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Der große Winter-Teetest mit Fddb und TeeGschwendner

Die kalte Jahreszeit hält Einzug und wir frieren uns jetzt schon einen ab. Doof, wenn die Heizung zwei Tage ausfällt und man sich mit anderen Mitteln behelfen muss, um warm zu bleiben. Da wären zum Beispiel Bürosport (erntet meist komische Blicke), Heizdecken (teuer), gegenseitig wärmen (nicht immer erwünscht), Feuerchen machen (nicht immer erwünscht), Hände über dem Toaster wärmen (nur, wenn Toast drin ist), nicht zur Arbeit erscheinen (könnte auffallen) oder Tee trinken. Tee passt! Tee geht immer, ob im Sommer oder Winter. Was gibt es besseres als sich durchgekühlt einen frisch aufgebrühten Tee zu genehmigen? Dabei kann man auch mal etwas wagen und fernab von Pfefferminze und Hagebuttentee neue Sorten ausprobieren. Den Mischungen sind da ja keine Grenzen gesetzt, im Handel gibt es eine riesige Auswahl. Leider ist da auch viel Mist dabei, der fast nur aus Aromen, aber nicht aus echten Pflanzen besteht. Klar, wer seine Lieblingssorte hat, sollte dabei bleiben. Bei den Fddb-Mädels gibt es jedoch keinen wahren Tee-Favoriten, so dass wir sehr gespannt waren auf das riesige Tee-Paket, das uns die Firma TeeGschwendner zugeschickt hat.

TeeGschwendner mit Sitz in Meckenheim gibt es seit 1978. Damals, als wir noch gar nicht geboren waren, hatten Albert und Gwendalina Gschwendner die Idee, einen Teeladen zu eröffnen, um den Genuss, den sie selbst durch Teekreationen erlebten, an die Menschen weitergeben zu können. Die Familie Gschwendner leistete auf dem Tee-Markt seit Anfang an Pionierarbeit. Heute ist TeeGeschwendner nicht nur in Deutschland eine beliebte Tee-Marke, sondern findet auch im Ausland hohen Anklang. Die Zutaten für die Teemischungen kommen mittlerweile ebenfalls aus der ganzen Welt. Von Ostfriesland, über Russland bis Japan, weiter nach Brasilien und nach Afrika – die Anbaugebiete erstrecken sich quasi über die ganze Erde. TeeGschwendner bietet jedoch nicht nur reine Bio-Tees an, sondern auch Tees aus konventionellem Anbau. Diese werden im hauseigenen Labor auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hohe Kontrollen sichern die Qualität des Tees, so dass man ganz beruhigt genießen kann.

Okay, mit 16 Teesorten haben wir jetzt nicht gerechnet. Die schaffen wir gar nicht alle, daher haben wir uns für die interessantesten zehn Sorten entschieden und möchten euch gerne erzählen, wie wir die völlig unterschiedlichen Teekreationen fanden. Im Paket enthalten waren außerdem noch das Teelamaß, also ein länglicher Löffel aus Plastik. Außerdem fanden wir noch diverse Broschüren und auch Rezepte für sommerliche Eistees. Nun, an die haben wir uns jetzt nicht mehr gewagt. Vielleicht nächstes Jahr wieder. Die Verpackungen sehen alle edel bis liebevoll gestaltet aus. Auf jedem Tee steht noch einmal ganz genau, wie der Tee zubereitet werden muss. Meistens handelt es sich dabei um weiches kochendes Wasser und jeweils eine Menge des Teelamaß’. Die Ziehzeit variierte bei allen Tees und belief sich auf zwei bis zu 10 Minuten.

Gourmet Kräutertee

Der Kräutertee riecht pur schon einmal sehr schön zitronig. Enthalten sind Lemongras, Lemon Myrtle, Drachenkopfmelisse, Holunderblüten und Vanillestückchen. Wir brühen ihn mit kochendem Wasser auf und lassen ihn zehn Minuten ziehen. Dann ist er auch etwas abgekühlt. Geschmacklich finden wir den schonmal nicht schlecht. Er ist sehr mild und hat keinen herben Unterton. Aber von der Vanille merken wir leider nichts. Die zitronige Note kommt sehr zum Vorschein, weshalb wir 8 von 10 Punkten vergeben.

 

 

 

 

Emily®

In diesem Tee finden wir auf der Zutatenliste Honeybush, Sahne-Karamellstücke, Aroma, Erdbeerstücke und Erdbeerblätter. Bei aromatisierten Tees sind wir immer skeptisch. Da gibt’s oft einen komischen Nachgeschmack und eine pelzige Zunge. Das war hier aber nicht der Fall. Der Tee enthält zwar Erdbeeren, schmeckt aber eher weihnachtlich und sehr nach Karamell. Die süßliche Mischung ist recht gelungen und wir vergeben 8 von 10 Punkten.

 

 

 

 

 

Naturstoffwechsel

Mit 9,80 € pro Dose ist Naturstoffwechsel ein Tee von der teurerern Sorte. Jedoch hat man von der 120 Gramm-Dose auch länger etwas. Dies ist ein Grüntee mit Ingwer, Zitronenstücken, Chiliflocken, Matchapulver, schwarzem Pfeffer, Sonnenblumenblüten, Aroma und ZItronenöl. Der Tee muss diesmal mit 80°C heißem Wasser aufgebrüht werden und soll dann zwei Minuten ziehen. Die Schärfe spürt man erst nach einiger Zeit. Hier finden wir, schmeckt der Tee einfach nach Kräutertee und Matcha. Ist nicht ganz unser Fall und bekommt 6 von 10 Punkten.
Grüner Tee kurbelt bekanntlich den Stoffwechsel an, macht wach und frisch. Wer also auf Kombinationen mit zwei Sorten grünen Tee steht, der ist hier richtig.

 

Grüner Rooibos Limone Ingwer

Oh. Mein. Gott. Wie geil riecht denn bitte dieser Tee? Der Grüne Rooibos Limone Ingwer riecht beim Öffnen der Verpackung extrem nach Sommer. Da befällt uns kurz die winterliche Schwermut. Noch ein paar Monate warten, dann können wir den als Eistee genießen! Jetzt erstmal aufbrühen. Und ja, dieser Tee ist unser neuer Lieblingstee. Die zitronige Note ist umwerfend, in Kombination mit unfermentiertem grünen Rooibos und Ingwerstückchen, Orangenschalen und Ringelblumen ein Gedicht eines Tees. So schmeckt einfach der Sommer. Im Nachgang spüren wir eine leichte Schärfe durch den Ingwer. 10 von 10 Punkten.

 

Zum Glücklichsein

Noch so ein Tee, der uns begeistert. Enthalten in dieser Teemischung sind Melissenblätter, Apfelminze, Pfefferminzkraut, Ringelblumenblüten, blaue Malvenblüten und Kornblumenblüten. Mmmh, leckere Minze ist immer gut 🙂 Die Vorfreude auf diesen Tee wächst schon beim Lesen der Zutaten. Einfach mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen, zehn Minuten warten und dann belebt einen schon der leckere minzige Duft bevor es zum ersten Schluck kommt. Die Teemischung ist natürlich recht klassisch, was uns jedoch gut gefällt. Ab und zu mag man ja die schlichten Tees trinken. Hier schmecken wir deutlich die Melisse und Minze heraus. Großartige Kombination, einfach „Zum Glücklichsein“! 10 von 10 Punkten.

 

 

 

Naturrein

Eine Mischung aus weißem Tee, Lemongras, Ananasstücken, Pfefferminze, Lindenblüten, Moringa, Birkenblättern und Brennesselblättern. Hier ist alles außer der Moringa aus biologischem Anbau. Beim ersten Schnüffeln finden wir, dass der Tee nach Heu riecht. Ein Blick auf die Webseite verrät uns, dass der Tee vom Ernährungsexperten Dr. Ingo Froböse entwickelt wurde. Auch hier schmeißen wir wieder den Wasserkocher an und lassen den Tee dann zehn Minuten ziehen. Wir sind gespannt, was Herr Froböse da kreiert hat. Deutlich sticht das Lemongras hervor, was uns an Tees in asiatischen Restaurants erinnert. Auch ein wenig bitter finden wir den und vergeben 7 von 10 Punkten.

 

Marani®

Was für eine bildschöne Teemischung. Chinesischer Grüntee wechselt sich ab mit gelben Sonnenblumen-, roten Rosenblumen- und blauen Kornblumenblüten und einem Aroma. Heraus kommt dabei Marani®, der wirklich sehr fruchtig riecht. Aber nach welcher Frucht? Wir überlegen und kosten lange, bis wir darauf kommen. Dann fällt der Groschen. Passionsfrucht oder Mango müssen es sein. Auf jeden Fall schmeckt er so exotisch, dass man von den anderen Zutaten nicht mehr mitbekommt. Der Tee gefällt und bekommt 8 von 10 Punkten.

Feige-Rosé

Ach du je! Das wird ja immer schöner. Wenn wir Marani® schon hübsch fanden, rein optisch gesehen, dann ist Feige-Rosé das Topmodel unter den Teesorten. In dieser Mischung finden wir ganze Rosenknospen, Hibiskus- und Rosenblüten, Feigenscheiben und Stückchen von Äpfeln, Feigen, Ananas und Mandeln. Außerdem ist hier rote Bete drin und mal wieder ein Aroma. Zugegeben, diese Aroma-Geschichten trüben etwas das Bild von frischem, absolut natürlichem Tee. Dennoch haben wir den Tee gekostet und müssen sagen – wir haben uns geirrt! Erstmal riecht er krass nach Glühwein oder Punsch. Auf jeden Fall nach sehr weihnachtlichen Gewürzen. Und dann der Geschmack! Es ist kaum auszuhalten, so lecker ist der. Extrem fruchtig, aber nicht süß, bitter oder herb. Einfach intensiv vollmundig und angenehm. Den wählen wir hiermit zu unserem neuen Lieblingstee. Da muss der Grüne Roobos Limone Ingwer leider den Rang abtreten. Feige-Rosé bekommt von uns 20 von 10 Punkten. 😉

Heiß und innig®

Beim Öffnen der Packung vernehmen wir einen intensiven Fruchtgeruch. Aber kann der jetzt noch mit den bisher getesteten Früchtetees mithalten? Probieren wir mal. Enthalten sind Apfelstückchen, Hagebuttenschalen, Hibiskusblüten, Holunderbeeren, Aroma, gefriergetrocknete Erdbeer- und Himbeerstückchen, Erdbeerblätter, und Vanillestückchen. Das Aufbrühen verleiht dem Getränk eine tiefrote Farbe. Geschmacklich ist die Erdbeere deutlich wahrzunehmen. Leider ist Vanille wieder nicht zu schmecken. Dennoch ist das ein solider Tee, der sich mit Sicherheit auch eisgekühlt genießen lässt. Er bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

Erdbeer-Moringa

Der letzte Tee im großen Teetest und wieder erwartet uns ein erdbeerig-fruchtiger bunter Tee aus Apfelstücken, Hagebutten- und Orangenschalen, Hibiskusblüten, roter Bete, Moringablättern, Erdbeerstücken, natürlichem Aroma, Erdbeer-, Orangenscheiben, Sonnenblumenblüten und dem Säuerungsmittel Zitronensäure. Ganz so gut wie sein Vorgänger gefällt uns Erdbeer-Moringa leider nicht, obwohl die natürlichen Zutaten zuversichtlich stimmten. Wir finden ihn durch das zugesetzte Säuerungsmittel etwas zu sauer und vergeben hier 7 von 10 Punkten.

Wenn uns jetzt nicht endlich warm ist, dann kann man uns auch nicht mehr helfen. Wir fanden viele der Sorten ausgesprochen lecker und würden die jederzeit wieder trinken und nachkaufen. Nicht zuletzt der weihnachtliche Feige-Rosé, der sommerliche Grüner Rooibos Limone Ingwer und auch der minzige Zum Glücklichsein waren mehr als lecker und werden sicherlich am schnellsten aufgebraucht sein. Aber auch die anderen Teekreationen haben uns im Großen und Ganzen sehr gefallen. Punkte und Geschmäcker sind ja relativ, von daher ist sicherlich für jeden Teefan etwas dabei. Auf der Webseite kann man das unglaublich große Angebot von TeeGschwendner genauer unter die Lupe nehmen und auch bestellen. Preislich liegen die Teesorten im mittleren Bereich. Mit ca. vier Euro aufwärts muss man schon bei einer Packung Tee rechnen. Das kommt natürlich ganz auf Anbau, Verarbeitung und auch auf die Pflücker an. Denn je sorgfältiger gepflückt wird, umso hochwertiger ist die Qualität des Tees. Die Qualitätskontrollen stehen bei TeeGschwendner an oberster Stelle, zudem sind sie darauf bedacht, die Teepflücker und -bauern anständig zu entlohnen.

TeeGschwendner berichtete uns bezüglich des Einsatzes von Aromen, dass der Hersteller ausschließlich natürliche und naturidentische Aromen verwende. Außerdem sei der Einsatz vom künstlichen Aromen im Tee verboten. Des Weiteren würden natürliche Aromen durch Trocknen, Rösten oder Fermentieren erzielt. Bei naturidentischen Aromen handele es sich um synthetisch nachgebaute Aromen, die mit den natürlichen Aromen identisch seien. (Quelle: persönliche Korrespondenz vom 04.12.2017)

Um eine kostenlose Teeprobe bei eurer Bestellung über die TeeGschwendner-Webseite zu erhalten, gebt einfach „FDDB“ im Kommentarfeld bei der Bestellung ein. Prost! 🙂

Wer noch mehr über Tee erfahren möchte, dem sei auch die FAQ-Seite von TeeGschwendner ans Herz gelegt.

Welche Tees sind eure Lieblingssorten? Mögt ihr es lieber klassisch oder begebt ihr euch gerne mal in neue Gefilde und probiert andere Sorten?

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der Firma TeeGschwendner kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

 

Huel als Mahlzeitenersatz – Fddb testet

Wer kennt sie nicht, die ganzen Nahrungsergänzungsmittel und Protein-Shakes aus Internet und Fitnessstudio? Da heißt es, viel Eiweiß sei gut für den Sportler, wenig Kohlenhydrate ideal zum Abnehmen. Bei Fddb sind diese Produkte zuhauf angelegt und die Liste wird auch immer länger. Die Pülverchen bestehen gefühlt aus 100 % Eiweiß und 0 % KH. Oder umgedreht. Es soll ja Menschen geben, die sich hauptsächlich davon ernähren. Aber im Grunde wissen wir ja, dass der Körper sämtliche Makro- und Mikronährstoffe zum Leben und Gesundbleiben benötigt: Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Ein auf Vollständigkeit basierendes Nahrungsergänzungsmittel – gibt es das? Sicher nicht, aber es gibt zumindest Unternehmen, die sich der Aufgabe gewidmet haben, einen vollwertigen Mahlzeitenersatz in Form von Pulver zu kreieren.

Was ist Huel?

Da gibt es zum Beispiel Huel. Huel ist so eine Art Astronautennahrung in Pulverform, die alle essentiellen Vitamine und Mineralstoffe enthält, die der Körper zum Leben und Gesundbleiben braucht. Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate fehlen auch nicht.

Das Pulver enthält als Hauptbestandteile Hafer, Leinsamen und Erbsenprotein. Außerdem Reis, Fettsäuren aus der Kokosnuss und Sonnenblumenkerne. Aus diesen Bestandteilen werden auch die meisten Mineralstoffe und auch einige Vitamine gewonnen, die in Huel enthalten sind. Einige der Mikronährstoffe werden aber auch aus anderen pflanzlichen Quellen oder synthetisch hergestellt und der Mischung dann zugesetzt. Die Dosis der Mikronährstoffe wurde so gewählt, dass alle Stoffe vom Körper optimal aufgenommen werden sollen. Da manche Mikronährstoffe Antagonisten sind und sich bei der Aufnahme gegenseitig hemmen (z.B. Eisen und Kalzium), wurden vom ein oder anderen etwas mehr hinzugefügt. Andere natürliche Quellen wären zum Beispiel Tomaten, Mais, Pilze oder Ringelblumen.

Ein vollständiges Aminosäure-Profil gibt es hier.

Eine Liste der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe gibt es hier.

Das Pulver soll laut Huel mit Wasser gemixt werden. Dem Paket liegt sogar ein Shaker bei. Außerdem finden wir noch verschiedene Geschmackszusätze, die man der Mischung hinzufügen kann. Huel haben wir in den Varianten mit Vanillegeschmack und neutral/ungesüßt vorliegen. Diese gibt es auch glutenfrei und für Hochleistungssportler in der Professional-Variante. Huel selbst sagt, dass die normale Variante für Menschen mit wenig Zeit perfekt für einen vollwertigen Mahlzeitenersatz geeignet ist. Eine Huel-Mahlzeit anzurichten dauert keine Minute. Normales Kochen dauert da schon etwas länger, wie ihr ja sicherlich wisst. Wer im Stress ist, oder auf dem Sprung, krank zu Hause liegt oder viel unterwegs und selten Zeit zum Kochen hat, könnte so zum Beispiel auf Huel zurückgreifen.

Schmeckt Huel?

Das Fddb-Team hat so eine Ersatzmahlzeit mal getestet. Und hat es uns geschmeckt? Ganz klar: jein. Unseren beiden Testerinnen hat weder das neutrale, ungesüßte Pulver noch das mit Vanille überzeugt, wenn man es mit Wasser zubereitet (so wie auf der Verpackung beschrieben). Anderthalb Messlöffel Pulver und dreihundert Milliliter Wasser waren uns einfach zu flüssig und fade. Zudem schmeckte es dann irgendwie mehlig und einen merkwürdigen Nachgeschmack gab es auch, so dass wir mit etwas anderem nachspülen mussten. Das Vanille-Huel schneidet zwar etwas besser ab als das neutrale, aber mit Wasser ist für uns beides leider nicht trinkbar. Wir hatten es auch mit den beigefügten Geschmacksrichtungen wie u.a. Banane, Mocca, Kakao, Ananas probiert, jedoch haben diese an unserer ersten Erfahrung und Meinung nichts ändern können. Es folgte ein weiterer Versuch mit Milch. Hier wiederum war der Geschmack ganz gut. Es ist zwar nicht ganz im Sinne des Erfinders, aber wenn es mit (pflanzlicher) Milch trinkbar ist, müssen wir die Packung nicht wegschmeißen.
Außerdem kann man mit Huel ganz leckere Pancakes backen. Weitere Rezepte finden sich auf der Huel-Webseite.

Was kostet Huel?

Bei zwei Beuteln Mindestabnahme für 63 € erhält man je 1,74 Kilogramm Pulver. Oder etwas günstiger dann im Abo. Außerdem gibt es bei der ersten Bestellung einen Shaker und ein Huel-Shirt dazu. Der Versand erfolgt aus der Huel-Zentrale in England, benötigt jedoch nur zwei bis drei Werktage. Ein Beutel reicht bei regelmäßiger Einnahme sicherlich einen Monat.

Wer mit Huel alle Mahlzeiten ersetzt, nimmt mit den Shakes (mit Wasser) 2000 kcal am Tag zu sich. Wie viele von euch auch, sind wir von Fddb jedoch immer noch von der alten Schule. Wir essen gerne, erleben die Geschmäcker, freuen uns über Geschmackskombinationen, kochen gern selbst und experimentell und genießen das Ganze. Außerdem wissen wir dann, woher die Vitamine und Mineralstoffe stammen. Astronautennahrung ist einfach nichts für uns, wie wir bei diesem Test deutlich erlebt haben. Einzig vor dem Sport trinken wir auch mal einen Shake. Einfach, um Energie zu haben, ohne dass uns etwas schwer im Magen liegt. Dafür finden wir Huel ganz passend, aber für einen gutschmeckenden Mahlzeitenersatz sicherlich nicht. Positiv finden wir dennoch, dass Huel komplett vegan ist. Die Haltbarkeit einer geöffneten Packung beläuft sich auf sechs Monate, man muss es also nicht schnell verbrauchen, sondern kann, wie wir, Huel als Energiekick vor dem Sport trinken. Huel ist kein Zucker zugesetzt und für 1,94 € pro Mahlzeit relativ günstig. Huel bekommt von uns 6,5 von 10 Punkten. Warum sechseinhalb? Weil es in Rezepten doch ganz gut schmeckt und die Kollegin leicht pancakeabhängig wurde 🙂

Was denkt ihr dazu? Habt ihr vielleicht schon Huel probiert? Wie sind eure Erfahrungen mit Mahlzeitenersatzprodukten?

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Huel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wir kochen vegan mit der Vegantastic-Kochbox!

Wie ihr ja bereits wisst, lieben wir Kochboxen. Es ist einfach so herrlich bequem, nach der Arbeit nicht einkaufen zu müssen, sich die Zutaten dennoch mengengerecht nach Hause schicken zu lassen und sofort loskochen zu können. Und wenn es dann noch eine Überraschungsbox ist, deren Inhalt wir erst nach dem Auspacken kennen, umso besser! Jedoch ist nicht jeder Kochboxanbieter für jeden geeignet. Veganer zum Beispiel müssen bei den zahlreichen Kochboxangeboten etwas genauer hinschauen. Wir sind fündig geworden und testen diesmal die rein vegane Box von Vegantastic aus Hannover.

Die Bedienung der Webseite ist so einfach wie die Bestellung der Box selbst. Einfach auf „Bestellung“ klicken, Adresse und Zahlungsart angeben und auf den Paketdienst warten. Den Rest macht Vegantastic. Kein zeitraubendes Raussuchen der Gerichte vorher, sondern einfach überraschen lassen. Die Kochbox von Vegantastic reicht laut Webseite für zwei bis fünf Personen pro Rezept (ob das stimmt, erfahrt ihr später). Die kleinere Box beinhaltet drei Rezepte für 49,99 € und im wöchentlichen Abo für 45,99 €. Die fünf-Personen-Box kostet 79,99 € oder fünf Euro weniger im Abo. Wir durften die zwei-bis-drei-Personen-Box testen. Die Zutaten sollen außerdem größtenteils bio sein.

Wir waren extrem gespannt auf die Rezepte und voller Vorfreude. Dann, eines Dienstags, war es soweit: Vegantastic kam mit DHL. Was war in der Box?

In unserer Box befanden sich einige Gemüsesorten, sowie drei Konserven, eingewickelte Spaghetti, Tofu und ein paar Gewürze. Erst nach dem Blick auf die beiliegenden Rezeptkarten ging uns allmählich ein Licht auf, was daraus gekocht werden sollte. In den nächsten Tagen sollte also eine Burrito Bowl, Pasta mit Red Pepper Sauce und Süßkartoffelküchlein mit einem Auberginen-Dip auf dem Teller landen. Nicht mitgeliefert wurden Standardgewürze wie Salz und Pfeffer – einfach aus dem Grund, dass jeder gängige Haushalt dieses Zutaten vorrätig hat. Und selbst wenn nicht: Wozu hat man Nachbarn? 😉

Burrito Bowl

Die Burrito Bowl ist ein bunter, mexikanischer Eintopf mit selbstgemachtem Burritoteig. Wir benötigten hier Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tofu und Gewürze. Außerdem Mehl für den Teig. Angedacht waren 55 Minuten für die Zubereitung. Puuh, dabei sind wir doch so hungrig! Der Eintopf bzw. die Füllung für die Burritos ging recht locker von der Hand und duftete am Ende herrlich. Nur die Zubereitung des Teigs nervte durch die klebrige Masse etwas. Außerdem sind unsere Burritos zu dick geworden, so dass sie sich nicht wirklich einrollen ließen. Zudem schmeckten sie auch nicht besonders gut, ein wenig nach Mehl 😉 Von den Burritos waren wir kein Fan, also haben wir den Eintopf so gelöffelt. 8 von 10 Punkten für dieses Rezept.

Roasted Red Pepper Pasta

Dieses Rezept hörte sich einfach an und war auch tatsächlich recht simpel in der Zubereitung, auch wenn es 30 Minuten gedauert hat. Zuerst setzten wir die Nudeln auf. Hier hätten wir uns vielleicht eine besondere Nudelsorte gewünscht, wie zum Beispiel Dinkelpasta, die gesünder ist als normale Hartweizengrießnudeln. Auf die Sauce waren wir jedoch sehr gespannt. Dafür mussten wir die Paprika erstmal richtig schön im Ofen anbrennen lassen, um ihr anschließend die schwarze Haut abzuziehen. Danach kam das Gemüse mit Gewürzen und Hafersahne in den Mixer und wurde püriert. Wir versprachen uns viel. Allerdings war die Soße dann doch recht fade beim Essen bzw. hat nach verbrannter Paprika geschmeckt. Durch die Hafersahne war fast nichts mehr von den zugegebenen Zwiebeln oder Knoblauch zu schmecken. Ein oder zwei weitere peppige Gewürze in der Soße fehlten hier. 7 von 10 Punkten.

Süßkartoffelküchlein mit Auberginen-Limetten-Dip

Also erstmal: Überraschung! Das Mehl, das wir für die Burrito Bowl verwendet haben, war eigentlich für dieses Rezept gedacht. Das war leider auf der Rezeptkarte der Burrito Bowl nicht ganz eindeutig. Da wir aber noch welches vorrätig hatten, war es schnell ersetzt. Hier haben wir aus Süßkartoffeln kleine Küchlein gebraten. Aus Auberginen, die wir zunächst im Ofen durchbacken mussten, wurde zusammen mit der Limette ein Dip. Uns persönlich war dieser Dip etwas zu säuerlich aufgrund einer ganzen Limette. Vielleicht hätte eine Aubergine auch gereicht, denn alle wurde der Dip nicht bei den wenigen Süßkartoffelküchlein. Mengentechnisch haben die beiden Komponenten nicht ganz zusammengepasst. Es hätte auch nie für zwei geschweige denn drei Personen gereicht. Das Rezept bekommt trotzdem 9/10, weil es ansonsten sehr lecker war und uns von allen drei Rezepten am besten geschmeckt hat.

Welche Optionen gibt es?

Das Essen reicht für maximal drei Tage. Wer nicht so verfressen ist wie wir, kann sich ja eine Mahlzeit für zwei Tage einteilen. Die Gerichte unserer Box sind laut Webseite für zwei bis drei Personen gedacht. Das können wir allerdings nicht bestätigen, außer es sind zwei bis drei Kinder 😉 oder extreme Wenigesser. Daher würden wir beim nächsten Mal vermutlich die 5-Personen-Box bestellen müssen. Nichtsdestotrotz waren die Gerichte lecker, abwechslungsreich, fast ausschließlich bio und natürlich sehr nahrhaft. Den Kochaufwand fanden wir gering bis mittel. Diese Box lohnt sich für alle, die keine Zeit zum Einkaufen haben, sich gerne überraschen lassen wollen und gerne vegan kochen und dabei Neues ausprobieren möchten. Für die Anleitung würden wir uns Nummerierungsschritte wünschen, weil man sonst immer wieder die Stelle im Text suchen muss, an der man gerade den nächsten Kochschritt gehen muss.

Auf der Webseite von Vegantastic gibt es übrigens viele Rezepte zum Nachkochen, auch ohne Bestellung.

Die Box kann, wie erwähnt, wöchentlich im Abo geliefert werden. Ihr könnt die Box aber auch einmalig ausprobieren. Das Abo lässt sich jederzeit kündigen. Die Zutaten sind größtenteils aus biologischem Anbau. Ob die Zutaten die 49,99 € wert sind, beurteilen wir nicht. Man muss auch bedenken, dass alle laufenden Kosten von Vegantastic gedeckt werden müssen und nicht nur die Zutaten an sich. Für das sich-nicht-selber-Anstrengen sind knapp 50 € wohl ein fairer Preis. Wer allerdings ganz genau wissen will, woher seine Zutaten kommen, geht lieber doch selbst einkaufen.

Leider lässt sich bei Vegantastic im Voraus nicht einstellen, welche Präferenzen man bezüglich der Inhaltsstoffe hat. Für Allergiker ist diese Kochbox nicht unbedingt geeignet- in unserer Box befand sich beispielsweise Tofu, der aus Soja hergestellt wird. Alle Besteller bekommen also das gleiche. Da wir keine Allergien haben, konnten wir uns jedoch unerschrocken ins Kochvergnügen stürzen.

Fazit

Wir haben hier eine wöchentlich frisch kreierte Box mit interessanten, so noch nie probierten Rezepten. Finden wir gut und empfehlen wir weiter!
Mit dem Gutscheincode XY544 spart ihr als Neukunde 10 € bei eurer Bestellung!

Hinweis: Die Kochbox wurde uns kostenlos von der Firma Vegantastic zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolg des Monats: Barbara hat’s geschafft! 13 kg in 8 Monaten

Wir starten nach einer Sommerpause wieder mit den beliebten Fddb-Erfolgsgeschichten. Mit der Webseite Fddb.info und mit unserer Fddb Extender App (für iOS und Android) kannst du ganz einfach dein Ernährungstagebuch führen. Du siehst im Handumdrehen, welche Lebensmittel zu viel Fett oder Zucker, zu wenige Ballaststoffe oder Proteine aufweisen, oder einfach kalorisch viel zu hoch sind. Auch deinen Wasserhaushalt kannst du mit unserem Programm kostenlos im Auge behalten. Kalorienzählen kann so einfach sein. 🙂 Und wenn dabei noch Erfolge zu sehen sind, wie bei Barbara, dann motiviert das doppelt, um das eigene Gewichtsziel in Etappen und vor allem gesund zu erreichen.

Barbara reitet viel. Vier bis fünf Mal die Woche betreibt sie den Pferdesport. Doch trotz des vielen Sports nahm die heute 35-jährige ab einem Alter von 25 Jahren kontinuierlich ein bis zwei Kilogramm pro Jahr zu. Durch falsche Essgewohnheiten, wie drei, teils warme und deftige Mahlzeiten am Tag und viele Süßigkeiten am Abend, schoss das Gewicht nach oben, bis sie nach der Schwangerschaft 2014 bei letztendlich 95 Kilogramm ankam.

Barbara mit 85 kg und 72 kg

Zu diesem Zeitpunkt verwendete sie Fddb zum ersten Mal, um ihr Essen zu tracken. Doch die Motivation, am Ball zu bleiben, schwand rapide, da größere Erfolge durch nur unregelmäßiges Eintragen ausblieben. Sie befand sich damals im Bereich der Adipositas bei einem BMI von über 36. Bis 2017 nahm sie zwar 10 Kilogramm ab, aber im gesunden Normbereich war Barbara für ihre Größe von 162 Zentimeter damit noch nicht.

Im Januar 2017 dann der zweite Anlauf. Nachdem sie mit ihrer Schwägerin einige Abnehmversuche über einen anderen Anbieter startete, blieb sie doch wieder bei uns hängen 😉 Barbara schrieb ihre Lebensmittel mit Hilfe des Fddb-Tagebuchs regelmäßig auf und blieb beim konsequenten Eintragen. Bei 85 Kilogramm ging es los. Und diesmal hielt Barbara länger durch. Die Erfolge stellten sich ein, die Pfunde purzelten. Heute, im September 2017, also nach acht Monaten, hat sich Barbaras Gewicht bei 72 Kilogramm eingependelt.

Aber wie hat sie das gemacht? Ganz einfach: Anstatt Diät zu halten, veränderte sie ihre Essgewohnheiten komplett. Keine drei Mahlzeiten mehr am Tag, fast keine Süßigkeiten mehr am Abend. Stattdessen fand sie gesündere Alternativen mit weniger Kalorien. So ersetzte sie zum Beispiel eine Semmel mit Butter und Gouda (394 Kilokalorien) durch zwei Knäckebrote mit Gurke, Tomate und Frischkäse (111 Kilokalorien). Oder die Kuhmilch (130 Kilokalorien pro Glas) durch Mandelmilch (26 Kilokalorien pro Glas). Beim Zucker wurde das Z gegen das X ersetzt. Spaghetti mit Tomatensauce wurde gegen Zucchinispaghetti mit Tomatensauce ausgetauscht.

Fddb hat ihr beim Auffinden der „schlechten“ Lebensmittel enorm geholfen. Barbara setzte sich die Grenze von 1200 Kilokalorien am Tag. Und wenn sie diese mal nicht erreicht und noch Kalorien übrig hatte, gönnte sie sich zum Auffüllen ein Stück Schokolade oder einige Chips. „Wichtig war mir vor allem, dass ich keinen festen Speiseplan befolgen muss und dass ich auf nichts verzichten muss. Sonst hätte ich das Ganze nicht so gut durchhalten können.“

Auszug aus Barbaras Fddb-Tagebuch

Auf den Fotos sieht man es auch. Barbara sieht glücklicher, fitter und einfach gesünder aus! Das einzige Problem: die Klamotten passen jetzt nicht mehr. Dann ist wohl eine Runde Shopping angesagt. Wir wünschen dabei viel Spaß!
Allen, die ihren Abnehmweg noch vor sich haben, gibt sie folgenden Tipp mit: „Man sollte nicht versuchen eine Diät zu machen, um Gewicht abzubauen, sondern man sollte sich einen neuen Ernährungsweg suchen, den man auch den Rest seines Lebens so weitergehen kann.“ Denn wenn man nach vier Wochen Diät „aufhört“ und wieder isst wie davor, wird man auch wieder wie davor aussehen.

Barbaras Zielgewicht liegt bei 65 Kilogramm. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass du diese sieben Kilo auch noch schaffst, Barbara!
Hast du auch schon mit Fddb ab- oder zugenommen? Hast du zu einer gesünderen Ernährungsweise gefunden, bist zufriedener mit dir und möchtest deine Erfolgsgeschichte erzählen? Dann schreib uns an erfolg@fddb.info! Als Dank für jede veröffentlichte Geschichte schenken wir dir eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für die Fddb-Webseite und unsere Extender App. Wir freuen uns auf deine Nachricht!

Wir sind durstig – fairer Bio-Eistee im Test

Vor Kurzem haben wir erfrischende Säfte der Firma Voelkel getestet. Der Sommer ist zwar derzeit nicht besonders schön und uns graut es auch vor dem baldigen Herbstbeginn. Aber wir tun jetzt einfach mal so, als wäre Hochsommer mit 35°C und genehmigen uns den ein oder anderen Eistee. Immerhin scheint zum Eisteetest die Sonne.

Die Firma Voelkel hat uns drei Sorten fairen Bio-Eistee zur Verfügung gestellt, die wir euch gleich vorstellen möchten. Eine Flasche Eistee enthält 500 ml und sollte natürlich vor dem Verzehr kühl gelagert werden. Bei Zimmertemperatur kann man die Flasche auch 30 Minuten ins Tiefkühlfach legen und dann eiskalt genießen.

Warum fair? Warum bio?

Unter dem Siegel FairTSA (Fair Trade Sustainability Alliance) werden die Bio-Eisteesorten hergestellt. Der enthaltene Rohrzucker stammt aus dem paraguayanischen Anbaugebiet Arroyos y Esteros. Wie so oft auf der Welt gibt es dort auch ein Zuckeranbaumonopol. Daher ist die Demeter-Rohrzuckerherstellung für die Kleinbauern, Landarbeiter und alle übrigen Mitarbeiter ein riesiger Erfolg zur monopol-unabhängigen Landwirtschaft. Seit 2013 wird dort fairer Demeter-Rohrzucker angebaut. Und seit 1996 gibt es dort bereits Bio-Anbauflächen. Wenn ihr Produkte mit dem Siegel FairTSA erwerbt, tragt ihr zur Verbesserung der Lebenssituation von hunderten Beteiligten in den Anbaubetrieben bei. Außerdem wird Bio-Zuckerrohr auch nicht mit Pestiziden und Herbiziden behandelt, von denen wir in letzter Zeit mal wieder viel zu viel in den Nachrichten gehört haben.

 

Fairer Eistee Himbeere Hibiskus

Diese Sorte erinnert mit seiner roten Farbe zunächst an Traubensaft. Enthalten ist ein Mix aus Hibiskus-und Rooibosaufguss. Und siehe da, auch Traubensaft ist drin. Außerdem stehen Himbeer-. Zitronen- und Holundersaft in der Zutatenliste. Der Eistee schmeckt recht fruchtig, süß und auf jeden Fall nach Himbeere. Bei den vielen Zutaten kann man sich den Hibiskus auch gerne mal einbilden. Empfinden wir leider nicht als guten Durstlöscher, weil man gerne mal die ganze Flasche trinkt. Dabei haben 100 ml nur 24 Kalorien, aber auch 6 Gramm Zucker. Für zwischendurch finden wir ihn gut. 8 von 10 Punkten.

 

 

Fairer Eistee Grüner Tee Matcha

Wow, der überzeugt beim ersten Schluck! Erst sieht er etwas komisch aus, also bitte vor Gebrauch gut schütteln 😉 Schmeckt süßlich, ist aber nicht übersüßt. Er hat sogar eine leicht herbe Note. Matcha ist hier der gemahlene grüne Tee und die Konsistenz des Getränks ist deswegen eher dickflüssig. Aber davon merkt man beim Trinken kaum etwas. Wir finden den Eistee lecker und sehr erfrischend. Der Grüne Tee Matcha hat 25 Kalorien und 5,5 Gramm Zucker pro 100 ml. Da er bei einem Glas sehr satt macht, finden wir das in Ordnung und nutzen ihn nun als Nachmittagskaffeeersatz. Der Eistee bekommt volle 10 Punkte!

 

 

 

Fairer Eistee Mate Zitrone

Der Eistee Mate Zitrone ist etwas herber als sein eben getesteter Vorgänger Grüner Tee Matcha. Er schmeckt leicht bitter, aber durch die zitronige Note und die leichte Süße ist das Ganze sehr angenehm. Irgendwie erinnert uns der Tee an Strandtage in der Kindheit. Also an Meer, knallige Sonne, Sommer, frischen Wind, rauschende Wellen und ein Picknick auf der Stranddecke. Diesen Eistee könnten wir schon wieder auf ex trinken. Er besteht nur aus drei Zutaten: Mateaufguss, Zitronensaft, Rohrzucker und er hat nur 14 Kalorien pro 100 ml sowie nur 3,5 Gramm Zucker. Gefällt uns und bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Die drei Sorten Eistee waren allesamt köstlich und haben unsere Erwartungen an fairen Bio-Eistee erfüllt. In unserem Biomarkt des Vertrauens haben wir die Tees zwar noch nicht gefunden, aber vielleicht habt ihr da mehr Glück. Ansonsten kann man den Eistee auch im Onlineshop von Voelkel bestellen.  Alle Produkte sind vegan, aus Demeter-Anbau und tragen u.a. das Biosiegel.

So. und beim nächsten Test machen wir Eistee selbst! Seid gespannt!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma Voelkel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Fddb in luftigen Höhen: Wir testen das BergWerk.Berlin

Das BergWerk.Berlin ist Europas größter Indoor-und Erlebnis-Kletterpark, der sich mitten in Berlin Hellersdorf in den Räumen eines ehemaligen Kinos befindet. Wer sonst bouldern oder an Wänden klettern geht, sieht sich hier vor völlig neuen Herausforderungen. Wir durften die Location testen und möchten euch unsere Erfahrung nicht vorenthalten.

Aber eins nach dem anderen: Der Kletterpark umfasst zehn Parcours, wovon einer speziell für Kinder ausgerichtet ist. Die Parcours führen einerseits durch das ehemalige Kino und andere wiederum mitten durch das angrenzende Einkaufszentrum „Helle Mitte“, in dem sich täglich tausende Besucher befinden. Das bedeutet, wer sich traut, klettert über den Köpfen und unter den Blicken der Zentrumsbesucher und zeigt, was er kann. Haben wir uns das getraut? Das erfahrt ihr noch 😉

Die Parcours des BergWerks erstrecken sich auf 660 Meter Länge. Dabei muss man sich insgesamt 74 Lösungen suchen, mit denen man den jeweiligen Parcour am elegantesten bewältigt. Das bedeutet aber auch mindestens 74 Adrenalinstöße, wenn man sich das volle Programm gibt.

Pünktlich zur Öffnung um 12 Uhr standen wir am Dienstag auf der Matte. Außer dem Fddb-Team waren noch eine Kindergruppe sowie einige Erwachsene vor Ort, es war also angenehm leer. Wir konnten nur zwei Mitarbeiter ausmachen, was uns letztendlich etwas wenig vorkam für die Arbeit an der Kasse, an der Gurtausgabe, für die Sicherheitseinweisung und für die Überwachung der Kletterer.

Nach der Anmeldung am Tresen bekamen wir den Schlüssel für unseren Spind – äh Jutesack, den wir, wie damals im echten Bergwerk, an einem Seil aufgehängt zu uns herabgleiten ließen, um unsere Sachen dort sicher zu verstauen. Im Fachjargon nennt man das „Kaue“. Das ist eine super platzsparende und praktische Idee, die sich das ein oder andere Fitnessstudio ruhig abgucken könnte.

Umziehen mussten wir uns nicht. Was wir brauchten, hatten wir an: bequeme Sachen und feste Schuhe. Schmuck sowie Taschen sollten abgelegt und verstaut werden. Anschließend wurden wir aufgefordert, die Klettergurte anzuziehen und festzuschnallen. Leider wurde nicht kontrolliert, ob wir die Gurte korrekt und sicher festgeschnallt haben, oder vielleicht sogar vergessen haben, einen zuzuziehen. Das bemängeln wir, da wir das aus anderen Kletterparks anders kennen. Zuletzt wurden uns noch rutschfeste Handschuhe und ein Helm verpasst, der uns jedoch später davon abhielt, Selfies zu machen.

Dann ging es auch schon ins Innere des BergWerks, das Parcour-Herzstück. Hier erfuhren wir, dass wir anhand unserer Sicherungsausrüstung immer doppelt mit Karabinerhaken an den Sicherungsseilen beim jeweiligen Parcour befestigt sein würden. Die beiden Haken lassen sich nur einzeln öffnen, so dass einer immer an einem Parcour-Seil befestigt ist. Das mussten wir anhand der Demonstration des Mitarbeiters so verstehen, ohne es einmal auszuprobieren, obwohl es einen Übungsparcour gab. Hier hätten wir uns gewünscht, dass wir das vor den Augen des Mitarbeiters wenigstens einmal vormachen, um ein Gefühl für die eigene Sicherung an den Parcourseilen zu bekommen. Nachdem wir das Hilfe-Wort „Trainer“ erfuhren, das wir rufen sollen, wenn die Situation brenzlig ist (wenn man quasi nur noch an den Gurten in der Luft hängt und sich nicht selbst retten kann), betraten wir mit einem leicht mulmigen Gefühl den ersten Parcour. Wie war das nochmal mit den Seilen und den Haken?! Schon der erste Aussetzer.

Das Fddb-Team stürzte sich trotzdem todesmutig in den ersten Parcour. Zunächst kam uns die Anlage durch die vielen Wege etwas unübersichtlich vor. Durch Pfeile wurden die Richtungen vorgegeben. Kreuze bedeuteten, dass man diesen Weg nicht gehen kann. Das Team Fddb fing erstmal mit dem Kinderparcour in Bodennähe an – nur so zum Eingewöhnen, versteht sich;) Die Wege waren nicht schwer, relativ gesehen. Hier wechselten sich große Spinnennetze, Röhren, Treppen und Hängebrücken ab. Manchmal war das schon sehr wacklig, aber es gab immer etwas zum Festhalten und wir waren ja doppelt gesichert. Aber wie das die kleinen Knirpse so furchtlos hinbekommen haben, ist schon bewundernswert. Der Parcour war zwar schnell überstanden, trotzdem hatte man immer diese gewisse Angst, abzurutschen und nur noch am Haken in der Luft zu baumeln. Das Wort „Trainer“, welches wir in Hilfesituationen rufen sollten, hätte bei dem Lärmpegel, der durch die Kindergruppe verursacht wurde und durch die Nichtanwesenheit der Mitarbeiter wahrscheinlich keiner gehört.

Mit der Zeit wurden die Parcours deutlich schwieriger. Ab und zu standen wir rätselnd vor einem Parcour und fragten uns, wie zur Hölle wir das jetzt schaffen sollen. Um gewisse Parcours zu bewältigen, muss man vom Kopf bis zum kleinen Zeh alles anspannen und sich auch noch hoch konzentrieren. Wo war unser Gefühl für Balance plötzlich hin? Hat sich wohl zusammen mit der hart antrainierten Körperspannung aus dem Staub gemacht.

Wie ein Häufchen Elend standen wir einige Male vor gewissen Herausforderungen, wie dem dünnen Ästchen an zwei Seilen (es war eigentlich ein ausreichend dicker Holzstamm), das wir entlanggehen mussten. Wir mussten uns zwischen diesem Ast und kleinen, in der Luft baumelnden Holzfässern entscheiden, die uns ähnlich unsicher vorkamen. Zurück konnten wir nicht. „Trainer“ wollten wir nicht rufen. Also galt es, sich zu überwinden und so wagten wir den Schritt auf den schwingenden Ast. Unsere Körper waren ein einziges großes Stresshormon. Nach gefühlten Stunden hatten wir diesen Parcour geschafft und fanden uns plötzlich an einer kippelnden Wand wieder, die nur durch das Festhalten in den Löchern zu überwinden war. Puuh, auch das haben wir hinter uns gebracht. Ein kurzer Glücksmoment überwältigte uns, bis wir einige Sekunden später auf einer Plattform standen, vor der nur ein Seil von der Decke hing. Wie jetzt? Wo ist denn der Weg hin?! Wie sollen wir auf die andere Seite kommen? Die Antwort dämmerte uns langsam. Die „Schlucht“ (die im Nachhinein betrachtet keine war) konnte nur durch einen Sprung mit dem Seil bewältigt werden. Gefühlte Stunden standen wir also vor dem Abgrund und vertrauten unserer eigenen Kraft nicht. Zum Glück war es hinter uns leer, keiner drängelte und man fühlte sich nicht genötigt, schnelle Entscheidungen zu treffen. „Was Tarzan kann, können wir auch“, sprachen wir uns letztendlich zu und überwanden auch diese Hürde notgedrungen und mit viel Mut.

Die Worte „Ich will nach Hause“ und „Mami“ fielen einige Male, so aufregend sind die Parcours. Nach 60 Minuten schwappte uns das Adrenalin zu den Ohren raus. Wir hätten noch die Möglichkeit des 12 Meter Freifalls gehabt, aber das wollten wir gerne den Leuten ohne Höhenangst überlassen. Auch auf die Kletterei mitten durchs Einkaufszentrum verzichteten wir wohlwollend und begaben uns einstimmig wieder Richtung Ausgang. Genug Adrenalinkicks für heute. Jetzt erstmal ein Eis!

Fazit: Es war sehr aufregend und hat uns trotz der Stresssituationen, denen wir uns ausgeliefert sahen, viel Spaß gemacht. Wir mussten uns so oft überwinden wie noch nie und standen ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Wir sind vielleicht nicht ganz schwindelfrei und in der einen oder anderen Situation waren wir etwas mimosenhaft. Aber wie bei jeder neuen Herausforderung, muss man einerseits sich selbst vertrauen, diese zu meistern und anschließend den ersten Schritt gehen. Wir haben vielleicht nicht alle zehn Parcours geschafft, fanden unsere Leistung dennoch ganz okay fürs erste Mal im BergWerk.

Das gesamte Equipment sowie der Kletterpark waren sehr gut gepflegt. Die große Anlage ist sauber und die Parcours sind wirklich sicher, auch wenn es sehr oft wacklig war, was ja beabsichtigt ist. Die Anlage ist wunderschön aufgemacht und spezielle Lichteffekte sorgen für eine entsprechende Atmosphäre. Ein wenig mehr Beaufsichtigung durch die Mitarbeiter hätten wir dort allerdings erwartet, besonders da eine Kindergruppe anwesend war. Auch die Einweisung fanden wir nicht 100%ig zufriedenstellend.

Preislich geht es ab 18 Euro los; für Kinder ab 6 Jahren und einer Mindestgröße von 110 cm zahlt man 10 Euro aufwärts. Es gibt zudem die Möglichkeit an den Fassaden des Einkaufszentrums bis unter das Glasdach horizontal zu klettern. Außerdem kann man noch 40 m an einer Speed-Seilrutsche durchs Einkaufszentrum düsen. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es ganz spezielle und begleitete Abenteuer-Parcours in Schatzkammern. Das BergWerk.Berlin bietet völlig wetterunabhängiges Klettern. Durchschnittliche Fitness (was auch immer das heißen mag) sei hier ausreichend, laut Webseite.

Das BergWerk.Berlin bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Hinweis: Der Eintritt in den Kletterpark wurde uns freundlicherweise kostenlos vom BergWerk.Berlin zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

The Coconut Collaborative – Joghurtalternativen im Test

Wir durften eine Neuheit auf dem Markt testen. Die cremigen Kokosnussjoghurts von The Coconut Collaborative. Zugegeben, Kokosnussjoghurts sind nicht so neu. Aber das Gesamtpaket machts zu etwas Neuem und dazu zählen hier Konsistenz, Geschmack, Zutaten, Verpackung sowie die Philosophie dahinter.

The Coconut Collaborative hat seinen Ursprung in Großbritannien. Die Produkte wurden 2016 in Deutschland eingeführt und die Joghurtalternativen findet man hierzulande in großen Supermärkten. Der Joghurt ist vegan, kommt aber ohne Soja, Gluten, Lupinen etc. aus. Er besteht praktisch nur aus Kokoswasser und -milch. Die Produkte werden allerdings in Frankreich hergestellt, wie dem Etikett zu entnehmen ist. Die Kokosnüsse stammen aus Südostasien und werden von dort an den französischen Strand gespült. Daher sind die Joghurts mit knapp zwei Euro auch recht teuer im Vergleich. Kleiner Scherz 😉 Die Kokosnüsse werden natürlich nicht angespült. The Coconut Collaborative ist aber bemüht, den Landwirten in Asien ein gutes Einkommen zu ermöglichen. Unter anderem werden dafür Kokossetzlinge gepflanzt, die den dortigen Bauern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Joghurtbecher sind recht klein, dafür in lustige bunte Pappetiketten eingepackt.

Wir haben vier verschiedene Produkte zugeschickt bekommen. Darunter eine Schokocreme auf Kokosbasis und drei Joghurtalternativen, zwei davon mit Geschmack.

Wir beginnen mit der Schokocreme. Diese kommt in wirklich sehr kleinen Bechern daher. Es fühlt sich direkt wie eine Belohnung an, die Schokocreme überhaupt essen zu dürfen. Die Creme an sich ist sehr fest, schmeckt nach Schoko und Kokos und erinnert uns an selbstgemachte Proteinbällchen. Die Creme ist absolut lecker! Die Kombination von Schokolade und Kokosnuss ist einfach der Hammer! Schade, dass nur so wenig drin ist. Gefühlt handelt es sich um die Menge eines Esslöffels. Daher einen Punkt Abzug. 9/10 Punkten!

Als nächstes steht die Joghurtalternative mit Heidelbeere im Fokus: Im Becher, der zum Glück mehr Inhalt hat als die Schokocreme (nämlich 120 g), befinden sich 85% Kokoscreme und direkt darunter 15% Heidelbeerkompott. Die weiße Kokoscreme schmeckt nahezu nach nichts. Sie besteht aus Kokoswasser, Kokosmilch, Maismehl, Pektin, Joghurtkulturen und Kartoffelstärke. Kartoffelstärke? Klingt erstmal nicht so ansprechend. Die Konsistenz der Creme scheint zu variieren. Die des ersten Bechers war sehr stichfest. Die im zweiten viel weicher. Der Joghurt erinnert eher an eine Milchcreme. Doch sie ist 100% vegan! Die Heidelbeeren sind auch sehr mild, das Kompott an sich könnte etwas fruchtiger schmecken. Hat sich der Hersteller wohl auch gedacht und deswegen noch Aroma unter die Zutaten gemischt.
Wir würden es fast besser finden, wenn man hier etwas mehr Kompott reinsteckt. Vielleicht im Verhältnis 30 zu 70 oder sogar 40 zu 60. Denn nach der Mischung beider Massen schmeckt weder die Kokoscreme sehr heidelbeerig, noch das Kompott sehr kokossig. 😉 Ansonsten finden wir, ist dies ein erfrischender Sommersnack. 7/10 Punkten.

Nun freuen wir uns auf Mango Passionsfrucht, denn die beiden sind unsere absoluten Favourites, wenn es um Joghurt mit Geschmack geht. Es scheint, als wäre hier etwas mehr vom Kompott drin als beim Heidelbeerjoghurt. Aber auch hier sind es 15% Mango-Passionsfruchtpüree laut Etikett (für das man sich übrigens eine Lupe bereitlegen sollte). Die Creme hat hier tatsächlich leicht kokossig geschmeckt. Das Mango-Passionsfruchtpüree war dieses Mal lecker fruchtig. Wenn man es mischt, wird es allerdings leider wieder sehr abgeschwächt im Geschmack. Die Zutatenliste irritiert zudem etwas, denn auch hier sind Aroma und zusätzlich Farbstoff enthalten. Die Variante hier war etwas leckerer als Heidelbeere und bekommt 8 von 10 Punkten.

Fehlt nur noch die Joghurtalternative ohne Kompott. Wir stellten uns auf eine milchcremeartige Kokosnusszubereitung ein. Im Paket war zudem noch ein Rezept für die Verarbeitung dieser Creme. Allerdings enthielt es tierische Zutaten und daher haben wir es nicht nachgekocht. Aber wer bereits Erfahrung mit pflanzlicher Kochcreme oder Kokosmilch hat, weiß ja, wie man so etwas in Gemüsepfannen, mediterranen oder asiatischen Gerichten verwenden kann.
Leider erwartete uns beim Öffnen des Bechers ein dicker Schimmelbatzen am Deckel, so dass wir den Joghurt ungekostet wegwerfen mussten. Laut Mhd war er noch 6 Tage haltbar. Ist natürlich sehr ärgerlich, wenn man dafür Geld ausgegeben hat, passiert aber andererseits ab und zu bei Produkten. Uns ist dennoch erst einmal der Appetit vergangen.
Der zweite Becher wurde dann am nächsten Tag geöffnet. Der Inhalt sah diesmal normal und appetitlich aus und wir kosteten die Creme. Mit großer Anstrengung schmeckte diese nach Kokos, aber eigentlich wieder nach einem cremigen Nichts. Da der erste Becher verunreinigt war, bekommt die Creme nur 6 von 10 Punkten. Gerne hätten wir sie auch zum Kochen verwendet, aber dazu reichte es mengentechnisch nicht mehr.

Alles in allem haben wir hier erfrischende Joghurtalternativen. Die Bechergröße könnte jeweils etwas größer sein. Das sagen wir nur, weil wir so verfressen sind. 😉 Auf den Rückseiten der Packungen finden wir übrigens unter anderem Werbung für einen Haferflockenhersteller, Infos über die Kokosnuss, Rezepte und den Hinweis auf die Baumpflanzmission von The Coconut Collaborative. Auf der Website, die es derzeit nur auf Englisch zu geben scheint, sehen wir, dass es auch Frozen Yoghurt und weitere Produkte gibt. Also, falls ihr die mal im Supermarkt entdeckt, lohnt sich der Kauf auf jeden Fall! Als Sommersnack eignen sich die Produkte hervorragend. Und wer hat schon einmal damit gekocht? Schreibt uns gerne in den Kommentaren, ob ihr Erfahrung mit den Joghurtalternativen habt!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Uplegger zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Fddb testet Brotaufstriche von Vitaquell

Uns hat die Aufstrichlust gepackt und kurzerhand durften wir einige Aufstriche und fleischlose Salate von der Firma Vitaquell testen.

Vitaquell steht offiziell seit 1922 für vegetarische und vegane Bio-Lebensmittel, wie Brotaufstriche, Salate, Feinkost, pflanzliche Fette und Öle. Angefangen mit einer Ölmühle im Thüringer Wald im 18. Jahrhundert, inklusive Liebesgeschichte, zweitem Weltkrieg und mehreren Wechseln in der Geschäftsführung, konnte das Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Margarine und pflanzlichen Lebensmitteln sammeln. So schaffte es Vitaquell, Pionier für die erste ungehärtete, rein pflanzliche Bio-Reformmargarine zu werden.

Insgesamt 15 vegane Aufstriche und Salate hat uns Vitaquell zugschickt. Diese wollen wir euch nun nacheinander vorstellen.

Beginnen wir mit den Salaten. Da hätten wir einmal den „Nordsee Wie Krabben“-Salat. Beim Öffnen fällt uns sofort der Dill auf, von dem wir eigentlich kein Fan sind. Wir dachten bisher immer, Dill sei so ein Lebensmittel, das man entweder liebt oder aber hasst. Der Salat hat uns eines Besseren belehrt. Er schmeckt fruchtig und frisch, aber natürlich nicht nach Krabben (wobei die Testerin nicht wirklich beurteilen kann, wie Krabben schmecken, aber vermutlich nicht so). Das fruchtige kommt sicher durch die Äpfel und die Gurke. Leider ist der Salat sehr fetthaltig, schmeckt also sehr mayolastig, auch wenn keine Mayonnaise enthalten ist. Trotzdem, dafür, dass wir Dill nicht mögen und der Salat gut schmeckt, hat er 9 von 10 Punkten verdient.

Der nächste Salat wird verkostet. Er heißt „Wie ThunVisch“. Nach dem Öffnen erschreckt uns erst einmal der bröckelige Anblick etwas. Zum Glück sind aber noch grüne Erbsen und gelber Mais enthalten. Diese Farbtupfer werten das Aussehen des Salates extrem auf. Die Konsistenz ähnelt der von Sojaschnetzeln. Der Salat schmeckt natürlich überhaupt nicht nach Fisch oder Thunfisch. Wenn das wirklich beabsichtigt wäre, würden vielleicht ein paar Algen Geschmack reinbringen. Mit 22 g pro 100 g ist auch dieser Salat wieder sehr fetthaltig. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

Der nächste Salat, „GeVlügel-Exotic“, weist eine interessante Gesamtwürzung auf, wobei der enthaltene Tofu sicherlich nur für den Biss gut ist. Die Mandarinen machen den Salat wieder sehr fruchtig, was uns sehr gut gefällt. Durch das enthaltene Fett schmeckt er doch sehr mild. Nach Geflügel schmeckt er zum Glück nicht. Er bekommt 8 von 10 Punkten.

 

 

Der „Vikinger-Salat“ ist unser neuer Lieblingssalat. Ein richtiger Held im Bunde der fleischlosen Salate! Erstens hat er eine tolle rote Farbe, die sofort Lust macht, das komplette Glas zu leeren. Außerdem ist die Kombination von roter Beete und Sellerie ein kulinarischer Traum. Der Salat schmeckt so intensiv würzig und pikant, da will man einfach mehr. Perfekt! 10 von 10 Punkten!

 

 

„Jetzt ist mir schlecht“, steht in unseren Notizen. Na das kann ja heiter werden. Wir geben unser Bestes, auch die letzten beiden Salate teelöffelweise zu kosten.

Der nächste wäre der „Curry-GeVlügel„-Salat, der wirklich schön nach Curry schmeckt, aber natürlich gar nicht nach Geflügel. Und das ist gut so. Diese sogenannten „Ersatzprodukte“ mit Bezeichnungen „Wie Fleisch“, „Wie Rind“ etc. sind ja meistens ein Witz. Und übrigens, auch wir Veganer fragen uns, warum diese sonst außergewöhnlich gut schmeckenden Lebensmittel unbedingt Fleischnamen verpasst bekommen müssen. Egal jetzt, der Curry-GeVlügel-Salat erhält durch seinen wirklich hohen Fettgehalt von 27 g pro 100 g nur 7 von 10 Punkten. Im Vergleich zu den anderen schmeckt er zwar gut, aber eben nicht ganz so gut.

Der letzte Salat für heute und dann reicht es erstmal mit fettigen Aufstrichen. Immerhin wollen/müssen wir noch zum Sport. Der letzte im Bunde nennt sich „Wie RindVleisch“. Erstmal lässt uns der Gedanke an den Geschmack toten Rindes skeptisch ins Glas blicken. Ein vorsichtiger Geruchstest folgt. Die Frage, ob es wirklich wie Rindfleisch schmeckt, drängt sich auf. Die Antwort lautet: Nein. Dieser Salat schmeckt fruchtig pikant nach Paprika, aber nicht nach Fleisch. Danke dafür. Und dann auch nur 15 g Fett. Der Salat bekommt 8 von 10 Punkten.

Am nächsten Tag gehts weiter mit dem Test. Wir nehmen uns die Hummus-Aufstriche vor. Wir sind ja riiiiieeeesige Hummusfans und machen Hummus auch ganz oft selbst. Es gibt so wahnsinnig viele Hummus-Rezepte, aber mittlerweile haben wir unser Lieblingsrezept gefunden. Wenn euch das interessiert, schreibt uns gerne eine Nachricht.

Der erste Hummus-Aufstrich heißt „Hummus Hanf“ und beinhaltet – ihr habt’s erraten – Hanf. Hier sind also kleine Hanfsamen enthalten, die dem Hummus den gewissen Biss verleihen. Das schmeckt uns gut und der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten. Mit 25 g Fett pro 100 g natürlich wieder etwas schwerer für den Magen.

 

 

Anschließend öffnen wir das Glas „Hummus Avocado“. Und ja, Avocado zählt eindeutig zu unseren neuen Lieblingsobstsorten. Nicht nur, weil man mit der Avocado Schokoladenmousse, Guacamole oder Müslitoppings machen kann…die Avocado ist einfach eine extrem gesunde, exotische Frucht, die aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist. Der Aufstrich schmeckt wie erwartet: nach Sommer, nach Gemüsegrillabenden, oder nach einer durchtanzten Nacht in Berlin, die ihren Ausklang in einem arabischen Imbiss findet. Megalecker! 10 von 10 Punkten!

Jetzt noch „Hummus Rote Beete“ kosten. Der Aufstrich ist nicht ganz so intensiv pink wie der am Vortag gekostete Vikingersalat. Er schmeckt aber frisch und die rote Beete drängt sich nicht so in den Vordergrund. Auch dieser Aufstrich erhält von uns glatte 10 Punkte. Jetzt ist es auch langsam an der Zeit, die Aufstriche mal auf dem Brot zu testen. Und auch auf unserem leckerem Dinkelbrot machen sich die drei Hummussorten sehr gut. Übrigens, keines schmeckte nach Knoblauch, so wie traditionelles Hummus. Wer also kein Knoblauchfan ist, kann hier getrost zugreifen.

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir aufgehört, auf den Fettgehalt zu achten und genießen die Aufstriche jetzt mal richtig!

Wir testen nun die Aufstriche mit Leinöl. Dass man außer Hummus noch mehr mit Kichererbsen machen kann, beweist der nächste Aufstrich „Lein-Kichererbse“. Komischerweise schmeckt dieser Aufstrich leicht fischig, aber vielleicht leiden wir auch an Geschmacksverwirrung nach den ganzen Aufstrichen. Ist jedenfalls kein Fisch drin. Könnte das Leinöl außerdem diese säuerliche Note hervorbringen? Schmeckt auch irgendwie nach Omas Küche, in der wir als Kind oft saßen und in unserem allerersten Kinderbuch gelesen haben. Da werden Erinnerungen wach! Auch ein leicht muffiger Erstgeschmack, der dann doch käsig wird, macht sich breit. Noch einmal zusammengefasst: Der Aufstrich schmeckt fischig, säuerlich, käsig, sommerlich und muffig und erhält trotzdem von uns 9 von 10 Punkten? Dann ist es ein guter Aufstrich! 😉

Weg von der Verwirrung hin zum „Lein-Kümmel„. Meine Güte, dachten wir! Der vegane Aufstrich erinnert durch den Kümmel total an Kochkäse, also dieser cremige Schmelzkäse mit viel Kümmel. Aufgrund der Tatsache, dass er durch die enthaltenen Zwiebeln einfach himmlisch schmeckt, bekommt er 100 von 10 Punkten! 😉

 

 

Anschließend kosten wir „Lein-Rote Linsen“, der eine leicht indische, fruchtige Note aufweist. Zimt und Curry sind deutlich zu schmecken. Gefällt uns sehr! Auch super zum Dippen für Karotten-, Gurken-, Zucchini- oder Paprikasticks. Der Aufstrich erhält 9 von 10 Punkten! So viele leckere Auftsriche bisher. Wir freuen uns auf die nächsten.

 

 

Lein-Mediterran“ folgt daraufhin. Große Olivenfans sind wir zwar auch nicht (ähnlich wie beim Dill), aber dieser Aufstrich schmeckt absolut toll mit seiner olivigen Note. Er ist doch recht salzig, was einen Moment der Überraschung beim Kosten in uns auslöst. Denn damit hatten wir nicht gerechnet! Dieser Aufstrich macht direkt Lust auf Urlaub in Griechenland! Schon sehr lecker! Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Das wars auch schon mit den Leinöl-Aufstrichen. Die haben uns ingesamt doch recht gut gefallen. Jetzt fehlen nur noch zwei Brotaufstriche und dann sind wir auch schon durch im Aufstrich-Test.

Der vegane „Curry„-Aufstrich überzeugt sofort. Er schmeckt sehr intensiv, so wie es sein soll, nach Curry, auch sehr frisch und fruchtig, leicht säuerlich, pikant, sommerlich und gemüsig. Sehr gut. Auch die currygelbe Farbe macht einfach Lust drauf. Dieser Aufstrich ist mit Sonnenblumenöl gemacht und erhält von uns glatte 10 Punkte!

 

 

Der letzte im Bunde ist der Sonnenblumenaufstrich „Olive“. Hier ist der Name Programm. Auch dieser Aufstrich schmeckt salzig, aber nicht so intensiv würzig wie der Aufstrich „Lein-Mediterran“. Dieser hier ist etwas fruchtiger und milder. Der Aufstrich gefällt uns einen Tick besser als der Lein-Mediterran. Er bekommt 9 von 10 Punkten.

 

 

Mal etwas anderes zu testen waren die „Soja Spätzle„, die sich noch im Paket befanden. Spätzle sind ja eigentlich aus Teig gemacht, also aus Mehl, Wasser, Eiern und anderen Zutaten. Die Sojaspätzle bestehen aus gepresstem Sojamehl. Dieses wurde zu kleinen Stücken verarbeitet. Die kann man laut Anleitung in Gemüsebrühe aufkochen. Die Spätzle werden dann weicher, bleiben aber „al dente“ laut Webseite. Naja, sehr bissfest waren sie schon die ganze Zeit und man musste wirklich seeehr seeehr lange kauen. Also mit Teigwaren nicht zu vergleichen. Außerdem ist unbedingt eine gute Soße notwendig, sonst wird das Ganze zu einer sehr tristen Angelegenheit, da die Sojaspätzle an sich nach nichts schmecken und auch Gemüsebrühe alleine nicht so der Brüller ist. Das ewige Kauen hat uns etwas genervt. Aber mit einer guten Gemüsesoße gehts. Die Soja Spätzle bekommen leider nur 4 von 10 Punkten.

Wir sind ansonsten sehr zufrieden mit der Auswahl, die uns Vitaquell geschickt hat. Die Aufstriche sind durchweg köstlich. Auch wenn wir beim Fettgehalt scheinbar genauer hingucken (auch wir werden nicht jünger und können uns nicht mehr alles erlauben), waren die Salate und Aufstriche doch ein leckerer Brotbelag und Gemüsedip bzw. einfach so für uns Löffel-ins Glas-Stecker-und-Ablecker bestens geeignet.

Preislich liegen die Aufstriche im mittelgünstigen Bereich. Die Salate kosten je knapp 3 € und die herzhaften Aufstriche je 2,50 € bis 2,70 € im Onlineshop von Vitaquell. Die Soja Spätzle kosten 3,89 €. Auf der Vitaquell Webseite finden sich viele tolle Rezepte zu den Produkten. Ein Blick dahin lohnt sich sehr!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der Firma Vitaquell kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolg des Monats: Alexander hats geschafft! Von 132 kg auf 82 kg!

„Ich war noch nie ein dünner Hering, als Jugendlicher brachte ich immer so zwischen 80 und 90 Kilo auf die Waage. Aktiver Sport war nie mein Ding. Vor ca. sieben Jahren hörte ich mit dem Rauchen auf, nahm einen stressigen Bürojob an und habe eine Konditorin geheiratet. Jedes Jahr kamen ein paar Kilo dazu. Gleichzeitig kamen Probleme wie Bluthochdruck, Müdigkeit und Antriebslosigkeit hinzu. Nach den Weihnachtsfeiertagen 2015 und der traditionellen Raclette an Silvester hatte ich im Januar noch ein paar Tage Urlaub und stolperte über die Waage. Ein Schock (…)“.

Diese Zeilen schrieb uns vor einigen Wochen der 41-jährige Alexander aus Hessen. Zum Jahreswechsel 2016 brachte Alexander ganze 132 kg auf die Waage – und hatte damit einen BMI von 41,7! Er gehörte also zu den Menschen mit starker Adipositas, auch krankhafte Fettleibigkeit genannt. Zum Vergleich: Idealgewicht wäre bei 40-jährigen Männern und einer Größe von 1,78 m zwischen 63 kg und 80 kg. Eine höhere Kategorie als „starke Adipositas“ gibt es nicht. Danach kommt nichts mehr, keine Einteilung, keine weitere Rubrik. Bereits ab einem BMI von 30 muss an eine ärztliche Behandlung gedacht werden. Zwar ist der BMI umstritten, weil er lediglich das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße berücksichtigt und den Körperfettanteil nicht einbezieht, dennoch sind die meisten Menschen keine Profisportler, so dass der BMI durchaus als Maßstab bzw. Orientierung dienen kann.

Alexander beschreibt seine damalige Ernährung selbst als unkontrolliert. Fastfood und fettiges Essen waren die Regel. Gefrühstückt wurde gar nicht, mittags ging es zum Imbiss und abends gab es warme Portionen zu Hause. Der stressige Bürojob und die Küchen- und Backkünste seiner Frau taten ihr übriges.

Alexander fasste beim erschreckenden Anblick der Zahl auf der Waage den Entschluss, abzunehmen. Der erste Schritt, also das bewusste Treffen genau dieser Entscheidung, die ein ganzes Leben verändern kann, war damit getan. Alexander begann seine Ernährung zu überdenken. Er verzichtete mittags und abends auf Kohlenhydrate und ersetzte gewisse Lebensmittel durch gesündere und fettärmere Alternativen. Zum Speiseplan gehörten nur noch Obst, viel Gemüse, Pute, Fisch, Joghurt statt Sahne, wenig Käse, keine Wurst, kein Alkohol, kein Brot.

Alexander suchte außerdem gezielt nach einer App, die ihm beim Abnehmen und seinem Vorhaben für seine Gesundheit unterstützte. Er stieß im Google Store auf die Fddb Extender App, mit der er seine Kalorienzufuhr im Blick halten konnte. Außerdem half sie ihm, Kalorienbomben zu vermeiden. Innerhalb von vier Monaten nahm Alexander so ganze 25 kg ab – und stand somit bei 107 kg! Noch ein paar Monate, dann würde er sein Idealgewicht erreichen. Sicherlich sind diese vielen abgenommenen Kilos eine große Motivation und als Sportmuffel konnte man Alexander nach diesen vier Monaten auch nicht mehr bezeichnen: Er kaufte sich im April Inlineskates und ging bei jedem Wetter skaten, ohne Ausnahme. Zehn Kilometer mussten es mindestens sein! Dafür gönnte sich Alexander wieder etwas mehr Essen, gesund natürlich.

„Die Pfunde purzelten weiter. Anfang Dezember wurde das Wetter zum Skaten zu schlecht und ich habe mit dem Krafttraining begonnen. Drei Mal die Woche für zwei Stunden, langsam formt sich der Körper, der Bauch ist fast weg, Brust und Arme werden deutlich muskulöser, ein tolles Gefühl. Insgesamt habe ich fast 50 Kilogramm Gewicht verloren in knapp einem Jahr, konnte meine Blutdruckmedikamente stark reduzieren und damit auch die Nebenwirkungen. Ein völlig neues Lebensgefühl.“

Inzwischen wiegt Alexander um die 80 kg und ist damit im Idealbereich. Er hat sein Abnehmziel erreicht und möchte nun noch seinen Körperfettanteil weiter reduzieren. Mit 1800 bis 2000 kcal am Tag und viel Flüssigkeit sollte das kein Problem sein.

Für alle anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind, abzunehmen oder gerade das Vorhaben starten, hat Alexander den Tipp, keine Diät zu beginnen, sondern die Ernährung komplett und dauerhaft umzustellen. Auch wir von Fddb finden diesen Ansatz richtig, denn ohne dauerhafte Umstellung und den bewussten Griff zu Alternativen, wird der Jojo-Effekt auftreten. Wer zunächst auf alles verzichtet und dann „nach“ der Diät wieder wie immer isst, hat schnell das Doppelte an Gewicht wieder drauf. Auch Sport und viel Trinken ist generell wichtig, um den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Mit dem kostenlosen Ernährungstagebuch von Fddb sowie in der Fddb Extender App kann jeder Kalorien, Makro- und Mikronährstoffe im Blick behalten, den Gewichtsverlauf beobachten und einfach sowie gesund die gewünschten Erfolge erzielen.

Alexander hat es jedenfalls geschafft und das gesamte Fddb-Team ist stolz darauf und freut sich mit ihm, dass er innerhalb eines Jahres sein Wunschgewicht erreicht hat und nun diesen gesunden Lebensstil führen kann. Herzlichen Glückwunsch, Alexander, zu dieser tollen Leistung!

Wenn auch ihr Erfolge mit Fddb oder der Extender App erzielen konntet, schreibt uns eine Nachricht an erfolg@fddb.info. Als Dank erhält jeder Fddb-Nutzer mit veröffentlichter Erfolgsgeschichte eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für die Fddb-Webseite sowie für die Extender App! Wir freuen uns auf eure Erfolgsgeschichten!

Fddb testet BiteBox – gesunde Snacks fürs Büro

Manchmal sind wir wie Eichhörnchen. Sammeln Nüsse, verstecken sie und holen sie später bei Bedarf wieder raus. Die Kollegen von BiteBox haben uns freundlicherweise dabei geholfen, Nüsse und Snacks fürs Büro zu sammeln und stellten uns einige Köstlichkeiten zur Verfügung, die sich gut als Energienachschub für anstrengende Arbeitstage eignen. Gerade jetzt, wo wir viele neue Fddb-Nutzer verzeichnen können, ist etwas Nervennahrung gar nicht so übel. box

BiteBox ist ein Unternehmen aus Hamburg und wurde mit der Intention gegründet, gesunde und leckere Büro-Snacks herzustellen. Muss ja nicht sein, dass man sich während der Arbeit Hüftgold anfuttert, so die Gründer Mari, Marc, Max und Philipp. Da man aber nicht immer Zeit oder Lust hat, irgendwo essen zu gehen, nicht ständig beim Lieferservice bestellen sollte (Nein! Sollte man einfach nicht) und auch noch das tägliche Nachmittagstief überwinden muss, sind Nüsse und Trockenfrüchte genau richtig. Die kommen nämlich mit wertvollen Inhaltsstoffen, wie ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und, für die geistige Leistungsfähigkeit, wichtigen Mineralstoffen daher. 2012 wurden die kleinen Snack-Kombis entwickelt, zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Laura. Verpackt in wunderhübschen, schön bedruckten Boxen bzw. kleinen, handlichen Schächtelchen, kann man sie super mitnehmen und aufbewahren. Über 40 Snacks stellt BiteBox nun her und wir durften einige davon testen.

gesamt verpackungAlso ran an die Nuss. Was haben wir bekommen? In der gut verpackten Box fanden wir eine bunte Mischung aus elf verschiedenen Nuss/Frucht-Snacks. Wir haben uns dann mal durchgefuttert:

Ana’s Beeren

Ana’s Beeren ist eine leckere Mischung aus getrockneten Erdbeeren und Ananas. Dieser Snack bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkte, da er knusprig, süß und sauer auf einmal ist, man nicht ewig drauf rumkauen muss, es nicht plötzlich mehr im Mund wird und sich die Früchte auch zum Aufpeppen fürs Müsli eignen. Mehr davon!

Wassssup?!

Lustige Namen haben sie ja, die BiteBoxen. Wassssup?! besteht aus  Erdnüssen im Wasabi-Teigmantel. Der Snack hat eine schöne giftgrüne Farbe und leichte Schärfe aus Wasabi. Uns irritierten zunächst die E-Nummern in der Zutatenliste. E 551 stellt sich als Kieselsäure heraus, das als Trennmittel verwendet wird. E 141 ist der Farbstoff aus Chlorophyll, auch Blattgrün genannt. Stammt aus Pflanzen. E 306 ist Tocopherol, ein Antioxidationsmittel. Nun ja, es gibt andere Wasabi-Erdnüsse, die mit weniger Zutaten auskommen. Wie dem auch sei, die Teile haben einen Suchtfaktor, sind nicht zu scharf und bekommen von uns 7 von 10 Punkten. gesamt liegend

Gigolo

Die leckere Nussmischung besteht aus Cashews, Erdnüssen und Olivenringen und ist mit einer Kräutermischung gewürzt, die uns in unsere Kindheit in Omas Küche zurückversetzt. Sehr salzig finden wir die trotzdem und vergeben 7 von 10 Punkten. Warum die Box Gigolo heißt würden wir gerne wissen. Vielleicht weil Gigolos nach Omas Küche riechen? Oder salzig schmecken? Weiß es jemand? Anyone?

Mango Jango

Hmmmm, lecker! Cashewkerne und Mangostückchen mit Vanille umhüllt. Schmeckt sehr weihnachtlich, genau richtig für diese Jahreszeit. 8 von 10 Punkten. Könnten wir ewig dran futtern.

Zündstoff

Schon wieder Cashewkerne. Diesmal mit Chili und Salz und einem Flämmchen auf der Packung. Aber irgendetwas störte. Schmeckte okay, aber irgendein letzter Schliff – wir wissen selbst nicht, welcher – fehlt einfach. 6 von 10 Punkten.

_MG_1814Herr Bööörns

„Was ist denn das für ein Name?!“, fragte die Kollegin. Hier gibts Erdnüsse im Teigmantel. Der Snack ist schön knackig und knusprig, schmeckt leicht scharf und salzig und lässt sich super wegfuttern. 10 von 10 Punkten.

Coffee to go

Kaffee ist immer gut. Aber Kaffee zum Essen? Wir probierten es und siehe da – sehr lecker. Die Box enthält zwei verschiedene Kaffeeleckereien. Die holländischen Kaffeebohnen sind von Zartbitterschokolade umhüllt und eignen sich einfach super für den Süßhunger zwischendurch. Die ostereierartigen, größeren Mandelkerne sind mit weißer Cappuccino-Schokolade ummantelt und eher süß mit leichter Kaffeenote. Sehr gutes Produkt. Bekommt von uns 10 von 10 Punkten.

Vegletten

Hier haben wir es mit Gemüse-Frucht-Chips zu tun, darunter getrocknete Apfelstücke, Karotten, Bohnen, eventuell Zucchini und irgendetwas, das Pfirsich sein könnte. Leider waren alle Chips sehr geschmacksarm. Die Box ist wunderschön bunt und wir waren echt neugierig darauf, aber leider  bekommt  sie nur 3 von 10 Punkten. Vielleicht würde etwas Salz helfen?

King Louiegesamt teller

King Louie ist ein Bananen-Kirsch-Mix. Beide Früchte sind getrocknet. Die Bananenchips schmecken eigentlich nach nichts. Die Kirschen schmecken sauer. Einzeln ist es nicht der Rede wert. Aber in Kombination, also ein Bananenchip und eine Sauerkirsche zusammen, ist die Box der helle Wahnsinn. Macht 7 von 10 Punkten.

Nussbomber

Hier gibts sehr natürliche, ungesalzene Nüsse. Einfach pure Nuss und sehr gut für Leute, die keine Lust auf Salziges haben. Nagut, die Erdnüsse sind ganz leicht gesalzen. Bekommen 10 von 10 Punkten.

Bissness as usual

Der Mix besteht aus Rauchmandeln (Oh! Mein! Gott! Wie lecker ist das denn?!), Cranberrys und Weinbeeren. Die getrockneten Beeren finden wir nicht besonders spektakulär, die Rauchmandeln dagegen sind der Hammer. Verzehrt man wieder alles zusammen, ist das ein völlig neues Geschmackserlebnis. Bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

gesamt stapelIm Großen und Ganzen waren wir positiv angetan von den Nuss/Frucht-Snacks. Abgesehen von den Vegletten (die trotzdem am schönsten aussehen) hat uns alles sehr gut gefallen. Dass BiteBox mit Liebe arbeitet, merkt man auch an den hübschen Verpackungen. Und was macht unsere Konzentration im Büro? Läuft. Die Snacks sind natürlich kein Mahlzeitenersatz, aber für den kleinen Hunger zwischendurch, egal ob süß, sauer oder salzig, und für die volle Konzentration am Arbeitsplatz eignen sich die Boxen unserer Meinung nach sehr gut.

Alle Snacks sind frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Farbstoffen und Gentechnik.

Die Boxen kann man sich übrigens auch als wöchentliches oder zweiwöchentliches Abo liefern lassen. Ihr entscheidet, was reinkommt.

Hier ist euer Gutscheincode für den BiteBox-Shop: TESTEN
Dies ist ein 5€ Gutschein für den Shop. Der Mindestbestellwert beträgt 25 €. Der Gutscheincode ist nicht für Gutscheine einlösbar.

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Dieser Code gilt für das Abo. Mit ihm kostet die erste BiteBox im Abo nur 2,99 € statt 5,99 €.

Viel Spaß beim Snacken!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma BiteBox zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb

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