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Erfolgsgeschichte des Monats Oktober: Sabine

„Da musstest du so alt werden, um so schön zu sein“. So stolz reagierte die Oma der 45-jährigen Sabine aus Bayern, als die Enkelin ihre neue Figur präsentierte. Bei einer Körpergröße von 1,58 m, einem Gewicht von 87,5 kg und einem BMI von weit über 30 entdeckte Sabine im August 2016 Fddb und fasste den Entschluss, den überschüssigen Kilos den Kampf anzusagen. Heute wiegt sie 24 kg weniger und hält seit Februar 2017 ein Normalgewicht von 63 kg. Langfristiges Ziel sind jedoch 58 kg. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen Dir weiterhin viel Durchhaltevermögen, liebe Sabine!

Doch von Anfang an: Nie zuvor trug Sabine Kleidergröße 36/38, denn bereits als Kind war sie dauerhaft übergewichtig. Bis vor 10 Jahren konnte sie trotz mehrerer Abnehmversuche keine Erfolge verbuchen. Als 35-Jährige als es ihr gelang erstmals, von 90 kg auf etwa 72 kg abzunehmen. Doch nach kurzer Zeit des Gewichthaltens hatte Sabine schnell wieder mehrere Kilos drauf. Gründe dafür waren Inkonsequenz in der Ernährung, häufiges Naschen, zu große Portionen als auch unbedachtes Kochen. Mit der Zeit passten Sabine keine Klamotten mehr aus den gewohnten Geschäften – sie musste vermehrt in Läden einkaufen, die sich auf große Kleidergrößen spezialisiert haben. Dieser Umstand brachte Sabine zum Nach- und letztendlich auch zum  Umdenken. So konnte es nicht weitergehen. Glücklicherweise litt Sabine zu keiner Zeit an gesundheitlichen Problemen.

Durch Zufall entdeckte sie zu dieser Zeit ein Buch, das mit gängigen Abnehmmythen aufräumte. Beim Lesen machte es plötzlich „Klick“ und Sabine fühlte sich abermals angespornt, abzunehmen. Gleichzeitig meldete sie sich bei Fddb an, das ihr vorher schon im Fitnessstudio empfohlen wurde. Die Kombination aus Essverhalten dokumentieren, Kalorien zählen, Sport treiben und gesunder Ernährung zeigte alsbald Wirkung – die Pfunde begannen zu purzeln. Seit bereits 30 Jahren ernährt sich Sabine vegetarisch und vermehrt sogar vegan. Sport macht sie seit 2010. Ausprobiert hat sie beispielsweise Zumba, Power Plate, Gymnastik, Stepaerobic, Bauch-Beine-Po und Krafttraining. Zum Sporteln geht sie sowohl ins Fitnessstudio als auch in einen Verein.

Heute geht es Sabine mit ihrem Gewicht von 63 kg blendend, noch nie zuvor hat sie sich in ihrer Haut so wohl gefühlt. Zu ihrer täglichen Routine gehören das Fddb Ernährungstagebuch, das Abwiegen aller Mahlzeiten und Lebensmittel und der Gang auf die Waage. Bei sportlichen Aktivitäten merkt Sabine eine deutliche Verbesserung in Ausdauer und Kraft. Ein Leben ohne Sport kann sie sich nicht mehr vorstellen. Ernährungstechnisch achtet sie heute verstärkt darauf, möglichst keinen Zucker und kein Weißmehl mehr zu sich zu nehmen, stattdessen viel Eiweiß. Wochentags peilt Sabine an, deutlich unter ihrem Tagesbedarf zu bleiben. An den Wochenenden darf es auch gern mal Ausnahmen geben. Auch wenn ihr Gewicht aktuell ungewollt stagniert, möchte Sabine trotzdem die Marke von 60 kg irgendwann knacken und auf der Waage die Zahl 58 sehen. Dass sie aber seit Jahresbeginn normalgewichtig ist, ist ihr noch immer unbegreiflich.

„Das Tracken und Kalorienzählen bei Fddb hilft, einen Überblick zu behalten und ein gesetztes Limit im Auge zu behalten. Das Lesen in den Foren hat mir nochmal verdeutlicht, wie wichtig Eiweiß in der Ernährung ist, gerade auch beim Kraftsport. Das habe ich seit einem Jahr deutlich angepasst. Bevor ich etwas esse, recherchiere ich die Kalorien und kann mich dann oft zurückhalten. Auch der Austausch mit anderen hilft mir sehr“, so Sabine. Anderen Abnehmwilligen rät sie: „Ausreden sollte man als Ausreden erkennen und nicht mehr gelten lassen. Findet eine Sportart, die Euch wirklich Spaß macht. Kennt Euren täglichen Energiebedarf und überschreitet ihn nicht mehr. Führt am besten Tabellen und Diagramme und haltet Euch den Verlauf immer wieder vor Augen. Und ganz wichtig: Lasst Euch nicht von anderen demotivieren!“

Liebe Sabine, wir sind begeistert von Deiner Geschichte und belohnen Dich mit einer kostenlosen 3-monatigen Premium-Mitgliedschaft bei Fddb. Bleibe so motiviert!

Könnt Ihr auch Erfolge mit Fddb verbuchen und möchtet Eure Geschichte mit anderen Fddb’lern teilen? Dann schreibt uns gern an erfolg@fddb.info. Jede/r Teilnehmer/in der Erfolgsgeschichte des Monats erhält von uns als Dank eine 3-monatige kostenlose Fddb-Premium-Mitgliedschaft. Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen! 🙂

Hinweis: Aus Datenschutzgründen wurden der Name der Nutzerin geändert sowie das Gesicht unkenntlich gemacht.

Erfolg des Monats: Barbara hat’s geschafft! 13 kg in 8 Monaten

Wir starten nach einer Sommerpause wieder mit den beliebten Fddb-Erfolgsgeschichten. Mit der Webseite Fddb.info und mit unserer Fddb Extender App (für iOS und Android) kannst du ganz einfach dein Ernährungstagebuch führen. Du siehst im Handumdrehen, welche Lebensmittel zu viel Fett oder Zucker, zu wenige Ballaststoffe oder Proteine aufweisen, oder einfach kalorisch viel zu hoch sind. Auch deinen Wasserhaushalt kannst du mit unserem Programm kostenlos im Auge behalten. Kalorienzählen kann so einfach sein. 🙂 Und wenn dabei noch Erfolge zu sehen sind, wie bei Barbara, dann motiviert das doppelt, um das eigene Gewichtsziel in Etappen und vor allem gesund zu erreichen.

Barbara reitet viel. Vier bis fünf Mal die Woche betreibt sie den Pferdesport. Doch trotz des vielen Sports nahm die heute 35-jährige ab einem Alter von 25 Jahren kontinuierlich ein bis zwei Kilogramm pro Jahr zu. Durch falsche Essgewohnheiten, wie drei, teils warme und deftige Mahlzeiten am Tag und viele Süßigkeiten am Abend, schoss das Gewicht nach oben, bis sie nach der Schwangerschaft 2014 bei letztendlich 95 Kilogramm ankam.

Barbara mit 85 kg und 72 kg

Zu diesem Zeitpunkt verwendete sie Fddb zum ersten Mal, um ihr Essen zu tracken. Doch die Motivation, am Ball zu bleiben, schwand rapide, da größere Erfolge durch nur unregelmäßiges Eintragen ausblieben. Sie befand sich damals im Bereich der Adipositas bei einem BMI von über 36. Bis 2017 nahm sie zwar 10 Kilogramm ab, aber im gesunden Normbereich war Barbara für ihre Größe von 162 Zentimeter damit noch nicht.

Im Januar 2017 dann der zweite Anlauf. Nachdem sie mit ihrer Schwägerin einige Abnehmversuche über einen anderen Anbieter startete, blieb sie doch wieder bei uns hängen 😉 Barbara schrieb ihre Lebensmittel mit Hilfe des Fddb-Tagebuchs regelmäßig auf und blieb beim konsequenten Eintragen. Bei 85 Kilogramm ging es los. Und diesmal hielt Barbara länger durch. Die Erfolge stellten sich ein, die Pfunde purzelten. Heute, im September 2017, also nach acht Monaten, hat sich Barbaras Gewicht bei 72 Kilogramm eingependelt.

Aber wie hat sie das gemacht? Ganz einfach: Anstatt Diät zu halten, veränderte sie ihre Essgewohnheiten komplett. Keine drei Mahlzeiten mehr am Tag, fast keine Süßigkeiten mehr am Abend. Stattdessen fand sie gesündere Alternativen mit weniger Kalorien. So ersetzte sie zum Beispiel eine Semmel mit Butter und Gouda (394 Kilokalorien) durch zwei Knäckebrote mit Gurke, Tomate und Frischkäse (111 Kilokalorien). Oder die Kuhmilch (130 Kilokalorien pro Glas) durch Mandelmilch (26 Kilokalorien pro Glas). Beim Zucker wurde das Z gegen das X ersetzt. Spaghetti mit Tomatensauce wurde gegen Zucchinispaghetti mit Tomatensauce ausgetauscht.

Fddb hat ihr beim Auffinden der „schlechten“ Lebensmittel enorm geholfen. Barbara setzte sich die Grenze von 1200 Kilokalorien am Tag. Und wenn sie diese mal nicht erreicht und noch Kalorien übrig hatte, gönnte sie sich zum Auffüllen ein Stück Schokolade oder einige Chips. „Wichtig war mir vor allem, dass ich keinen festen Speiseplan befolgen muss und dass ich auf nichts verzichten muss. Sonst hätte ich das Ganze nicht so gut durchhalten können.“

Auszug aus Barbaras Fddb-Tagebuch

Auf den Fotos sieht man es auch. Barbara sieht glücklicher, fitter und einfach gesünder aus! Das einzige Problem: die Klamotten passen jetzt nicht mehr. Dann ist wohl eine Runde Shopping angesagt. Wir wünschen dabei viel Spaß!
Allen, die ihren Abnehmweg noch vor sich haben, gibt sie folgenden Tipp mit: „Man sollte nicht versuchen eine Diät zu machen, um Gewicht abzubauen, sondern man sollte sich einen neuen Ernährungsweg suchen, den man auch den Rest seines Lebens so weitergehen kann.“ Denn wenn man nach vier Wochen Diät „aufhört“ und wieder isst wie davor, wird man auch wieder wie davor aussehen.

Barbaras Zielgewicht liegt bei 65 Kilogramm. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass du diese sieben Kilo auch noch schaffst, Barbara!
Hast du auch schon mit Fddb ab- oder zugenommen? Hast du zu einer gesünderen Ernährungsweise gefunden, bist zufriedener mit dir und möchtest deine Erfolgsgeschichte erzählen? Dann schreib uns an erfolg@fddb.info! Als Dank für jede veröffentlichte Geschichte schenken wir dir eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für die Fddb-Webseite und unsere Extender App. Wir freuen uns auf deine Nachricht!

Fddb in luftigen Höhen: Wir testen das BergWerk.Berlin

Das BergWerk.Berlin ist Europas größter Indoor-und Erlebnis-Kletterpark, der sich mitten in Berlin Hellersdorf in den Räumen eines ehemaligen Kinos befindet. Wer sonst bouldern oder an Wänden klettern geht, sieht sich hier vor völlig neuen Herausforderungen. Wir durften die Location testen und möchten euch unsere Erfahrung nicht vorenthalten.

Aber eins nach dem anderen: Der Kletterpark umfasst zehn Parcours, wovon einer speziell für Kinder ausgerichtet ist. Die Parcours führen einerseits durch das ehemalige Kino und andere wiederum mitten durch das angrenzende Einkaufszentrum „Helle Mitte“, in dem sich täglich tausende Besucher befinden. Das bedeutet, wer sich traut, klettert über den Köpfen und unter den Blicken der Zentrumsbesucher und zeigt, was er kann. Haben wir uns das getraut? Das erfahrt ihr noch 😉

Die Parcours des BergWerks erstrecken sich auf 660 Meter Länge. Dabei muss man sich insgesamt 74 Lösungen suchen, mit denen man den jeweiligen Parcour am elegantesten bewältigt. Das bedeutet aber auch mindestens 74 Adrenalinstöße, wenn man sich das volle Programm gibt.

Pünktlich zur Öffnung um 12 Uhr standen wir am Dienstag auf der Matte. Außer dem Fddb-Team waren noch eine Kindergruppe sowie einige Erwachsene vor Ort, es war also angenehm leer. Wir konnten nur zwei Mitarbeiter ausmachen, was uns letztendlich etwas wenig vorkam für die Arbeit an der Kasse, an der Gurtausgabe, für die Sicherheitseinweisung und für die Überwachung der Kletterer.

Nach der Anmeldung am Tresen bekamen wir den Schlüssel für unseren Spind – äh Jutesack, den wir, wie damals im echten Bergwerk, an einem Seil aufgehängt zu uns herabgleiten ließen, um unsere Sachen dort sicher zu verstauen. Im Fachjargon nennt man das „Kaue“. Das ist eine super platzsparende und praktische Idee, die sich das ein oder andere Fitnessstudio ruhig abgucken könnte.

Umziehen mussten wir uns nicht. Was wir brauchten, hatten wir an: bequeme Sachen und feste Schuhe. Schmuck sowie Taschen sollten abgelegt und verstaut werden. Anschließend wurden wir aufgefordert, die Klettergurte anzuziehen und festzuschnallen. Leider wurde nicht kontrolliert, ob wir die Gurte korrekt und sicher festgeschnallt haben, oder vielleicht sogar vergessen haben, einen zuzuziehen. Das bemängeln wir, da wir das aus anderen Kletterparks anders kennen. Zuletzt wurden uns noch rutschfeste Handschuhe und ein Helm verpasst, der uns jedoch später davon abhielt, Selfies zu machen.

Dann ging es auch schon ins Innere des BergWerks, das Parcour-Herzstück. Hier erfuhren wir, dass wir anhand unserer Sicherungsausrüstung immer doppelt mit Karabinerhaken an den Sicherungsseilen beim jeweiligen Parcour befestigt sein würden. Die beiden Haken lassen sich nur einzeln öffnen, so dass einer immer an einem Parcour-Seil befestigt ist. Das mussten wir anhand der Demonstration des Mitarbeiters so verstehen, ohne es einmal auszuprobieren, obwohl es einen Übungsparcour gab. Hier hätten wir uns gewünscht, dass wir das vor den Augen des Mitarbeiters wenigstens einmal vormachen, um ein Gefühl für die eigene Sicherung an den Parcourseilen zu bekommen. Nachdem wir das Hilfe-Wort „Trainer“ erfuhren, das wir rufen sollen, wenn die Situation brenzlig ist (wenn man quasi nur noch an den Gurten in der Luft hängt und sich nicht selbst retten kann), betraten wir mit einem leicht mulmigen Gefühl den ersten Parcour. Wie war das nochmal mit den Seilen und den Haken?! Schon der erste Aussetzer.

Das Fddb-Team stürzte sich trotzdem todesmutig in den ersten Parcour. Zunächst kam uns die Anlage durch die vielen Wege etwas unübersichtlich vor. Durch Pfeile wurden die Richtungen vorgegeben. Kreuze bedeuteten, dass man diesen Weg nicht gehen kann. Das Team Fddb fing erstmal mit dem Kinderparcour in Bodennähe an – nur so zum Eingewöhnen, versteht sich;) Die Wege waren nicht schwer, relativ gesehen. Hier wechselten sich große Spinnennetze, Röhren, Treppen und Hängebrücken ab. Manchmal war das schon sehr wacklig, aber es gab immer etwas zum Festhalten und wir waren ja doppelt gesichert. Aber wie das die kleinen Knirpse so furchtlos hinbekommen haben, ist schon bewundernswert. Der Parcour war zwar schnell überstanden, trotzdem hatte man immer diese gewisse Angst, abzurutschen und nur noch am Haken in der Luft zu baumeln. Das Wort „Trainer“, welches wir in Hilfesituationen rufen sollten, hätte bei dem Lärmpegel, der durch die Kindergruppe verursacht wurde und durch die Nichtanwesenheit der Mitarbeiter wahrscheinlich keiner gehört.

Mit der Zeit wurden die Parcours deutlich schwieriger. Ab und zu standen wir rätselnd vor einem Parcour und fragten uns, wie zur Hölle wir das jetzt schaffen sollen. Um gewisse Parcours zu bewältigen, muss man vom Kopf bis zum kleinen Zeh alles anspannen und sich auch noch hoch konzentrieren. Wo war unser Gefühl für Balance plötzlich hin? Hat sich wohl zusammen mit der hart antrainierten Körperspannung aus dem Staub gemacht.

Wie ein Häufchen Elend standen wir einige Male vor gewissen Herausforderungen, wie dem dünnen Ästchen an zwei Seilen (es war eigentlich ein ausreichend dicker Holzstamm), das wir entlanggehen mussten. Wir mussten uns zwischen diesem Ast und kleinen, in der Luft baumelnden Holzfässern entscheiden, die uns ähnlich unsicher vorkamen. Zurück konnten wir nicht. „Trainer“ wollten wir nicht rufen. Also galt es, sich zu überwinden und so wagten wir den Schritt auf den schwingenden Ast. Unsere Körper waren ein einziges großes Stresshormon. Nach gefühlten Stunden hatten wir diesen Parcour geschafft und fanden uns plötzlich an einer kippelnden Wand wieder, die nur durch das Festhalten in den Löchern zu überwinden war. Puuh, auch das haben wir hinter uns gebracht. Ein kurzer Glücksmoment überwältigte uns, bis wir einige Sekunden später auf einer Plattform standen, vor der nur ein Seil von der Decke hing. Wie jetzt? Wo ist denn der Weg hin?! Wie sollen wir auf die andere Seite kommen? Die Antwort dämmerte uns langsam. Die „Schlucht“ (die im Nachhinein betrachtet keine war) konnte nur durch einen Sprung mit dem Seil bewältigt werden. Gefühlte Stunden standen wir also vor dem Abgrund und vertrauten unserer eigenen Kraft nicht. Zum Glück war es hinter uns leer, keiner drängelte und man fühlte sich nicht genötigt, schnelle Entscheidungen zu treffen. „Was Tarzan kann, können wir auch“, sprachen wir uns letztendlich zu und überwanden auch diese Hürde notgedrungen und mit viel Mut.

Die Worte „Ich will nach Hause“ und „Mami“ fielen einige Male, so aufregend sind die Parcours. Nach 60 Minuten schwappte uns das Adrenalin zu den Ohren raus. Wir hätten noch die Möglichkeit des 12 Meter Freifalls gehabt, aber das wollten wir gerne den Leuten ohne Höhenangst überlassen. Auch auf die Kletterei mitten durchs Einkaufszentrum verzichteten wir wohlwollend und begaben uns einstimmig wieder Richtung Ausgang. Genug Adrenalinkicks für heute. Jetzt erstmal ein Eis!

Fazit: Es war sehr aufregend und hat uns trotz der Stresssituationen, denen wir uns ausgeliefert sahen, viel Spaß gemacht. Wir mussten uns so oft überwinden wie noch nie und standen ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Wir sind vielleicht nicht ganz schwindelfrei und in der einen oder anderen Situation waren wir etwas mimosenhaft. Aber wie bei jeder neuen Herausforderung, muss man einerseits sich selbst vertrauen, diese zu meistern und anschließend den ersten Schritt gehen. Wir haben vielleicht nicht alle zehn Parcours geschafft, fanden unsere Leistung dennoch ganz okay fürs erste Mal im BergWerk.

Das gesamte Equipment sowie der Kletterpark waren sehr gut gepflegt. Die große Anlage ist sauber und die Parcours sind wirklich sicher, auch wenn es sehr oft wacklig war, was ja beabsichtigt ist. Die Anlage ist wunderschön aufgemacht und spezielle Lichteffekte sorgen für eine entsprechende Atmosphäre. Ein wenig mehr Beaufsichtigung durch die Mitarbeiter hätten wir dort allerdings erwartet, besonders da eine Kindergruppe anwesend war. Auch die Einweisung fanden wir nicht 100%ig zufriedenstellend.

Preislich geht es ab 18 Euro los; für Kinder ab 6 Jahren und einer Mindestgröße von 110 cm zahlt man 10 Euro aufwärts. Es gibt zudem die Möglichkeit an den Fassaden des Einkaufszentrums bis unter das Glasdach horizontal zu klettern. Außerdem kann man noch 40 m an einer Speed-Seilrutsche durchs Einkaufszentrum düsen. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es ganz spezielle und begleitete Abenteuer-Parcours in Schatzkammern. Das BergWerk.Berlin bietet völlig wetterunabhängiges Klettern. Durchschnittliche Fitness (was auch immer das heißen mag) sei hier ausreichend, laut Webseite.

Das BergWerk.Berlin bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Hinweis: Der Eintritt in den Kletterpark wurde uns freundlicherweise kostenlos vom BergWerk.Berlin zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolg des Monats: Alexander hats geschafft! Von 132 kg auf 82 kg!

„Ich war noch nie ein dünner Hering, als Jugendlicher brachte ich immer so zwischen 80 und 90 Kilo auf die Waage. Aktiver Sport war nie mein Ding. Vor ca. sieben Jahren hörte ich mit dem Rauchen auf, nahm einen stressigen Bürojob an und habe eine Konditorin geheiratet. Jedes Jahr kamen ein paar Kilo dazu. Gleichzeitig kamen Probleme wie Bluthochdruck, Müdigkeit und Antriebslosigkeit hinzu. Nach den Weihnachtsfeiertagen 2015 und der traditionellen Raclette an Silvester hatte ich im Januar noch ein paar Tage Urlaub und stolperte über die Waage. Ein Schock (…)“.

Diese Zeilen schrieb uns vor einigen Wochen der 41-jährige Alexander aus Hessen. Zum Jahreswechsel 2016 brachte Alexander ganze 132 kg auf die Waage – und hatte damit einen BMI von 41,7! Er gehörte also zu den Menschen mit starker Adipositas, auch krankhafte Fettleibigkeit genannt. Zum Vergleich: Idealgewicht wäre bei 40-jährigen Männern und einer Größe von 1,78 m zwischen 63 kg und 80 kg. Eine höhere Kategorie als „starke Adipositas“ gibt es nicht. Danach kommt nichts mehr, keine Einteilung, keine weitere Rubrik. Bereits ab einem BMI von 30 muss an eine ärztliche Behandlung gedacht werden. Zwar ist der BMI umstritten, weil er lediglich das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße berücksichtigt und den Körperfettanteil nicht einbezieht, dennoch sind die meisten Menschen keine Profisportler, so dass der BMI durchaus als Maßstab bzw. Orientierung dienen kann.

Alexander beschreibt seine damalige Ernährung selbst als unkontrolliert. Fastfood und fettiges Essen waren die Regel. Gefrühstückt wurde gar nicht, mittags ging es zum Imbiss und abends gab es warme Portionen zu Hause. Der stressige Bürojob und die Küchen- und Backkünste seiner Frau taten ihr übriges.

Alexander fasste beim erschreckenden Anblick der Zahl auf der Waage den Entschluss, abzunehmen. Der erste Schritt, also das bewusste Treffen genau dieser Entscheidung, die ein ganzes Leben verändern kann, war damit getan. Alexander begann seine Ernährung zu überdenken. Er verzichtete mittags und abends auf Kohlenhydrate und ersetzte gewisse Lebensmittel durch gesündere und fettärmere Alternativen. Zum Speiseplan gehörten nur noch Obst, viel Gemüse, Pute, Fisch, Joghurt statt Sahne, wenig Käse, keine Wurst, kein Alkohol, kein Brot.

Alexander suchte außerdem gezielt nach einer App, die ihm beim Abnehmen und seinem Vorhaben für seine Gesundheit unterstützte. Er stieß im Google Store auf die Fddb Extender App, mit der er seine Kalorienzufuhr im Blick halten konnte. Außerdem half sie ihm, Kalorienbomben zu vermeiden. Innerhalb von vier Monaten nahm Alexander so ganze 25 kg ab – und stand somit bei 107 kg! Noch ein paar Monate, dann würde er sein Idealgewicht erreichen. Sicherlich sind diese vielen abgenommenen Kilos eine große Motivation und als Sportmuffel konnte man Alexander nach diesen vier Monaten auch nicht mehr bezeichnen: Er kaufte sich im April Inlineskates und ging bei jedem Wetter skaten, ohne Ausnahme. Zehn Kilometer mussten es mindestens sein! Dafür gönnte sich Alexander wieder etwas mehr Essen, gesund natürlich.

„Die Pfunde purzelten weiter. Anfang Dezember wurde das Wetter zum Skaten zu schlecht und ich habe mit dem Krafttraining begonnen. Drei Mal die Woche für zwei Stunden, langsam formt sich der Körper, der Bauch ist fast weg, Brust und Arme werden deutlich muskulöser, ein tolles Gefühl. Insgesamt habe ich fast 50 Kilogramm Gewicht verloren in knapp einem Jahr, konnte meine Blutdruckmedikamente stark reduzieren und damit auch die Nebenwirkungen. Ein völlig neues Lebensgefühl.“

Inzwischen wiegt Alexander um die 80 kg und ist damit im Idealbereich. Er hat sein Abnehmziel erreicht und möchte nun noch seinen Körperfettanteil weiter reduzieren. Mit 1800 bis 2000 kcal am Tag und viel Flüssigkeit sollte das kein Problem sein.

Für alle anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind, abzunehmen oder gerade das Vorhaben starten, hat Alexander den Tipp, keine Diät zu beginnen, sondern die Ernährung komplett und dauerhaft umzustellen. Auch wir von Fddb finden diesen Ansatz richtig, denn ohne dauerhafte Umstellung und den bewussten Griff zu Alternativen, wird der Jojo-Effekt auftreten. Wer zunächst auf alles verzichtet und dann „nach“ der Diät wieder wie immer isst, hat schnell das Doppelte an Gewicht wieder drauf. Auch Sport und viel Trinken ist generell wichtig, um den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Mit dem kostenlosen Ernährungstagebuch von Fddb sowie in der Fddb Extender App kann jeder Kalorien, Makro- und Mikronährstoffe im Blick behalten, den Gewichtsverlauf beobachten und einfach sowie gesund die gewünschten Erfolge erzielen.

Alexander hat es jedenfalls geschafft und das gesamte Fddb-Team ist stolz darauf und freut sich mit ihm, dass er innerhalb eines Jahres sein Wunschgewicht erreicht hat und nun diesen gesunden Lebensstil führen kann. Herzlichen Glückwunsch, Alexander, zu dieser tollen Leistung!

Wenn auch ihr Erfolge mit Fddb oder der Extender App erzielen konntet, schreibt uns eine Nachricht an erfolg@fddb.info. Als Dank erhält jeder Fddb-Nutzer mit veröffentlichter Erfolgsgeschichte eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für die Fddb-Webseite sowie für die Extender App! Wir freuen uns auf eure Erfolgsgeschichten!

Fddb testet BiteBox – gesunde Snacks fürs Büro

Manchmal sind wir wie Eichhörnchen. Sammeln Nüsse, verstecken sie und holen sie später bei Bedarf wieder raus. Die Kollegen von BiteBox haben uns freundlicherweise dabei geholfen, Nüsse und Snacks fürs Büro zu sammeln und stellten uns einige Köstlichkeiten zur Verfügung, die sich gut als Energienachschub für anstrengende Arbeitstage eignen. Gerade jetzt, wo wir viele neue Fddb-Nutzer verzeichnen können, ist etwas Nervennahrung gar nicht so übel. box

BiteBox ist ein Unternehmen aus Hamburg und wurde mit der Intention gegründet, gesunde und leckere Büro-Snacks herzustellen. Muss ja nicht sein, dass man sich während der Arbeit Hüftgold anfuttert, so die Gründer Mari, Marc, Max und Philipp. Da man aber nicht immer Zeit oder Lust hat, irgendwo essen zu gehen, nicht ständig beim Lieferservice bestellen sollte (Nein! Sollte man einfach nicht) und auch noch das tägliche Nachmittagstief überwinden muss, sind Nüsse und Trockenfrüchte genau richtig. Die kommen nämlich mit wertvollen Inhaltsstoffen, wie ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und, für die geistige Leistungsfähigkeit, wichtigen Mineralstoffen daher. 2012 wurden die kleinen Snack-Kombis entwickelt, zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Laura. Verpackt in wunderhübschen, schön bedruckten Boxen bzw. kleinen, handlichen Schächtelchen, kann man sie super mitnehmen und aufbewahren. Über 40 Snacks stellt BiteBox nun her und wir durften einige davon testen.

gesamt verpackungAlso ran an die Nuss. Was haben wir bekommen? In der gut verpackten Box fanden wir eine bunte Mischung aus elf verschiedenen Nuss/Frucht-Snacks. Wir haben uns dann mal durchgefuttert:

Ana’s Beeren

Ana’s Beeren ist eine leckere Mischung aus getrockneten Erdbeeren und Ananas. Dieser Snack bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkte, da er knusprig, süß und sauer auf einmal ist, man nicht ewig drauf rumkauen muss, es nicht plötzlich mehr im Mund wird und sich die Früchte auch zum Aufpeppen fürs Müsli eignen. Mehr davon!

Wassssup?!

Lustige Namen haben sie ja, die BiteBoxen. Wassssup?! besteht aus  Erdnüssen im Wasabi-Teigmantel. Der Snack hat eine schöne giftgrüne Farbe und leichte Schärfe aus Wasabi. Uns irritierten zunächst die E-Nummern in der Zutatenliste. E 551 stellt sich als Kieselsäure heraus, das als Trennmittel verwendet wird. E 141 ist der Farbstoff aus Chlorophyll, auch Blattgrün genannt. Stammt aus Pflanzen. E 306 ist Tocopherol, ein Antioxidationsmittel. Nun ja, es gibt andere Wasabi-Erdnüsse, die mit weniger Zutaten auskommen. Wie dem auch sei, die Teile haben einen Suchtfaktor, sind nicht zu scharf und bekommen von uns 7 von 10 Punkten. gesamt liegend

Gigolo

Die leckere Nussmischung besteht aus Cashews, Erdnüssen und Olivenringen und ist mit einer Kräutermischung gewürzt, die uns in unsere Kindheit in Omas Küche zurückversetzt. Sehr salzig finden wir die trotzdem und vergeben 7 von 10 Punkten. Warum die Box Gigolo heißt würden wir gerne wissen. Vielleicht weil Gigolos nach Omas Küche riechen? Oder salzig schmecken? Weiß es jemand? Anyone?

Mango Jango

Hmmmm, lecker! Cashewkerne und Mangostückchen mit Vanille umhüllt. Schmeckt sehr weihnachtlich, genau richtig für diese Jahreszeit. 8 von 10 Punkten. Könnten wir ewig dran futtern.

Zündstoff

Schon wieder Cashewkerne. Diesmal mit Chili und Salz und einem Flämmchen auf der Packung. Aber irgendetwas störte. Schmeckte okay, aber irgendein letzter Schliff – wir wissen selbst nicht, welcher – fehlt einfach. 6 von 10 Punkten.

_MG_1814Herr Bööörns

„Was ist denn das für ein Name?!“, fragte die Kollegin. Hier gibts Erdnüsse im Teigmantel. Der Snack ist schön knackig und knusprig, schmeckt leicht scharf und salzig und lässt sich super wegfuttern. 10 von 10 Punkten.

Coffee to go

Kaffee ist immer gut. Aber Kaffee zum Essen? Wir probierten es und siehe da – sehr lecker. Die Box enthält zwei verschiedene Kaffeeleckereien. Die holländischen Kaffeebohnen sind von Zartbitterschokolade umhüllt und eignen sich einfach super für den Süßhunger zwischendurch. Die ostereierartigen, größeren Mandelkerne sind mit weißer Cappuccino-Schokolade ummantelt und eher süß mit leichter Kaffeenote. Sehr gutes Produkt. Bekommt von uns 10 von 10 Punkten.

Vegletten

Hier haben wir es mit Gemüse-Frucht-Chips zu tun, darunter getrocknete Apfelstücke, Karotten, Bohnen, eventuell Zucchini und irgendetwas, das Pfirsich sein könnte. Leider waren alle Chips sehr geschmacksarm. Die Box ist wunderschön bunt und wir waren echt neugierig darauf, aber leider  bekommt  sie nur 3 von 10 Punkten. Vielleicht würde etwas Salz helfen?

King Louiegesamt teller

King Louie ist ein Bananen-Kirsch-Mix. Beide Früchte sind getrocknet. Die Bananenchips schmecken eigentlich nach nichts. Die Kirschen schmecken sauer. Einzeln ist es nicht der Rede wert. Aber in Kombination, also ein Bananenchip und eine Sauerkirsche zusammen, ist die Box der helle Wahnsinn. Macht 7 von 10 Punkten.

Nussbomber

Hier gibts sehr natürliche, ungesalzene Nüsse. Einfach pure Nuss und sehr gut für Leute, die keine Lust auf Salziges haben. Nagut, die Erdnüsse sind ganz leicht gesalzen. Bekommen 10 von 10 Punkten.

Bissness as usual

Der Mix besteht aus Rauchmandeln (Oh! Mein! Gott! Wie lecker ist das denn?!), Cranberrys und Weinbeeren. Die getrockneten Beeren finden wir nicht besonders spektakulär, die Rauchmandeln dagegen sind der Hammer. Verzehrt man wieder alles zusammen, ist das ein völlig neues Geschmackserlebnis. Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

gesamt stapelIm Großen und Ganzen waren wir positiv angetan von den Nuss/Frucht-Snacks. Abgesehen von den Vegletten (die trotzdem am schönsten aussehen) hat uns alles sehr gut gefallen. Dass BiteBox mit Liebe arbeitet, merkt man auch an den hübschen Verpackungen. Und was macht unsere Konzentration im Büro? Läuft. Die Snacks sind natürlich kein Mahlzeitenersatz, aber für den kleinen Hunger zwischendurch, egal ob süß, sauer oder salzig, und für die volle Konzentration am Arbeitsplatz eignen sich die Boxen unserer Meinung nach sehr gut.

Alle Snacks sind frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Farbstoffen und Gentechnik.

Die Boxen kann man sich übrigens auch als wöchentliches oder zweiwöchentliches Abo liefern lassen. Ihr entscheidet, was reinkommt.

Hier ist euer Gutscheincode für den BiteBox-Shop: TESTEN
Dies ist ein 5€ Gutschein für den Shop. Der Mindestbestellwert beträgt 25 €. Der Gutscheincode ist nicht für Gutscheine einlösbar.

Hier ist euer Gutscheincode für das BiteBox Abo: U1EWY
Dieser Code gilt für das Abo. Mit ihm kostet die erste BiteBox im Abo nur 2,99 € statt 5,99 €.

Viel Spaß beim Snacken!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma BiteBox zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Werdet Mitglied in der Fddb-Smoothie-Gruppe

Seid ihr schon in Smoothie-Laune und wollt bei unserer Smoothie-Challenge mitmachen? Als Hauptpreis winkt ein Hochleistungsmixer im Wert von 900 €! Ihr könnt euch sogar in einer Fddb-Gruppe auf unserer Webseite über das Gewinnspiel, Rezepte, Smoothies etc. austauschen: http://fddb.info/db/de/gruppen/herbst_smoothie_challenge_von_fd_1021/index.html

 brombeer-joghurt-apfel-mit-logoWeitere Infos gibt es hier.

Kurzanleitung: So lege ich bei Fddb eine Liste an

Manchmal gibt es Lebensmittel, die Du regelmäßig isst, zum Beispiel das Müsli am Morgen oder der kleine Snack zwischendurch, und diese möchtest Du nicht immer einzeln erneut raus suchen müssen? Oder vielleicht möchtest Du einfach wissen, wie viel Kalorien ein Rezept hat oder die Kalorien von verschiedenen Lebensmitteln vergleichen? Dann sind unsere Listen genau das Richtige für Dich! Wir zeigen Dir anhand eines Smoothie-Rezepts, wie Du eine Liste anlegen kannst.

Bei Fddb anmelden oder einloggen

Als erstes loggst Du Dich bei Fddb ein oder meldest Dich an, falls Du noch keinen Account bei uns hast. Die Nutzung von Fddb ist kostenlos!

Liste erstellen

Danach wählst Du oben im Menü den Punkt Mein Fddb >> Listen aus. Wenn Du auf den grünen Button „Neue Liste anlegen“ klickst, kannst Du eine eigene Liste mit eigenen Zutaten erstellen. Die neue Liste erscheint unter „Meine Listen“ mit dem Namen „Neue Liste“ und dem aktuellen Datum. Rechts findest Du den Link „Beschreibung“. Nach dem Klick gelangst Du auf eine neue Seite und kannst hier den Namen Deiner Liste bearbeiten, Details hinzufügen und einstellen, ob die Liste nur für Dich (privat) oder auch andere Fddb User (öffentlich) zu sehen ist.

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Wenn du die Kategorie „Liste“ auswählst, bekommst Du eine einfache Auflistung Deiner Lebensmittel. Bei der Kategorie „Rezept“ kannst zum Beispiel noch Arbeits- und Kochzeit ergänzen und bestimmen, für welche Mahlzeit sich Dein Rezept eignet.

Zutaten aussuchen

Eine neue Liste enthält erst einmal keine Zutaten. Diese kannst Du nun hinzufügen, indem Du oben in der Suchleiste bei „Lebensmittel“ die einzelnen Zutaten suchst und auswählst. Zum Beispiel gibst Du dort „Kiwi“ ein, wählst „Kiwi, frisch“ als Produkt aus und kannst dort rechts 1 kleine (70 g) „+ Zu einer Liste hinzufügen“. Im nächsten Schritt wählst Du die passende Liste aus und die erste Zutat hat so ihren Weg in Dein Smoothie-Rezept gefunden. Genau das gleiche machst Du nun noch mit den restlichen Zutaten. Innerhalb der Liste kannst du über den Link „Portion“ auch immer noch die Menge der Zutaten anpassen.

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Am Ende hast Du dann alle Zutaten für Deinen Smoothie auf einen Blick und siehst auch, wie viele Kalorien ein Glas hat. Hier gibt es übrigens das Rezept für unseren Beispiel-Smoothie.

Was kommt denn da? Die große Challenge mit Gewinnspiel!

Für den Herbst haben wir uns etwas Besonderes für euch ausgedacht: Zusammen mit der australischen Firma Froothie veranstalten wir im Oktober die große Herbst Smoothie Challenge. Und ihr könnt mitmachen! Bei der Smoothie Challenge könnt ihr euch zu Hause mit dem Mixer kreativ austoben. Der glückliche Challenge-Gewinner bekommt den Hochleistungsmixer Optimum G2.1 Platinum Series Vortex im Wert von 900 € geschenkt! Außerdem warten noch viele weitere Preise auf euch…die werden jetzt aber noch nicht verraten!

Wie genau die Challenge ablaufen wird, wie ihr mitmachen könnt und was es tolles zu gewinnen gibt, erzählen wir euch bald hier auf dem Blog und bei Facebook. Also dran bleiben! 🙂

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Eure schönsten Laufgeschichten

Vor einiger Zeit hatten wir, zusammen mit den Kollegen von RunnersWorld, nach euren Laufgeschichten samt Erfolgen gefragt. Unter dem Motto „Laufen ist…“ erreichten uns viele Zuschriften. Hier sind nun eure schönsten Laufgeschichten.

Caroline aus Wetzlar

Laufen ist für mich Hoffnung.

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Foto: privat

 

„Dass ich heute fast täglich Laufen gehe bedeutet, dass ich jedes Mal einen Schritt Richtung gesundem Leben gehe. Das unheilbare Lipödem in Armen und Beinen belastet mich und meine Lebensqualität seit Jahren. Nach einer Reha begann ich mit einer Freundin die ersten Schritte zu joggen und trainierte seitdem zwei Jahre regelmäßig für die Hoffnung auf ein leichteres Leben, sowohl psychisch als auch körperlich. Es ist für mich die effektivste Art Kondition aufzubauen und Gewicht abzubauen. Mittlerweile die 4,5 km-Marke geknackt und damit mein erstes Ziel erreicht zu haben, wäre für mich von ein paar Jahren noch unvorstellbar gewesen. Nun auch noch fast selbstverständlich die Laufschuhe schnappen ist für mich ein Beweis an mich selbst, dass meine Krankheit mir keine Grenzen mehr setzt und ich frei bin. Eine der wichtigsten Lektionen meines Lebens.“

Caroline hat mittlerweile die 10 km-Marke geknackt. Was für eine tolle Laufgeschichte!

Thorsten aus Paderborn

Laufen ist etwas, was sehr lange Zeit unerreichbar war.

„Laufen, in dem hier gemeinten Sinn, war etwas was für mich bis vor drei Jahren undenkbar war. Etwas worauf ich neidisch war. Etwas Unerreichbares. Ein Ausdruck von Sportlichkeit und Fitness.
Meine Laufgeschichte beginnt im Grunde im Juni 2013. Bis dato habe ich bei einer Größe von 194 cm etwa 170 kg gewogen. Genau weiß ich es nicht. Die Waage war seit Jahren nicht mein Freund. Im Juni 2013 dann kam mit einmal die Erkenntnis, dass ich etwas ändern muss. Ich war laufend müde und kaputt. Hatte Rückenschmerzen, zu hohen Blutdruck und fühlte mich einfach nur schlecht. Ich hatte keinerlei Kondition, war bei der kleinsten Anstrengung am Schwitzen und sofort außer Puste. Hatte immer wiederkehrende Gichtanfälle und mein Immunsystem war quasi nicht vorhanden. Es war nicht so, dass mir jemand Vorwürfe gemacht hat oder mein Arzt mich gebeten hat, was zu tun. Diese Einsicht kam von ganz alleine.
So fing ich auf eigene Faust an, meine Ernährung umzustellen. Ich ernährte mich vollwertig, verzichtete auf Alkohol, Weißmehl und Süßigkeiten. Ich zog das konsequent durch, bis ich erste Erfolge gemerkt habe.
Es kam dann nach etwa vier Monaten der Tag, wo ich mich getraut habe, auf die Waage zu gehen. Diese zeigte mir 155 kg an. Mir wurde schlagartig schlecht. Mir wurde bewusst, wie schwer ich vorher gewesen sein musste. Das war ein großer Ansporn weiter zu machen. Ich nahm also weiter ab, fühlte mich langsam fitter und wollte das Abnehmen mit Sport unterstützen. Mein Gewicht erlaubte aber noch keine größeren sportlichen Aktivitäten. Also fing ich mit Radfahren an. Ich fuhr zur Arbeit. Jeden Tag etwa 15 km hin und wieder zurück. Am Anfang war ich ziemlich fertig. Am Ende bin ich die 15 km in gut 20 Minuten gefahren. Die Kilos purzelten weiterhin und ich fühlte mich fit für Neues. So fing ich an im Fitnesstudio zu trainieren und meine Muskeln aufzubauen. Es machte einen Mordsspaß. Mein Fettt schmolz, meine Muskeln wuchsen. Ich ernährte mich nun Low Carb. Nachdem ich etwa ein Gewicht von 115 kg erreicht hatte, kam mir eines Abends der Gedanke einfach mal loszulaufen. Das, wovor ich mein Leben lang Respekt hatte, was unerreichbar war, wollte ich nun einfach mal versuchen. Was soll ich sagen. Es hat funktioniert. Ich lief von da an sehr sehr gerne. Und immer länger und weiter. Erst 5 km, dann 8 km, dann 10 km. Dann kamen Volksläufe. Ich war dort nie unter den Besten aber es war immer ein Hochgefühl mitzulaufen und ins Ziel zu kommen. Meine absolute Krönung bisher war ein Halbmarathon.
Aktuell habe ich ein Gewicht von knapp 100 kg. Laufe unendlich gerne und bin immer noch im Fitnesstudio aktiv. Mein Leben ist ein völlig anderes, als noch vor drei Jahren.“

Dragan aus Heimenkirch

„Ich laufe seit ca. vier Jahren regelmässig. Davor vielleicht 1 mal pro Monat ganz unregelmässig und wetterbedingt. Vor vier Jahren fasste ich dann den Beschluss etwas für mich und meine Figur sowie mein Rückenleiden zu tun. Hatte damals ca. 18 kg mehr drauf wie heute. Durch das Laufen und meine Ernährungsumstellung konnte ich relativ schnell mein Wunschgewicht erreichen. Eine sehr sehr große Hilfe war dabei eure Seite und eure iPhone App. Mithilfe dieser konnte ich genau kontrollieren wieviel Kalorien ich zu mir genommen habe und wieviel ich verbrannt habe. Das war meine Motivation und meine Selbstkontrolle, um mein Ziel zu erreichen. Ohne den Sport, insbesondere das Laufen, ging das jedoch nicht. Ich habe gemerkt, wie sich meine Fitness, meine Kondition, mein Rückenleiden, meine allgemeine Lebenseinstellung und meine Lebensqualität verbessert haben. Das wollte ich auch, nachdem ich abgenommen habe, auf jeden Fall beibehalten. Und so laufe ich auch heute noch sehr gerne und regelmäßig. Es ist schön seinen Gedanken während des Laufens freien Lauf zu lassen. Es tut gut, den Alltagsstress während des Laufens zu verarbeiten oder zu vergessen. Und es fühlt sich super an nicht aus der Puste zu sein, wenn man eine Treppe ersteigt.“

Denise aus Leipzig

Laufen ist für mich Leben.

„Ich bin eine begeisterte Läuferin und schnüre drei Mal pro Woche meine Laufschuhe. Ich liebe Laufen. Ich habe mit dem Laufen begonnen, weil ich zu meinem Bürojob einen sportlichen Ausgleich finden wollte. Ich habe mich sofort in das Laufen verliebt. Es bedeutet für mich Freiheit, Genuss und Liebe. Ich liebe es meine Laufschuhe zu schnüren. Mir ist es egal ob die Sonne scheint oder es draußen regnet. Hauptsache ich kann laufen.
Ich merke, wenn ich ein paar Tage nicht gelaufen bin, dass ich unruhig und hektisch werde. Laufen am Morgen ist der perfekte Start in den Tag für mich. Laufen am Nachmittag oder Abend ist ein wunderbarer Abschluss eines Arbeitstages. Laufen am Wochenende ist Erholung.“

Stephanie aus Velbert

Laufen ist ein Synonym für Glück.

„Rückblick: März 2011

Meine Kollegin kommt in mein Büro und teilt mir euphorisch mit, dass sie soeben den Lauf-Trainerschein bestanden habe und nun für die 5 x 5-km-Firmen-Staffel im Mai möglichst viele Kollegen zur Teilnahme bewegen will – für die Anfänger wird sie einen Lauf-Kurs geben, um die Leute in knapp drei Monaten fit für die Teilnahme zu machen. Ach ja, und ob ich nicht mitmachen wolle? (beim Anfänger-Kurs versteht sich).

Ich schaue hinter mich – nein, da sitzt keiner – sie hat also echt mich gemeint!

Mich, die Anti-Läuferin! Ich habe es bereits in der Schule gehasst….

Meine spontane Reaktion: „Also, Du bringst eher einen Kaktus zum Quatschen, als mich auf 5 km“.

Ihre Antwort: „Ok, die Wette gilt!“

Meine Kollegin sollte die Wette nicht gewinnen. Von einem plötzlichen Ehrgeiz gepackt, nahm ich an Ihren Kurstunden teil und trainierte unter der Woche alleine. Die 5 km lief ich dann im Mai in ca. 45 Minuten! Zwar langsam, aber ich lief sie durch und machte zwischendurch keine Gehpausen.

Daraufhin meldete ich mich für regelmäßige Trainingseinheiten in einem Lauf-Treff in meiner Stadt an und bin nun kontinuierlich seit 2011 dabei.

Es macht einfach Spaß mit Gleichgesinnten zu trainieren, an Läufen teilzunehmen, Erfolge zu feiern und sich so immer wieder aufs Neue zu motivieren. Mittlerweile trainiere ich viermal in der Woche und bereite mich auf meinen ersten Marathon in diesem Jahr in Köln vor.

Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, sich so einem Läufer-Treff anzuschließen – solche gemeinsamen Aktivitäten sind immer sehr gesellig und die Ausflüge zu Laufveranstaltungen fühlen sich für mich oft so an wie eine Klassenfahrt für Erwachsene mit sportlicher Betätigung.

So ganz nebenbei habe ich übrigens auch meinen Mann dort kennengelernt. 2012 ist er mir in einem Kurs „über den Weg gelaufen“, seitdem sind wir ein Paar und haben im letzten Jahr geheiratet.

Was hat sich in den letzten fünf Jahren für mich verändert, wollt Ihr wissen?? Ich habe durch das Laufen viele nette Leute kennengelernt, 5 kg Gewicht verloren, einen Ehemann dazugewonnen.

Kein schlechter Schnitt oder?“

 

Wir möchten uns noch einmal bei allen Teilnehmern bedanken. Eure Erfolge, die ihr durch das Laufen erzielt habt, sind der Wahnsinn. Wir sind sehr stolz auf euch und drücken für weitere Ziele und Etappen ganz fest die Daumen!

Gesund abnehmen ohne Jojo Effekt

Ein Fddb User beschrieb einst ganz treffend, wie es sich gesund und leicht in Zahlen abnehmen lässt. Hier fassen wir noch einmal zusammen, was in der damaligen „Zauberformel“ für Erfolgsaussichten sprach:

Wenn wir abnehmen wollen, benötigen wir eine negative Energiebilanz. Das bedeutet, wir müssen mehr Kalorien verbrauchen (Sport, Diät) als aufnehmen (Essen). Dabei sollte jedoch der Grundbedarf immer gedeckt sein.

Der Jojo Effekt

Der Mensch benötigt im Durchschnitt 2000 kcal am Tag. Unsere Wohlstandsgesellschaft erlaubt es uns jedoch, viel mehr zu essen. Zum Beispiel 2100 oder 2200 kcal pro Tag. Dadurch kommt es, langfristig betrachtet, zu Übergewicht und Fettansammlungen, besonders am Bauch (Männer) und oft an Beinen, Po und Armen (Frauen). Dann wollen wir abnehmen und beginnen eine Diät. Wir nehmen uns vor, 500 kcal am Tag einzusparen und essen nur noch 1500 kcal pro Tag. Zunächst klappt das mit dem Abnehmen ganz gut. Ein halbes Kilo verlieren wir in einigen Tagen. Doch dann verlangsamt sich die Abnahme und plötzlich stagniert das Gewicht. Wir nehmen einfach nicht mehr ab. Warum? Der Körper denkt aufgrund der dauerhaft niedrigeren Energiezufuhr, dass er verhungern muss und verlangsamt deswegen den Stoffwechsel und baut Muskelmasse ab, um genau diesen die Nährstoffe zu entziehen. Damit sichert er sich sein Überleben und sorgt dafür, dass wir mit einem niedrigeren Tagesbedarf, nämlich 1500 kcal (und nicht mehr 2000 kcal) auskommen.

Da wir aber weiter abnehmen möchten, sparen wir nun noch mehr Kalorien ein und essen jetzt nur noch 1250 kcal am Tag. Das funktioniert eine Weile, bis das Gewicht wieder stehenbleibt. Der Körper passt seinen Energiehaushalt wieder an. Es wird noch mehr Muskelmasse abgebaut, der Blutdruck sinkt, die Konzentration nimmt ab und wir sind dauermüde. Die Leistungsfähigkeit des Körpers wird rapide herabgesetzt, während der Körper, trotz Übergewicht, offenbar ums Überleben kämpft.

Um den Stillstand zu überwinden, sparen wir also weitere 250 kcal am Tag ein und essen jetzt nicht mehr 1250 kcal am Tag, sondern 1000 kcal. Das ist bereits ein Kaloriendefizit von 50 %. Mittlerweile haben wir einen Nährstoffmangel, weil wir mit 1000 kcal am Tag nicht in der Lage sind, alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe vollständig aufzunehmen. Weil der Körper bereits Muskelmasse abgebaut und den Stoffwechsel erheblich reduziert hat, kommt er nun mit 1000 kcal am Tag aus, wir nehmen aber nicht mehr ab.

An diesem Punkt endet dann entweder die Diät, weil wir sie entnervt und gefrustet sein lassen und nun wieder 2000 kcal oder mehr am Tag essen. Dadurch sind die bereits verlorenen Kilos jedoch schnell wieder drauf. Das ist dann der so genannte Jojo Effekt.
Oder wir essen gar nichts mehr, was dem Körper eindeutig das Signal gibt, zu verhungern. Dadurch bedient er sich für Nährstoffe an Organen, Knochen und Muskulatur. Er frisst sich also selbst, was letztendlich irgendwann zum Tod führt.

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Typischer Jojo Effekt

Nehmen wir an, wir essen wieder wie vorher, so bekommen wir einen plötzlichen Kalorienüberschuss von 1200 kcal, weil wir wieder 2200 kcal am Tag essen und nicht mehr 1000. Die Muskelmasse ist aber weg, die Fettzellen werden dafür wieder aufgefüllt. Früher konnten wir mit 2000 kcal am Tag unser Gewicht halten. Jetzt nehmen wir mit dieser Kalorienzahl an Gewicht zu.

Wie nehmen wir gesund ab?

Erst einmal muss uns klar sein, dass der Körper bei Diäten immer Muskelmasse abbaut, außer man fordert ihn konsequent mit hartem Krafttraining. Wenn wir das tun, müssen wir unserem Körper die Nährstoffe, die für den Erhalt der Muskelmasse von Bedeutung sind, in erhöhter Form zuführen. Wir müssen also unseren Proteinbedarf bei Diäten sogar erhöhen und keinesfalls verringern. Ansonsten zieht der Körper Energie aus Proteinen für die Energiegewinnung. Um das zu vermeiden und Muskelmasse aufzubauen, muss dem Körper also erhöht Protein über die Nahrung zugeführt werden. fddb tasche beutel

Als zweites sollte uns bewusst sein, dass der Körper in der Abnahme bei einem stets gleichbleibendem Kaloriendefizit immer stagnieren wird und den Stoffwechsel anpasst. Je größer das Defizit, umso mehr fühlt sich der Körper in seinem Überleben bedroht. Deswegen sollte man das Kaloriendefizit eher gering halten und beispielsweise öfter einmal die vielgeschätzte 80 %-Regel befolgen. Das bedeutet, dass man 80 % seines Tagesbedarfs zu sich nimmt.

Außerdem müssen wir immer den Grundumsatz zu uns nehmen. Der Grundumsatz ist der Kalorienbedarf, den wir für den Erhalt aller lebenswichtigen Funktionen des Körpers benötigen, wenn wir im Ruhezustand sind. Das heißt, alle Organe, das Gehirn, die Muskeln benötigen definitiv diesen Grundumsatz, um korrekt funktionieren zu können. Nehmen wir weniger als den Grundumsatz zu uns (zum Beispiel 1000 kcal), erkennt der Körper das als lebensbedrohlichen Zustand und schaltet bald wieder auf Sparflamme, zieht die Energie aus Muskulatur und irgendwann aus den Organen.

Den Grundumsatz könnt ihr hier berechnen.

Wie nehmen wir ab ohne Jojo Effekt? Wie erhalten wir unsere körperliche Leistungsfähigkeit in einer Diät?

Wir müssen unserem Körper verdeutlichen, dass er die Energie beim Abnehmen nicht aus der Muskulatur nutzen soll, sondern die Muskelmasse erhalten bleiben muss. Dafür suchen wir uns einen Sport, der uns gefällt und den wir mindestens zwei Mal in der Woche für jeweils eine Stunde betreiben. Das könnte zum Beispiel sein: Joggen, Cycling/Spinning, Zumba, Jumping Fitness, Crosstrainer, Aerobic, Fahrradfahren, Schwimmen, Klettern, Tanzen.

Wieviele Kalorien euer Lieblingssport verbrennt, erfahrt ihr in der Aktivitätenliste von Fddb.

Menschen, die bereits im Beruf sehr viele Kalorien verbrennen, können auf zusätzlichen Sport verzichten.

Wir müssen unserem Körper klar machen, dass wir uns nicht in Lebensgefahr befinden und essen täglich mindestens unseren Grundumsatz. Ein längerfristiges Unterschreiten des Grundumsatzes wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus und das Gewicht wird stagnieren.

Wir variieren das Kaloriendefizit und wählen nicht Tag für Tag und Woche für Woche das gleiche Defizit. Dadurch wird sich der Körper nicht auf eine Energiemenge einstellen und der Stoffwechsel wird nicht verringert. Der Körper wird dann wissen, dass wir uns nicht in einer Hungersnot befinden.

So könnte unser Wochenplan aussehen:

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Oder, wem es gefällt, so:

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Oder so:

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Fddb hilft euch natürlich dabei, eure Kaloriendefizite im Blick zu behalten. In eurem Ernährungstagebuch könnt ihr ganz genau nachvollziehen, wieviel Prozent des Tagesbedarfs ihr zu euch genommen habt.

Und nun: Gewicht halten

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Mit der Waage das Gewicht im Blick

Auch nach dem Erreichen des Wunschgewichtes, sollten wir nicht wieder in alte Muster zurückfallen und 2200 kcal zu uns nehmen. Dadurch würden wir langsam wieder zunehmen. Die Energiebilanz muss sich einpendeln. Mit regelmäßigen Sport- und Wiegetagen behalten wir das Gewicht im Blick. Natürlich hilft euch das Fddb Ernährungstagebuch auch hierbei. Mit dem Eintragen eurer Lebensmittel habt ihr immer einen Überblick über eure Energiezufuhr.

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Avocados enthalten gesunde Fette.

Der Körper benötigt zum Überleben Proteine und Fette aus der Nahrung. Fettsäuren kann er nicht selbst herstellen und Proteine sind wichtig für den Muskelmasseerhalt.
Für die meisten von uns werden 0,8 g Protein/kg Körpergewicht empfohlen und 0,5 bis 1 g Fett/kg Körpergewicht. Für Sportler gelten andere Richtwerte, wobei besonders auf das Protein geachtet werden sollte. Leistungssportler sollten dafür einen Arzt befragen.
Kohlenhydrate sind für unseren Körper ein guter und schneller Energielieferant. Da wir auf Proteine nicht verzichten sollten und Fette ebenso wichtig sind, müssten wir, um das tägliche Kaloriendefizit einzuhalten, etwas mehr auf Kohlenhydrate verzichten. Mehr Infos zur Low Carb Ernährung gibt es in unserem Wissen-Bereich und viele Fragen dazu wurden bereits in unserem Fddb-Fragenarchiv beantwortet.
Wie erwähnt haben Sportler, die regelmäßig und intensiv trainieren, einen höheren Bedarf an Makronährstoffen und sollten dementsprechend auch mehr davon zu sich nehmen.

Proteinreiche Nahrungsmittel sind zum Beispiel Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Eier, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse oder Getreide.

Besonders gesunde Fetten finden wir in Leinöl, Kokosöl, Olivenöl, Fisch, Nüssen, Avocados und zahlreichen weiteren Lebensmitteln.

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Erdnüsse

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Milchprodukte

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und Eier sind gute Proteinlieferanten

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch einmal zusammengefasst:

– mindestens den Grundumsatz essen
– Sport treiben (mind. 2 Stunden pro Woche)
– Kaloriendefizit täglich variieren
– Proteine (0,8 g/kg KG) und Fette (0,5-1 g/kg KG) essen, ggf. Kohlenhydratanteil reduzieren

 

Wir wünschen euch viel Erfolg. Teilt uns diese gerne in den Kommentaren oder per Kontaktformular oder E-Mail mit!

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