mal vermutlich die 5-Personen-Box bestellen müssen. Nichtsdestotrotz waren die Gerichte lecker, abwechslungsreich, fast ausschließlich bio und natürlich sehr nahrhaft. Den Kochaufwand fanden wir gering bis mittel. Diese Box lohnt sich für alle, die keine Zeit zum Einkaufen haben, sich gerne überraschen lassen wollen und gerne vegan kochen und dabei Neues ausprobieren möchten. Für die Anleitung würden wir uns Nummerierungsschritte wünschen, weil man sonst immer wieder die Stelle im Text suchen muss, an der man gerade den nächsten Kochschritt gehen muss.

Auf der Webseite von Vegantastic gibt es übrigens viele Rezepte zum Nachkochen, auch ohne Bestellung.

Die Box kann, wie erwähnt, wöchentlich im Abo geliefert werden. Ihr könnt die Box aber auch einmalig ausprobieren. Das Abo lässt sich jederzeit kündigen. Die Zutaten sind größtenteils aus biologischem Anbau. Ob die Zutaten die 49,99 € wert sind, beurteilen wir nicht. Man muss auch bedenken, dass alle laufenden Kosten von Vegantastic gedeckt werden müssen und nicht nur die Zutaten an sich. Für das sich-nicht-selber-Anstrengen sind knapp 50 € wohl ein fairer Preis. Wer allerdings ganz genau wissen will, woher seine Zutaten kommen, geht lieber doch selbst einkaufen.

Leider lässt sich bei Vegantastic im Voraus nicht einstellen, welche Präferenzen man bezüglich der Inhaltsstoffe hat. Für Allergiker ist diese Kochbox nicht unbedingt geeignet- in unserer Box befand sich beispielsweise Tofu, der aus Soja hergestellt wird. Alle Besteller bekommen also das gleiche. Da wir keine Allergien haben, konnten wir uns jedoch unerschrocken ins Kochvergnügen stürzen.

Fazit

Wir haben hier eine wöchentlich frisch kreierte Box mit interessanten, so noch nie probierten Rezepten. Finden wir gut und empfehlen wir weiter!
Mit dem Gutscheincode XY544 spart ihr als Neukunde 10 € bei eurer Bestellung!

Hinweis: Die Kochbox wurde uns kostenlos von der Firma Vegantastic zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Ran an die Kochbox – HelloFresh im Test

Ja – wir geben es zu: Manchmal sind wir richtige Einkaufsmuffel. Der Besuch im Supermarkt gehört nicht unbedingt zu unseren Lieblings-Aktivitäten. Doch manchmal hat man auch Hunger. Und man braucht Lebensmittel… oh nein! Wie gut, dass es dann Kochboxen gibt, die einem schwuppsdiwupps nach Hause geliefert werden. Wir haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Anbieter vorgestellt. Dieses Mal haben wir die Kochboxen von HelloFresh unter die Lupe genommen.

HelloFresh wurde 2011 in Berlin gegründet und liefert aktuell in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Australien, Österreich, der Schweiz und in Kanada Kochboxen aus. Sie selbst bezeichnen sich auch als weltweit führender Lieferservice für Kochboxen. Weltweit konnten wir das Angebot jetzt nicht testen – aber wir berichten gerne, wie das Ganze in Deutschland funktioniert ;-).

Auf der Webseite von HelloFresh kann man sich seine Lieblingsgerichte aussuchen und bekommt die passenden Lebensmittel inklusive Rezeptkarten 1x pro Woche geliefert. Die Boxen können für zwei oder vier Personen ausgewählt werden, außerdem gibt es Boxen mit drei oder mit fünf Mahlzeiten pro Woche. Die Classic Box enthält verschiedene Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, während die Veggie Box für Vegetarier geeignet ist. Eine vegane Box gibt es nicht. Beide Boxen kosten für 2 Personen mit 3 Mahlzeiten 42,99 Euro (7,17 Euro pro Mahlzeit). Zum Schluss wählt man noch das Lieferdatum und die Lieferadresse für die gewünschte Box.

Am gewünschten Datum erhält man dann eine große Box mit allen Zutaten – diese sind frisch und werden nachhaltig und umweltfreundlich verpackt. Die Box kann in der Papiertonne entsorgt werden und die Zutatentüten und das Kühlmaterial kann man entweder zu Hause weiter verwenden oder recyclen. Nun hat man also einen gut gefüllten Kühlschrank plus die passenden Rezeptkarten und muss die ausgewählten Gerichte nur noch nachkochen… also los geht’s:

Arabische Halloumi – auf einem Tabbouleh aus gebratenem Blumenkohl

Laut Rezeptkarte ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 2, außerdem vegetarisch und leichter Genuss. Die Zubereitungszeit soll 35 Minuten betragen. Das Foto auf der Rezeptkarte sieht (wie bei allen Gerichten 🙂 ) sehr ansprechend aus und macht gleich Hunger. Gut finden wir auch den kleinen Beschreibungstext unter dem Foto, in dem erklärt wird, was eigentlich ein Tabbouleh ist (ein lauwarmer Sommersalat). Jedoch hatten wir erst mal Hunger und haben mit der Zubereitung angefangen… für die Infos hatten wir erst nach dem Essen Zeit. Anstatt Couscous wird für diesen Tabbouleh geriebener Blumenkohl genutzt. Die Zubereitung mit der Reibe war etwas… “unordentlich” und wir wären alleine auch nie auf die Idee gekommen, Blumenkohl zu “hobeln” :-D. Umso begeisterter waren wir danach von dem Ergebnis: Der “Blumenkohl-Couscous” war sehr lecker, der würzig-marinierte Halloumi ein Traum und kombiniert mit dem Minz-Dressing alles in allem sehr überzeugend. Beim Essen kamen wir uns vor wie im Urlaub, wir vergeben 11 von 10 Punkten. Ach ne, das geht ja gar nicht ;-). Dann 10 von 10!

Gnocchi mit Bacon – in cremiger Kirschtomaten-Babyspinat Soße

Dieses Mal ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 1 und auch in der Beschreibung heißt es, dass hier “gutes Essen super einfach und schnell zubereitet wird”. Und wir müssen HelloFresh Recht geben: Ein bisschen Gemüse und Kräuter schnibbeln, Gnocchi und Bacon anbraten und nachher alles mit der Soße vermengen – fertig! Und zusätzlich schmeckt es auch noch super! Durch die Tomaten wird das Gericht schön fruchtig, durch den Bacon herzhaft. Insgesamt ist es sehr ausgewogen im Geschmack, es macht satt, die Gnocchis schmecken wunderbar… wir vergeben wieder 10 von 10 Punkten.

Kaiserschoten-Feta-Salat – mit karamellisierten Pfirsichspalten

Erneut ein Gericht, dass sich einfach und schnell zubereiten lässt. Wir lieben kalte Salate kombiniert mit warmen Zutaten und sind entsprechend gespannt auf dieses Rezept. Und wir werden nicht enttäuscht. Der frische Salat wird durch die Kaiserschoten und Mandelstücke sehr knackig und erhält durch die karamellisierten Pfirsiche die passende Süße. Die Kartoffeln sorgen außerdem für die ausreichende Sättigung. Als i-Tüpfelchen könnte man hier den Fetakäse zusätzlich auch noch erwärmen. Aber auch schon so sind wir begeistert und vergeben 10 von 10 Punkten.

Linsenauflauf mit Aubergine, braunen Champignons und getriebenem Cheddar

Wir steigern uns laut Rezeptkarte wieder zu Schwierigkeitsstufe 2 – und müssen ganz ehrlich sagen, dass uns dieses Gericht auch etwas zu aufwendig ist. An sich ist die Zubereitung nicht schwer, man braucht jedoch – unserer Meinung nach – zu viele verschiedene Geräte: 2 Pfannen, ein Sieb, das Backblech, die Auflaufform… Am Ende haben wir hier viele schmutzige Utensilien, das Gericht selbst ist geschmacklich aber eher okay und haut uns nicht vom Hocker. Deshalb gibt’s hier leider nur 7 von 10 Punkten.

Karibischer Süßkartoffel-Powertopf mit herzhaften Bananenpfannkuchen

Das letzte Gericht macht uns wieder sehr neugierig: Ein Powertopf? Her damit! Die Zubereitung ist dieses Mal okay und nicht soooo aufwendig, nur die Bananenpfannkuchen wollen uns nicht so ganz gelingen. Hier müssen wir wohl noch mal einen Pfannkuchen-Kurs belegen. Geschmacklich überzeugt uns der Eintopf auf jeden Fall: Er ist lecker exotisch-herzhaft und leicht scharf und besteht aus einer Runden Mischung aus Bohnen, Paprika und Süßkartoffeln. Die Bananenpfannkuchen haben uns – sowohl optisch als auch geschmacklich – nicht 100 % begeistert. Jedoch kann das auch an unserer eigenen Unfähigkeit gelegen haben. Deshalb vergeben wir insgesamt 9 von 10 Punkten.

Fazit – Lohnt sich das?

Wie man oben lesen konnte, haben uns die Gerichte fast alle sehr sehr gut geschmeckt und dank der Rezeptkarten kamen wir auf Ideen, die wir so niemals umgesetzt hätten. Das schöne bei HelloFresh ist, dass man sich online individuell die Gerichte aussuchen kann, die einem zusagen. Man bekommt also nicht „die Katze im Sack“ zugeschickt. Die Rezeptkarten sind leicht verständlich, die Lebensmittel waren alle frisch und hielten sich auch ein paar Tage im Kühlschrank und unsere Gerichte entsprachen am Ende auch den abgebildeten Fotos ;-). Außerdem sind bei jedem Rezept auch die Kalorien des Gerichts und einer Portion vermerkt, so dass man das gleich bei Fddb eintragen kann :-D. Sparfüchse mögen jetzt vielleicht behaupten, dass es günstiger ist, wenn man selbst in den Supermarkt geht und die Lebensmittel einkauft. Dann hat man jedoch auch mehr Arbeit und wir sind bekennende Einkaufsmuffel ;-). Mit den Boxen werden einem die Lebensmittel vor allem auch portions-genau geliefert und man hat damit keine Reste, die übrig bleiben und vielleicht weg geschmissen werden müssten. Für alle, die keine Zeit oder keine Lust aufs Einkaufen haben und die gerne neue Rezeptideen präsentiert bekommen möchten, lohnt sich das Kochen mit den Kochboxen also auf jeden Fall.

Falls Du HelloFresh jetzt gerne selbst testen möchtest, haben wir ein tolles Angebot für Dich: Mit dem Gutscheincode HFFDDB30 erhältst Du 30 Euro Rabatt! Der Gutschein gilt für Neukunden aus Deutschland bis zum 31.12.2017 und Du bekommst damit 15 Euro Rabatt auf die erste und 15 Euro Rabatt auf die zweite HelloFresh Box!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma HelloFresh zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wir sind durstig – fairer Bio-Eistee im Test

Vor Kurzem haben wir erfrischende Säfte der Firma Voelkel getestet. Der Sommer ist zwar derzeit nicht besonders schön und uns graut es auch vor dem baldigen Herbstbeginn. Aber wir tun jetzt einfach mal so, als wäre Hochsommer mit 35°C und genehmigen uns den ein oder anderen Eistee. Immerhin scheint zum Eisteetest die Sonne.

Die Firma Voelkel hat uns drei Sorten fairen Bio-Eistee zur Verfügung gestellt, die wir euch gleich vorstellen möchten. Eine Flasche Eistee enthält 500 ml und sollte natürlich vor dem Verzehr kühl gelagert werden. Bei Zimmertemperatur kann man die Flasche auch 30 Minuten ins Tiefkühlfach legen und dann eiskalt genießen.

Warum fair? Warum bio?

Unter dem Siegel FairTSA (Fair Trade Sustainability Alliance) werden die Bio-Eisteesorten hergestellt. Der enthaltene Rohrzucker stammt aus dem paraguayanischen Anbaugebiet Arroyos y Esteros. Wie so oft auf der Welt gibt es dort auch ein Zuckeranbaumonopol. Daher ist die Demeter-Rohrzuckerherstellung für die Kleinbauern, Landarbeiter und alle übrigen Mitarbeiter ein riesiger Erfolg zur monopol-unabhängigen Landwirtschaft. Seit 2013 wird dort fairer Demeter-Rohrzucker angebaut. Und seit 1996 gibt es dort bereits Bio-Anbauflächen. Wenn ihr Produkte mit dem Siegel FairTSA erwerbt, tragt ihr zur Verbesserung der Lebenssituation von hunderten Beteiligten in den Anbaubetrieben bei. Außerdem wird Bio-Zuckerrohr auch nicht mit Pestiziden und Herbiziden behandelt, von denen wir in letzter Zeit mal wieder viel zu viel in den Nachrichten gehört haben.

 

Fairer Eistee Himbeere Hibiskus

Diese Sorte erinnert mit seiner roten Farbe zunächst an Traubensaft. Enthalten ist ein Mix aus Hibiskus-und Rooibosaufguss. Und siehe da, auch Traubensaft ist drin. Außerdem stehen Himbeer-. Zitronen- und Holundersaft in der Zutatenliste. Der Eistee schmeckt recht fruchtig, süß und auf jeden Fall nach Himbeere. Bei den vielen Zutaten kann man sich den Hibiskus auch gerne mal einbilden. Empfinden wir leider nicht als guten Durstlöscher, weil man gerne mal die ganze Flasche trinkt. Dabei haben 100 ml nur 24 Kalorien, aber auch 6 Gramm Zucker. Für zwischendurch finden wir ihn gut. 8 von 10 Punkten.

 

 

Fairer Eistee Grüner Tee Matcha

Wow, der überzeugt beim ersten Schluck! Erst sieht er etwas komisch aus, also bitte vor Gebrauch gut schütteln 😉 Schmeckt süßlich, ist aber nicht übersüßt. Er hat sogar eine leicht herbe Note. Matcha ist hier der gemahlene grüne Tee und die Konsistenz des Getränks ist deswegen eher dickflüssig. Aber davon merkt man beim Trinken kaum etwas. Wir finden den Eistee lecker und sehr erfrischend. Der Grüne Tee Matcha hat 25 Kalorien und 5,5 Gramm Zucker pro 100 ml. Da er bei einem Glas sehr satt macht, finden wir das in Ordnung und nutzen ihn nun als Nachmittagskaffeeersatz. Der Eistee bekommt volle 10 Punkte!

 

 

 

Fairer Eistee Mate Zitrone

Der Eistee Mate Zitrone ist etwas herber als sein eben getesteter Vorgänger Grüner Tee Matcha. Er schmeckt leicht bitter, aber durch die zitronige Note und die leichte Süße ist das Ganze sehr angenehm. Irgendwie erinnert uns der Tee an Strandtage in der Kindheit. Also an Meer, knallige Sonne, Sommer, frischen Wind, rauschende Wellen und ein Picknick auf der Stranddecke. Diesen Eistee könnten wir schon wieder auf ex trinken. Er besteht nur aus drei Zutaten: Mateaufguss, Zitronensaft, Rohrzucker und er hat nur 14 Kalorien pro 100 ml sowie nur 3,5 Gramm Zucker. Gefällt uns und bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Die drei Sorten Eistee waren allesamt köstlich und haben unsere Erwartungen an fairen Bio-Eistee erfüllt. In unserem Biomarkt des Vertrauens haben wir die Tees zwar noch nicht gefunden, aber vielleicht habt ihr da mehr Glück. Ansonsten kann man den Eistee auch im Onlineshop von Voelkel bestellen.  Alle Produkte sind vegan, aus Demeter-Anbau und tragen u.a. das Biosiegel.

So. und beim nächsten Test machen wir Eistee selbst! Seid gespannt!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Voelkel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Saftige Erfrischung: Säfte von Voelkel

Wir müssen  gestehen, dass wir große Fans von Mineralwasser bzw. Leitungswasser sind. Wasser ist einfach erfrischend, hat Null Kalorien und ist perfekter Begleiter für alle Lebenslagen. Jedoch haben wir zwischendurch auch mal Lust auf etwas “mit Geschmack”, zum Beispiel ein süßer Saft oder eine prickelnde Schorle. Zum Glück konnten wir Säfte von Voelkel testen: Damit stand uns eine Auswahl herb-süßer Getränke zur Verfügung.

Hinter der Firma Voelkel steht ein Familienunternehmen, das seit 1936 Naturkostsäfte in Demeter- und Bio-Qualität produziert. Mittlerweile wird die Firma in der 4. Generation weiter geführt und bietet heute mehr als 170 verschiedene Produkte an, unter anderem Obst- und Gemüsesäfte, Schorlen und Cidre, Heißgetränke und Frucht-Sirupe. Während der gesamten Produktion steht bei Voelkel die Verantwortung für Mensch und Natur im Vordergrund, indem sie unter anderem biologisch-dynamischen Anbau betreiben, keine Zusatzstoffe verwenden und auf transparente Lieferketten und langfristige, faire Partnerschaften setzen.

Das klingt alles so vorbildlich: Ob die Säfte da auch wirklich mit halten können? 😉 Für unseren Test standen uns fünf Getränke zur Verfügung, die wir jetzt näher vorstellen möchten:

Maracuja Trunk
Hierbei handelt es sich um einen Bio Maracuja Nektar mit mindestens 25 % Fruchtgehalt und stillem, natürlichem Mineralwasser aus der Voelkel-eigenen Quelle im Biosphärenreservat niedersächsische Elbtalaue. Zusätzlich befinden sich Rohrohrzucker, Traubensüße und Pektin in dem Getränk. Nach dem Öffnen der Flasche sind wir sofort von dem exotischen Geruch nach Maracuja begeistert. Und der Geschmack kann mithalten: Der Trunk schmeckt exotisch-süß, aber auch erfrischend. Wem der Nektar pur zu süß ist, kann ihn natürlich mit etwas Wasser verdünnen. Auch dann überzeugt der Geschmack der Maracuja immer noch. Außerdem eignet sich das Getränk super zum Mischen für fruchtige Cocktails, Smoothies oder Longdrinks. Wir vergeben 10 von 10 Punkten!

Rhabarber Schorle
Dieser Gemüsenektar enthält mindestens 30 % Rhabarbersaft, gemischt mit natürlichem Mineralwasser, Rohrohrzucker und Aroniasaft. Die Rhabarber Schorle hat einen dezenten Geruch und schmeckt herb-süß, prickelnd und erfrischend. Dank des Rhabarber-eigenem herben Geschmacks passt diese Schorle besonders gut zu süßen Sachen, zum Beispiel Kuchen. Außerdem hat die Schorle nicht zu viel störende Kohlensäure, sondern ist angenehm leicht-prickelnd. Auch dieses Getränk bekommt 10 von 10 Punkten von uns.

Kokos Mango
Nach der herben Schorle erwartet uns nun wieder ein süßes, tropisches Getränk. Das Fruchtsaftgetränk besteht zu mindestens 52 % aus Früchten, und zwar genauer gesagt aus Mangomark, Apfelsaft, Birnensaft, Traubensüße und Zitronensaft. Gemischt ist das Ganze mit Koksauszug und natürlichem Kokosaroma. Das Getränk ist sehr dickflüssig und sollte vor Genuss gut geschüttelt werden. Nach dem Öffnen kommt uns sofort ein exotischer Geruch nach Kokos entgegen und geschmacklich erinnert uns “Kokos Mango” an einen tropischen Cocktail oder einen süßen Nachtisch. Das Getränk ist auch sehr sättigend und pur ein bisschen “too much” für uns. Verdünnt mit etwas Wasser oder als Zutat für einen exotischen Cocktail oder Longdrink ist “Kokos Mango” jedoch sehr lecker. Dieses Fruchtsaftgetränk erhält 9 von 10 Punkten.

Birkenwasser Birne Holunderblüte
Birken-was? Von so einem ausgefallenen Getränk hatten wir zuvor noch nie gehört. Es handelt sich dabei um Pflanzensaft aus der Birke, gemischt mit Birnensaft, Holunderblütenextrakt, Traubensüße und Zitronensaftkonzentrat. Anscheinend ist Birkenwasser das neue Trendgetränk (und löst damit das Kokoswasser ab 😉 ), wir probieren es jedoch zum ersten Mal. Und müssen gestehen, dass uns das Birkenwasser entzweit: Während der Einen das Getränk zu herb ist und überhaupt nicht schmeckt, findet die Andere das Birkenwasser erfrischend und köstlich. Ein Trendgetränk ist also auch nicht Jedermanns Sache ;-). Deshalb vergeben wir hier nur 6 von 10 Punkten.

Apfelsaft – naturtrüb
Zurück zu den Basics: Als letztes Getränk testen wir den naturtrüben Apfelsaft aus der Streuobstwiesen Initiative. Hierbei handelt es sich um 100 % Direktsaft – ohne andere Zutaten. Der Saft schmeckt sehr natürlich, herb-süß und erfrischend. Er ist zwar naturtrüb, jedoch schwimmen keine „komischen Teilchen“ im Glas. Und wem der Direktsaft pur doch etwas zu süß ist, kann natürlich ganz einfach eine Apfelschorle daraus zaubern. Wir sind überzeugt von diesem Saft und vergeben 10 von 10 Punkten.

 

Nach den ganzen Säften gluckert es in unseren Mägen. Aber zum Glück halten sich die Säfte auch geöffnet noch ein paar Tage im Kühlschrank. Außerdem haben wir aus dem Maracuja-Trunk und dem Apfelsaft Eiswürfel gemacht. Damit können wir uns den leckeren Geschmack noch etwas bewahren und demnächst für Fruchtsäfte oder Cocktails nutzen.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Voelkel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

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