Archive for 28. März 2017

Erfolg des Monats: Alexander hats geschafft! Von 132 kg auf 82 kg!

„Ich war noch nie ein dünner Hering, als Jugendlicher brachte ich immer so zwischen 80 und 90 Kilo auf die Waage. Aktiver Sport war nie mein Ding. Vor ca. sieben Jahren hörte ich mit dem Rauchen auf, nahm einen stressigen Bürojob an und habe eine Konditorin geheiratet. Jedes Jahr kamen ein paar Kilo dazu. Gleichzeitig kamen Probleme wie Bluthochdruck, Müdigkeit und Antriebslosigkeit hinzu. Nach den Weihnachtsfeiertagen 2015 und der traditionellen Raclette an Silvester hatte ich im Januar noch ein paar Tage Urlaub und stolperte über die Waage. Ein Schock (…)“.

Diese Zeilen schrieb uns vor einigen Wochen der 41-jährige Alexander aus Hessen. Zum Jahreswechsel 2016 brachte Alexander ganze 132 kg auf die Waage – und hatte damit einen BMI von 41,7! Er gehörte also zu den Menschen mit starker Adipositas, auch krankhafte Fettleibigkeit genannt. Zum Vergleich: Idealgewicht wäre bei 40-jährigen Männern und einer Größe von 1,78 m zwischen 63 kg und 80 kg. Eine höhere Kategorie als „starke Adipositas“ gibt es nicht. Danach kommt nichts mehr, keine Einteilung, keine weitere Rubrik. Bereits ab einem BMI von 30 muss an eine ärztliche Behandlung gedacht werden. Zwar ist der BMI umstritten, weil er lediglich das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße berücksichtigt und den Körperfettanteil nicht einbezieht, dennoch sind die meisten Menschen keine Profisportler, so dass der BMI durchaus als Maßstab bzw. Orientierung dienen kann.

Alexander beschreibt seine damalige Ernährung selbst als unkontrolliert. Fastfood und fettiges Essen waren die Regel. Gefrühstückt wurde gar nicht, mittags ging es zum Imbiss und abends gab es warme Portionen zu Hause. Der stressige Bürojob und die Küchen- und Backkünste seiner Frau taten ihr übriges.

Alexander fasste beim erschreckenden Anblick der Zahl auf der Waage den Entschluss, abzunehmen. Der erste Schritt, also das bewusste Treffen genau dieser Entscheidung, die ein ganzes Leben verändern kann, war damit getan. Alexander begann seine Ernährung zu überdenken. Er verzichtete mittags und abends auf Kohlenhydrate und ersetzte gewisse Lebensmittel durch gesündere und fettärmere Alternativen. Zum Speiseplan gehörten nur noch Obst, viel Gemüse, Pute, Fisch, Joghurt statt Sahne, wenig Käse, keine Wurst, kein Alkohol, kein Brot.

Alexander suchte außerdem gezielt nach einer App, die ihm beim Abnehmen und seinem Vorhaben für seine Gesundheit unterstützte. Er stieß im Google Store auf die Fddb Extender App, mit der er seine Kalorienzufuhr im Blick halten konnte. Außerdem half sie ihm, Kalorienbomben zu vermeiden. Innerhalb von vier Monaten nahm Alexander so ganze 25 kg ab – und stand somit bei 107 kg! Noch ein paar Monate, dann würde er sein Idealgewicht erreichen. Sicherlich sind diese vielen abgenommenen Kilos eine große Motivation und als Sportmuffel konnte man Alexander nach diesen vier Monaten auch nicht mehr bezeichnen: Er kaufte sich im April Inlineskates und ging bei jedem Wetter skaten, ohne Ausnahme. Zehn Kilometer mussten es mindestens sein! Dafür gönnte sich Alexander wieder etwas mehr Essen, gesund natürlich.

„Die Pfunde purzelten weiter. Anfang Dezember wurde das Wetter zum Skaten zu schlecht und ich habe mit dem Krafttraining begonnen. Drei Mal die Woche für zwei Stunden, langsam formt sich der Körper, der Bauch ist fast weg, Brust und Arme werden deutlich muskulöser, ein tolles Gefühl. Insgesamt habe ich fast 50 Kilogramm Gewicht verloren in knapp einem Jahr, konnte meine Blutdruckmedikamente stark reduzieren und damit auch die Nebenwirkungen. Ein völlig neues Lebensgefühl.“

Inzwischen wiegt Alexander um die 80 kg und ist damit im Idealbereich. Er hat sein Abnehmziel erreicht und möchte nun noch seinen Körperfettanteil weiter reduzieren. Mit 1800 bis 2000 kcal am Tag und viel Flüssigkeit sollte das kein Problem sein.

Für alle anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind, abzunehmen oder gerade das Vorhaben starten, hat Alexander den Tipp, keine Diät zu beginnen, sondern die Ernährung komplett und dauerhaft umzustellen. Auch wir von Fddb finden diesen Ansatz richtig, denn ohne dauerhafte Umstellung und den bewussten Griff zu Alternativen, wird der Jojo-Effekt auftreten. Wer zunächst auf alles verzichtet und dann „nach“ der Diät wieder wie immer isst, hat schnell das Doppelte an Gewicht wieder drauf. Auch Sport und viel Trinken ist generell wichtig, um den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Mit dem kostenlosen Ernährungstagebuch von Fddb sowie in der Fddb Extender App kann jeder Kalorien, Makro- und Mikronährstoffe im Blick behalten, den Gewichtsverlauf beobachten und einfach sowie gesund die gewünschten Erfolge erzielen.

Alexander hat es jedenfalls geschafft und das gesamte Fddb-Team ist stolz darauf und freut sich mit ihm, dass er innerhalb eines Jahres sein Wunschgewicht erreicht hat und nun diesen gesunden Lebensstil führen kann. Herzlichen Glückwunsch, Alexander, zu dieser tollen Leistung!

Wenn auch ihr Erfolge mit Fddb oder der Extender App erzielen konntet, schreibt uns eine Nachricht an erfolg@fddb.info. Als Dank erhält jeder Fddb-Nutzer mit veröffentlichter Erfolgsgeschichte eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für die Fddb-Webseite sowie für die Extender App! Wir freuen uns auf eure Erfolgsgeschichten!

JumpHouse Berlin: Wecke das Kind in Dir

Vor kurzem durften wir eine für uns doch etwas außergewöhnliche Sache testen: Das JumpHouse Berlin – ein riesengroßer Trampolinpark. Trampoline? Das ist doch was für Kinder? Und fällt das überhaupt in die Kategorie „Sport“? Wir wussten nicht wirklich, was uns da erwartet – umso größer waren die Fragezeichen vor dem Test. Aber lest selbst, was die Trampoline mit uns angestellt haben…

Gebäude Jump HouseDas JumpHouse in Berlin Reinickendorf ist ein riesiger Indoor-Trampolinpark mit über 4.000 qm Fläche und mehr als 120 Trampolinen, die auf sieben verschiedene Themenbereiche aufgeteilt sind. So gibt es das FreeJUMP-Feld mit 70 einzelnen Trampolinen unterschiedlicher Größen, eine GameJUMP Area, um Völkerball oder Volleyball zu spielen, zwei Trampoline mit Schaumstoffwürfel-Becken (FoamJUMP) oder Riesen Luftkissen (BagJUMP), SlamJUMP mit Basketballkörben, WallJUMP für Tricks an der Wand und eine Battlebox. Um das JumpHouse nutzen zu können, muss man für eine Stunde Sprungzeit 12,00 Euro zahlen. 90 Minuten kosten 18,00 Euro und 120 Minuten Sprungzeit 24,00 Euro. Die Tickets können ganz einfach online über die Webseite gekauft werden. Hier sieht man direkt, wann das JumpHouse geöffnet hat und zu welchen Uhrzeit noch wie viele Plätze frei sind.

Unser Test-Team bestand dieses Mal aus drei Frauen, wobei eine Kollegin sogar als Jumping Fitness Trainerin arbeitet und somit Trampolin-erfahren ist. Wir sollten jedoch noch herausfinden, dass so ein Trampolinpark sich von einem Fitness Kurs unterscheidet… aber davon später mehr. Als erstes bekamen wir am Empfang spezielle Jump-Socken ausgeteilt, die zum einen durch das Neon-orange auffallen, zum anderen aber praktische Anti-Rutsch-Noppen unter dem Fuß haben, damit man sicher Trampolin springen kann. Danach ging es ab in die Umkleide: Wir hatten schon damit gerechnet, dass es anstrengend werden könnte und in weiser Voraussicht unsere Sport-Klamotten eingepackt. Leider war es in der Umkleide recht kalt und es roch muffig und nach Schweiß. Dieser Raum machte keinen guten Eindruck auf uns… also umso schneller raus in die Jump-Halle!

Die Halle selbst war riesengroß und sehr hell und freundlich. Erst einmal standen wir mit großen Augen vor den ganzen Trampolinen und waren etwas ratlos, was man wo machen kann und wo wir am besten anfangen. Aber das Jump-Team vor Ort gab uns gleich eine kleine Führung durch den Trampolinpark und erklärte uns die unterschiedlichen Stationen. Außerdem war während des gesamten Aufenthalts immer freundliches Personal in der Nähe, das man ansprechen konnte und das die Sicherheit der Teilnehmer im Auge behalten hat. Bei dem ersten Rundgang bekamen wir einen sehr positiven Eindruck vom JumpHouse: Alle Geräte wirkten neu und waren sehr gepflegt und sauber.

Nun konnte es also los gehen. Oder besser gesagt: los springen. Wir müssen gestehen, dass wir anfangs etwas zögerlich waren: Wer springt jetzt los? Wer traut sich? Und wer macht sich – gefühlt – zum Affen? Aber diese Bedenken hatten wir nur ganz kurz. Sobald wir auf den ersten Trampolinen los hüpften, merkten wir gleich: WOW! Das macht ja RIESEN Spaß! Und zum Affen machen? Aber klar doch und sehr gerne! 🙂 Sobald man einmal los gehüpft war, übernahm das Kind in uns das Steuer und es hieß nur noch: Mehr! Höher! Weiter! Mit sehr sehr viel Spaß, viel Lachen und auch sehr viel Schwitzen hüpften wir uns so durch die verschiedenen Stationen:

 

FreeJUMP-Feld: Das große Trampolinfeld ist perfekt dafür geeignet, um sich warm zu hüpfen und vorsichtig zu beginnen. Man kann auf den einzelnen Trampolinen Tricks ausprobieren, von Trampolin zu Trampolin hüpfen und selbst die Wände sind mit Trampolinen ausgestattet.

 

 

GameJUMP Area: Wer spielerisch in der Gruppe hüpfen will, ist hier genau richtig. In den abgegrenzten Bereichen gibt es Spielfelder und Bälle für Volleyball oder Völkerball. Vor allem bei zwei unserer Testerinnen kam dieser Bereich sehr gut an… und mal ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal seine Kollegin abwerfen? 😉

 

FoamJUMP und BagJUMP: Hier laden zwei große Trampoline für ein paar Tricks und gewagte Sprünge ein, denn man landet ganz weich entweder in einem Becken mit Schaumstoffwürfeln oder in einem großen Luftkissen. Nach etwas zögern trauten wir uns hier am Ende sogar einen Salto. Und das machte dann so viel Spaß, dass wir gar nicht mehr damit aufhören könnten. Einziges kleines Manko: Man versinkt dermaßen in dem Luftkissen bzw. den Schaumstoffwürfeln, dass man dort fast gar nicht mehr heraus kommt: Das heraus krabbeln ist fast der anstrengendste Teil der ganzen Übung 😉

SlamJUMP: Du willst noch eine Basketballkarriere starten? Dann solltest Du den SlamJUMP ausprobieren. Noch nie konnte man – dank Trampolin – so easy an den Korb heranreichen. Nur das Dribbeln auf einem Trampolin funktioniert irgendwie… ähm… nicht…

WallJUMP: Wir müssen gestehen, dass wir uns an diesen Bereich nicht heran getraut haben. Auf zwei High-Performance-Trampolinen kann man eine Wand hochspringen und dort verschiedene Tricks ausprobieren. Das überlassen wir dann doch lieber den Profis.

 

Battlebox: Auch wenn es hier gar keine Trampoline gibt, ist dieser Bereich doch ein großer Spaß. Im Stil von American Gladiator balanciert man gegenüber auf einem schmalen Balken und versucht den Gegner in das Schaumstoffwürfel-Becken zu befördern.

 

Zuallerletzt gab es noch eine mit Luft gefüllte Bodenmatte, auf der man turnen konnte. Handstand, Rad schlagen, Flick Flack: Das ist hier alles möglich. Und manch einer erinnert sich vielleicht an den Schulunterricht zurück und was man sich damals alles getraut hat…

Nach einer Stunde hüpfen waren wir sehr erschöpft und durchgeschwitzt, aber auch sehr glücklich. Wir hatten uns ziemlich verausgabt und wurden mit jedem Hüpfer immer mutiger. Ein Aufenthalt im JumpHouse ist also definitiv nicht nur Kinderkram, sondern echter Sport! Bei einer Stunde Jumpen kann man bis zu 1.000 Kalorien verbrennen! Nicht schlecht 🙂 Und unsere Jumping-Fitness Kollegin stellte fest, dass es einen Unterschied zum Jumping-Kurs in den Fitness-Studios gibt. Während man dort eher kleiner und schneller hüpft, laden die großen Trampoline im JumpHouse vor allem zu hohen Sprüngen ein – und dafür braucht man mehr Kraft und Körperspannung. Die nächsten Tage hatten wir auch alle mit Muskelkater zu kämpfen.

Kleine „Abzüge“ bei unserem Test gab es durch die ungemütlichen und muffigen Umkleiden. Außerdem gab es zwar überall im JumpHouse Hinweistafeln mit den allgemeinen Regeln. Aber an den unterschiedlichen Stationen hätten wir uns doch etwas mehr Infos gewünscht: Wie lauten die Regeln für das Völkerball-Spiel? Vorschläge für verschiedene Tricks oder ähnliches… Außerdem ist das JumpHouse sehr beliebt und ausgebucht. Der Spaß ist also definitiv nichts für Kurzentschlossene. Aber abgesehen davon hatten wir einen Riesenspaß, haben uns ordentlich sportlich bestätigt und vergeben 10 von 10 Punkten! Und keine Sorge: Den Trampolinspaß gibt es nicht nur in Berlin. Auch in Hamburg, Flensburg, Köln und Leipzig gibt es ein JumpHouse und sechs weitere Standorte sollen 2017 eröffnet werden!

Hinweis: Die Nutzung des Trampolinparks wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JUMP House zur Verfügung gestellt

Fotos: Fddb