Archive for 30. Oktober 2015

Gesunde und trendige Lebensmittel: Die Foodist Healthy Box macht es möglich

Sich gesund und bewusst zu ernähren, liegt im Trend. Immer mehr Menschen möchten Abstand zu konventionellen Produkten aus dem Supermarkt nehmen und interessieren sich für natürliche, pure und nährstoffreiche Produkte ohne Zusatzstoffe. Die Begriffe Super Food und Raw Food schwirren immer häufiger durch die Medien. Vor allem Biomärkte und der Onlinehandel bieten bereits eine gute Auswahl dieser Produkte an. Doch welche gesunden Delikatessen werden eigentlich in anderen Ländern angeboten? Das ist oftmals gar nicht so einfach herauszufinden. Und hier setzt der Service von Foodist an. Das Hamburger Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, seine Kunden monatlich mit einer Auswahl verschiedener, hochwertiger Lebensmittel zu überraschen. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Boxen: Die Foodist Box und die Healthy Box. Da Fddb das Prinzip einer gesunden Ernährung verfolgt, haben wir die Healthy Box des Monats Oktober bestellt und waren sehr gespannt, was uns erwartet. Also machte sich ein feines, buntes, ausgefallenes Sortiment internationaler Produkte aus Europa auf den Weg zu uns nach Berlin.

Die in der Healthy Box enthaltenen Lebensmittel erfüllen immer mindestens drei der Foto 06.10.15 14 04 48folgenden Kriterien: glutenfrei, raw, vegan, frei von raffiniertem Zucker, Superfood, laktosefrei, ohne Konservierungsstoffe, ohne Zusatzstoffe, Bio und ohne Gentechnik. Beim Öffnen des Paketes entdeckten wir acht liebevoll in Holzwolle verpackte Produkte aus verschiedenen Ländern Europas, davon vier aus Großbritannien, drei aus Deutschland und eines aus Lettland. Sechs der acht Produkte waren sogar vegan. Dem Paket liegt zudem das Magazin „Healthy – Foodist Healthy Box“ bei, in dem alle in der Box enthaltenen Produkte kurz mit Foto und interessanten Fakten sowie einigen dazu passenden Rezepten vorgestellt werden. Die Healthy Box kostet, je nach Laufzeit des Vertrages, monatlich zwischen 26,90 € und 29,90 €. So, und nun geht es los mit unserem Test! 🙂

Kakao Nibsnu³ – Bio Cocoa Nibs
Die Kakao-Nibs aus rohen Kakaobohnen werden in ihrer Heimat Peru während des Herstellungsprozesses lediglich kurz und schonend fermentiert und dann gebrochen. So bleiben ihre gesunden Inhaltsstoffe, wie Magnesium, Calcium, Eisen, Antioxidantien sowie ungesättigte Fettsäuren erhalten. Es handelt sich somit um Raw Food oder Super Food, das ohne weitere Zusätze, wie Zucker, auskommt und deshalb so gesund ist.
Ein toller, schokoladiger Duft schlich in unsere Nasen, als wir die Packung öffneten, doch als wir die kleinen, unförmigen Kakaobohnenstückchen so pur probierten, schmeckten wir nur zwei Geschmacksnoten: herb und bitter. Weil wir aber neugierig waren, wie die Stückchen als Zutat in Gerichten schmecken, haben wir uns einen Smoothie aus den Nibs, Kakaopulver, Banane, Kokosöl, Datteln und Mandeldrink gemixt, der wiederum richtig herrlich schmeckte. Die bittere Note der Nibs war quasi verschwunden. Auch in Müslis oder Gebäck kann man die Nibs verwenden. Wir vergeben für die puren Nibs aufgrund des extrem bitteren Geschmacks 2,5 von 10 Punkten, aber als Zutat in dem von Foodist vorgeschlagenen Smoothie-Rezept tolle 8 von 10 Punkte.

The Beginnings – Red Currant CookiesRed Currant Cookies
Das Unternehmen The Beginnings kommt aus Lettland und verschreibt sich gesunden, puren Produkten ohne Zusatzstoffe. Wir haben die Red Currant Cookies probiert. Das pinke Antlitz der Kekse ist farblich ein Knaller, doch auch geschmacklich? Die Fddb-Jury ist sich etwas uneinig: Die Cookies, die ein gesunder Mix aus roten Johannisbeeren, Cranberrys, Karotten, Äpfeln, Leinsamen, Kokosflocken und Honig sind, waren ohne Frage knusprig, fruchtig und intensivschmeckend. Doch die leicht bittere und säuerliche Note im Nachgang sowie die Kombination aus Kokos und Beeren waren nicht bei allen Testern der Renner. Die roten Johannisbeeren sorgen auf jeden Fall für einen Top-Vitamin-C-Gehalt. Wir vergeben 5,5 von 10 Punkten.

Mono-Tee – Kräutertee, Zitronengras Apfelminze
Auch ein Getränk war in der Foodist Healthy Box enthalten, und zwar ein Bio-Kräutertee mit der Geschmacksrichtung Zitronengras Apfelminze. Der Tee der Firma Mono-Tee aus München wird ohne Zucker, Süßungsmittel, künstliche Aromen und sonstige Zusatzstoffe aufgebrüht, was ihm einen sehr puren, aber nicht allzu intensiven Geschmack von Zitronengras und Apfelminze verleiht. Die Süße eines handelsüblichen Eistees findet man hier nicht, trotzdem löscht das Getränk wunderbar den Durst. Der Tee kann kalt und heiß getrunken werden. Die Meinungen zum Tee waren sehr unterschiedlich, so dass schlussendlich eine Bewertung von 8 von 10 Punkten herauskam.

Peanut BallsThe Protein Ball Company – Paleo Balls Peanut Butter
Auch ein kleiner, süßer Snack lag der Foodist Healthy Box bei, und zwar eine Tüte mit kleinen Erdnussbutterkugeln. Wer den Geschmack von Erdnussbutter mag, wird diese Kugeln lieben! Denn ein so intensives Erdnussbutteraroma hätten wir nicht erwartet. Die Bällchen waren weich und enthielten kleine Knusperstückchen, so dass das Kauerlerlebnis toll war. Nur klebte dann leider auch alles in den Zähnen. 😉 Obwohl die Proteinkugeln (20% Eiweiß) sehr lecker waren, waren sie doch gleichzeitig sehr mächtig und lagen später etwas schwer im Magen. Alles in allem waren wir sehr zufrieden und geben 8,5 von 10 Punkten.

The Giving Tree – mixed vegetable crisps (Brokkoli & Pumpkin Crisps)Mixed Veg Crisps
Bei diesem Produkt aus London waren wir sehr gespannt, denn vakuumfrittiertes Gemüse war bis dato Neuland für uns alle. Nach dem Öffnen der Packung nahmen wir sofort einen frischen, natürlichen, leckeren Geruch wahr. Der Geschmackstest war – wieder einmal – ambivalent. Die „Das-schmeckt-lecker-Fraktion“ lobte die knackige Konsistenz, das tolle, gemüsige Aroma des Brokkolis und Kürbis‘. Die Gegenseite fand den Snack sehr gewöhnungsbedürftig und nicht so lecker. Die kleinen Brokkoliröschen und Kürbischips kommen gänzlich ohne Gewürze und Zusatzstoffe aus, so dass ihr purer, natürlicher Geschmack schön zur Geltung kommt. Bei der Herstellung der Chips wird das Gemüse mittels eines speziellen Gerätes bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen erhitzt und mithilfe von etwas Reiskleieöl leicht frittiert. Dies hat zum Vorteil, dass ein Großteil aller Nährstoffe erhalten bleibt und der Fettgehalt der veganen Chips nur sehr gering ist. Wir finden den Snack insgesamt gut und vergeben 6 von 10 Punkten.

Pesto Dealer – Pomodore Rucola Pesto
Da viele handelsübliche Pestos nicht vegan sind (da sie Hartkäse enthalten), haben wir uns sehr auf diese Version mit getrockneten Tomaten und Rucola gefreut, besonders unsere vegane Kollegin. Das Unternehmen Pesto Dealer Berlin hat dem Pesto als weitere Zutaten Mandeln, Olivenöl, Pfeffer und Meersalz hinzugefügt, teilweise in Bio-Qualität. Zusammen mit einer leckeren Pasta haben wir das Pesto probiert und waren begeistert. Es schmeckte sehr intensiv nach Tomate, war nicht zu salzig oder zu würzig, und hatte eine  angenehme, leicht scharfe Note. Wir würden es auf jeden Fall wieder kaufen und verteilen glatte 10 von 10 Punkten.

Sea Salt PepperCornish Sea Salt Company – Original Sea Pepper
Ganz im Südwesten Großbritanniens wird auf der Halbinsel The Lizard an der Atlantikküste feinstes Meersalz geerntet. Die Cornish Sea Salt Company kreiert damit verschiedenste Salz- und Pfeffermischungen und wir haben den Original Sea Pepper getestet. Ein intensiver Pfeffergeruch machte sich sofort nach dem Öffnen der Packung breit. Der Mix aus schwarzen und grünen Pfefferkörnern, Meersalz und würzigen Meeresalgen hat uns prima gefallen. Gemüse in der Pfanne kurz angebraten, die Würzmischung drüber gegeben und gegessen – leckere 8,5 von 10 Punkten vergeben wir!

Munchy Seeds – Omega SprinklesOmega Sprinkles
Dieser Samen- und Kernemix aus Großbritannien hat uns ausnahmslos hervorragend geschmeckt. Enthalten sind die sieben Sorten Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, geschälte Hanfsamen, Sesamsamen, Rapssamen sowie goldene und braune Leinsamen. Durch die leichte Röstung und einer pikanten Soja-Meersalz-Soße hatten die Körnchen ein tolles Aroma und eine schöne, knackige Konsistenz. Wir können uns die kleinen Körnchen toll im Salat, Brot und in anderen herzhaften Gerichten vorstellen; zum Müsli würden sie jedoch unserer Meinung nicht passen. Nicht nur geschmacklich kann der Körnermix punkten, sondern auch in Sachen gesunder Inhaltsstoffe. Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitamin E, Eisen und Zink ist besonders hoch. Zudem ist das Produkt frei von Gluten. Wir vergeben 10 von 10 Punkten.

Fazit zur Foodist Healthy Box

Die Fddb-Jury fand es wirklich toll, mal einen Abstecher in neue, geschmackliche Gefilde zu machen und trendige, internationale Foodprodukte zu testen. Die Lebensmittel der Healthy Box haben uns, im Gesamten betrachtet, gut geschmeckt, auch wenn viele Produkte unsere Meinungen teilten. Ein außergewöhnlicher Geschmack und ausgefallene Inhaltsstoffe treffen nun mal nicht jedermanns Nerv. Eindeutiger Favorit des Paketes war der Körnermix von Munchy Seeds. Wir hätten uns im Magazin, das eine tolle Idee ist, bei jedem Produkt noch die jeweiligen, oben genannten Keyfacts, wie „vegan“, „ohne Konservierungsstoffe“ etc., gewünscht.
Wer also offen für neue, gesunde Food Trends und experimentierfreudig ist und sich kulinarisch gern mal überraschen lässt, ist bei Foodist mit der Healthy Box genau an der richtigen Adresse. Preislich ist die Box natürlich kein Schnäppchen, so dass man abwägen muss, ob es sich lohnt. Schön finden wir, dass man die Foodist Boxen auch als Geschenkboxen an seine Lieben verschenken kann, und dass es einen kulinarischen Adventskalender gibt. 🙂

Hinweis: Die Foodist Healthy Box wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.
Fotos: Fddb

Ode an die Nudel zum heutigen Weltnudeltag!

Die Nudel – nicht nur in unseren Breitengraden beliebt bei Groß und Klein, und so wahnsinnig abwechslungsreich! Kein Wunder, dass zu Ehren der Nudel sogar ein Weltnudeltag gefeiert wird, und zwar am heutigen Sonntag, den 25. Oktober. Im Jahr 1995 wurde dieser Tag beim World Pasta Congress zum ersten Mal ausgerufen.

Ob klassische Pasta wie Spaghetti aus Italien, Glasnudeln aus Thailand, Udonnudeln aus Japan oder Mienudeln aus China – Nudeln sind in vielen Teilen der Welt ein wichtiges Nahrungsmittel und werden in Suppen, mit Saucen, Pestos, als Auflauf, Salat und vielen anderen Gerichten verwendet. Hergestellt werden können sie aus verschiedenen Zutaten. Basis ist meist ein gemahlenes Getreide, wie Hartweizengrieß oder Dinkel. Hinzukommen können Eier, Wasser und diverse andere Zusätze, die den Nudeln eine spezielle Farbe oder einen extravaganten Geschmack verleihen.

Wir haben den Weltnudeltag zum Anlass genommen, uns einmal durch verschiedene, etwas ausgefallenere Nudelsorten zu probieren, die nicht so oft auf den Tisch kommen. Ob uns die Nudeln glücklich gemacht haben, wie es ja die Wissenschaft angeblich bestätigt hat, könnt Ihr in unserem kleinen Test nachlesen.

Test 1: Vegane Bionudeln von Die Kulinaristen

GesamtEröffnet haben wir unsere Pastasause mit veganen und handgewalzten Bio-Bandnudeln der Firma Die Kulinaristen. Alle Nudeln werden in einer kleinen Manufaktur in Speyer ohne Farb- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und künstliche Bindemittel hergestellt. Vier verschiedene Sorten haben den Weg auf unsere Teller gefunden, nämlich zweimal Hartweizengrießnudeln in neutraler Version und mit Spinatgeschmack, sowie zweimal Dinkelnudeln mit Paprika- und Basilikumgeschmack. Genossen haben wir die Nudeln, nach dem puren Geschmackstest, mit einer leckeren Champignon- und Spinatsoße.

Die Spinatnudeln haben eine sehr schöne, grüne Farbe und sind schon deshalb ein Hingucker. Geschmacklich haben sie uns jedoch nicht sehr an Spinat erinnert, so dass der Zusatz eher für einen interessanten Nudellook als für eine Geschmacksexplosion sorgt. Trotzdem haben uns die Bandnudeln geschmeckt, deshalb vergeben wir 8 von 10 Punkten. Gleich darauf probierte unsere Nudeljury die Dinkelnudeln mit Paprikageschmack. Die leicht orange Farbe war ebenfalls schön anzusehen. Nach kurzem Kauen kam eine würzige, leicht scharfe Note des Paprikagewürzes zum Vorschein, was uns sehr gut gefiel. Hier wurden unsere Erwartungen erfüllt, so dass wir ganze 10 von 10 Punkten vergeben.
Spinat mit Champignons     Paprika-mit-Spinat_250

Basilikum Pur    Nudelm pur

Nach einem kurzen Päuschen wagten wir uns an die Basilikum-Dinkelnudeln. Die dunkelgrünen Kräutersprenkel sahen toll aus, aber der Geschmack enttäuschte unsere Testzungen. Die Nudeln hatten kein frisches Aroma, sondern schmeckten leicht bitter und irgendwie seltsam. Mit der Soße konnte das Aroma jedoch etwas überdeckt werden. Obwohl wir schon fast im Nudelkoma lagen, haben wir noch die letzte Sorte, die neutralen Hartweizengrießnudeln, probiert. Wer Nudeln liebt, wird auch diese Nudeln lieben, denn sie schmecken halt, wie Nudeln eben schmecken – LECKER. Wir vergeben 10 von 10 Punkten.

Fazit:
Richtig super hat uns gefallen, dass die Nudeln gar nicht unbedingt in kochendem Wasser blubbern müssen, sondern nach dem Aufkochen des Nudelwassers einfach im heißen Wasser für fünf Minuten ziehen müssen. Man muss sich nicht hinstellen und rühren oder aufpassen, dass etwas überkocht. Easy, schnell, praktisch! Wir sind der Meinung, dass sich die Nudeln zum Beispiel toll für Anlässe wie Partys eignen, wo man mit seinem Nudelgericht einen Hingucker erzeugen will, aber wo ein ausgefallener Geschmack nicht unbedingt im Vordergrund stehen soll. Preislich liegt eine Tüte à 250 g zwischen 2,49 € und 2,89 €, teilweise aber bei einer Mindestbestellung von vier Tüten.

Test 2: Gruselige Halloween-Pasta und süße Schokonudeln von ALB GOLD

IMG_4887_AlbgoldDa einige Tage auf den Weltnudeltag passenderweise Halloween folgt, wollten wir uns auch kulinarisch einmal „gruseln“. Kein Problem, denn der Familienbetrieb ALB GOLD aus Schwaben hat zweifarbige Nudeln mit lustigen Halloween-Motiven, wie Spinnen, Fledermäusen, Kürbissen und Hexen, im Sortiment. Durch farbliche Zusätze von Tomate und Sepia (aus dem Tintenbeutel des Tintenfisches) kommen die interessanten Nudelfarben zustande. Die Hartweizengrießnudeln haben uns sehr gut gefallen, auch wenn man z.B. keine spezielle tomatige Note herausgeschmeckt hat. Auf jeden Fall machen die Formen Spaß beim Kauen.

IMG_4908_HalloweenDamit es auch schön gruselig schmeckt, haben wir die Halloween-Pasta mit einer scharfen Ingwer-Tomaten-Soße genossen. Unser Fazit: Für das Halloween-Buffet oder auch Kinder sind das tolle Nudeln, die optisch was her machen und auch gut schmecken! Wir vergeben 10 von 10 Punkten. Eine Tüte à 250 g kostet 1,50 €. Nach den Gruselnudeln freuten wir uns auf einen ganz speziellen Nachtisch, den wir noch nie probiert hatten: süße Dessert-Schokonudeln! Das kann doch nur lecker sein, oder? Zugegeben, dass man die Eiernudeln mit Kakaopulver nicht in Salz- sondern Zuckerwasser (alternativ in Milch) kochen soll, ist schon etwas ungewohnt.

IMG_4895_Schokonudeln_300Aber das Resultat hat uns überzeugt. Nach einer Ziehzeit von etwa 10 Minuten haben wir uns die Schoko-Nudeln mit leckerem Vanilleeis und Sauerkirschen schmecken lassen und konnten nur schwärmen. Der Schokoladengeschmack hätte gern noch etwas intensiver sein können, aber die Nudeln in Kombination mit dem Eis und den Kirschen haben die Schokonote sehr schön betont. Dies war ein rundum leckeres, ausgefallenes und zu empfehlendes Dessert, das von uns 9 von 10 Punkten bekommt. Mit 2,00 € pro 250 g-Beutel seid auch Ihr dabei!

Test 3: Kalorienreduzierte ROHnudeln von Clean Foods

IMG_4868_RohnudelnTag drei unserer Nudelschlemmerei. Auch heute kommt ein für uns ganz unentdecktes Nudelprodukt auf die Teller: sogenannte ROHnudeln. Auf den Verpackungen springen uns sofort mehrere Stichwörter ins Auge: zuckerfrei, glutenfrei, fettfrei, getreidefrei, wenig Kalorien sowie der Slogan „Helps you loose weight“. Doch was ist in diesen angeblichen Wundernudeln drin? Ein Blick auf die Homepage klärt uns auf.
IMG_4873_Rohnudeln2Die Rohnudeln werden aus der Konjakwurzel hergestellt, einer Pflanzenknolle aus dem asiatischen Raum, die besonders in Japan beliebt ist. Aus dem daraus gewonnenen Mehl lassen sich beispielsweise Nudeln, die auch unter dem Namen Shirataki bekannt sind, herstellen. An zwei verschiedene Nudelsorten, nämlich die Rawnoodles und Rawpasta, haben wir uns gewagt. Die Nudeln schwammen in der Verpackung bereits in einer Flüssigkeit, die man abgießen sollte.

IMG_4911_Rohnudeln3Nach mehrmaligen Abspülen der Nudeln unter fließendem Wasser mussten wir diese nur noch wenige Minuten in einer Pfanne oder einem Wok erwärmen. Und dann: Auf die Teller, fertig, los! Wir haben uns bei den Rawnoodles für eine leckere Pilzsoße mit Käse entschieden und bei der Rawpasta für eine Tomaten-Basilikum-Oliven-Feta-Soße. Die Noodles ähneln vom Aussehen chinesischen Glasnudeln, wobei die Konsistenz eher fest und „gummiartig“ ist. Deshalb mussten wir auch etwas länger kauen. Die Pasta war von der Konsistenz her sehr ähnlich, nur dass sie etwas dünner als die Noodles sind. Sowohl die Noodles als auch die Pasta haben sich vom Geschmack her nicht viel genommen, denn sie waren beide relativ neutral. Auch die Inhaltsstoffe sind identisch – beide Nudelarten bestehen aus Wasser, der Konjakwurzel, einem Gardenia Flower Extract und einem Stabilisator. Beide Sorten sind somit zu 100% natürlichen Ursprungs ohne künstliche Zusatzstoffe.

Wir resümieren und finden, dass die Nudeln gut, aber aufgrund der komplett anderen Zutaten eben ungewohnt schmecken. Ein Riesen-Plus gibt es für die vergleichsweise sehr geringen Kalorien. Auf 100 g kommen bei beiden Nudeln gerade einmal 6 kcal, während handelsübliche Nudeln schon mal mit 400 kcal auftrumpfen. Auch ihre anderen Eigenschaften (gluten-, fett- und zuckerfrei) sind bei Diäten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht zu verachten. Angenehm fanden wir auch, dass die Rohnudeln nicht so sehr satt machen wie normale Nudeln machen und somit bekömmlicher sind. Allerdings schlägt der Preis ziemlich zu Buche. Ein Beutel kostet 2,49 Euro, 10 Beutel 19,99 Euro, wobei ein Beutel für zwei Personen reicht, wenn man das Gericht noch mit anderen Zutaten zubereitet, zum Beispiel mit einer Gemüse- oder Fleischsoße. Da wir aufgrund des Preises und der etwas gewöhnungsbedürftigen Konsistenz ein paar Punkte abziehen müssen, geben wir den Rohnudeln gute 7 von 10 Punkten.

Das Fddb-Nudel-Fazit

Nach dem mehrtägigen Nudelfestival ziehen wir Bilanz. Nudeln sind einfach lecker und man sollte sich ruhig mal an neue Sorten und Varianten trauen. Ob man dann auch bei den neuen Entdeckungen für längere Zeit bleibt, ist eine andere Frage, aber wir haben auf jeden Fall unseren geschmacklichen Horizont erweitert. Wir finden, der Weltnudeltag sollte jedes Jahr zu Recht mit einer großen Nudelsause gefeiert werden. Denn obwohl wir jedes Mal supersatt wurden, waren wir auch (fast immer) ziemlich glücklich! 🙂

Hinweis: Die Produkte wurden uns von den Firmen Die Kulinaristen, ALB GOLD und Clean Foods kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Fddb testet selbst gemixte Müslis von The Cereal Club

Das gemiste Müsli im Schälchen

Von Müsli können wir einfach nicht genug bekommen – deshalb testen und vergleichen wir unterschiedliche Anbieter. Nachdem wir euch zuletzt die Müslis von Bio Vitalbox vorgestellt haben, ist heute The Cereal Club an der Reihe. Das Unternehmen aus Hamburg wurde mit der Idee gegründet, jeder Person die Möglichkeit zu geben, sein eigenes perfektes Müsli zu kreieren. Entsprechend steht das “Müsli mixen” auf der Homepage im Mittelpunkt, auch wenn es zusätzlich schon fertig zusammen gestellte Müslis gibt. Als große Müsli Fans stellten wir mit Begeisterung natürlich auch unseren eigenen Mix zusammen.

Das Design der Webseite cereal-club.de erscheint auf den ersten Blick etwas “old school”, was aber der Screenshot von der Webseite vom Cereal ClubNutzung nicht im Wege steht. Mit wenigen, einfachen Schritten kann man per “drag & drop” die einzelnen Zutaten für sein Müsli mixen. Als erstes wählt man eine Basic Zutat, die den Hauptbestandteil des Mixes ausmacht. Danach fügt man weitere Zutaten wie zum Beispiel Cerealien, Nüsse, Früchte, Schokolade und Co hinzu. Insgesamt kann ein Müsli Mix so aus 13 Zutaten bestehen. Gut gefällt uns, dass alle Zutaten sehr übersichtlich mit Preis, kurzer Beschreibung und gegebenenfalls Bio-Siegel dargestellt werden. Nicht alle Zutaten stammen dabei aus biologischer Herstellung, jedoch die meisten. Möchte man mehr Infos zu der Zutat bekommen, geht das auch mit einem Klick: Schon erscheint eine längere Beschreibung inklusive Angaben wie “glutenfrei”, “vegan” oder “laktosefrei”.

Müslis für Firmen und Verliebte

Neben dem selbst gemixten Müsli kann man auch Müslis bestellen, die bereits vom Cereal Club oder von anderen Kunden zusammen gestellt wurden. So kann auch der eigene Mix nach der Bestellung auf der Rezeptseite auftauchen und von anderen Kunden bestellt werden. Außerdem bietet der Cereal Club einen Müsli-Lieferservice für Firmen und Spezial-Müslis, zum Beispiel mit Schokoherzen zum Valentinstag, an.

Eigenes Müsli mit eigenem Namen

Unser selbst gemixtes Bio Müsli besteht aus Ur-Müsli mit Sojaflocken, Schoko-Crunchy, Dinkelcrunchy, Cashewkernen, Leinsamen, Sonnenblumenkernen und Mandel-Bits. Schokolade, Crunchys und Nüsse: Auf diese Mischung freuen wir uns schon sehr und bestellen das Müsli mit ein paar einfachen Klicks. Jedem Müsli, das man selber kreiert, kann man sogar einen eigenen Namen geben und eine eigene Beschreibung hinzufügen. Leider sind wir beim Bestellen etwas unkreativ und so bleibt es bei “Mein Oktober Mix”. Andere Kunden haben ausgefallenere Ideen, die man bei den Müsli-Rezepten wieder findet. Bei den Namen“Hallo Wach!”, “Hasi Mix” oder “Ein Mix Strubbi” müssen wir schon etwas schmunzeln.

Bio Müsli mit umweltfreundlicher Verpackung

EIne Packung vom selbst gemixten MüsliUnser Müsli-Paket kommt nach 5 Tagen bei uns an. Verschickt wird mit DHL GoGreen und in einer umweltgerechten Verpackung mit FSC-geprüftem Papier. In dem Paket liegt neben unserem Müsli noch ein Flyer für die Cereal Club Card bei: Mit dieser Karte kann man als registrierter Kunde am Bonusprogramm teilnehmen und erhält bei den nächsten Bestellungen Rabatte oder ein Überaschungsgeschenk. Das eigene Müsli hat übrigens auch einen eigenen Code, den man in der Bestellbestätigung findet. Mit diesem Code kann man den Mix immer wieder ganz einfach nachbestellen.

Fazit: Schon etwas teurer aber auch sehr lecker

Beim eigentlichen Müsli-Test lassen wir uns den Mix alle unterschiedlich schmecken: Während die vegane Kollegin für das Müsli Sojamilch nutzt, mischt die andere mit normaler Milch und es gibt noch ein Müsli mit fettarmem Joghurt. Bei allen Kombinationen schmeckt uns unser Müsli-Mix ausgesprochen gut. Das Müsli ist schön knusprig, leicht schokoladig und nicht zu schwer. Diesen Mix werden wir bestimmt noch einmal nachbestellen. Preislich liegt das Müsli mit 6,84 Euro für 600 g dabei deutlich über dem Preis von abgepackten Müslisorten aus dem Supermarkt. Andere Online Shops, bei denen man auch Müslis selber mixen kann, haben jedoch ähnliche Preise. Den Vorteil, dass man die Zutaten selbst zusammen stellen kann, muss man also gegen die Mehrkosten aufwiegen. Allen Müsli Fans, die unkompliziert und einfach ihr eigenes Müsli mixen wollen, können wir The Cereal Club auf jeden Fall empfehlen. Für alle Sparfüchse gibt es natürlich auch immer die Möglichkeit, sich zu Hause selbst aus Zutaten ein Müsli zu mischen. Dann hat man vielleicht nicht die schöne Verpackung mit eigenem Müsli-Namen, dafür aber ein etwas günstigeres selbst gemischtes Müsli.

Hinweis: Die Produkte wurden uns von der Firma The Cereal Club kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Rezept der Woche: Soja-Mango-Lassi

Ein schneller und einfacher Start in den Tag gelingt Ihnen mit diesem leckeren, veganen Shake. Schmeckt natürlich auch mit anderem Obst sehr lecker.

Wenn Ihr den Shake nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

>>> 1 Portion Shake jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren
220162012_500Foto: saschanti17/Shutterstock.com

Zutaten für 1 Portion:

1/2 mittelgroße Mango (reif)
100 g Sojajoghurt (natur)
200 ml Sojamilch (natur)
3 Eiswürfel

Zubereitung:

1. Alle Zutaten in einen Mixer geben. Funktioniert auch mit einem Pürierstab.

Rezept ergibt: 1 Portion
Arbeitszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 0 Minuten
Gesamtzeit: 5 Minuten
Brennwert: 829 KJ (198 kcal) pro Portion
Nährwerte des kompletten Gerichtes: Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Ja
Vegan: Ja
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Ja
Fruktosefrei: Nein

>>> 1 Portion Shake jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren

Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Fddb Produkttest: Proteinreiche Lebensmittel von myprotein.com

GesamtfotoWir hatten in den letzten Wochen die Gelegenheit einige Produkte des Online Shops myprotein.com zu testen. Der Shop bietet einen große Auswahl an Sporternährung und Nahrungsergänzung für Hobby- und Leistungssportler. Myprotein kauft bei Großhändlern ein und stellt die Produkte selbst her. Auf der Webseite gibt es außerdem eine gute Übersicht, welche Lebensmittel sich für welche Sportarten (zum Beispiel Bodybuilding, Boxen, Laufen) eignen bzw. aufgeteilt nach den Zielen, die man verfolgt: z.B. „Muskeln & Kraft“, „Gesunder Lebensstil“ oder „Gewichtskontrolle“.  Da wir bei Fddb alle keine Bodybuilder sind, uns aber natürlich für gesunde Ernährung interessieren, wollten wir gerne die Protein-Nahrung testen.

Eiweißreiche Ernährung

Bevor wir aber zum eigentlichen Test kommen, möchten wir kurz auf sogenannte Eiweißdiäten bzw. eine proteinreiche Ernährung eingehen. Bei den meisten Low-Carb-Diäten, die aktuell sehr populär sind, werden Kohlenhydrate durch Proteine ersetzt. Hintergrund ist, dass Eiweiß ein gesunder Sattmacher ist, der den Stoffwechsel in Schwung bringt. Ein Drittel der Kalorien, die in Eiweiß stecken, werden sofort für die Verdauung genutzt und verbrannt und setzen nicht an. Deshalb besteht die Low-Carb-Ernährung aus Salaten, fettarmem Fleisch, fettarmen Milchprodukten und eiweißreichen Lebensmitteln. Produkte mit vielen Kohlenhydraten, wie beispielsweise Nudeln, fettes Fleisch, viel Zucker oder Brot, werden dagegen vom Ernährungsplan gestrichen.

Proteine beim Sport

Doch nicht nur bei der Diät spielen Proteine eine große Rolle. Sportler brauchen für den Muskelaufbau Proteine, da unsere Muskeln aus Fasern bestehen, die unter anderem mit Eiweiß, so genannten Myosinen und Aktinen, angefüllt sind. Deshalb nehmen Sportler häufig Proteine in Form von Proteindrinks und -shakes zu sich, um das Training und den gezielten Muskelaufbau oder ihre Ausdauerleistung zu verbessern. Die wichtigsten Proteine nimmt man durch eine ausgewogene Ernährung automatisch zu sich. Sportler sollten zusätzlich – hier gehen die Meinungen stark auseinander – 15 – 75 % des normalen Bedarfs von 0,8 – 1 Gramm Protein pro Kilo Körpergewicht und pro Tag aufnehmen.

Myprotein Test

Egal, ob man Sportler ist oder einfach auf eine eiweißreiche Ernährung achten möchte: Für diese Zielgruppe bietet Myprotein eine große Auswahl an Produkten. Wir haben 9 Produkte getestet, die wir näher vorstellen möchten:

MuffinsDer Protein Muffin Mix ist eine Backmischung mit hohem Proteingehalt und enthält drei Proteinarten: Molke-, Milch- und Eiprotein. Die Backmischung ließ sich ganz schnell und einfach zubereiten, genau wie auf der Packung beschrieben. Kleiner Haken: Die Beschreibung ist wie bei allen Myprotein Produkten  nur auf Englisch. Auf der Webseite von Myprotein findet man jedoch Zubereitungsempfehlungen, Zutaten und Nährwerte auf Deutsch. Der gemischte Teig roch schon sehr lecker und süß und die Muffins gingen im Ofen schnell auf. Die fertigen Muffins haben einen sehr leichten, fluffigen Teig – sie unterscheiden sich in der Konsistenz von herkömmlichen Muffins. Geschmacklich konnten sie nicht alle Tester vollkommen überzeugen, den meisten haben sie aber sehr gut geschmeckt. Und natürlich kann jeder den „neutralen“ Teig nach eigenen Vorlieben noch mit anderen Zutaten individuell verfeinern. Man sollte die Muffins aber schnell verzehren, da sie nach ein, zwei Tagen im Kühlschrank etwas hart wurden. Unser Testurteil für die Backmischung: 9 von 10 Punkten!Keks

Der extra schokoladige Protein Cookie besteht zu über 50% aus Protein und hat uns ganz gut geschmeckt. Man schmeckt deutlich die süße Schokolade und der Teig ist sehr soft. Einzig der leichte Nachgeschmack und dass der Teig am Ende etwas krümelig im Mund wirkte, hat uns nicht so gut gefallen. Wir geben dem Keks 7 von 10 Punkten.

Außerdem haben wir zwei Riegel getestet, die zwischendurch als Snack gegessen oder sogar eine ganze Mahlzeit ersetzen können. Der Oats & Whey Riegel mit der Geschmacksrichtung Schokolade-Erdnuss beispielsweise ist sehr mächtig und sättigend. Die leichte, nicht zu trockene Konsistenz, die ein wenig an Keksteig erinnert, und der intensiv nussig-schokoladige Geschmack haben uns überzeugt. Diesen Riegel würden wir sicherlich mit auf den nächsten Ausflug nehmen und ihn wahrscheinlich noch nicht einmal ganz schaffen. Er bekommt von uns 9 von 10 Punkten.

Der MyBar Zero Almond Vanilla dagegen konnte uns leider nicht so richtig überzeugen. Der Riegel klebt stark im Papier und lässt sich nur schwer lösen. Im Mund wirkt er sehr zäh, fast wie ein Toffee, war aber dabei leicht krümelig und schmeckt nur wenig nach Vanille oder Mandel. Unseren Geschmack hat der Riegel damit leider nicht getroffen und bekommt deshalb nur 4 von 10 Punkten. Inhaltlich überzeugt er aber mit 20 g Protein pro Riegel und er hat 90 % weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Protein Riegel.

MangosEs muss auch nicht immer ein Riegel sein: Auch die getrockneten Mangostreifen eignen sich als leckerer und gesunder Snack für Zwischendurch. Die Trockenfrüchte haben uns von Anfang an gut gefallen, die Stücke sind angenehm weich und lassen sich gut kauen. Außerdem schmecken sie intensiv nach Mango, ohne dabei unnatürlich süß zu sein. Dafür gibt es 10 von 10 Punkten von uns.

Nach den süßen Sachen brauchten wir etwas Herzhaftes und haben als erstes die Protein Breadsticks probiert, die 31 % Protein aus Soja Proteinisolat enthalten und als Snack gegessen werden können. Die Breadsticks an sich schmecken recht neutral, können aber sehr gut als Beilage für Suppen oder zum DipBrotstickspen in Saucen und Chutneys genutzt werden. Dafür erhalten die Sticks von uns 7 von 10 Punkten.

Die knusprigen Protein Bites mit der Geschmacksrichtung Sour Cream und Frühlingszwiebel spalteten dagegen mal wieder die Gruppe der Tester. Während sie bei den Einen sehr gut ankamen, schmeckten sie den Anderen leider gar nicht. „Zwiebel“ ist natürlich auch nicht Jedermanns Geschmackssache. Die leichten, herzhaften Snacks waren Anfangs sehr knusprig im Mund, wurden dann aber schnell trocken. Aufgrund der sehr gespaltenen Meinung vergeben wir für die Bites 5 von 10 Punkten.

PancakeZum Schluss hatten wir noch zwei Backmischungen für unseren Test. Die Protein Pancakes ließen sich – genau wie die Muffins – wieder sehr einfach und schnell zubereiten. Der Teig roch schon süß und leicht karamellig. Die fertigen Pancakes waren dann sehr fluffig und sehr süß – für manche schon etwas zu süß. Außerdem machten sie sehr satt: Hier reichen schon zwei kleine Pancakes, um danach lange ein Sättigungsgefühl zu haben. Von uns bekommen sie 7 von 10 Punkten.

Die Protein Fladenbrot Backmischung stellte uns zum Schluss noch einmal vor eine Herausforderung: Wir wollten die kleinen Fladenbrote genau nach Anleitung zubereiten, dabei kam aber ein sehr flüssiger Teig heraus, der sich schlecht verarbeiten ließ. Im Internet fanden wir auf der Seite von Myprotein dann in den Kommentaren einen Hinweis, dass man weniger Wasser verwenden sollte. So gelangen die Fladenbrote dann auch, konnten uns aber auch geschmacklich nicht voll überzeugen, da der Teig recht neutral schmeckt. Aber auch hier gibt es online Tipps, wie man das Fladenbrot geschmacklich aufbessern kann, indem man es mit Kräutern und Salz verfeinert, als Pizzaboden nutzt oder mit Spinat und Tomaten füllt. Die Backmischung alleine bekommt von uns nur 5 von 10 Punkten. Mit ein wenig Kreativität kann man aber auch die Fladenbrote köstlich zubereiten.

Fazit

Einige Produkte haben uns sehr gut geschmeckt, andere wiederum spalteten die Meinung. Aber Geschmack ist ja auch immer subjektiv, deshalb ist das Ergebnis nicht verwunderlich. Grundsätzlich jedoch finden wir es gut, dass es in dem Online-Shop eine große Auswahl an Protein-Nahrungsmitteln gibt: Somit ist für jeden etwas dabei und es muss nicht immer nur der Protein-Shake sein. Schon das Frühstück kann man mit Protein-Pancakes gestalten und auch zwischendurch zu Protein-Snacks greifen anstatt zum Schokoriegel mit viel Zucker und vielen Kohlenhydraten. Wer auf eine eiweißreiche Ernährung achtet und gerne Abwechslung in seinen Speiseplan bringen will, ist bei Myprotein auf jeden Fall an der richtigen Stelle.

Hinweis: Die Produkte wurden uns von der Firma Myprotein kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wir testen Kokosprodukte von KULAU

Eine geteilte frische Kokosnuss

Die Tage werden kürzer, das Wetter schlechter. Das kann schonmal auf die Stimmung schlagen. Gerne erinnern wir uns an den letzten schönen Urlaub zurück. Vielleicht wart ihr am Strand, in der Sonne und habt ein leckeres Kokoswasser direkt aus der Kokosnuss getrunken und einfach mal alles um euch herum vergessen? Einfach einmal für ein paar Tage die Seele baumeln lassen? Tja, was würden wir jetzt in diesem Moment darum geben, bei 30 °C am Strand zu liegen und auf’s schöne weite Meer zu schauen. Eine kleine Aufmunterung für die kommenden Monate bietet die Firma KULAU, die Bio-Kokosnussprodukte herstellt und uns freundlicherweise einige Produkte zum Testen geschickt hat.

Das Fddb-Team durfte sich an fünf Produkte wagen. Darunter befanden sich drei Sorten Kokoswasser, ein Kokosöl und ein Glas Kokosblütenzucker.

Das Kokoswasser

In tropischen Gegenden trinkt man Kokoswasser gerne direkt aus der aufgeschlagenen Kokosnuss. Die Kokosnuss wird z. B. mit einer Machete vorsichtig, aber gekonnt geköpft, so dass das Wasser pur mit einem Strohhalm getrunken werden kann. KULAU bringt das gesunde Getränk auch in heimische Gefilde. Abgepackt in 1 Liter oder 330-ml-Tetrapacks gibt es die Sorten PURE, RELAX und RENEW. Wie der Name schon verrät, ist im Kokoswasser „PURE“ nichts als das pure Wasser der Trinkkokosnuss. Die Sorte „RELAX“ ist mit Holunderblütensaft angereichert und „RENEW“ teilt sich die Ehre mit Aronia- und Granatapfelsaft. Alle drei Sorten schmecken sehr erfrischend und belebend. Wer Kokosgeschmack eigentlich nicht sonderlich mag, kann hier beruhigt zugreifen. Der Eigengeschmack, den man beispielsweise von gewissen Kokos-Süßigkeiten kennt, hält sich sehr in Grenzen, da es sich um Wasser und nicht um das Kokosfleisch handelt.

Die angereicherten Sorten „RENEW“ und „RELAX“ sind ebenso wie „PURE“ sehr bekömmlich und können schon einmal den ein oder anderen Durst stillen. Besonders hervor tun sich jedoch die Säfte der Holunderblüten bzw. Aronia/Granatapfel nicht. Die Mischung macht es aber und daher fällt unser Urteil für diese drei Getränkesorten komplett positiv aus!

Das Kokoswasser ist übrigens vegan, wird ohne Konservierungs- und sonstige Zusatzstoffe abgefüllt und ist laut KULAU-Webseite ungeöffnet bis zu ein Jahr haltbar. Das Getränk eignet sich auch als Alternative zu Wasser oder zuckriger Limo. Mit knapp 12 bis 20 kcal auf 100 ml können die drei Sorten auch als gesunde Durstlöscher verwendet werden.

Der Kokosblütenzucker

Als nächstes testeten wir den Bio-Kokosblütenzucker. Um solch einen Zucker herzustellen, wird zunächst der Saft aus der Kokosnussblüte eingekocht, anschließend getrocknet und zu Zucker vermahlen. Wer hier also auf ein Produkt hofft, das nach Kokos schmeckt, den müssen wir leider enttäuschen. Der Zucker riecht lecker malzig, irgendwie nach Getreidekaffee. Er schmeckt allerdings nussig bis karamellig, ist jedoch nicht so süß wie gewöhnlicher Haushaltszucker. Diese Eigenschaft mögen wir sehr und testen ihn erstmal im Tee und Kaffee. Testurteil: läuft. Das ungewöhnliche Aroma des Kokosblütenzuckers verfeinerte den Geschmack unserer beiden Heißgetränke enorm. Man könnte fast sagen, der Kokosblütenzucker ist das Tüpfelchen auf dem i, das man sich manchmal bei der Zubereitung von (süßen) Speisen wünscht. Auch im Joghurt, in Pfannkuchen und als Streudeko macht sich der Zucker gut. Da können wir jetzt nicht viel dran aussetzen und führen unseren Test mit dem Bio-Kokosöl weiter.

Das Kokosöl

Kokosöl ist ein regelrechter Alleskönner. Vielleicht hattet ihr schon einmal welches in der Hand und habt euch gefragt, was zum Teufel ihr damit anstellen sollt. Der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Generell eignet sich Kokosöl als Koch- und Backzutat, sowie roh als Kosmetikprodukt, zum Beispiel für Masken oder für die Haare. Es ist ein Öl- und Butterersatz in fast allen Einsatzbereichen. Das Fddb-Team hat sich auf die Wirkung in der Küche beschränkt und das Kokosöl für eine deftige Gemüsepfanne verwendet. Dazu haben wir einfach unser Saisongemüse kleingeschnippelt, in die Pfanne gehauen und 1 EL Kokosöl hinzugegeben. Was dann passierte, vergessen wir nicht mehr: Nach wenigen Sekunden schmolz das sonst im Glas feste, weiße Öl förmlich dahin und entfaltete alle Aromen der Kokosnuss explosionsartig im Raum. Es roch intensiv nach warmer, tropischer Küche und die Vorfreude auf’s Essen stieg umso mehr. Nach ein paar Minuten energischem Gebrutzel ohne schlechtes Gewissen (das Kokosöl ist sehr hitzebeständig und hält auch hohe Temperaturen aus) stand die Gemüsepfanne inklusive Öl zum Kosten bereit. Beim Essen schmeckten wir einen Hauch von Kokos hervor. Das Öl hat sich vollständig mit den Molekülen unseres Gemüses verbunden, um dann eine ganz neue, äußerst wohlschmeckende Verbindung einzugehen. Ein Gedicht für den Gaumen, daher fällt unser Testurteil für dieses Produkt aus vollster Überzeugung ebenfalls 100 % positiv aus.

Bei KULAU Bio-Kokosprodukten merkt man, dass es sich um hochwertige Lebensmittel handelt. Nicht nur das Design der Verpackungen ist liebevoll gestaltet, auch die Bedingungen, zu denen die Produkte verarbeitet und hergestellt werden, fallen laut Webseite fair für die beteiligten Müller aus. Das rechtfertigt auch die stolzen Preise für sämtliche Produkte. Die Getränke fangen preislich bei 2,29 € (für 330 ml) an. 1 Liter pures Kokoswasser kostet allerdings bereits 4,99 €. Das Bio-Kokosöl kostet pro 200 ml 5,95 € und der Kokosblütenzucker pro 150-g-Glas 4,95 €.
Übrigens: KULAU bietet auch Probierpakete an, die sich unserer Meinung nach auf jeden Fall zum bloßen Testen und Aufpeppen der eigenen Gerichte eignen. Und wer dann so begeistert ist wie das Team von Fddb, kann sich ja gerne an größere Größen wagen 😉

Hinweis: Die Produkte wurden uns von der Firma KULAU kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolgsgeschichte des Monats Oktober: Kevin

Wir haben nicht schlecht gestaunt, als uns der 36-jährige Kevin von seiner Verwandlung erzählt und uns seine Vorher-Nacher-Fotos geschickt hat. Innerhalb von 6 Jahren hat der jetzige Fitnesstrainer von unglaublichen 150 kg auf 104 kg abgespeckt.

Erfolg_Oktober_Kevin Kopie
Fotos: Privat

Als Kind und Jugendlicher machte Kevin gern und viel Sport, wie Basketball, American Football und Softball. Auch Kraft-Training gehörte zu seinem Repertoire. Doch mit 16 Jahren nahm Kevin einen Job bei einer großen Fast-Food-Kette an, was ihm zum Verhängnis wurde. Beiläufig aß er jede Menge des ungesunden Essens und vernachlässigte immer mehr seine sportlichen Aktivitäten. Auch Zuhause aß der 1,85 m große Kevin sehr unkontrolliert und nicht gerade gesund. Trotz eines Arbeitsplatzwechsels änderten sich Kevin’s Essgewohnheiten kaum. Als seine Waage im Alter von 30 Jahren bereits 150 kg anzeigte und seine Gesundheit immer mehr unter dem zunehmenden Gewicht litt, suchte Kevin einen Arzt auf. Dieser hatte leider keine guten Nachrichten. Abgesehen vom Bluthochdruck machten Kevin starke Kopfschmerzen zu schaffen, die wahrscheinlich die Vorboten eines Schlaganfalls sein sollten. Dieser Schock veranlasste Kevin, von jetzt auf gleich all seine schlechten Gewohnheiten zu ändern.

Er begann sich intensiv mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen, wobei ihm Fddb stets  eine wertvolle Hilfe war und noch immer ist. Zusammen mit seiner Frau versucht er bis heute, weitestgehend selbst zu kochen und auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten. Aber auch kleine Sünden erlaubt sich Kevin gelegentlich. Zudem legte er wieder einen starken Fokus auf den Sport, besonders den Kraftsport. Die Begeisterung dafür führte sogar dazu, dass Kevin zwischenzeitlich eine Ausbildung zum Fitness- und Gesundheitstrainer machte und mittlerweile als Trainer in einem Fitnessstudio arbeitet.

Mit seinen aktuellen 104 kg ist Kevin schon ziemlich zufrieden, aber sein großes Ziel ist es, nächstes Jahr die „unter-Hundert-Marke“ zu knacken. Allen anderen Fddb’lern, die ebenfalls abnehmen möchten, kann Kevin folgenden Tipp mit auf den Weg geben. „Gebt niemals auf. Es ist schwierig, seine Ziele zu erreichen. Aber wäre es einfach, würde es jeder machen. Es wird immer Menschen geben, die sagen, Ihr werdet es niemals schaffen. Genauso war es bei mir leider auch. Aber ich habe es geschafft, und Ihr werdet es auch schaffen!“

Wahnsinn, welche Transformation Du durchgemacht hast, lieber Kevin! Wir sind sehr beeindruckt und gratulieren Dir zu diesem grandiosen Erfolg! Wir sind uns sicher, dass Du mit diesem Ehrgeiz Dein Ziel erreichen wirst und wünschen Dir weiterhin alles Gute und beste Gesundheit!

Auch Ihr könnt eine ähnliche Geschichte wie Kevin erzählen und habt mit Hilfe von Fddb die Kilos purzeln lassen? Wir freuen uns über Eure Nachrichten an erfolg@fddb.info. Mit etwas Glück werden wir auch über Euren Erfolg hier auf dem Fddb-Blog berichten. Zeigt Euch, berichtet von Eurem Abnehmweg und erntet eine Menge Beifall! 🙂

Fddb testet den Urban Sports Club in Berlin

Foto: Fddb

Erinnert Ihr Euch noch? Vor einiger Zeit haben wir auf unserem Blog den Urban Sports Club vorgestellt. Teilnehmer können sich mit nur einer Mitgliedskarte in mehreren deutschen Großstädten in verschiedenen Sporteinrichtungen fit halten. Egal ob Yoga, Schwimmen, Fitnessstudio, Klettern –  es ist für jeden etwas dabei. So soll das Ausprobieren neuer Sportarten und das spontane Sporteln ermöglicht werden, je nachdem, wo man sich gerade in der Stadt befindet und worauf man Lust hat.

Wir finden das Konzept nach wie vor spannend und haben jetzt die Möglichkeit bekommen, den Urban Sports Club zu testen. Acht Wochen lang wollen wir uns durch Berlins Sportstudios und Kurse sporteln. Wie ist die gesamte Abwicklung und das Angebot? Kommt man leicht in die Kurse rein? Für wen eignet sich eine solche Mitgliedschaft? Diesen und vielen anderen Fragen gehen wir auf den Grund und werden Euch demnächst hier auf dem Blog berichten! Bis dahin senden wir Euch sportliche Grüße!
Euer Team von Fddb

Der Bio Vitalbox Test: Müsli to go

Eine Palmblatt Schale mit Müsli von Bio Vitalbox mit Löffel

Eine euch vielleicht bekannte Situation: Montagmorgen, ihr seid spät dran, keine Zeit mehr zum Frühstücken und zum Lunchpaket Zubereiten hat es auch nicht mehr gereicht.

Auf Arbeit, in der Uni oder Schule angekommen, meldet sich der Magen dann spätestens nach einer Stunde. Was gäbe man dann für ein frisches Marmeladenbrötchen oder ein leckeres Müsli? Und warum hat noch keiner das Müsli to go mit Schüssel, Milch und Löffel erfunden? In Gedanken wird schon der Lizenzantrag für diese tolle Erfindung gestellt, doch halt! Das Müsli to go gibt es doch schon! Und zwar von der Firma Vitalbox, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschheit (zumindest die im Liefergebiet) mit vitalstoffreichen, aber zuckerfreien Bio-Müslis samt Pflanzendrinks zu versorgen.

Das Fddb-Team findet diese Idee ziemlich gut und hat die Müslis von Vitalbox einmal unter die Lupe genommen. In den Test nicht mit eingeschlossen war das Zuspätkommen zur Arbeit 😉 Das Müsli haben wir also völlig entspannt getestet.

Vitalbox bietet drei Sorten veganer Müslis an: Nuss-, Frucht- und Schoko-Müsli mit je unterschiedlichen Pflanzendrinks (Mandeldrink oder Reis-Kokosdrink). Die Müslis sind, weil „to go“, in kleine Portionen verpackt.

Zu jedem Müsli-to-go-Paket gehört zusätzlich ein kleines Päckchen mit Proteinpulver, das sogenannte Vegaprotein. Die Zusammensetzung des Vegaproteins ist je nach Müsli verschieden. Allen gemeinsam sind aber die Zutaten Mandelmehl und Kokosmehl. Das Proteinpulver soll wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente liefern. Genauso die Müslimischung, die hier „Nährstoffmix“ genannt wird: Die unterschiedlichen Zusammensetzungen der Müslis sollen laut Webseite immunsystemschützend, stoffwechselankurbelnd oder auch leistungserhaltend sein, da die Zutaten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien liefern. Grundzutaten aller Müslis sind Haferflocken, Amaranth, Mandeln und Goji-Beeren. Die restlichen Zutaten variieren je nach Müsli. Eine Portion Müsli beträgt 75 g, dazu eine Portion Vegaprotein à 15 g.

Ein Müsli to go beinhaltet demnach:

– 1 Bio-Müsli (vegan)
– 1 Päckchen Bio-Proteinpulver
– 1 pflanzlichen Bio-Drink
– 1 Palmblattschüssel
– 1 Löffel aus Bio-Plastik

Die Palmblattschüsseln sind 100%ig biologisch abbaubar und verkompostierbar. Diese neue Idee der Nachhaltigkeit finden wir super! Die Schüsseln können wiederverwendet werden und jede sieht aufgrund der Blattstrukturen anders aus. Sie sind außerdem leicht zu reinigen und geben beim Essen keinen Eigengeschmack ab. Auch die Kunststofflöffel bestehen nicht aus Plastik, sondern aus reinen Naturmaterialien, die kompostierbar und ebenfalls 100%ig biologisch abbaubar sind. 10 von 10 Punkten für diesen Nachhaltigkeitsgedanken!

Was muss man tun?

Alles auspacken, Müsli und Proteinpulver in der Palmblattschüssel kurz mixen, den Pflanzendrink dazugeben und alles genießen.

Wie hat’s geschmeckt?

Das Schoko-Müsli bekam von der Fddb-Redaktion 8 von 10 Punkten. Wir fanden es insgesamt köstlich und sehr sättigend. Besonders die Zartbitter-Schokolade war schön knackig. Uns fiel auf, dass man auf jeden Fall die komplette Packung Pflanzendrink verwenden sollte, sonst erreicht das Müsli durch den Proteinmix nur eine breiige Konsistenz, die eventuell nicht jeden Geschmack trifft. Da keinerlei Zucker enthalten ist, schmeckte das gemixte Schoko-Müsli sehr gesund. Wer es etwas süßer mag, sollte also selbst nachsüßen.

Kurios: laut Vitalbox-Webseite könnte man theoretisch auch die Schüssel mitessen, da sie aus Palmblättern besteht, welche aufgesammelt und ohne Zusatzstoffe gewaschen und getrocknet zu Schüsseln geformt wurden. Wer vom Müsli also nicht satt wird, kann dann gerne noch am Schälchen weiterknabbern. 😉

Weiter ging es mit dem Frucht-Müsli. Auch hier bestand das Set wieder aus Müsli, Proteinmix, Schüssel, Löffel und pflanzlichem Drink, bei dem es sich diesmal um eine Reis-Kokos-Variante handelte. Das Frucht-Müsli schmeckt durch die Kombination von enthaltenen Ananasstückchen und dem Reis-Kokosdrink sehr exotisch, was uns gut gefiel. Fühlte sich an wie im Urlaub, da der Drink zusätzlich erfrischt. Ein bisschen hoch empfanden wir die Anzahl an Trockenfrüchten, die ein relativ langwieriges Kauen erforderten. Trotzdem – die Gojibeeren aus dem Klan der Superfoods sowie Ingwer und Zimt runden das Ganze zu einem kulinarisch wertvollen und gesunden Müslierlebnis ab.
Unsere Bewertung für das Frucht-Müsli: 7 von 10 Punkten.

Obwohl wir bereits ziemlich satt waren und uns gerne kurz mal auf’s Ohr gehauen hätten, testeten wir noch das Nuss-Müsli, was, wie wir dann feststellten, die absolut richtige Entscheidung war. Das Nuss-Müsli wird mit einem Mandeldrink geliefert. Enthalten waren Mandeln, Cashews, Walnüsse, Haselnüsse sowie Kokoschips, Gojibeeren, Cranberries und auch Bitterschokolade. Hinzu kam außerdem wieder der Proteinmix. Wir waren uns schnell einig: 10 von 10 Punkten! Nüsse sind einfach toll und machen sich unserer Meinung nach im Müsli einfach am besten. Wir verfielen also abschließend noch in einen kleinen Freudentaumel, bevor wir pappsatt diese Bewertung aufschrieben.

Und der Rest?

Eine Packung Müsli to go kostet laut Webseite 4,99 €, was sicherlich nicht in jedermanns Preisklasse sein wird. Das Preis-Leistungsverhältnis finden wir aufgrund der komplett kompostierbaren Materialien (Verpackung, Inhalt) trotzdem gut. Die Müslis liefern viele Vitamine und Mineralstoffe, sind allesamt sättigend und enthalten laut Vitalbox-Webseite nur Bio-Zutaten. Sie sind alle vegan und werden mit pflanzlichen Drinks geliefert. Es gibt zudem die Option, das Müsli ohne Pflanzendrink, Schüssel und Löffel zu ordern, denn manchmal hat man ja doch bereits eigene Schüsseln zur Hand.

Uns würde dennoch interessieren, wie die Müslis mit anderen pflanzlichen Drinks schmecken. Vielleicht gibt es ja irgendwann die Möglichkeit, den Nährstoffmix mit Haselnuss-Drink, Reis-Drink oder Hafer-Drink zu beziehen? Wer weiß… 😉

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von Vitalbox kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Oktober

KALENDERBLATT mit Rahmen_Oktober_500Es wird kühler draußen und das bedeutet auch: Die Eintopf-, Suppen- und Kohlzeit beginnt endlich wieder! Im Oktober startet auch die Pilzsaison. Viele weitere kulinarische Highlights beschert uns dieser Monat, aber schaut selbst!

Weißkohl und Rosenkohl sind wie alle Kohlsorten extrem gesund und nahrhaft. Während der Weißkohl vor allem sehr viel Vitamin K enthält, punktet der Rosenkohl mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C, mit dem er alle Kohlsorten hinter sich lässt. 100 g Weißkohl liefern etwa 115mg Vitamin C. Eine Salatsorte, die dem Weißkohl ähnlich sieht, ist der Eisbergsalat. Der ursprünglich in den USA gezüchtete Salat gilt als relativ nährstoffarm, aufgrund seines hohen Wassergehaltes, deshalb aber auch als sehr kalorienarm. Der Romanesco ist eine Kreuzung aus Blumenkohl und Broccoli und zählt somit ebenso zu den Kohlgewächsen. Dank seiner grünen Farbe hat der bizarr geformte Romanesco einen deutlich höheren Gehalt an Provitamin-A, Vitamin C und Karotin als der Blumenkohl.
Wahrscheinlich haben die meisten von Euch immer einige Zwiebeln vorrätig. Diese wunderbaren Knollen bereichern nicht nur viele herzhafte Gerichte, sondern sind auch noch ziemlich gesund. Ihre Inhaltsstoffe können z.B. als Zwiebelsaft lästigen Husten bekämpfen oder schützen unser Herz.
Auch frische Pilze bringt der Oktober auf unsere Teller, wie zum Beispiel den Kräuterseitling. Dieser aromatische Speisepilz ist dem Steinpilz in Aussehen und Geschmack recht ähnlich, tatsächlich ist er aber verwandt mit dem Austernpilz. Kräuterseitlinge sind reich an Proteinen, Ballaststoffen und den Vitaminen B3 und B5.

Der von außen etwas unscheinbar aussehende, aber von innen umso interessanter wirkende Granatapfel ist eine richtige Nährstoffbombe. Wer die kleinen runden, roten Perlen erst einmal befreit hat, schmeckt ein süß-säuerliches Aroma und profitiert von den in ihr enthaltenen Antioxidantien, genauer gesagt den Flavonoiden und Polyphenolen. Diese sollen gut für unser Herz sein. Auch Kalium, Eisen und B-Vitamine sind zahlreich in ihm enthalten. Auch Mirabellen haben im Oktober (gerade noch) Saison. Die kleinen, gelben, runden und sehr aromatisch süß schmeckenden Pfläumchen trumpfen mit viel Vitamin C auf, als auch mit einer beachtlichen Menge an Kalium, Calcium und Magnesium. Datteln sind zwar nicht in Deutschland heimisch, aber frisch vom Baum werden sie in den Herbst-und Wintermonaten importiert. Getrocknete Datteln sind dagegen das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Als getrocknete Variante spenden Datteln eine Menge Nährstoffe wie Mineralstoffe (Magnesium, Kalzium) und mehrere B-Vitamine.

Gesamt mit Rahmen_Oktober_500Foto: Fddb

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