Ran an die Kochbox – HelloFresh im Test

Ja – wir geben es zu: Manchmal sind wir richtige Einkaufsmuffel. Der Besuch im Supermarkt gehört nicht unbedingt zu unseren Lieblings-Aktivitäten. Doch manchmal hat man auch Hunger. Und man braucht Lebensmittel… oh nein! Wie gut, dass es dann Kochboxen gibt, die einem schwuppsdiwupps nach Hause geliefert werden. Wir haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Anbieter vorgestellt. Dieses Mal haben wir die Kochboxen von HelloFresh unter die Lupe genommen.

HelloFresh wurde 2011 in Berlin gegründet und liefert aktuell in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Australien, Österreich, der Schweiz und in Kanada Kochboxen aus. Sie selbst bezeichnen sich auch als weltweit führender Lieferservice für Kochboxen. Weltweit konnten wir das Angebot jetzt nicht testen – aber wir berichten gerne, wie das Ganze in Deutschland funktioniert ;-).

Auf der Webseite von HelloFresh kann man sich seine Lieblingsgerichte aussuchen und bekommt die passenden Lebensmittel inklusive Rezeptkarten 1x pro Woche geliefert. Die Boxen können für zwei oder vier Personen ausgewählt werden, außerdem gibt es Boxen mit drei oder mit fünf Mahlzeiten pro Woche. Die Classic Box enthält verschiedene Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, während die Veggie Box für Vegetarier geeignet ist. Eine vegane Box gibt es nicht. Beide Boxen kosten für 2 Personen mit 3 Mahlzeiten 42,99 Euro (7,17 Euro pro Mahlzeit). Zum Schluss wählt man noch das Lieferdatum und die Lieferadresse für die gewünschte Box.

Am gewünschten Datum erhält man dann eine große Box mit allen Zutaten – diese sind frisch und werden nachhaltig und umweltfreundlich verpackt. Die Box kann in der Papiertonne entsorgt werden und die Zutatentüten und das Kühlmaterial kann man entweder zu Hause weiter verwenden oder recyclen. Nun hat man also einen gut gefüllten Kühlschrank plus die passenden Rezeptkarten und muss die ausgewählten Gerichte nur noch nachkochen… also los geht’s:

Arabische Halloumi – auf einem Tabbouleh aus gebratenem Blumenkohl

Laut Rezeptkarte ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 2, außerdem vegetarisch und leichter Genuss. Die Zubereitungszeit soll 35 Minuten betragen. Das Foto auf der Rezeptkarte sieht (wie bei allen Gerichten 🙂 ) sehr ansprechend aus und macht gleich Hunger. Gut finden wir auch den kleinen Beschreibungstext unter dem Foto, in dem erklärt wird, was eigentlich ein Tabbouleh ist (ein lauwarmer Sommersalat). Jedoch hatten wir erst mal Hunger und haben mit der Zubereitung angefangen… für die Infos hatten wir erst nach dem Essen Zeit. Anstatt Couscous wird für diesen Tabbouleh geriebener Blumenkohl genutzt. Die Zubereitung mit der Reibe war etwas… “unordentlich” und wir wären alleine auch nie auf die Idee gekommen, Blumenkohl zu “hobeln” :-D. Umso begeisterter waren wir danach von dem Ergebnis: Der “Blumenkohl-Couscous” war sehr lecker, der würzig-marinierte Halloumi ein Traum und kombiniert mit dem Minz-Dressing alles in allem sehr überzeugend. Beim Essen kamen wir uns vor wie im Urlaub, wir vergeben 11 von 10 Punkten. Ach ne, das geht ja gar nicht ;-). Dann 10 von 10!

Gnocchi mit Bacon – in cremiger Kirschtomaten-Babyspinat Soße

Dieses Mal ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 1 und auch in der Beschreibung heißt es, dass hier “gutes Essen super einfach und schnell zubereitet wird”. Und wir müssen HelloFresh Recht geben: Ein bisschen Gemüse und Kräuter schnibbeln, Gnocchi und Bacon anbraten und nachher alles mit der Soße vermengen – fertig! Und zusätzlich schmeckt es auch noch super! Durch die Tomaten wird das Gericht schön fruchtig, durch den Bacon herzhaft. Insgesamt ist es sehr ausgewogen im Geschmack, es macht satt, die Gnocchis schmecken wunderbar… wir vergeben wieder 10 von 10 Punkten.

Kaiserschoten-Feta-Salat – mit karamellisierten Pfirsichspalten

Erneut ein Gericht, dass sich einfach und schnell zubereiten lässt. Wir lieben kalte Salate kombiniert mit warmen Zutaten und sind entsprechend gespannt auf dieses Rezept. Und wir werden nicht enttäuscht. Der frische Salat wird durch die Kaiserschoten und Mandelstücke sehr knackig und erhält durch die karamellisierten Pfirsiche die passende Süße. Die Kartoffeln sorgen außerdem für die ausreichende Sättigung. Als i-Tüpfelchen könnte man hier den Fetakäse zusätzlich auch noch erwärmen. Aber auch schon so sind wir begeistert und vergeben 10 von 10 Punkten.

Linsenauflauf mit Aubergine, braunen Champignons und getriebenem Cheddar

Wir steigern uns laut Rezeptkarte wieder zu Schwierigkeitsstufe 2 – und müssen ganz ehrlich sagen, dass uns dieses Gericht auch etwas zu aufwendig ist. An sich ist die Zubereitung nicht schwer, man braucht jedoch – unserer Meinung nach – zu viele verschiedene Geräte: 2 Pfannen, ein Sieb, das Backblech, die Auflaufform… Am Ende haben wir hier viele schmutzige Utensilien, das Gericht selbst ist geschmacklich aber eher okay und haut uns nicht vom Hocker. Deshalb gibt’s hier leider nur 7 von 10 Punkten.

Karibischer Süßkartoffel-Powertopf mit herzhaften Bananenpfannkuchen

Das letzte Gericht macht uns wieder sehr neugierig: Ein Powertopf? Her damit! Die Zubereitung ist dieses Mal okay und nicht soooo aufwendig, nur die Bananenpfannkuchen wollen uns nicht so ganz gelingen. Hier müssen wir wohl noch mal einen Pfannkuchen-Kurs belegen. Geschmacklich überzeugt uns der Eintopf auf jeden Fall: Er ist lecker exotisch-herzhaft und leicht scharf und besteht aus einer Runden Mischung aus Bohnen, Paprika und Süßkartoffeln. Die Bananenpfannkuchen haben uns – sowohl optisch als auch geschmacklich – nicht 100 % begeistert. Jedoch kann das auch an unserer eigenen Unfähigkeit gelegen haben. Deshalb vergeben wir insgesamt 9 von 10 Punkten.

Fazit – Lohnt sich das?

Wie man oben lesen konnte, haben uns die Gerichte fast alle sehr sehr gut geschmeckt und dank der Rezeptkarten kamen wir auf Ideen, die wir so niemals umgesetzt hätten. Das schöne bei HelloFresh ist, dass man sich online individuell die Gerichte aussuchen kann, die einem zusagen. Man bekommt also nicht „die Katze im Sack“ zugeschickt. Die Rezeptkarten sind leicht verständlich, die Lebensmittel waren alle frisch und hielten sich auch ein paar Tage im Kühlschrank und unsere Gerichte entsprachen am Ende auch den abgebildeten Fotos ;-). Außerdem sind bei jedem Rezept auch die Kalorien des Gerichts und einer Portion vermerkt, so dass man das gleich bei Fddb eintragen kann :-D. Sparfüchse mögen jetzt vielleicht behaupten, dass es günstiger ist, wenn man selbst in den Supermarkt geht und die Lebensmittel einkauft. Dann hat man jedoch auch mehr Arbeit und wir sind bekennende Einkaufsmuffel ;-). Mit den Boxen werden einem die Lebensmittel vor allem auch portions-genau geliefert und man hat damit keine Reste, die übrig bleiben und vielleicht weg geschmissen werden müssten. Für alle, die keine Zeit oder keine Lust aufs Einkaufen haben und die gerne neue Rezeptideen präsentiert bekommen möchten, lohnt sich das Kochen mit den Kochboxen also auf jeden Fall.

Falls Du HelloFresh jetzt gerne selbst testen möchtest, haben wir ein tolles Angebot für Dich: Mit dem Gutscheincode HFFDDB30 erhältst Du 30 Euro Rabatt! Der Gutschein gilt für Neukunden aus Deutschland bis zum 31.12.2017 und Du bekommst damit 15 Euro Rabatt auf die erste und 15 Euro Rabatt auf die zweite HelloFresh Box!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma HelloFresh zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

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