Archive for Author Jane Zels

Erfolgsgeschichte des Monats Oktober: Sabine

„Da musstest du so alt werden, um so schön zu sein“. So stolz reagierte die Oma der 45-jährigen Sabine aus Bayern, als die Enkelin ihre neue Figur präsentierte. Bei einer Körpergröße von 1,58 m, einem Gewicht von 87,5 kg und einem BMI von weit über 30 entdeckte Sabine im August 2016 Fddb und fasste den Entschluss, den überschüssigen Kilos den Kampf anzusagen. Heute wiegt sie 24 kg weniger und hält seit Februar 2017 ein Normalgewicht von 63 kg. Langfristiges Ziel sind jedoch 58 kg. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen Dir weiterhin viel Durchhaltevermögen, liebe Sabine!

Doch von Anfang an: Nie zuvor trug Sabine Kleidergröße 36/38, denn bereits als Kind war sie dauerhaft übergewichtig. Bis vor 10 Jahren konnte sie trotz mehrerer Abnehmversuche keine Erfolge verbuchen. Als 35-Jährige als es ihr gelang erstmals, von 90 kg auf etwa 72 kg abzunehmen. Doch nach kurzer Zeit des Gewichthaltens hatte Sabine schnell wieder mehrere Kilos drauf. Gründe dafür waren Inkonsequenz in der Ernährung, häufiges Naschen, zu große Portionen als auch unbedachtes Kochen. Mit der Zeit passten Sabine keine Klamotten mehr aus den gewohnten Geschäften – sie musste vermehrt in Läden einkaufen, die sich auf große Kleidergrößen spezialisiert haben. Dieser Umstand brachte Sabine zum Nach- und letztendlich auch zum  Umdenken. So konnte es nicht weitergehen. Glücklicherweise litt Sabine zu keiner Zeit an gesundheitlichen Problemen.

Durch Zufall entdeckte sie zu dieser Zeit ein Buch, das mit gängigen Abnehmmythen aufräumte. Beim Lesen machte es plötzlich „Klick“ und Sabine fühlte sich abermals angespornt, abzunehmen. Gleichzeitig meldete sie sich bei Fddb an, das ihr vorher schon im Fitnessstudio empfohlen wurde. Die Kombination aus Essverhalten dokumentieren, Kalorien zählen, Sport treiben und gesunder Ernährung zeigte alsbald Wirkung – die Pfunde begannen zu purzeln. Seit bereits 30 Jahren ernährt sich Sabine vegetarisch und vermehrt sogar vegan. Sport macht sie seit 2010. Ausprobiert hat sie beispielsweise Zumba, Power Plate, Gymnastik, Stepaerobic, Bauch-Beine-Po und Krafttraining. Zum Sporteln geht sie sowohl ins Fitnessstudio als auch in einen Verein.

Heute geht es Sabine mit ihrem Gewicht von 63 kg blendend, noch nie zuvor hat sie sich in ihrer Haut so wohl gefühlt. Zu ihrer täglichen Routine gehören das Fddb Ernährungstagebuch, das Abwiegen aller Mahlzeiten und Lebensmittel und der Gang auf die Waage. Bei sportlichen Aktivitäten merkt Sabine eine deutliche Verbesserung in Ausdauer und Kraft. Ein Leben ohne Sport kann sie sich nicht mehr vorstellen. Ernährungstechnisch achtet sie heute verstärkt darauf, möglichst keinen Zucker und kein Weißmehl mehr zu sich zu nehmen, stattdessen viel Eiweiß. Wochentags peilt Sabine an, deutlich unter ihrem Tagesbedarf zu bleiben. An den Wochenenden darf es auch gern mal Ausnahmen geben. Auch wenn ihr Gewicht aktuell ungewollt stagniert, möchte Sabine trotzdem die Marke von 60 kg irgendwann knacken und auf der Waage die Zahl 58 sehen. Dass sie aber seit Jahresbeginn normalgewichtig ist, ist ihr noch immer unbegreiflich.

„Das Tracken und Kalorienzählen bei Fddb hilft, einen Überblick zu behalten und ein gesetztes Limit im Auge zu behalten. Das Lesen in den Foren hat mir nochmal verdeutlicht, wie wichtig Eiweiß in der Ernährung ist, gerade auch beim Kraftsport. Das habe ich seit einem Jahr deutlich angepasst. Bevor ich etwas esse, recherchiere ich die Kalorien und kann mich dann oft zurückhalten. Auch der Austausch mit anderen hilft mir sehr“, so Sabine. Anderen Abnehmwilligen rät sie: „Ausreden sollte man als Ausreden erkennen und nicht mehr gelten lassen. Findet eine Sportart, die Euch wirklich Spaß macht. Kennt Euren täglichen Energiebedarf und überschreitet ihn nicht mehr. Führt am besten Tabellen und Diagramme und haltet Euch den Verlauf immer wieder vor Augen. Und ganz wichtig: Lasst Euch nicht von anderen demotivieren!“

Liebe Sabine, wir sind begeistert von Deiner Geschichte und belohnen Dich mit einer kostenlosen 3-monatigen Premium-Mitgliedschaft bei Fddb. Bleibe so motiviert!

Könnt Ihr auch Erfolge mit Fddb verbuchen und möchtet Eure Geschichte mit anderen Fddb’lern teilen? Dann schreibt uns gern an erfolg@fddb.info. Jede/r Teilnehmer/in der Erfolgsgeschichte des Monats erhält von uns als Dank eine 3-monatige kostenlose Fddb-Premium-Mitgliedschaft. Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen! 🙂

Hinweis: Aus Datenschutzgründen wurden der Name der Nutzerin geändert sowie das Gesicht unkenntlich gemacht.

Erfolgsgeschichte des Monats März: Merle

Was für eine Veränderung! Unsere Märzkandidatin für die monatliche Fddb-Erfolgsgeschichte heißt Merle und hat knapp 30 kg bei einer Größe von 1,55 m abgenommen. Während die Waage 2012 noch 84 kg anzeigte, steht sie aktuell bei 56 kg. Gratulation!

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Fotos: Privat

Die 24-jährige Merle liebte es, vor ihrer Veränderung abends zu naschen, zwischendurch immer mal wieder leckere, aber ungesunde Snacks zu essen und auswärts zu schlemmen. In der Schule holte sie sich trotz ihres Pausenbrotes oftmals noch ein belegtes Baguette und als sie mit ihrem damaligen Freund zusammenkam, waren große, warme Portionen am Abend Normalität. So ergab sich dann im Jahr 2012 ein Gewicht von 84 kg, mit dem sich Merle einfach nicht mehr wohl fühlte. Sie war unglücklich, wenn sie sich im Spiegel sah, und entschied, dass sich schleunigst etwas ändern muss. Sie stellte ihre Ernährung um. Mehr Obst und Gemüse standen nun auf ihrem Speiseplan, dafür gab es weniger ungesunde und fettige Produkte und Gerichte. Sehr viel Unterstützung erhielt Merle von ihren Eltern, mit denen sie einen Deal aushandelte: Mit jedem abgenommen Kilogramm bekam sie 5 Euro Belohnung. Obwohl der Weg schwer war und sie nur mühsam die ersten 5 kg verlor, blieb sie eisern und diszipliniert. 2013 zeigte ihre beste Freundin ihr Fddb. Zu dieser Zeit wog Merle bereits 74 kg. Es brauchte seine Zeit, bis sich Merle daran gewöhnte, ihr Essverhalten genau zu dokumentieren und alle Lebensmittel abzuwiegen, aber die von vielen Fddb’lern eingehaltene 80 %-Regel half auch Merle, dass weitere Kilos purzelten.

Mit der Ernährungsumstellung begann Merle auch mit sportlichen Aktivitäten. Sie fuhr gern und viel Inliner und Fahrrad. Zudem machte sie zuhause Situps und Bauch-Beine-Po-Übungen. „Heute ernähre ich mich sehr viel von Gemüse, Putenfleisch und anderen gesunden Produkten. Ich trinke viel Wasser und zuckerfreie Getränke, esse aber trotzdem auch oft Brötchen und Brot. Und wenn ich mittags mal eine Pizza esse, dann gibt es abends nur noch einen kleinen Salat. Ich verbiete mir eigentlich gar nichts, sondern beachte einfach nur, dass ich nicht über meine 80 % komme. Und einmal in der Woche lege ich dann auch einen ‚Cheatday‘ ein“, so Merle über ihre aktuelle Ernährungsweise. Einmal pro Woche geht sie schwimmen und führt weiterhin jeden zweiten Tag ihre Fitnessübungen zuhause durch. Mit dem nahenden Frühling möchte Merle wieder viel Fahrrad und Inliner fahren. Heute wiegt Merle 56 kg. Ihr Ziel ist es, noch weitere 3 – 4 kg abzunehmen und ihr Gewicht dann zu halten.

Was Euch Merle noch mit auf den Weg geben möchte:
„Man sollte niemals hungrig ins Bett gehen. Und seinem Körper nichts verbieten. Wenn man seine 80 % einhält und in der Woche öfters mal Sport macht, funktioniert das Abnehmen langsam und gesund von ganz allein. Gebt niemals auf, denn nichts schmeckt so gut wie schlank aussehen!“

Liebe Merle, wir sind begeistert von Deinem Willen und Deiner Motivation. Die restlichen Kilos wirst Du auf jeden Fall auch noch schaffen, da sind wir uns sicher. Hut ab vor Deiner Leistung, die sicher wieder viele Leser motivieren wird.
Könnt auch Ihr uns von einer tollen Geschichte zum Thema Abnehmen berichten? Dann schreibt uns an erfolg@fddb.info. Jede auf Fddb veröffentlichte Geschichte belohnen wir mit einer Premium-Mitgliedschaft bei Fddb. Also, mitmachen lohnt sich! Viele Grüße von Eurem Fddb-Team

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im März

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Der Monat März bildet sehr oft den Übergang zwischen Winter und Frühling, die Temperaturen klettern (meistens) langsam nach oben, so dass die Saison für das Wintergemüse langsam zuende geht. Allmählich wird der Spitzkohl und Spinat frisch geerntet. Zitrusfrüchte, wie die Pomelo, Mandarine und Kumquats sorgen auch in der Übergangszeit für einen ordentlichen Vitamin-C-Schub.
Detaillierte Informationen zu den Saisonprodukten des Monats März erhaltet Ihr hier.

Die Fddb’ler haben natürlich auch die passenden Rezepte parat.

 

Schimmel auf Lebensmitteln – Was kann ich noch essen und was nicht?

alle Fotos: Fddb – Frisches Obst und Gemüse sollte bei Schimmelbefall sofort weggeworfen werden

Wie ärgerlich! Ihr habt gerade erst eingekauft und entdeckt schon nach kurzer Zeit Schimmel auf einem Produkt? Gerade im Sommer, wenn es auch in der Wohnung sehr warm wird, schimmelt Essen schneller. Mit einer korrekten Lagerung könnt Ihr bereits viel verhindern, aber manchmal hat man einfach Pech. Sicher ist Euch auch schon einmal passiert, dass Ihr Obst, wie z.B. Erdbeeren in der Schale, gekauft und beim Zubereiten festgestellt habt, dass sich etwas weiter unten bereits Früchte mit den weißlich-bläulich-grünlichen Flecken oder Härchen verstecken. Doch was macht man nun am Besten? Entsprechende befallene Stellen einfach großzügig herausschneiden? Nur die betroffenen Früchte wegwerfen und die anderen weiter verwenden? Oder lieber alles komplett in den Müll werfen? Gar nicht so einfach. Schließlich möchte man einerseits seine Gesundheit nicht gefährden, andererseits kein Essen verschwenden. Schimmel kann jedoch giftige Stoffe, sogenannte Mykotoxine, enthalten, die langfristig Leber und Niere schädigen können. Wir geben Euch einen kurzen Überblick, wie Ihr mit welchen Lebensmitteln bei Schimmelbefall am Besten vorgeht.schimmel

Grundsätzlich gilt: Je wasserhaltiger ein Lebensmittel ist, desto schneller und einfacher kann sich Schimmel darin verbreiten, auch wenn er noch nicht überall sichtbar ist. Deshalb sollten Getränke, weiches Obst, Gemüse, Joghurt, Frisch- und Weichkäse sowie Marmeladen sofort entsorgt werden, sobald man Schimmel darauf entdeckt. Wenn beispielsweise in Eurer Erdbeerschale schon mehrere Früchte befallen sind, dann geht lieber auf Nummer sicher und werft lieber die ganze Packung weg. Wenn nur auf einer Frucht eine kleine Schimmelstelle zu sehen ist, dann könnt Ihr die anderen Früchte eventuell noch verzehren, achtet einfach auch auf Euer Bauchgefühl.

Bei Brot verhält es sich ähnlich. Brot und Brötchen haben zwar keinen so hohen Wassergehalt wie oben genannte Lebensmittel, jedoch kann sich der Schimmel auch hier schnell im ganzen Produkt ausbreiten, auch wenn nur ein kleiner Schimmelfleck sichtbar ist. Fakt ist: Brotlaibe sind nicht ganz so anfällig wie geschnittenes Brot, da Brotscheiben viel mehr Angriffsfläche für Schimmelbefall bieten. Trotzdem sollte man, um auf Nummer sicher zu gehen, vorsichtshalber das komplette Brot wegwerfen.

Bei Wurst und Käse sollte man unterscheiden zwischen harten und weichen Sorten. Bei Hartkäse, wie Parmesan, kann, wenn ein kleiner Schimmelfleck entdeckt wird, die Stelle großzügig weggeschnitten werden. Bei großflächigem Befall gehört das Stück dann aber auf jeden Fall in die Tonne. Auch bei harten Wurstsorten am Stück, wie Salami oder Schinken, können kleine Schimmelstellen weggeschnitten werden. Wurst und Käse in Scheiben sollte aber bei dem kleinsten Schimmelfleck entsorgt werden.

Erfolgsgeschichte des Monats Februar: Theresa

Die 23-jährige Fddb-Userin Theresa hat seit dem Sommer 2013 mindestens 25 Kilo abgespeckt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen! Das Vorher-Nachher-Foto zeigt Theresa mit einem Gewicht von mehr als 90 kg und ihrem aktuellen Gewicht von 65 kg. Wie die 1,72 m große Studentin das geschafft hat, hat sie Fddb kürzlich verraten.

Theresa_500Schon zu ihrer Schulzeit  hatte Theresa Gewichtsprobleme. Normalgewicht zeigte ihre Waage schon lange nicht mehr an. Hin und wieder nahm Theresa zwar einige Kilos ab, aber diese waren  meist recht schnell wieder drauf, da sie kein konkretes Ziel oder einen Plan vor Augen hatte. 2011 zog Theresa mit ihrem Freund in die erste gemeinsame Wohnung, was dazu führte, dass das Paar auch in Sachen Ernährung ihre Freiheit genoss. Die beiden gingen viel auswärts essen, und auch in der Uni holte sich Theresa oft einen schnellen Snack vom Bäcker, anstatt sich eine gesunde kleine Mahlzeit zuhause zusammen zu stellen. Gegessen hat sie, worauf sie gerade Appetit hatte, ohne großartig darüber nachzudenken, welche Auswirkungen diese Einstellung auf ihr Gewicht und ihre Gesundheit haben könnte.Theresa nahm auf diese Weise noch einmal einen ordentlichen Schwung zu, ignorierte dies aber innerlich. Sie redete sich ein, Klamottenhersteller würden ihre Sachen immer kleiner und schmaler nähen. Auch ihr sich veränderndes Spiegelbild wollte sie sich nicht eingestehen, entweder aus Scham oder auch Angst, die Realität zu akzeptieren. Gewogen hat sich Theresa zu dieser Zeit nicht, aber sie vermutet, dass es weit über 90 kg gewesen sein müssten. Auch mit Hilfe von Fddb hat sie mehrmals versucht, ihr Gewicht in den Griff zu bekommen, aber lange Zeit hielt sie es nie durch. Ende 2013, und optisch zumindest ein paar Kilos leichter, traute sie sich endlich auf auf die Waage, die 90 kg anzeigte.

Dann kam ein Wendepunkt. Theresa machte ein Praktikum und musste in ein anderes, sehr unangenehmes, Wohnumfeld ziehen. Vor lauter Unwohlsein nahm Theresa unbewusst 10 kg ab. Als ihr dies klar wurde, sah sie diesen Erfolg als Ansporn, weiter dran zu bleiben, und noch weitere Kilos purzeln zu lassen. Aber diesmal mit Plan und Konzept – und erneut mit Hilfe von Fddb. Theresa begann, konsequent Ernährungstagebuch zu schreiben und ihr Essverhalten zu dokumentieren. Auch für etwas Sport konnte sie sich endlich motivieren. Seitdem nutzt sie täglich Fddb und hat auf diese Weise weitere 15 kg verloren. „Dank Fddb habe ich es geschafft, mein Zielgewicht von 65 kg zu erreichen. Es war ein harter Weg und ohne das Tagebuch wäre ich wohl nie so weit gekommen. Vielen, vielen Dank, dass ihr euren Service kostenlos zur Verfügung stellt und auf diese Weise täglich Menschen helft, ihrem Ziel näher zu kommen!“, sagt Theresa stolz.

Heute versucht die junge Frau, die von vielen Fddb’lern genutzte 80 %-Regel einzuhalten, das heißt, nur maximal 80 % des errechneten Tagesbedarfs an Kalorien aufzunehmen. Vor allem aber achtet sie darauf, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Tagesmenge an Obst und Gemüse aufzunehmen. „Zwar klappt das nicht jeden Tag, aber es beeinflusst doch meine Essensentscheidung. Ich nehme dann z.B. Tomate anstatt Wurst als Brotbelag, strecke eine kleine Portion Nudeln mit Gemüse oder mache mir einen Salat anstatt eine Pizza. Zudem bereite ich heute mein Essen für die Uni meist zu Hause vor“, beschreibt Theresa ihre aktuelle Ernährungsweise.

Theresa_RückenWeiterhin versucht sie, gesunde Alternativen zu finden und allgemein bewusster zu essen. Limonade hat sie mit Wasser, Tee und ab und an Cola Zero ersetzt. Auch mit den genauen Nährwerten von Lebensmitteln und der optimalen Zusammensetzung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten hat sich Theresa intensiv beschäftigt. „Trotzdem gibt es keine Verbote in meiner Ernährung. Süßigkeiten und Kuchen gehören, wenn auch sehr selten, genauso dazu wie Obst und Gemüse. Da ich mein Zielgewicht bis auf 300 Gramm erreicht habe, liegt mein Fokus momentan vor allem darauf, ein gesundes Verhältnis zu meiner Ernährung aufzubauen. Langfristig würde ich gerne die ständige Kontrolle und das Wiegen der Lebensmittel einschränken und mich mehr auf meinen Körper verlassen. Trotzdem werde ich Fddb weiter nutzen, um Nährwertangaben zu finden und meine Ernährung ab und an zu tracken“, erläutert Theresa die Vision von ihrer zukünftigen Ernährungsweise.

Auf unsere Frage, wie denn ihr aktuelles Sportprogramm aussieht, erzählt die Studentin, dass sie seit etwa einem Jahr einen Schrittzähler benutzt und versucht, so viele Strecken wie möglich zu Fuß zu bewältigen. So kommt sie in einer guten Woche auf etwa 55 km. Zusätzlich macht sie in unregelmäßigen Abständen Eigengewichtsübungen und etwas Hanteltraining, um zumindest etwas Kraftsport in ihren Alltag einzubinden. Eventuell meldet sich Theresa demnächst in einem Fitnessstudio an. Allen anderen Fddb’lern möchte sie noch folgende Botschaft mit auf den Weg geben: „Findet einen Weg zum Abnehmen, mit dem es Euch gut geht. Auch wenn es so vielleicht länger dauert. Jeder noch so kleine Schritt bringt Euch näher an Euer Ziel!“

Liebe Theresa, wir sind sehr beeindruckt von Deiner Geschichte und sagen herzlichen Glückwunsch zu diesem wirklich tollen Erfolg. Wie man sieht, kann jeder mit seinem eigenen Weg und seinen eigenen Präferenzen interessante Geschichten erzählen. Wenn auch Ihr Euren Abnehm-Erfolg mit der Fddb-Community teilen möchtet, dann schreibt eine Mail an erfolg@fddb.info und erzählt Eure Geschichte. Mit etwas Glück stellen wir Euch dann hier auf dem Blog vor. Und als kleines Dankeschön schenken wir jedem Erfolgskandidaten eine Fddb-Premium-Mitgliedschaft. Also los, ran an die Tastatur! Viele Grüße von Eurem Fddb-Team.

Die 10 beliebtesten Mineralwässer der Fddb’ler

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Foto: Fddb

Wasser – nicht nur unverzichtbar bei unseren alltäglichen Gewohnheiten, wie duschen, Wäsche waschen und kochen, sondern auch gesunder und bester Durstlöscher! Rund 1,5 Liter sollte laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) jeder Mensch am Tag trinken. Wir haben uns die Frage gestellt, welche Wassersorten Ihr eigentlich am häufigsten in Euer Ernährungstagebuch bei Fddb eintragt. Unangefochtener Spitzenreiter ist das Leitungswasser, dann folgen diverse Mineralwässer. Hier ist Eure Favoritenliste, ist Euer Liebling auch dabei?

1. Mineralwasser, Medium, Durchschnittswert
2. Vittel, Natürliches Mineralwasser von Nestlé
3. Mineralwasser, Classic von Saskia Quelle, Lidl
4. Natürliches Mineralwasser, Medium von Gerolsteiner
5. Natürliches Mineralwasser, Medium von Aqua Culinaris, Aldi
6. Volvic, naturelle von Danone
7. Natürliches Mineralwasser, still von Aqua Culinaris, Aldi
8. Mineralwasser, Naturell von Saskia Quelle, Lidl
9. Natürliches Mineralwasser, Sprudel von Gerolsteiner
10. Mineralwasser, Medium von Saskia Quelle, Lidl

Das ZEIT MAGAZIN hat einmal eine Deutschlandkarte veröffentlicht, auf der gezeigt wird, in welchen Regionen eigentlich Mineralwasser gewonnen wird, bzw. in welchen Orten Mineralwasser abgefüllt wird. Auf der Karte sind die Orte dargestellt, aus denen mindestens vier Marken kommen. Hier liegen Bad Peterstal-Griesbach (Baden-Württemberg) mit 24 Marken, Bad Vilbel (Hessen) mit 23 Marken und Bochum (Nordrhein-Westfalen) mit 22 Marken auf den ersten drei Plätzen.

Gibt es auch in Eurer Region lokal gewonnene Mineralwässer? Checkt das jetzt auf der Mineralwasser-Deutschlandkarte.

Hat Mineralwasser wirklich einen höheren Gehalt an Mineralien wie Natrium, Kalium und Magnesium, als Leitungswasser? Davon sind zumindest viele überzeugt, aber zu Recht? Die Stitung Warentest hat einmal 30 Mineralwässer unter die Lupe genommen und deren Mineralstoffgehalt geprüft, mit interessanten Ergebnissen. Schaut Euch hier den Mineralwassertest der Stiftung Warentest an.

Welches Wasser trinkt Ihr am liebsten? Leitungswasser oder Mineralwasser? Still oder mit Sprudel? Lokales Mineralwasser oder Wasser einer großen Marke oder Handelskette? Warum entscheidet Ihr Euch für diese Variante? Schreibt uns Eure Meinung in den Kommentaren! 🙂

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Januar

KALENDERBLATT Januar mit Rahmen_500Der Januar ist vor allem ein Monat des Kohls. Wirsing und Grünkohl strotzen nur so vor Vitaminen, Eisen und Calcium. Auch die Schwarzwurzel kann zu Beginn des Jahres frisch geerntet werden und enthält viel wertvolles Kalium, Folsäure und Vitamin B1.
Der hierzulande immer bekannter werdende Topinambur ist eine Knolle, der dem Ingwer etwas ähnlich sieht, und sowohl gebraten, gedünstet, gebacken oder roh, z.B. als Salatbeilage, schmeckt. Besonders kalorienarm ist der Stangensellerie, da er einen sehr hohen Wassergehalt hat.

Mit frischen Früchten aus Deutschland sieht es im Januar nicht gut bestellt aus. Deshalb stellen wir Euch vier Obstsorten vor, die zwar importiert, aber trotzdem saisonal angebaut werden und Euren Vitaminhaushalt in Schwung bringen.

Vor allem Zitrusfrüchte wie Orangen liefern im kalten Winter wichtiges Vitamin C, um Euer Immunsystem zu stärken und Erkältungen vorzubeugen. Die aus China stammenden Früchte sind auch unter dem Namen Apfelsine bekannt – was so viel bedeutet wie „Apfel aus China“. Auch die Mango ist eine wahre Vitaminbombe durch ihren hohen Vitamin A-Gehalt. Die aus Neuseeland stammenden Kiwis gibt es mit grünem und gelblichen Fruchtfleisch und sind auch unter dem Namen „chinesische Strahlengriffel“ bekannt. Einen hohen Fettgehalt weist zwar die Avocado auf, doch handelt sich hierbei um gesunde, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren.

Im Januar haben in Deutschland weiterhin die folgenden Gemüsesorten Saison:
Chicorée, Feldsalat, Endivie, Lauch (Porree), Rosenkohl, Champignons, Pastinaken, Steckrüben und Chinakohl.
Januar Gesamtfoto_500

Foto: Fddb

Saisonkalender_Februar_1000   Saisonkalender_März_1000

Erfolgsgeschichte des Monats Januar: Tobias

Die erste Fddb-Erfolgsgeschichte des Jahres 2016 kommt von einem jungen Mann, der innerhalb eines Jahres sage und schreibe 30 kg abgenommen hat. Der 25-jährige Tobias kümmerte sich sehr lange Zeit nicht um eine gesunde Ernährung. Bei einer Größe von 1,75 m wog Tobias vor etwas mehr als einem Jahr schließlich 110 kg. Heute kann er jedoch stolz sein auf ein Gewicht von etwa 79 kg.

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Wie so oft, begannen auch bei Tobias die Gewichtsprobleme in der Pubertät. Er machte kaum Sport und stopfte meistens ungesundes Essen in sich hinein, hatte keine festen Essenszeiten, aß oft aus Langeweile und viel zu viel. Auch gezuckerte Getränke gehörten für ihn zum Alltag, so dass sich schleichend die ersten gesundheitlichen Belastungen ergaben. Schlechte Blutwerte, Bluthochdruck, eine schlechte Luftversorgung, keine Kondition als auch psychische Probleme und körperliche Einschränkungen waren das Ergebnis. Da in seiner Familie bereits mehrere Fälle von Diabetes als Ergebnis von Übergewicht bekannt waren, führte ihm sein Hausarzt irgendwann vor Augen, dass auch er von dieser Krankheit betroffen sein würde, wenn er nicht schleunigst etwas ändern würde. Dies war für ihn das Schlüsselerlebnis. „Ich habe mir geschworen, nicht so enden zu wollen“, sagt Tobias. Bei einem Gewicht von 110 kg zog er die Reißleine. Er änderte sein Essverhalten komplett und fing an, Sport zu treiben.

Als die ersten Kilos purzelten, begann er auch mit regelmäßigem Wiegen und Kalorienzählen. Wichtiger und ständiger Begleiter hierfür war Fddb. „Fddb hat mir vieles erleichtert. Das Kalorienzählen geht dank des Ernährungstagebuchs super einfach, alle Infos sind sofort abrufbar und man hat immer den Überblick über seine Ernährung“, so Tobias. Er hat sich in der Zwischenzeit für eine vegetarische und oft sogar vegane Ernährungsweise entschieden, isst sehr viele Vollkornprodukte und viel Gemüse, aber vor allem viel bewusster als jemals zuvor. „Ich habe meine tägliche Kalorienaufnahme anfangs um circa 1.000 kcal reduziert und so im Schnitt drei Kilos im Monat abgenommen. Mittlerweile bin ich nicht mehr weit von meinem Wunschgewicht von 70 kg entfernt und traue mich, auch anderen Menschen Mut zu machen“, sagt Tobias stolz. Zudem macht er seit dem Wandel regelmäßig Sport, geht drei mal pro Woche zum Kraftsport und gelegentlich zum Cardiotraining. Ganz wichtig waren Tobias während dieses langen, anstrengendes Weges seine Freunde, die ihn stets motivierten, weiter zu machen und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Und als sich die ersten Erfolge blicken ließen, bekam er auch das ein oder andere Kompliment, was ihn natürlich zusätzlich antrieb. Sein Leben hat sich durch die Ernährungsumstellung und den Sport von Grund auf geändert, und das tut ihm und vor allem seiner Gesundheit gut.

Tobias möchte Euch auch etwas mit auf den Weg geben:
„Lasst Euch nicht zu schnell aus der Bahn werfen. Die fiesesten Widerstände seid Ihr selbst. Hört nicht darauf, was andere sagen, der Neid und die Missgunst tropft den Menschen aus jeder Pore. Trennt Euch von denen, die Euch und Euren Zielen im Weg stehen. Das mag rücksichtslos und kalt klingen, aber wer einem Anderen den Weg in eine gesunde Zukunft verwehren will, ist rücksichtsloser und kälter. Lange Rede, kurzer Sinn: Gebt nie auf! Egal, wie groß die Widerstände am Anfang sind, irgendwann läuft es und es fällt einem wirklich leicht!“

Lieber Tobias, wir sind sehr beeindruckt von Deiner Geschichte und wünschen Dir auf Deinem Weg zu Deinem Zielgewicht weiterhin viel Durchhaltevermögen und Spaß! Gratulation zu diesem tollen Erfolg! 🙂

Auch Ihr findet es motivierend und interessant, Geschichten wie die von Tobias zu lesen, und könnt auch schon auf einen beachtlichen Erfolg dank Fddb zurückblicken? Dann schreibt auch Ihr uns eine Mail an erfolg@fddb.info und mit etwas Glück seid Ihr bei unseren monatlichen Erfolgsgeschichten dabei! Zudem schenken wir jeder veröffentlichten Geschichte eine Fddb-Premiummitgliedschaft. Also ran an die Tasten!Viele Grüße von Eurem Fddb-Team! 🙂

An den Mixer, fertig los: Fddb prüft den Vitamix Personal Blender S30 auf Herz und Nieren

Wir sind Smoothie-Fans und mixen uns gerade jetzt in der Erkältungszeit super gern diese gesunden und leckeren Obst- und Gemüsedrinks. Da kam uns die Idee, mal den Vitamix Personal Blender S30 (im Folgenden nur „Vitamix“ genannt) genau unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht nur Smoothies lassen sich mit diesem Standmixer wunderbar zubereiten, sondern auch zahlreiche andere Gerichte und Getränke. Wir waren sehr gespannt und konnten es kaum erwarten, den Vitamix auszuprobieren. Bei unserem Produkttest haben wir nicht nur geschaut, wie bedienungsfreundlich der Vitamix ist und wie zufriedenstellend die Mixergebnisse sind, sondern auch, ob die Rezeptanleitungen verständlich sind und sich der Vitamix gut pflegen lässt. Im Lieferumfang waren neben dem Motorblock und der Klingenbasis drei Behälter in zwei verschiedenen Größen (2x 0,6 Liter und 1x 1,2 Liter) mit Deckeln, ein Stößel sowie ein Rezeptheft und eine Bedienungsanleitung enthalten.
IMG_1883Beim Durchblättern des Rezeptheftes bekamen wir richtig Appetit und entschieden uns, eine kleine Auswahl der Rezepte zu probieren, darunter einen Saft, eine Suppe, ein Dessert und ein herzhaftes Hummus – allesamt vegan. Die Zutaten haben wir bereits im Vorfeld für das Mixevent besorgt. Toll fanden wir sofort, dass die Rezepte in passende Kategorien unterteilt waren und die veganen Leckereien (fast immer) extra gekennzeichnet waren. Der Aufbau des Mixers war kinderleicht: Einfach den gewünschten Mixbehälter auf das Klingenelement per Schraubverschluss drehen und in das Standunterteil einklicken, an dem sich ein Stufenregler von Stufe 1 bis 10 befindet. Deckel oben rauf und fertig. Aber lest nun selbst, ob uns der Vitamix glücklich gemacht hat.

Apfel-Bete-Saft

Smoothie ZutatenDer erste Vitamix-Streich war ein Apfel-Bete-Saft. Alle Zutaten sollten in einer bestimmten Reihenfolge und in zerkleinerten Stückchen in den Mixer getan werden. Ruckzuck war alles geschnippelt und im Mixer drin. Wir waren gespannt, ob es der Mixer ohne Probleme auch mit den harten Möhren- und Rote-Bete-Stückchen aufnehmen konnte. Und das konnte er. Nach einer Minute intensiven Mixens von Stufe 1 bis hoch zur 10 hatten wir das farbenprächtige Ergebnis. Ein dunkelroter und lecker duftender Saft. Schon beim Eingießen in unsere Gläser hatten wir den Eindruck, dass der Saft von der Konsistenz her eher einem Smoothie gleicht. SmoothieEr war doch sehr dickflüssig und sämig, fast schon zum Auslöffeln, und nicht flüssig wie ein Saft. Aber das hat dem Geschmackserlebnis nicht geschadet – im Gegenteil: Wir waren begeistert! Obwohl rote Bete nicht Jedermanns Sache ist und der Geschmack des roten Wurzelgemüses sehr dominant war, hat uns der Saft hervorragend geschmeckt. Der Apfel und Apfelsaft haben dem Getränk eine schöne, süße Note gegeben. Die Mixanleitung zum Rezept war super und wir hatten innerhalb kürzester Zeit ein gesundes, leckeres und ausgefallenes Getränk. Top! Einziger Mini-Verbesserungsvorschlag: Beim Getränkenamen das Wort „Saft“ gegen „Smoothie“ austauschen oder die Apfelsaftmenge etwas erhöhen :-). Wir geben 10 von 10 Punkten.

Cremige Tomatensuppe

SuppeNach diesem genialen Mixstart stand eine fruchtige Tomatensuppe auf unserer Liste. Gleich bei der ersten Zutat, der Gemüsebrühe, waren wir uns unsicher, ob man bereits heiße Brühe oder nur kalt angerührte Brühe verwenden sollte. Hier wäre eine eindeutige Angabe wünschenswert. Wir haben uns dann für die kalte Brühe entschieden und den Rest der Zutaten wie beschrieben in den Mixer gefüllt. Das Ganze sollte nun 7,5 Minuten lang gemixt werden, wieder, indem man den Regler langsam von Stufe 1 auf Stufe 10 aufdreht. Jetzt fiel uns bei der recht langen Mixzeit extrem auf, dass der Vitamix auf Stufe 10 sehr laut ist. Um unsere Ohren zu schonen, haben wir lieber die Küche verlassen und uns gefragt, warum der Apfel-Bete-Saft im Gegensatz zur Suppe nur eine Minute lang gemixt werden sollte. Wir konnten es uns nicht erklären. Nach Ablauf der Zeit machten wir den Mixer aus und stellten fest, dass die Suppe und der Mixbehälter bereits recht warm geworden sind. War das Absicht? Oder nur ein ungewünschter Nebeneffekt des langen, intensiven Mixens, das den Motor hat warm laufen lassen? Wir wussten wieder keine Antwort und haben die Suppe dann in einem Topf auf dem Herd noch richtig schön heiß werden lassen. Und was unsere zarten Testzungen dann schmeckten, war sehr sehr lecker. Die vegane Tomatensuppe war schön fluffig und cremig und hatte eine tolle, rot-orange Farbe. Geschmacklich hat uns das würzige und tomatig-fruchtige, aber nicht zu intensive Aroma begeistert. Wir  konnten wunderbar den Thymian und die Zwiebel herausschmecken. Die Konsistenz war herrlich fein und gleichmäßig, ohne kleine Stückchen, die beim Essen dann etwas stören könnten. Wir waren sehr beeindruckt, in so kurzer Zeit eine so tolle, leckere, gesunde, selbstgemachte Tomatensuppe zu essen. Und das Ganze ohne ständiges Umrühren und ohne Überkochen, so dass man während des Mixens locker noch andere Sachen machen konnte. Auch hier verteilen wir wieder großartige 10 von 10 Punkten.

Traditioneller Hummus
Hummus vorherEin weiteres, herzhaftes Highlight sollte uns nun überzeugen, nämlich ein Klassiker der orientalischen Küche: Hummus! Laut Rezept sollte er in nur 10 Minuten fertig sein. Gut, das probierten wir aus! Und in der Tat war der Hummus sehr schnell fertig, obwohl wir die Zutaten mehrere Male mit dem mitgelieferten Stößel nach unten befördern mussten. Gleich nach dem Öffnen des Deckels kroch uns ein sehr extremer Knoblauchgeruch in die Nase. Und auch beim Probieren war klar: Knobiliebhaber kommen bei diesem Rezept voll auf ihre Kosten. Ein sehr scharfer Geschmack verbreitete sich schnell im ganzen Mund, so dass ungeübte Knoblauchverzehrer sofort husten und sich räuspern mussten.
Hummus nachherIn unserer Testgruppe von drei Leuten gibt es quasi drei Kategorien von Knoblauchessern: Extrem ungern, ganz gern und wahnsinnig gern. Die „Knoblauchhasserin“ unseres Trios musste bereits nach einer Messerspitze Hummus zwei Gläser Wasser trinken, die „Etwas-Knoblauch-ist-lecker-Kandidatin“ schaffte immerhin fast ihre Portion auf und die Knoblauchliebhaberin hat sich glatt noch mal einen Nachschlag geholt :-). Fazit: Zwei Zehen Knoblauch für die Menge Hummus (300 ml) sind etwas fragwürdig und nicht unbedingt optimal für den „Durchschnittsknoblauchesser“. Hummus_2Eine andere Geschmacksrichtung konnte man fast nicht ausmachen. Im Rezept hat uns aber ein wenig das traditionelle Tahin (Sesampaste) und Paprikagewürz gefehlt, vielleicht würde es damit noch eher an den Geschmack von Hummus herankommen. Das Kichererbsenpüree hatte eine sehr schöne, ebenmäßige Konsistenz und war, wie auch die anderen Gerichte, superschnell und easy zubereitet. Aufgrund der Knoblauchflut geben wir dem Hummus 8 von 10 Punkten. PS: Die Bewertung der Kollegin mit der Knoblauchphobie spielte in die Bewertung übrigens nicht mit hinein ;-).

Vegane Himbeercreme

HimbeercremeWas darf am Ende eines 4-Gänge-Menüs natürlich nicht fehlen? Na klar, ein Dessert! Wir haben uns für eine fruchtig-beerige Variante, nämlich eine vegane Himbeercreme, entschieden, die unsere eine Kollegin bereits einen Tag vorher zubereitet hat, da es über Nacht durchziehen sollte. Die in der Creme enthaltenen Cashewkerne brachten den Vitamix fast an seine Grenzen. Alle Zutaten mussten zwischendurch einige Male mit dem Stößel umgerührt und wieder zur Klinge hinuntergeschoben werden. Auch Chiasamen waren Bestandteil des Rezeptes, so dass die Creme im Kühlschrank übernachten musste und die Chiasamen schön aufquellen konnten. Wow, das Warten hat sich gelohnt, die Himbeercreme war der krönende Abschluss unseres Lunches! Wir schmeckten ein tolles, intensives Himbeeraroma. Die Creme hatte eine schöne feste, fein pürierte Konsistenz und die Chiasamen haben der Creme einen knackigen Touch gegeben. Von den Cashews merkte man überhaupt keine Stückchen mehr, so fein war die Creme püriert. Einstimmig vergeben wir wieder 10 von 10 Punkten. Wir haben unser Vitamix-Experiment sehr zufrieden und satt beendet und werden sicher einige Rezepte noch einmal verwenden.

Unser Vitamix-Fazit

Zuallererst: Mixen macht unheimlich viel Spaß, bedeutet wenig Schnippelarbeit, spart viel Zeit und fördert das Zubereiten gesunder, selbstgemachter Gerichte. Vorausgesetzt, man hat einen leistungsstarken Mixer wie den Vitamix. Wir waren bei unserem Test, der vier verschiedene Gerichte beinhaltete, zufrieden mit dem Vitamix. Das Hauptziel, nämlich schnelles und feines Mixen, hat er mit Bravour gemeistert. Auch die Bedienung war sehr easy, da es nur einen Stufenregler gibt. Toll fanden wir auch, dass in dem Rezeptheft Kalorienangaben und Daten zu Nährstoffen, wie Protein, Fett etc. zu finden sind. So kann man natürlich auch prima das Fddb-Ernährungstagebuch führen :-). Alle Rezeptanleitungen waren verständlich, toll bebildert und ließen meist keine Fragen offen. Auch die Reinigung war supereinfach, denn alle Teile des Vitamix können in der Spülmaschine gereinigt werden. Die Edelstahlklingen sind sehr gut verarbeitet und wirken sehr robust und stabil. Es lassen sich in sehr kurzer Zeit gesunde, leckere und abwechslungsreiche Speisen und Getränke herstellen.

Jedoch gab es einige, kleine Tücken. Das untere Teil, in dem die Klingen sitzen, hat sich immer sehr schwer ab- und wieder draufschrauben lassen. Große Männerhände bekommen das sicher etwas leichter hin, aber wir drei Mädels haben es mehrere Male nicht geschafft. Was leider etwas ungünstig ist, da ja auch das Teil mit den Klingen vernünftig sauber gemacht werden muss. Mit einem einfachen Trick ging es dann aber wunderbar: Einfach einen Löffelstiel o.ä. in die Kerbe am unteren Ende der Klingenbasis legen, gegen den Uhrzeigersinn drehen und somit die Hebelwirkung nutzen.
Auch direkt in den Schraubwindungen hat sich ab und zu etwas Mixinhalt verirrt. Zudem fiel uns auf, dass, wenn man bei den Zutaten ein klein wenig mehr hineingibt als im Rezept beschrieben, der Mixinhalt gern etwas „überschwappt“ bzw. oben durch den Deckel durchsickert. Also sollte man sich am Besten genau an die Angaben in den Rezepten halten. Der größte Behälter fasst eine Menge von 1,2 Litern. Am Beispiel der Tomatensuppe haben wir festgestellt, dass die Menge zwei normale oder drei kleine Portionen ergibt. Das heißt, wenn man für mehrere Leute diese Suppe zubereiten möchte, müsste man auf jeden Fall mehr als eine Mixmenge vorbereiten.

Wie bereits oben erwähnt, ist der Vitamix nicht gerade ein leises Gerät, wenn man ein Gericht oder Getränk mehrere Minuten auf höchster Stufe pürieren soll. Auch, dass der Vitamix beim Pürieren der Tomatensuppe recht warm wurde, hat uns etwas irritiert. Einen weiteren Punkt, den wir etwas verbesserungswürdig finden, betrifft nicht den Mixer per se, sondern das Rezeptebuch. Es wäre schön und praktisch, wenn bei den Getränken, Suppen und anderen flüssigen Gerichten ganz oben unter dem Punkt „Ergibt“ nicht nur die ml-Angaben stehen, sondern auch, wie viele Portionen das Rezept ergibt. Zwar steht ganz unten, wie viele Kalorien und ml eine Portion enthält, aber es wäre ganz nett, wenn man das gleich oben auf den ersten Blick sehen könnte neben den ml-Angaben. Bei den „festen“ Gerichten war es der Fall. Was zu erwarten ist, ist der Vitamix kein Schnäppchen. Mit 499 – 548 Euro seid Ihr mit dem Modell S30, das wir getestet haben, dabei. Aber wer oft und in sehr guter Qualität sein Essen und leckere Getränke mixen möchte, und zudem über das nötige Kleingeld verfügt, der könnte über eine Investition in den Vitamix nachdenken.

Hinweis: Der Vitamix Personal Blender S30 wurde uns kostenlos und leihweise von der Firma Vitamix zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Gesundes und glückliches neues Jahr!

happy new year banane

Foto: Fddb

Ein gesundes neues Jahr wünschen wir Euch allen! Wir hoffen, Ihr seid gut reingerutscht und habt tolle Feiertage gehabt! 🙂
Wusstet Ihr, dass Fddb 2015 bereits 237.000 Lebensmittel in der Datenbank hatte? Dass jeder Fddb-Nutzer im Durchschnitt 5,2 kg abgenommen hat in den letzten 12 Monaten? Oder dass wir mehr als 200.000 neue Nutzer im Jahr 2015 verzeichnen konnten und alle Fddb’ler insgesamt 3.000 Tonnen (!) an Gewicht verloren haben? Das sind ca. 500 Elefanten! Eure meist genutzte Aktivität 2015: Spazierengehen. Und das beliebteste Lebensmittel im letzten Jahr war die Banane! Wir freuen uns auf die kommende Fddb-Zeit mit Euch und unterstützen Euch gern bei Euren Ernährungsvorsätzen für 2016!


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