Archive for 3. Dezember 2014

Die Spurenelemente Mangan und Molybdän

Mangan

Mangan ist ein für den Menschen essentielles Spurenelement.

Vorkommen: in allen Lebensmitteln enthalten, vor allem in pflanzlichen Produkten wie Tee, Bananen, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Erdbeeren, Nüssen, Trockenfrüchten, Rote Bete, Haferflocken und Reis.

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Tee, Bananen und Haferflocken sind reich an Mangan
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Mangan laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Bestandteil sehr vieler Enzyme und deshalb enorm wichtig bei vielen Stoffwechselprozessen; Beteiligt an der Wundheilung, Entwicklung von Knochen, Bindegewebe und Sehnen sowie an der Blutgerinnung.

Mangelerscheinungen: Praktisch nicht bekannt, da der Bedarf über eine ausgewogene Nahrungsaufnahme ausreichend gedeckt werden kann.

Überdosierung: Auch höhere Dosen über Nahrungsergänzungsmittel lösen keine Nebenwirkungen aus.

Sonstiges: Mangan ist ein Metall, dessen Staub in der industriellen Produktion gesundheitliche Probleme wie Koordinationsschwierigkeiten oder aggressives Verhalten auslösen kann.

Molybdän

Molybdän ist ein Spurenelement, das lebensnotwendig ist.

Vorkommen: Hülsenfrüchte, Getreideprodukte, Milch, Leber, Nieren, dunkelgrünes Blattgemüse, Obst, Fleisch, Hafer, Eier.

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Molybdän ist reichlich in Linsen, Milch und Spinat enthalten
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Molybdän laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Bestandteil vieler Enzyme und damit beteiligt an vielen Stoffwechselprozessen (z.B. Abbau von Harnsäure); Energiegewinnung.

Mangelerscheinungen: Praktisch nicht bekannt. Ein Mangel kann jedoch eine Begleiterscheinung einiger Krankheiten sein.

Überdosierung: In der Regel nicht möglich. In sehr hohen Dosen kann Molybdän gichtähnliche Symptome hervorrufen.

Sonstiges: Der Name Molybdän leitet sich vom griechischen Wort molybdos ab, das übersetzt Blei heißt.

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