Archive for 30. März 2016

Das sind die beliebtesten Pizzen der Fddb’ler

Zugegeben, Pizza ist nicht die gesündeste Mahlzeit, um abzunehmen. Trotzdem ist Pizza leider unglaublich lecker und ab und zu kann man sich doch mal ein Stück gönnen, oder?

caprese
Das sind die 10 beliebtesten Pizza-Sorten der Fddb Nutzer

1. Pizza Salami: Ein Klassiker, wie er im Buche steht. Durchschnittlich 857,5 kcal pro Pizza (350 g). Was ist drauf? Tomatensauce, Salami, Käse und ggf. weitere Zutaten.

2. Pizza Margherita: Der schnörkellose Bestseller unter den Pizzen. Hat durchschnittlich 696,5 kcal pro 350 g Pizza. Was ist drauf? Die drei Farben der italienischen Flagge – grün, weiß, rot: Basilikum, Mozzarella und Tomaten.

3. Steinofen Pizza Speciale: Neben Tomatensauce und Käse sind auch Champignons, Salami und Schinken drauf. Hat 812 kcal im Durchschnitt pro Pizza. Achtung: Tiefkühlpizzen enthalten wahnsinnig viele Zusatzstoffe. Lieber selber machen.

4. Steinofen Pizza Schinken: Im Durchschnitt 756 kcal pro 350 g Portion. Wie der Name schon sagt, wird die Pizza, neben Tomatensauce und Käse, mit Schinken belegt und im Steinofen gebacken.

5. Lahmacun: Ist eine türkische Pizza und wird mit Tomaten, Zwiebeln und Hackfleisch aus Lamm oder Rind belegt. Traditionell wird sie mit Petersilie und Zitrone serviert. Im Durchschnitt hat eine 350 g Portion 539 kcal.

6. Pizza Hawaii: Eine Pizza mit Obst, wie schön 😉 Die Pizza Hawaii wird mit Tomatensauce, Käse, Schinken und Ananas belegt und hat im Mittel 668,5 kcal pro Pizza.

7. Pizza Tonno: Diese Pizza wird mit Thunfisch belegt, kann nebst Soße, Zwiebeln und Käse aber auch mit weiteren Zutaten serviert werden. Eine ganze Thunfisch Pizza schlägt mit durchschnittlich 917 kcal zu Buche.

8. Spinat Pizza: Auch Pizza Spinaci genannt, kommt vegetarisch mit Blattspinat und Käse aus. Beim Käse variieren die Pizzen. Man verwendet Gorgonzola, Mozzarella, Edamer oder Ricotta. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eine durchschnittliche Spinat Pizza enthält ca. 770 kcal pro 350 g.

9. Pizza Diavolo: Belegt wird diese Pizza mit Tomaten, Käse wie Mozzarella, Knoblauch, Peperoni und Salami. Eine Pizza hat im Durchschnitt 819 kcal.

10. Pizza Funghi: Diese Pizza wird mit reichlich Champignons belegt und ist meist vegetarisch. Auch hier bietet es sich an, die Pizza aufgrund der hohen Käsemenge und Zusatzstoffe selbst herzustellen. Eine Pizza Funghi hat ungefähr 812 kcal pro 350 g.

funghi

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Nährwerte noch einmal im direkten Vergleich pro 350 g Portion

Pizza Vergleich
Ihr könnt also pro Pizza mit 700 – 800 kcal rechnen. Ein 65 kg schwerer Mensch müsste folgenden Sport machen, um eine Pizza abzutrainieren:

110 min joggen

95 min Crosstrainer (mittel)

80 min Spinning

130 min Wandern

200 min Trampolinspringen

110 min Radfahren, Durchschnitt

255 min Hausarbeit

130 min Bodybuilding

115 min Fußball (Freizeit)

140 min Zumba

Falls wir euch jetzt trotzdem Hunger oder Lust auf Pizza gemacht haben, ihr aber mitten in der Diät steckt, hier ein paar Tipps für reuearmen Pizzagenuss:

1. Pizza selbst backen, den Teig dabei dünn halten, am besten Vollkornmehl verwenden und viel Gemüse, wenig Schinken bzw. Salami oder Käse. Klingt langweilig, ist aber fettärmer als die herkömmlichen Varianten. vegetale

2. Pizza mit Freunden, dem Partner, dem Nachbarn teilen. Frei nach dem Motto: geteilte Freude ist halbes Leid.

3. Erst etwas trinken, dann einen Salat essen und dann eins, zwei Stück Pizza. Rutscht besser durch und man ist eher satt.

4. Pizza in Ruhe essen und genießen. Dabei nicht fernsehen oder ablenken lassen. Volle Konzentration aufs Essen.

5. Low Carb Böden aus Blumenkohl herstellen. Rezepte gibt es bei Fddb.

6. Beim Lieferservice die kleinste Größe bestellen. Macht auch satt und man hat ein weniger schlechtes Gewissen. Auf Extras wie Käserand verzichten.

Habt ihr weitere Tipps für den Genuss ohne Reue? Welche Pizza esst ihr am liebsten? Passt Pizza überhaupt in euren Tages- oder Wochenplan?

Erfolgsgeschichte des Monats März: Merle

Was für eine Veränderung! Unsere Märzkandidatin für die monatliche Fddb-Erfolgsgeschichte heißt Merle und hat knapp 30 kg bei einer Größe von 1,55 m abgenommen. Während die Waage 2012 noch 84 kg anzeigte, steht sie aktuell bei 56 kg. Gratulation!

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Fotos: Privat

Die 24-jährige Merle liebte es, vor ihrer Veränderung abends zu naschen, zwischendurch immer mal wieder leckere, aber ungesunde Snacks zu essen und auswärts zu schlemmen. In der Schule holte sie sich trotz ihres Pausenbrotes oftmals noch ein belegtes Baguette und als sie mit ihrem damaligen Freund zusammenkam, waren große, warme Portionen am Abend Normalität. So ergab sich dann im Jahr 2012 ein Gewicht von 84 kg, mit dem sich Merle einfach nicht mehr wohl fühlte. Sie war unglücklich, wenn sie sich im Spiegel sah, und entschied, dass sich schleunigst etwas ändern muss. Sie stellte ihre Ernährung um. Mehr Obst und Gemüse standen nun auf ihrem Speiseplan, dafür gab es weniger ungesunde und fettige Produkte und Gerichte. Sehr viel Unterstützung erhielt Merle von ihren Eltern, mit denen sie einen Deal aushandelte: Mit jedem abgenommen Kilogramm bekam sie 5 Euro Belohnung. Obwohl der Weg schwer war und sie nur mühsam die ersten 5 kg verlor, blieb sie eisern und diszipliniert. 2013 zeigte ihre beste Freundin ihr Fddb. Zu dieser Zeit wog Merle bereits 74 kg. Es brauchte seine Zeit, bis sich Merle daran gewöhnte, ihr Essverhalten genau zu dokumentieren und alle Lebensmittel abzuwiegen, aber die von vielen Fddb’lern eingehaltene 80 %-Regel half auch Merle, dass weitere Kilos purzelten.

Mit der Ernährungsumstellung begann Merle auch mit sportlichen Aktivitäten. Sie fuhr gern und viel Inliner und Fahrrad. Zudem machte sie zuhause Situps und Bauch-Beine-Po-Übungen. „Heute ernähre ich mich sehr viel von Gemüse, Putenfleisch und anderen gesunden Produkten. Ich trinke viel Wasser und zuckerfreie Getränke, esse aber trotzdem auch oft Brötchen und Brot. Und wenn ich mittags mal eine Pizza esse, dann gibt es abends nur noch einen kleinen Salat. Ich verbiete mir eigentlich gar nichts, sondern beachte einfach nur, dass ich nicht über meine 80 % komme. Und einmal in der Woche lege ich dann auch einen ‚Cheatday‘ ein“, so Merle über ihre aktuelle Ernährungsweise. Einmal pro Woche geht sie schwimmen und führt weiterhin jeden zweiten Tag ihre Fitnessübungen zuhause durch. Mit dem nahenden Frühling möchte Merle wieder viel Fahrrad und Inliner fahren. Heute wiegt Merle 56 kg. Ihr Ziel ist es, noch weitere 3 – 4 kg abzunehmen und ihr Gewicht dann zu halten.

Was Euch Merle noch mit auf den Weg geben möchte:
„Man sollte niemals hungrig ins Bett gehen. Und seinem Körper nichts verbieten. Wenn man seine 80 % einhält und in der Woche öfters mal Sport macht, funktioniert das Abnehmen langsam und gesund von ganz allein. Gebt niemals auf, denn nichts schmeckt so gut wie schlank aussehen!“

Liebe Merle, wir sind begeistert von Deinem Willen und Deiner Motivation. Die restlichen Kilos wirst Du auf jeden Fall auch noch schaffen, da sind wir uns sicher. Hut ab vor Deiner Leistung, die sicher wieder viele Leser motivieren wird.
Könnt auch Ihr uns von einer tollen Geschichte zum Thema Abnehmen berichten? Dann schreibt uns an erfolg@fddb.info. Jede auf Fddb veröffentlichte Geschichte belohnen wir mit einer Premium-Mitgliedschaft bei Fddb. Also, mitmachen lohnt sich! Viele Grüße von Eurem Fddb-Team

Serie Superfood: Matcha

Der Begriff „Superfood“ ist seit einiger Zeit in aller Munde. Exotische Beeren, Wunderpulver oder auch heimische Gemüsesorten – hinter dem Wort verstecken sich verschiedenste Lebensmittel, die anscheinend mit Superkräften ausgestattet sind. Grund genug für uns, sich die Superfoods einmal genauer anzuschauen und Euch die bekanntesten Vertreter der Superhelden vorzustellen.

Grundsätzlich gibt es keine feststehende Definition, was „Superfood“ eigentlich ist. Theoretisch könnte man also jedes Lebensmittel mit diesem Begriff versehen. Häufig wird das Wort jedoch im Zusammenhang mit meist frischen, manchmal auch getrockneten Lebensmitteln genannt, die besonders nährstoffreich sind und dadurch förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden sein sollen. Superfood steckt also voll mit gesunden Inhaltsstoffen, Vitaminen oder Mineralien, die eine positive gesundheitliche Wirkung versprechen. Zu diesen Superhelden gehören unter anderem Açaí-Beeren, Chia-Samen, Cranberries, Maca, Quinoa und Weizengras. Über Chia-Samen haben wir bereits letzte Jahr auf unserem Blog informiert.

Marketingstrategie oder bewiesene Superkräfte?

Manch einer kommt jetzt vielleicht auf die Idee, einfach ganz viel Superfood zu essen und damit Krebs, Herzinfarkt und Co vorzubeugen. Leider ist es jedoch nicht so einfach. Bei vielen Superfoods gibt es widersprüchliche Meinungen über die gesundheitsfördernde Wirkung oder es handelt sich nur um Marketingstrategien, um Produkte besonders teuer zu verkaufen. Außerdem wurden die meisten Studien über Superfood im Labor mit Tierversuchen oder im Reagenzglas erstellt. Die tatsächliche Auswirkung auf den Menschen, der individuell isst und individuell Nährstoffe verarbeitet, ist damit noch lange nicht bewiesen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Lebensmittel unter den Superfoods, die wir in unsere Ernährung integrieren können, um unserem Körper Gutes zu tun. Wie immer gilt dabei für eine gesunde Ernährung, dass man ausgewogen und abwechslungsreich essen sollte.

Matcha – der Muntermacher aus gemahlenem Grüntee

Schüssel mit etwas Matcha PulverAls erstes Superfood möchten wir euch in unserer aktuellen Serie Matcha vorstellen, was übersetzt „gemahlener Tee“ bedeutet. Für das Getränk werden die Blätter der Grünteesorte Tencha auf der Plantage vor der Ernte beschattet, damit sie besonders viel Chlorophyll produzieren. Danach trocknet man die Blätter und mahlt die reinen Blattteile ohne Rippen und Strunk zu feinem Pulver. Bereits „normalem“ grünen Tee werden viele gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Matcha soll sogar noch mehr Superpower haben, da hier nicht nur der Blattextrakt, sondern das gesamte Blatt zu Pulver gemahlen getrunken wird. Der Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) im grünen Teeblatt soll dabei immunstärkend sein sowie entzündungs- und tumorhemmend wirken. Außerdem wird das Getränk als Wachmacher gepriesen, da Matcha Theobromin enthält, das eine koffeinähnliche Wirkung hat, jedoch viel länger anhält. Matcha kann also als Kaffeeersatz verwendet werden.

Herb-aromatischer Tee mit Schaumkrone

Schüssel mit fertigem Matcha TeeObwohl die Zubereitungsart des Matcha wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert in China entwickelt wurde, geriet er dort mit der Zeit in Vergessenheit. Dafür fand er Einzug in die japanische Teezeremonie, wo Matcha heute noch eine wichtige Rolle spielt. Am besten verwendet man Matcha pur, indem man 1 – 2 Gramm Pulver mit ca. 80° C heißem Wasser übergießt und anschließend schaumig schlägt. Traditionell wird bei den japanischen Teezeremonien dafür ein Bambusbesen, Chasen genannt, benutzt. Diesen Besen bewegt man aus dem Handgelenk vor und zurück, so dass ein hoher und fester Schaum entsteht. Wie man auf unserem Fotos sieht, ist uns diese Schaumkrone leider nicht geglückt. Vielleicht lag es am fehlenden Bambusbesen ;-). Der fertige Tee schmeckt herb, aber nicht bitter, und sehr aromatisch. Je nach Geschmack kann man den Tee etwas milder genießen, indem man mehr Wasser verwendet. Mittlerweile findet man Matcha auch immer öfter als Bestandteil von anderen Lebensmitteln wie Joghurts, Eiscreme oder Schokoladen. Auf unserem Blog haben wir außerdem ein Rezept für einen Matcha Latte mit Sojamilch für Euch.

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im März

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Der Monat März bildet sehr oft den Übergang zwischen Winter und Frühling, die Temperaturen klettern (meistens) langsam nach oben, so dass die Saison für das Wintergemüse langsam zuende geht. Allmählich wird der Spitzkohl und Spinat frisch geerntet. Zitrusfrüchte, wie die Pomelo, Mandarine und Kumquats sorgen auch in der Übergangszeit für einen ordentlichen Vitamin-C-Schub.
Detaillierte Informationen zu den Saisonprodukten des Monats März erhaltet Ihr hier.

Die Fddb’ler haben natürlich auch die passenden Rezepte parat.