Somuchmore Test Teil I: Gutes für Körper, Geist und Seele

Letztes Jahr durften wir bereits Erfahrungen mit dem Angebot vom Urban Sports Club sammeln. Zum Vergleich konnten wir jetzt auch Somuchmore testen, das sich selbst als Plattform für eine ganzheitliche Lebensweise bezeichnet und in den Städten Berlin, München, Hamburg und Stuttgart mit Sport- und Wellness-Partnern vertreten ist.

„Bewege Körper, Geist und Seele“

Mit diesem Motto beschreibt Somuchmore sein Angebot und möchte damit gleich den Fokus auf die ganzheitliche Lebensweise lenken: Hier soll nicht nur der Körper mit Fitnessübungen gestählt werden, sondern auch Geist und Seele kommen dank verschiedener Wellness- und Coaching-Partner nicht zu kurz. Entsprechend groß ist auch das Angebot in diesen Bereichen und reicht von Massagen und Ernährungs-, Vocal- und Life Coaching über Meditation und TCM bis zu Vitametik und Salzgrotten. Aber auch das „normale“ Sportprogramm ist beispielsweise mit Yoga, Tanz, Kampfsport und Fitness gut vertreten. Insgesamt sind in dem Somuchmore Netzwerk aktuell über 1.500 Partner vertreten und man kann aus 40.000 Aktivitäten auswählen. Preislich gibt es drei verschiedene Tarife: Die White Card Lite kostet 39 Euro im Monat und man kann bis zu 4 Kurse im Monat besuchen. Darauf folgt die White Card für 69 Euro im Monat, mit der man unbegrenzt Kurse besuchen kann, jedoch nur 3 mal im Monat zum gleichen Anbieter. Die Black Card für 99 Euro im Monat ist dagegen komplett unbegrenzt und man kann so viele Kurse besuchen, wie man möchte, und hat auch bei den einzelnen Partnern kein monatliches Limit. Alle Tarife können jeweils zum Folgemonat gekündigt werden. Auch wenn auf der Seite von Somuchmore steht, dass es keine verstecken Kosten gibt, gibt es jedoch trotzdem einige Kurse oder Angebote, bei denen man eine Zusatzzahlung leisten muss.

Anmelden, Kurs aussuchen und los!

Somuchmore Screenshot AnleitungIm Prinzip funktioniert die Mitgliedschaft bei Somuchmore ganz einfach: Man sucht sich den passenden Tarif aus, meldet sich an und kann eigentlich sofort los legen, da man kurz nach der Anmeldung eine E-Mail mit der Kundennummer bekommt. Diese muss man dann einfach nur bei den Partnern vorzeigen, bis ein paar Tage später die Mitgliedschaftskarte im Briefkasten landet. Jedoch gilt hier auch hier – genau wie beim Urban Sports Club –, dass man sich anfangs erst einmal durch das große Angebot durchklicken und eine Übersicht gewinnen muss. Wozu hat man eigentlich Lust? Will man neues ausprobieren oder lieber den Lieblingssport machen? Ist man bereit, Angebote von Partnern in entfernteren Kiezen wahrzunehmen? Und muss ich mich jetzt eigentlich für den Kurs anmelden oder nicht? Vor allem letzte Frage hat uns etwas verwirrt. So steht auf der Somuchmore Webseite, dass man die Kurse direkt online buchen kann. Jedoch haben wir leider während des ganzen Tests keinen „Buchen“ Knopf gefunden :-D. Oftmals gab es in den Beschreibungstexten den Hinweis, dass man vor Ort beim Partner anrufen und einen Termin reservieren müsste. Das haben wir dann natürlich auch gemacht. „Online gebucht“ haben wir jedoch mangels Funktion leider nichts ;-).

So funktionieren Webseite und App

Somuchmore Screenshot Übersicht AktivitätenWie bereits erwähnt, findet man die gesamte Auswahl an Kursen und Aktivitäten online auf der Webseite. Zusätzlich kann man auch die App für Android oder Apple herunterladen und hat somit die gleichen Funktionen immer auf dem Handy dabei. Die Suche bietet auf den ersten Blick alle wichtigen Filter an: In welcher Stadt sucht man, in welchem Bezirk, welche Aktivität und zu welcher Uhrzeit. Damit kann man schon einmal die grundlegenden Einstellungen vornehmen. Auch nach einzelnen Studios bzw. Partnern kann man gezielt suchen. Gut hätte uns gefallen, wenn es darüber hinaus noch mehr Filtermöglichkeiten geben würde, beispielsweise eine gleichzeitige Auswahl von mehreren Bezirken, das Ausblenden von Kursen mit Zuzahlung oder das Anzeigen von Kursen, die neu dazu gekommen sind. Außerdem wäre eine Merkfunktion praktisch, die solche Angebote oder Partner speichert, die man bereits besucht hat bzw. gut findet. Auch einen Kalender hätten wir sehr praktisch gefunden, in den man seine ausgewählten Kurse eintragen kann oder der sich in eigene, vorhandene Kalender übertragen lässt. Leider kam es auch hin und wieder mal zu dem Fehler, dass sich die eingestellten Filter nach mehrmaliger Suche selbst zurücksetzen und wir plötzlich Kurse aus München angezeigt bekamen.

Somuchmore Screenshot PartnerseiteGut gefallen haben uns die ausführlichen Seiten zu den einzelnen Partnern. Hier findet man viele Informationen rund um das Angebot, Kontaktmöglichkeiten, eine Google Maps mit dem Standort, alle angebotenen Kurse und die Informationen, mit welchem Tarif man die Aktivität nutzen kann. In der App sind diese Informationen leider etwas komprimierter dargestellt.  Dafür gibt es in der App ein Symbol, das das Kurs-Level darstellt. Dieses fänden wir auf der Webseite auch sehr hilfreich!

Das Angebot: Sporteln, Coaching und ein bisschen Esoterik

Das Angebot von Somuchmore ist wirklich sehr groß und es sollte für jeden etwas dabei sein. Alleine bei unserem Test merkten wir, dass zwei Personen hier ganz unterschiedliche Vorlieben haben und auch verschiedene Dinge ausprobieren möchten. Während ich mich über das große Angebot an verschiedenen Tänzen freute, wagte sich die Kollegin an einige Aktivitäten heran, die für mich persönlich vielleicht zu „esoterisch“ sind. Aber im nächsten Teil erzählen wir euch genauer, welche Angebote wir besucht haben und wie uns das Ganze gefallen hat!

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns von Somuchmore kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Screenshots von Somuchmore

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