Archive for 21. Juli 2017

Produkttest Fit taste: Gesunde, vorgekochte Gerichte nach Hause liefern lassen

Ihr möchtet euch gesund ernähren, frisch gekochte Gerichte essen, habt aber wenig Zeit zum Kochen? Dann gibt es ein neues Angebot für euch: fittaste.com. Wir haben uns den Online Shop und seine Gerichte in unserem Test genauer angeschaut!

Wie gut, dass sich die Leute immer wieder etwas neues einfallen lassen – denn dann können wir diese Sachen testen und euch vorstellen! 😉 Zuletzt haben wir fit taste – health & body food genauer unter die Lupe genommen. Es handelt sich dabei um ein Start-up zweier Brüder, die fertige, vorgekochte „Fitness- & Lifestylegerichte“ gekühlt in Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Belgien ausliefern. Im Online Shop www.fittaste.com wählt man seine Gerichte aus, diese werden mit frischen Zutaten aus natürlichen Ressourcen gekocht und zum Liefertermin gekühlt bis direkt vor die Haustür gebracht.

Bei allen Gerichten legen die Gründer Wert auf frische, ausgewählte Zutaten, natürliche Aromen und einen geringen Salzanteil. Es werden keine Geschmacksverstärker genutzt und die Gerichte verfügen über einen hohen Proteingehalt. Online kann man momentan aus 42 Gerichten und ein paar kleineren Snacks auswählen, wobei die Gerichte den Zielen „Abnehmen“, „Gesund leben“ und „Muskelaufbau“ zugeordnet sind. So weit die Theorie… kommen wir nun zum praktischen Teil: Unserem Test!

Online Gerichte shoppen und Hunger bekommen

Online Schuhe und Kleidung zu shoppen, sind die Meisten von uns mittlerweile gewöhnt. Und die ein oder anderen werden sicherlich auch schon mal einen Lieferdienst für die Pizza oder den Burger genutzt haben. Gerichte zu bestellen, die dann für uns frisch gekocht und zu einem bestimmten Termin geliefert werden – das war jedoch neu für uns! Und wir müssen ehrlich sein: Wenn man sich bei fit taste online durch das Angebot klickt, bekommt man direkt Hunger. Und dann muss man erst mal bis zum nächsten, passenden Liefertermin warten :-(. Dank den Filtern an der linken Seite kann man einfach eine Auswahl treffen: Möchte man Gerichte, die einen bestimmten Kalorienwert aufweisen? Oder orientiert man sich eher nach High Carb, Low Carb oder Low Fat? Oder legt man Wert auf eine bestimmte Proteinquelle, zum Beispiel Fisch, Huhn oder Rind? Außerdem kann man laktosefreie und nussfreie Gerichte auswählen. Insgesamt ist alles sehr übersichtlich und einfach zu bedienen.

Die Gerichte auf den Bildern online sehen außerdem sehr ansprechend aus und wir hatten schnell eine Auswahl gefunden, die wir testen wollten. Also einfach nur noch die Produkte in den Warenkorb legen, sich weiter zur Kasse klicken, ein Konto erstellen, bestellen und fertig. In Deutschland werden die Gerichte jeweils Mittwochs und Freitags ausgeliefert und entsprechend an den Tagen zuvor frisch gekocht. Da die Gerichte gekühlt geliefert werden und dann auch noch einige Tage lang haltbar sind, kann man bei einer Bestellung gleich die Mahlzeiten für die gesamte nächste Woche planen und kaufen. Die Lieferung kostet pauschal 5,99 Euro pro Bestellung in Deutschland.

Wenn der Postmann zweimal klingelt

… dann sind unsere Gerichte endlich da! An unserem ausgewählten Lieferdatum bekamen wir gegen Mittag ein großes Paket von fit taste. Alle Gerichte waren in einer Art Kühltasche, die mit Kühlakkus gekühlt würde. Die Kühlakkus legten wir gleich bei uns ins Gefrierfach, denn diese können natürlich von uns bei anderen Gelegenheiten wieder verwendet werden. Mit der großen Kühltasche konnten wir nicht so viel anfangen. Online fanden wir jedoch den Hinweis, das fit taste ein Recycling-System anbietet und man nach jeder 3. Bestellung das  Isolationsmaterial und die Kühlakkus zurück schicken kann https://fittaste.com/das-fittaste-recycling-system. Der Karton wurde natürlich von unseren Katzen als Spiel-Box belegt… ;-).

Insgesamt hatten wir nun 8 Gerichte zur Auswahl, die alle einzeln verpackt und verschweißt und circa noch eine Woche lang haltbar waren. Auf jedem Gericht sind die Nährwerte sowie Empfehlungen zur Zubereitung und Lagerung enthalten. Die Gerichte können entweder für ein paar Minuten in der Mikrowelle, in der Pfanne oder im Backofen erwärmt werden – je nachdem, wozu man Lust hat. Egal, welche Wahl man trifft: Es geht schnell und unkompliziert. Wenn die Gericht also einmal geliefert sind, kann man sich ganz schnell seine Mahlzeit zubereiten.

Et voilà: Es ist serviert!

Unsere bestellten Testgerichte waren sehr vielfältig: Gemüse und Nudeln und Fisch und Fleisch und Salat – von allem war etwas dabei. Leider gibt es bei fit taste keine vegetarischen, geschweige denn veganen, Gerichte zur Auswahl, so dass unser Test dieses Mal sehr fleisch-lastig ausgefallen ist:

Green Beef Power
Grüne Bohnen mit Hackfleisch – klingt ziemlich einfach, schmeckte aber super lecker! Das Gericht war mit einer leicht scharfen Sauce versehen, die Bohnen noch schön knackig und das Rinderhackfleisch gut durch gebraten. Drei kleine Champignons hatten sich außerdem noch auf den Teller verirrt – hier hätten uns gerne ein paar mehr Pilze gewünscht. Insgesamt gibt es deshalb 9 von 10 Punkten!

 

 

Tandoori Hähnchenbrust mit Wokgemüse
Das nächste Gericht roch bei der Zubereitung ein wenig nach den Tiefkühl-Nasi-Goreng Mahlzeiten, die es früher bei Muttern gab ;-). Auch hier war das Gemüse knackig und das Fleisch – das eine interessante pinke Färbung hatte – gut durch gebraten, aber immer noch zart. Der leicht scharfe und exotische Geschmack überzeugte uns: 10 von 10 Punkten.

 

 

Chili con carne
Gekühlt hatte das Chili noch eine ziemlich flüssige Konsistenz, zubereitet war es dann aber super: Nicht zu fest, nicht zu flüssig. Mais und Möhrchen waren knackig, aber leider nur wenig vorhanden. Bei diesem Chili lag der Fokus eindeutig auf dem Fleisch. Für unseren Geschmack hätten wir uns mehr Gemüse gewünscht. Insgesamt war das Chili jedoch schön saftig und fruchtig und bekommt 10 von 10 Punkten.

 

 

Lachs mit Gemüsereis
Unser erstes Fischgericht von fit taste – und der Lachs war wirklich super: durch gebraten, aber immer noch schön hell und zart. Dazu gab es hellen und dunklen Reis und ein bisschen Gemüse, aber wirklich nur ein bisschen :-(: Auch hier hätten wir uns definitiv mehr Gemüse im Gericht gewünscht. Außerdem schmeckte zwar alles, aber irgendwie fehlte eine Sauce und der ein bisschen „Pfiff“ – war leider etwas trocken und fade. Deshalb gibt es hier 7 von 10 Punkten.

 

Quinoa Fish
Bei dem zweiten Fischgericht handelte es sich um Rotbarsch auf Quinoa mit Cherry-Tomaten. Der Fisch war wieder sehr zart, jedoch war die Mahlzeit insgesamt etwas zu sauer und einen komischen Nachgeschmack. Der Quinoa Fisch wird leider nicht unser Lieblingsgericht, wir vergeben 6 von 10 Punkten.

 

 

 

Shrimps mit Asia Nudeln
Als nächstes stand wieder ein Asia Gericht auf dem Menüplan, wobei der exotische Asia-Geschmack hier leider nicht wirklich durch kam. Die Mahlzeit war insgesamt okay, jedoch die Gemüseration mal wieder sehr übersichtlich und auch die Shrimps ließen sich an einer Hand abzählen. Punkte-mäßig landen wir hier bei 7 von 10 Punkten.

 

 

 

Salat mit Hähnchen
Unser erster Salat sorgte kurz für Verwirrung, da auf der Packungsrückseite die Empfehlung zum Erwärmen gegeben wird – genau wie auf allen anderen Packungen. Warmen Salat aus der Mikrowelle wollten wir aber nicht essen, deshalb haben wir nur das Fleisch erwärmt ;-). Der Salat lag bereits 3 Tage im Kühlschrank, war aber in der Packung immer noch schön knackig und frisch und die fruchtigen Stücke Traube und Melone haben uns sehr gut gefallen. Insgesamt war der Salat sehr lecker und erfrischend, nur am Fleisch wurde dieses Mal ein wenig gespart. Wir vergeben 8 von 10 Punkten.

Beef Burger
Auf dem Produktfoto sehen wir ein ordentliche gestapelten Beef Burger – in der Packung liegen nur einzelne Scheiben Rösti, Fleisch und zwei kleine Gurken. Aus diesen Zutaten müssen wir nach dem Erwärmen erst mal etwas zaubern, dass das nach Burger aussieht. Nach Burger schmeckt es letztendlich nicht wirklich, es sind einfach nur Rösti und Fleisch gestapelt. Nichtsdestotrotz schmeckt es und, wir hätten uns mehr frische Zutaten, wie zum Beispiel mehr Gurken und vielleicht noch ein paar Tomatenscheiben, gewünscht. Der Burger erhält 8 von 10 Punkten.

Fazit – Gute Auswahl, schnelle Zubereitung, nix für Vegetarier

Insgesamt waren wir nach dem Test von fit taste sehr zufrieden: Online findet sich bereits eine gute Auswahl unterschiedlicher, gesunder Gerichte, die Lieferung hat problemlos geklappt und alles war super gekühlt. Auch die Zubereitung der bereits vorgekochten Gerichte war schnell und unkompliziert und die Portionen haben uns immer ordentlich satt gemacht. Geschmacklich haben uns nicht alle Gerichte 100 prozentig überzeugt, aber das ist ja auch immer Geschmackssache – an der Zubereitung und frische der Zutaten konnten wir nichts beanstanden! Einziges Manko aus unserer Sicht: Es gibt leider keine vegetarischen und/oder veganen Gerichte. Wenn diese noch zur Auswahl stehen würden, wären wir zufrieden!

Hinweis: Die Produkte wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma fit taste zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb, Screenshots von der fit taste Webseite

Fddb in luftigen Höhen: Wir testen das BergWerk.Berlin

Das BergWerk.Berlin ist Europas größter Indoor-und Erlebnis-Kletterpark, der sich mitten in Berlin Hellersdorf in den Räumen eines ehemaligen Kinos befindet. Wer sonst bouldern oder an Wänden klettern geht, sieht sich hier vor völlig neuen Herausforderungen. Wir durften die Location testen und möchten euch unsere Erfahrung nicht vorenthalten.

Aber eins nach dem anderen: Der Kletterpark umfasst zehn Parcours, wovon einer speziell für Kinder ausgerichtet ist. Die Parcours führen einerseits durch das ehemalige Kino und andere wiederum mitten durch das angrenzende Einkaufszentrum „Helle Mitte“, in dem sich täglich tausende Besucher befinden. Das bedeutet, wer sich traut, klettert über den Köpfen und unter den Blicken der Zentrumsbesucher und zeigt, was er kann. Haben wir uns das getraut? Das erfahrt ihr noch 😉

Die Parcours des BergWerks erstrecken sich auf 660 Meter Länge. Dabei muss man sich insgesamt 74 Lösungen suchen, mit denen man den jeweiligen Parcour am elegantesten bewältigt. Das bedeutet aber auch mindestens 74 Adrenalinstöße, wenn man sich das volle Programm gibt.

Pünktlich zur Öffnung um 12 Uhr standen wir am Dienstag auf der Matte. Außer dem Fddb-Team waren noch eine Kindergruppe sowie einige Erwachsene vor Ort, es war also angenehm leer. Wir konnten nur zwei Mitarbeiter ausmachen, was uns letztendlich etwas wenig vorkam für die Arbeit an der Kasse, an der Gurtausgabe, für die Sicherheitseinweisung und für die Überwachung der Kletterer.

Nach der Anmeldung am Tresen bekamen wir den Schlüssel für unseren Spind – äh Jutesack, den wir, wie damals im echten Bergwerk, an einem Seil aufgehängt zu uns herabgleiten ließen, um unsere Sachen dort sicher zu verstauen. Im Fachjargon nennt man das „Kaue“. Das ist eine super platzsparende und praktische Idee, die sich das ein oder andere Fitnessstudio ruhig abgucken könnte.

Umziehen mussten wir uns nicht. Was wir brauchten, hatten wir an: bequeme Sachen und feste Schuhe. Schmuck sowie Taschen sollten abgelegt und verstaut werden. Anschließend wurden wir aufgefordert, die Klettergurte anzuziehen und festzuschnallen. Leider wurde nicht kontrolliert, ob wir die Gurte korrekt und sicher festgeschnallt haben, oder vielleicht sogar vergessen haben, einen zuzuziehen. Das bemängeln wir, da wir das aus anderen Kletterparks anders kennen. Zuletzt wurden uns noch rutschfeste Handschuhe und ein Helm verpasst, der uns jedoch später davon abhielt, Selfies zu machen.

Dann ging es auch schon ins Innere des BergWerks, das Parcour-Herzstück. Hier erfuhren wir, dass wir anhand unserer Sicherungsausrüstung immer doppelt mit Karabinerhaken an den Sicherungsseilen beim jeweiligen Parcour befestigt sein würden. Die beiden Haken lassen sich nur einzeln öffnen, so dass einer immer an einem Parcour-Seil befestigt ist. Das mussten wir anhand der Demonstration des Mitarbeiters so verstehen, ohne es einmal auszuprobieren, obwohl es einen Übungsparcour gab. Hier hätten wir uns gewünscht, dass wir das vor den Augen des Mitarbeiters wenigstens einmal vormachen, um ein Gefühl für die eigene Sicherung an den Parcourseilen zu bekommen. Nachdem wir das Hilfe-Wort „Trainer“ erfuhren, das wir rufen sollen, wenn die Situation brenzlig ist (wenn man quasi nur noch an den Gurten in der Luft hängt und sich nicht selbst retten kann), betraten wir mit einem leicht mulmigen Gefühl den ersten Parcour. Wie war das nochmal mit den Seilen und den Haken?! Schon der erste Aussetzer.

Das Fddb-Team stürzte sich trotzdem todesmutig in den ersten Parcour. Zunächst kam uns die Anlage durch die vielen Wege etwas unübersichtlich vor. Durch Pfeile wurden die Richtungen vorgegeben. Kreuze bedeuteten, dass man diesen Weg nicht gehen kann. Das Team Fddb fing erstmal mit dem Kinderparcour in Bodennähe an – nur so zum Eingewöhnen, versteht sich;) Die Wege waren nicht schwer, relativ gesehen. Hier wechselten sich große Spinnennetze, Röhren, Treppen und Hängebrücken ab. Manchmal war das schon sehr wacklig, aber es gab immer etwas zum Festhalten und wir waren ja doppelt gesichert. Aber wie das die kleinen Knirpse so furchtlos hinbekommen haben, ist schon bewundernswert. Der Parcour war zwar schnell überstanden, trotzdem hatte man immer diese gewisse Angst, abzurutschen und nur noch am Haken in der Luft zu baumeln. Das Wort „Trainer“, welches wir in Hilfesituationen rufen sollten, hätte bei dem Lärmpegel, der durch die Kindergruppe verursacht wurde und durch die Nichtanwesenheit der Mitarbeiter wahrscheinlich keiner gehört.

Mit der Zeit wurden die Parcours deutlich schwieriger. Ab und zu standen wir rätselnd vor einem Parcour und fragten uns, wie zur Hölle wir das jetzt schaffen sollen. Um gewisse Parcours zu bewältigen, muss man vom Kopf bis zum kleinen Zeh alles anspannen und sich auch noch hoch konzentrieren. Wo war unser Gefühl für Balance plötzlich hin? Hat sich wohl zusammen mit der hart antrainierten Körperspannung aus dem Staub gemacht.

Wie ein Häufchen Elend standen wir einige Male vor gewissen Herausforderungen, wie dem dünnen Ästchen an zwei Seilen (es war eigentlich ein ausreichend dicker Holzstamm), das wir entlanggehen mussten. Wir mussten uns zwischen diesem Ast und kleinen, in der Luft baumelnden Holzfässern entscheiden, die uns ähnlich unsicher vorkamen. Zurück konnten wir nicht. „Trainer“ wollten wir nicht rufen. Also galt es, sich zu überwinden und so wagten wir den Schritt auf den schwingenden Ast. Unsere Körper waren ein einziges großes Stresshormon. Nach gefühlten Stunden hatten wir diesen Parcour geschafft und fanden uns plötzlich an einer kippelnden Wand wieder, die nur durch das Festhalten in den Löchern zu überwinden war. Puuh, auch das haben wir hinter uns gebracht. Ein kurzer Glücksmoment überwältigte uns, bis wir einige Sekunden später auf einer Plattform standen, vor der nur ein Seil von der Decke hing. Wie jetzt? Wo ist denn der Weg hin?! Wie sollen wir auf die andere Seite kommen? Die Antwort dämmerte uns langsam. Die „Schlucht“ (die im Nachhinein betrachtet keine war) konnte nur durch einen Sprung mit dem Seil bewältigt werden. Gefühlte Stunden standen wir also vor dem Abgrund und vertrauten unserer eigenen Kraft nicht. Zum Glück war es hinter uns leer, keiner drängelte und man fühlte sich nicht genötigt, schnelle Entscheidungen zu treffen. „Was Tarzan kann, können wir auch“, sprachen wir uns letztendlich zu und überwanden auch diese Hürde notgedrungen und mit viel Mut.

Die Worte „Ich will nach Hause“ und „Mami“ fielen einige Male, so aufregend sind die Parcours. Nach 60 Minuten schwappte uns das Adrenalin zu den Ohren raus. Wir hätten noch die Möglichkeit des 12 Meter Freifalls gehabt, aber das wollten wir gerne den Leuten ohne Höhenangst überlassen. Auch auf die Kletterei mitten durchs Einkaufszentrum verzichteten wir wohlwollend und begaben uns einstimmig wieder Richtung Ausgang. Genug Adrenalinkicks für heute. Jetzt erstmal ein Eis!

Fazit: Es war sehr aufregend und hat uns trotz der Stresssituationen, denen wir uns ausgeliefert sahen, viel Spaß gemacht. Wir mussten uns so oft überwinden wie noch nie und standen ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Wir sind vielleicht nicht ganz schwindelfrei und in der einen oder anderen Situation waren wir etwas mimosenhaft. Aber wie bei jeder neuen Herausforderung, muss man einerseits sich selbst vertrauen, diese zu meistern und anschließend den ersten Schritt gehen. Wir haben vielleicht nicht alle zehn Parcours geschafft, fanden unsere Leistung dennoch ganz okay fürs erste Mal im BergWerk.

Das gesamte Equipment sowie der Kletterpark waren sehr gut gepflegt. Die große Anlage ist sauber und die Parcours sind wirklich sicher, auch wenn es sehr oft wacklig war, was ja beabsichtigt ist. Die Anlage ist wunderschön aufgemacht und spezielle Lichteffekte sorgen für eine entsprechende Atmosphäre. Ein wenig mehr Beaufsichtigung durch die Mitarbeiter hätten wir dort allerdings erwartet, besonders da eine Kindergruppe anwesend war. Auch die Einweisung fanden wir nicht 100%ig zufriedenstellend.

Preislich geht es ab 18 Euro los; für Kinder ab 6 Jahren und einer Mindestgröße von 110 cm zahlt man 10 Euro aufwärts. Es gibt zudem die Möglichkeit an den Fassaden des Einkaufszentrums bis unter das Glasdach horizontal zu klettern. Außerdem kann man noch 40 m an einer Speed-Seilrutsche durchs Einkaufszentrum düsen. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es ganz spezielle und begleitete Abenteuer-Parcours in Schatzkammern. Das BergWerk.Berlin bietet völlig wetterunabhängiges Klettern. Durchschnittliche Fitness (was auch immer das heißen mag) sei hier ausreichend, laut Webseite.

Das BergWerk.Berlin bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

 

Hinweis: Der Eintritt in den Kletterpark wurde uns freundlicherweise kostenlos vom BergWerk.Berlin zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb