Archive for 30. September 2015

Interview mit dem Personal Trainer Martin Caesar

Hallo Martin, Du bist Personal Trainer in München und hilfst Deinen Kunden, in Form zu kommen. Warum hast Du Dich gerade für diesen Beruf entschieden und wie lange übst Du ihn bereits aus?
Ich war immer schon selber sportlich und habe etwas gesucht, wo ich mein eigenes Interesse in einen Beruf integrieren kann. Nach der Grundausbildung zum Fitnesstrainer B-Lizenz bildete ich mich in den Bereichen Personal Trainer A-Lizenz und Ernährungs-A-Lizenz weiter. Seit 2010 übe ich den Beruf Personal Trainer in München aus.

trx-training-muenchen

Fotos: Martin Caesar

Hast Du ein spezielles Konzept bzw. legst Du den Schwerpunkt auf bestimmte Sportarten?
Mein Konzept beinhaltet die Einhaltung aller Trainingszyklen in der Trainingsdurchführung, so dass ich verschiedene Trainingsmethoden kombiniere. Da für mich der Bereich Training als „ganzer Kuchen“ gesehen wird, finde ich es wichtig, verschiedene Bereiche abzudecken, um so zum gewünschten Erfolg zu kommen. Denn gerade die Abwechslung führt zu immer neuen Trainingsreizen und Verbesserungen des Körpers. Meine Schwerpunkte liegen in der Gewichtsreduktion, Straffung und Ernährung.

Berätst Du Deine Klienten auch in Sachen Ernährung?
Ja, denn gerade die Ernährung spielt eine sehr wichtige Rolle. 75% macht die Ernährung aus.

Wie genau gehst Du vor, wenn Du einen neuen Kunden hast? Welche Punkte ziehst Du in Deine Vorbereitung ein, bevor es mit dem Training los geht?
martincaesar_2Nach einer Anamnese, Umfangmessungen und „Vorher-Fotos“ bekommt mein Kunde eine  sogenannte BIA-Impendanzmessung. Anhand dieser Messung ist es möglich, wichtige Parameter, wie z.B. Körperfett, Muskelmasse, Grundumsatz und Wasserhaushalt zu ermitteln. Der Unterschied zu herkömmlichen Waagen besteht darin, dass die Waagen zu ungenau sind und oft nur den Unterkörper messen. Der Rest wird hochgerechnet. Bei der BIA-Messung funktioniert die Messung anhand Elektrodioden, welche am Handgelenk und Sprunggelenk angeschlossen werden und über Strom den gesamten Körper messen. Außerdem bekommen wir bei der BIA-Impendanzmessung auch Auskunft über die Zellqualität und den Ernährungsindex, die ebenso zwei sehr wichtige Parameter sind. Nach der Messung speichern wir uns die Werte ab um zu sehen, wie sich der Körper durch das gemeinsame Personal Training entwickelt. Das interessante daran ist, dass wir danach genau erkennen, wenn der Kunde z.B. abnehmen möchte, wie viel Fett er verloren hat. Denn abgenommen haben viele Menschen schon mal. Die Frage ist nur wie viel Muskeln, Fett oder Wasser abgenommen wurde.

Wie motivierst Du Deine Kunden?
Meine Kunden sind eigentlich immer motiviert. Durch die Vorher-Nachher Bilder von anderen Kunden und durch rasche Ergebnisse an ihnen selbst sind meine Kunden immer top motiviert! Wenn sie „schlapp machen“ frage ich ab und zu, ob sie das Foto von Person XY noch im Kopf haben? Dann geben sie wieder Gas! 🙂

Wie ist die Erfolgsbilanz Deiner Kunden?
Die Erfolgsbilanz meiner Kunden ist hoch. Ich hatte noch keinen Kunden, der sein Ziel nicht erreicht hat. Wenn der Wille da ist, erreichen wir zusammen auch das Ziel!

Wie lange bleibt ein Kunde im Durchschnitt bei Dir?
Meine Kunden bleiben im Schnitt ca. 3 Monate bei mir. Ich habe einige Kunden, die inzwischen 2 Jahre bei mir sind, aber in der Regel buchen meine Kunden ein Paket zwischen 2-6 Monate.

Welche Sportarten machen Dir persönlich am meisten Spaß?
Ich persönlich gehe gerne Laufen und spiele Fußball.

Es gibt ja zahlreiche Ernährungsvarianten, wie LowCarb, LowFat, Vegetarismus etc. Mit welcher Form der Ernährung fühlst Du Dich als Sportler am wohlsten?
Am wohlsten fühle ich mich mit der mediterranen Kost. Viel Gemüse, hochwertige Kohlenhydrate, genug Proteine und gesunde Fette.

Wie findest Du das Tool Fddb? Spielt es eine Rolle bei Deiner Arbeit?
Fddb unterstützt mich enorm bei meiner Arbeit als Personal Trainer. Bei Fddb habe ich die Möglichkeit, den Ernährungsplan nach Kalorien zu gestalten. Auch leckere Rezepte sind zu finden. Ich finde es toll!

Möchtest Du den Fddb’lern zum Schluss etwas mit auf den Weg geben? Vielleicht einen kleinen Tipp, wie sie sich ihre Motivation bewahren können? 🙂
Der Bereich Training und Ernährung ist ein komplexes Thema. Bei der Gewichtsreduktion ist es zudem wichtig, das Richtige abzunehmen. Ich empfehle jedem Anfänger, aber auch Fortgeschrittenen, bei dem eine Stagnation aufgetreten ist, sich einen professionellen Personal Trainer als Unterstützung zu nehmen. Auch wenn es nur ein paar Monate sind. Das macht Spaß und motiviert zusätzlich.

Vielen Dank, Martin, für das sehr interessante Interview, und weiterhin viel Spaß bei Deiner Arbeit!

Weitere Informationen zu Martin Caesar

Web: www.martincaesar.net

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC6Ak_6L8cisQSZ8CBreOpKw

 

Rezept der Woche: Vollkorn-Pizzateig mit Haferflocken und Leinsamen

Mit Vollkornteig seid Ihr immer gut beraten: Im Gegensatz zur Weißmehlvariante punktet er mit mehr Vitaminen und Ballaststoffen. Außerdem verlangsamt er das Auf und Ab des Blutzuckerspiegels, dadurch hält das Sattgefühl lange an.

Wenn Ihr den Pizzateig nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

>>> 1 Portion Pizzateig jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren
127126526_500Foto: Imcsike/Shutterstock.com

Zutaten für 4 Portionen:

300 ml Wasser
20 g Hefe
200 g Vollkornmehl
150 g Weizenmehl
3 EL Haferflocken
2 EL Leinsamen
1 TL Salz
1/2 TL Butter

Zubereitung:

1. Wasser in eine Schüssel geben, Hefe hineinbröseln und glatt rühren. Mehl, Haferflocken, Leinsamen und Salz dazugeben und alles miteinander verkneten. Teig abdecken, bei Zimmertemperatur 1 Stunde gehen lassen.
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche Teig erneut kneten und danach ausrollen. Backblech einfetten, Teig darauf platzieren, beliebig belieben, und 20 Minuten bei 220 Grad backen.

Rezept ergibt: 4 Portionen
Arbeitszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten (+ Zeit zum Gehen)
Brennwert: 1544 KJ (369 kcal) pro Portion
Nährwerte des kompletten Gerichtes: Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Ja
Vegan: Nein
Glutenfrei: Nein
Laktosefrei: Nein
Fruktosefrei: Ja

>>> 1 Portion Pizzateig jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren

Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

Logo_MensHealth_200

Fddb Produkttest: Schokolade von VIVANI

Gesamt

alle Fotos: Fddb

Im Rahmen unserer neuen Serie über Produkttests durfte sich unser Fddb-Team glücklich schätzen, verschiedene Bio-Schokoladen der Firma VIVANI zu testen. Natürlich immer nur ein, zwei Stückchen pro Tafel und Person. 😉

7 der 8 getesteten Sorten waren sogar ohne tierische Bestandteile, so dass unsere vegane Kollegin passenderweise auch mittesten konnte. 🙂 Und nun geht es los!

 

 

 

White Nougat Crisp – Serie ichoc – vegan
White Nougat Crisp
10 von 10 Punkten
Diese Schokolade schmeckte sehr lecker.  Die leicht cremige Konsistenz ließ die Schokladen toll auf der Zunge schmelzen. Es kam sogar eine leichte, weihnachtliche Note durch. Die Crisps waren schön knusprig und machten die Schoki interessant. Auch der Farbton sah toll aus, der durch den hohen Anteil an Haselnüssen zustande kommt. Diese Sorte wird ohne Kakaomasse und nur mit der Kakaobutter hergestellt, so dass der dunkelbraune Farbton fehlt. Obwohl die Schokolade relativ süß schmeckte (44g Zucker von 100g), war sie doch ein echter Kandidat für den Favoriten.

White Vanilla – Serie ichoc – vegan
White Vanilla8,5 von 10 Punkten
Für ein ausgewiesenes Vanilleprodukt könnte diese Sorte schon etwas vanilliger schmecken. Die Vanillenote und der allgemeine Schokoladengeschmack kamen nur sehr dezent und erst nach einigen Sekunden auf der Zunge durch. Die Schokolade war beim Abbeißen hart und schön knackig. Es handelt sich hier um eine weiße Schokolade, die  nur mit der Kakaobutter und ohne die dunkelbraune Kakaomasse hergestellt wird. Auch diese Sorte schmeckte uns gut.

Choco Cookie – Serie ichoc – vegan
Choco Cookie9 von 10 Punkten
Kleine Keksstückchen machten diese Sorte sehr interessant, obwohl der Keksgeschmack  nicht allzu stark zur Geltung kam. Die leckere, dunkle Note hat uns gut gefallen. Auch hier mochten wir den knackigen Charakter der Schokolade. Die Keksstückchen hätten noch ein wenig größer sein können. Geschmacklich wirklich lecker.

 

Rice Choc, 40% Cacao – vegan
Rice Choc8 von 10 Punkten
Zusammenfasssend lässt sich hier sagen: Etwas unspektakulär auf den erste Bissen, aber nach einer Weile kam ein intensiver, leckerer Nachgeschmack. Ein kleiner Kick fehlte hier etwas, aber manchmal sind die einfachen, straighten Sorten ohne Schnickschnack auch toll!

 


Dunkle Nougat – vegan

Dunkle Nougat10 von 10 Punkten
Diese Sorte war wieder ein Volltreffer! Die sehr schokoladige, leicht bittere und intensive Note mit dem kräftigen Nougatgeschmack hat uns begeistert!  Das Nougat machte die etwas herbe Schokolade wieder sehr cremig mit einem tollen Schmelz. Volle Punktzahl!

 


Feine Bitter, 92% Cacao – Serie Panama – vegan

Feine Bitter 925,5 von 10 Punkte
Hier gingen unsere Meinungen sehr stark auseinander, von extrem gut bis überhaupt nicht lecker. Die sehr bittere Note und die nicht vorhandene Süße trafen nicht jedermanns Geschmack. In 100g stecken hier nur 7 g Zucker. Dieser Fakt ist natürlich besonders wertvoll für Leute, die abnehmen möchten, aber auf etwas Schokolade nicht verzichten möchten. Diese Sorte schmeckte demnach „recht gesund“. 🙂

Feine Bitter, 75% Cacao – Serie Panama – vegan
Feine Bitter 757 von 10 Punkten
Kurz und knapp: Simpel und gut war diese Sorte! Hier zählt der reine Schokoladengeschmack ohne Chichi. Auf das Siegertreppchen schafft es diese Sorte mit 75%igen Kakaoanteil aber leider nicht.

 

 

Dunkle Vollmilch, 50% Cacao – Serie Panama
Dunkle Vollmilch9 von 10 Punkten
Dies war die einzige nicht-vegane Schokolade. Sie überzeugte uns mit einen tollen Schmelz und der leicht herben Note. Das ausgewogene Verhältnis zwischen Süße und Herbe hat uns prima gefallen.

 

 


Unser Fazit:

Dieser Test hat uns glücklich gemacht! 🙂 Alle Schokoladen waren insgesamt sehr lecker. Bei 7 der 8 Geschmackstests lagen die Punkte zwischen 7 und 10 (von 10 erreichbaren Punkten). Nur die Schokolade mit dem 92%-igen Kakaogehalt riss heraus, da der Geschmack extrem war. Damit trifft man nicht jeden Nerv. Und es gab 2 eindeutige Gewinner: Die „Dunkle Nougat“ und die „White Nougat Crisp“ mit jeweils 10 von 10 Punkten. 🙂

Wir haben festgestellt, dass die veganen Schokoladen genauso lecker wie „normale“ Schokoladen schmecken, die mit Milch oder Sahne hergestellt werden. Man kann diese Sorten also auch prima nicht-veganen Schokoladenliebhabern als Geschenk überreichen, da vegane Lebensmittel ja manchmal im Verruf stehen, etwas künstlich zu schmecken. Einige Schokoladen beinhalten als Zuckerersatz Kokosblütennektar, was sehr lecker schmeckte, nämlich nicht zu süß und nicht künstlich. Alle von VIVANI produzierten Schokoladen sind (laut Produktkatalog) koscher, also auch für Menschen mit jüdischer Tradition geeignet.

Aufgefallen war uns, dass alle Schokoladen ein oder mehrere Siegel auf der Vorderseite der Verpackung trugen. Neben dem obligatorischen Bio-Siegel prangte auf einigen Tafeln ein Logo „It’s one world – stop child slavery“ und ein „Vegan-Logo“, die aber beide eigens von VIVANI kreierte Siegel sind. Infos zum sozialen Engagement des Unternehmens stehen auf der VIVANI-Webseite. Die hübschen, ausgefallenen Cover und Verpackungen haben uns gut gefallen, so dass sich die Tafeln auch schön zum Verschenken eignen. So macht Lebensmittel testen Spaß! 🙂

Hinweis: Die Produkte wurden uns von VIVANI kostenlos zur Verfügung gestellt.

Rezept der Woche: Grüner Papaya-Spinat-Smoothie

Grüne Smoothies sind super leicht herzustellen. Ein normaler Küchenmixer reicht jedoch meist nicht aus, denn: vom vollen Potenzial grüner Smoothies wird man so nicht profitieren können, denn er wird nicht so „smooth“ wie mit einem Profi-Mixer. Um herauszufinden, ob grüne Smoothies Deinen Geschmack treffen reicht er aber alle mal aus.

Wenn Ihr den Smoothie nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

>>> 1 Portion Smoothie jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren
178447175_500Foto: Lecic/Shutterstock.com

Zutaten für 1 Liter (4 Portionen):

1 mittelgroße Papaya (mit Kernen)
1 mittelgroße Banane
1/2 mittelgroße Limette
1 Handvoll Spinat (ca. 20 Gramm)
1 EL Hanfsamen (roh, geschält)
1/4 l Wasser

Zubereitung:

1. Zutaten grob zerkleinern.
2. In den Mixer geben, fein zerkleiner, fertig!

Rezept ergibt: 4 Portionen
Arbeitszeit: 2 Minuten
Koch-/Backzeit: 0 Minuten
Gesamtzeit: 2 Minuten
Brennwert: 371 KJ (88,5 kcal) pro Portion (250 ml)
Nährwerte des kompletten Gerichtes (1 Liter): Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Ja
Vegan: Ja
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Ja
Fruktosefrei: Nein

>>> 1 Portion Smoothie jetzt in meinem Fddb-Ernährungstagebuch notieren

Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

Logo_MensHealth_200

Fddb Produkttest: Kochzauber

Das Team von Fddb erkundet neues Terrain: Wir testen für Euch ab sofort verschiedene Kochboxen und berichten hierfür ausführlich auf unserem Fddb-Blog.

Hierbei prüfen wir nicht nur den Geschmack, sondern auch, ob die Produkte z.B. in Bio-Qualität sind, saisonal und regional geerntet werden, wie der Service des Anbieters war und viele weitere Punkte. Auch verschiedene Lebensmittelgruppen werden wir zwischendurch testen und vergleichen, wie Müslis, oder vegane Produkte. Geplant sind zudem andere, spannende Tests, lasst Euch überraschen! 🙂

Beginnen möchten wir heute mit dem Kochboxen-Lieferdienst Kochzauber.
Das Unternehmen liefert deutschlandweit und hat wöchentlich wechselnde, 4 thematisch unterschiedliche Kochboxen im Angebot: „Original“, „Veggie“, „Kleine Helden“ (für Familien mit Kindern) und „Weight Watchers“. Was läge näher, als dass Fddb die Weight Watchers Box für Euch testet? 🙂
Inhalt der Box sind die Zutaten für 3 Gerichte sowie für einen gesunden Snack. Bei der Weight Watchers Box kann man nicht wählen, für wie viele Personen das Essen reichen soll (es sind immer 2), bei den anderen Boxen kann zwischen 2 und 4 Personen gewählt werden. Der stolze Preis für die Weight Watchers Box: 49,95 Euro, der Versand ist kostenfrei. Die Weight Watchers Gerichte werden gemeinsam von Weight Watchers Ernährungsexperten und Köchen von Kochzauber entwickelt. Der Kunde hat keinen Einfluss darauf, welche Gerichte in die Box kommen, kann aber bei Urlaub etc. auch mal aussetzen, da es sich um ein Abo handelt.

IMG_1298_1000
alle Fotos: Fddb

Toll fanden wir bei der Bestellung, dass man an den möglichen Liefertagen (Mittwoch bis Freitag) zwischen 3 Zeitfenstern für die Lieferung wählen konnte. Die Box kam pünktlich und in einem sehr guten Zustand an. Die zu kühlenden Produkte waren in einer Kühltasche mit Eispacks aufbewahrt, kleinere/zerbrechliche Zutaten in einer extra Tüte und die großen, schweren Zutaten locker in der Pappkiste. Nach kurzem Sortieren hatte man alle Zutaten für ein Gericht zusammen. In einer Vorab-E-Mail wurde bereits mitgeteilt, welche Basiszutaten, wie Salz, Brühe und Olivenöl, zuhause vorrätig sein sollten. Exotische Gewürze lagen dem Paket bei.

So, und nun zum Wichtigsten: Welche Gerichte haben wir gekocht und getestet?

– Glasnudelsalat mit Hähnchen und Limetten-Ingwer-Vinaigrette
– Rindergulasch in Champignon-Tomaten-Sauce
– Würziges Kartoffel-Kürbis-Curry
– Snack: Cremiger Kürbisdip mit Gemüsesticks

IMG_1289_1000Die Rezepte waren auf kleine Karten in Postkartengröße gedruckt. Auf der Vorderseite ist ein Foto des Gerichtes abgebildet samt Weight Watchers Points-Werten und Kalorien, auf der Rückseite gibt es Infos zu Zutaten, Zubereitung, benötigte Basiszutaten und notwendiges Kochgeschirr. Praktisch: Eine Rezeptvorschau für die beiden kommenden Wochen war ebenfalls enthalten.

Das Zubereiten der Gerichte haben wir in 3 von 4 Fällen in der angegebenen Zeit geschafft, lediglich einmal dauerte es etwa 10 Minuten länger. Die Rezeptkarten haben alle Schritte prima erklärt, hier gibt es nichts zu beanstanden.

Geschmacklich haben uns alle Gerichte nicht vom Hocker gehauen, aber sie haben okay geschmeckt.

IMG_1294_1000   IMG_1330_1000   IMG_1310_1000   IMG_1339_1000

IMG_1304_1000   IMG_1382_1000   IMG_1320_1000   IMG_1397_1000
Alle Gerichte vor und nach der Zubereitung (v.l.n.r. Glasnudelsalat, Rindergulasch, Kartoffel-Kürbis-Curry und Powersnack mit Kürbisdip)

Der Glasnudelsalat war von den 3 Gerichten für uns das leckerste, da er leicht exotisch schmeckte und nicht schwer im Magen lag. Das Rindergulasch mit den Spätzle ergab 3 (und nicht 2) riiiiieeeesige Portionen und war sehr mächtig, dass wir es kaum geschafft haben. Und das bei einem Weight Watchers Essen. Das Foto auf dem Rezept entsprach nicht wirklich unserem fertigen Essen, da unsere Variante viel mehr Soße hatte. Das Kartoffel-Kürbis-Curry duftete sehr gut und schmeckte auch würzig. Nach einigen Happen kam eine leichte Schärfe durch, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist. Auch der Kürbisdip für die Gemüsesticks hatte durch die Baharat-Gewürzmischung eine sehr spezielle Note, die nicht bei allen so gut ankam. Alle Gerichte sahen aber sehr ansprechend aus.

Jetzt kommt noch ein kurzer Check zu folgenden Punkten:

Herkunft der Zutaten: Transparent. Die Gurke aus den Niederlanden wäre nicht nötig gewesen, alle anderen Gemüsesorten wurden in Deutschland geerntet. Beide Fleischsorten kamen aus dem Betrieb Havelland Fleischerei Joppe in Brandenburg. Beim Rindfleisch gab es die Angabe „Herkunft: Mecklenburg Vorpommern“, beim Hähnchenfleisch lediglich „Deutschland“.
Qualität: Die Zutaten waren allesamt sehr frisch, aber kein einziges Produkt war „bio“.
Allergiker: Infos enthalten. Bei Gewürzmischungen waren Einzelgewürze aufgelistet.
Saisonalität: Ja, war gegeben, z.B. mit dem Kürbis in 2 Gerichten.
Angaben zu Kalorien: Ja, waren auf den Rezeptkarten angegeben.

Unser Fazit:
Wir fanden super, dass die Rezepte einfach und schnell zubereitet waren. Viele Hinweise waren transparent und hilfreich, wie die Herkunft der Zutaten, Infos für Allergiker, empfohlene Kochreihenfolge der Gerichte etc. Geschmacklich waren die Gerichte gut, aber nicht herausragend. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Weight Watchers Box halten wir für etwas ungerechtfertigt. Der Preis pro Gericht und Person ist leider ziemlich hoch. Für Leute, die gern unkomplizierte, schnelle Gerichte kochen und zusätzlich das Geld für die Box ausgeben möchten, mag es sich lohnen. Wir finden aber, dass man für das Geld zumindest (einige) Bio-Produkte und etwas mehr Raffinesse verlangen kann. Den gesamten Service von Kochzauber fanden wir sehr gut.

Hinweis: Die Kochbox wurde uns kostenlos von Kochzauber zur Verfügung gestellt.

Tipp für’s Laufen: Tempospritzen einbauen

Alle Läufer unter euch wollen wir heute einmal motivieren, ab und zu eine Tempospritze ins Training einzubauen. Denn das macht nicht nur fit und pusht die Form, sondern hilft auch allen, die ein wenig abnehmen möchten, schneller zum Ziel zu kommen. Wie das genau funktioniert, könnt ihr bei unseren Kollegen von RUNNER’S WORLD nachlesen:

http://www.runnersworld.de/training/tempotraining-fuer-laufeinsteiger.364466.htm

Läufer_out

Wer überhaupt erst mal die ersten Schritte auf dem Weg zum Läufer machen möchte, findet hier einen sanften Einstiegsplan in fünf Schritten vom Walken zum Laufen:

http://www.runnersworld.de/startlinie

Viele Grüße von eurem Fddb-Team 😉

Erfolgsgeschichte des Monats September: Bernhard

Von seiner beeindruckenden Verwandlung hat uns diesen Monat der 27-jährige Bernhard aus Bayern berichtet. Innerhalb eines halben Jahres verlor Bernhard sagenhafte 22 kg und speckte damit von 89 kg auf 67 kg ab. Hut ab!

Bernhard_SeptemberFotos: privat

Mit Beginn seiner Ausbildung in einem Büro im Alter von 18 Jahren veränderte sich Bernhards Körper zunehmend, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenig Bewegung und Essen aus Langeweile führten dazu, dass sich immer mehr Fettpölsterchen bildeten, obwohl sich Bernhard grundsätzlich nicht besonders ungesund ernährte. Seine Mutter kochte abwechslungsreich, aber auch sehr kohlenhydratreich. Es gab sehr oft Nudeln, Kartoffeln und Brot, viel Fleisch und Gemüse, dafür aber wenig Fisch, gern ein Glas Bier zum Essen und zum Kaffee am Wochenende meist Kuchen. Sport war für Bernhard damals kaum ein Thema. Gelegentlich fuhr er im Winter Snowboard oder wanderte in den Bergen, jedoch ohne jegliche Regelmäßigkeit.

Mit 25 Jahren, im Herbst 2013, brachte Bernhard deshalb bei einer Größe von 1,75 m 89 kg auf die Waage. Eines Tages machte es bei ihm Klick, als er bemerkte, dass all seine Hosen zu eng waren. Sein Bauch und der Ansatz eines Männerbusens störten ihn schon lange Zeit. Also wollte Bernhard etwas ändern. Sein Gewicht sollte jedoch auf gesunde Weise fallen und dauerhaft auf einem guten Niveau bleiben. Dem bekannten Jojo-Effekt wollte er auf keinen Fall zum Opfer fallen. Ein guter Freund hat Bernhard im Januar 2014 deshalb auf Fddb, bzw. konkret auf die Fddb iPhone-App, aufmerksam gemacht. Er war sofort Feuer und Flamme und steckte sogar seinen Vater damit ein, Mahlzeiten ab sofort regelmäßig und grammgenau in das Ernährungstagebuch einzutragen. Auch sein Gewicht trug er jeden Morgen in die App ein. „Das schöne an dem Ernährungstagebuch ist, dass man einen richtig tollen Einblick bekommt, welche Nahrungsmittel bedenkenlos auch in großen Mengen gegessen werden können und welche nicht“, so Bernhard.

Er begann daraufhin, selbst und sehr ausgewogen zu kochen. „Ich verwende noch heute viel Gemüse, Obst, Salat, Käse und mageres Fleisch sowie Fisch. Nudeln, Kartoffeln oder Brot gibt es nur noch selten und in kleineren Mengen dazu. Nachspeisen bereite ich eigentlich nur noch aus Magerquark und frischem Obst zu. Auf Bier und anderen Alkohol verzichte ich komplett. Ich trinke überwiegend Wasser, sehr stark verdünnte Säfte oder mal ein alkoholfreies Bier. Süßigkeiten wie Kuchen oder Kekse gibt es quasi nur noch als Belohnungen nach dem Sport“, so erläutert uns Bernhard seine damals neu entdeckte Ernährungsweise. Drei bis sechs mal in der Woche macht Bernhard aktuell Sport. Dabei geht er zum Kraft-Training ins Fitnessstudio und fährt zusätzlich, je nach Laune und Wetter, einige Kilometer auf dem Mountainbike in den Bergen. Auch für den Weg zur Arbeit nimmt Bernhard meistens sein Rad.

Das gezielte und kontrollierte Abnehmen, dank Fddb, der Ernährungsumstellung und viel Sport, zeigte schnell beeindruckende Erfolge. 22 kg waren innerhalb von sechs Monaten verschwunden! „Mein Wunschgewicht kann ich jetzt problemlos schon längere Zeit halten. Dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle bei Fddb bedanken, dass Ihr diese tolle App kostenlos zur Verfügung stellt!“

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von Bernhard an alle, die abnehmen möchten:
„Ihr müsst auf nichts verzichten, wenn Ihr nicht möchtet. Es kommt unter’m Strich (nach meiner Erfahrung) nur auf die Menge an, die Ihr davon esst. Wenn man sich ab und zu trotzdem mal etwas Süßes gönnt, verhindert man in der Regel, dass man die Lust am Abnehmen verliert. Dazu noch ein wenig Sport treiben (für den Anfang reicht es oft schon, am Tag mal eine halbe Stunde oder Stunde etwas flotter spazieren zu gehen) und das Abnehmen ist gar keine so große Einschränkung mehr. Und wen das Kalorienzählen und das damit verbundene Essen abwiegen etwas umständlich findet: Fertigt Euch konstante Portionen an, die Ihr einmalig wiegt und kalorientechnisch analysiert. Beim nächsten Mal reicht es nun schon aus, die gleiche Portion einfach wieder so zusammenzustellen. :-)“

Lieber Bernhard, wir freuen uns riesig mit Dir über Deinen tollen Erfolg und dass Du Dein Gewicht ohne Probleme halten kannst! 🙂

Ihr habt es ebenfalls geschafft, mit Fddb eine Menge Kilos purzeln zu lassen? Dann lasst alle anderen Abenehmwilligen daran teilhaben! Schreibt uns einfach an erfolg@fddb.info oder hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag! 🙂

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im September

KALENDERBLATT September Mmit Rahmen_500Der September läutet allmählich den Herbst ein und das ist auch beim wechselnden Obst- und Gemüseangebot zu merken. Hier stellen wir Euch, wie jeden Monat, Früchte, Kräuter und Gemüsesorten vor, die im September Saison haben.

Die (oder der) Knollensellerie ist eine Gemüseknolle, die zusammen mit Karotte, Porree/Lauch und Petersilie Grundzutat des Suppengrüns ist. Sie verleiht Suppen, Eintöpfen und Soßen ein kräftiges und würziges Aroma. Auch als Gemüsebeilage schmeckt Sellerie hervorragend. Neben der Knollensellerie gibt es auch die Stangensellerie, die nicht weniger aromatisch schmeckt. Die Kürbissuppe ist heutzutage wieder ein Klassiker in der Herbstküche, obwohl der Kürbis längere Zeit auf vielen Speiseplänen nicht zu finden war. Besonders Ingwer verleiht Kürbisgerichten eine leicht scharfe Note. Dass Kürbis auch bei Fddb’lern beliebt ist, zeigt folgende Rezeptliste, schaut doch mal rein! Auch auf unserem Blog findet Ihr ein Rezept für eine leckere, aromatische Kürbis-Kartoffelsuppe. Die Namen Lollo rosso und Lollo bionda sind vielleicht nicht jedem geläufig, aber gegessen hat diese beiden Salate bestimmt fast jeder schon einmal, da sie u.a. häufig als Dekoration auf Buffets oder für Salatgarnituren verwendet werden. Beide Sorten gehören zu den Schnittsalaten (auch Blatt- oder Pflücksalaten) und unterscheiden sich in ihrer Farbe. Ihre Blätter sind entweder grün oder rötlich und haben eine krause, gewellte Form. Geschmacklich stechen sie mit einer kräftigen, leicht bitteren Note hervor.

Feigen kommen ursprünglich aus den Ländern des Orients, heutzutage werden sie auch in Mittelmeerländern, wie der Türkei, in den USA und Australien angebaut. Sie weisen einen sehr hohen Gehalt an gesunden Ballaststoffen sowie Eisen, Magnesium und Kalium auf. In getrockneter Form sind sie ebenfalls sehr gesund, schmecken in dieser Form aber viel süßer. Übrigens tragen Feigenbäume bis zu dreimal pro Jahr. Die außergewöhnlich verpackte gelbe, kugelige Frucht der Physalis ist super gesund. Sie enthält sehr viel Provitamin A, aber auch Eisen und Phosphor sind in ihr enthalten. Ihr säuerlich-süßer Geschmack macht die Physalis zu einem aromatischen Snack und vielfältige Zutat für allerlei Süßspeisen. Die Futuromelone sieht aus wie ein dunkelgrün gesprenkelter Football und trägt auch den Namen piel de sapo, was soviel bedeutet wie „Krötenhaut“. Wie alle Melonen gehört auch die Futuromelone zu den Beerenfrüchten. Sie gehört zu den Zuckermelonen. Auch der Pfirsich hat im September Saison. Die pelzige „Mutter der Nektarine“ schmeckt sehr süß und fruchtig. Ihr Hauptanbaugebiet liegt in China, Italien und Spanien. Neben Kalium und Magnesium liefern Pfirsiche Vitamin C. In Deutschland angebaute Weintrauben haben im Spätsommer und Frühherbst Saison. Trauben sind sehr gute Kaliumlieferanten, enthalten aber recht viel Zucker, dafür aber fast kein Fett. Für den Weinanbau und den Verzehr als Tafeltrauben werden unterschiedliche Sorten angebaut. Der Basilikum hält in den letzten Jahren auch in deutschen Küchen immer mehr Einzug. Die Herkunft des sehr intensiv duftenden und schmeckenden grünen Krauts kann heute nicht mehr eindeutig festgelegt werden. Sehr frühe Spuren lassen sich aber in Indien und Ägypten finden.
Gesamtfoto mit Rahmen_September_500Foto: Fddb