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Produkttest Fit taste: Gesunde, vorgekochte Gerichte nach Hause liefern lassen

Ihr möchtet euch gesund ernähren, frisch gekochte Gerichte essen, habt aber wenig Zeit zum Kochen? Dann gibt es ein neues Angebot für euch: fittaste.com. Wir haben uns den Online Shop und seine Gerichte in unserem Test genauer angeschaut!

Wie gut, dass sich die Leute immer wieder etwas neues einfallen lassen – denn dann können wir diese Sachen testen und euch vorstellen! 😉 Zuletzt haben wir fit taste – health & body food genauer unter die Lupe genommen. Es handelt sich dabei um ein Start-up zweier Brüder, die fertige, vorgekochte „Fitness- & Lifestylegerichte“ gekühlt in Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Belgien ausliefern. Im Online Shop www.fittaste.com wählt man seine Gerichte aus, diese werden mit frischen Zutaten aus natürlichen Ressourcen gekocht und zum Liefertermin gekühlt bis direkt vor die Haustür gebracht.

Bei allen Gerichten legen die Gründer Wert auf frische, ausgewählte Zutaten, natürliche Aromen und einen geringen Salzanteil. Es werden keine Geschmacksverstärker genutzt und die Gerichte verfügen über einen hohen Proteingehalt. Online kann man momentan aus 42 Gerichten und ein paar kleineren Snacks auswählen, wobei die Gerichte den Zielen „Abnehmen“, „Gesund leben“ und „Muskelaufbau“ zugeordnet sind. So weit die Theorie… kommen wir nun zum praktischen Teil: Unserem Test!

Online Gerichte shoppen und Hunger bekommen

Online Schuhe und Kleidung zu shoppen, sind die Meisten von uns mittlerweile gewöhnt. Und die ein oder anderen werden sicherlich auch schon mal einen Lieferdienst für die Pizza oder den Burger genutzt haben. Gerichte zu bestellen, die dann für uns frisch gekocht und zu einem bestimmten Termin geliefert werden – das war jedoch neu für uns! Und wir müssen ehrlich sein: Wenn man sich bei fit taste online durch das Angebot klickt, bekommt man direkt Hunger. Und dann muss man erst mal bis zum nächsten, passenden Liefertermin warten :-(. Dank den Filtern an der linken Seite kann man einfach eine Auswahl treffen: Möchte man Gerichte, die einen bestimmten Kalorienwert aufweisen? Oder orientiert man sich eher nach High Carb, Low Carb oder Low Fat? Oder legt man Wert auf eine bestimmte Proteinquelle, zum Beispiel Fisch, Huhn oder Rind? Außerdem kann man laktosefreie und nussfreie Gerichte auswählen. Insgesamt ist alles sehr übersichtlich und einfach zu bedienen.

Die Gerichte auf den Bildern online sehen außerdem sehr ansprechend aus und wir hatten schnell eine Auswahl gefunden, die wir testen wollten. Also einfach nur noch die Produkte in den Warenkorb legen, sich weiter zur Kasse klicken, ein Konto erstellen, bestellen und fertig. In Deutschland werden die Gerichte jeweils Mittwochs und Freitags ausgeliefert und entsprechend an den Tagen zuvor frisch gekocht. Da die Gerichte gekühlt geliefert werden und dann auch noch einige Tage lang haltbar sind, kann man bei einer Bestellung gleich die Mahlzeiten für die gesamte nächste Woche planen und kaufen. Die Lieferung kostet pauschal 5,99 Euro pro Bestellung in Deutschland.

Wenn der Postmann zweimal klingelt

… dann sind unsere Gerichte endlich da! An unserem ausgewählten Lieferdatum bekamen wir gegen Mittag ein großes Paket von fit taste. Alle Gerichte waren in einer Art Kühltasche, die mit Kühlakkus gekühlt würde. Die Kühlakkus legten wir gleich bei uns ins Gefrierfach, denn diese können natürlich von uns bei anderen Gelegenheiten wieder verwendet werden. Mit der großen Kühltasche konnten wir nicht so viel anfangen. Online fanden wir jedoch den Hinweis, das fit taste ein Recycling-System anbietet und man nach jeder 3. Bestellung das  Isolationsmaterial und die Kühlakkus zurück schicken kann https://fittaste.com/das-fittaste-recycling-system. Der Karton wurde natürlich von unseren Katzen als Spiel-Box belegt… ;-).

Insgesamt hatten wir nun 8 Gerichte zur Auswahl, die alle einzeln verpackt und verschweißt und circa noch eine Woche lang haltbar waren. Auf jedem Gericht sind die Nährwerte sowie Empfehlungen zur Zubereitung und Lagerung enthalten. Die Gerichte können entweder für ein paar Minuten in der Mikrowelle, in der Pfanne oder im Backofen erwärmt werden – je nachdem, wozu man Lust hat. Egal, welche Wahl man trifft: Es geht schnell und unkompliziert. Wenn die Gericht also einmal geliefert sind, kann man sich ganz schnell seine Mahlzeit zubereiten.

Et voilà: Es ist serviert!

Unsere bestellten Testgerichte waren sehr vielfältig: Gemüse und Nudeln und Fisch und Fleisch und Salat – von allem war etwas dabei. Leider gibt es bei fit taste keine vegetarischen, geschweige denn veganen, Gerichte zur Auswahl, so dass unser Test dieses Mal sehr fleisch-lastig ausgefallen ist:

Green Beef Power
Grüne Bohnen mit Hackfleisch – klingt ziemlich einfach, schmeckte aber super lecker! Das Gericht war mit einer leicht scharfen Sauce versehen, die Bohnen noch schön knackig und das Rinderhackfleisch gut durch gebraten. Drei kleine Champignons hatten sich außerdem noch auf den Teller verirrt – hier hätten uns gerne ein paar mehr Pilze gewünscht. Insgesamt gibt es deshalb 9 von 10 Punkten!

 

 

Tandoori Hähnchenbrust mit Wokgemüse
Das nächste Gericht roch bei der Zubereitung ein wenig nach den Tiefkühl-Nasi-Goreng Mahlzeiten, die es früher bei Muttern gab ;-). Auch hier war das Gemüse knackig und das Fleisch – das eine interessante pinke Färbung hatte – gut durch gebraten, aber immer noch zart. Der leicht scharfe und exotische Geschmack überzeugte uns: 10 von 10 Punkten.

 

 

Chili con carne
Gekühlt hatte das Chili noch eine ziemlich flüssige Konsistenz, zubereitet war es dann aber super: Nicht zu fest, nicht zu flüssig. Mais und Möhrchen waren knackig, aber leider nur wenig vorhanden. Bei diesem Chili lag der Fokus eindeutig auf dem Fleisch. Für unseren Geschmack hätten wir uns mehr Gemüse gewünscht. Insgesamt war das Chili jedoch schön saftig und fruchtig und bekommt 10 von 10 Punkten.

 

 

Lachs mit Gemüsereis
Unser erstes Fischgericht von fit taste – und der Lachs war wirklich super: durch gebraten, aber immer noch schön hell und zart. Dazu gab es hellen und dunklen Reis und ein bisschen Gemüse, aber wirklich nur ein bisschen :-(: Auch hier hätten wir uns definitiv mehr Gemüse im Gericht gewünscht. Außerdem schmeckte zwar alles, aber irgendwie fehlte eine Sauce und der ein bisschen „Pfiff“ – war leider etwas trocken und fade. Deshalb gibt es hier 7 von 10 Punkten.

 

Quinoa Fish
Bei dem zweiten Fischgericht handelte es sich um Rotbarsch auf Quinoa mit Cherry-Tomaten. Der Fisch war wieder sehr zart, jedoch war die Mahlzeit insgesamt etwas zu sauer und einen komischen Nachgeschmack. Der Quinoa Fisch wird leider nicht unser Lieblingsgericht, wir vergeben 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Shrimps mit Asia Nudeln
Als nächstes stand wieder ein Asia Gericht auf dem Menüplan, wobei der exotische Asia-Geschmack hier leider nicht wirklich durch kam. Die Mahlzeit war insgesamt okay, jedoch die Gemüseration mal wieder sehr übersichtlich und auch die Shrimps ließen sich an einer Hand abzählen. Punkte-mäßig landen wir hier bei 7 von 10 Punkten.

 

 

 

Salat mit Hähnchen
Unser erster Salat sorgte kurz für Verwirrung, da auf der Packungsrückseite die Empfehlung zum Erwärmen gegeben wird – genau wie auf allen anderen Packungen. Warmen Salat aus der Mikrowelle wollten wir aber nicht essen, deshalb haben wir nur das Fleisch erwärmt ;-). Der Salat lag bereits 3 Tage im Kühlschrank, war aber in der Packung immer noch schön knackig und frisch und die fruchtigen Stücke Traube und Melone haben uns sehr gut gefallen. Insgesamt war der Salat sehr lecker und erfrischend, nur am Fleisch wurde dieses Mal ein wenig gespart. Wir vergeben 8 von 10 Punkten.

Beef Burger
Auf dem Produktfoto sehen wir ein ordentliche gestapelten Beef Burger – in der Packung liegen nur einzelne Scheiben Rösti, Fleisch und zwei kleine Gurken. Aus diesen Zutaten müssen wir nach dem Erwärmen erst mal etwas zaubern, dass das nach Burger aussieht. Nach Burger schmeckt es letztendlich nicht wirklich, es sind einfach nur Rösti und Fleisch gestapelt. Nichtsdestotrotz schmeckt es und, wir hätten uns mehr frische Zutaten, wie zum Beispiel mehr Gurken und vielleicht noch ein paar Tomatenscheiben, gewünscht. Der Burger erhält 8 von 10 Punkten.

Fazit – Gute Auswahl, schnelle Zubereitung, nix für Vegetarier

Insgesamt waren wir nach dem Test von fit taste sehr zufrieden: Online findet sich bereits eine gute Auswahl unterschiedlicher, gesunder Gerichte, die Lieferung hat problemlos geklappt und alles war super gekühlt. Auch die Zubereitung der bereits vorgekochten Gerichte war schnell und unkompliziert und die Portionen haben uns immer ordentlich satt gemacht. Geschmacklich haben uns nicht alle Gerichte 100 prozentig überzeugt, aber das ist ja auch immer Geschmackssache – an der Zubereitung und frische der Zutaten konnten wir nichts beanstanden! Einziges Manko aus unserer Sicht: Es gibt leider keine vegetarischen und/oder veganen Gerichte. Wenn diese noch zur Auswahl stehen würden, wären wir zufrieden!

Möchtet ihr selbst einmal fit taste testen? Dann haben wir einen 10 % Rabattcode für euch: Einfach den Code fddb bei der Bestellung eingeben!

Hinweis: Die Produkte wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma fit taste zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb, Screenshots von der fit taste Webseite

Fddb testet Brotaufstriche von Vitaquell

Uns hat die Aufstrichlust gepackt und kurzerhand durften wir einige Aufstriche und fleischlose Salate von der Firma Vitaquell testen.

Vitaquell steht offiziell seit 1922 für vegetarische und vegane Bio-Lebensmittel, wie Brotaufstriche, Salate, Feinkost, pflanzliche Fette und Öle. Angefangen mit einer Ölmühle im Thüringer Wald im 18. Jahrhundert, inklusive Liebesgeschichte, zweitem Weltkrieg und mehreren Wechseln in der Geschäftsführung, konnte das Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Margarine und pflanzlichen Lebensmitteln sammeln. So schaffte es Vitaquell, Pionier für die erste ungehärtete, rein pflanzliche Bio-Reformmargarine zu werden.

Insgesamt 15 vegane Aufstriche und Salate hat uns Vitaquell zugschickt. Diese wollen wir euch nun nacheinander vorstellen.

Beginnen wir mit den Salaten. Da hätten wir einmal den „Nordsee Wie Krabben“-Salat. Beim Öffnen fällt uns sofort der Dill auf, von dem wir eigentlich kein Fan sind. Wir dachten bisher immer, Dill sei so ein Lebensmittel, das man entweder liebt oder aber hasst. Der Salat hat uns eines Besseren belehrt. Er schmeckt fruchtig und frisch, aber natürlich nicht nach Krabben (wobei die Testerin nicht wirklich beurteilen kann, wie Krabben schmecken, aber vermutlich nicht so). Das fruchtige kommt sicher durch die Äpfel und die Gurke. Leider ist der Salat sehr fetthaltig, schmeckt also sehr mayolastig, auch wenn keine Mayonnaise enthalten ist. Trotzdem, dafür, dass wir Dill nicht mögen und der Salat gut schmeckt, hat er 9 von 10 Punkten verdient.

Der nächste Salat wird verkostet. Er heißt „Wie ThunVisch“. Nach dem Öffnen erschreckt uns erst einmal der bröckelige Anblick etwas. Zum Glück sind aber noch grüne Erbsen und gelber Mais enthalten. Diese Farbtupfer werten das Aussehen des Salates extrem auf. Die Konsistenz ähnelt der von Sojaschnetzeln. Der Salat schmeckt natürlich überhaupt nicht nach Fisch oder Thunfisch. Wenn das wirklich beabsichtigt wäre, würden vielleicht ein paar Algen Geschmack reinbringen. Mit 22 g pro 100 g ist auch dieser Salat wieder sehr fetthaltig. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

Der nächste Salat, „GeVlügel-Exotic“, weist eine interessante Gesamtwürzung auf, wobei der enthaltene Tofu sicherlich nur für den Biss gut ist. Die Mandarinen machen den Salat wieder sehr fruchtig, was uns sehr gut gefällt. Durch das enthaltene Fett schmeckt er doch sehr mild. Nach Geflügel schmeckt er zum Glück nicht. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

 

 

Der „Vikinger-Salat“ ist unser neuer Lieblingssalat. Ein richtiger Held im Bunde der fleischlosen Salate! Erstens hat er eine tolle rote Farbe, die sofort Lust macht, das komplette Glas zu leeren. Außerdem ist die Kombination von roter Beete und Sellerie ein kulinarischer Traum. Der Salat schmeckt so intensiv würzig und pikant, da will man einfach mehr. Perfekt! 10 von 10 Punkten!

 

 

„Jetzt ist mir schlecht“, steht in unseren Notizen. Na das kann ja heiter werden. Wir geben unser Bestes, auch die letzten beiden Salate teelöffelweise zu kosten.

Der nächste wäre der „Curry-GeVlügel„-Salat, der wirklich schön nach Curry schmeckt, aber natürlich gar nicht nach Geflügel. Und das ist gut so. Diese sogenannten „Ersatzprodukte“ mit Bezeichnungen „Wie Fleisch“, „Wie Rind“ etc. sind ja meistens ein Witz. Und übrigens, auch wir Veganer fragen uns, warum diese sonst außergewöhnlich gut schmeckenden Lebensmittel unbedingt Fleischnamen verpasst bekommen müssen. Egal jetzt, der Curry-GeVlügel-Salat erhält durch seinen wirklich hohen Fettgehalt von 27 g pro 100 g nur 7 von 10 Punkten. Im Vergleich zu den anderen schmeckt er zwar gut, aber eben nicht ganz so gut.

Der letzte Salat für heute und dann reicht es erstmal mit fettigen Aufstrichen. Immerhin wollen/müssen wir noch zum Sport. Der letzte im Bunde nennt sich „Wie RindVleisch“. Erstmal lässt uns der Gedanke an den Geschmack toten Rindes skeptisch ins Glas blicken. Ein vorsichtiger Geruchstest folgt. Die Frage, ob es wirklich wie Rindfleisch schmeckt, drängt sich auf. Die Antwort lautet: Nein. Dieser Salat schmeckt fruchtig pikant nach Paprika, aber nicht nach Fleisch. Danke dafür. Und dann auch nur 15 g Fett. Der Salat bekommt 8 von 10 Punkten.

Am nächsten Tag gehts weiter mit dem Test. Wir nehmen uns die Hummus-Aufstriche vor. Wir sind ja riiiiieeeesige Hummusfans und machen Hummus auch ganz oft selbst. Es gibt so wahnsinnig viele Hummus-Rezepte, aber mittlerweile haben wir unser Lieblingsrezept gefunden. Wenn euch das interessiert, schreibt uns gerne eine Nachricht.

Der erste Hummus-Aufstrich heißt „Hummus Hanf“ und beinhaltet – ihr habt’s erraten – Hanf. Hier sind also kleine Hanfsamen enthalten, die dem Hummus den gewissen Biss verleihen. Das schmeckt uns gut und der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten. Mit 25 g Fett pro 100 g natürlich wieder etwas schwerer für den Magen.

 

 

Anschließend öffnen wir das Glas „Hummus Avocado“. Und ja, Avocado zählt eindeutig zu unseren neuen Lieblingsobstsorten. Nicht nur, weil man mit der Avocado Schokoladenmousse, Guacamole oder Müslitoppings machen kann…die Avocado ist einfach eine extrem gesunde, exotische Frucht, die aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist. Der Aufstrich schmeckt wie erwartet: nach Sommer, nach Gemüsegrillabenden, oder nach einer durchtanzten Nacht in Berlin, die ihren Ausklang in einem arabischen Imbiss findet. Megalecker! 10 von 10 Punkten!

Jetzt noch „Hummus Rote Beete“ kosten. Der Aufstrich ist nicht ganz so intensiv pink wie der am Vortag gekostete Vikingersalat. Er schmeckt aber frisch und die rote Beete drängt sich nicht so in den Vordergrund. Auch dieser Aufstrich erhält von uns glatte 10 Punkte. Jetzt ist es auch langsam an der Zeit, die Aufstriche mal auf dem Brot zu testen. Und auch auf unserem leckerem Dinkelbrot machen sich die drei Hummussorten sehr gut. Übrigens, keines schmeckte nach Knoblauch, so wie traditionelles Hummus. Wer also kein Knoblauchfan ist, kann hier getrost zugreifen.

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir aufgehört, auf den Fettgehalt zu achten und genießen die Aufstriche jetzt mal richtig!

Wir testen nun die Aufstriche mit Leinöl. Dass man außer Hummus noch mehr mit Kichererbsen machen kann, beweist der nächste Aufstrich „Lein-Kichererbse“. Komischerweise schmeckt dieser Aufstrich leicht fischig, aber vielleicht leiden wir auch an Geschmacksverwirrung nach den ganzen Aufstrichen. Ist jedenfalls kein Fisch drin. Könnte das Leinöl außerdem diese säuerliche Note hervorbringen? Schmeckt auch irgendwie nach Omas Küche, in der wir als Kind oft saßen und in unserem allerersten Kinderbuch gelesen haben. Da werden Erinnerungen wach! Auch ein leicht muffiger Erstgeschmack, der dann doch käsig wird, macht sich breit. Noch einmal zusammengefasst: Der Aufstrich schmeckt fischig, säuerlich, käsig, sommerlich und muffig und erhält trotzdem von uns 9 von 10 Punkten? Dann ist es ein guter Aufstrich! 😉

Weg von der Verwirrung hin zum „Lein-Kümmel„. Meine Güte, dachten wir! Der vegane Aufstrich erinnert durch den Kümmel total an Kochkäse, also dieser cremige Schmelzkäse mit viel Kümmel. Aufgrund der Tatsache, dass er durch die enthaltenen Zwiebeln einfach himmlisch schmeckt, bekommt er 100 von 10 Punkten! 😉

 

 

Anschließend kosten wir „Lein-Rote Linsen“, der eine leicht indische, fruchtige Note aufweist. Zimt und Curry sind deutlich zu schmecken. Gefällt uns sehr! Auch super zum Dippen für Karotten-, Gurken-, Zucchini- oder Paprikasticks. Der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten! So viele leckere Auftsriche bisher. Wir freuen uns auf die nächsten.

 

 

Lein-Mediterran“ folgt daraufhin. Große Olivenfans sind wir zwar auch nicht (ähnlich wie beim Dill), aber dieser Aufstrich schmeckt absolut toll mit seiner olivigen Note. Er ist doch recht salzig, was einen Moment der Überraschung beim Kosten in uns auslöst. Denn damit hatten wir nicht gerechnet! Dieser Aufstrich macht direkt Lust auf Urlaub in Griechenland! Schon sehr lecker! Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Das wars auch schon mit den Leinöl-Aufstrichen. Die haben uns ingesamt doch recht gut gefallen. Jetzt fehlen nur noch zwei Brotaufstriche und dann sind wir auch schon durch im Aufstrich-Test.

Der vegane „Curry„-Aufstrich überzeugt sofort. Er schmeckt sehr intensiv, so wie es sein soll, nach Curry, auch sehr frisch und fruchtig, leicht säuerlich, pikant, sommerlich und gemüsig. Sehr gut. Auch die currygelbe Farbe macht einfach Lust drauf. Dieser Aufstrich ist mit Sonnenblumenöl gemacht und erhält von uns glatte 10 Punkte!

 

 

Der letzte im Bunde ist der Sonnenblumenaufstrich „Olive“. Hier ist der Name Programm. Auch dieser Aufstrich schmeckt salzig, aber nicht so intensiv würzig wie der Aufstrich „Lein-Mediterran“. Dieser hier ist etwas fruchtiger und milder. Der Aufstrich gefällt uns einen Tick besser als der Lein-Mediterran. Er bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

Mal etwas anderes zu testen waren die „Soja Spätzle„, die sich noch im Paket befanden. Spätzle sind ja eigentlich aus Teig gemacht, also aus Mehl, Wasser, Eiern und anderen Zutaten. Die Sojaspätzle bestehen aus gepresstem Sojamehl. Dieses wurde zu kleinen Stücken verarbeitet. Die kann man laut Anleitung in Gemüsebrühe aufkochen. Die Spätzle werden dann weicher, bleiben aber „al dente“ laut Webseite. Naja, sehr bissfest waren sie schon die ganze Zeit und man musste wirklich seeehr seeehr lange kauen. Also mit Teigwaren nicht zu vergleichen. Außerdem ist unbedingt eine gute Soße notwendig, sonst wird das Ganze zu einer sehr tristen Angelegenheit, da die Sojaspätzle an sich nach nichts schmecken und auch Gemüsebrühe alleine nicht so der Brüller ist. Das ewige Kauen hat uns etwas genervt. Aber mit einer guten Gemüsesoße gehts. Die Soja Spätzle bekommen leider nur 4 von 10 Punkten.

Wir sind ansonsten sehr zufrieden mit der Auswahl, die uns Vitaquell geschickt hat. Die Aufstriche sind durchweg köstlich. Auch wenn wir beim Fettgehalt scheinbar genauer hingucken (auch wir werden nicht jünger und können uns nicht mehr alles erlauben), waren die Salate und Aufstriche doch ein leckerer Brotbelag und Gemüsedip bzw. einfach so für uns Löffel-ins Glas-Stecker-und-Ablecker bestens geeignet.

Preislich liegen die Aufstriche im mittelgünstigen Bereich. Die Salate kosten je knapp 3 € und die herzhaften Aufstriche je 2,50 € bis 2,70 € im Onlineshop von Vitaquell. Die Soja Spätzle kosten 3,89 €. Auf der Vitaquell Webseite finden sich viele tolle Rezepte zu den Produkten. Ein Blick dahin lohnt sich sehr!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der Firma Vitaquell kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Das Leben ist kein Zuckerschlecken – Zuckeralternativen im Test

Ein Leben ohne Zucker? Für manche sinnlos, für andere wiederum ein hehres Ziel. Anhänger von Clean Eating legen generell schon viel Wert auf eine zuckerarme Ernährung, indem sie Fertigprodukte vermeiden und mit frischen und natürlichen Lebensmitteln kochen. Komplett zuckerfrei muss das noch nicht sein. Doch gerade jetzt vor Ostern in der Fastenzeit gibt es Menschen, die nicht etwas nur auf Kaffee, Tee und Alkohol verzichten, sondern bewusst Zucker komplett für eine Zeitlang aus ihrer Ernährung streichen. Und dann gibt es mittlerweile auch noch Lebensmittel, die mit Zuckeralternativen gesüßt werden. Und genau solche Produkte durften wir für euch testen!

Der Online Shop NO SUGAR SUGAR bietet seit 2013 Produkte ohne Zucker an. Die Lebensmittel werden alternativ durch Erythrit und Stevia gesüßt. Zum Angebot gehören Aufstriche, Schokoladen und Süßigkeiten, aber auch die Zuckeralternativen Kokosblütenzucker, Erythrit, Xylit und Stevia in purer Form, um Gerichte damit zu verfeinern, sowie andere gesunde und zuckerfreie Lebensmittel wie Chia- und Mandelmehl und Himalaya Salz.

Vor allem Stevia ist in den letzten Jahren als Zuckerersatz immer beliebter geworden. Oftmals wird es auch als natürlich Alternative beworben, jedoch handelt es sich nicht um ein Naturprodukt. Zwar liegt der Ursprung in der Stevia-Pflanze, die Stevioglycosiden – die süß schmeckenden chemischen Verbindungen der Pflanze – müssen jedoch mit einem chemischen Verfahren gewonnen werden. Und genau wie bei herkömmlichem Zucker sollte man den Verzehr von Stevia nicht übertreiben. Empfohlen wird, zehn Milligramm Stevioglycosid pro Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Da manche Stevia mit einem bitteren oder auch lakritzartigen Eigengeschmack verbinden, wird Stevia oftmals mit anderen Süßstoffen oder auch Zucker zusammen verwendet. Man sollte also genau auf die Nährwerttabelle der Lebensmittel schauen, ob bei Stevia-Produkten auch wirklich kein Zucker enthalten ist. Vorteil von Stevia ist jedoch: Es ist nahezu kalorienfrei und nicht kariesfördernd.

Xylit ist ein künstliches Süßungsmittel, das fast genauso süß wie Zucker ist, aber 40 Prozent weniger Kalorien enthält. Nachteil ist jedoch, dass ein übermäßiger Verzehr dieser Zuckeralkohole zu Verdauungsproblemen, vor allem Blähungen oder auch Durchfall, führen kann. Das passiert, weil die Moleküle im Darm vergoren werden und viel Wasser anziehen. Wer also bereits einen sensiblen Darm hat, kann durch den Verzehr von Xylit Beschwerden bekommen. Eine weitere, etwas ungewöhnliche Nebenwirkung, ist der kühlende Effekt auf der Zunge: Xylit entzieht beim Kontakt mit dem Speichel der Umgebung Wärme. Dadurch entsteht ein kühles Gefühl im Mund.

Das gleiche „kühlende“ Phänomen gilt auch für den Zuckerersatz Erythrit: Ebenfalls ein Zuckeralkohol, der eine ähnliche Süßkraft wie Zucker hat und nahezu kalorienfrei ist. Bekannt ist das Produkt auch unter den Markennamen „Xucker light“ oder „Sukrin“. Im Gegenteil zu Xylit verursacht Erythrit keine Verdauungsprobleme und hat auch – im Gegenteil zu Stevia – keinen Nachgeschmack.

Als letzte Zuckeralternative sei an dieser Stelle noch der Kokosblütenzucker genannt. Der Zucker wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen, geschmacklich erinnern die braunen Kristalle eher an Karamell. Vorteil dieses Produkts soll der niedrige glykämische Index sein, der den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe steigen lässt. Außerdem sind im Kokosblütenzucker mehr Vitamine und Mineralien als in herkömmlichen Zucker enthalten. Dafür hat er aber auch wieder viele Kalorien: 384 Kalorien pro 100 g.

Nachdem wir nun wissen, womit wir es eigentlich zu tun haben, können wir uns dem Test und unseren – yiepieehhh – Süßigkeiten widmen ;-). Zum Testen gab es dieses Mal einen Erdnuss Aufstrich, verschiedene Schokoladen, Kokosblütenzucker und Erythrit.

Erdnuss Creme
Dieser süße Aufstrich besteht zu 42 % aus Erdnüssen und wird mit Xylit gesüßt. Die Creme reicht intensiv nach Erdnuss, hat eine schön cremige Konsistenz und lässt sich gut streichen. Pur merken wir den kühlenden Effekt des Xylits sehr, auf dem Brot schmeckt man das dann jedoch nicht mehr heraus und dort überzeugt uns der Aufstrich als super Alternative zu Nutella oder anderen gezuckerten Aufstrichen. Wir vergeben 9 von 10 Punkten.

 

Nuss-Mix Schokolade
Optisch macht die Nuss-Mix Schokolade auf jeden Fall was her: Auf der Rückseite kann man eine Mischung aus verschiedenen Nüssen sehen, die über die Tafel verteilt sind. Leider hat diese „Anordnung“ aber auch ihre Nachteile: Zum einen fallen die ganzen Nüsse schnell heraus, wenn man die Schokolade in Stücke bricht, zum anderen gibt es vor allem am Rand Bereiche, in denen gar keine Nüsse sind. Grundsätzlich lässt sich zu allen von uns getesteten Schokoladen sagen, dass man sie am besten im Kühlschrank lagern sollte, weil sie bei Raumtemperatur doch schnell sehr weich werden und dann auch im Mund die Konsistenz nicht sehr angenehm ist. Anfangs hatten wir sie noch weich probiert und waren leider gar nicht begeistert. Nachdem wir sie aus dem Kühlschrank geholt hatten, war die Schokolade schön fest und knackte beim Reinbeißen: So soll es sein! Jedoch gibt es leider noch einen zweiten Nachteil bei allen Schokoladen, die mit Erythrit gesüßt sind: Wir haben sehr deutlich den kühlenden Effekt im Mund gespürt und das hat uns leider nicht gut gefallen. Das ist natürlich persönliche Geschmackssache und vielleicht gewöhnt man sich auch daran. Bei uns kamen die Schokoladen deshalb aber nicht so gut an.
Die erste Nuss-Mix Schoki bekommt von uns, aufgrund der Nuss-Problematik, 5 von 10 Punkte.

Latte Macchiato
Auf den ersten Blick dachten wir, die Schokolade wäre angelaufen. Aber nein: Es gibt einen hell-dunklen marmorierten Verlauf, der so gewollt ist :-). Die Schokolade riecht sehr lecker nach Kaffee und hat gekühlt auch eine angenehme Konsistenz. Man schmeckt den Kaffee heraus, jedoch nicht so sehr, dass es störend wäre. Geschmacklich also top! Wäre da nicht das kühlende Erythrit 🙁 Wir vergeben 7 von 10 Punkten.

Dunkle Orange

Der Geruch nach Orangen erinnerte uns gleich an Weihnachten. Die dunkle Schokolade schmeckt angenehm, nicht zu süß und leicht nach Orange. Wir merkten jedoch einen leicht herben, kratzigen Nachgeschmack und natürlich wieder den kühlenden Effekt. Wir vergeben hier 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Vollmilch

Die Schokolade an sich ist erst einmal geruchsneutral. Sie schmeckt schokoladig, aber vielleicht nicht ganz so süß wie man es von normal gezuckerten Vollmilch-Sorten gewöhnt ist. Da wir generell nicht so große Vollmilch-Schokoladen-Fans sind (laaaangweilig 😉 ) und auch hier das Erythrit wieder störend war, vergeben wir 6 von 10 Punkten.

 

 

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker war – neben der Erdnuss Creme – eindeutig unser Favorit. Wir lieben den karamelligen Geschmack und süßen gerne unsere Gerichte, Getränke oder auch Süßspeisen mit dem braunen Zucker. Hier geben wir natürlich 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Erythrit + Stevia

Dieser Zuckeralternative besteht aus einer Mischung von Erythrit und Stevia. Somit soll der Stevia Nachgeschmack gemindert werden und trotzdem hat man eine zuckerähnliche Süße, jedoch ohne Kalorien und zahnfreundlich. Wir haben mit dem Zuckerersatz Getränke und Speisen gesüßt und verarbeitet in den Gerichten ist uns der kühlende Effekt des Erythrit zum Glück nicht mehr so aufgefallen. Deshalb bekommt das Produkt 9 von 10 Punkten von uns.

Ihr möchtet selbst eure Erfahrungen mit den NO SUGAR SUGAR Produkten machen? Dann haben wir einen 10 % Rabatt-Gutschein für euch: fddb-test. Dieser gilt bis zum 31.10.2017.

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma NO SUGAR SUGAR zur Verfügung gestellt
Fotos: Fddb

It´s tea time

Ein paar warme Sonnentage wurden uns zum Glück schon beschert. Ganz können wir die Shorts und Flip Flops aber noch nicht aus dem Schrank holen, da es aktuell doch wieder etwas kühler ist. Aber gar kein Problem für uns: Denn wir durften verschiedene Teesorten probieren. Und da eigenen sich kühle Tage oder kuschelige Abende zu Hause doch besonders gut für. Natürlich kann man im Sommer Tee auch kalt genießen… dafür fehlten uns aber noch die entsprechenden Temperaturen ;-).

Während in China bereits 221 v. Chr. Tee getrunken wurde, ist das Heißgetränk in Europa erst seit Anfang des 17. Jahrhunderts bekannt. Ein Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie brachte 1610 eine Ladung grünen Tee in die Niederlande. Circa 50 Jahre später wurde der Tee dann durch Katharina von Braganza am englischen Hof eingeführt und schuf damit die britische Teekultur. Bei den größten Teeverbrauchern weltweit ist Großbritannien mit 213 Litern pro Kopf und Jahr dann auch an fünfter Stelle. In Deutschland wird durchschnittlich lange nicht so viel Tee getrunken, wir befinden uns eher im Land der Kaffeetrinker. Ein kleiner Fleck in Deutschland jedoch übertrifft regional sogar den Teekonsum der Briten: Die Ostfriesen trinken 300 Liter pro Kopf und Jahr.

Doch trotz unserer Kaffeeleidenschaft ist Tee mittlerweile auch bei uns sehr beliebt und es gibt in den Geschäften eine große Auswahl an unterschiedlichen Teearten und -Sorten. Deshalb haben wir uns einmal umgeschaut und konnten von den Firmen ChariTea und Bad Heilbrunner eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Tees probieren. ChariTea ist eine Hamburger Firma, die es sich zum Ziel gemacht hat, einen Beitrag zu einer gerechteren Welt zu leisten. Indem es ein Fairtrade Produkt anbietet, dass Sozialprojekte in den Anbauregionen unterstützt. Entsprechend stammen alle Teesorten von ChariTea aus biologischem Anbau, sie sind Fairtrade und dem Kauf der Produkte wird der Verein Lemonaid & ChariTea e.V unterstützt. Die Firma Bad Heilbrunner stammt – wie der Name schon andeutet – aus der bayerischen Gemeinde Bad Heilbrunn. Das Unternehmen bietet seit über 40 Jahren Tees und Naturheilmittel an und verbindet jahrhundertealte Heilkräuterkunde mit modernen Erkenntnissen der Phytomedizin, der Wissenschaft von Krankheiten und Beschädigungen sowie der Maßnahmen zur Gesunderhaltung von Pflanzen.

Nach den ganzen Infos sind wir nun sehr durstig geworden und möchten euch unseren Tee-Test nicht länger vorenthalten :-). Gestartet sind wir mit den Sorten von ChariTea. Positiv aufgefallen ist uns gleich zu Beginn das Design: Die Teebeutel kommen in kleinen quadratischen Boxen, wobei jede Box pro Sorte eine andere, kräftige Farbe aufweist. Ansonsten ist das Design eher schlicht und harmonisch. Es macht aber auf jeden neugierig auf den Inhalt. Jeder Teebeutel ist dann noch einmal in einer kleinen Tüte einzeln verpackt. Auch wenn wir denken, dass das noch mal extra Müll bedeutet – nur so sind die einzelnen Beutel aromadicht verpackt und behalten ihren ursprünglichen Geschmack. Öffnet man die bunten Tüten, kam die nächste Überraschung. Denn die Teebeutel sind nicht die typischen, sondern kleine Pyramiden-Säckchen. Diese Form soll dem Tee mehr Platz im Beutel geben, so dass sich der Tee im Wasser besser entfalten und mehr Geschmacks- und Aromastoffe abgeben kann. Ob das so genau stimmt, konnten wir beim Trinken nicht feststellen. Hübsch sehen die kleinen Pyramiden aber allemal aus 😉 Alle Sorten, die wir getestet haben, sollten mit 100° heißem Wasser aufgegossen werden und circa 5 bzw. 5 – 8 Minuten lang ziehen.

ChariTea detox
Diese Tee-Mischung besteht aus grünem Darjeeling und argentinischer Mate, verfeinert unter anderem mit frischem Zitronengras, Holunderblüten, Brennnessel und Zitronenmyrte. Der Tee riecht aufgebrüht sehr mild und dezent und schmeckt auch ebenso mild und leicht erfrischend. Augrund der Mate hatten wir einen herberen Geschmack erwartet, dies ist jedoch nicht der Fall. Wir sind von der ersten Sorte sofort begeistert, er innert uns an japanische Tees, und wir vergeben 10 von 10 Punkten.

 

ChariTea happy belly

Das Fenchel, Anis, Kümmel und Kamille gut für unseren Magen und unsere Verdauung sind, ist schon lange bekannt. Das haben sich auch die Macher von ChariTea zunutze gemacht und daraus den happy belly Tee gemischt. Der runde Geschmack der Mischung und die wohltuende Wirkung für den Magen hat uns auch hier überzeugt. Jedoch schmeckt er – durch die Kamille (siehe unten) ein bisschen nach „krank sein“ und wir vergeben hier 9 von 10 Punkten.

 

ChariTea chamomile

Kamillentee ist ein Klassiker und sehr beliebt. Vor allem wegen seiner beruhigenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung ist der Tee sehr bekannt und wird oftmals als Heilmittel verwendet. Auch wir verbinden mit Kamillentee Kindheitserinnerungen… was aber leider nicht immer dem Tee zugute kommt. Denn wenn man den Geruch von Kamille mit Krankheit und „Du musst Tee trinken“ verbindet, entwickelt man als Kind eine leichte Abneigung dagegen ;-). Diese subjektive Erfahrung soll aber unser Testurteil nicht beeinflussen – nicht jeder muss Kamille lieben! Wir geben dem kleinen Wundermittel trotzdem 10 von 10 Punkten.

Die Verpackungen der Tees von Bad Heilbrunner sind deutlich bunter gestaltet, aber immer harmonisch nach einer Farbe ausgerichtet. Auch hier sind die einzelnen Beutel – des Aromas wegen – wieder in extra Beutelchen verpackt. Die unterschiedlichen Teesorten sollen alle mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden und dann 5 – 10 Minuten ziehen. Positiv aufgefallen ist uns, dass an den keinen Zettelchen am Beutel noch einmal die Zieh-Zeit erwähnt wird. Meist hat man die Verpackung schon weggeschmissen und ist sich danach unsicher… wie lange soll der Tee jetzt noch mal ziehen? Für alle mit schlechtem Kurzzeit-Gedächtnis also eine echte Hilfe ;-).

Bad Heilbrunner Detox Plus

Dieser Kräutertee besteht aus einer Mischung von Brennnessel und Birke, verfeinert mit marinen Algen, Kornblumenblüten und Minze. Der Teebeutel riecht schon deutlich nach Minze und Brennnessel und auch aufgebrüht können wir diesen angenehmen Geruch wahrnehmen. Der Geschmack ist kräftiger als der detox Tee von ChariTea, schmeckt uns jedoch auch sehr gut. Vor allem der Frische-Kick durch die Brennnessel und Minze hat uns überzeugt. Den detox Tee von ChariTea fanden wir im direkten Vergleich jedoch einen Tick besser. Deshalb gibt es hier 9 von 10 Punkten.

Bad Heilbrunner Antiox Plus

Bei diesem Tee nehmen wir einen dezenten Duft nach Kräutern wahr mit einer leicht herben Note. Es handelt sich um einen Tee mit Goji und Matcha, der zusätzlich mit Goji-Geschmack aromatisiert wurde. Aufgebrüht hat der Tee eine rote Färbung und erinnert eher an einen Früchtetee. Auch der Geschmack ist eher fruchtig, bedingt durch die Goji-Beeren. Der Tee ist mild und angenehm im Geschmack. Wir fragen uns jedoch, warum er zusätzlich aromatisiert werden muss? Es gibt 8 von 10 Punkten.

 

Bad Heilbrunner Abwehr Aktiv

Auch der Abwehr Aktiv Tee erinnert durch seine rote Färbung und den starken, süßen Geruch eher an einen Früchtetee. Es handelt sich aber um einen Kräutertee mit Granatapfel, Sonnenhut, Zitronengras, Orangenblättern und Zitronenschalen. Zusätzlich wurde der Tee mit Granatapfel-Geschmack aromatisiert. Der Tee riecht süßer als er schmeckt. Beim Trinken kommen auch die Sauren Noten von Orange und Zitronengras durch. Insgesamt ist er herber als erwartet, jedoch trotzdem angenehm im Geschmack und offenbart uns eine „exotische“ Seite. Der Tee bekommt 8 von 10 Punkten.

Bad Heilbrunner Gute Nacht

Schon auf der Verpackung fällt die Abbildung des Lavendel auf. Und Lavendel ist bei diesem Tee auch Thema. Der Kräutertee besteht aus Lavendel, Hopfen und Melisse und riecht sowohl im Beutel als auch aufgebrüht nach Lavendel. Beim Trinken ist der Lavendel dann aber nicht mehr so dominant, hier schmeckt man eher Melisse und etwas Orange als erfrischende Komponenten heraus. Insgesamt hat der Tee einen angenehmen, milden Geschmack. Wir vergeben die volle Punktzahl: 10 von 10!

Bad Heilbrunner Basisch Vital

Zuletzt konnten wir noch den Basisch Vital Tee testen. Es handelt sich um einen Kräutertee mit grünem Hafer und Lindenblüten, natürlich aromatisiert mit Brombeer-Geschmack. Aufgebrüht hat der Tee eine schöne dunkelrote Farbe und riecht sehr fruchtig. Auch dieser Tee würde Früchtetee-Fans sicherlich gefallen. Der Geschmack ist mild sowie etwas blumig und fruchtig. Er bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

 

Fazit: Tee in Hülle und Fülle

Nach dem vielen Tee mussten wir am Ende des Tests ja topfit (super Abwehr), entgiftet (detox), wach (Matcha) und müde (Gute Nacht Tee) sein sowie einen ausgeglichen Säure-Basen-Haushalt haben :-). Ganz ehrlich: Von ein, zwei Tassen Tee trinken haben wir so schnell keine Wirkung merken können. Der Begriff „detox“ ist im Bereich der Ernährung generell umstritten und das Entgiften des Körpers ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Auch schläft man nach einer Tasse Gute Nacht Tee natürlich nicht sofort ein ;-). Nichtsdestotrotz sind heilende und wohltuende Wirkungen von Kräutern belegt und Tee trinken an sich ist auch einfach beruhigend und entspannend. Wir können euch also keine Wunderheilung versprechen – und das tun die Hersteller der Tees ja auch nicht – aber wir können ganz sicher sagen, dass uns die verschiedenen Teesorten sehr gut geschmeckt haben und einen schönen Einblick in die weite Welt des Tees gegeben haben.

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Bad Heilbrunner und ChariTea zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Erfolg des Monats: Alexander hats geschafft! Von 132 kg auf 82 kg!

„Ich war noch nie ein dünner Hering, als Jugendlicher brachte ich immer so zwischen 80 und 90 Kilo auf die Waage. Aktiver Sport war nie mein Ding. Vor ca. sieben Jahren hörte ich mit dem Rauchen auf, nahm einen stressigen Bürojob an und habe eine Konditorin geheiratet. Jedes Jahr kamen ein paar Kilo dazu. Gleichzeitig kamen Probleme wie Bluthochdruck, Müdigkeit und Antriebslosigkeit hinzu. Nach den Weihnachtsfeiertagen 2015 und der traditionellen Raclette an Silvester hatte ich im Januar noch ein paar Tage Urlaub und stolperte über die Waage. Ein Schock (…)“.

Diese Zeilen schrieb uns vor einigen Wochen der 41-jährige Alexander aus Hessen. Zum Jahreswechsel 2016 brachte Alexander ganze 132 kg auf die Waage – und hatte damit einen BMI von 41,7! Er gehörte also zu den Menschen mit starker Adipositas, auch krankhafte Fettleibigkeit genannt. Zum Vergleich: Idealgewicht wäre bei 40-jährigen Männern und einer Größe von 1,78 m zwischen 63 kg und 80 kg. Eine höhere Kategorie als „starke Adipositas“ gibt es nicht. Danach kommt nichts mehr, keine Einteilung, keine weitere Rubrik. Bereits ab einem BMI von 30 muss an eine ärztliche Behandlung gedacht werden. Zwar ist der BMI umstritten, weil er lediglich das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße berücksichtigt und den Körperfettanteil nicht einbezieht, dennoch sind die meisten Menschen keine Profisportler, so dass der BMI durchaus als Maßstab bzw. Orientierung dienen kann.

Alexander beschreibt seine damalige Ernährung selbst als unkontrolliert. Fastfood und fettiges Essen waren die Regel. Gefrühstückt wurde gar nicht, mittags ging es zum Imbiss und abends gab es warme Portionen zu Hause. Der stressige Bürojob und die Küchen- und Backkünste seiner Frau taten ihr übriges.

Alexander fasste beim erschreckenden Anblick der Zahl auf der Waage den Entschluss, abzunehmen. Der erste Schritt, also das bewusste Treffen genau dieser Entscheidung, die ein ganzes Leben verändern kann, war damit getan. Alexander begann seine Ernährung zu überdenken. Er verzichtete mittags und abends auf Kohlenhydrate und ersetzte gewisse Lebensmittel durch gesündere und fettärmere Alternativen. Zum Speiseplan gehörten nur noch Obst, viel Gemüse, Pute, Fisch, Joghurt statt Sahne, wenig Käse, keine Wurst, kein Alkohol, kein Brot.

Alexander suchte außerdem gezielt nach einer App, die ihm beim Abnehmen und seinem Vorhaben für seine Gesundheit unterstützte. Er stieß im Google Store auf die Fddb Extender App, mit der er seine Kalorienzufuhr im Blick halten konnte. Außerdem half sie ihm, Kalorienbomben zu vermeiden. Innerhalb von vier Monaten nahm Alexander so ganze 25 kg ab – und stand somit bei 107 kg! Noch ein paar Monate, dann würde er sein Idealgewicht erreichen. Sicherlich sind diese vielen abgenommenen Kilos eine große Motivation und als Sportmuffel konnte man Alexander nach diesen vier Monaten auch nicht mehr bezeichnen: Er kaufte sich im April Inlineskates und ging bei jedem Wetter skaten, ohne Ausnahme. Zehn Kilometer mussten es mindestens sein! Dafür gönnte sich Alexander wieder etwas mehr Essen, gesund natürlich.

„Die Pfunde purzelten weiter. Anfang Dezember wurde das Wetter zum Skaten zu schlecht und ich habe mit dem Krafttraining begonnen. Drei Mal die Woche für zwei Stunden, langsam formt sich der Körper, der Bauch ist fast weg, Brust und Arme werden deutlich muskulöser, ein tolles Gefühl. Insgesamt habe ich fast 50 Kilogramm Gewicht verloren in knapp einem Jahr, konnte meine Blutdruckmedikamente stark reduzieren und damit auch die Nebenwirkungen. Ein völlig neues Lebensgefühl.“

Inzwischen wiegt Alexander um die 80 kg und ist damit im Idealbereich. Er hat sein Abnehmziel erreicht und möchte nun noch seinen Körperfettanteil weiter reduzieren. Mit 1800 bis 2000 kcal am Tag und viel Flüssigkeit sollte das kein Problem sein.

Für alle anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind, abzunehmen oder gerade das Vorhaben starten, hat Alexander den Tipp, keine Diät zu beginnen, sondern die Ernährung komplett und dauerhaft umzustellen. Auch wir von Fddb finden diesen Ansatz richtig, denn ohne dauerhafte Umstellung und den bewussten Griff zu Alternativen, wird der Jojo-Effekt auftreten. Wer zunächst auf alles verzichtet und dann „nach“ der Diät wieder wie immer isst, hat schnell das Doppelte an Gewicht wieder drauf. Auch Sport und viel Trinken ist generell wichtig, um den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Mit dem kostenlosen Ernährungstagebuch von Fddb sowie in der Fddb Extender App kann jeder Kalorien, Makro- und Mikronährstoffe im Blick behalten, den Gewichtsverlauf beobachten und einfach sowie gesund die gewünschten Erfolge erzielen.

Alexander hat es jedenfalls geschafft und das gesamte Fddb-Team ist stolz darauf und freut sich mit ihm, dass er innerhalb eines Jahres sein Wunschgewicht erreicht hat und nun diesen gesunden Lebensstil führen kann. Herzlichen Glückwunsch, Alexander, zu dieser tollen Leistung!

Wenn auch ihr Erfolge mit Fddb oder der Extender App erzielen konntet, schreibt uns eine Nachricht an erfolg@fddb.info. Als Dank erhält jeder Fddb-Nutzer mit veröffentlichter Erfolgsgeschichte eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für die Fddb-Webseite sowie für die Extender App! Wir freuen uns auf eure Erfolgsgeschichten!

Fddb Erfolg des Monats: Katrin hat’s geschafft!

Katrin war früher schlank.  Mit den Maßen 90-60-90 hatte sie vor gut 20 Jahren die ideale Figur! Doch als sie aufhörte zu rauchen, sich und ihrer Familie ein Haus kaufte und damit sesshaft wurde, die Aktivitäten immer mehr schwanden und der Sport zu kurz kam, futterte sich die 1,74 m große Fddb Nutzerin ganze 94 kg an. Eindeutig zu viel, wie sie selbst wusste.

Ihr damaliges Essverhalten bezeichnet sie zwar als normal. Jedoch kamen viele Zwischenmahlzeiten, Naschereien und abends das ein oder andere Bierchen dazu, was das Gewicht auf Dauer stark nach oben trieb. Der Sport blieb meist auf der Strecke. Wenn Katrin sich sportlich betätigte, dann sehr unregelmäßig. Katrin erinnerte sich an früher, als sie sich noch schön fühlte, sich auch mal sexy anziehen konnte und Spaß am tanzen hatte. Mit ihrem Höchstgewicht war das alles nicht mehr der Fall.  Die heute 46-jährige litt mit fast 100 kg irgendwann unter Atemnot und mangelnder Kondition. Die immer schlechter werdende Beweglichkeit wurde nur noch durch einen hohen Blutdruck und extreme Cholesterinwerte getoppt. Adipositas war das Urteil, ein BMI von 31 bestätigt dies noch einmal in Zahlen.

Der Wendepunkt kam für Katrin zum Jahreswechsel vor einem Jahr: „Ich habe auf der Silvesterparty 2015/2016 ordentlich reingehauen und auf dem Nachhauseweg nochmal nen schönes großes Stück Käse verdrückt. Aber ich wusste, das ist meine Henkersmahlzeit. Ab 01.01. ging es los. Startgewicht 94 kg. Vorgenommen hatte ich mir bis zum Sommerurlaub 18.06., 20 kg abzunehmen. Süßigkeiten und Alkohol weg und 3 mal die Woche Sport“, so Katrin.

Sie installierte sich direkt zum Neujahr auf ihrem Smartphone die Fddb App „Extender“, mit deren Hilfe sie ihr Ernährungstagebuch führte. Mit Fddb wurde Katrin bewusst, was sie alles zu sich nahm, wieviel Fett und damit Kalorien in ihren täglich verzehrten Lebensmitteln steckten. Und auch, wie sie diese ersetzen konnte: „Man muss auf nichts verzichten. Es gibt für alles Alternativen. Zum Beispiel hat der Isländische Skyr Natur Joghurt nur 0,1% Fett. Mit einem Löffel Honig und einer Banane sehr lecker und macht satt. Körnerbrötchen haben zwar mehr Kalorien als Weizenbrötchen, sind aber gehaltvoller und halten länger satt.“ Mit dieser neuen Einstellung zum Essen und regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio hat Katrin heute ihr Traumgewicht von 69 kg erreicht. „Am Stichtag war es tatsächlich geschafft und bis Silvester 2016/2017 waren es 25 kg.“ Jetzt möchte sie ihr Gewicht zwischen 68 kg und 70 kg halten. Mit Fddb Extender sollte das kein Problem sein.

Und wie sind ihre Essgewohnheiten heute? „Wir essen immer noch abends warm und auch Kohlehydrate. Nur achte ich mehr darauf wieviel wovon.“ Auf Alkohol unter der Woche verzichtet sie. Da Katrin Käse liebt, der aber leider sehr fetthaltig ist, ersetzt sie diesen oft durch kalorienarmen Harzer Roller. Am Wochenende gönnt sie sich auch mal ein Glas Rotwein. Und auf das Naschen verzichtet sie nun fast ganz. „Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch sonntags mal ein Stück Kuchen esse.“

Toll, was du geschafft hast, Katrin! Wir drücken dir ganz fest die Daumen, dass du dein Gewicht halten kannst. Wir sind auf jeden Fall sehr stolz auf dich 🙂

 

Habt ihr auch schon tolle Erfolge mit Fddb/Extender erzielen können? Dann schickt uns eure Erfolsgeschichte an erfolg@fddb.info! Als Dank schenken wir jedem Teilnehmer mit veröffentlichter Geschichte eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für Fddb und Extender!

Fddb testet BiteBox – gesunde Snacks fürs Büro

Manchmal sind wir wie Eichhörnchen. Sammeln Nüsse, verstecken sie und holen sie später bei Bedarf wieder raus. Die Kollegen von BiteBox haben uns freundlicherweise dabei geholfen, Nüsse und Snacks fürs Büro zu sammeln und stellten uns einige Köstlichkeiten zur Verfügung, die sich gut als Energienachschub für anstrengende Arbeitstage eignen. Gerade jetzt, wo wir viele neue Fddb-Nutzer verzeichnen können, ist etwas Nervennahrung gar nicht so übel. box

BiteBox ist ein Unternehmen aus Hamburg und wurde mit der Intention gegründet, gesunde und leckere Büro-Snacks herzustellen. Muss ja nicht sein, dass man sich während der Arbeit Hüftgold anfuttert, so die Gründer Mari, Marc, Max und Philipp. Da man aber nicht immer Zeit oder Lust hat, irgendwo essen zu gehen, nicht ständig beim Lieferservice bestellen sollte (Nein! Sollte man einfach nicht) und auch noch das tägliche Nachmittagstief überwinden muss, sind Nüsse und Trockenfrüchte genau richtig. Die kommen nämlich mit wertvollen Inhaltsstoffen, wie ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und, für die geistige Leistungsfähigkeit, wichtigen Mineralstoffen daher. 2012 wurden die kleinen Snack-Kombis entwickelt, zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Laura. Verpackt in wunderhübschen, schön bedruckten Boxen bzw. kleinen, handlichen Schächtelchen, kann man sie super mitnehmen und aufbewahren. Über 40 Snacks stellt BiteBox nun her und wir durften einige davon testen.

gesamt verpackungAlso ran an die Nuss. Was haben wir bekommen? In der gut verpackten Box fanden wir eine bunte Mischung aus elf verschiedenen Nuss/Frucht-Snacks. Wir haben uns dann mal durchgefuttert:

Ana’s Beeren

Ana’s Beeren ist eine leckere Mischung aus getrockneten Erdbeeren und Ananas. Dieser Snack bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkte, da er knusprig, süß und sauer auf einmal ist, man nicht ewig drauf rumkauen muss, es nicht plötzlich mehr im Mund wird und sich die Früchte auch zum Aufpeppen fürs Müsli eignen. Mehr davon!

Wassssup?!

Lustige Namen haben sie ja, die BiteBoxen. Wassssup?! besteht aus  Erdnüssen im Wasabi-Teigmantel. Der Snack hat eine schöne giftgrüne Farbe und leichte Schärfe aus Wasabi. Uns irritierten zunächst die E-Nummern in der Zutatenliste. E 551 stellt sich als Kieselsäure heraus, das als Trennmittel verwendet wird. E 141 ist der Farbstoff aus Chlorophyll, auch Blattgrün genannt. Stammt aus Pflanzen. E 306 ist Tocopherol, ein Antioxidationsmittel. Nun ja, es gibt andere Wasabi-Erdnüsse, die mit weniger Zutaten auskommen. Wie dem auch sei, die Teile haben einen Suchtfaktor, sind nicht zu scharf und bekommen von uns 7 von 10 Punkten. gesamt liegend

Gigolo

Die leckere Nussmischung besteht aus Cashews, Erdnüssen und Olivenringen und ist mit einer Kräutermischung gewürzt, die uns in unsere Kindheit in Omas Küche zurückversetzt. Sehr salzig finden wir die trotzdem und vergeben 7 von 10 Punkten. Warum die Box Gigolo heißt würden wir gerne wissen. Vielleicht weil Gigolos nach Omas Küche riechen? Oder salzig schmecken? Weiß es jemand? Anyone?

Mango Jango

Hmmmm, lecker! Cashewkerne und Mangostückchen mit Vanille umhüllt. Schmeckt sehr weihnachtlich, genau richtig für diese Jahreszeit. 8 von 10 Punkten. Könnten wir ewig dran futtern.

Zündstoff

Schon wieder Cashewkerne. Diesmal mit Chili und Salz und einem Flämmchen auf der Packung. Aber irgendetwas störte. Schmeckte okay, aber irgendein letzter Schliff – wir wissen selbst nicht, welcher – fehlt einfach. 6 von 10 Punkten.

_MG_1814Herr Bööörns

„Was ist denn das für ein Name?!“, fragte die Kollegin. Hier gibts Erdnüsse im Teigmantel. Der Snack ist schön knackig und knusprig, schmeckt leicht scharf und salzig und lässt sich super wegfuttern. 10 von 10 Punkten.

Coffee to go

Kaffee ist immer gut. Aber Kaffee zum Essen? Wir probierten es und siehe da – sehr lecker. Die Box enthält zwei verschiedene Kaffeeleckereien. Die holländischen Kaffeebohnen sind von Zartbitterschokolade umhüllt und eignen sich einfach super für den Süßhunger zwischendurch. Die ostereierartigen, größeren Mandelkerne sind mit weißer Cappuccino-Schokolade ummantelt und eher süß mit leichter Kaffeenote. Sehr gutes Produkt. Bekommt von uns 10 von 10 Punkten.

Vegletten

Hier haben wir es mit Gemüse-Frucht-Chips zu tun, darunter getrocknete Apfelstücke, Karotten, Bohnen, eventuell Zucchini und irgendetwas, das Pfirsich sein könnte. Leider waren alle Chips sehr geschmacksarm. Die Box ist wunderschön bunt und wir waren echt neugierig darauf, aber leider  bekommt  sie nur 3 von 10 Punkten. Vielleicht würde etwas Salz helfen?

King Louiegesamt teller

King Louie ist ein Bananen-Kirsch-Mix. Beide Früchte sind getrocknet. Die Bananenchips schmecken eigentlich nach nichts. Die Kirschen schmecken sauer. Einzeln ist es nicht der Rede wert. Aber in Kombination, also ein Bananenchip und eine Sauerkirsche zusammen, ist die Box der helle Wahnsinn. Macht 7 von 10 Punkten.

Nussbomber

Hier gibts sehr natürliche, ungesalzene Nüsse. Einfach pure Nuss und sehr gut für Leute, die keine Lust auf Salziges haben. Nagut, die Erdnüsse sind ganz leicht gesalzen. Bekommen 10 von 10 Punkten.

Bissness as usual

Der Mix besteht aus Rauchmandeln (Oh! Mein! Gott! Wie lecker ist das denn?!), Cranberrys und Weinbeeren. Die getrockneten Beeren finden wir nicht besonders spektakulär, die Rauchmandeln dagegen sind der Hammer. Verzehrt man wieder alles zusammen, ist das ein völlig neues Geschmackserlebnis. Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

gesamt stapelIm Großen und Ganzen waren wir positiv angetan von den Nuss/Frucht-Snacks. Abgesehen von den Vegletten (die trotzdem am schönsten aussehen) hat uns alles sehr gut gefallen. Dass BiteBox mit Liebe arbeitet, merkt man auch an den hübschen Verpackungen. Und was macht unsere Konzentration im Büro? Läuft. Die Snacks sind natürlich kein Mahlzeitenersatz, aber für den kleinen Hunger zwischendurch, egal ob süß, sauer oder salzig, und für die volle Konzentration am Arbeitsplatz eignen sich die Boxen unserer Meinung nach sehr gut.

Alle Snacks sind frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Farbstoffen und Gentechnik.

Die Boxen kann man sich übrigens auch als wöchentliches oder zweiwöchentliches Abo liefern lassen. Ihr entscheidet, was reinkommt.

Hier ist euer Gutscheincode für den BiteBox-Shop: TESTEN
Dies ist ein 5€ Gutschein für den Shop. Der Mindestbestellwert beträgt 25 €. Der Gutscheincode ist nicht für Gutscheine einlösbar.

Hier ist euer Gutscheincode für das BiteBox Abo: U1EWY
Dieser Code gilt für das Abo. Mit ihm kostet die erste BiteBox im Abo nur 2,99 € statt 5,99 €.

Viel Spaß beim Snacken!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma BiteBox zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

Soulfood LowCarberia: Kohlenhydratarme Lebensmittel im Test

Weihnachten steht kurz vor der Tür und wir haben sicherlich alle schon wieder viel zu viel gesündigt und Süßes gegessen? Die Spekulatius und der Schoko-Nikolaus zu Hause, der Crêpe auf dem Weihnachtsmarkt und die Printen im Büro. Und so lecker das alles auch ist, ein bisschen schlechtes Gewissen hat man doch ab und an mal. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass wir LowCarb Produkte von Soulfood LowCarberia testen durften. Zum einen war es eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Weihnachts-Süßigkeiten. Und zum anderen verspricht LowCarb einen Genuss ohne Reue, da diese Produkte weniger Zucker und Kohlenhydrate enthalten.

gesamtSoulfood LowCarberia ist ein Online Shop für LowCarb Produkte. Die Gründerin Jasmin Mengele begann 2012 mit einem Food Blog über LowCarb, eröffnete dann ein Café in Nürnberg und veröffentliche auch ein Buch zu dem Thema. In dem Online Shop gibt es nun deutschlandweit alle LowCarb Produkte, die Jasmin in ihrer Küche entwickelt hat. Das Angebot umfasst Lebensmittel zum Kochen und Backen, Naschen und Knabbern sowie LowCarb Getränke. Für unseren Test haben wir uns vier Produkte genauer angeschaut: eine Weißbrot Backmischung, einen Tassenkuchen, einen Erdbeer Fruchtaufstrich sowie eine Haselnuss Nougat-Creme.

Test Backmischung „Weißbrot“

soulfood-lowcarberia-backmischung-weissbrotBei diesem Produkt handelt es sich um eine Backmischung für ein kohlenhydratarmes und glutenfreies Eiweißbrot. Die Mischung besteht unter anderem aus Kokosmehl, Flohsamenschalen und Eiklarpulver, es ist somit also nicht vegan. Mit einer Dose der Backmischung können entweder ein großes Laib Brot, zwei kleine Laib Brot oder ca. 10 Brötchen hergestellt werden. Die Zubereitung für das Brot ist einfach und anschaulich auf der Packung beschrieben: Man misst 110 g von der Backmischung ab und vermengt das Pulver mit etwas Wasser 5 Minuten lang mit dem Knethaken. Nach Bedarf kann man den Teig mit Gewürzen oder Körnern verfeinern. Wir haben uns für die „normale“ Variante entschieden und keine weiteren Zutaten hinzugefügt. Nun muss der Teig nur noch 60 Minuten in den Ofen.

brot-kuchenNach dem Backen erhielten wir ein etwas unförmiges Brot, eher ein geknautschtes Brötchen. Das kann aber an unseren fehlenden handwerklichen Fähigkeiten liegen. Wir ließen das Brot abkühlen und waren sehr gespannt auf die erste Scheibe. Noch ein bisschen warm schmeckte das Brot lecker, nur in der Mitte war es noch etwas „matschig“. Vielleicht hätten wir es noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen sollen, das konnten wir nur leider von außen nicht sehen. Beim ersten Testen schmeckte das Brot gut, jedoch stellten wir es erst einmal zur Seite, da wir nicht ein ganzes Brot auf einmal essen wollten. Als wir am nächsten Tag wieder eine Scheibe kosten wollten, hatte das Brot plötzlich eine sehr „gummi-artige“ Konsistenz und schmeckte uns leider nicht mehr so gut. Deshalb gibt es von uns nur 5 von 10 Punkten.

Test Backmischung Tassenkuchen „Cinnamon White Chocolate“

soulfood-lowcarberia-tassenkuchenNach dem Brot waren wir bereit für süßen Nachtisch. Und ein Weiße-Schokolade-Zimt-Tassenkuchen klang dann doch plötzlich sehr weihnachtlich :-). Auch hier ging die Zubereitung wieder ganz einfach: Etwas Pulver abmessen, Wasser dazu und beides direkt in einer Tasse vermengen. Der Kuchen kann entweder in der Mikrowelle oder im Ofen gebacken werden. Wir entschieden uns für den Ofen und konnten nach 15 Minuten den fertigen Tassenkuchen bewundern. Er roch schon wunderbar süß und weihnachtlich und nachdem er ein wenig abgekühlt war, mussten wir auch sofort probieren. Und dieser Kuchen hat uns voll überzeugt: Die Konsistenz war angenehm fluffig, der Kuchen schmeckte nach Schokolade und Zimt, war aber nicht zu süß. Der Tassenkuchen bekommt von uns 10 von 10 Punkte!

Test Fruchtaufstrich Erdbeer

soulfood-lowcarberia-fruchtaufstrich-erdbeertDie Erdbeer Marmelade besteht zu 64 % aus Erdbeeren und wird durch das Süßungsmittel Xylit gesüßt. Die Marmelade testeten wir mit dem noch lauwarmen Weißbrot und wir waren angenehm überrascht. Die Konsistenz erinnerte an ein Fruchtpüree, es waren keine „ekligen“ Gelantinestücke zu spüren. Der Aufstrich schmeckt sehr frisch und fruchtig, aber nicht zu süß. Für unseren Geschmack genau richtig: 10 von 10 Punkten.

Test Haselnuss Nougat-Creme

soulfood-lowcarberia-haselnuss-nougat-cremetDieser süße Brotaufstrich von Soulfood LowCarberia ist quasi eine LowCarb Version von Nutella. Anstatt Zucker enthält die Haselnuss Nougat-Creme Erythrit als Süßungsmittel. Wir waren vor dem Test sehr gespannt auf dieses Produkt, da wir Nutella eigentlich sehr gerne mögen, uns jedoch der süßen Sünde immer bewusst sind. Nun also eine LowCarb Version davon… kann diese an das bekannte Produkte heranreichen? Als erstes genehmigten wir uns die Creme pur auf einem Löffel. Und waren doch sehr überrascht, dass dieses Produkt eindeutig nicht wie Nutella schmeckt. Die LowCarb Variante ist sehr viel weniger süß und auch von der Konsistenz nicht so cremig, sondern flüssiger. Während die eine Testerin trotzdem gefallen an der Creme fand und sie geschmacklich mit Eiskonfekt verglich und gerne für den süßen Hunger zwischendurch löffelt, konnte die andere Testerin, eine bekennende Nutella-Liebhaberin, nicht so viel mit dieser Variante anfangen.

nuss-nougat-erdbeereAuf dem Brot konnte die Creme dann aber beide überzeugen: Klar, auch hier schmeckt der Aufstrich bei weitem nicht so süß wie Nutella, er verleiht jedem Brot aber eine süße Note und macht auch viel schneller satt als das zuckersüße Pendant. Wir geben der Haselnuss Nougat-Creme 7 von 10 Punkten.

LowCarb für Jedermann?

Die von uns getesteten Produkte schnitten unterschiedlich ab, was aber natürlich auch immer subjektiv und Geschmackssache ist. Grundsätzlich finden wir es toll, dass es mittlerweile eine große Auswahl an LowCarb Produkten gibt: In dem Online Shop Soulfood LowCarberia findet bestimmt Jeder, der auf eine kohlenhydratarme Ernährung Wert legt, seine Lieblingsprodukte. Falls ihr die Produkte von Soulfood LowCarberia selbst gerne ausprobieren möchtet, haben wir einen 10 % Gutschein für euch: FDDBSLC10. Dieser gilt bis zum 31.12.2016.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma SOULFOOD LowCarberia zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im November

9 Saisonprodukte für November

Im Oktober sind wir schon mit dem Kräuterseitling gestartet, jetzt geht die Pilzsaison aber richtig los und wir können frische Champignons und Austernseitlinge genießen. Außerdem bereichern ab jetzt Erdnüsse und Haselnüsse sowie Fenchel und Süßkartoffeln unseren Speiseplan. Aber auch das Obst kommt nicht zu kurz: Der November bringt uns Persimonen/Kaki, Cranberries und Quitten. Du möchtest mehr Informationen zu den einzelnen Produkten? Dann les Dir unseren Beitrag vom letzten Jahr durch!

Wie immer haben wir leckere Rezepte mit den aktuellen Produkten für euch:

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Oktober

KALENDERBLATT mit Rahmen_Oktober_1000

Im Oktober geht die Suppen- und Eintopf-Saison los. Vor allem Weißkohl, Rosenkohl, Romanesco und natürlich auch Kräuterseitlinge eignen sich dafür hervorragend. Zusätzlich versüßen Datteln im Oktober unseren Speiseplan und der Granatapfel sorgt für Exotik auf dem Teller. Weiterhin haben Mirabellen, Eisbergsalat und Zwiebeln Saison. Ausführliche Informationen zu allen Lebensmitteln gibt es wie immer im Beitrag vom letzten Jahr.

Hier gibt es ein paar Rezept-Ideen von uns für die aktuellen Saison-Produkte:

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