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Fddb testet Gymondo: Zu Hause und überall zwischendurch sporteln

Screenshot von der Gymondo Homepage

Wie schaut es bei euch aus? Haltet ihr noch an den guten Vorsätzen fürs neue Jahr fest und versucht ihr, mehr Bewegung in euren Alltag zu integrieren? Wir vom Fddb Team wollten auf jeden Fall mehr Sport machen und haben deshalb die Online-Fitness-Plattform Gymondo genauer für euch unter die Lupe genommen.

Gymondo ist ein Online-Fitnessstudio, dass man immer dabei hat. Egal ob zu Hause vor dem Fernseher oder auf der Geschäftsreise vor dem Laptop: Bei Gymondo kann man jederzeit und überall verschiedene Fitnesskurse abrufen und trainieren. Auf der Plattform werden über 200 Fitnessvideos aus den Bereichen Cardio-Training, Figur-Training, Kraftaufbau, Dance sowie Yoga und Pilates angeboten. Die Videos wurden laut Gymondo von Sportwissenschaftlern konzipiert und können von einigen Minuten bis zu über einer Stunde dauern. Nach der Anmeldung gibt man seine Körpermaße und kann entweder sofort mit einem Workout seiner Wahl starten oder sich für ein gezieltes Trainingsprogramm entscheiden. Außerdem stellt Gymondo passend zu den Programmen Informationsvideos rund um das Thema Ernährung bereit.

Los geht’s: Laptop an und los hüpfen

gymondo4Wir haben nach der Anmeldung erst einmal nicht schlecht über die große und gute Programmauswahl gestaunt. Dank breitem Fitnessangebot ist hier bestimmt für jeden etwas dabei: Pilates oder Yoga, verschiedene Tanzkurse, Box-Training, der klassische Bauch-Beine-Po Kurs, Muskelaufbau oder Cardio-Kurse. Da wir uns nicht so recht entscheiden und natürlich auch viel ausprobieren wollten, haben wir uns sowohl für einen Trainingsplan entschieden als auch zwischendurch einzelne Workouts mit gemacht. Als erstes muss man sich natürlich überlegen, wo man den Sport machen möchte. Man braucht zu Hause keine extra Turnhalle dafür, aber ein wenig Platz sollte man vor dem Fernseher oder Laptop schon haben, um die Übungen auszuführen oder auch mal eine Matte auf den Boden zu legen. Vor allem für die Tanzvideos braucht man schon etwas mehr Raum, um die Schritte nach vorne und hinten oder zur Seite richtig nachmachen zu können. Ansonsten sind die Kurse so ausgelegt, dass man kein extra Equpiment benötigt. Falls man zu Hause keine Hanteln und kein Tube hat, können einfach Wasserflaschen als Gewichte oder eine alte Strumpfhose als Theraband verwendet werden. Gut hat uns gefallen, dass diese Alternativen in den Videos vorgestellt und mit ihnen auch trainiert wurde. Entsprechend konnten wir uns sofort einen Kurs aussuchen, die Stühle etwas zur Seite räumen und los sporteln!

Das Programmangebot und die Workouts

Die Workouts haben unterschiedliche Niveaus und nach jedem Kurs kann man bewerten, wie schwer oder auch leicht einem das Training gefallen ist. So konnte es sein, dass ein Kurs sehr anstrengend war und wir manche Übungen nicht komplett mitmachen konnten, andere Kurse uns aber nicht wirklich zum Schwitzen brachten. Das hängt aber natürlich auch vom eigenen Fitnesslevel ab und wie gut man in den jeweiligen Bereichen schon ist. Mit der Zeit fanden wir jedoch unsere Lieblingskurse und auch Lieblingstrainier heraus. Denn – wie auch im “echten” Fitnessstudio – mag man vielleicht nicht jeden Trainer oder manche besonders gerne. Während mir die Bodyshape und Yogakurse zum Beispiel sehr viel Spaß machten, entdeckte eine Kollegin ihre Vorliebe für die Tanzkurse und alles, was mit Kickboxen zu tun hatte. Wobei wir beide jedoch gerne mehr Tanzkurse im Angebot gehabt hätten. Da hier nur ein paar wenige Videos zur Auswahl stehen, hat man diese schnell durch und möchte auch nicht immer wieder das Gleiche machen.

gymondo2Viele Workouts beinhalteten zu Beginn des Kurses eine Challenge: Dabei handelt es sich um eine einfache Übung, beispielsweise Squats, von der man innerhalb einer Minute so viele Wiederholungen wie möglich schaffen sollte. Einerseits gefiel uns diese Challenge gut, da man die erreichten Werte direkt abspeichern kann und somit im Laufe der Zeit sieht, wie sehr man sich schon gesteigert hat. Manchmal war die Challenge jedoch so früh zu Beginn des Videos, dass wir noch gar nicht richtig warm waren. Und dann sollten wir gleich voll mit der Challenge durchstarten. Das fanden wir zum Teil etwas merkwürdig, da wir doch gerne mit einem Warmup gestartet wären.  Außerdem wurden die Übungen für die Challenge manchmal vorher erklärt und manchmal leider auch nicht.

gymondo6Ansonsten sind die Videos jedoch sehr professionell produziert und umgesetzt. Man sieht die Trainer immer aus verschiedenen Perspektiven, so dass man alle Bewegungen nachvollziehen kann. Außerdem machen die Kurse immer 3 Personen mit, die unterschiedliche Levels ausführen. Je nach eigenem Können kann man sich am passenden Level orientieren und die Bewegungen mehr oder weniger intensiv umsetzen.

Die Trainingsprogramme, die man auswählen kann, geben einem 5 Termine in der Woche vor, an denen man seine Kurse absolvieren soll. Über eine Exportfunktion kann man diese Termine in seinen Kalender integrieren und außerdem bekommt man täglich Erinnerungsmails für seine Workouts. Generell hat uns das Trainingsprogramm gut gefallen, da man so feste Termine in der Woche mit vorgegebenen Kursen hat. Jedoch hätten wir gerne auch mehrere Programme parallel gestartet, das war leider nicht möglich.

Für wen eignet sich Gymondo?

Abschließend lässt sich sagen, dass uns der Test von Gymondo sehr viel Spaß gemacht hat und wir positiv von der guten Qualität der Kurse und Videos sowie der großen Auswahl überrascht waren. Die Online-Fitness-Plattform macht es einem wirklich leicht, überall und jederzeit Sport in seinen Alltag zu integrieren. Jedoch muss man sich natürlich immer noch selbst dazu motivieren, den Kurs dann zu Hause auch zu machen und durchzuziehen. Bei dem ein oder anderen Kurs haben wir uns dabei erwischt, dass wir vielleicht nicht ganz so motiviert mitgemacht oder den Kurs mal vorzeitig abgebrochen haben. Das würde in einem Fitnessstudio natürlich nicht so schnell passieren. Entsprechend eignet sich Gymondo für alle, die keine Lust auf Fitnessstudios haben oder nur wenig Zeit, um noch lange Wege zum Sport zurückzulegen. Man sollte sich jedoch schon selbst motvieren können, um dann auch regelmäßig das Training alleine zu Hause zu absolvieren.

gymondo7Die Preise für Gymondo liegen bei 32,99 Euro für 3 Monate, 54,99 Euro für 6 Monate oder 74,99 Euro für ein ganzes Jahr. Es handelt sich dabei um Abos, die sich automatisch verlängern. Die Kosten liegen deutlich unter dem Beitrag für ein Fitnessstudio und man spart zusätzlich noch Anfahrts- oder ggf. Parkkosten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Gymondo die ersten 7 Tage kostenlos zu testen.

Wir können euch nur raten: Das solltet ihr auf jeden Fall einmal ausprobieren! Mit dem Gutscheincode „fddb2016“ bekommt ihr sogar 25 % Rabatt auf die Monatspakete. Der Code ist bis zum 15.03.2016 gültig.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Gymondo zur Verfügung gestellt.

Screenshots: Gymondo.de

Grundausrüstung zum Laufen: Tipps für Laufanfänger & das Laufen im Winter

Ich bin (mal wieder) Laufanfängerin. Seit ca. sechs Wochen versuche ich, regelmäßig um den See zu rennen. Bei Wind und Wetter. Auch bei Minusgraden. Einfach, weil ich nach der Sommer- und Herbstpause wieder fitter sein möchte. Das hat im warmen Dezember 2015 noch ganz gut funktioniert, aber jetzt im neuen Jahr mache ich mir Gedanken.

Foto: l i g h t p o e t (Shutterstock)

Foto: l i g h t p o e t/Shutterstock.com

Bei -10°C zu laufen ist jedenfalls eine Herausforderung. Meine Laufeinheiten dauern derzeit nicht länger als 30 Minuten. Das erste Mal bei Minusgraden fühlte sich meine Lunge an, als würde sie platzen, die Kälte kroch mir in jede Pore, ich fühlte mein Gesicht nicht mehr, die Hände waren eiskalt trotz Handschuhen, den iPod konnte ich nach zehn Minuten schon nicht mehr bedienen. Dennoch lief mir andererseits der Schweiß, ich spürte irgendwo am Rücken irgendetwas Nasses, Kaltes. Mein Körper hat das getan, was er tun musste. Er hat die Feuchtigkeit irgendwohin transportiert. Dank meiner alten Sportklamotten fühlte sich das Ganze extrem unangenehm an, obwohl ich im Lagenlook unterwegs war. Also erstmal kurze Gehpause und so tun, als würde ich den Seeblick total genießen. Innerlich explodiere ich beinahe und wünsche mich nach Hause. Das ist inzwischen drei Kilometer entfernt. Die Eiseskälte zwingt mich, weiterzurennen. Da wo der Schweiß hängenbleibt, ist es frostig und gleichzeitig feucht. Vielleicht schon gefroren? Ich weiß es nicht. Meine Turnschuhe fühlen sich plötzlich so eng an. Warum tun mir die Zehen so weh? Das Ganze scheint mir plötzlich eine sehr schlechte Idee gewesen zu sein. Ich ignoriere den fröhlichen Jogger, der mich beim Vorbeilaufen grüßt und verfluche mich, meine Kondition, meine Schuhe, den Winter, den Jogger. Und überhaupt alles.

Endlich wieder zu Hause angekommen, trinke ich erstmal heißen Tee zum Aufwärmen, gehe duschen und setze mich danach an den Rechner. Denn diese Lauferfahrung hat absolut keinen Spaß gemacht. Das will ich so nicht noch einmal. Also stelle ich mir folgende Fragen: Was brauche ich eigentlich, um mein Lauftraining, auch im Winter, erfolgreich zu absolvieren? Darf ich die Schuhe aus dem Sportunterricht von vor 15 Jahren überhaupt noch benutzen? Und sollte ich mir wirklich Funktionskleidung zulegen? Geht das nicht auf den Geldbeutel für ein Hobby, das eigentlich kostenlos bleiben sollte?

Foto: Halfpoint (via Shutterstock)

Foto: Halfpoint/Shutterstock.com

Ich informiere mich also über geeignete Laufausrüstung. Bei unseren Kollegen von Runner’sWorld finden sich dazu jede Menge nützlicher Informationen. Zum einen lerne ich: Die Sportschuhe von damals können gerne weggeschmissen werden. Zum Laufen werden richtige, an den Fuß angepasste, gut dämpfende Laufschuhe benötigt. Einfach, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und damit die Zehen nicht mehr wehtun. Zugegeben: richtige Laufschuhe sind teuer. Andererseits zahlt man bei ungeeigneten Schuhen später mit der eigenen Gesundheit.

Alles zum Thema Laufschuh findet ihr hier.
Hier geht es zum Laufschuhberater.
Und noch ein Laufshop-Finder.

Und weil Winter ist, findet ihr hier geeignete Winterlaufschuhe mit speziellem Material und anderer Dämpfung.

Auch Laufsocken sind wichtig. Genauer genommen Funktionssocken, die den Schweiß nach außen transportieren, vor Blasen schützen und keine störenden, reibenden Nähte haben. Wieder etwas für glückliche Zehen! Kannte ich vorher nicht.
Hier geht es zum Laufsocken-Test.

Weiterhin verrät mir die Webseite, dass man zum Laufen im Winter am besten Funktionsunterwäsche, Funktionsshirt oder Fleece-Pullover und darüber nochmal einen Wind- und Nässeschutz trägt. Außerdem ist es sinnvoll, eine Mütze oder ein Stirnband zu tragen, da die meiste Hitze über den Kopf abgegeben wird.

Hier geht es zu weiterer winterlicher Laufbekleidung.

Tja, und für uns Frauen wäre da noch das Thema Sport-BH. Auf der Runner’sWorld Webseite erfahre ich, dass sage und schreibe 70% der Frauen beim Sport keinen BH tragen! Ääh, wie bitte? Dabei sorgen Sport-BH’s für einen sicheren Halt, denn die Brust ist kein Muskel und hat daher kein Haltesystem wie unsere anderen Muskeln. Sport-BH’s sind außerdem atmungsaktiv und gehören für Läuferinnen genauso dazu wie für alle anderen Sportlerinnen. Daher, liebe Leserinnen, informiert euch bitte hier über das richtige Modell für euch.

Zur Geldbeutel-Frage ist zu sagen: Ja, qualitative Sportbekleidung ist natürlich teuer. Den Unterschied merkt man aber, wenn man die Sachen das erste Mal trägt. Ich gehe einige Tage nach dem grauenhaften Lauferlebnis mit Funktionskleidung und richtigen Laufschuhen noch einmal joggen. Ohne Pause, bei -8° C. Mit Stirnband, dickeren Handschuhen, einer guten Playlist und sogar einem Runner’s High. Es war zwar kalt, aber ich habe nicht gefroren. Eine Investition, die sich gelohnt hat. Auch für den fröhlichen Jogger, den ich diesmal zurückgrüße 😉

Das neue Jahr wird schlank – dank Women’s Health und Fddb!

Mach endlich Schluss mit Ausreden und halbherzigen Trainingsvorsätzen! Women’s Health unterstützt Dich 8 Wochen lang auf dem Weg zu dem Körper,  den Du Dir immer gewünscht hast  – ganz nach dem Motto: Tschüss Kilos! Hallo Traumfigur!

So funktioniert die Abnehm-Aktion
DruckAm 4. Januar 2016 geht’s los: Dann startet die 8-wöchige Abnehm- und Shaping-Phase, bei der Du kontinuierlich auf dem Weg zu Deinem ganz persönlichen „Projekt Traumfigur“ begleitet wirst. Hierfür stehen Dir kostenlose Trainingspläne und Ernährungstipps zur Verfügung (oder Du lädst Dir – etwas komfortabler – die entsprechenden PDFs gegen ein Entgelt herunter). Du erhältst jede Menge Rezeptideen, Trainingstipps und selbstverständlich die nötige Portion Motivation, um Dein Ziel zu erreichen. Mit dem kostenlosen Ernährungstagebuch von Fddb kannst Du zudem Deine Ernährung online dokumentieren. In der Community auf WomensHealth.de kannst du Dich mit den anderen Teilnehmerinnen von Projekt Traumfigur austauschen.

Zudem machst Du am Anfang und am Ende der Aktion ein Foto von Dir, um Deinen Abnehmfortschritt zu dokumentieren. In einem Online-Voting ermitteln die User von WomensHealth.de schließlich die Top-10 der besten Abnehmergebnisse. Am Ende kürt die Women‘s-Health-Jury die Siegerin von Projekt Traumfigur, die einen tollen Gewinn mit nach Hause nimmt.

Was Du nun machen musst
Zunächst einmal meldest Du Dich kostenlos und unverbindlich an. Du wirst rechtzeitig erinnert, wenn es losgeht! Und keine Angst – die Registrierung verpflichtet Dich nicht zur späteren Teilnahme. Wer sich registriert, wird vor und während der Challenge wöchentlich gratis mit wertvollen Tipps und Tricks zu Training und Ernährung versorgt.

>> Also gleich anmelden unter WomensHealth.de/traumfigur

2016 wird Dein Jahr: Mehr Bewegung, mehr Erfolg, weniger Gewicht dank Men’s Health und Fddb!

Du bist mit Deinem Körper unzufrieden und willst lästige Fettpolster loswerden? Dann mach mit bei der Fett-weg-Factory 2016, der Mitmach-Aktion von Men’s Health. Denn die bringt Dich in nur 8 Wochen in Form. Verliere mit einer intelligenten Ernährungsstrategie (keine Diät!) und einem Trainingsplan für mehr Kraft und Ausdauer bis zu 10 Kilo in 2 Monaten! Perfekt für Trainingseinsteiger: Du kannst immer und überall trainieren, da der Trainingsplan komplett ohne Geräte auskommt. Zusätzlich gibt es viele Tipps zur Motivation. Denn: Nur wer durchhält, kommt ans Ziel!

So funktioniert die Aktion
Fett-Weg-Factory-LogoAm 13. Januar 2016 geht’s los: Dann startet die 8-wöchige Trainings- und Abnehmphase. Entweder Du arbeitest mit unseren kostenlosen Web-Trainingsplänen und Ernährungstipps, oder Du lädst Dir – etwas komfortabler – die entsprechenden PDFs gegen ein Entgelt herunter. Sie leiten Dich Tag für Tag durch die Aktion. Mit dem kostenlosen Ernährungstagebuch von Fddb kannst Du Deine Ernährung online dokumentieren.
Zudem machst Du am Anfang und am Ende der Aktion ein Foto von Dir, um Deinen Abnehmfortschritt zu dokumentieren. In einem Online-Voting ermitteln die User von MensHealth.de dann die Top-10 der besten Abnehmergebnisse. Und am Ende kürt eine Men’s Health-Jury den Sieger der Fett-weg-Factory, der einen tollen Gewinn mit nach Hause nimmt.

Was Du nun machen musst
Melde Dich erst einmal kostenlos und unverbindlich an, wir erinnern Dich dann, wenn es losgeht! Und keine Angst – die Registrierung verpflichtet Dich nicht zur späteren Teilnahme. Wer sich registriert wird vor und während des Challenge-Zeitraums wöchentlich mit wertvollen Tipps und Tricks zu Training und Ernährung versorgt.

>> Also gleich anmelden unter www.menshealth.de/fettweg

Noch nicht überzeugt? Dann geben wir Dir hier noch ein paar echt gute Gründe, warum Du mit dem Abspecken anfangen solltest, denn Übergewicht ist auf Dauer lebensgefährlich!

>>> Diabetesrisiko steigt
Schon 5 bis 8 Kilo zu viel auf den Rippen verdoppeln die Wahrscheinlichkeit, dass Du Typ-2-Diabetes entwickelst.

>>> Testosteronspiegel sinkt
Je mehr Bauchumfang, desto niedriger ist oft der Testosteronspiegel! Mit dem Hormonmangel gehen etwa Libidoverlust und Muskelschwund einher.

>>> Krebsrisiko erhöht
Wer Übergewicht mit sich herumschleppt, hat ein höheres Krebsrisiko. Das Risiko eines Nierentumors ist danach 24 Prozent höher, das Darmkrebsrisiko steigt gar um 50 Prozent.

>>> Bluthochdruck sehr wahrscheinlich
Auch Normalgewichtige können unter Bluthochdruck leiden. Allerdings: Die Wahrscheinlichkeit an Hypertonie zu erkranken, steigt mit dem Körpergewicht. Im schlimmsten Fall kann das Ganze zu einem Herzinfarkt führen.

>>> Arthrose schreitet fort
Übergewichtige bewegen sich meist weniger als Normalgewichtige. Wenn sie es dann doch tun, werden Sehnen, Gelenke und Bänder stark strapaziert. Jedes Kilo zu viel lässt das Risiko steigen, dass die Gelenke übermäßig stark und schnell verschleißen.

Worauf wartest Du noch? Setz‘ dich in Bewegung!

Erfolgsgeschichte des Monats Dezember: Hans-Jürgen

Die letzte Fddb-Erfolgsgeschichte, die wir Euch in diesem Jahr vorstellen, kommt von Hans-Jürgen, der weniger durch das Purzeln von Kilos, sondern eher durch das Zulegen von Muskelmasse beeindruckt. Im Sommer diesen Jahres hat der 43-jährige an der Men’sHealth Bigchest Challenge teilgenommen und den 3. Platz belegt. Während der Challenge vergrößerte sich sein Brustumfang von 104 auf 110 cm. Schaut hier, wie sich, besonders seine Brustmuskeln, innerhalb eines Jahres verändert haben.
HansJuergen_500 KopieFotos: Privat

Geschafft hat Hans-Jürgen dies mit eisernem Willen, einem ausgefeilten Krafttrainingsprogramm, gesunder Ernährung und dem Nutzen des Fddb-Ernährungstagebuchs. Tägliches Dokumentieren seines Essverhaltens und seiner sportlichen Aktivitäten helfen Hans-Jürgen, den Überblick über Kalorienzufuhr und -verbrauch zu behalten. Auch seinen BMI, seinen Körperfettanteil sowie seine „mageres Körpergewicht“ (engl. LBW = Lean Body Weight) kontrolliert Hans-Jürgen in regelmäßigen Abständen. Im vergangen Jahr konnte er rund 2 Kilo reine Muskelmasse aufbauen dank durchstrukturierter Sportphasen. Nach der Aufbauphase folgte die Zeit der Definition und währenddessen auch die Teilnahme bei der  Men’sHealth Bigchest Challenge. „Die Entscheidung, bei dieser Challenge mitzumachen war eher spontan, weil die Brust derzeit noch meine große Schwachstelle ist. Im Nachhinein war die Teilnahme ein sehr guter Motivator während der Definition“, so Hans-Jürgen. „Für die Phase des Aufbaus habe ich über Fddb und App FDDB Extender eine kohlenhydratreiche Kost mit ca. 2600 – 2700 kcal bevorzugt. In der anschließenden Definition habe ich den Proteinanteil auf 2,5g/kg LBW stark erhöht und die Kohlenhydrate soweit gesenkt, dass ich täglich nur 1750 kcal aufgenommen habe. Der Fettanteil lag die ganze Zeit bei ca. 0,8g/kg LBW.“ In dieser Zeit machte Hans-Jürgen 5 mal Krafttraining pro Woche à 60 Minuten und joggte zusätzlich an einem Tag für eine Stunde.

Aktuell hat Hans-Jürgen in etwa einen Körperfettanteil von 12% und befindet sich in der Erhaltungsphase. Das Sportpensum ist noch dasselbe wie oben beschrieben. Allerdings hat er die Zahl der Wiederholungen erhöht und dafür das Gewicht reduziert, um so mehr Kraftausdauer zu trainieren. Die Ernährung hat Hans-Jürgen auf 1,5 g Protein/kg LBW umgestellt und die gesamte Kalorienaufnahme auf ca. 2100 kcal angehoben.

Hier seht Ihr einmal im Überblick, wie sich sein Körpergewicht, Body Mass Index, Körperfettanteil sowie Lean Body Weight innerhalb von einem Jahr geändert haben:

September 2014: Gewicht: 72,2kg – BMI: 23,3 – KFA: 17,2% – LBW: 59,7kg
Oktober 2015: Gewicht; 68,7kg – BMI: 22,2 – KFA: 9,45% – LBW: 62,2kg

„Mit der täglichen Hilfe von FDDB ist es mir möglich, meine Kalorien über die Woche hin so genau einzuschätzen, dass ich ohne Verlust an Lebensqualität meinen Körperfettanteil jederzeit im Griff habe und so mit geringem Kalorienüberschuss ein gezieltes Muskelwachstum erreichen konnte“, fasst Hans-Jürgen seinen bisherigen Weg zusammen.

Lieber Hans-Jürgen, wir ziehen den Hut vor dieser sportlichen Leistung und wünschen Dir auf Deinem weiteren persönlichen und sportlichen Weg alles Gute und viel Erfolg! 🙂

Ihr seht, es geht bei den Erfolgsgeschichten nicht immer unbedingt um’s Abnehmen, sondern einfach um tolle sportliche und ernährungsbedingte Erfolge, die auch dank Fddb erreicht werden. Schreibt auch Ihr uns und mit etwas Glück stellen wir Eure Geschichte im nächsten Jahr vor. Und das Tolle: Es winkt eine Fddb-Premiummitgliedschaft! Also ran an die Tastatur und E-Mail schreiben an erfolg@fddb.info! Es grüßt Euch ganz herzlich das gesamte Team von Fddb.

Laufen im Winter

Es ist Winter und viele von euch Outdoor-Sportlern merken es bereits: die Lungen füllen sich mit kalter Luft, die Nase friert und die Angst, sich zu erkälten ist vermutlich größer als im Sommer. Der Open Window Effekt lässt grüßen. Unsere Kollegen von Runner’s World haben viele schöne Tipps für das Laufen im Winter parat. Von A wie Ausrüstung, über E wie Erkältung (oder Ernährung), zu M wie Motivation, S wie Schuhe für den Winter bis hin zu Z wie zappenduster 😉 Hier findet ihr wertvolle Ratschläge für das richtige Training im Winter: http://www.runnersworld.de/winter

Und wer doch keine Lust auf Draußen-Sport hat, der macht einfach drinnen weiter: http://www.runnersworld.de/homegym

Eiszapfen

Foto: Fddb

Grenzenlos Sport machen? Wir haben’s getestet! Urban Sports Club Testbericht Teil II

Im ersten Bericht hatte ich schon ausführlich erklärt, wie der Urban Sports Club funktioniert und welche Angebote man dort nutzen kann. Nun möchte ich vorstellen, welche Erfahrungen ich während des Tests damit hatte.

Meine Erfahrungen bei den Partnern vor Ort

In den letzten beiden Monaten habe ich folgende Angebote genutzt: Ich war bei mehreren Yoga-Kursen in zwei Yoga-Studios, habe Fitness Boxen und Krav Maga mit gemacht, habe mich in einer Physiotherapie-Praxis massieren lassen, ein Personal Training in Anspruch genommen, war Schwimmen und habe ein Fitnessstudio und einen Capoiero-Kurs besucht. Das osmanische Bogenschießen stand sogar auch auf meiner To-Do Liste, leider habe ich dann aber vor Ort den Eingang bzw. Verein nicht gefunden. Deshalb kann ich darüber nicht berichten ;-).

Yoga Raum innen mit Matten und KerzenDer Besuch bei den Yoga-Studios, zum Beispiel Kalaa Yoga in Prenzlauer Berg, hat mir sehr gut gefallen. Ich mache schon länger Yoga, bin aber jahrelang immer zu den Kursen im Fitnessstudio gegangen. Hier merkte ich bei der Atmosphäre deutlich einen Unterschied. So ein liebevoll eingerichtetes Yogastudio mit Matten, Klötzen und Decken, viel Licht und schöner Dekoration ist halt doch etwas anderes als der Übungsraum im Fitnessstudio. Auch mit den Lehrern und Kursen war ich völlig zufrieden.

Beim Kampfsport, nämlich Boxen und Krav Maga, fielen mir zwei Sachen auf: Zum einen könnte hier Screenshot Urban Sports Club vom Angebot Kampfsportnoch besser auf der Urban Sports Club Seite beschrieben werden, welche Ausrüstung man braucht und ggf. auch selber mitbringen kann oder sollte. Und zum anderen fand ich beide Male, dass die Trainer besser auf mich als „Neuling“ hätten eingehen können. Keiner der Trainer fragte nach, ob schon Erfahrungen vorhanden seien oder es vielleicht auch gesundheitliche Einschränkungen oder generell Fragen an ihn oder den Kurs gäbe. Man wurde quasi einfach ins kalte Wasser geworfen und musste loslegen – was ich bei Kampfsportarten doch etwas bedenklich finde. Ich selbst habe mehrere Jahre Erfahrung in dem Bereich und konnte deshalb ganz gut mitmachen. Andere „Neulinge“ standen jedoch etwas verloren im Raum. Das ist jedoch kein Problem vom Urban Sports Club, sondern von den entsprechenden Trainern bei den Partnern vor Ort. Und Trainer gibt es halt auch überall solche und solche…

Schön war es mal wieder Schwimmen zu gehen. Mit der Urban Sports Club Karte kann man alle Screenshot Urban Sports Club vom Angebot SchwimmenBerliner Bäder besuchen. Und zum Glück habe ich gleich zwei davon in meiner Nähe. Vor Ort musste ich dann einfach nur den QR-Code einscannen und konnte kostenlos so lange und so viel ich wollte schwimmen. Möchte man auch noch eventuell vorhandene Saunen nutzen, müsste man dafür extra zahlen.

Wie oben schon erwähnt, gibt es in Prenzlauer Berg leider kein Fitnessstudio, das ich mit dem Urban Sports Club besuchen könnte. Deshalb probierte ich das nächstgelegene Studio in Mitte aus, von dem ich aber leider enttäuscht war. Das Studio ist recht klein und Geräte und Räume sind schon ziemlich alt. Auch das Kursangebot überzeugte mich nicht wirklich. Das nächste Studio in der Friedrichstraße scheint dagegen sehr modern zu sein und hat auch ein tolles Kursangebot. Hier muss ich aber gestehen, dass mir der Weg dorthin zu weit war.

Sehr unzufrieden war ich leider mit dem Besuch beim Personal Trainer. Mit der L-Mitgliedschaft kann man einmal im Monat ein 60-minütiges Personal Training buchen. Nachdem ich letztens schon einen anderen Personal Trainer getestet hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf den Termin beim Trainer in Prenzlauer Berg, der Partner beim Urban Sports Club ist. Nachdem wir einen Termin vereinbart hatten, sollte ich vorweg einen Anamnesebogen ausfüllen und an den Trainer schicken: Eine gute Idee, schließlich konnte er sich so schon vor dem Training besser auf mich vorbereiten und wir könnten mehr Zeit mit Sport verbringen. Beim Termin selbst stellte er mir zu Beginn aber nur eine kurze Frage zu meinem ausgefüllten Bogen und das war’s. Es gab kein Kennenlerngespräch, keine Vorstellung, keine Fragen bezüglich meiner sportlichen Ziele oder ähnliches. Eine Stunde lang sollte ich einfach Übungen nachmachen, die er mir zeigte. Ohne, dass mir erklärt wurde, warum ich denn genau diese Übungen machen sollte oder wozu sie gut seien. Na klar: Ich kam dabei auch zum Schwitzen und es war anstrengend. Aber unter Personal Training stelle ich mir doch eine persönlichere Beratung vor, die auch darauf eingeht, was mein aktueller Stand ist und was ich erreichen will. Die Stunde Personal Training hätte ich auch einfach mit einem Aerobic-Kurs erstzen können: Das wäre aufs Gleiche raus gekommen. Als ich am Ende dann nachfragte, warum er denn genau diese Übungen mit mir gemacht hätte, kam erst ein verwunderter Blick und danach wurde ich mit allgemeinen Sport-Weisheiten abgespeist. Dieses „Personal“ Training hätte ich mir wirklich sparen können. Bleibt zu hoffen, dass die anderen Trainer, die im Urban Sports Club sind, bessere Trainings bieten!

Diese Enttäuschung wurde jedoch zwei Tage später entschädigt, als ich zum ersten Mal einen Massagetermin über den Urban Sports Club besuchte. Mit der L-Mitgliedschaft kann man vier mal im Monat eine 20-minütige Massage buchen. Und die Massage war so gut, dass ich danach regelmäßig die Physiotherapie-Praxis Eutonia besuchte. Alle Masseure und Masseurinnen fanden immer genau die schmerzenden Punkte und ich fühlte mich dort sehr wohl und gut aufgehoben.Bild vom Massageraum mit Liege

Zum Schluss wollte ich noch einmal etwas Neues ausprobieren. Erst vor kurzem wurde der Sportclub Fitengo mit seinen Angeboten unter dem Dach vom Urban Sports Club integriert und dadurch gibt es seit November noch mehr Sportaktivitäten zur Auswahl. Ein alter Fitengo-Partner und jetzt neuer Urban Sports Club-Partner ist ein Studio im Prenzlauer Berg, das Capoiera Kurse anbietet. Capoiera hatte ich mir schon einmal angeschaut, selbst aber noch nie probiert. Also mal etwas Neues wagen! Der Versuch endete mit der Erkenntnis, dass man nicht für jeden Sport gemacht ist beziehungsweise nicht an jedem Sport Spaß hat. Capoiera ist eindeutig so ein Fall: Das muss ich nicht noch mal probieren 🙂 Das liegt aber nicht am Studio, sondern es ist einfach nicht meine Sportart. Aber gut, somit habe ich immerhin etwas Neues über mich gelernt ;-).

Das ist aber schon ganz schön teuer?

Nachdem ich nun die Sportaktivitäten und meine Erfahrungen vorgestellt habe, möchte ich noch einmal einen Blick auf die Kosten werfen. Der L-Tarif, den ich in den letzten beiden Monaten nutzen konnte, kostet 99 Euro pro Monat. Das ist auf jeden Fall deutlich mehr als die circa 40 Euro, die ich zuletzt in meinem Fitnessstudio monatlich zahlen musste. Im Fitnessstudio hatte ich dafür aber auch nicht die große Bandbreite an Sportarten, die mir der Urban Sports Club ermöglicht. Ich habe vergleichsweise die Kosten für alle Aktivitäten, die ich besucht habe, mit ihrem Einzelpreis zusammen gerechnet. Den Einzelpreis konnte ich entweder auf den Webseiten der Partner entnehmen oder erfuhr ich nach einem kurzen Telefonat. Bei den meisten Partnern kann man vor Ort auch einzelne Stunden buchen und bezahlen oder 10er Karten erwerben – unabhängig von einer Urban Sports Club Mitgliedschaft.

In der Summe kam ich dabei in beiden Monaten deutlich über die 99 Euro, die der Tarif kostet. Alleine vier Massagen im Monat à 18 Euro summieren sich schon auf 72 Euro. Dann kommen noch die circa 80 Euro, die mich ein Personal Training kosten würde, hinzu plus die Yoga- und Kampfsportkurse à jeweils circa 15 Euro. Wenn man das Angebot vom Urban Sports Club also regelmäßig und die gesamte Vielfalt an Sportangeboten bei unterschiedlichen Partnern nutzt, hat man seinen Mitgliedsbeitrag schnell wieder raus.

Tabelle mit Preisen und Konditionen

Fazit

Der Test des Urban Sports Club hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war toll, meinen Lieblingssport auch mal in anderen Studios auszuüben und neue Sachen kennenzulernen. Ein paar Kurse hätte ich sogar gerne noch besucht, bin aber gar nicht dazu gekommen. Andererseits wurde mir in den letzten Wochen auch deutlich, dass ich – was Sport betrifft – „wegefaul“ bin. Meine Bereitschaft Partnerstudios zu besuchen, begrenzte sich auf einen gewissen Umkreis und dadurch schränkte sich für mich natürlich auch die Auswahl der Partner ein. Um mal etwas Neuartiges auszuprobieren, würde ich auch weiter fahren. Jedoch regelmäßig den Tanzkurs in Kreuzberg zu besuchen, dafür fehlt mir dann die Muße.

Auf der Webseite selbst gibt es einige Funktionen, die mich gestört haben oder die ich mir noch gewünscht hätte. So fände ich es sehr hilfreich, wenn man beim Stadtteil nicht nur einen oder alle Bezirke auswählen, sondern zum Beispiel drei verschiedene „anhaken“ könnte. Hilfreich wäre auch eine Funktion, mit der man Kurse, die man besuchen möchte, direkt in seinen Online-Kalender importieren könnte. Aber das sind eher Kleinigkeiten, von denen ja vielleicht demnächst noch welche umgesetzt werden.

Für alle, die Wert auf eine Vielfalt an Sportangeboten legen und die gerne zu abwechselnden Terminen und Uhrzeiten trainieren möchten und können, ist der Urban Sports Club auf jeden Fall genau das Richtige! Für alle, die jetzt Lust bekommen haben, beim Urban Sports Club mit zu machen, gibt es hier ein Angebot.

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns vom Urban Sports Club kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb, Urban Sports Club, Eutonia Physiotherapie, Kalaa Yoga-Studio, Berliner Bäder Betriebe

Grenzenlos Sport machen? Wir haben’s getestet! Urban Sports Club Testbericht Teil I

Mittlerweile gab es schon viele Testberichte, in denen wir uns den Bauch mit Schokolade, Müslis, Nudeln und Co. voll geschlagen haben. Deshalb musste als Ausgleich Sport her! Das Fitnessstudio war aber gerade gekündigt und ich noch unschlüssig, was ich als nächstes machen möchte, als sich die Gelegenheit ergab, den Urban Sports Club in Berlin zu testen. Perfekt! Damit würde sich doch bestimmt etwas gegen die Test-Kalorien machen lassen ;-).

Screenshot der Startseite

Urban Sports Was?

Manche fragen sich jetzt vielleicht: Urban Sports Club – Was ist das überhaupt? Der Club bietet eine Sport-Flatrate für Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart oder Potsdam. Weitere Städte sollen demnächst folgen. Mit meiner Mitgliedschaft im Urban Sports Club konnte ich in den letzten beiden Monaten aus 1.500 Sportaktivitäten bei über 200 Partnern in ganz Berlin wählen. Zu den Partnern gehören Fitnessstudios, Tennis-Clubs, Kampfsport-Schulen, Yoga-Studios, Schwimmbäder, Physiotherapeuten und viele viele mehr. Auf den ersten Blick also eine sehr große Auswahl, wobei sich die Partner natürlich auf ganz Berlin verteilen. Außerdem gibt es zwei verschiedene Tarife, die M- und die L-Mitgliedschaft. Der M-Tarif kostet 59 Euro im Monat und kann bei 177 Partnern genutzt werden. Ausgeschlossen sind hier Massagen, EMS-Training und Personal Training. Alle Angebote an aktuell 206 Standorten können mit dem L-Tarif genutzt werden, der 99 Euro pro Monat kostet. Beide Tarife können immer zum Folgemonat gekündigt werden.

Wie funktioniert das Ganze?

Stadtplan mit Überblick der SportangeboteUm Mitglied beim Urban Sports Club zu werden, muss man sich online anmelden und bekommt nach ein paar Tagen eine Mitgliedskarte mit Foto zugeschickt. Außerdem braucht man die App auf dem Handy, da man sich mit dieser bei den Partnern „eincheckt“.  Nach der Anmeldung schaute ich mir natürlich erst einmal ausführlich die verfügbaren Sportangebote auf der Webseite an: Was gibt es wo und wann und was davon interessiert mich? Und ich merkte ganz schnell: Das dauert erst einmal. Ich verbrachte anfangs wirklich viel Zeit vor dem Rechner, um mich durch das Angebot zu klicken: Der eine Kurs erschien interessant, war mir aber zu weit weg. Der andere passte zeitlich leider nicht zu meinen Arbeitszeiten. Und was ist denn überhaupt osmanisches Bogenschießen? Natürlich kann man durch einen Filter eingrenzen, dass nur die Sportangebote im eigenen Bezirk angezeigt werden. Aber ich fand es ja schon spannend, was es alles gibt und war auch bereit für neue Kurse etwas weiter weg zu fahren. Deshalb scrollte ich mich vor allem anfangs meist durch das ganze Angebot. Zum einen interessierten mich dabei die Sportarten, die ich kenne und gerne ausübe, wie zum Beispiel Yoga, Kampfsport, Fitnesskurse oder Schwimmen. Zum anderen entdeckte ich aber auch viele neue spannende Sachen, die ich gerne ausprobieren wollte, beispielsweise Krav Maga, bereits erwähntes osmanisches Bogenschießen oder Capoiera.

Webseite und App und Kundenservice

Wie oben schon beschrieben stellt die Webseite das ganze Sportangebot vom Urban Sports Club dar. Dank Filter kann man gezielt nach einer bestimmten Sportart, einem bestimmten Stadtteil und/oder einem bestimmten Tag suchen. Wenn man sich für ein Angebot interessiert, gelangt man per Klick auf ausführlichere Informationen über die Aktivität und den Partner. Außerdem stehen hier die Konditionen: Screenshot der Webseite vom PartnerangebotWie oft kann ich mit meiner Mitgliedschaft das Angebot im Monat oder in der Woche nutzen, muss man sich gegebenenfalls vorher per E-Mail bei dem Partner anmelden oder gibt es sonst wichtige Hinweise. Außerdem gibt es hin und wieder auch Angebote, die zusätzlich noch Geld kosten. Möchte man beispielsweise den Kurs Aerial Yoga in Prenzlauer Berg besuchen, ist ein Aufpreis von sieben Euro zu zahlen. Diese zusätzliche Gebühr fand ich etwas verwirrend, da der Urban Sports Club auf seinen Seiten schreibt, dass es neben der monatlichen Gebühr keine weiteren Kosten mehr gebe. Mir ist dieser Fall aber auch nur ein oder zweimal aufgefallen. Positiv finde ich, dass man auf der Partner-Seite alle Angebote des Partners auf einen Blick sieht. Wenn mir also ein Kurs dort schon gefallen hat, möchte ich sehr wahrscheinlich auch weitere Kurse zu anderen Terminen bei ihm besuchen. Ein wenig schade finde ich jedoch, dass man Kurse oder Partner, die man gut findet, nicht in einer Art Merkliste speichern kann. Dafür kann man einen Sporttermin zu seinen eigenen Sportaktivitäten im Account hinzufügen.  Danach erscheint jedes Mal ein großer Layer, mit dem man Freunde aus dem Urban Sports Club Netzwerk zu dem Termin einladen kann. Diese Funktion hat mich ehrlich gesagt etwas genervt. Zum einen hatte ich anfangs noch niemanden in meinem Netzwerk – wen sollte ich also einladen? Und zum anderen möchte ich auch nicht bei jedem Termin andere Nutzer mit meiner Nachricht „zuspammen“. Hier wäre es besser gelöst, wenn man andere Mitglieder über einen Button einladen kann, jedoch nicht jedes Mal mit dem Layer dazu „gezwungen“ wird ;-). Manchmal fand ich die Angaben zu den Kursen auch zu ungenau: Wenn ich lese, dass der Kurs Intermediate Level ist, weiß ich damit immer noch nicht genau, was genau „Intermediate“ bedeutet und ob ich das richtige Level dafür habe. Außerdem gab es Kurse, bei denen man eigene Ausrüstung hätte gebrauchen und mitbringen können, dies bei der Beschreibung aber nicht erwähnt wurde.

Die App auf dem Handy braucht man schließlich, wenn man sich für ein Angebot entschieden und vor Ort bei dem Partner einchecken möchte. Damit ist man zum einen offiziell beim Partner angemeldet und zum anderen sieht man die eingecheckten und besuchten Kurse auch im eigenen Account. Viele Partner hatten jedoch gar keinen QR-Code zum einchecken, hier musste man sich  vor Ort einfach in eine Liste eintragen. Meine Mitgliedskarte musste ich übrigens kein einziges Mal vorzeigen. Wozu ich die also genau habe, ist mir bis heute unklar ;-). Schade finde ich, dass die App wirklich nur zum Einchecken und zur Übersicht der besuchten Kurse dient. Wenn man schon die Urban Sports Club App installiert hat, fände ich es sinnvoll, dass man dort auch das gesamte Sportangebot durchsuchen kann. Das geht aber nur auf der Webseite online. Was manchmal etwas unpraktisch ist, wenn man gerade unterwegs ist und auf dem Handy gucken will, wo man noch sporteln möchte…

Vom Urban Sports Club Kundenservice war ich übrigens sehr positiv überrascht. Über ein Formular hatte ich mich erkundigt, ob es bald auch ein Fitnessstudio bei mir in der Nähe geben würde, das als Partner aufgenommen wird. Und ich bekam sehr schnell eine freundliche Antwort zurück. Auch wenn es mit dem Fitnessstudio noch etwas dauern kann, so wurde dennoch auf meinen Hinweis eingegangen und ich konnte auch selbst Studios vorschlagen.

Das Angebot: Von Aerobic über Massagen bis zu Zumba

3.000 Sportaktivitäten bei über 200 Partnern in Berlin ist erst einmal ein großes Angebot. Auch die Screenshot Urban Sports Club von SportangebotenBandbreite der Aktivitäten kann sich sehen lassen, so kann man unter anderem Basketball oder Badminton spielen, Bouldern gehen, Gesundheits- oder Kräftigungskurse besuchen, Kampfsport machen, Klettern, Schwimmen und Tanzen gehen sowie eine Massage oder einen Personal Trainer buchen. Das Angebot erstreckt sich über ganz Berlin und entsprechend ist natürlich nicht jeder Kurs immer direkt um die Ecke. Wie bereits erwähnt war ich anfangs noch sehr motiviert und wollte auch längere Strecken in Kauf nehmen, um neue Sportarten auszuprobieren. In der Umsetzung sah es dann aber doch etwas anders aus. Im Laufe der letzten beiden Monate besuchte ich doch eher die Partner, die um die Ecke und schnell zu erreichen sind. Von meiner Wohnung im Prenzlauer Berg aus schaffte ich es nur bis nach Friedrichshain, Mitte und in den Wedding. Alles darüber hinaus fiel durch mein Raster. Und in der näheren Umgebung erschien das Angebot dann plötzlich gar nicht mehr so groß. Im Umkreis gibt es zum Beispiel einige Yoga-Studios, eine Schwimmhalle, eine Physiotherapie-Praxis und an manchen Tagen Krav Maga. Ein Fitnessstudio, um einfach mal aufs Laufband zu gehen oder Aerobic Kurse zu besuchen, fehlt in meiner Umgebung jedoch leider ganz. Auch über ein Tanzstudio in meiner Nähe hätte ich mich sehr gefreut. Aber das ist natürlich  sehr subjektiv und davon abhängig, welche Sportarten man gerne macht. Generell ist das Angebot sehr groß, es ist nur nicht immer alles direkt in der Nähe.

Welche Angebote ich genau besuchte und wie es mir dabei erging, erfahrt ihr im zweiten Teil des Urban Sports Club Tests! Für alle, die jetzt schon Lust bekommen haben, beim Urban Sports Club mit zu machen, gibt es hier ein Angebot.

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns vom Urban Sports Club kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb und Urban Sports Club

Neue App von Men’s Health: Personal Fitness Trainer

Hättet ihr beim Sport auch gerne öfter professionelle Unterstützung, könnt euch aber nicht dazu durchringen, einen Personal Trainer zu engagieren? Mit der App „Personal Fitness Trainer“ unserer Kollegen von Men’s Health könnt ihr auf euren Android-, oder iOS-Geräten beim Training kostenlos 500 Workouts und 1000 Übungen abrufen, erhaltet individuelle Fitness-Empfehlungen und Wochenstatistiken und seid so motiviert, eure sportlichen Ziele zu erreichen.

WorkoutCreator Trainingsplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der kostengünstigen Expert-Version der App gibt es dazu noch mehr als 100 HD-Fitnessvideos, zielorientierte Trainingspläne, Wochen-, Monats- und Jahresstatistiken, einen Workout Creator, mit dem man eigene Workouts erstellen kann und viele andere Features, die euch zu einem muskulösen Gesamtpaket verhelfen können. Egal, welchen Teil eures Körpers ihr bearbeiten wollt, die Personal Fitness Trainer App hilft euch beim effektiven Trainieren!

4.7-inch (iPhone 6) - Screenshot 5KalenderWorkoutliste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfach mal ausprobieren!
Zur iOS-App: https://goo.gl/5DD42E
Zur Android-App: https://goo.gl/eDyjKD

 

Screenshots: Men’s Health

Personal Training: Was bringt mir das?

Jeder weiß, dass nicht nur eine ausgewogene und bewusste Ernährung sondern auch Bewegung und Sport wichtig sind. Egal, ob man abnehmen, zunehmen oder einfach gesund bleiben möchte. Wäre da nicht dieser innere Schweinehund. Der uns doch immer wieder daran hindert, endlich mal Joggen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Neben mangelnder Motivation fehlt uns vielleicht auch das Wissen, welcher Sport der richtige für unsere Ziele ist? Als Lösung für diese Probleme bietet sich der Personal Trainer an, der uns gezielt unterstützen und motivieren soll. Doch bringt das wirklich was? Und wie findet man eigentlich den richtigen Personal Trainer? Wir haben dafür den Selbsttest gemacht.

Auch ich kenne aus eigener Erfahrung die oben genannten Probleme. Dem Fitnessstudio bei mir um die Ecke habe ich immer fleißig jeden Monat das Geld überwiesen. Mein Training vor Ort war jedoch weniger fleißig. Nach motivierten Tagen folgten oft Wochen, in denen ich keinen Fuß ins Studio gesetzt habe. Es interessierte ja auch niemanden, ob ich hinging oder nicht. Außerdem war mein Training vor Ort ziemlich planlos: Mal besuchte ich den Yoga-, mal den Langhantel-Kurs und zwischendurch konnte ich mich für den Crosstrainer motivieren. Doch ein konkretes Ziel und einen genauen Weg dahin hatte ich eigentlich nicht. Entsprechend groß war auch oftmals die Frustration, dass sich trotz „Sporteln“ kein wirklicher Erfolg einstellte. Vielleicht könnte ein Personal Trainer hier weiter helfen? Auf jeden Fall wollte ich mir genauer anschauen, wie ein Besuch beim Personal Trainer abläuft und mit welchem Gefühl man nach einem ersten Probetraining wieder nach Hause geht. Für den Test war ich bei drei verschiedenen Personal Trainern in Berlin, von denen ich nun den ersten vorstellen möchte.

Mein erstes Schnuppertraining

Meinen ersten Schnuppertermin für Personal Training hatte ich in der Personal Fitness Lounge bei Bild des Studios von Personal Trainer Stefan MüllerStefan Müller. Zu Beginn wurde erst einmal viel geredet und gefragt: Stefan wollte wissen, was meine sportlichen Ziele sind, wie meine bisherigen Erfahrungen sind, welche Sportarten ich gemacht hatte und ob es gesundheitliche Probleme oder Einschränkungen gibt. Außerdem befragte er mich nach meinen Ernährungsgewohnheiten. Danach ging es weiter zu meinen biometrischen Daten. In Sportkleidung musste ich mich auf die Waage stellen, die neben dem Gewicht auch meinen Körperfettanteil ermitteln konnte, und mein Körper wurde vermessen. So bekam Stefan einen ersten Eindruck von meinem „Status Quo“ und teilte mir auch bereits erste Einschätzungen mit, indem er gute Werte lobte und an anderen Stellen Potential zur Verbesserung sah. Als drittes folgte ein „Eingangs-Test“, den Stefan durchführt, um von seinen Klienten einen Eindruck über Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft zu erhalten. Innerhalb von 25 Minuten sollte ich fünf verschiedene Übungen wiederholen und bei jedem Durchgang die Anzahl der Wiederholungen erhöhen. So startete ich zum Beispiel mit 6 Situps und musste dann in der nächsten Runde 9 Situps machen, danach 12, dann 15 usw. Die Übungen – Ausfallschritte, Liegestütze, Situps, Kettleball und Rudern am TRX – forderten alle Muskelgruppen im Körper und brachten mich auch mächtig ins Schwitzen. Somit war der Test auch gleichzeitig eine anstrengende Sporteinheit für mich. Zum Schluss testete der Personal Trainer meine Mobilität und Beweglichkeit anhand verschiedener Übungen.

Wie würde es dann weiter gehen?

Damit waren die Tests und Übungen dann auch alle durch. Stefan erklärte mir, dass er – wenn ich mich nun für Personal Training bei ihm entscheiden würde – beim zweiten Termin meine Maximalkraft testen und dann ein Trainingsprogramm hinsichtlich meines Ziels erstellen würde. Das Programm würde dabei sehr abwechslungsreich gestaltet und es gäbe die Möglichkeit, alle Trainingseinheiten bei ihm im Studio zu absolvieren oder „an der langen Leine“ zu sporteln und Trainingseinheiten größtenteils zu Hause bzw. im Fitnessstudio zu absolvieren und nur ab und zu bei Stefan vorbei zu schauen. Zur Motivation steht er in engem Kontakt mit seinen Kunden und schickt auch schon mal Mails oder ruft an, wenn diese lange nicht trainiert haben. Außerdem ist es ihm wichtig auf die Stimmung seiner Klienten einzugehen. Schließlich hat man auch schon mal schlechte Tage und dann hilft es vielleicht, sich beim Boxtraining abzureagieren oder im Gegenteil eher ein leichteres Training zu absolvieren. Zusätzlich berät Stefan seine Kunden auch bei der Ernährung.

Und was qualifiziert Stefan zum Personal Trainer?

Personal Trainer Stefan Müller gibt Hilfestellung beim TrainingZum Schluss befragte ich Stefan noch nach seinen Erfahrungen und Qualifikationen und ich erfuhr, dass er schon seit über zehn Jahren im Fitnessbereich tätig ist, seit mehr als acht Jahren Fitnesstrainer ausbildet und sein eigenes Studio nun seit 2013 betreibt. Auf seiner Webseite Müller-Training gibt er außerdem einen detaillierten Lebenslauf mit allen Stationen. Da der Begriff „Personal Trainer“ in Deutschland nicht geschützt ist und es keine einheitliche, allgemein anerkannte Ausbildung in diesem Bereich gibt, sollte man also besser genauer nachfragen, welche Erfahrungen und Fortbildungen ein Personal Trainer vorzuweisen hat.

Fazit: Ist das was für mich?

Mein Fazit nach dieser ersten Erfahrung mit einem Personal Trainer war eindeutig sehr positiv. Von Beginn an hatte ich das Gefühl, dass auf mich und meine persönlichen Ziele und Probleme eingegangen wird. So fragte Stefan auch sehr genau nach bekannten Verletzungen oder Einschränkungen und gab auch immer gleich Tipps, wie man das Problem am besten beheben kann. Der umfassende Check machte außerdem einen professionellen Eindruck und war sowohl für den Trainer als auch für mich eine gute Grundlage, um über mögliche sportliche Ziele zu sprechen. Neben der anstrengenden Sporteinheit habe ich also zusätzlich auch noch etwas über mich und meinen Körper gelernt. Natürlich ist der Preis für einen Personal Trainer, der meist zwischen 80 – 150 Euro pro Training liegt, sehr hoch. Wenn ich mir jedoch ausrechne, wie viel Geld ich schon für Fitnessstudio und Co. ausgegeben und es dann doch nicht genutzt habe, fällt die Bilanz am Ende vielleicht nicht mehr ganz so erschreckend aus. Für mich persönlich bietet ein guter Personal Trainer jedenfalls die Vorteile, dass man professionell betreut und vor allem auch motiviert wird. Mal schauen, ob ich bei den nächsten Tests weiterhin so positiv überrascht werde. Der zweite Personal Trainer Test gibt es hier bei Bericht über den Urban Sports Club.
Fotos: Stefan Müller

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