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Fddb testet BiteBox – gesunde Snacks fürs Büro

Manchmal sind wir wie Eichhörnchen. Sammeln Nüsse, verstecken sie und holen sie später bei Bedarf wieder raus. Die Kollegen von BiteBox haben uns freundlicherweise dabei geholfen, Nüsse und Snacks fürs Büro zu sammeln und stellten uns einige Köstlichkeiten zur Verfügung, die sich gut als Energienachschub für anstrengende Arbeitstage eignen. Gerade jetzt, wo wir viele neue Fddb-Nutzer verzeichnen können, ist etwas Nervennahrung gar nicht so übel. box

BiteBox ist ein Unternehmen aus Hamburg und wurde mit der Intention gegründet, gesunde und leckere Büro-Snacks herzustellen. Muss ja nicht sein, dass man sich während der Arbeit Hüftgold anfuttert, so die Gründer Mari, Marc, Max und Philipp. Da man aber nicht immer Zeit oder Lust hat, irgendwo essen zu gehen, nicht ständig beim Lieferservice bestellen sollte (Nein! Sollte man einfach nicht) und auch noch das tägliche Nachmittagstief überwinden muss, sind Nüsse und Trockenfrüchte genau richtig. Die kommen nämlich mit wertvollen Inhaltsstoffen, wie ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und, für die geistige Leistungsfähigkeit, wichtigen Mineralstoffen daher. 2012 wurden die kleinen Snack-Kombis entwickelt, zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Laura. Verpackt in wunderhübschen, schön bedruckten Boxen bzw. kleinen, handlichen Schächtelchen, kann man sie super mitnehmen und aufbewahren. Über 40 Snacks stellt BiteBox nun her und wir durften einige davon testen.

gesamt verpackungAlso ran an die Nuss. Was haben wir bekommen? In der gut verpackten Box fanden wir eine bunte Mischung aus elf verschiedenen Nuss/Frucht-Snacks. Wir haben uns dann mal durchgefuttert:

Ana’s Beeren

Ana’s Beeren ist eine leckere Mischung aus getrockneten Erdbeeren und Ananas. Dieser Snack bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkte, da er knusprig, süß und sauer auf einmal ist, man nicht ewig drauf rumkauen muss, es nicht plötzlich mehr im Mund wird und sich die Früchte auch zum Aufpeppen fürs Müsli eignen. Mehr davon!

Wassssup?!

Lustige Namen haben sie ja, die BiteBoxen. Wassssup?! besteht aus  Erdnüssen im Wasabi-Teigmantel. Der Snack hat eine schöne giftgrüne Farbe und leichte Schärfe aus Wasabi. Uns irritierten zunächst die E-Nummern in der Zutatenliste. E 551 stellt sich als Kieselsäure heraus, das als Trennmittel verwendet wird. E 141 ist der Farbstoff aus Chlorophyll, auch Blattgrün genannt. Stammt aus Pflanzen. E 306 ist Tocopherol, ein Antioxidationsmittel. Nun ja, es gibt andere Wasabi-Erdnüsse, die mit weniger Zutaten auskommen. Wie dem auch sei, die Teile haben einen Suchtfaktor, sind nicht zu scharf und bekommen von uns 7 von 10 Punkten. gesamt liegend

Gigolo

Die leckere Nussmischung besteht aus Cashews, Erdnüssen und Olivenringen und ist mit einer Kräutermischung gewürzt, die uns in unsere Kindheit in Omas Küche zurückversetzt. Sehr salzig finden wir die trotzdem und vergeben 7 von 10 Punkten. Warum die Box Gigolo heißt würden wir gerne wissen. Vielleicht weil Gigolos nach Omas Küche riechen? Oder salzig schmecken? Weiß es jemand? Anyone?

Mango Jango

Hmmmm, lecker! Cashewkerne und Mangostückchen mit Vanille umhüllt. Schmeckt sehr weihnachtlich, genau richtig für diese Jahreszeit. 8 von 10 Punkten. Könnten wir ewig dran futtern.

Zündstoff

Schon wieder Cashewkerne. Diesmal mit Chili und Salz und einem Flämmchen auf der Packung. Aber irgendetwas störte. Schmeckte okay, aber irgendein letzter Schliff – wir wissen selbst nicht, welcher – fehlt einfach. 6 von 10 Punkten.

_MG_1814Herr Bööörns

„Was ist denn das für ein Name?!“, fragte die Kollegin. Hier gibts Erdnüsse im Teigmantel. Der Snack ist schön knackig und knusprig, schmeckt leicht scharf und salzig und lässt sich super wegfuttern. 10 von 10 Punkten.

Coffee to go

Kaffee ist immer gut. Aber Kaffee zum Essen? Wir probierten es und siehe da – sehr lecker. Die Box enthält zwei verschiedene Kaffeeleckereien. Die holländischen Kaffeebohnen sind von Zartbitterschokolade umhüllt und eignen sich einfach super für den Süßhunger zwischendurch. Die ostereierartigen, größeren Mandelkerne sind mit weißer Cappuccino-Schokolade ummantelt und eher süß mit leichter Kaffeenote. Sehr gutes Produkt. Bekommt von uns 10 von 10 Punkten.

Vegletten

Hier haben wir es mit Gemüse-Frucht-Chips zu tun, darunter getrocknete Apfelstücke, Karotten, Bohnen, eventuell Zucchini und irgendetwas, das Pfirsich sein könnte. Leider waren alle Chips sehr geschmacksarm. Die Box ist wunderschön bunt und wir waren echt neugierig darauf, aber leider  bekommt  sie nur 3 von 10 Punkten. Vielleicht würde etwas Salz helfen?

King Louiegesamt teller

King Louie ist ein Bananen-Kirsch-Mix. Beide Früchte sind getrocknet. Die Bananenchips schmecken eigentlich nach nichts. Die Kirschen schmecken sauer. Einzeln ist es nicht der Rede wert. Aber in Kombination, also ein Bananenchip und eine Sauerkirsche zusammen, ist die Box der helle Wahnsinn. Macht 7 von 10 Punkten.

Nussbomber

Hier gibts sehr natürliche, ungesalzene Nüsse. Einfach pure Nuss und sehr gut für Leute, die keine Lust auf Salziges haben. Nagut, die Erdnüsse sind ganz leicht gesalzen. Bekommen 10 von 10 Punkten.

Bissness as usual

Der Mix besteht aus Rauchmandeln (Oh! Mein! Gott! Wie lecker ist das denn?!), Cranberrys und Weinbeeren. Die getrockneten Beeren finden wir nicht besonders spektakulär, die Rauchmandeln dagegen sind der Hammer. Verzehrt man wieder alles zusammen, ist das ein völlig neues Geschmackserlebnis. Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

gesamt stapelIm Großen und Ganzen waren wir positiv angetan von den Nuss/Frucht-Snacks. Abgesehen von den Vegletten (die trotzdem am schönsten aussehen) hat uns alles sehr gut gefallen. Dass BiteBox mit Liebe arbeitet, merkt man auch an den hübschen Verpackungen. Und was macht unsere Konzentration im Büro? Läuft. Die Snacks sind natürlich kein Mahlzeitenersatz, aber für den kleinen Hunger zwischendurch, egal ob süß, sauer oder salzig, und für die volle Konzentration am Arbeitsplatz eignen sich die Boxen unserer Meinung nach sehr gut.

Alle Snacks sind frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Farbstoffen und Gentechnik.

Die Boxen kann man sich übrigens auch als wöchentliches oder zweiwöchentliches Abo liefern lassen. Ihr entscheidet, was reinkommt.

Hier ist euer Gutscheincode für den BiteBox-Shop: TESTEN
Dies ist ein 5€ Gutschein für den Shop. Der Mindestbestellwert beträgt 25 €. Der Gutscheincode ist nicht für Gutscheine einlösbar.

Hier ist euer Gutscheincode für das BiteBox Abo: U1EWY
Dieser Code gilt für das Abo. Mit ihm kostet die erste BiteBox im Abo nur 2,99 € statt 5,99 €.

Viel Spaß beim Snacken!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma BiteBox zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Soulfood LowCarberia: Kohlenhydratarme Lebensmittel im Test

Weihnachten steht kurz vor der Tür und wir haben sicherlich alle schon wieder viel zu viel gesündigt und Süßes gegessen? Die Spekulatius und der Schoko-Nikolaus zu Hause, der Crêpe auf dem Weihnachtsmarkt und die Printen im Büro. Und so lecker das alles auch ist, ein bisschen schlechtes Gewissen hat man doch ab und an mal. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass wir LowCarb Produkte von Soulfood LowCarberia testen durften. Zum einen war es eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Weihnachts-Süßigkeiten. Und zum anderen verspricht LowCarb einen Genuss ohne Reue, da diese Produkte weniger Zucker und Kohlenhydrate enthalten.

gesamtSoulfood LowCarberia ist ein Online Shop für LowCarb Produkte. Die Gründerin Jasmin Mengele begann 2012 mit einem Food Blog über LowCarb, eröffnete dann ein Café in Nürnberg und veröffentliche auch ein Buch zu dem Thema. In dem Online Shop gibt es nun deutschlandweit alle LowCarb Produkte, die Jasmin in ihrer Küche entwickelt hat. Das Angebot umfasst Lebensmittel zum Kochen und Backen, Naschen und Knabbern sowie LowCarb Getränke. Für unseren Test haben wir uns vier Produkte genauer angeschaut: eine Weißbrot Backmischung, einen Tassenkuchen, einen Erdbeer Fruchtaufstrich sowie eine Haselnuss Nougat-Creme.

Test Backmischung „Weißbrot“

soulfood-lowcarberia-backmischung-weissbrotBei diesem Produkt handelt es sich um eine Backmischung für ein kohlenhydratarmes und glutenfreies Eiweißbrot. Die Mischung besteht unter anderem aus Kokosmehl, Flohsamenschalen und Eiklarpulver, es ist somit also nicht vegan. Mit einer Dose der Backmischung können entweder ein großes Laib Brot, zwei kleine Laib Brot oder ca. 10 Brötchen hergestellt werden. Die Zubereitung für das Brot ist einfach und anschaulich auf der Packung beschrieben: Man misst 110 g von der Backmischung ab und vermengt das Pulver mit etwas Wasser 5 Minuten lang mit dem Knethaken. Nach Bedarf kann man den Teig mit Gewürzen oder Körnern verfeinern. Wir haben uns für die „normale“ Variante entschieden und keine weiteren Zutaten hinzugefügt. Nun muss der Teig nur noch 60 Minuten in den Ofen.

brot-kuchenNach dem Backen erhielten wir ein etwas unförmiges Brot, eher ein geknautschtes Brötchen. Das kann aber an unseren fehlenden handwerklichen Fähigkeiten liegen. Wir ließen das Brot abkühlen und waren sehr gespannt auf die erste Scheibe. Noch ein bisschen warm schmeckte das Brot lecker, nur in der Mitte war es noch etwas „matschig“. Vielleicht hätten wir es noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen sollen, das konnten wir nur leider von außen nicht sehen. Beim ersten Testen schmeckte das Brot gut, jedoch stellten wir es erst einmal zur Seite, da wir nicht ein ganzes Brot auf einmal essen wollten. Als wir am nächsten Tag wieder eine Scheibe kosten wollten, hatte das Brot plötzlich eine sehr „gummi-artige“ Konsistenz und schmeckte uns leider nicht mehr so gut. Deshalb gibt es von uns nur 5 von 10 Punkten.

Test Backmischung Tassenkuchen „Cinnamon White Chocolate“

soulfood-lowcarberia-tassenkuchenNach dem Brot waren wir bereit für süßen Nachtisch. Und ein Weiße-Schokolade-Zimt-Tassenkuchen klang dann doch plötzlich sehr weihnachtlich :-). Auch hier ging die Zubereitung wieder ganz einfach: Etwas Pulver abmessen, Wasser dazu und beides direkt in einer Tasse vermengen. Der Kuchen kann entweder in der Mikrowelle oder im Ofen gebacken werden. Wir entschieden uns für den Ofen und konnten nach 15 Minuten den fertigen Tassenkuchen bewundern. Er roch schon wunderbar süß und weihnachtlich und nachdem er ein wenig abgekühlt war, mussten wir auch sofort probieren. Und dieser Kuchen hat uns voll überzeugt: Die Konsistenz war angenehm fluffig, der Kuchen schmeckte nach Schokolade und Zimt, war aber nicht zu süß. Der Tassenkuchen bekommt von uns 10 von 10 Punkte!

Test Fruchtaufstrich Erdbeer

soulfood-lowcarberia-fruchtaufstrich-erdbeertDie Erdbeer Marmelade besteht zu 64 % aus Erdbeeren und wird durch das Süßungsmittel Xylit gesüßt. Die Marmelade testeten wir mit dem noch lauwarmen Weißbrot und wir waren angenehm überrascht. Die Konsistenz erinnerte an ein Fruchtpüree, es waren keine „ekligen“ Gelantinestücke zu spüren. Der Aufstrich schmeckt sehr frisch und fruchtig, aber nicht zu süß. Für unseren Geschmack genau richtig: 10 von 10 Punkten.

Test Haselnuss Nougat-Creme

soulfood-lowcarberia-haselnuss-nougat-cremetDieser süße Brotaufstrich von Soulfood LowCarberia ist quasi eine LowCarb Version von Nutella. Anstatt Zucker enthält die Haselnuss Nougat-Creme Erythrit als Süßungsmittel. Wir waren vor dem Test sehr gespannt auf dieses Produkt, da wir Nutella eigentlich sehr gerne mögen, uns jedoch der süßen Sünde immer bewusst sind. Nun also eine LowCarb Version davon… kann diese an das bekannte Produkte heranreichen? Als erstes genehmigten wir uns die Creme pur auf einem Löffel. Und waren doch sehr überrascht, dass dieses Produkt eindeutig nicht wie Nutella schmeckt. Die LowCarb Variante ist sehr viel weniger süß und auch von der Konsistenz nicht so cremig, sondern flüssiger. Während die eine Testerin trotzdem gefallen an der Creme fand und sie geschmacklich mit Eiskonfekt verglich und gerne für den süßen Hunger zwischendurch löffelt, konnte die andere Testerin, eine bekennende Nutella-Liebhaberin, nicht so viel mit dieser Variante anfangen.

nuss-nougat-erdbeereAuf dem Brot konnte die Creme dann aber beide überzeugen: Klar, auch hier schmeckt der Aufstrich bei weitem nicht so süß wie Nutella, er verleiht jedem Brot aber eine süße Note und macht auch viel schneller satt als das zuckersüße Pendant. Wir geben der Haselnuss Nougat-Creme 7 von 10 Punkten.

LowCarb für Jedermann?

Die von uns getesteten Produkte schnitten unterschiedlich ab, was aber natürlich auch immer subjektiv und Geschmackssache ist. Grundsätzlich finden wir es toll, dass es mittlerweile eine große Auswahl an LowCarb Produkten gibt: In dem Online Shop Soulfood LowCarberia findet bestimmt Jeder, der auf eine kohlenhydratarme Ernährung Wert legt, seine Lieblingsprodukte. Falls ihr die Produkte von Soulfood LowCarberia selbst gerne ausprobieren möchtet, haben wir einen 10 % Gutschein für euch: FDDBSLC10. Dieser gilt bis zum 31.12.2016.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma SOULFOOD LowCarberia zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im November

9 Saisonprodukte für November

Im Oktober sind wir schon mit dem Kräuterseitling gestartet, jetzt geht die Pilzsaison aber richtig los und wir können frische Champignons und Austernseitlinge genießen. Außerdem bereichern ab jetzt Erdnüsse und Haselnüsse sowie Fenchel und Süßkartoffeln unseren Speiseplan. Aber auch das Obst kommt nicht zu kurz: Der November bringt uns Persimonen/Kaki, Cranberries und Quitten. Du möchtest mehr Informationen zu den einzelnen Produkten? Dann les Dir unseren Beitrag vom letzten Jahr durch!

Wie immer haben wir leckere Rezepte mit den aktuellen Produkten für euch:

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Oktober

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Im Oktober geht die Suppen- und Eintopf-Saison los. Vor allem Weißkohl, Rosenkohl, Romanesco und natürlich auch Kräuterseitlinge eignen sich dafür hervorragend. Zusätzlich versüßen Datteln im Oktober unseren Speiseplan und der Granatapfel sorgt für Exotik auf dem Teller. Weiterhin haben Mirabellen, Eisbergsalat und Zwiebeln Saison. Ausführliche Informationen zu allen Lebensmitteln gibt es wie immer im Beitrag vom letzten Jahr.

Hier gibt es ein paar Rezept-Ideen von uns für die aktuellen Saison-Produkte:

Was kommt denn da? Die große Challenge mit Gewinnspiel!

Für den Herbst haben wir uns etwas Besonderes für euch ausgedacht: Zusammen mit der australischen Firma Froothie veranstalten wir im Oktober die große Herbst Smoothie Challenge. Und ihr könnt mitmachen! Bei der Smoothie Challenge könnt ihr euch zu Hause mit dem Mixer kreativ austoben. Der glückliche Challenge-Gewinner bekommt den Hochleistungsmixer Optimum G2.1 Platinum Series Vortex im Wert von 900 € geschenkt! Außerdem warten noch viele weitere Preise auf euch…die werden jetzt aber noch nicht verraten!

Wie genau die Challenge ablaufen wird, wie ihr mitmachen könnt und was es tolles zu gewinnen gibt, erzählen wir euch bald hier auf dem Blog und bei Facebook. Also dran bleiben! 🙂

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Ernährungsformen im Test

Unsere Kolleginnen und Kollegen aus den Redaktionen der Women’s Health und Men’s Health hatten Appetit auf etwas Neues und haben ihre Ernährung für ein paar Wochen komplett umgestellt – von 8-Stunden-Diät bis Fasten. Hier verraten sie Dir, welche Ernährungsformen sie wirklich empfehlen können und wovon Du besser die Finger lassen solltest.

A) Intermittierendes Fasten

So funktioniert intermittierendes Fasten: Bei dieser flexiblen Art des Fastens wird abwechselnd gegessen und gefastet. Am Fasten-Tag sind Wasser, Tee, Brühe und ein Glas Wein erlaubt, am darauf folgenden Ess-Tag darf man essen, was man will – man sollte sich nur nicht überfressen. Intermittierendes Fasten kann man auch über längere Zeit durchführen, da es durch viele gesundheitliche Vorteile unter anderem das Leben verlängern soll.

intermittierendes-fasten-klein

Fenja, Praktikantin im Food-Ressort beider Redaktionen, probierte intermittierendes Fasten acht Wochen lang aus. Hier kommt ihr Erfahrungsbericht:

Der erste Fasten-Tag beginnt mit gemischten Gefühlen. Puh, halte ich es durch, den ganzen Tag nichts zu essen? Es fällt mir ja schon schwer, das Frühstück auszulassen. Der Hunger steigert sich den Tag über und ich habe ein Riesenloch im Bauch. Noch schlimmer: Um 16 Uhr sitze ich völlig benommen und fröstelnd auf meinem Bürostuhl – nichts geht mehr! Abends gönne ich mir das erlaubte Glas Wein, doch schon nach dem ersten Schluck auf leeren Magen wird mir schlecht. Das geht ja gut los.

Am nächsten Morgen sieht die Welt schon ganz anders aus: Hurra, endlich wieder essen! Gleich mehrere Käsebrote verschlinge ich in Rekordzeit. Und so geht das bis zum Nachmittag weiter. Ich freue mich so sehr darüber, wieder essen zu dürfen, dass ich alles futtere, was mir in die Hände fällt. Mein Körper scheint alles reinholen zu wollen, was ihm am Tag zuvor verwehrt wurde. Im Verlauf der folgenden Wochen gewöhne ich mich nur schwer an den Fasten-Essen-Rhythmus. Den Hunger lerne ich auszuhalten, aber mein Kopf spielt nicht mit. Ständig bin ich müde und unkonzentriert. An den Esstagen futtere ich zu viel und fühle mich dann schlecht. Das einzig positive: Ich schlafe sehr gut.

Fazit: Mickrige 2 Kilo habe ich abgenommen, das schafft man mit „spaßigeren“ Diäten auch. Und: Was gesunde Ernährung bedeutet und wie viel Lust die machen kann, lernt man nicht, wenn man sich an einem Tag vollstopft und am nächsten Tag nichts isst. Nicht zu empfehlen!

Link-Tipp: Wie gesund ist Fasten wirklich?

B) LOGI

So funktioniert das LOGI-Prinzip: LOGI steht für „Low glycemic and insulinemic diet“ und gehört zu den Low Carb-Diäten. Dabei werden hauptsächlich kohlenhydratarme Lebensmittel gegessen, die den Blutzuckerspiegel nicht blitzartig steigen lassen und sich so positiv auf den Insulinwert auswirken. Steigt der Blutzuckerspiegel sehr schnell an, führt das zu starker Insulinausschüttung. Fällt der Spiegel dann zu schnell ab, kriegt man Heißhunger – und futtert neue Kohlenhydrate. Dem soll LOGI nun durch die Auswahl der richtigen Lebensmittel vorbeugen.

Jens ist Produktmanager bei Men’s Health und strich Brot, Reis & Co. vom Speiseplan. logi-klein

Mit der Umstellung kam ich überraschend gut klar. Auf Grund des höheren Fleischkonsums muss ich allerdings während der Ernährungsumstellung penibel auf die Säure-Basen-Bilanz achten. Mindestens die Hälfte meiner Mahlzeiten besteht deshalb aus Gemüse und ein bisschen Obst. Und was soll ich sagen? Es wirkt! Ich stelle fest, dass ich nun nach dem Mittagessen viel fitter bin als vorher. Am meisten wundert mich jedoch, wie leicht ich auf Kohlenhydrate verzichten kann. Selbst meine geliebte Cola und Süßigkeiten sind kein Problem. Am Ende der 4 Wochen bringe ich satte 4,5 Kilo weniger auf die Waage. Doch ich merke auch, dass sich der Körper mit der Zeit daran gewöhnt, ich nicht mehr so fix wie vorher an Gewicht verliere.

Fazit: Ich habe viele neue Aspekte kennengelernt und werde einen Teil davon auch beibehalten. Wenn ich aber Lust auf Kohlenhydrate habe, werde ich auch welche essen.

Link-Tipp: Noch mehr Infos zur LOGI-Diät plus viele leckere Rezepte gibt es hier.

C) Die 8-Stunden-Diät

So funktioniert die 8-Stunden-Diät: Man darf 8 Stunden lang essen (theoretisch was man will), dann wird 16 Stunden gefastet.  Das Essenszeitfenster kann individuell gewählt werden (z.B. 8 bis 16 Uhr oder 11 bis 19 Uhr) Außerdem soll jede Mahlzeit Proteine und gesunde Fette enthalten, auch Vollkornprodukte sowie Obst und Gemüse sind erlaubt. Jeder Tag startet darüber hinaus mit einem 8 Minuten-Workout. Die Kombi aus Ernährung und Sport soll den Körper schlank, energiegeladen und fit machen. Eine „Diät“ ist die 8-Stunden-Diät übrigens nicht zwangsläufig, sie ist auch eine Form der Ernährung, die man über einen längeren Zeitraum durchführen kann, ohne abzumagern.

8-stunden-kleinJuliane Hemmerling, Fitness-Redakteurin bei Women’s Health, testete die 8-Stunden-Diät. Wie es ihr die 8 Wochen ergangen ist, liest Du hier:

Tag 1 beginnt mit Hunger, da ich mich entschieden habe spät zu frühstücken um abends essen zu können. Meine übliche Laufrunde zum Wachwerden wird schnell zur Ausnahme, das anschließende Frühstück entfällt. Die vielen Stunden von der letzten Mahlzeit am Vorabend und das lange Warten bis zum Frühstück ist eine echte Herausforderung. Tipp: Etwas länger schlafen und richtig viel trinken. Schlaf überbrückt sehr angenehm das Warten bis zum Essen. Ich fühle mich grundsätzlich gut – wenn auch mit Hungerast am Morgen die Laune teilweise etwas weniger strahlend ist als sonst. Die Mittagspause wird für mich zur optimalen Trainingszeit, denn auch abends geht nichts mehr – oder die letzte Mahlzeit für die nächsten 16 Stunden würde zu Gunsten einer Trainingseinheit entfallen.

Die Wochen vergehen… und ich habe morgens Hunger, esse abends zu viel und ziehe nur noch mein Mittags-Workout durch. Bei pünktlichem Feierabend schaffe ich mein Abendessen im Zeitfenster, doch spontane Verabredungen zum Essen mit Freunden kann ich knicken. Obwohl das Laufen zunehmend ganz ausfällt, fühle ich mich gut. Und nach rund einem Monat habe ich mich an den neuen Alltag gewöhnt und habe das Gefühl, dass ich tatsächlich wieder gelernt habe auf mein Hungergefühl zu hören.

Fazit: Nach 8 Wochen bleibt für mich hängen: Ich esse tatsächlich nur, wenn ich echten Hunger habe. Das ist gut. Ein flexibler Trainingsplan und eine entspannte Freizeitgestaltung ist mir mehr wert, als dass ich mich weiterhin an ein 8-Stunden-Essenszeitfenster halten mag. Nicht zu empfehlen.

Auch die Jungs der Men’s Health-Redaktion haben die 8-Stunden-Diät genauer unter die Lupe genommen. Zu welchem Fazit sie gekommen sind, liest Du hier.

Merke: Ernährung ist so individuell wie der eigene Fingerabdruck, und die eine – die „richtige“ Ernährungsform – die für alle Menschen optimal ist, gibt’s nicht. Die Empfehlungen wechseln nämlich ähnlich schnell wie Modetrends, und so, wie eben nicht jeder alles tragen kann, sollte auch nicht jeder alles essen. Ob Du abnehmen oder leistungsfähiger und fitter werden willst, für alles und jeden gibt’s geeignete Food-Strategien und passende Ernährungsformen. Vielleicht ist eine der getesteten ja Dein Schlüssel dazu. Noch mehr Ernährungsformen im Test gibt es übrigens hier:

>>> Vegan, Clean Eating & Co.: Die Men’s Health-Redaktion testet sich durch
>>> Paleo-Diät im Selbstversuch

 

>>> Makrobiotische Ernährung, TCM-Diäthetik & vegane Rohkost: Die Mädels von Women’s Health testen exotische Ernährungsformen

Superfood von PureRaw im Test: Pulver-Power?

Nachdem zuletzt Super-Beeren auf unserem Teller gelandet waren, wollten wir nun Superfood in Pulverform testen: Wie schmeckt das Pulver, womit esse ich es am besten und was bringt es mir eigentlich? Der Online Shop PureRaw, der roh-vegane Lebensmittel anbietet, stellte uns dafür Superfood in Form von Camu Camu Pulver, Maca Pulver und Weizengras Pulver zur Verfügung.

Maca Pulver

macaDieses Pulver wird aus der Maca-Wurzel gewonnen und stammt aus biologischem Anbau. Angebaut werden die Pflanzen in den peruanischen Anden, in einer Höhe zwischen 4.000 und 4.400 Metern. In Südamerika werden die Knollen langsam gebacken oder getrocknet und dann zu einem süßen Brei verarbeitet, der mazamorra genannt wird. In Deutschland wird Maca größtenteils in Pulverform verzehrt. Dafür wird die Wurzel der Pflanze bei niedrigen Temperaturen getrocknet und behutsam vermahlen.

Der Maca-Wurzel werden viele positive Effekte auf unsere Gesundheit nachgesagt. So soll der Verzehr die psychische Belastbarkeit sowie die körperliche Leistungsfähigkeit steigern, indem das Immunsystem gestärkt und Depressionen und Müdigkeit entgegen gewirkt werden. Außerdem wird das Pulver in Europa und Amerika als „natürliches Potenzmittel“ angepriesen, da es zu einer Steigerung der sexuellen Lust führen soll. Wie bei anderen Superfood auch sind die beschriebenen Effekte jedoch nur teilweise belegt.

Das Maca-Pulver riecht süßlich-herb und leicht malzig. Geschmacklich dominiert die malzig-herbe Note. Dadurch kann das Pulver auch gut in Getränke gerührt werden und eine Kaffee-Alternative darstellen. Uns persönlich hat das Pulver nicht so gut geschmeckt, es war uns zu bitter. Das gilt jedoch nur, wenn man das Pulver alleine isst. Meistens mischt man das Maca Pulver jedoch in Getränke oder verfeinert Müslis, Desserts oder Kuchen damit. Unter das Essen gemischt war die bittere Note gar nicht mehr so stark und unser morgendliches Müsli schmeckte uns auch mit Maca sehr gut.

Weizengras Pulver

weizengrasAus den Keimblättern der jungen Weizenpflanze wird dieses Superfood-Pulver gewonnen. Die Pflanze zählt zu den Superfood, da sie reich an Ballaststoffen, Eisen und Magnesium ist. Im Vergleich enthalten 100 g Weizengras 60-mal mehr Vitamin C als Orangen, 30-mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch, 5-mal mehr Eisen als Spinat und 5-mal mehr Magnesium als Bananen. Außerdem zeichnet es sich durch einen hohen Eiweißgehalt aus.

Auch Weizengras werden positive Wirkungen nachgesagt. So soll der Verzehr chronische Darmerkrankungen lindern, Fettzellen in der Leben reduzieren und dank der enthaltenden Antioxidantien freie Radikale bekämpfen. Auch hier werden jedoch noch größere Studien benötigt, um die Ergebnisse zu evaluieren.

Weizengras hat einen leicht bitteren Geschmack. Sowohl frisch als auch in Pulverform kann es wie Kräuter verwendet werden, um Salate und Suppe zu verfeinern. Vor allem in grünen Smoothies ist Weizengras sehr beliebt. Man kann das Pulver auch pur mit Wasser mischen und trinken. Jedoch empfiehlt es sich aufgrund des bitteren Geschmacks, das Pulver mit anderen Lebensmitteln zu kombinieren. Wir haben das Weizengras Pulver für unsere Smoothies verwendet, hier fiel der bittere Geschmack nicht störend auf.

Camu Camu Pulver

camu camuSchon im Februar konnten wir über Camu Camu auf unseren Blog berichten, da die kleine Frucht absoluter Vitamin-C Sieger ist. Da die exotischen Beeren aus dem westlichen Amazonasgebiet bei uns nicht heimisch sind, erhalten wir hierzulande nur das Pulver zum Verzehr. Dafür werden die kirschgroßen Beeren getrocknet und danach schonend zu Pulver gemahlen.

Neben dem Vitamin C enthält Camu Camu auch sehr viel Eisen, Vitamin B3 und Vitamin B2. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind zahlreich vertreten. Ebenso wie der Maca Wurzel wird auch den Camu Camu Beeren eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Außerdem sollen die gesunden Nährstoffe gegen Erkältungen vorbeugen und gegen Kopfschmerzen und Migräne helfen.

Das Camu Camu Fruchtpulver schmeckt sehr säuerlich und fruchtig. Es kann dazu genutzt werden, Säfte, Smoothies, Obstsalate, Müslis oder Desserts zu verfeinern. Wir mischten es morgens zusammen mit dem Maca Pulver in unser Müsli, so dass der säuerliche Geschmack gemildert wurde.

Wie viel Power steckt in dem Pulver?

Die positiven gesundheitlichen Effekte aller drei Pulversorten konnten wir leider nicht bestätigen. Nachdem wir einige Zeit lang die verschiedenen Pulver verzehrten, merkten wir danach keine deutliche Verbesserung unserer Konzentration oder körperlichen Leistungsfähigkeit. Jedoch haben wir natürlich auch keine empirische Studie durchgeführt und es spielen ja immer verschiedene Faktoren eine Rolle. Wir werden das Pulver deshalb weiter testen und schauen, ob es uns vielleicht in der kälteren Jahreszeit vor der ein oder anderen Erkältung bewahren und uns Energie geben kann. Bei allen Sorten sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Erzeugnisse aus biologischem Anbau handelt, damit die Pulver nicht mit Pestiziden oder anderen ungesunden Inhaltsstoffen versetzt sind. Das Weizengras könnte man sogar selbst zu Hause auf dem Balkon ziehen. Dann kann man es auch direkt frisch verarbeiten und umso mehr von den gesunden Nährstoffen profitieren.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma PureRaw zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

So einfach vermeidest Du die 5 häufigsten Abnehm-Fehler

Der Zeiger der Waage steht seit Wochen still, Deine Motivation lässt langsam aber sicher nach und Du fragst Dich: „Warum nehme ich nicht (weiter) ab? Dabei verzichte ich doch schon auf so Vieles.“ Doch nur durch Verzicht allein kommst Du beim Abnehmen nicht weit. Unsere Kollegen von WomensHealth.de verraten Dir die 5 häufigsten Hürden beim Abnehmen und wie Du sie ganz leichtfüßig nimmst:

Abnehm-Fehler #1: Du willst zu viel auf einmal
Egal wie ungeduldig Du auch bist, Dein Traumgewicht zu erreichen: Nimm Dir Zeit für Dein Abnehm-Projekt. „Je mehr, desto besser“ gilt beim Abnehmen nämlich nicht, denn mehr als 0,5 bis 1 kg Gewichtsverlust pro Woche sind nicht drin. Klar, mit ungesunden Crash-Diäten purzeln die Pfunde viel schneller – aber sie sind auch doppelt so schnell wieder auf Deinen Hüften, dank Jojo-Effekt. Nimm Dir außerdem genügend Zeit beim Essen und hör auf Dein Sättigungsgefühl. Und abgesehen von der Zahl auf der Waage solltest Du im Hinterkopf behalten, dass die positiven Effekte von gesunder Ernährung und Sport sich auch anderswo bemerkbar machen. Zudem wiegen Muskeln mehr als Fett, mach Deinen Abnehm-Erfolg also nicht allein vom Gewichtsverlust abhängig. Es kann unter anderem viel motivierender sein, zu überprüfen, ob die Lieblings-Jeans endlich wieder passt.
>>> Link-Tipp: „Wir haben’s geschafft“ – Erfolgsgeschichten der Women’s Health-Leserinnen

Abnehm-Fehler Nummer #2: Du willst nur an bestimmten Körperstellen abnehmen
„Ich will nur ein wenig am Bauch abnehmen, mehr nicht.“ Schön wär’s, doch wir wissen alle, dass es mitunter echt schwer (beziehungsweise so gut wie unmöglich) ist, nur an ganz bestimmten Körperstellen anzunehmen. Ironischerweise sind normalerweise die Körperstellen, an denen man zuerst zunimmt, diejenigen, an denen man zuletzt Gewicht verliert – und das hängt auch noch von unserer genetischen Veranlagung ab. Also: Hör endlich auf, Dir über Deine selbst ernannten ‚Problemzonen‘ Gedanken zu machen und setze Deinen Fokus lieber auf Deine Fortschritte. Sich beim Abnehmen auf Bauch, Hüfte oder Po zu fokussieren ist Quatsch, denn die positiven Veränderungen wirst Du am ganzen Körper wahrnehmen. Außerdem wirst Du Dich insgesamt fitter und wohler fühlen. Der Bauchspeck schwindet mit der Zeit dann ganz von selbst.
>>> Link-Tipp: Diese leckeren Fatburner-Lebensmittel unterstützen Dich beim Abnehmen

Abnehm-Fehler Nummer #3: Du hast kein Spaß mehr am Essen
129514205_500Es klingt banal, ist aber wirklich entscheidend für Deinen Abnehm-Erfolg: Hab Spaß am Essen! Denn wer zu eintönig isst (immer nur Salaaaat), sich zu viel verbietet und schlimmstenfalls keine Freude mehr am Essen empfindet, wird beim Abnehmen keinen Erfolg verbuchen bzw. sein Gewicht nicht langfristig halten. Denn Essen ist Genuss und sollte Spaß machen – ja, auch beim Abnehmen! Darum solltest Du sowohl Deine Ernährung als auch Deinen Trainingsplan so abwechslungsreich wie möglich gestalten.
>>> Link-Tipp: Diese Abnehm-Rezepte bringen Abwechslung in Ihren Ernährungsplan

Abnehm-Fehler Nummer #4: Du vermisst Dein Lieblingsessen
funghiDu liebst Schokolade einfach über alles und bei einer Portion Pommes rot/weiß kannst Du auch nicht nein sagen? Musst Du auch nicht (jedenfalls nicht immer), denn Verbote gefährden nur Deinen Abnehmerfolg. Deine süßen und/oder fettigen Lieblingsgerichte können nämlich Durchaus in Deinen neuen, gesunden Lebensstil integriert werden. In Maßen versteht sich. Wenn Du Dir zwischendurch mal einen Donut mit Schokoüberzug gönnst, geht die Welt davon nicht unter. War es ein Ausrutscher? Dann buche ihn als solchen ab und ärgere Dich nicht darüber. Noch besser: Baue solche Cheat-Mahlzeiten („Schummel-Mahlzeiten“) ein- bis zweimal wöchentlich in Deinen Ernährungsplan mit ein. Am Wichtigsten ist, dass Du das „Cheaten“ genießt und hinterher nicht bereust. Verbinde den geplanten Ausrutscher zum Beispiel mit einer schönen Aktion, wie einer Bootstour. Beim anschließenden Picknick erlaubst Du Dir dann ein schönes Stück Kuchen oder ähnliches. Wenn Du das im Voraus planst, gibt es Dir einen extra Motivationsschub – versprochen! Übrigens: Je länger Du Deinen neuen, gesunden Lifestyle verfolgst, desto mehr gewöhnst Du Dich an Grüne Smoothies & Co. Und dann schmecken Schoki oder Pommes auf einmal gar nicht mehr so toll.
>>> Link-Tipp: 10 Rezepte für Grüne Smoothies

Abnehm-Fehler Nummer #5: Die Zahl auf der Waage stagniert
Temperaturanzeige der Withings Smart Body Analyzer WaageGoldene Regel: Wenn die Zahl auf der Waage eine Woche lang gleich bleibt, ist das blöd – aber bitte verzweifle jetzt nicht, sondern mach einfach genau so weiter wie bislang. Schließlich heißt eine stagnierende Waage erst einmal gar nichts. Passiert jedoch mehrere Wochen lang nichts, dann versuche Deine Trainingsroutine zu Durchbrechen und Dein Pensum zu steigern. Wenn man anfängt, Gewicht zu verlieren, gewöhnt sich der Körper an die höhere körperliche Betätigung und verbraucht dabei irgendwann weniger Kalorien. Deshalb ist es umso wichtiger, Cardio und Kraft zu variieren, immer neue Dinge auszuprobieren und den einen Extrakilometer zu laufen.
>>> Link-Tipp: So wirst Du in Rekordzeit fit – mit diesen 10 Ganzkörper-Übungen

Wenn der kleine Hunger kommt: Sport Riegel von JenJen im Test

verschiedene Sorten im Mix

Kennt ihr das, wenn zwischendurch der „kleine Hunger“ kommt? Man ist unterwegs, am Schreibtisch oder beim Sport: Manchmal braucht man einen kleinen Snack, um wieder Kraft zu tanken und die Konzentration zu fördern. Viele greifen dann zu einem Müsliriegel und es gibt sogar extra Riegel für Sportler, die unsere Ausdauer unterstützen oder beim Muskelaufbau helfen sollen. Deshalb haben uns die Sportriegel der Firma JenJen einmal genauer angeschaut.

Wo kommt der Riegel her und was steckt drin?

JenJen ist ein junges Start-up aus Hamburg, das in eigener Handarbeit Sportriegel aus hochwertigen Bio-Zutaten herstellt. Die Riegel wurden in Zusammenarbeit mit einem Professor für Ernährungswissenschaften entwickelt, so dass die Energie- und Nährstoffkombinationen der Produkte optimal auf verschiedene Sportarten und Verzehrzeitpunkte angepasst wurden. Entsprechend gibt es Riegel für den Kraft-, Ausdauer- oder Spielsportler, der den Riegel vor, während oder nach der Aktivität verzehren kann. Anstelle von Zucker werden für die Riegel außerdem Akazienhonig und Haselnussmuß als Binde- und Süßungsmittel verwendet. Alle Zutaten stammen aus biologischen Anabu und natürlich werden die Riegel in einer nachhaltigen Folie verpackt, die kompostier- und biologisch abbaubar ist. Rundherum also ein „grünes“ Produkt.

Auf die Riegel, fertig, los!

Nachdem wir nun wissen, was alles drin steckt, waren wir natürlich auf den Geschmack neugierig. Wir hatten 4 Riegel zur Auswahl, die in einer bunten, modischen Verpackung stecken:

Tutmirgut Freizeit-Riegel, Erdbeer & Kakao
Verpackung und RiegelDieser Müsliriegel ist der „Klassiker“ für zwischendurch und nicht speziell für eine bestimmte Sportart oder einen bestimmten Zeitpunkt. Der Tutmirgut-Riegel ist also ein idealer Begleiter für den Alltag oder bei der Arbeit, wenn man den kleinen Hunger stillen möchte. Den Riegel gibt es in den Geschmacksrichtungen Erdbeer & Kakao, Mango & Vanille sowie Banane & Zimt. Bei uns im Test hatten wir den Erdbeer & Kakao-Riegel, der beim Auspacken schon sehr lecker nach Kakao roch. Es handelt sich um einen festen Riegel, in dem man gut die verarbeiteten Zutaten, zum Beispiel Haferflocken und Nussstücke, sieht. Von der Konsistenz her ist der Riegel eher weich als knackig. Die kleinen Erdbeerstücke und etwas Honig verleihen dem Riegel eine natürliche Süße. Der Tutmirgut Riegel kam gut bei uns an: er war süß, aber nicht zu unnatürlich süß und man konnte deutlich den Kakao und die Erdbeeren heraus schmecken. Nur von der Konsistenz her hätten wir es uns ein bisschen „knackiger“ gewünscht und ein ganzer Riegel wurde am Ende etwas trocken im Mund. Der kleine Hunger war danach aber definitiv nicht mehr da!
Wir vergeben 8 von 10 Punkten

Kraftblog Fitness-Riegel (Massephase), Erdbeer & Kakao
Verpackung und aufgeschnittener RiegelDen Kraftblog Riegel gibt es in zwei Ausführungen und ebenfalls 3 Geschmacksrichtungen: Einmal mit dem Zusatz „Massephase“ für den Muskelaufbau und mit dem Zusatz „Definitionsphase“ für die Fettverbrennung. Die Riegel unterscheiden sich hinsichtlich der Zusammensetzung ihrer Nährstoffe. Beide Riegel enhalten besonders viel Protein aus hochwertigen Molkeneiweißen. Bei dem Riegel für die Definitionsphase wurden jedoch die Kohlenhydrate zusätzlich reduziert, um so die Fettverbrennung anzukurbeln. Es wird empfohlen, die Sportriegel vor oder nach dem Sport zu verzehren. Geschmacklich ähnelt der Riegel dem bereits beschriebenen Tutmirgut Freizeitriegel. Durch den erhöhten Proteinanteil wird der Riegel jedoch etwas massiger, jedoch nicht ganz so trocken wir der erste. Der Riegel ist ebenfalls sehr sättigend. Wir vergeben hier für Geschmack, Konsistenz und Nutzen 9 von 10 Punkten.

Dauer(b)renner Ausdauer-Riegel, Banane & Zimt
verpackter und original RiegelDieser Riegel wurde für Ausdauersportler entwickelt und soll nach dem Training die Energiespeicher wieder auffüllen und die Muskelregeneration fördern. Zusätzlich gibt es noch den Dauer(b)renner Riegel, der vor und während der Aktivität verzehrt werden soll, um so die Leistung über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Beim Test hatten wir den Riegel in der Geschmacksrichtung Banane & Zimt vorliegen. Ausgepackt riecht der Riegel auch deutlich nach Zimt, die Banane geht dabei etwas unter. Da beim Testen leider eine Testerin dabei war, die Zimt gar nicht mag, konnte hier geschmacklich natürlich nicht überzeugen ;-). Aber auch diesen Riegel gibt es wieder in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen und Erdbeer & Kakao und Mango & Vanille konnten uns geschmacklich alle begeistern. Da der Riegel hier wieder etwas trocken ist, vergeben wir 8 von 10 Punkten.

Spielmacher Spielsport-Riegel, Mango & Vanille
Verpackung und Riegel aufgeschnittenAls letztes testeten wir den Spielmacher Riegel, den es wieder in drei Geschmacksrichtungen und zwei Ausführungen gibt: Einmal als Energielieferant vor und während des Spiels und als Snack nach dem Match. Der Mango & Vanille Geschmack und Geruch unseres Riegels begeisterte uns sofort. Die kleinen Mango-Stückchen sorgen für eine angenehmen, exotische Süße und der Riegel machte uns auch wieder sehr satt. Die Konsistenz ähnelte wieder den bereits beschriebenen Riegeln. Wir vergeben 8 von 10 Punkten.

Fazit

Geschmacklich haben uns die Riegel auf jeden Fall überzeugt, sie könnten nur einen Ticken „weniger trocken“ sein. Auf der Homepage des Herstellers erfährt man viele Informationen über die Zusammensetzung und optimale Nutzung der Riegel. Auch der Herstellungsprozess wird transparent beschrieben. Hier hatten wir nichts zu meckern ;-). Preislich liegen die 35 g Riegel bei 1,99 Euro pro Stück und damit schon eher im oberen Preissegment.

Hinweis: Die Produkte wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JenJen zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Optimum 700 Advanced – Der kaltpressende Entsafter im Test

Das Fddb Team steht ja total auf Smoothies. Aber manchmal sind uns die Ergebnisse aus dem Mixer doch zu sämig, zum Beispiel wenn man Blattspinat oder rote Beete verarbeitet. Wir wollten einfach mal schöne, fluffige Getränke herstellen, möglichst mit wenig Vitaminverlust. Daher haben wir uns den Optimum 700 Advanced von der Firma Froothie vorgenommen und auf Tauglichkeit zur Saftpresse sowie Nussmilchherstellung getestet.

Der Optimum 700 Advanced ist zunächst ein Entsafter für alle denkbaren Lebensmittel. Auch Kaffeebohnen und Mandeln lassen sich damit auspressen. Kräuter und Blattsalate kann man ebenfalls verarbeiten. Für die gleich folgenden Testgetränke haben wir beispielsweise auch Minze und Babyspinat entsaftet, die wir bisher für das Entsaften eher ungeeignet hielten.
Optium mit LM
Zum Optimum 700 Advanced gehören drei verschiedene Siebe, die man je nach gewünschtem Press-Ergebnis verwendet. Weiche Lebensmittel, wie Erdbeeren, Tomaten, Kiwis oder Bananen werden mit dem gröberen Einsatz zerquetscht. So lassen sich sogar Smoothies und Sorbets herstellen! Man erhält hier mehr Fruchtfleisch im Ergebnis.Einsätze

Härteres Gemüse oder Obst, wie zum Beispiel Möhren, rote Beete, Ananas, Äpfel oder Birnen und auch Bohnen kann man mit dem feinlöchrigen Einsatz zu richtig schönem Saft verarbeiten.

Mit dem geschlossenem Sieb kann man trockene harte Lebensmittel wie Kaffeebohnen oder Mandeln auspressen. Auch Eis lässt sich aus gefrorenen Zutaten damit herstellen. Außerdem Nussbutter und Hummus.

Man kann sogar pflanzliche Getränke zu Hause produzieren, wie zum Beispiel Soja- oder Mandeldrinks. Und mit dem Tofu-Ansatz-Zubehör lässt sich sogar leckerer Tofu selbst herstellen.

Es gibt einen Auffangbehälter für die Reste, die nicht entsaftet werden können. Dazu gehören Kerne, Schalen, holzige Strünke oder Wurzeln, Stiele, allgemein die Ballaststoffe des Lebensmittels. Da kann schon eine Menge zusammenkommen. Aber Achtung! Nicht alles müsst ihr wegschmeißen. Wie ihr später noch erfahrt, kann man Gemüse- und Obstreste wunderbar weiterverarbeiten.

Das Gerät ist ein sogenannter Langsamentsafter. Das merkt man zeitlich schon, dennoch werden dadurch der gesamte Saft und möglichst viele Nährstoffe entnommen.
Man hat mit Schnippeln, Nachschieben und Beobachten dennoch einen guten Zeitvertreib. Um einen Saft aus einer Gurke, zwei Äpfeln, einer halben roten Beete und zwei Mohrrüben herzustellen, benötigten wir laut Uhr zehn Minuten.

Das Rezeptbuch im Test

Mitgeliefert wird außerdem ein Rezeptbuch für 100 Säfte. Da wir nicht an einer Vitaminüberdosis sterben wollten, haben wir uns vier interessant klingende Säfte herausgefischt und auf Geschmack, Konsistenz und Anleitungstauglichkeit getestet.

Die Rezepte gibt es außerdem online bei Froothie.

Ananas-Salatgurken-Minzsaft

Zutaten:

1/2 reife Ananas
2 Salatgurken
1 Bund Minze

Erst die Gurke, dann die geschälte und gestückelte Ananas und anschließend die zerpflückte Minze pressen. minze gurke

Dieser frisch schmeckende Saft kitzelt permanent den Gaumen. Die Kombination aus Gurke und Minze wirkt sehr erfrischend und die reife Ananas jubelt dem Saft eine säuerliche Note unter. Von uns bekommt der Saft 9 von 10 Punkten!

Liebestrank

Zutaten:

1/2 Ananas
1/2 mittelgroße Bete
1 Karotte
1 Tasse Erdbeeren
Wasser, so viel wie benötigt wird

Erdbeer rote Beete Kopie
Wir haben den Saft ohne Wasser zubereitet, da die Flüssigkeitsmenge der Lebensmittel völlig ausreichend war. Zum Glück hatten wir eine sehr saftige rote Beete und eventuell auch zwei, drei Erdbeeren mehr 😉 Jedenfalls war das ein extrem leckerer, erdig-süßer Saft, der von uns 10 von 10 Punkten bekommt.

 

Birne-Beeren-Saft

Zutaten:

2 reife Birnen
2 Handvoll Spinat oder Babyspinat
1 Tasse Heidelbeeren blaubeere

Mmmmhhh…der war auch gut! Schmeckte sehr mild-birnig mit einer leichten Süße. 10 von 10 Punkten! Tipp: Erst das Blattgemüse reinwerfen und danach die anderen Zutaten, so dass eventuell festhängende Blätter weitergeschoben werden. Die Anleitung sagt hier übrigens genau das Gegenteil. Aber unserer Erfahrung nach hängen die Blätter dann in der Pressschnecke fest.

Kiwi-Apfel-Minze-Saft

Zutaten:

4 große Kiwis
1 Apfel
20 g frische Minzzweige

apfel kiwiWo bekommt man große Kiwis her? Wir hatten vier normal große Kiwis und leider wirkte sich das auch auf die Portion des Saftes aus, die nur ein knappes Glas füllte. Also vielleicht lieber hier nicht dem Rezept folgen, sondern sechs Kiwis und zwei Äpfel verwenden. Die Minze reicht völlig aus. Ein wenig hat uns der Saft ans Zähneputzen erinnert, daher bekommt das Rezept von uns nur 8 von 10 Punkten.

 

Reinigung

Interessant beim Entsaften ist es, den Vorgang an sich zu beobachten. Da der Optimum 700 Advanced mit leicht transparentem Plastikeinsätzen ausgestattet ist, kann man gut verfolgen, wie der Saft genau entsteht und wie die Reste aussehen. Bei vielen Geräten kann man nicht so einfach ins Innere schauen, daher gefällt uns dieser Designgedanke sehr und wir schauen mit Faszination der langsamen Zerquetschung und Entsaftung zu.

Wenn ihr verschiedene Säfte zubereiten wollt, solltet ihr nach dem ersten Saft den Saftausgang verschließen und Wasser hinterherspülen, damit die Saftreste nicht euren neuen Saft verfärben.
Zum Glück wird eine zweiseitige Bürste mitgeliefert, mit der auch die kleinsten Ecken der Einsätze von Speiseresten befreit werden können. Die Reinigung entpuppt sich als einfaches Abspülen der jeweiligen Teile. Bitte wartet nicht zu lange damit, sonst kleben die Lebensmittelreste fest.

Den Saft entsaften

Es gibt einen Siebaufsatz für den Saftauffangbehälter, der noch einmal eventuelle dickere Stückchen filtert. Doch wenn ihr merkt, dass der Saft winzige Stückchen enthält, könnt ihr das Getränk einfach noch einmal in den Schacht schütten. Dann wird der Saft noch einmal entsaftet und die Stückchen sind weg 😉

Mandelmilch herstellen

MandelnSpannend fanden wir den Gedanken, Nussmilch einmal selbst herzustellen. Diese gibt es für ziemlich viel Geld im Super- oder Biomarkt. Für 200 g Biomandeln haben wir knapp zwei Euro ausgegeben. In 100 ml Mandeldrink sind 6-7 % Mandeln enthalten; in einem Liter sind ungefähr 65 g Mandeln. Mit unserem 200 g könnten wir also locker drei Liter Nussmilch herstellen. Zeitlich gesehen wäre das eher knapp geworden mit dem Langsamentsafter, daher haben wir uns auf einen Liter Mandelmilch beschränkt.

Dazu haben wir die Mandeln über Nacht in Wasser einweichen lassen. Die Mandeln haben wir dann, zusammen mit zwei weiteren Teilen Wasser, in den Entsafter gegeben. Sofort wurden die trockenen Nussreste aus dem Gerät geschoben. Da wir den Saftausgang (Smart Tap oder Smart Cap – ganz einig ist man sich in der deutschen Anleitung noch nicht) verschlossen hatten, damit sich das Wasser mit dem Mandelsaft direkt im Gerät vermischt, wurde dieses ziemlich voll. MixermilchDer Mandelmilchstand war also hoch 😉 Aber es ist nichts ausgelaufen und nach einigen Umdrehungen öffneten wir dann den Ausgang, damit die Mandelmilch ablaufen konnte. Kurios war, dass uns die Flüssigkeit nur tröpfchenweise entgegenkam. Es dauerte eine Zeit, bis die gesamte Flüssigkeit im Auffangbehälter war. Man kann hier ohne Probleme mehrmals den Müll rausbringen oder ein Schwätzchen mit dem Nachbarn halten, der Ensafter arbeitet fein weiter.

MandelmilchAber irgendwann war es dann soweit, unsere eigens produzierte Mandelmilch war fertig. In der Anleitung steht: „Sieben Sie Ihre hausgemachte Nussmilch durch das Stofftuch“. Wieso, weshalb, warum, haben wir uns gefragt. War uns nicht ganz schlüssig, das Froothie-Video auf Youtube sagt auch nichts dergleichen, daher haben wir das nicht gemacht und den Mandeldrink so genossen. Und ja! Der Pflanzendrink hat gemundet und kam den industriell gefertigten Drinks geschmacklich recht nahe.

Fehler beim Entsaften

Wir haben leider einige Fehler gemacht beim Entsaften. Zum Beispiel sollte man die Ananas schälen (und auch kleinschneiden), bevor man sie in den Schacht wirft. Sonst verstopft durch die dicke Schale der vergleichsweise kleine Resteausgang und man muss alles mühselig auseinander bauen und reinigen. Auch die Minzstängel haben wir dummerweise zuerst am Stück reingeworfen, wodurch es zu einem Stau kam, der händisch entfernt werden musste. Aber man lernt ja dazu und so haben wir die Kiwis später brav geschält. Einfach immer die Schale entfernen, die ihr so auch nicht mitessen würdet. Die Schale von Karotten, Äpfel, Birnen, Gurke kann man belassen. Ananas, rote Beete, Melone, Zitrusfrüchte usw. besser schälen, wenn nichts verstopfen soll. Kräuter mit langen Stielen solltet ihr ein wenig kleinschneiden, damit sich die langen Enden nicht verfangen. Da der Entafter wirklich nur die Pressschnecke enthält und keine Klingen, wird hier stängeliges Zeug nicht wirklich von selbst zerkleinert.

Fazit

Der Optimum 700 Advanced hält unserer Meinung nach, was er grundsätzlich verspricht, nämlich leckeren Saft herzustellen. Die Saftideen aus dem Büchlein waren sogar ziemlich sättigend. Die Rezepte reichen meist für zwei Portionen. Nur der Kiwi-Apfel-Minze-Saft füllte nur ein knappes Glas, daher einfach die Zutaten verdoppeln und ihr habt genug für zwei Personen oder eine Person mit großem Durst.

Nun ist so ein Entsafter preislich gesehen kein Pappenstiel. Mit stolzen 580 Euro wartet der Optimum 700 Advanced auf. Was berechtigt diesen Preis? Zunächst ist er für alle Arten des Entsaftens geeignet. Hält man sich an die Vorgaben (harte Schalen entfernen, große Lebensmittel passend stückeln, nicht mit Gewalt hineinzwängen, kein Öl reinschütten, nicht länger als 45 Minuten am Stück in Betrieb nehmen), werden damit hervorragend schmeckende, sehr vitaminreiche und auch ansehnliche Ergebnisse erzielt. Der Einfüllschacht für die Lebensmittel misst acht mal acht Zentimeter und ist damit der größte am Markt. Zudem gibt es einen Schacht für länglich geschnittene Lebensmittel, wie Gurken, Sellerie oder Möhren. Man muss so gut wie gar nicht nachschieben, da die Zuführungs- und Pressschnecke miteinander sehr gut kombiniert sind. Die Schneckenspirale ist sehr groß. Wie bereits erwähnt, kann man beim Entsaften der Produkte regelrecht zuschauen. Wer sich die Reste danach ansieht, wird bemerken, dass kein Tröpfchen Flüssigkeit mehr enthalten ist. Kurz gesagt: die Reste sind furztrocken, was auf eine optimale Saft- und Nährstoffextraktion zurückzuführen ist

Der Entsafter besteht aus Tritan und arbeitet mit Induktionsmotor. Nur, wenn der Deckel und die Pressschnecke miteinander verbunden und alle Aufsätze fest verankert sind, lässt er sich einschalten. So kann nichts plötzlich auseinanderfallen.

Ein wenig schade fanden wir, dass keine weiteren Rezepte, wie zum Beispiel für Hummus, Nussbutter, Tofu, Mandelmilch, Sorbets etc. mitgeliefert werden. Die muss man sich teilweise auf Englisch auf der Froothie Homepage ansehen oder Google befragen. Es ist leider nicht jedem sofort klar, wie man solche Rezepte mit einem Entsafter bewerkstelligen sollte. Das Rezeptbuch könnte also etwas dicker werden!

Wir würden uns also mehr Rezepte und eine einheitliche deutsche Anleitung wünschen. Dass der Langsamentsafter langsam ist, kann man wohl nicht ändern. Daher bekommt der Entsafter 8 von 10 Punkten.

Die Reste verwerten

Wie bereits erwähnt, muss man die Reste nicht zwingend wegschmeißen. Ihr könnt mit Möhrenresten den besten Kuchen eures Lebens backen. Geht schnell und schmeckt traumhaft saftig! Hier unser Rezept für

Möhren-Kokos-Kuchen

1-1,5 Tassen Möhrenreste aus dem Entsafter
1,3 Tassen Mehl (Weizen- oder Vollkornmehl)
0,5 Tassen Kokosöl, geschmolzen
3/4 Tasse Milch, Soja- oder Mandeldrink
2 EL Chiasamen
2 TL Backpulver
0,5-0,75 Tassen Rohrohrzucker
0,5 Tassen Kokosflocken
etwas gemahlene Vanille

KuchenDiese Zutaten einfach alle gut durchrühren, bis eine cremige Masse entsteht. In eine Gugelhupfform füllen und bei 200°C für ca. 30-40 Minuten in den Ofen. Rausnehmen, abkühlen lassen und leicht warm genießen!

Außerdem kann man mit Obst- und Gemüseresten super Muffins backen. Dazu einfach die herkömmlichen Zutaten verwenden und mit den Resten vermischen, in Muffinförmchen füllen und je nach Anleitung backen.

Des Weiteren könnt ihr mit Gemüseresten aus dem Entsafter noch Gemüsebratlinge, Gemüsebällchen, Pattys usw. herstellen. Dazu nehmt ihr die Reste, 1 Zwiebel, eine gehackte Knoblauchzehe ein bis zwei Eier, etwas Grünkernmehl zum Andicken, Gewürze nach Wahl (z.B. Gemüsebrühe in Pulverform, Salz oder Paprikapulver), formt das ganze je nach Wunsch und bratet es in Öl an. Wer es schärfer mag, verarbeitet einfach eine Chilischote mit. Wer keine Lust auf Bratlinge hat, kann Gemüsereste auch einfach normal als Gemüsepfanne anbraten.

Ihr könnt sogar Gemüsebrühe selbst herstellen, indem ihr die ganzen Gemüsereste einfach in zwei Liter kochendes Wasser gebt, Salz und Pfeffer hinzufügt und das ganze für mindestens eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lasst. Danach siebt ihr die Reste aus und nun könnt ihr sie wirklich wegschmeißen 😉

Wer seine Reste nun immer noch nicht losgeworden ist, kann sie auch nach kurzem Blanchieren einfrieren. Sie halten sich zwei bis drei Monate im Tiefkühlfach.

Bei Froothie gibt es auf den Optimum 700 Advanced einen Fddb-Rabattgutschein von 20 Euro: FDDBOptimum20

Hinweis: Der Optimum 700 Advanced wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Froothie zur Verfügung gestellt.

Saft-Rezepte: Froothie

Fotos: Fddb

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