Archive for Abnehmen

Fddb Erfolg des Monats: Katrin hat’s geschafft!

Katrin war früher schlank.  Mit den Maßen 90-60-90 hatte sie vor gut 20 Jahren die ideale Figur! Doch als sie aufhörte zu rauchen, sich und ihrer Familie ein Haus kaufte und damit sesshaft wurde, die Aktivitäten immer mehr schwanden und der Sport zu kurz kam, futterte sich die 1,74 m große Fddb Nutzerin ganze 94 kg an. Eindeutig zu viel, wie sie selbst wusste.

Ihr damaliges Essverhalten bezeichnet sie zwar als normal. Jedoch kamen viele Zwischenmahlzeiten, Naschereien und abends das ein oder andere Bierchen dazu, was das Gewicht auf Dauer stark nach oben trieb. Der Sport blieb meist auf der Strecke. Wenn Katrin sich sportlich betätigte, dann sehr unregelmäßig. Katrin erinnerte sich an früher, als sie sich noch schön fühlte, sich auch mal sexy anziehen konnte und Spaß am tanzen hatte. Mit ihrem Höchstgewicht war das alles nicht mehr der Fall.  Die heute 46-jährige litt mit fast 100 kg irgendwann unter Atemnot und mangelnder Kondition. Die immer schlechter werdende Beweglichkeit wurde nur noch durch einen hohen Blutdruck und extreme Cholesterinwerte getoppt. Adipositas war das Urteil, ein BMI von 31 bestätigt dies noch einmal in Zahlen.

Der Wendepunkt kam für Katrin zum Jahreswechsel vor einem Jahr: „Ich habe auf der Silvesterparty 2015/2016 ordentlich reingehauen und auf dem Nachhauseweg nochmal nen schönes großes Stück Käse verdrückt. Aber ich wusste, das ist meine Henkersmahlzeit. Ab 01.01. ging es los. Startgewicht 94 kg. Vorgenommen hatte ich mir bis zum Sommerurlaub 18.06., 20 kg abzunehmen. Süßigkeiten und Alkohol weg und 3 mal die Woche Sport“, so Katrin.

Sie installierte sich direkt zum Neujahr auf ihrem Smartphone die Fddb App „Extender“, mit deren Hilfe sie ihr Ernährungstagebuch führte. Mit Fddb wurde Katrin bewusst, was sie alles zu sich nahm, wieviel Fett und damit Kalorien in ihren täglich verzehrten Lebensmitteln steckten. Und auch, wie sie diese ersetzen konnte: „Man muss auf nichts verzichten. Es gibt für alles Alternativen. Zum Beispiel hat der Isländische Skyr Natur Joghurt nur 0,1% Fett. Mit einem Löffel Honig und einer Banane sehr lecker und macht satt. Körnerbrötchen haben zwar mehr Kalorien als Weizenbrötchen, sind aber gehaltvoller und halten länger satt.“ Mit dieser neuen Einstellung zum Essen und regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio hat Katrin heute ihr Traumgewicht von 69 kg erreicht. „Am Stichtag war es tatsächlich geschafft und bis Silvester 2016/2017 waren es 25 kg.“ Jetzt möchte sie ihr Gewicht zwischen 68 kg und 70 kg halten. Mit Fddb Extender sollte das kein Problem sein.

Und wie sind ihre Essgewohnheiten heute? „Wir essen immer noch abends warm und auch Kohlehydrate. Nur achte ich mehr darauf wieviel wovon.“ Auf Alkohol unter der Woche verzichtet sie. Da Katrin Käse liebt, der aber leider sehr fetthaltig ist, ersetzt sie diesen oft durch kalorienarmen Harzer Roller. Am Wochenende gönnt sie sich auch mal ein Glas Rotwein. Und auf das Naschen verzichtet sie nun fast ganz. „Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch sonntags mal ein Stück Kuchen esse.“

Toll, was du geschafft hast, Katrin! Wir drücken dir ganz fest die Daumen, dass du dein Gewicht halten kannst. Wir sind auf jeden Fall sehr stolz auf dich 🙂

 

Habt ihr auch schon tolle Erfolge mit Fddb/Extender erzielen können? Dann schickt uns eure Erfolsgeschichte an erfolg@fddb.info! Als Dank schenken wir jedem Teilnehmer mit veröffentlichter Geschichte eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für Fddb und Extender!

So einfach vermeidest Du die 5 häufigsten Abnehm-Fehler

Der Zeiger der Waage steht seit Wochen still, Deine Motivation lässt langsam aber sicher nach und Du fragst Dich: „Warum nehme ich nicht (weiter) ab? Dabei verzichte ich doch schon auf so Vieles.“ Doch nur durch Verzicht allein kommst Du beim Abnehmen nicht weit. Unsere Kollegen von WomensHealth.de verraten Dir die 5 häufigsten Hürden beim Abnehmen und wie Du sie ganz leichtfüßig nimmst:

Abnehm-Fehler #1: Du willst zu viel auf einmal
Egal wie ungeduldig Du auch bist, Dein Traumgewicht zu erreichen: Nimm Dir Zeit für Dein Abnehm-Projekt. „Je mehr, desto besser“ gilt beim Abnehmen nämlich nicht, denn mehr als 0,5 bis 1 kg Gewichtsverlust pro Woche sind nicht drin. Klar, mit ungesunden Crash-Diäten purzeln die Pfunde viel schneller – aber sie sind auch doppelt so schnell wieder auf Deinen Hüften, dank Jojo-Effekt. Nimm Dir außerdem genügend Zeit beim Essen und hör auf Dein Sättigungsgefühl. Und abgesehen von der Zahl auf der Waage solltest Du im Hinterkopf behalten, dass die positiven Effekte von gesunder Ernährung und Sport sich auch anderswo bemerkbar machen. Zudem wiegen Muskeln mehr als Fett, mach Deinen Abnehm-Erfolg also nicht allein vom Gewichtsverlust abhängig. Es kann unter anderem viel motivierender sein, zu überprüfen, ob die Lieblings-Jeans endlich wieder passt.
>>> Link-Tipp: „Wir haben’s geschafft“ – Erfolgsgeschichten der Women’s Health-Leserinnen

Abnehm-Fehler Nummer #2: Du willst nur an bestimmten Körperstellen abnehmen
„Ich will nur ein wenig am Bauch abnehmen, mehr nicht.“ Schön wär’s, doch wir wissen alle, dass es mitunter echt schwer (beziehungsweise so gut wie unmöglich) ist, nur an ganz bestimmten Körperstellen anzunehmen. Ironischerweise sind normalerweise die Körperstellen, an denen man zuerst zunimmt, diejenigen, an denen man zuletzt Gewicht verliert – und das hängt auch noch von unserer genetischen Veranlagung ab. Also: Hör endlich auf, Dir über Deine selbst ernannten ‚Problemzonen‘ Gedanken zu machen und setze Deinen Fokus lieber auf Deine Fortschritte. Sich beim Abnehmen auf Bauch, Hüfte oder Po zu fokussieren ist Quatsch, denn die positiven Veränderungen wirst Du am ganzen Körper wahrnehmen. Außerdem wirst Du Dich insgesamt fitter und wohler fühlen. Der Bauchspeck schwindet mit der Zeit dann ganz von selbst.
>>> Link-Tipp: Diese leckeren Fatburner-Lebensmittel unterstützen Dich beim Abnehmen

Abnehm-Fehler Nummer #3: Du hast kein Spaß mehr am Essen
129514205_500Es klingt banal, ist aber wirklich entscheidend für Deinen Abnehm-Erfolg: Hab Spaß am Essen! Denn wer zu eintönig isst (immer nur Salaaaat), sich zu viel verbietet und schlimmstenfalls keine Freude mehr am Essen empfindet, wird beim Abnehmen keinen Erfolg verbuchen bzw. sein Gewicht nicht langfristig halten. Denn Essen ist Genuss und sollte Spaß machen – ja, auch beim Abnehmen! Darum solltest Du sowohl Deine Ernährung als auch Deinen Trainingsplan so abwechslungsreich wie möglich gestalten.
>>> Link-Tipp: Diese Abnehm-Rezepte bringen Abwechslung in Ihren Ernährungsplan

Abnehm-Fehler Nummer #4: Du vermisst Dein Lieblingsessen
funghiDu liebst Schokolade einfach über alles und bei einer Portion Pommes rot/weiß kannst Du auch nicht nein sagen? Musst Du auch nicht (jedenfalls nicht immer), denn Verbote gefährden nur Deinen Abnehmerfolg. Deine süßen und/oder fettigen Lieblingsgerichte können nämlich Durchaus in Deinen neuen, gesunden Lebensstil integriert werden. In Maßen versteht sich. Wenn Du Dir zwischendurch mal einen Donut mit Schokoüberzug gönnst, geht die Welt davon nicht unter. War es ein Ausrutscher? Dann buche ihn als solchen ab und ärgere Dich nicht darüber. Noch besser: Baue solche Cheat-Mahlzeiten („Schummel-Mahlzeiten“) ein- bis zweimal wöchentlich in Deinen Ernährungsplan mit ein. Am Wichtigsten ist, dass Du das „Cheaten“ genießt und hinterher nicht bereust. Verbinde den geplanten Ausrutscher zum Beispiel mit einer schönen Aktion, wie einer Bootstour. Beim anschließenden Picknick erlaubst Du Dir dann ein schönes Stück Kuchen oder ähnliches. Wenn Du das im Voraus planst, gibt es Dir einen extra Motivationsschub – versprochen! Übrigens: Je länger Du Deinen neuen, gesunden Lifestyle verfolgst, desto mehr gewöhnst Du Dich an Grüne Smoothies & Co. Und dann schmecken Schoki oder Pommes auf einmal gar nicht mehr so toll.
>>> Link-Tipp: 10 Rezepte für Grüne Smoothies

Abnehm-Fehler Nummer #5: Die Zahl auf der Waage stagniert
Temperaturanzeige der Withings Smart Body Analyzer WaageGoldene Regel: Wenn die Zahl auf der Waage eine Woche lang gleich bleibt, ist das blöd – aber bitte verzweifle jetzt nicht, sondern mach einfach genau so weiter wie bislang. Schließlich heißt eine stagnierende Waage erst einmal gar nichts. Passiert jedoch mehrere Wochen lang nichts, dann versuche Deine Trainingsroutine zu Durchbrechen und Dein Pensum zu steigern. Wenn man anfängt, Gewicht zu verlieren, gewöhnt sich der Körper an die höhere körperliche Betätigung und verbraucht dabei irgendwann weniger Kalorien. Deshalb ist es umso wichtiger, Cardio und Kraft zu variieren, immer neue Dinge auszuprobieren und den einen Extrakilometer zu laufen.
>>> Link-Tipp: So wirst Du in Rekordzeit fit – mit diesen 10 Ganzkörper-Übungen

Eure schönsten Laufgeschichten

Vor einiger Zeit hatten wir, zusammen mit den Kollegen von RunnersWorld, nach euren Laufgeschichten samt Erfolgen gefragt. Unter dem Motto „Laufen ist…“ erreichten uns viele Zuschriften. Hier sind nun eure schönsten Laufgeschichten.

Caroline aus Wetzlar

Laufen ist für mich Hoffnung.

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Foto: privat

 

„Dass ich heute fast täglich Laufen gehe bedeutet, dass ich jedes Mal einen Schritt Richtung gesundem Leben gehe. Das unheilbare Lipödem in Armen und Beinen belastet mich und meine Lebensqualität seit Jahren. Nach einer Reha begann ich mit einer Freundin die ersten Schritte zu joggen und trainierte seitdem zwei Jahre regelmäßig für die Hoffnung auf ein leichteres Leben, sowohl psychisch als auch körperlich. Es ist für mich die effektivste Art Kondition aufzubauen und Gewicht abzubauen. Mittlerweile die 4,5 km-Marke geknackt und damit mein erstes Ziel erreicht zu haben, wäre für mich von ein paar Jahren noch unvorstellbar gewesen. Nun auch noch fast selbstverständlich die Laufschuhe schnappen ist für mich ein Beweis an mich selbst, dass meine Krankheit mir keine Grenzen mehr setzt und ich frei bin. Eine der wichtigsten Lektionen meines Lebens.“

Caroline hat mittlerweile die 10 km-Marke geknackt. Was für eine tolle Laufgeschichte!

Thorsten aus Paderborn

Laufen ist etwas, was sehr lange Zeit unerreichbar war.

„Laufen, in dem hier gemeinten Sinn, war etwas was für mich bis vor drei Jahren undenkbar war. Etwas worauf ich neidisch war. Etwas Unerreichbares. Ein Ausdruck von Sportlichkeit und Fitness.
Meine Laufgeschichte beginnt im Grunde im Juni 2013. Bis dato habe ich bei einer Größe von 194 cm etwa 170 kg gewogen. Genau weiß ich es nicht. Die Waage war seit Jahren nicht mein Freund. Im Juni 2013 dann kam mit einmal die Erkenntnis, dass ich etwas ändern muss. Ich war laufend müde und kaputt. Hatte Rückenschmerzen, zu hohen Blutdruck und fühlte mich einfach nur schlecht. Ich hatte keinerlei Kondition, war bei der kleinsten Anstrengung am Schwitzen und sofort außer Puste. Hatte immer wiederkehrende Gichtanfälle und mein Immunsystem war quasi nicht vorhanden. Es war nicht so, dass mir jemand Vorwürfe gemacht hat oder mein Arzt mich gebeten hat, was zu tun. Diese Einsicht kam von ganz alleine.
So fing ich auf eigene Faust an, meine Ernährung umzustellen. Ich ernährte mich vollwertig, verzichtete auf Alkohol, Weißmehl und Süßigkeiten. Ich zog das konsequent durch, bis ich erste Erfolge gemerkt habe.
Es kam dann nach etwa vier Monaten der Tag, wo ich mich getraut habe, auf die Waage zu gehen. Diese zeigte mir 155 kg an. Mir wurde schlagartig schlecht. Mir wurde bewusst, wie schwer ich vorher gewesen sein musste. Das war ein großer Ansporn weiter zu machen. Ich nahm also weiter ab, fühlte mich langsam fitter und wollte das Abnehmen mit Sport unterstützen. Mein Gewicht erlaubte aber noch keine größeren sportlichen Aktivitäten. Also fing ich mit Radfahren an. Ich fuhr zur Arbeit. Jeden Tag etwa 15 km hin und wieder zurück. Am Anfang war ich ziemlich fertig. Am Ende bin ich die 15 km in gut 20 Minuten gefahren. Die Kilos purzelten weiterhin und ich fühlte mich fit für Neues. So fing ich an im Fitnesstudio zu trainieren und meine Muskeln aufzubauen. Es machte einen Mordsspaß. Mein Fettt schmolz, meine Muskeln wuchsen. Ich ernährte mich nun Low Carb. Nachdem ich etwa ein Gewicht von 115 kg erreicht hatte, kam mir eines Abends der Gedanke einfach mal loszulaufen. Das, wovor ich mein Leben lang Respekt hatte, was unerreichbar war, wollte ich nun einfach mal versuchen. Was soll ich sagen. Es hat funktioniert. Ich lief von da an sehr sehr gerne. Und immer länger und weiter. Erst 5 km, dann 8 km, dann 10 km. Dann kamen Volksläufe. Ich war dort nie unter den Besten aber es war immer ein Hochgefühl mitzulaufen und ins Ziel zu kommen. Meine absolute Krönung bisher war ein Halbmarathon.
Aktuell habe ich ein Gewicht von knapp 100 kg. Laufe unendlich gerne und bin immer noch im Fitnesstudio aktiv. Mein Leben ist ein völlig anderes, als noch vor drei Jahren.“

Dragan aus Heimenkirch

„Ich laufe seit ca. vier Jahren regelmässig. Davor vielleicht 1 mal pro Monat ganz unregelmässig und wetterbedingt. Vor vier Jahren fasste ich dann den Beschluss etwas für mich und meine Figur sowie mein Rückenleiden zu tun. Hatte damals ca. 18 kg mehr drauf wie heute. Durch das Laufen und meine Ernährungsumstellung konnte ich relativ schnell mein Wunschgewicht erreichen. Eine sehr sehr große Hilfe war dabei eure Seite und eure iPhone App. Mithilfe dieser konnte ich genau kontrollieren wieviel Kalorien ich zu mir genommen habe und wieviel ich verbrannt habe. Das war meine Motivation und meine Selbstkontrolle, um mein Ziel zu erreichen. Ohne den Sport, insbesondere das Laufen, ging das jedoch nicht. Ich habe gemerkt, wie sich meine Fitness, meine Kondition, mein Rückenleiden, meine allgemeine Lebenseinstellung und meine Lebensqualität verbessert haben. Das wollte ich auch, nachdem ich abgenommen habe, auf jeden Fall beibehalten. Und so laufe ich auch heute noch sehr gerne und regelmäßig. Es ist schön seinen Gedanken während des Laufens freien Lauf zu lassen. Es tut gut, den Alltagsstress während des Laufens zu verarbeiten oder zu vergessen. Und es fühlt sich super an nicht aus der Puste zu sein, wenn man eine Treppe ersteigt.“

Denise aus Leipzig

Laufen ist für mich Leben.

„Ich bin eine begeisterte Läuferin und schnüre drei Mal pro Woche meine Laufschuhe. Ich liebe Laufen. Ich habe mit dem Laufen begonnen, weil ich zu meinem Bürojob einen sportlichen Ausgleich finden wollte. Ich habe mich sofort in das Laufen verliebt. Es bedeutet für mich Freiheit, Genuss und Liebe. Ich liebe es meine Laufschuhe zu schnüren. Mir ist es egal ob die Sonne scheint oder es draußen regnet. Hauptsache ich kann laufen.
Ich merke, wenn ich ein paar Tage nicht gelaufen bin, dass ich unruhig und hektisch werde. Laufen am Morgen ist der perfekte Start in den Tag für mich. Laufen am Nachmittag oder Abend ist ein wunderbarer Abschluss eines Arbeitstages. Laufen am Wochenende ist Erholung.“

Stephanie aus Velbert

Laufen ist ein Synonym für Glück.

„Rückblick: März 2011

Meine Kollegin kommt in mein Büro und teilt mir euphorisch mit, dass sie soeben den Lauf-Trainerschein bestanden habe und nun für die 5 x 5-km-Firmen-Staffel im Mai möglichst viele Kollegen zur Teilnahme bewegen will – für die Anfänger wird sie einen Lauf-Kurs geben, um die Leute in knapp drei Monaten fit für die Teilnahme zu machen. Ach ja, und ob ich nicht mitmachen wolle? (beim Anfänger-Kurs versteht sich).

Ich schaue hinter mich – nein, da sitzt keiner – sie hat also echt mich gemeint!

Mich, die Anti-Läuferin! Ich habe es bereits in der Schule gehasst….

Meine spontane Reaktion: „Also, Du bringst eher einen Kaktus zum Quatschen, als mich auf 5 km“.

Ihre Antwort: „Ok, die Wette gilt!“

Meine Kollegin sollte die Wette nicht gewinnen. Von einem plötzlichen Ehrgeiz gepackt, nahm ich an Ihren Kurstunden teil und trainierte unter der Woche alleine. Die 5 km lief ich dann im Mai in ca. 45 Minuten! Zwar langsam, aber ich lief sie durch und machte zwischendurch keine Gehpausen.

Daraufhin meldete ich mich für regelmäßige Trainingseinheiten in einem Lauf-Treff in meiner Stadt an und bin nun kontinuierlich seit 2011 dabei.

Es macht einfach Spaß mit Gleichgesinnten zu trainieren, an Läufen teilzunehmen, Erfolge zu feiern und sich so immer wieder aufs Neue zu motivieren. Mittlerweile trainiere ich viermal in der Woche und bereite mich auf meinen ersten Marathon in diesem Jahr in Köln vor.

Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, sich so einem Läufer-Treff anzuschließen – solche gemeinsamen Aktivitäten sind immer sehr gesellig und die Ausflüge zu Laufveranstaltungen fühlen sich für mich oft so an wie eine Klassenfahrt für Erwachsene mit sportlicher Betätigung.

So ganz nebenbei habe ich übrigens auch meinen Mann dort kennengelernt. 2012 ist er mir in einem Kurs „über den Weg gelaufen“, seitdem sind wir ein Paar und haben im letzten Jahr geheiratet.

Was hat sich in den letzten fünf Jahren für mich verändert, wollt Ihr wissen?? Ich habe durch das Laufen viele nette Leute kennengelernt, 5 kg Gewicht verloren, einen Ehemann dazugewonnen.

Kein schlechter Schnitt oder?“

 

Wir möchten uns noch einmal bei allen Teilnehmern bedanken. Eure Erfolge, die ihr durch das Laufen erzielt habt, sind der Wahnsinn. Wir sind sehr stolz auf euch und drücken für weitere Ziele und Etappen ganz fest die Daumen!

Gesund abnehmen ohne Jojo Effekt

Ein Fddb User beschrieb einst ganz treffend, wie es sich gesund und leicht in Zahlen abnehmen lässt. Hier fassen wir noch einmal zusammen, was in der damaligen „Zauberformel“ für Erfolgsaussichten sprach:

Wenn wir abnehmen wollen, benötigen wir eine negative Energiebilanz. Das bedeutet, wir müssen mehr Kalorien verbrauchen (Sport, Diät) als aufnehmen (Essen). Dabei sollte jedoch der Grundbedarf immer gedeckt sein.

Der Jojo Effekt

Der Mensch benötigt im Durchschnitt 2000 kcal am Tag. Unsere Wohlstandsgesellschaft erlaubt es uns jedoch, viel mehr zu essen. Zum Beispiel 2100 oder 2200 kcal pro Tag. Dadurch kommt es, langfristig betrachtet, zu Übergewicht und Fettansammlungen, besonders am Bauch (Männer) und oft an Beinen, Po und Armen (Frauen). Dann wollen wir abnehmen und beginnen eine Diät. Wir nehmen uns vor, 500 kcal am Tag einzusparen und essen nur noch 1500 kcal pro Tag. Zunächst klappt das mit dem Abnehmen ganz gut. Ein halbes Kilo verlieren wir in einigen Tagen. Doch dann verlangsamt sich die Abnahme und plötzlich stagniert das Gewicht. Wir nehmen einfach nicht mehr ab. Warum? Der Körper denkt aufgrund der dauerhaft niedrigeren Energiezufuhr, dass er verhungern muss und verlangsamt deswegen den Stoffwechsel und baut Muskelmasse ab, um genau diesen die Nährstoffe zu entziehen. Damit sichert er sich sein Überleben und sorgt dafür, dass wir mit einem niedrigeren Tagesbedarf, nämlich 1500 kcal (und nicht mehr 2000 kcal) auskommen.

Da wir aber weiter abnehmen möchten, sparen wir nun noch mehr Kalorien ein und essen jetzt nur noch 1250 kcal am Tag. Das funktioniert eine Weile, bis das Gewicht wieder stehenbleibt. Der Körper passt seinen Energiehaushalt wieder an. Es wird noch mehr Muskelmasse abgebaut, der Blutdruck sinkt, die Konzentration nimmt ab und wir sind dauermüde. Die Leistungsfähigkeit des Körpers wird rapide herabgesetzt, während der Körper, trotz Übergewicht, offenbar ums Überleben kämpft.

Um den Stillstand zu überwinden, sparen wir also weitere 250 kcal am Tag ein und essen jetzt nicht mehr 1250 kcal am Tag, sondern 1000 kcal. Das ist bereits ein Kaloriendefizit von 50 %. Mittlerweile haben wir einen Nährstoffmangel, weil wir mit 1000 kcal am Tag nicht in der Lage sind, alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe vollständig aufzunehmen. Weil der Körper bereits Muskelmasse abgebaut und den Stoffwechsel erheblich reduziert hat, kommt er nun mit 1000 kcal am Tag aus, wir nehmen aber nicht mehr ab.

An diesem Punkt endet dann entweder die Diät, weil wir sie entnervt und gefrustet sein lassen und nun wieder 2000 kcal oder mehr am Tag essen. Dadurch sind die bereits verlorenen Kilos jedoch schnell wieder drauf. Das ist dann der so genannte Jojo Effekt.
Oder wir essen gar nichts mehr, was dem Körper eindeutig das Signal gibt, zu verhungern. Dadurch bedient er sich für Nährstoffe an Organen, Knochen und Muskulatur. Er frisst sich also selbst, was letztendlich irgendwann zum Tod führt.

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Typischer Jojo Effekt

Nehmen wir an, wir essen wieder wie vorher, so bekommen wir einen plötzlichen Kalorienüberschuss von 1200 kcal, weil wir wieder 2200 kcal am Tag essen und nicht mehr 1000. Die Muskelmasse ist aber weg, die Fettzellen werden dafür wieder aufgefüllt. Früher konnten wir mit 2000 kcal am Tag unser Gewicht halten. Jetzt nehmen wir mit dieser Kalorienzahl an Gewicht zu.

Wie nehmen wir gesund ab?

Erst einmal muss uns klar sein, dass der Körper bei Diäten immer Muskelmasse abbaut, außer man fordert ihn konsequent mit hartem Krafttraining. Wenn wir das tun, müssen wir unserem Körper die Nährstoffe, die für den Erhalt der Muskelmasse von Bedeutung sind, in erhöhter Form zuführen. Wir müssen also unseren Proteinbedarf bei Diäten sogar erhöhen und keinesfalls verringern. Ansonsten zieht der Körper Energie aus Proteinen für die Energiegewinnung. Um das zu vermeiden und Muskelmasse aufzubauen, muss dem Körper also erhöht Protein über die Nahrung zugeführt werden. fddb tasche beutel

Als zweites sollte uns bewusst sein, dass der Körper in der Abnahme bei einem stets gleichbleibendem Kaloriendefizit immer stagnieren wird und den Stoffwechsel anpasst. Je größer das Defizit, umso mehr fühlt sich der Körper in seinem Überleben bedroht. Deswegen sollte man das Kaloriendefizit eher gering halten und beispielsweise öfter einmal die vielgeschätzte 80 %-Regel befolgen. Das bedeutet, dass man 80 % seines Tagesbedarfs zu sich nimmt.

Außerdem müssen wir immer den Grundumsatz zu uns nehmen. Der Grundumsatz ist der Kalorienbedarf, den wir für den Erhalt aller lebenswichtigen Funktionen des Körpers benötigen, wenn wir im Ruhezustand sind. Das heißt, alle Organe, das Gehirn, die Muskeln benötigen definitiv diesen Grundumsatz, um korrekt funktionieren zu können. Nehmen wir weniger als den Grundumsatz zu uns (zum Beispiel 1000 kcal), erkennt der Körper das als lebensbedrohlichen Zustand und schaltet bald wieder auf Sparflamme, zieht die Energie aus Muskulatur und irgendwann aus den Organen.

Den Grundumsatz könnt ihr hier berechnen.

Wie nehmen wir ab ohne Jojo Effekt? Wie erhalten wir unsere körperliche Leistungsfähigkeit in einer Diät?

Wir müssen unserem Körper verdeutlichen, dass er die Energie beim Abnehmen nicht aus der Muskulatur nutzen soll, sondern die Muskelmasse erhalten bleiben muss. Dafür suchen wir uns einen Sport, der uns gefällt und den wir mindestens zwei Mal in der Woche für jeweils eine Stunde betreiben. Das könnte zum Beispiel sein: Joggen, Cycling/Spinning, Zumba, Jumping Fitness, Crosstrainer, Aerobic, Fahrradfahren, Schwimmen, Klettern, Tanzen.

Wieviele Kalorien euer Lieblingssport verbrennt, erfahrt ihr in der Aktivitätenliste von Fddb.

Menschen, die bereits im Beruf sehr viele Kalorien verbrennen, können auf zusätzlichen Sport verzichten.

Wir müssen unserem Körper klar machen, dass wir uns nicht in Lebensgefahr befinden und essen täglich mindestens unseren Grundumsatz. Ein längerfristiges Unterschreiten des Grundumsatzes wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus und das Gewicht wird stagnieren.

Wir variieren das Kaloriendefizit und wählen nicht Tag für Tag und Woche für Woche das gleiche Defizit. Dadurch wird sich der Körper nicht auf eine Energiemenge einstellen und der Stoffwechsel wird nicht verringert. Der Körper wird dann wissen, dass wir uns nicht in einer Hungersnot befinden.

So könnte unser Wochenplan aussehen:

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Oder, wem es gefällt, so:

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Oder so:

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Fddb hilft euch natürlich dabei, eure Kaloriendefizite im Blick zu behalten. In eurem Ernährungstagebuch könnt ihr ganz genau nachvollziehen, wieviel Prozent des Tagesbedarfs ihr zu euch genommen habt.

Und nun: Gewicht halten

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Mit der Waage das Gewicht im Blick

Auch nach dem Erreichen des Wunschgewichtes, sollten wir nicht wieder in alte Muster zurückfallen und 2200 kcal zu uns nehmen. Dadurch würden wir langsam wieder zunehmen. Die Energiebilanz muss sich einpendeln. Mit regelmäßigen Sport- und Wiegetagen behalten wir das Gewicht im Blick. Natürlich hilft euch das Fddb Ernährungstagebuch auch hierbei. Mit dem Eintragen eurer Lebensmittel habt ihr immer einen Überblick über eure Energiezufuhr.

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Avocados enthalten gesunde Fette.

Der Körper benötigt zum Überleben Proteine und Fette aus der Nahrung. Fettsäuren kann er nicht selbst herstellen und Proteine sind wichtig für den Muskelmasseerhalt.
Für die meisten von uns werden 0,8 g Protein/kg Körpergewicht empfohlen und 0,5 bis 1 g Fett/kg Körpergewicht. Für Sportler gelten andere Richtwerte, wobei besonders auf das Protein geachtet werden sollte. Leistungssportler sollten dafür einen Arzt befragen.
Kohlenhydrate sind für unseren Körper ein guter und schneller Energielieferant. Da wir auf Proteine nicht verzichten sollten und Fette ebenso wichtig sind, müssten wir, um das tägliche Kaloriendefizit einzuhalten, etwas mehr auf Kohlenhydrate verzichten. Mehr Infos zur Low Carb Ernährung gibt es in unserem Wissen-Bereich und viele Fragen dazu wurden bereits in unserem Fddb-Fragenarchiv beantwortet.
Wie erwähnt haben Sportler, die regelmäßig und intensiv trainieren, einen höheren Bedarf an Makronährstoffen und sollten dementsprechend auch mehr davon zu sich nehmen.

Proteinreiche Nahrungsmittel sind zum Beispiel Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Eier, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse oder Getreide.

Besonders gesunde Fetten finden wir in Leinöl, Kokosöl, Olivenöl, Fisch, Nüssen, Avocados und zahlreichen weiteren Lebensmitteln.

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Erdnüsse

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Milchprodukte

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und Eier sind gute Proteinlieferanten

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch einmal zusammengefasst:

– mindestens den Grundumsatz essen
– Sport treiben (mind. 2 Stunden pro Woche)
– Kaloriendefizit täglich variieren
– Proteine (0,8 g/kg KG) und Fette (0,5-1 g/kg KG) essen, ggf. Kohlenhydratanteil reduzieren

 

Wir wünschen euch viel Erfolg. Teilt uns diese gerne in den Kommentaren oder per Kontaktformular oder E-Mail mit!

Erfolgsgeschichte im Juni: Kristina

„Ich habe vor ca. zwei Jahren 71 kg gewogen. Dank Fddb habe ich mein Gewicht reduziert und wiege momentan 57/58 kg. Fddb hat mir geholfen mein Essverhalten besser und viel leichter zu kontrollieren.“

Diesen Monat gratulieren wir Kristina zu ihrer tollen Fddb-Erfolgsgeschichte! Die heute 28-jährige hatte vor zwei Jahren noch einen BMI von 27,1, was bei einer Körpergröße von 162 cm und keinerlei Sport Übergewicht bedeutet.

Als sie ein Kind war, nahmen Kristinas Eltern keinen Einfluss auf ihr Essverhalten oder ihren Gesundheitszustand. Kristinas Mahlzeiten fielen ungesund und unkontrolliert aus. Auf Sport verzichtete sie: „In dieser Zeit war ich sehr faul. Das Verlangen war nicht da, man dachte nur ans Essen. Grund: Frust, vor allem aber Langeweile. Da ich keine Hobbys hatte und immer nur zu Hause saß, aß ich. Das Essen war mein Hobby. Es wurde schnell zur Gewohnheit“, so Kristina über ihre damalige Situation. Kristina aß alles, was zwar schmeckte, aber eben auch auf längere Sicht dick machte: Chips, Eis, Torten, Schokolade, Fast Food, Teiggerichte, Brot, Nudelgerichte, viel Fett und Zucker. Kristina durfte alles und davon so viel essen, wie sie wollte. Dadurch nahm sie kontinuierlich zu.

Kristina

Natürlich ging dieser Zustand nicht spurlos an Kristinas Gewissen vorbei. Auch sie nahm sich irgendwann vor abzunehmen, wählte aber zunächst den radikalsten und ungesündesten Weg: Nämlich tagelang gar nichts zu essen, bis der Heißhunger eintrat und sich der Körper mit Mangelerscheinungen meldete und sie dazu brachte, ihr Abnehmvorhaben aufzugeben. Dann fing sie wieder an, tage- oder sogar wochenlang alles in sich „hineinzustopfen“, wobei sie täglich zwischen 2500 und 3000 kcal zu sich nahm. Während dieser „Fresstage“ beruhigte sie sich mit dem Gedanken, in der kommenden Woche doch wieder zu hungern und nur für diesen Moment alles essen zu dürfen. Und so ging das immer weiter, ein ewiger Kreislauf zwischen extremen Hungerphasen und sehr langen Essanfällen. Da blieb der Jojo-Effekt nicht aus. Letztendlich trieb Kristina ihr Gewicht auf 71 kg. Körperlich musste sie dadurch mit Knieproblemen leben. Als ihr dann eines Morgens allerdings auch noch die Lieblingshose riss, entschied sie sich, grundsätzlich etwas ändern zu müssen: „Das gab mir den Rest. Ich wollte so nicht mehr weiterleben.“

Ich genieße mein Leben ohne zu hungern

Kristina forschte im Netz und stieß 2014 auf Fddb. „Was mir gefiel und immer noch gefällt, dass man genau weiß, wieviel man an Fett, Carbs und Eiweiß zu sich nimmt. Man hat einen genauen Überblick. Genauso auch die sportliche Aktivität, welche ich ebenfalls eintragen kann. Ohne Fddb wusste ich gar nicht, wieviel ich eigentlich aß. Ich bin mega zufrieden und froh, dass ich Fddb für mich entdeckt habe“. Das kostenlose Ernährungstagebuch mit über 250.000 Produkten sowie der Diätbericht motivierten Kristina, auf ihre Ernährung zu achten und genau zu protokollieren, was sie zu sich nahm und wann sie aufhören musste. Kristina lernte, ihre Ernährung zu planen und sich daran zu halten. Heute kocht sie vor und achtet darauf, dass ihr Körper alle Nährstoffe bekommt, die er braucht. „Ich esse so, dass es mir gut geht und ich mich gesund fühle“. Beispielsweise stehen morgens Haferflocken mit Obst, mittags Buchweizen mit Salat und Hähnchen und abends Salat mit Rinderhack auf Kristinas Speiseplan. Als Zwischensnacks dienen Obst, Gemüse oder Smoothies. Kristina ernährt sich sehr oft „Low Carb“, nimmt also vergleichsweise wenige Kohlenhydrate zu sich. „Aber ich mag es nicht, mich dauerhaft festzulegen. Man möchte ja als Mensch dennoch Freude am Leben haben. Es gibt auch Tage, an denen ich esse, was ich will.“ Diese Tage plant Kristina mittlerweile ebenfalls ein, zum Beispiel an Wochenenden, wenn sie mit Freunden gemeinsam essen geht.

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Kristina arbeitet tagsüber im Büro. Das bedeutet viel Sitzen und wenig Bewegung. „Ich rollte sogar mit dem Bürostuhl zum Drucker“. Als sportlichen Ausgleich geht sie drei bis vier Mal in der Woche ins Fitnessstudio, joggt oder macht auch mal zu Hause ein Workout. Mittlerweile gibt es viele kostenlose Workout-Videos auf bekannten Videoplattformen, die sich hervorragend für das Schwitzen zu Hause eignen.

Durch die Ernährungsumstellung, die Protokollierung der Ernährung mit Fddb und ein Gros an Sport konnte Kristina ca. 15 kg verlieren. Sie hat ihr Zielgewicht von 56/57 kg erreicht und ist glücklich damit, was die Fotos auch eindeutig zeigen. Anderen Abnehmwilligen gibt sie den Ratschlag mit auf den Weg, immer an sich zu glauben und nicht so schnell aufzugeben, auch wenn der Weg steinig sein kann: „Sollte man an dem Punkt sein, an dem man alles hinschmeißt und das Gefühl bekommen, ach, das wird doch eh nichts, und man fängt wieder an zu essen wie verrückt:  zusammenreißen, sich neu motivieren. Mir haben Videos und Bilder von anderen Sportlern geholfen, wenn ich mal deprimiert war. Oder Personen, welche früher ebenfalls sehr dick waren. Jeder kann das, man muss es nur wollen. Es wird keiner zu einem hingehen und einem helfen. Man sollte es selbst in die Hand nehmen. Jeder Tag ist ein neuer Tag. Man kann jeden Tag neu anfangen, sich sammeln, sich neu motivieren, sich Ziele setzen und ganz wichtig: positiv eingestellt sein, glücklich.“ Danke Kristina für diese motivierenden Worte.

Wir freuen uns sehr für dich, dass du es geschafft hast und wir einen Teil zu deinem Erfolg beitragen konnten. Wenn auch ihr eine Fddb-Erfolgsgeschichte zu erzählen habt, schreibt uns einfach an erfolg @fddb.info! Als Dank für jede veröffentlichte Geschichte schenken wir euch eine Premium-Mitgliedschaft bei Fddb.

Wir sind gespannt auf eure Zuschriften!
Euer Fddb Team

Women’s Health macht Deinen Bauch fit für den Sommer

Starte mit einem flachen Bauch in den Sommer und mach mit bei der User-Challenge von WomensHealth.de „Projekt Sexy Bauch 2016“. Das Trainingsprogramm dauert 8 Wochen, funktioniert ohne Fitnessstudio oder zusätzliches Equipment und bringt dich auf gesunde Weise zu dem Körper, den du schon immer haben wolltest.

So funktioniert Projekt Sexy Bauch

Logo der AktionZunächst einmal meldest Du Dich kostenlos und unverbindlich mit einem Vorher-Bild von Dir mit aktueller Women’s-Health-Ausgabe in der Hand auf WomensHealth.de/sexybauch an. Gleichzeitig registrierst Du Dich für das Info-Mailing, das Dich täglich motiviert und Dich mit Infos zu Deinen Trainingseinheiten sowie mit leckeren Rezepten versorgt.

Am 9. Mai fällt dann der Startschuss für die 8-wöchige Trainingsphase von Projekt Sexy Bauch. Dabei wirst Du natürlich kräftig unterstützt, um am Ball zu bleiben: Ein detaillierter Trainingsplan zeigt Dir, wie Du Deinen Bauch ganz ohne Fitnessgeräte in Bestform bringst. Fast noch wichtiger für einen sexy Bauch als das richtige Training ist die richtige Ernährung. Deshalb bietet WomensHealth.de zusätzlich einen Ernährungsplan mit Fleisch und Fisch sowie eine vegetarischen Variante an.

Am Ende der 8 Wochen machst Du ein Foto von Dir und Deinem neuen, schlanken Bauch und sendest es an WomensHealth.de. Erst dann wirst Du in die Vorher-nachher-Galerie aufgenommen, in der alle Teilnehmerinnen ihre Trainingserfolge präsentieren und sich dem Online-Voting der Userinnen stellen. Anschließend lobt die Jury die Siegerin mit dem beeindruckendsten Ergebnis aus. Die Gewinnerin darf sich nicht nur über ein tolles, neues Bauchgefühl freuen, sondern wird Fitness Model bei McFIT MODELS.

Tipp: Die App zu Projekt Sexy Bauch

Die App enthält einen abwechslungsreichen Trainingsplan, der Dir zeigt, wie Du Deinen Bauch ganz ohne Fitnessgeräte in Form bringst. Dadurch kannst Du trainieren, wo und wann Du willst. Alle Übungen werden detailliert in Wort und Bild erklärt. Zudem gibt es passenden einen Ernährungsplan – auch für Vegetarierinnen!  Jetzt die App für 7,99 Euro downloaden und zu einem flachen, muskulösen Bauch durchstarten!

100 kcal Guide: Süßwaren

Manchmal muss es einfach sein: ein kleiner, zuckerhaltiger Snack für Zwischendurch. Hier ein kleiner Überblick über die beliebtesten Süßigkeiten der Fddb’ler und wieviele davon 100 kcal aufweisen.

100 kcal Guide Süßwaren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Uff! 100 kcal sind schnell gefuttert. Und wer bitte hört denn nach zwei leckeren Oreos schon auf?

Die gute Nachricht ist: 100 kcal sind fast genauso schnell wieder abtrainiert. Wer also auf Schokolade und Co. nicht verzichten mag, legt einfach eine extra Runde Rasenmähen oder Bauchtanz ein.

Um 100 kcal abzutrainieren* musst du:

10 min Seilspringen

54 min Auto fahren

26 min Treppen steigen

23 min Badminton

18 min Wandern

43 min Yoga

11 min Spinning

18 min Aerobic

19 min Rasen mähen

10 min Boxen

38 min Billard

14 min Push Ups

14 min Inline Skating

13 min Hula Hoop

25 min Bauchtanz

*Bei einer Person mit 65 kg

Erfolgsgeschichte des Monats April: Wolfgang

Die Erfolgsgeschichte im April dreht sich ganz um den 59-jährigen Wolfgang, der unter anderem mit Hilfe von Fddb stolze 50 kg abnehmen konnte. Aber er ist noch immer nicht am Ziel, wie er selbst sagt.

Seit seiner Schulzeit schon war der Nordrhein-Westfale übergewichtig. Damals kamen zu Hause große Portionen auf den Teller, die aufgegessen werden mussten. Lebensmittel wurden in den 60er Jahren nicht einfach weggeschmissen. Auch mit dem damaligen Maß an fettreichen Portionen wurde eher unwissend umgegangen. „Ein Beispiel: Kam die Butter zu kalt aus dem Kühlschrank und konnte nicht gestrichen werden, wurde die eben in Scheiben auf das Brot gelegt und der Belag dick oben auf. Wenn dann meine Eltern mit Diäten bei mir angefangen haben, habe ich mein Taschengeld in Bäckereien gelassen. Hungern wollte ich ja auch nicht“, so Wolfgang.

Einen Antrieb abzunehmen gab es für Wolfgang als Jugendlicher nicht, da er das große Glück hatte, sich mit allen Mitschülern gut zu verstehen und wegen seines Gewichts nie gemobbt oder verurteilt wurde. Mit 16 Jahren wog Wolfgang bereits immense 114 kg, was in seinem Alter einem BMI von über 37 entsprach. Nicht einmal die Freundin und heutige Frau hat das extreme Übergewicht gestört. Und auch später im Berufsleben ging er mittags mit den Kollegen in Fast Food Läden oder Restaurants essen und aß am Abend noch einmal eine große warme Mahlzeit. „Während andere Wegbeschreibungen anhand von Straßennamen gegeben haben, konnte ich Wegbeschreibungen mit Hilfe von Bäckereien geben: An der Bäckerei, dort gibt’s den besten Käsekuchen, musst du links, dann weiter zur nächsten, dort gibt’s die besten Mandelhörnchen… usw.“, beschreibt Wolfgang seine Vergangenheit. Die energiereichen Essgewohnheiten hatten sich über die Jahre eingebrannt, doch die Konsequenzen ließen nicht mehr lange auf sich warten.

wolfgang

In den 80er Jahren startete Wolfgang unter ärztlicher Aufsicht seinen ersten Abnehmversuch. Ohne Sport ersetzte er mittels eines Pulvers seine Mahlzeiten. Diese Nulldiät verschaffte ihm zwar zunächst 30 kg Erleichterung. Ein halbes Jahr später jedoch waren bereits 35 kg wieder drauf. Völlig gefrustet begann Wolfgang einen nächsten Anlauf, Gewicht zu verlieren. Mit einer Zeitschriften-Diät, die es übrigens auch heute noch gibt, scheiterte Wolfgang leider ein weiteres Mal. Er verfiel bald wieder in die völlig eingefleischten Essensmuster mit großen Portionen zum Mittag und am Abend. Das Frühstück fiel dabei eher karg aus.

Es kam, wie es kommen musste. Mit 147,5 kg wurde Wolfgang im April 2013 zu einem mehrwöchigen Aufenthalt in eine Reha-Klinik einquartiert. Ein schlimmer Bandscheibenvorfall, Diabetes II und Bluthochdruck sind die buchstäblich schwerwiegenden Folgen aus der langen Zeit des Übergewichts. In der Klinik ging Wolfgang zur Ernährungsberatung. Dort wurde ihm vermittelt, dass er auch mit nur 60 Gramm Fett pro Tag und gesunder Kost satt werden und dabei trotzdem Gewicht verlieren könne. Unter professioneller Anleitung, ohne Verbote und mit Sport nahm Wolfgang innerhalb von 3 Wochen 10 kg Körpergewicht ab. Ein toller Erfolg für ihn. „Allerdings habe ich den Fehler gemacht hochzurechnen und gedacht, noch ein halbes Jahr und du hast 50 kg weg – weit gefehlt“.

Nach dem Reha-Aufenthalt recherchierte Wolfgang online nach einem geeigneten Abnehmprogramm und stieß dabei auf Fddb. „Schnell habe ich die Vorteile dieses Programms erkannt, vor allem mit der Premium-Mitgliedschaft, in der meine Rezepte und Ess-Dokumentationen dauerhaft gespeichert werden“, erzählt er. Mit Fddb konnte Wolfgang beim Naschen das Maß halten und seinen Energieverbrauch durch Sport sowie die Energiezufuhr durch Nahrung dokumentieren. Die Kilos purzelten plötzlich, dennoch stagnierte irgendwann das Gewicht: „Gerade im letzten halben Jahr musste ich die Zähne zusammenbeißen und durchhalten – ich war echt frustriert, dass das Gewicht partout nicht fallen wollte, sondern, im Gegenteil, sogar nach oben ausgerissen ist“, erzählt Wolfgang heute. Seine Motivation behält er dennoch: „Ich kann jedem nur raten, in dem Fall nicht die Flinte ins Korn zu werfen, sondern sein Programm stur durchzuhalten – es fällt auch wieder, ganz automatisch, wie auch an meiner Kurve zu sehen ist. Trotz ernährungsbedingten Ausreißern wie Weihnachten oder Ostern. Man nimmt ja auch nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Und gerade die grafische Darstellung des Gewichtsverlaufes bei Fddb motiviert mich jeden Tag aufs Neue.“

wolfgang kurve

Von den 147,5 kg sind heute nur noch 97 kg übrig. Wolfgang konnte bisher rund 50 kg abnehmen. Durch gesünderes Essen und 8 bis 10 Stunden Sport pro Woche, wie Fahrradfahren, Joggen und Reha-Fitness, kommt Wolfgang seinem Ziel von 92 bis 93 kg immer näher. Denn dann liegt er im Idealbereich und hat es endlich geschafft! Auch neue Leidenschaften wie Schneeschuhtouren, Hüttenwanderungen und Klettersteiggehen hat Wolfgang mit der Zeit für sich entdeckt: „Ohne sportliche Betätigung geht’s nicht! Je leichter man wird, umso mehr macht Sport auch Spaß. Jeder Übergewichtige, der sich einredet, sich in seinem Körper wohl zu fühlen, macht sich selbst was vor – das habe ich auch Jahrzehnte getan. Ich habe eine komplett neue Lebensqualität“. Die Gewichtskurve spricht Bände! Wolfgangs Blutdruckprobleme sind passé, alle Blutwerte sind im Normalbereich. Nur die Bandscheibe zwackt manchmal noch. Aber das wird hoffentlich auch bald überstanden sein.

Wir sind sehr stolz auf dich, Wolfgang, und wünschen dir für die letzten paar Kilos ganz viel Erfolg!

Habt auch ihr Lust, eure Fddb-Erfolgsgeschichte mit uns und unseren Lesern zu teilen? Schreibt einfach eine Nachricht an erfolg@fddb.info! Jede veröffentlichte Geschichte wird mit einer kostenlosen Premium-Mitgliedschaft bei Fddb belohnt! Wir freuen uns auf eure Erfolge!

Euer Fddb-Team 🙂

Erfolgsgeschichte des Monats März: Merle

Was für eine Veränderung! Unsere Märzkandidatin für die monatliche Fddb-Erfolgsgeschichte heißt Merle und hat knapp 30 kg bei einer Größe von 1,55 m abgenommen. Während die Waage 2012 noch 84 kg anzeigte, steht sie aktuell bei 56 kg. Gratulation!

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Fotos: Privat

Die 24-jährige Merle liebte es, vor ihrer Veränderung abends zu naschen, zwischendurch immer mal wieder leckere, aber ungesunde Snacks zu essen und auswärts zu schlemmen. In der Schule holte sie sich trotz ihres Pausenbrotes oftmals noch ein belegtes Baguette und als sie mit ihrem damaligen Freund zusammenkam, waren große, warme Portionen am Abend Normalität. So ergab sich dann im Jahr 2012 ein Gewicht von 84 kg, mit dem sich Merle einfach nicht mehr wohl fühlte. Sie war unglücklich, wenn sie sich im Spiegel sah, und entschied, dass sich schleunigst etwas ändern muss. Sie stellte ihre Ernährung um. Mehr Obst und Gemüse standen nun auf ihrem Speiseplan, dafür gab es weniger ungesunde und fettige Produkte und Gerichte. Sehr viel Unterstützung erhielt Merle von ihren Eltern, mit denen sie einen Deal aushandelte: Mit jedem abgenommen Kilogramm bekam sie 5 Euro Belohnung. Obwohl der Weg schwer war und sie nur mühsam die ersten 5 kg verlor, blieb sie eisern und diszipliniert. 2013 zeigte ihre beste Freundin ihr Fddb. Zu dieser Zeit wog Merle bereits 74 kg. Es brauchte seine Zeit, bis sich Merle daran gewöhnte, ihr Essverhalten genau zu dokumentieren und alle Lebensmittel abzuwiegen, aber die von vielen Fddb’lern eingehaltene 80 %-Regel half auch Merle, dass weitere Kilos purzelten.

Mit der Ernährungsumstellung begann Merle auch mit sportlichen Aktivitäten. Sie fuhr gern und viel Inliner und Fahrrad. Zudem machte sie zuhause Situps und Bauch-Beine-Po-Übungen. „Heute ernähre ich mich sehr viel von Gemüse, Putenfleisch und anderen gesunden Produkten. Ich trinke viel Wasser und zuckerfreie Getränke, esse aber trotzdem auch oft Brötchen und Brot. Und wenn ich mittags mal eine Pizza esse, dann gibt es abends nur noch einen kleinen Salat. Ich verbiete mir eigentlich gar nichts, sondern beachte einfach nur, dass ich nicht über meine 80 % komme. Und einmal in der Woche lege ich dann auch einen ‚Cheatday‘ ein“, so Merle über ihre aktuelle Ernährungsweise. Einmal pro Woche geht sie schwimmen und führt weiterhin jeden zweiten Tag ihre Fitnessübungen zuhause durch. Mit dem nahenden Frühling möchte Merle wieder viel Fahrrad und Inliner fahren. Heute wiegt Merle 56 kg. Ihr Ziel ist es, noch weitere 3 – 4 kg abzunehmen und ihr Gewicht dann zu halten.

Was Euch Merle noch mit auf den Weg geben möchte:
„Man sollte niemals hungrig ins Bett gehen. Und seinem Körper nichts verbieten. Wenn man seine 80 % einhält und in der Woche öfters mal Sport macht, funktioniert das Abnehmen langsam und gesund von ganz allein. Gebt niemals auf, denn nichts schmeckt so gut wie schlank aussehen!“

Liebe Merle, wir sind begeistert von Deinem Willen und Deiner Motivation. Die restlichen Kilos wirst Du auf jeden Fall auch noch schaffen, da sind wir uns sicher. Hut ab vor Deiner Leistung, die sicher wieder viele Leser motivieren wird.
Könnt auch Ihr uns von einer tollen Geschichte zum Thema Abnehmen berichten? Dann schreibt uns an erfolg@fddb.info. Jede auf Fddb veröffentlichte Geschichte belohnen wir mit einer Premium-Mitgliedschaft bei Fddb. Also, mitmachen lohnt sich! Viele Grüße von Eurem Fddb-Team

Detox: Raus mit der Sauerei

Was heißt Detox?

„Detox“ ist ein Trendbegriff aus den USA, der zu jedem Jahresanfang neue Wellen schlägt und letztendlich nichts anderes bedeutet, als den Körper zu entschlacken. Im Grunde ist es Heilfasten per Kräutertee, frischen, selbstgemachten Smoothies und basischen Lebensmitteln, wie Obst und Gemüse sowie Pseudogetreide wie Quinoa.

Wie funktioniert Detox?

Die Wirkung von Detoxkuren ist umstritten und nicht eindeutig nachgewiesen. Befürworter meinen, eine Detoxkur bringe das körperliche Gleichgewicht wieder in den richtigen Säure-Basen-Haushalt. Viele Nahrungsmittel sollen Substanzen beinhalten, die der Körper zu Säuren verstoffwechselt. Wenn diese Nahrungsmittelgruppe überwiegt, man beispielsweise ständig Milchprodukte, Fleisch, Fast Food oder viel Kaffee zu sich nimmt, dafür aber wenig Wasser, Obst und Gemüse, übersäuere der Körper auf Dauer. Normalerweise hält sich der Körper durch die Aufnahme basischer Lebensmittel von selbst im Gleichgewicht. Doch ohne basische Lebensmittel kann die überwiegende Menge an gebildeten Säuren irgendwann nicht mehr abtransportiert, also verstoffwechselt, werden. Anfallende Stoffwechselprodukte können zu Giften werden, die die Blutbahn erreichen. Das Resultat ist Energielosigkeit, Unkonzentriertheit, Gereiztheit und oft sind wir in der Verdauung blockiert. Die Übersäuerung wird auch für Kopfschmerzen, ein sich verschlechterndes Hautbild und chronische Erkrankungen wie Nasennebenhöhlenentzündung verantwortlich gemacht.

Beim Detoxen werden säurebildende Nahrungs- und Genussmittel für Tage oder Wochen vermieden. Dazu gehören Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten, Kaffee, Milchprodukte, Wurst und Fleisch, Convenience Food, Fast Food und zuckerhaltige Getränke wie Cola, Limo etc.

Dieser Verzicht soll den Körper reinigen sowie eine gewisse mentale Leichtigkeit bringen. Detoxkuren sollen somit von altem Ballast befreien, so dass man sich nach einigen Tagen bereits frischer, konzentrierter, ausgeruhter und energiegeladener fühlt. Besonders nach den Weihnachtsfeiertagen, der Silvestersause und dem Jahresanfangsstress, der uns alle mal begleitet, ist ein bisschen mehr Leichtigkeit sehr willkommen.

Eine tolle Übersicht über basische und säurebildende Lebensmittel findet ihr auf den Seiten vom Zentrum der Gesundheit: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/saure-basische-lebensmittel-3.pdf

Da nahezu alle Naturprodukte basisch sind, kann man hier so gut wie nichts falsch machen. Wichtig ist, Bio-Lebensmittel zu verwenden, da sie sehr wenige bis gar keine Giftstoffe aus den jeweiligen Anbauprozessen enthalten. Außerdem ist es wichtig, über den Tag viel zu trinken, da der Körper zur Verdauung fester Nahrung sehr viel Energie verwendet. Fällt dieser Aufwand weg, wird die Energie auf den Abbau von Giftstoffen gelenkt. Das kann anfangs zu Launenhaftigkeit, Müdigkeit und Kopfschmerzen führen, nach einigen Tagen sollte sich der körperliche Allgemeinzustand jedoch enorm verbessern.

Wie ihr eure Detox-Tage gestaltet, ist euch überlassen. Im Netz gibt es viele gesunde Rezepte für Smoothies, Suppen oder Gemüsepfannen. Auch unter den Fddb-Nutzern gibt es tolle Rezeptideen für entschlackende Detoxkuren. Unsere liebsten Smoothie- und Suppenrezepte haben wir hier einmal für euch zusammengestellt:

 

 

Beeren-Smoothie

100 g Himbeeren
100 g Blaubeeren
100 g Johannisbeeren
100 g Erdbeeren
200 ml Wasser
Wasser und Beeren (ohne Strunk und Grün) für 30 Sekunden in den Mixer und genießen.

Grüner Smoothie

1 Hand voll Babyspinat
1 Apfel, entkernt, geviertelt
1 Kiwi, geschält
1 Teelöffel Weizengraspulver
200 ml Wasser
Alles für 30 Sekunden im Mixer pürieren.

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Kürbissuppe

1 kleinen Hokkaidokürbis
2 Teelöffel Gemüsebrühe
Korianderkraut oder frischer Koriander
Ingwerpulver oder frischer Ingwer
200 ml Wasser

Den Hokkaidokürbis entstielen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und garen, bis der Kürbis weich ist. Die Kürbisstücke in den Mixer geben, 2 Teelöffel Gemüsebrühe hinzufügen, 2 Teelöffel Korianderkraut (oder besser: frischen Koriander) und eine Messerspitze Ingwerpulver oder frischen Ingwer hinzufügen. 200 ml Wasser dazugeben und alles im Mixer auf höchster Stufe mindestens 1 Minute mixen. Die Suppe wird schön fluffig. Wer sie zu dick findet, sollte mehr Wasser verwenden. Da der Kürbis vorgegart ist, muss die Suppe nicht mehr erhitzt werden.

Cremige Brokkolisuppe

1 Brokkoli
2 Teelöffel Gemüsebrühe
1 Teelöffel Weizengraspulver
1 Esslöffel Mandelmus
Optional: Koriander
200 ml Wasser

Den Brokkoli entstrunken, in Röschen teilen und diese für 5 Minuten kochen. Das Wasser abgießen und die Röschen in den Mixer geben. 2 Teelöffel Gemüsebrühe, 1 Teelöffel Weizengraspulver, 200 ml Wasser und 1 Esslöffel Mandelmus (pur, ohne Zucker) hinzufügen und im Mixer mindestens 1 Minute auf höchster Stufe cremig pürieren. Wer mag, kann nachwürzen. Die Suppe wird popelgrün, schmeckt aber herrlich und sättigt gut.

Alle hier aufgeführten Lebensmittel sind basisch. Die Gemüsebrühe sollte hefe- und zuckerfrei sein. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Habt ihr auch schon Detoxkuren eingelegt und sogar abgenommen, euch frischer und wohler gefühlt und wieder mehr Energie gehabt? Wir freuen uns auf eure Erfahrungen!

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