Archive for Author Jane Zels

Gesundes und glückliches neues Jahr!

happy new year banane

Foto: Fddb

Ein gesundes neues Jahr wünschen wir Euch allen! Wir hoffen, Ihr seid gut reingerutscht und habt tolle Feiertage gehabt! 🙂
Wusstet Ihr, dass Fddb 2015 bereits 237.000 Lebensmittel in der Datenbank hatte? Dass jeder Fddb-Nutzer im Durchschnitt 5,2 kg abgenommen hat in den letzten 12 Monaten? Oder dass wir mehr als 200.000 neue Nutzer im Jahr 2015 verzeichnen konnten und alle Fddb’ler insgesamt 3.000 Tonnen (!) an Gewicht verloren haben? Das sind ca. 500 Elefanten! Eure meist genutzte Aktivität 2015: Spazierengehen. Und das beliebteste Lebensmittel im letzten Jahr war die Banane! Wir freuen uns auf die kommende Fddb-Zeit mit Euch und unterstützen Euch gern bei Euren Ernährungsvorsätzen für 2016!


An alle Fddb-Neulinge:

Ein Herzliches Willkommen! Bei Fragen könnt Ihr gern in unsere Häufig gestellten Fragen schauen. In unserem Lexikon findet Ihr zudem viele hilfreiche Infos zu Ernährungsfragen, wie Vitamine, Mineralstoffe und Co. Auch die Fddb-Community hilft Euch bei Fragen gern weiter, hier könnt Ihr eine Frage stellen.

Auch auf unserem Fddb-Blog informieren wir Euch regelmäßig über interessante Fakten zu Lebensmitteln, Ernährung und Fitness und stellen Euch tolle Erfolgsgeschichten vor.

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Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg!
Euer Team von Fddb

Weihnachtliche Naschereien: Fddb testet Lebkuchen

Wer liebt ihn nicht? Den Duft und Geschmack von leckerem Weihnachtsgebäck? Natürlich kann sich auch das Fddb-Team den Winternaschereien nicht entziehen, denn wir finden, Plätzchen, Zimtsterne, Lebkuchen und Co. gehören einfach zur Weihnachtszeit dazu – in Maßen natürlich. Und da es eine so große Auswahl gibt, haben wir einmal verschiedene Sorten von Lebkuchen einem Geschmackstest unterzogen. Darunter gab es sowohl vegane als auch „normale“ Lebkuchen. Getestet haben wir die veganen Leckereien der Firma Linea Natura aus dem veganen Online Shop kokku-online.de und die noch handgefertigten Elisen-Lebkuchen der Lebküchnerei Düll aus Nürnberg.

_MG_0659       Düll gesamt

Vegane Bio-Lebkuchen von Linea Natura

_MG_0669Vier verschiedene Lebkuchensorten haben wir von Linea Natura getestet mit dem Gesamturteil: Sehr Lecker! Den Anfang machten die Pfeffernüsse, welche glasierte, kleine, rundliche Lebkuchen sind. Sie waren schön fluffig und hatten den typischen Pfeffernussgeschmack. Leider konnte man anhand der Zutatenliste nicht einsehen, welche Gewürze genau verwendet wurden. Man muss sich mit der allgemeinen Bezeichnung „Gewürze aus ökologischem Landbau“ zufrieden geben. Diese Angabe fanden wir übrigens bei allen von uns getesteten Produkten von Linea Natura. Die 125 g-Tüte bekommt man für 2,49 EUR. Wir vergeben 10 von 10 Punkten!
Herzen mit FüllungWeiter ging es mit den veganen und extraweichen Schoko Lebkuchen. Mmmhhh, diese waren ebenso herrlich! Sie machten ihrem Produktnamen alle Ehre und waren wirklich wunderbar weich und luftig. Die Zartbitterschokolade war super und wir persönlich bevorzugen diese auch gegenüber der Vollmilchschokolade bei Weihnachtslebkuchen. 2,89 EUR legt man hier für ein 125 g-Tütchen auf den Tisch, aber dieses Geld ist auf jeden Fall sehr gut investiert. Wieder verteilen wir leckere 10 Punkte.
HerzenAuch die Lebkuchenherzen mit Kirschfüllung waren ein Traum. Die Kirschfüllung gab den Lebkuchen einen feinen fruchtigen, aber nicht zu süßen, Touch. Mit 2,89 EUR seid auch Ihr dabei! Natürlich vergeben wir erneut fantastische 10 Punkte.
Das letzte von uns getestete Produkt von Linea Natura waren die veganen Herzen, Sterne, Brezeln für 4,39 EUR pro 200g-Packung. Das Dreiergespann gab es mit einer leckeren Zuckerglasur und mit Zartbitterschokolade überzogen. Die Zutaten bei der Schokoversion sind genau die gleichen wie bei den Schoko Lebkuchen, nur dass der Anteil der Zartbitterschokolade bei beiden Sorten etwas variiert (20 % und 30 %). Leider fehlten in der Packung komplett die Sterne, was aber dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tat. Schlussfolgerung: 10 von 10 Punkten!
Herzen Sterne BrezelnAlle Leckereien von Linea Natura schmeckten einfach nur toll. Man hat nicht heraus geschmeckt, dass die Bio-Lebkuchen lediglich mit veganen Zutaten hergestellt werden. Sie waren alle sehr fluffig und die Weihnachtsgewürze waren wunderbar aufeinander abgestimmt. Zudem waren sie nicht zu süß, was bei vielen Lebkuchen leider der Fall ist. Mit diesen Leckereien kann das Weihnachtsfest einfach nur super werden! 🙂

Elisen-Lebkuchen der Lebküchnerei Düll

Auch originale Nürnberger, handgemachte Elisen-Lebkuchen haben wir probiert, und zwar verschiedene Sorten der traditionellen Bäckerei und Lebküchnerei der Firma Düll. Gleich zu Beginn fiel uns auf: Die sind ja riesig und richtig schwer!
1nerZum Einen durften wir den einzeln verpackten Elisenlebkuchen mit Vollmilchschokolade kulinarisch unter die Lupe nehmen.
Laut Webseite wiegt der Lebkuchen stolze 100 g und auf der Unterseite befand sich eine dünne Oblate. Allein der tolle, zimtige Duft betörte uns. Und dann, wow, was für ein Geschmackserlebnis! Die Weihnachtsgewürzmischung schmeckte richtig toll und intensiv. Der Teig war sehr mächtig und schwer, fast schon wie ein Brownie oder Kuchen. Besonders die klein gehackten Nüsse haben dem Lebkuchen eine kernige Note verliehen. Für diesen einzelnen Elisen bezahlt man 2,80 EUR. Wir waren sehr zufrieden und vergeben erneut ganze 10 Punkte.

3er packBereits leicht gesättigt, nahmen wir uns die Packung mit 3 verschiedenen Elisen-Lebkuchen vor. Enthalten waren 3 Lebkuchen mit jeweils unterschiedlichen Glasuren, nämlich mit Zuckerglasur, Zartbitterschokolade sowie eine naturbelassene Variante mit vier großen Mandeln oben drauf. Auch hier waren wir wieder begeistert und geben gerne 10 von 10 Punkten. Die Dreiertüte kostet 6,35 EUR. Da das Grundrezept für die Elisen-Lebkuchen immer das gleiche ist und nur die Glasuren variieren, wollen wir hier gar nicht viele weitere Worte verlieren, außer lecker, lecker, lecker.
5er gespannZum Schluss genossen wir noch ein Päckchen mit 5 gemischten Lebkuchen mit Zuckerglasur und dunkler Schokolade im Wert von 10,20 EUR. Jeder einzelne Elisen-Lebkuchen der Firma Düll wird noch immer von Hand gefertigt und täglich frisch verkauft oder verschickt. Das Unternehmen verwendet für ihre Elisen-Lebkuchen Qualitätsschokolade aus Belgien, frische Byzantinische Königsnüsse, ganze kandierte Orangen und Zedratfrüchte sowie frischen Honig. Die Gewürzmischung bleibt allerdings ein Geheimnis… Der Preis schwankt bei den von uns getesteten Elisen pro Kilogramm zwischen 20,40 EUR und 28 EUR. Auf den Verpackungen waren leider keine Angaben zu den Zutaten und Nährwerten vorzufinden. Ein Blick auf die Webseite hat zumindest die Inhaltsstoffe der Lebkuchen zutage gebracht, doch Nährwerte waren auch dort nicht einsehbar, was wir von Fddb etwas schade finden. Vielleicht liegen diese ja zumindest in den Verkaufsstellen aus. Die Preise für die Düll-Lebkuchen sind schon ordentlich, aber für die handgemachten, liebevoll und immer frisch gebackenen Elisen, die zudem wirklich groß und sehr sättigend sind, kann man gern mal einen Taler mehr ausgeben.

Unser Lebkuchen-Fazit

Wir wurden nicht enttäuscht und waren vollends begeistert von diesem weihnachtlichen Test. Lebkuchen sind einfach ein Klassiker zur Adventszeit und dürfen einfach nicht fehlen bei den Leckereien. Alle Lebkuchen haben uns hervorragend geschmeckt, obwohl die Sorten von Linea Natura und Düll sehr unterschiedlich waren. Die veganen Lebkuchen von Linea Natura waren toll fluffig, locker, klein und ganz schnell wegschnabuliert. Die Elisen-Lebkuchen von Düll waren dagegen besonders groß, mächtig, nussig, sehr intensiv schmeckend und schnell sättigend. Wir können von allen nicht genug bekommen! 🙂

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos vom Online-Shop Kokku.de und der Bäckerei Düll zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolgsgeschichte des Monats Dezember: Hans-Jürgen

Die letzte Fddb-Erfolgsgeschichte, die wir Euch in diesem Jahr vorstellen, kommt von Hans-Jürgen, der weniger durch das Purzeln von Kilos, sondern eher durch das Zulegen von Muskelmasse beeindruckt. Im Sommer diesen Jahres hat der 43-jährige an der Men’sHealth Bigchest Challenge teilgenommen und den 3. Platz belegt. Während der Challenge vergrößerte sich sein Brustumfang von 104 auf 110 cm. Schaut hier, wie sich, besonders seine Brustmuskeln, innerhalb eines Jahres verändert haben.
HansJuergen_500 KopieFotos: Privat

Geschafft hat Hans-Jürgen dies mit eisernem Willen, einem ausgefeilten Krafttrainingsprogramm, gesunder Ernährung und dem Nutzen des Fddb-Ernährungstagebuchs. Tägliches Dokumentieren seines Essverhaltens und seiner sportlichen Aktivitäten helfen Hans-Jürgen, den Überblick über Kalorienzufuhr und -verbrauch zu behalten. Auch seinen BMI, seinen Körperfettanteil sowie seine „mageres Körpergewicht“ (engl. LBW = Lean Body Weight) kontrolliert Hans-Jürgen in regelmäßigen Abständen. Im vergangen Jahr konnte er rund 2 Kilo reine Muskelmasse aufbauen dank durchstrukturierter Sportphasen. Nach der Aufbauphase folgte die Zeit der Definition und währenddessen auch die Teilnahme bei der  Men’sHealth Bigchest Challenge. „Die Entscheidung, bei dieser Challenge mitzumachen war eher spontan, weil die Brust derzeit noch meine große Schwachstelle ist. Im Nachhinein war die Teilnahme ein sehr guter Motivator während der Definition“, so Hans-Jürgen. „Für die Phase des Aufbaus habe ich über Fddb und App FDDB Extender eine kohlenhydratreiche Kost mit ca. 2600 – 2700 kcal bevorzugt. In der anschließenden Definition habe ich den Proteinanteil auf 2,5g/kg LBW stark erhöht und die Kohlenhydrate soweit gesenkt, dass ich täglich nur 1750 kcal aufgenommen habe. Der Fettanteil lag die ganze Zeit bei ca. 0,8g/kg LBW.“ In dieser Zeit machte Hans-Jürgen 5 mal Krafttraining pro Woche à 60 Minuten und joggte zusätzlich an einem Tag für eine Stunde.

Aktuell hat Hans-Jürgen in etwa einen Körperfettanteil von 12% und befindet sich in der Erhaltungsphase. Das Sportpensum ist noch dasselbe wie oben beschrieben. Allerdings hat er die Zahl der Wiederholungen erhöht und dafür das Gewicht reduziert, um so mehr Kraftausdauer zu trainieren. Die Ernährung hat Hans-Jürgen auf 1,5 g Protein/kg LBW umgestellt und die gesamte Kalorienaufnahme auf ca. 2100 kcal angehoben.

Hier seht Ihr einmal im Überblick, wie sich sein Körpergewicht, Body Mass Index, Körperfettanteil sowie Lean Body Weight innerhalb von einem Jahr geändert haben:

September 2014: Gewicht: 72,2kg – BMI: 23,3 – KFA: 17,2% – LBW: 59,7kg
Oktober 2015: Gewicht; 68,7kg – BMI: 22,2 – KFA: 9,45% – LBW: 62,2kg

„Mit der täglichen Hilfe von FDDB ist es mir möglich, meine Kalorien über die Woche hin so genau einzuschätzen, dass ich ohne Verlust an Lebensqualität meinen Körperfettanteil jederzeit im Griff habe und so mit geringem Kalorienüberschuss ein gezieltes Muskelwachstum erreichen konnte“, fasst Hans-Jürgen seinen bisherigen Weg zusammen.

Lieber Hans-Jürgen, wir ziehen den Hut vor dieser sportlichen Leistung und wünschen Dir auf Deinem weiteren persönlichen und sportlichen Weg alles Gute und viel Erfolg! 🙂

Ihr seht, es geht bei den Erfolgsgeschichten nicht immer unbedingt um’s Abnehmen, sondern einfach um tolle sportliche und ernährungsbedingte Erfolge, die auch dank Fddb erreicht werden. Schreibt auch Ihr uns und mit etwas Glück stellen wir Eure Geschichte im nächsten Jahr vor. Und das Tolle: Es winkt eine Fddb-Premiummitgliedschaft! Also ran an die Tastatur und E-Mail schreiben an erfolg@fddb.info! Es grüßt Euch ganz herzlich das gesamte Team von Fddb.

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Dezember

Kalenderblatt Dezember rand_500Das Ende des Jahres nähert sich und viele süße Leckereien locken uns in der Vorweihnachtszeit. Doch auch im Dezember kann man an den Obst- und Gemüseständen viele gesunde und saisonale Winternaturprodukte entdecken. Nüsse, Esskastanien und Wurzelgemüse sind nur einige davon.

Rote Bete ist sehr gesund, aber leider nicht bei Jedermann beliebt. Sie strotzt nur so vor gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe, wie beispielsweise dem Betain und der Folsäure, Vitamin A, C und B sowie Mineralstoffen. Die Rüben sind gut für unseren Blutdruck, Herz und Gefäße, Leber und Galle und gilt sogar als Stimmungsaufheller. Auch die Rote-Bete-Blätter gelten als Nährstoffbombe, sogar noch mehr als die roten Rübchen selbst. Die Petersilienwurzel ist ein typisches Wintergemüse. Denn nicht nur die leuchtend grüne Petersilie, sondern auch ihre geschmackvolle Wurzel ist kulinarisch nicht zu verachten. Die der Pastinake ähnlich sehende Petersilienwurzel liefert sehr viel Vitamin C und ist eine tolle Beilage in Suppen, Soßen und Brühen. Auch eine andere Wurzel, der Meerrettich, hat im Dezember Saison. Der in Süddeutschland und Österreich auch als Kren bekannte Meerrettich ist die Wurzel eines Kreuzblütengewächses, das vor allem in Südosteuropa beheimatet ist. Jeder, der schon einmal Meerrettich selbst geschnitten hat, weiß, dass beim Zerkleinern viele sogenannte Scharfstoffe freigesetzt werden, die einem mächtig die Tränen in die Augen treiben und zum Schwitzen bringen können. Diese Stoffe sind gut bei Erkältungen und Infektionen, da sie Bakterien abtöten. Ebenfalls nicht an Schärfe zu unterschätzen ist die Chilischote, eine Unterart der Paprikapflanze und in mehreren Farben, wie rot, grün und gelb, erhältlich. Der für die Schärfe verantwortliche Stoff heißt Capsaicin und sorgt für die zahlreichen positiven Eigenschaften der scharfen Schoten. Chilis gelten unter anderem als entzündungshemmend, schmerzlindernd und immunstärkend.

Pak Choi ist eine Kohlsorte, die ihren Ursprung in Asien hat, heutzutage aber auch in den Niederlanden kultiviert wird. Er ist mit dem Chinakohl verwandt und auch unter den Namen Senfkohl bekannt, da der Kohl einen leicht senfartigen Geschmack hat. Er kann roh als Salat und in warmen Speisen, z.B. wie Spinat oder Mangold, zubereitet werden. Herrlich schmecken in der kühlen Jahreszeit Esskastanien, die auch als Maronen oder Maroni bekannt sind. Auf vielen Weihnachtsmärkten findet man sie in gerösteter Variante. Doch die kartoffelig-nussig schmeckenden Nussfrüchte eignen sich für zahlreiche Gerichte, zum Beispiel als Suppe. Zudem sind sie sehr gesund, da sie alle lebenswichtigen Nährstoffe in guter Balance enthalten. Deshalb waren Esskastanien lange Zeit sogar Grundnahrungsmittel für viele, vor allem arme, Menschen. Auch Walnüsse sind typische Wintersnacks, die uns mit vielen, gesunden Inhaltsstoffen versorgen. Zwar sind sie sehr kalorienreich und fett, aber es handelt sich hierbei um die gesunden, ungesättigten Fettsäuren, die z.B. unsere Cholesterinwerte positiv beeinflussen und unsere Gehirnleistung unterstützen.

Da der Dezember uns in Deutschland nicht wirklich mit frischem, regionalem Obst versorgen kann, stellen wir Euch zum Schluss noch zwei exotische Früchte vor. Die Kaktusfeige gehört zu den Beerenfrüchten und besticht mit ihrem leuchtend-roten Fruchtfleisch, das nicht nur sehr lecker und süß schmeckt, sondern auch noch einen prima Beitrag zu unserer Gesundheit leisten kann. Vor allem ihr hoher Anteil an Ballaststoffen und Vitamin C sowie sehr geringer Fettanteil machen die Kaktusfeige zu einer sehr empfehlenswerten Frucht. Aber auch die Zitrone ist ein wahres Multitalent. Ihr Vitamin C-Gehalt gehört mit etwa 51 mg pro 100 g zu den höchsten unter den Früchten und stärkt unser Immunsystem. Zitronen können in der Küche vielseitig eingesetzt werden und geben vielen Gerichten dank ihrer intensiven, sauren Note einen besonderen Schliff.

Erfolgsgeschichte des Monats November: Mandy

Vor gut einem Jahr, im Oktober 2014, entschied die heute 43-jährige Mandy, ihr Leben zu ändern und abzunehmen. Mit riesigem Erfolg! Von den ursprünglichen 88,7 kg sind 24 kg abgespeckt, was Mandy unendlich stolz macht, zu Recht!
Mandy KopieFotos: Privat

Bluthochdruck, Kreislaufprobleme, Allergien – das sind nur einige gesundheitliche Einschränkungen, die Mandy aufgrund ihres Übergewichts zu schaffen machten. Die 1,73m große lebenslustige Frau zog die Notbremse und wollte von nun an ihren Traum von einem gesunden und durchtrainierten Körper wahr machen. Sie änderte radikal ihre Ernährung. Bis dahin ernährte sie sich nicht grundsätzlich sehr schlecht – Fast Food und Süßigkeiten waren gar nicht Mandy’s großes Problem, sondern eher eine sehr deftige, herzhafte Küche und viel zu wenig gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Das sollte ein Ende haben. Mandy informierte sich ausführlich über gesunde Ernährung und leerte ihre Schränke mit ungesunden Produkten wie weiße Nudeln, weißer Reis und Lebensmittel mit Zusatzstoffen wie Aspartam und Glutamat. Von nun kamen viele Super Foods, wie Acai, Gojibeeren, Chiasamen und Moringa auf den Speiseplan und natürlich viel Obst und Gemüse. Weißer Reis wurde durch roten und lila Reis ersetzt, Mandy verwendete nur noch gesunde Fette und aß nun komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornbrot vorkommen, sowie gesundes Protein. Fleisch kommt mittlerweile so gut wie  gar nicht mehr auf ihren Speiseplan, Mandy ernährt sich fast nur vegetarisch, vegan und rohköstlich. Gesunde Öle, Nüsse, Pseudogetreide, selbstgebackenes Brot und selbstgemachte Brotaufstriche – Mandy zieht ihr Programm konsequent durch und vermeidet so gut es geht industriell hergestellte Lebensmittel.

1958366_847759535278302_3242765224735050464_n„Ich habe weder an Weihnachten und Ostern noch zu meinem Geburtstag oder Silvester gesündigt. Ich habe diese Sache voll durchgezogen, ohne auch nur einmal in meine alten Essgewohnheiten zurück zu fallen. Somit habe ich es geschafft, niemals einen Abnahmestillstand zu haben“, sagt Mandy stolz. So fasst Mandy die Mahlzeiten eines typischen Tages zusammen: „Morgens gibt es Magerquark mit Haferflocken, Chiasamen, Flohsamen, Acaipüree, Maulbeeren oder Gojibeeren. Zum Mittag esse ich dann zum Beispiel Bratlinge aus Gemüse mit komplexen Kohlenhydraten wie Quinoa, Buchweizen oder Hirse. Zum Abendbrot mache ich mir einen Salatteller mit Sesam oder Kürbiskernen oder einem gesunden Öl. Und das ist jetzt seit fast einem Jahr Standard.“ Zudem begann Mandy, durch eine Freundin angeregt, sich mit Heilkräutern zu beschäftigen und im Frühjahr selbst welche zu suchen und in ihr Essen zu integrieren. An den Geschmack musste sie sich erst etwas gewöhnen, aber heute sind diese Kräuter Alltag und sie möchte sie nicht mehr missen.

Doch nicht nur in ihrer Ernährungsweise vollzogen sich enorme Veränderungen. Mandy begann zudem, Sport zu treiben. Ihre Trainingseinheiten wurden mit der Zeit immer intensiver, so dass sie irgendwann sogar täglich Ausdauer- und Kraftsport machte. Monat für Monat purzelten die Pfunde, auch unter ärztlicher Beobachtung. Ihre Hausärztin checkte regelmäßig ihre Werte, die sich stetig verbesserten. Heute nimmt Mandy keine Medikamente mehr und ist super fit. Sie braucht nur noch wenig Nachtschlaf und springt morgens ausgeschlafen und voller Elan aus dem Bett. „Nach den ersten 15 Kilo kamen die Komplimente, die mich noch viel mehr powerten und die meine Motivation niemals schrumpfen ließen. Ich musste zum Glück auch mit keinem inneren Schweinehund kämpfen. Mein ganzes Leben hat sich geändert. Ich liebe dieses neue Leben und bin dankbar glücklich und endlos stolz! Geschafft habe ich das natürlich mit Fddb und den liebsten Menschen aus meiner Fddb-Gruppe“, sagt Mandy glücklich.

Hier könnt Ihr Mandy’s Weg beim Abnehmen und ihre Ernährung verfolgen.

Liebe Mandy, was Du erreicht hast und wie stark Dein Wille ist, hat uns sehr beeindruckt. Mach weiter so und lass Dich nicht von Deinen Zielen abbringen. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen Dir viel Spaß mit Deiner Premium-Mitgliedschaft bei Fddb!
Kommt auch Ihr und erzählt uns, wie bei Euch die Kilos gepurzelt sind, wir sind immer auf der Suche nach spannenden Geschichten! Schreibt uns an erfolg@fddb.info und werdet wie Mandy Kandidat/in für die Fddb-Erfolgsgeschichte des Monats!

Lebensmittel online einkaufen mit Bringmeister – Fddb macht den Test

Arbeit, Uni, Alltagsstress, oder einfach keine Lust, für den Wocheneinkauf jedes Mal in den Supermarkt zu gehen? Lange an den Kassen zu warten? Den Einkauf in die Wohnung zu schleppen? Wir kennen das Problem und sind teilweise echt genervt. Dafür muss es doch eine Lösung geben, wenn man nicht gerade den Nachbarn oder die Schwester zum Einkaufen schicken möchte. Und die gibt es auch: Lebensmittel-Lieferdienste! Mittlerweile sprießen immer mehr solcher Bringdienste aus dem Boden. Neben bekannten Supermarktketten liefern auch eigens dafür gegründete Unternehmen  Lebensmittel bequem nach Hause. Wir wollten das Ganze einmal ausprobieren und haben den Lieferdienst Bringmeister.de von Kaiser’s Tengelmann getestet.

Online Bestellung und allgemeiner Service

IMG_4755Wir haben Bringmeister.de auf Herz und Nieren geprüft und checkten zu Beginn, wie  nutzerfreundlich die Bestellung ist. Bevor man sich das Sortiment anschaut und Waren in  den Einkaufskorb legt, sollte man sein Liefergebiet und seine Postleitzahl eingeben. Leider kann der Bringmeisterservice bislang nur in Berlin und München in Anspruch genommen werden. Weitere Städte sind aber bereits in Planung. Wie im Supermarkt auch, kann man nach Herzenslust in den einzelnen Produktgruppen stöbern oder ganz gezielt nach bestimmten Artikeln suchen. Hierbei helfen u.a. die eingrenzenden Filter in der linken Spalte. So können die Produkte nach zahlreichen Kriterien, wie Bio, Angebote, glutenfrei, laktosefrei und nach bestimmten Marken filtern. Um eine umfassende Beurteilung zu gewährleisten, haben wir Lebensmittel aus verschiedenen Produktbereichen bestellt, z.B. Tiefkühlware, frisches Obst und Gemüse, zerbrechliche Eier, nicht abgepackte Hackfleisch-Wiegeware von der Bedientheke sowie zu kühlender Joghurt und Käse. Sobald der Warenkorb mit den gewünschten Produkten befüllt ist, geht man zur digitalen Kasse und entscheidet sich für eine Lieferzeit und Bezahlart.

Sortiment, Preise, Lieferzeiten und Bezahlmöglichkeiten

Wiegeware_KäseDas Online-Sortiment von Bringmeister bzw. Kaiser’s Tengelmann entspricht den lokalen Supermärkten. Von frischem Obst und Gemüse, Fleisch, Wurst und Käse von der Bedientheke, Eiern, über Tiefkühlware, Babynahrung und Getränken bis hin zu diversen Non-Food-Artikeln, ist alles dabei, was man auch in einem gut sortierten Supermarkt findet. Zu vielen Produkten gibt es weitere Infos und mehrere Fotos. Am Beispiel des Hackfleisches von der Bedientheke fanden wir einen Hinweis in der Produktbeschreibung, der nicht eindeutig war. Hinter den Angaben zur Herkunft des Fleisches gab es den Hinweis „Certificate – Ja“. Wir als Verbraucher haben uns hier gefragt, um welches Zertifikat es sich genau handelt. Hier wäre eine exaktere Kennzeichnung wünschenswert.
Bringmeister1Die Produktpreise sind identisch mit denen der Supermarktfilialen. Dafür gibt Bringmeister auch eine Garantie, ebenso für Frische und Pünktlichkeit. Der Mindestbestellwert liegt bei 30 Euro. In Berlin kann man bis zu 6 Getränkekisten ohne Aufpreis bestellen, in München fallen ab der 4. Kiste 0,50 Euro extra Gebühren an. Die Lieferkosten variieren zwischen 1 und 5 Euro, je nachdem, wann und wohin die Lieferung erfolgen soll. In unserer Testgegend ist am Freitag Abend zwischen 21 und 23 Uhr, wenn viele Leute ausgehen, die Liefergebühr mit nur 1 Euro am günstigsten. 🙂 Auch Samstags liefert Bringmeister zwischen 7 und 23 Uhr, Sonntags allerdings nicht. Das Lieferzeitfenster beträgt immer zwei Stunden. Die Bezahlmöglichkeiten sind sehr vielfältig und reichen von Paypal über Barzahlung, EC-Karte bis hin zur Rechnung und Lastschrift.

Lieferung der Ware IMG_4752_B

Wir haben uns für die Lieferzeit 10-12 Uhr an einem Mittwoch entschieden für 5 Euro Lieferkosten. Der Lieferwagen stand bereits um 9:55 Uhr vor dem Haus und Punkt 10 Uhr stiegen zwei Männer aus dem Auto, um die Waren auszuliefern. Sie brachten vier Tüten und eine Box und trugen die Waren sogar bis in die Küche. In einer Tüte war die Tiefkühlware, in zwei weiteren jeweils das Obst und Gemüse und in einer anderen die Waren des „Trockensortiments“ wie Nudeln und Tetrapaks. In der Box waren die zu kühlenden Produkte wie Hackfleisch, Eier, Joghurt und Tofu. Beide Männer waren sehr freundlich und sagten, dass alle Waren vorrätig waren. Zudem wiesen IMG_4760sie darauf hin, dass es bei der Wiegeware, wie Hackfleisch, Bananen und Süßkartoffeln, leichte Abweichungen geben kann. Alle drei abzuwiegenden Produkte waren ein klein bisschen schwerer als bestellt, dafür mussten wir dann noch einige Cent drauf zahlen. Wir bezahlten die Liefergebühr in Höhe von 5 Euro sowie die ausstehenden Cents für die Wiegeware und wurden noch gefragt, ob wir Leergut zum mitnehmen hätten. Zuguterletzt bekamen wir noch einen Gutschein in Höhe von 5 Euro für den nächsten Einkauf und eine kleine Tüte Gummibären im Bringmeister-Look geschenkt.

FlyerAls die netten Herren wieder verschwunden waren, schauten wir uns erst einmal die Produkte an. Alles frisch? Alles heil? Alles gut? Ja! Wir konnten nichts beanstanden und waren vollends zufrieden. Auf dem Lieferschein, der quasi der Kassenbon ist, waren alle Artikel noch einmal aufgelistet, aufgeteilt nach Sortimenten, sowie Kontaktmöglichkeiten im Falle von Beanstandungen. In einer Tüte waren zudem noch einige Flyer mit Angeboten sowie ein Magazin von Kaiser´s und Tengelmann namens „gute Idee“.

Unser Fazit

Wir sind begeistert von Bringmeister.de. Der Bestellvorgang war sehr angenehm, die Webseite ist übersichtlich, klar strukturiert und logisch aufgebaut. Toll finden wir, dass es neben der abgepackten Ware auch Lebensmittel von der Frischetheke gibt, die auch in einem sehr frischen Zustand bei uns ankamen. Auch der Lieferservice an sich war durchweg positiv: Nette Herren, die uns die Waren pünktlich bis in die Küchen brachten, und sogar unser Leergut mitnahmen. Die Lieferzeiten und Zeitfenster sind sehr kundenfreundlich. Für maximal 5 Euro Lieferkosten kann man entspannt auf dem Sofa seinen Einkauf tätigen; Zeit und Nerven werden nicht beansprucht. Überall auf der Webseite und auf den mitgelieferten Papieren findet sich die Kunden-Hotline, falls mal etwas nicht zufriedenstellend ist. Natürlich ist ein Einkauf im Supermarkt, wenn man nicht nur Basis-Produkte wie Butter, Milch und Mehl bestellt, etwas teurer als im Discounter. Aber wer sowieso meistens im Supermarkt einkauft, oder einfach mal den üblichen Einkaufsstress nach Feierabend oder am Wochenende vermeiden will, für den ist der Service von Bringmeister sicher eine tolle Sache. Einzig allein die Tatsache, dass Bringmeister nur in Berlin und München ausliefert, ist etwas schade. Aber weitere Städte sind ja angedacht.

Hinweis: Die Produkte wurden uns von der Firma Bringmeister.de kostenlos zur Verfügung gestellt.
Fotos und Screenshots: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im November

KALENDERBLATT November Rahmen_500Pilze, Nüsse, und viele andere Leckereien bringt uns der Monat November auf unseren bunten Speiseplan, auch wenn es draußen immer kühler und dunkler wird.

Erdnüsse und Haselnüsse liefern uns viele wertvolle Inhaltsstoffe und Energie zum Auftanken und Konzentrieren. Zudem stecken in ihnen viele Substanzen, die unserer Gesundheit gut tun. Jeden Tag eine Hand voll Nüsse soll u.a. unser Herz und unsere Arterien schützen und den Cholesterinspiegel senken. Zwar ist der Fettgehalt von Nüssen nicht gerade niedrig, doch handelt es sich meist um gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Die Erdnuss gehört botanisch gesehen nicht zu den Nüssen, sondern zu den Hülsenfrüchten. Pilze sind sehr kalorien– und fettarm, da sie zu etwa 75% aus Wasser bestehen. Sie machen lange satt, auch wenn unser Magen manchmal viel zu tun hat, um sie zu verdauen. Sehr beliebt sind unter anderem Champignons. Allein in Europa gibt es etwa 40 verschiedene Sorten. Auch der Austernseitling oder Austernpilz ist bei den Deutschen sehr beliebt und übrigens das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Austernpilze sind reich an Vitaminen der B-Gruppe und enthalten sogar Vitamin D, das sonst fast nur über das Sonnenlicht aufgenommen werden kann oder in tierischen Produkten vorkommt.

Eine wahre Vitamin-A-Bombe in der nasskalten Jahreszeit ist die Kaki, einer in Ostasien beheimateten Obstsorte, die in Deutschland vor allem von Oktober bis Dezember erhältlich ist. Eine Unterart der Kaki ist die Persimon(e). Das orangefarbene Fruchtfleisch der reifen Persimon schmeckt herrlich süß und saftig, während unreife Früchte aufgrund des hohen Tanningehaltes eher ein pelziges Gefühl im Mund hinterlassen. Heutzutage importiert der deutsche Handel seine Persimons meist aus Spanien. Eine weitere Zuchtform der Kaki ist die Sharonfrucht. Die Cranberry ist auch unter den Namen großfrüchtige Moosbeere, Kranich- oder Kranbeere bekannt. Die kleinen, dunkelroten Beeren sind mit der Heidel- und Preiselbeere verwandt und werden vor allem in Nordamerika großflächig kultiviert. Hierzulande kennt man sie vor allem in getrockneter Form, u. a. in Nussmischungen oder als süßen Snack. Die frischen, puren Cranberrys trumpfen mit einem hohen Gehalt an Vitamin A auf, sind aber in dieser Form sehr sauer und herb. Ob Cranberrys und speziell Cranberrysaft gegen Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen helfen, darüber sind sich Wissenschaftler nicht einig. Durchgeführte Studien sind leider nicht eindeutig.

In den letzten Jahren bei uns immer beliebter geworden ist die Süßkartoffel, auch Batate genannt. Christoph Columbus brachte die Knolle, die farblich sehr unterschiedlich aussehen kann, von seinen Seefahrten von Südamerika mit nach Europa. Süßkartoffeln schmecken nicht nur wunderbar und leicht süßlich, sondern sind sehr gute Nährstofflieferanten. Sie enthalten viele Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem sind sie sehr fettarm und in der Küche vielseitig einsetzbar. Einen sehr intensiven, unverwechselbaren Geschmack hat der Fenchel, ein Gemüse, das vor allem in der mediterranen Küche sehr beliebt ist. Schon früh erkannte man, dass das Gemüse den Magen-Darm-Trakt beruhigt und Erkältungsbeschwerden lindert. Allerdings ist Fenchel aufgrund seines starken Aromas nicht bei Jedermann beliebt. Auch Quitten haben im Herbst Saison. Sie ähneln äußerlich, je nach Sorte, den Birnen oder Äpfeln und sind roh nicht zum Verzehr geeignet, da sie eine sehr harte Schale und sehr festes Fruchtfleisch haben. Sie eignen sich besonders gut zur Herstellung von Marmelade, Gelee und Saft oder als Zutat von Kuchen und Desserts. Auch gesundheitlich haben die Früchte einiges zu bieten. Sie liefern z.B. viel Kalium, Eisen, Zink und Folsäure sowie viele Ballaststoffe. Die Kerne der Quitten kann man sogar trocknen und bei Halsweh wie ein Hustenbonbon lutschen. Allerdings sollte man die Kerne nicht zerbeißen, da sich sonst ein sehr bitterer Geschmack breit macht.

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Fotos: Fddb

Gesunde und trendige Lebensmittel: Die Foodist Healthy Box macht es möglich

Sich gesund und bewusst zu ernähren, liegt im Trend. Immer mehr Menschen möchten Abstand zu konventionellen Produkten aus dem Supermarkt nehmen und interessieren sich für natürliche, pure und nährstoffreiche Produkte ohne Zusatzstoffe. Die Begriffe Super Food und Raw Food schwirren immer häufiger durch die Medien. Vor allem Biomärkte und der Onlinehandel bieten bereits eine gute Auswahl dieser Produkte an. Doch welche gesunden Delikatessen werden eigentlich in anderen Ländern angeboten? Das ist oftmals gar nicht so einfach herauszufinden. Und hier setzt der Service von Foodist an. Das Hamburger Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, seine Kunden monatlich mit einer Auswahl verschiedener, hochwertiger Lebensmittel zu überraschen. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Boxen: Die Foodist Box und die Healthy Box. Da Fddb das Prinzip einer gesunden Ernährung verfolgt, haben wir die Healthy Box des Monats Oktober bestellt und waren sehr gespannt, was uns erwartet. Also machte sich ein feines, buntes, ausgefallenes Sortiment internationaler Produkte aus Europa auf den Weg zu uns nach Berlin.

Die in der Healthy Box enthaltenen Lebensmittel erfüllen immer mindestens drei der Foto 06.10.15 14 04 48folgenden Kriterien: glutenfrei, raw, vegan, frei von raffiniertem Zucker, Superfood, laktosefrei, ohne Konservierungsstoffe, ohne Zusatzstoffe, Bio und ohne Gentechnik. Beim Öffnen des Paketes entdeckten wir acht liebevoll in Holzwolle verpackte Produkte aus verschiedenen Ländern Europas, davon vier aus Großbritannien, drei aus Deutschland und eines aus Lettland. Sechs der acht Produkte waren sogar vegan. Dem Paket liegt zudem das Magazin „Healthy – Foodist Healthy Box“ bei, in dem alle in der Box enthaltenen Produkte kurz mit Foto und interessanten Fakten sowie einigen dazu passenden Rezepten vorgestellt werden. Die Healthy Box kostet, je nach Laufzeit des Vertrages, monatlich zwischen 26,90 € und 29,90 €. So, und nun geht es los mit unserem Test! 🙂

Kakao Nibsnu³ – Bio Cocoa Nibs
Die Kakao-Nibs aus rohen Kakaobohnen werden in ihrer Heimat Peru während des Herstellungsprozesses lediglich kurz und schonend fermentiert und dann gebrochen. So bleiben ihre gesunden Inhaltsstoffe, wie Magnesium, Calcium, Eisen, Antioxidantien sowie ungesättigte Fettsäuren erhalten. Es handelt sich somit um Raw Food oder Super Food, das ohne weitere Zusätze, wie Zucker, auskommt und deshalb so gesund ist.
Ein toller, schokoladiger Duft schlich in unsere Nasen, als wir die Packung öffneten, doch als wir die kleinen, unförmigen Kakaobohnenstückchen so pur probierten, schmeckten wir nur zwei Geschmacksnoten: herb und bitter. Weil wir aber neugierig waren, wie die Stückchen als Zutat in Gerichten schmecken, haben wir uns einen Smoothie aus den Nibs, Kakaopulver, Banane, Kokosöl, Datteln und Mandeldrink gemixt, der wiederum richtig herrlich schmeckte. Die bittere Note der Nibs war quasi verschwunden. Auch in Müslis oder Gebäck kann man die Nibs verwenden. Wir vergeben für die puren Nibs aufgrund des extrem bitteren Geschmacks 2,5 von 10 Punkten, aber als Zutat in dem von Foodist vorgeschlagenen Smoothie-Rezept tolle 8 von 10 Punkte.

The Beginnings – Red Currant CookiesRed Currant Cookies
Das Unternehmen The Beginnings kommt aus Lettland und verschreibt sich gesunden, puren Produkten ohne Zusatzstoffe. Wir haben die Red Currant Cookies probiert. Das pinke Antlitz der Kekse ist farblich ein Knaller, doch auch geschmacklich? Die Fddb-Jury ist sich etwas uneinig: Die Cookies, die ein gesunder Mix aus roten Johannisbeeren, Cranberrys, Karotten, Äpfeln, Leinsamen, Kokosflocken und Honig sind, waren ohne Frage knusprig, fruchtig und intensivschmeckend. Doch die leicht bittere und säuerliche Note im Nachgang sowie die Kombination aus Kokos und Beeren waren nicht bei allen Testern der Renner. Die roten Johannisbeeren sorgen auf jeden Fall für einen Top-Vitamin-C-Gehalt. Wir vergeben 5,5 von 10 Punkten.

Mono-Tee – Kräutertee, Zitronengras Apfelminze
Auch ein Getränk war in der Foodist Healthy Box enthalten, und zwar ein Bio-Kräutertee mit der Geschmacksrichtung Zitronengras Apfelminze. Der Tee der Firma Mono-Tee aus München wird ohne Zucker, Süßungsmittel, künstliche Aromen und sonstige Zusatzstoffe aufgebrüht, was ihm einen sehr puren, aber nicht allzu intensiven Geschmack von Zitronengras und Apfelminze verleiht. Die Süße eines handelsüblichen Eistees findet man hier nicht, trotzdem löscht das Getränk wunderbar den Durst. Der Tee kann kalt und heiß getrunken werden. Die Meinungen zum Tee waren sehr unterschiedlich, so dass schlussendlich eine Bewertung von 8 von 10 Punkten herauskam.

Peanut BallsThe Protein Ball Company – Paleo Balls Peanut Butter
Auch ein kleiner, süßer Snack lag der Foodist Healthy Box bei, und zwar eine Tüte mit kleinen Erdnussbutterkugeln. Wer den Geschmack von Erdnussbutter mag, wird diese Kugeln lieben! Denn ein so intensives Erdnussbutteraroma hätten wir nicht erwartet. Die Bällchen waren weich und enthielten kleine Knusperstückchen, so dass das Kauerlerlebnis toll war. Nur klebte dann leider auch alles in den Zähnen. 😉 Obwohl die Proteinkugeln (20% Eiweiß) sehr lecker waren, waren sie doch gleichzeitig sehr mächtig und lagen später etwas schwer im Magen. Alles in allem waren wir sehr zufrieden und geben 8,5 von 10 Punkten.

The Giving Tree – mixed vegetable crisps (Brokkoli & Pumpkin Crisps)Mixed Veg Crisps
Bei diesem Produkt aus London waren wir sehr gespannt, denn vakuumfrittiertes Gemüse war bis dato Neuland für uns alle. Nach dem Öffnen der Packung nahmen wir sofort einen frischen, natürlichen, leckeren Geruch wahr. Der Geschmackstest war – wieder einmal – ambivalent. Die „Das-schmeckt-lecker-Fraktion“ lobte die knackige Konsistenz, das tolle, gemüsige Aroma des Brokkolis und Kürbis‘. Die Gegenseite fand den Snack sehr gewöhnungsbedürftig und nicht so lecker. Die kleinen Brokkoliröschen und Kürbischips kommen gänzlich ohne Gewürze und Zusatzstoffe aus, so dass ihr purer, natürlicher Geschmack schön zur Geltung kommt. Bei der Herstellung der Chips wird das Gemüse mittels eines speziellen Gerätes bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen erhitzt und mithilfe von etwas Reiskleieöl leicht frittiert. Dies hat zum Vorteil, dass ein Großteil aller Nährstoffe erhalten bleibt und der Fettgehalt der veganen Chips nur sehr gering ist. Wir finden den Snack insgesamt gut und vergeben 6 von 10 Punkten.

Pesto Dealer – Pomodore Rucola Pesto
Da viele handelsübliche Pestos nicht vegan sind (da sie Hartkäse enthalten), haben wir uns sehr auf diese Version mit getrockneten Tomaten und Rucola gefreut, besonders unsere vegane Kollegin. Das Unternehmen Pesto Dealer Berlin hat dem Pesto als weitere Zutaten Mandeln, Olivenöl, Pfeffer und Meersalz hinzugefügt, teilweise in Bio-Qualität. Zusammen mit einer leckeren Pasta haben wir das Pesto probiert und waren begeistert. Es schmeckte sehr intensiv nach Tomate, war nicht zu salzig oder zu würzig, und hatte eine  angenehme, leicht scharfe Note. Wir würden es auf jeden Fall wieder kaufen und verteilen glatte 10 von 10 Punkten.

Sea Salt PepperCornish Sea Salt Company – Original Sea Pepper
Ganz im Südwesten Großbritanniens wird auf der Halbinsel The Lizard an der Atlantikküste feinstes Meersalz geerntet. Die Cornish Sea Salt Company kreiert damit verschiedenste Salz- und Pfeffermischungen und wir haben den Original Sea Pepper getestet. Ein intensiver Pfeffergeruch machte sich sofort nach dem Öffnen der Packung breit. Der Mix aus schwarzen und grünen Pfefferkörnern, Meersalz und würzigen Meeresalgen hat uns prima gefallen. Gemüse in der Pfanne kurz angebraten, die Würzmischung drüber gegeben und gegessen – leckere 8,5 von 10 Punkten vergeben wir!

Munchy Seeds – Omega SprinklesOmega Sprinkles
Dieser Samen- und Kernemix aus Großbritannien hat uns ausnahmslos hervorragend geschmeckt. Enthalten sind die sieben Sorten Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, geschälte Hanfsamen, Sesamsamen, Rapssamen sowie goldene und braune Leinsamen. Durch die leichte Röstung und einer pikanten Soja-Meersalz-Soße hatten die Körnchen ein tolles Aroma und eine schöne, knackige Konsistenz. Wir können uns die kleinen Körnchen toll im Salat, Brot und in anderen herzhaften Gerichten vorstellen; zum Müsli würden sie jedoch unserer Meinung nicht passen. Nicht nur geschmacklich kann der Körnermix punkten, sondern auch in Sachen gesunder Inhaltsstoffe. Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitamin E, Eisen und Zink ist besonders hoch. Zudem ist das Produkt frei von Gluten. Wir vergeben 10 von 10 Punkten.

Fazit zur Foodist Healthy Box

Die Fddb-Jury fand es wirklich toll, mal einen Abstecher in neue, geschmackliche Gefilde zu machen und trendige, internationale Foodprodukte zu testen. Die Lebensmittel der Healthy Box haben uns, im Gesamten betrachtet, gut geschmeckt, auch wenn viele Produkte unsere Meinungen teilten. Ein außergewöhnlicher Geschmack und ausgefallene Inhaltsstoffe treffen nun mal nicht jedermanns Nerv. Eindeutiger Favorit des Paketes war der Körnermix von Munchy Seeds. Wir hätten uns im Magazin, das eine tolle Idee ist, bei jedem Produkt noch die jeweiligen, oben genannten Keyfacts, wie „vegan“, „ohne Konservierungsstoffe“ etc., gewünscht.
Wer also offen für neue, gesunde Food Trends und experimentierfreudig ist und sich kulinarisch gern mal überraschen lässt, ist bei Foodist mit der Healthy Box genau an der richtigen Adresse. Preislich ist die Box natürlich kein Schnäppchen, so dass man abwägen muss, ob es sich lohnt. Schön finden wir, dass man die Foodist Boxen auch als Geschenkboxen an seine Lieben verschenken kann, und dass es einen kulinarischen Adventskalender gibt. 🙂

Hinweis: Die Foodist Healthy Box wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.
Fotos: Fddb

Ode an die Nudel zum heutigen Weltnudeltag!

Die Nudel – nicht nur in unseren Breitengraden beliebt bei Groß und Klein, und so wahnsinnig abwechslungsreich! Kein Wunder, dass zu Ehren der Nudel sogar ein Weltnudeltag gefeiert wird, und zwar am heutigen Sonntag, den 25. Oktober. Im Jahr 1995 wurde dieser Tag beim World Pasta Congress zum ersten Mal ausgerufen.

Ob klassische Pasta wie Spaghetti aus Italien, Glasnudeln aus Thailand, Udonnudeln aus Japan oder Mienudeln aus China – Nudeln sind in vielen Teilen der Welt ein wichtiges Nahrungsmittel und werden in Suppen, mit Saucen, Pestos, als Auflauf, Salat und vielen anderen Gerichten verwendet. Hergestellt werden können sie aus verschiedenen Zutaten. Basis ist meist ein gemahlenes Getreide, wie Hartweizengrieß oder Dinkel. Hinzukommen können Eier, Wasser und diverse andere Zusätze, die den Nudeln eine spezielle Farbe oder einen extravaganten Geschmack verleihen.

Wir haben den Weltnudeltag zum Anlass genommen, uns einmal durch verschiedene, etwas ausgefallenere Nudelsorten zu probieren, die nicht so oft auf den Tisch kommen. Ob uns die Nudeln glücklich gemacht haben, wie es ja die Wissenschaft angeblich bestätigt hat, könnt Ihr in unserem kleinen Test nachlesen.

Test 1: Vegane Bionudeln von Die Kulinaristen

GesamtEröffnet haben wir unsere Pastasause mit veganen und handgewalzten Bio-Bandnudeln der Firma Die Kulinaristen. Alle Nudeln werden in einer kleinen Manufaktur in Speyer ohne Farb- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und künstliche Bindemittel hergestellt. Vier verschiedene Sorten haben den Weg auf unsere Teller gefunden, nämlich zweimal Hartweizengrießnudeln in neutraler Version und mit Spinatgeschmack, sowie zweimal Dinkelnudeln mit Paprika- und Basilikumgeschmack. Genossen haben wir die Nudeln, nach dem puren Geschmackstest, mit einer leckeren Champignon- und Spinatsoße.

Die Spinatnudeln haben eine sehr schöne, grüne Farbe und sind schon deshalb ein Hingucker. Geschmacklich haben sie uns jedoch nicht sehr an Spinat erinnert, so dass der Zusatz eher für einen interessanten Nudellook als für eine Geschmacksexplosion sorgt. Trotzdem haben uns die Bandnudeln geschmeckt, deshalb vergeben wir 8 von 10 Punkten. Gleich darauf probierte unsere Nudeljury die Dinkelnudeln mit Paprikageschmack. Die leicht orange Farbe war ebenfalls schön anzusehen. Nach kurzem Kauen kam eine würzige, leicht scharfe Note des Paprikagewürzes zum Vorschein, was uns sehr gut gefiel. Hier wurden unsere Erwartungen erfüllt, so dass wir ganze 10 von 10 Punkten vergeben.
Spinat mit Champignons     Paprika-mit-Spinat_250

Basilikum Pur    Nudelm pur

Nach einem kurzen Päuschen wagten wir uns an die Basilikum-Dinkelnudeln. Die dunkelgrünen Kräutersprenkel sahen toll aus, aber der Geschmack enttäuschte unsere Testzungen. Die Nudeln hatten kein frisches Aroma, sondern schmeckten leicht bitter und irgendwie seltsam. Mit der Soße konnte das Aroma jedoch etwas überdeckt werden. Obwohl wir schon fast im Nudelkoma lagen, haben wir noch die letzte Sorte, die neutralen Hartweizengrießnudeln, probiert. Wer Nudeln liebt, wird auch diese Nudeln lieben, denn sie schmecken halt, wie Nudeln eben schmecken – LECKER. Wir vergeben 10 von 10 Punkten.

Fazit:
Richtig super hat uns gefallen, dass die Nudeln gar nicht unbedingt in kochendem Wasser blubbern müssen, sondern nach dem Aufkochen des Nudelwassers einfach im heißen Wasser für fünf Minuten ziehen müssen. Man muss sich nicht hinstellen und rühren oder aufpassen, dass etwas überkocht. Easy, schnell, praktisch! Wir sind der Meinung, dass sich die Nudeln zum Beispiel toll für Anlässe wie Partys eignen, wo man mit seinem Nudelgericht einen Hingucker erzeugen will, aber wo ein ausgefallener Geschmack nicht unbedingt im Vordergrund stehen soll. Preislich liegt eine Tüte à 250 g zwischen 2,49 € und 2,89 €, teilweise aber bei einer Mindestbestellung von vier Tüten.

Test 2: Gruselige Halloween-Pasta und süße Schokonudeln von ALB GOLD

IMG_4887_AlbgoldDa einige Tage auf den Weltnudeltag passenderweise Halloween folgt, wollten wir uns auch kulinarisch einmal „gruseln“. Kein Problem, denn der Familienbetrieb ALB GOLD aus Schwaben hat zweifarbige Nudeln mit lustigen Halloween-Motiven, wie Spinnen, Fledermäusen, Kürbissen und Hexen, im Sortiment. Durch farbliche Zusätze von Tomate und Sepia (aus dem Tintenbeutel des Tintenfisches) kommen die interessanten Nudelfarben zustande. Die Hartweizengrießnudeln haben uns sehr gut gefallen, auch wenn man z.B. keine spezielle tomatige Note herausgeschmeckt hat. Auf jeden Fall machen die Formen Spaß beim Kauen.

IMG_4908_HalloweenDamit es auch schön gruselig schmeckt, haben wir die Halloween-Pasta mit einer scharfen Ingwer-Tomaten-Soße genossen. Unser Fazit: Für das Halloween-Buffet oder auch Kinder sind das tolle Nudeln, die optisch was her machen und auch gut schmecken! Wir vergeben 10 von 10 Punkten. Eine Tüte à 250 g kostet 1,50 €. Nach den Gruselnudeln freuten wir uns auf einen ganz speziellen Nachtisch, den wir noch nie probiert hatten: süße Dessert-Schokonudeln! Das kann doch nur lecker sein, oder? Zugegeben, dass man die Eiernudeln mit Kakaopulver nicht in Salz- sondern Zuckerwasser (alternativ in Milch) kochen soll, ist schon etwas ungewohnt.

IMG_4895_Schokonudeln_300Aber das Resultat hat uns überzeugt. Nach einer Ziehzeit von etwa 10 Minuten haben wir uns die Schoko-Nudeln mit leckerem Vanilleeis und Sauerkirschen schmecken lassen und konnten nur schwärmen. Der Schokoladengeschmack hätte gern noch etwas intensiver sein können, aber die Nudeln in Kombination mit dem Eis und den Kirschen haben die Schokonote sehr schön betont. Dies war ein rundum leckeres, ausgefallenes und zu empfehlendes Dessert, das von uns 9 von 10 Punkten bekommt. Mit 2,00 € pro 250 g-Beutel seid auch Ihr dabei!

Test 3: Kalorienreduzierte ROHnudeln von Clean Foods

IMG_4868_RohnudelnTag drei unserer Nudelschlemmerei. Auch heute kommt ein für uns ganz unentdecktes Nudelprodukt auf die Teller: sogenannte ROHnudeln. Auf den Verpackungen springen uns sofort mehrere Stichwörter ins Auge: zuckerfrei, glutenfrei, fettfrei, getreidefrei, wenig Kalorien sowie der Slogan „Helps you loose weight“. Doch was ist in diesen angeblichen Wundernudeln drin? Ein Blick auf die Homepage klärt uns auf.
IMG_4873_Rohnudeln2Die Rohnudeln werden aus der Konjakwurzel hergestellt, einer Pflanzenknolle aus dem asiatischen Raum, die besonders in Japan beliebt ist. Aus dem daraus gewonnenen Mehl lassen sich beispielsweise Nudeln, die auch unter dem Namen Shirataki bekannt sind, herstellen. An zwei verschiedene Nudelsorten, nämlich die Rawnoodles und Rawpasta, haben wir uns gewagt. Die Nudeln schwammen in der Verpackung bereits in einer Flüssigkeit, die man abgießen sollte.

IMG_4911_Rohnudeln3Nach mehrmaligen Abspülen der Nudeln unter fließendem Wasser mussten wir diese nur noch wenige Minuten in einer Pfanne oder einem Wok erwärmen. Und dann: Auf die Teller, fertig, los! Wir haben uns bei den Rawnoodles für eine leckere Pilzsoße mit Käse entschieden und bei der Rawpasta für eine Tomaten-Basilikum-Oliven-Feta-Soße. Die Noodles ähneln vom Aussehen chinesischen Glasnudeln, wobei die Konsistenz eher fest und „gummiartig“ ist. Deshalb mussten wir auch etwas länger kauen. Die Pasta war von der Konsistenz her sehr ähnlich, nur dass sie etwas dünner als die Noodles sind. Sowohl die Noodles als auch die Pasta haben sich vom Geschmack her nicht viel genommen, denn sie waren beide relativ neutral. Auch die Inhaltsstoffe sind identisch – beide Nudelarten bestehen aus Wasser, der Konjakwurzel, einem Gardenia Flower Extract und einem Stabilisator. Beide Sorten sind somit zu 100% natürlichen Ursprungs ohne künstliche Zusatzstoffe.

Wir resümieren und finden, dass die Nudeln gut, aber aufgrund der komplett anderen Zutaten eben ungewohnt schmecken. Ein Riesen-Plus gibt es für die vergleichsweise sehr geringen Kalorien. Auf 100 g kommen bei beiden Nudeln gerade einmal 6 kcal, während handelsübliche Nudeln schon mal mit 400 kcal auftrumpfen. Auch ihre anderen Eigenschaften (gluten-, fett- und zuckerfrei) sind bei Diäten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht zu verachten. Angenehm fanden wir auch, dass die Rohnudeln nicht so sehr satt machen wie normale Nudeln machen und somit bekömmlicher sind. Allerdings schlägt der Preis ziemlich zu Buche. Ein Beutel kostet 2,49 Euro, 10 Beutel 19,99 Euro, wobei ein Beutel für zwei Personen reicht, wenn man das Gericht noch mit anderen Zutaten zubereitet, zum Beispiel mit einer Gemüse- oder Fleischsoße. Da wir aufgrund des Preises und der etwas gewöhnungsbedürftigen Konsistenz ein paar Punkte abziehen müssen, geben wir den Rohnudeln gute 7 von 10 Punkten.

Das Fddb-Nudel-Fazit

Nach dem mehrtägigen Nudelfestival ziehen wir Bilanz. Nudeln sind einfach lecker und man sollte sich ruhig mal an neue Sorten und Varianten trauen. Ob man dann auch bei den neuen Entdeckungen für längere Zeit bleibt, ist eine andere Frage, aber wir haben auf jeden Fall unseren geschmacklichen Horizont erweitert. Wir finden, der Weltnudeltag sollte jedes Jahr zu Recht mit einer großen Nudelsause gefeiert werden. Denn obwohl wir jedes Mal supersatt wurden, waren wir auch (fast immer) ziemlich glücklich! 🙂

Hinweis: Die Produkte wurden uns von den Firmen Die Kulinaristen, ALB GOLD und Clean Foods kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Rezept der Woche: Soja-Mango-Lassi

Ein schneller und einfacher Start in den Tag gelingt Ihnen mit diesem leckeren, veganen Shake. Schmeckt natürlich auch mit anderem Obst sehr lecker.

Wenn Ihr den Shake nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

>>> 1 Portion Shake jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren
220162012_500Foto: saschanti17/Shutterstock.com

Zutaten für 1 Portion:

1/2 mittelgroße Mango (reif)
100 g Sojajoghurt (natur)
200 ml Sojamilch (natur)
3 Eiswürfel

Zubereitung:

1. Alle Zutaten in einen Mixer geben. Funktioniert auch mit einem Pürierstab.

Rezept ergibt: 1 Portion
Arbeitszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 0 Minuten
Gesamtzeit: 5 Minuten
Brennwert: 829 KJ (198 kcal) pro Portion
Nährwerte des kompletten Gerichtes: Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Ja
Vegan: Ja
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Ja
Fruktosefrei: Nein

>>> 1 Portion Shake jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren

Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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