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Test Massagefee und TMX Trigger: Ganz einfach selbst Verspannungen lösen

Heute haben wir einen Testbericht für euch, der ausnahmsweise nichts mit Sport oder Ernährung bzw. Lebensmitteln zu tun hat. Aber mal ganz ehrlich: Wenn man sich viel bewegt und auf gesunde Ernährung achtet – zusätzlich zum eh schon stressigen Alltag, der Arbeit, etc. – dann ist es wichtig, dass wir uns und unserem Körper zwischendurch auch mal etwas Gutes tun. Und was gibt es schöneres und entspannenderes als Massagen? Da diese jedoch auch oft teuer sind und wir nicht immer Zeit dafür haben, haben wir TMX Trigger und die Massagefee für euch getestet: Zwei Geräte, mit denen ihr selbst zu Hause Verspannungen lösen und schmerzhafte Stellen massieren könnt!

Ständiges Sitzen am Rechner, Fehlhaltungen oder eine falsche Bewegung: Ganz schnell kann es passieren, dass wir Nackenschmerzen bekommen, uns der Rücken oder die Schultern weh tun und uns Verspannungen plagen. Aber auch ein intensives Training kann zu Muskelverspannungen, zum Beispiel in den Waden oder Oberschenkeln, führen. Wir durften zwei Geräte testen, mit denen man diese Verspannungen lösen kann und zwar ganz alleine und zu Hause, zwischendurch oder sogar im Büro.

Bei der Massagefee handelt es sich um ein Triggerpunkt-Selbst-Massagegerät, speziell für den Nacken. Die Massagefee besteht aus einem gebogenen Stab mit einem breiten Griff am unteren Ende und einem Massage-Punkt am oberen Ende. Mit diesem Stab kann man manuell schmerzhafte Punkte an seinem Körper aufspüren und durch eine sanfte oder festere Massage lösen. Auch verklebte Faszien können so gelöst und die Stellen wieder weich massiert werden. Die Massagefee ist besonders für den Nacken- und Schulterbereich konzipiert. Dank des gebogenen Stabes kommt man sehr einfach an alle Bereiche am Rücken und kann durch etwas Zug oder Druck die Massage selbst justieren. Das Massagegerät kann aber natürlich auch an anderen Stellen, an den Armen oder Beinen, genutzt werden. Besonders praktisch ist, dass man den Stab wirklich jederzeit nutzen kann. Sitzend auf dem Bürostuhl vorm Rechner, abends auf der Couch beim Film schauen oder sogar auf der Reise im Zug.

 

Bei unserem Test kam die Massagefee sehr gut an. Man glaubt gar nicht, wie viele schmerzhafte Stellen man am Rücken und am Nacken entdeckt, wenn man alleine sanft mit dem Stab über den Körper streicht. Aber vor allem bei besonders hartnäckigen Verspannungen, die uns schon lange beeinträchtigen, führte die Nutzung des Massagestabs zu einer Erleichterung und Minderung des Schmerzes. Und ja: Das kann ganz schön weh tun, wenn man DEN Punkt gefunden hat und dann mit dem Stab reindrückt. Aber das gute Gefühl danach ist es allemal wert. Und schon von „normalen Massagen“ wissen wir, dass die Massagen am nachhaltigsten und besten sind, die am meisten weh tun ;-). Ein bisschen sanftes Streicheln hat noch keine Verspannung gelöst. Zum Glück hat man es aber bei der Massagefee selbst in der Hand und kann mit Veränderung des Drucks selbst bestimmen, wie intensiv die Massage ausfällt. Auf Youtube gibt es ein liebevoll gestaltetes Video zur Nutzung der Massagefee. Bei uns liegt der Massagestab auf jeden Fall jetzt immer neben dem Rechner bereit und kommt zum Einsatz, wenn der Nacken oder Rücken schmerzt.

Ein ähnliches Konzept steckt hinter den TMX Trigger Massagegeräten. Es handelt sich dabei um kleine Kegel aus Holz mit einer runden Trigger-Kugel am Kopf. Genau wie bei der Massagefee werden die TMX Trigger dazu eingesetzt, verspannte und schmerzende Muskeln zu lockern, indem man manuell Druck auf den Holzkegel ausübt. Die TMX Trigger sind klein und handlich und können ebenfalls überall hin mit genommen werden. Außerdem kann man die Massagegeräte am ganzen Körper verwenden, indem man den Kegel entweder auf den Boden stellt und dann den verspannten und schmerzenden Muskel darauf legt oder der Kegel wird an der Wand platziert und man lehnt sich dagegen. In beiden Fällen kann man mit Hilfe des eigenen Körpergewichts den Druck auf die schmerzende Stelle erhöhen oder sanfter gestalten.

Auf der Homepage von TMX Trigger gibt es viele Videos und ausführliche Anleitungen zur Anwendung des Geräts. Vor allem für Sportler, die intensiv ihre Beine trainieren, ist das Produkt sehr hilfreich, weil man vom Fuß bis zum Gesäß alle Stellen am Körper triggern kann. Beim Wanderlust 108 Event durften wir die kleinen Holzkegel auch unter Anleitung testen und uns wurden ausführlich die drei wichtigen Schritte erklärt. So lokalisiert man zuerst den schmerzhaften Triggerpunkt und triggert ihn dann, indem man Druck ausübt. Nach einiger Zeit kann man dann mit der Mobilisierung beginnen, indem man den Muskel bewegt, wobei immer noch Druck ausgeübt wird. Und zum Schluss sollte man die Stelle bzw. den Muskeln dehnen.

Die TMX Trigger bieten sich vor allem für Sportler an, die die Selbstmassage nach dem Training zum Beispiel in ihr Stretching einbauen wollen. Natürlich kann man den Kegel auch im Büro verwenden, jedoch hat man vielleicht nicht immer einen freien Platz an der Wand oder möchte sich vor den Kollegen auf den Boden legen. Die Massagefee dagegen eignet sich besonders für Verspannungen am Nacken und an den Schultern, da man diese mit dem Stab sehr gut und unkompliziert erreicht. Hier braucht man nicht extra eine Wand als „Hilfsmittel“. Beide Produkte verfolgen jedoch den gleichen Zweck und haben die gleichen guten Resultate. So gesehen ist es Geschmackssache, welches Produkt man eher braucht bzw. verwenden würde. Empfehlen können wir beide!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der MassageFee® GmbH und TMX Trigger GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb