Schwefel, Selen und Zink

Schwefel

Der Mineralstoff Schwefel ist für den menschlichen Organismus essentiell, das heißt, überlebenswichtig.

Vorkommen: Besonders in eiweißreichen Lebensmitteln, wie z.B. Milch und Milchprodukten, Eiern, Fleisch, Nüssen, Hülsenfrüchten, Samen, Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln, Fisch, Meeresfrüchten.

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Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Schwefel laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)
–> Keine Angabe, da Schwefel bei einer ausgewogenen Ernährung ausreichend aufgenommen wird.

Wirkung: Bestandteil von Aminosäuren; Beteiligt an der Energiegewinnung und Hemmung der Blutgerinnung, Entgiftung; Aufbau und Stärkung von Haut und Haaren.

Mangelerscheinungen: Praktisch nicht bekannt.

Überdosierung: Reines Schwefel ist unbedenklich; einige Schwefelverbindungen (z.B. Schwefeldioxid) können  jedoch Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Atemnot verursachen.

Sonstiges: In der Lebensmittelindustrie werden Schwefelverbindungen vielfältig verwendet, u.a. als Konservierungsstoff und Antioxidationsmittel.

Selen

Das Spurenelement Selen ist ebenfalls essentiell und muss über die Nahrung zugeführt werden.

Vorkommen: Eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Innereien, Eier, Fisch, Meerestiere; Getreideprodukte, Paranüsse, Walnüsse.

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Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Selen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Schützt als Antioxidanz Zellen vor schädlichen freien Radikalen und Schwermetallen; Beteiligt an der Bildung des Schilddrüsenhormons; Stärkung des Immunsystems; möglicherweise Schutz vor Krebs, Herzinfarkten und Rheuma.

Mangelerscheinungen: Können bei sehr eiweißarmer Ernährung auftreten; in diesem Fall können Symptome wie Muskelschwäche und Herzprobleme auftreten.

Überdosierung: Probleme treten meist nur bei extremen Dosen auf, hierzu gehören z.B. Magen-Darm-Probleme, Haarausfall sowie Nervenstörungen und Kopfschmerzen.

Sonstiges: Selen wurde 1817 vom schwedischen Chemiker Berzelius entdeckt. Der Name Selen leitet sich vom Namen der griechischen Mondgöttin Selena ab.

Zink

Das Metall Zink ist ein essentielles Spurenelement, das an etlichen physiologischen Prozessen im Körper beteiligt und somit ein Multitalent ist.

Vorkommen: Austern, Garnelen, Fleisch, einige Fische, Innereien, Vollkornerzeugnisse, Eier, Käse, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Kakao.

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Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Zink laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Bestandteil zahlreicher Enzyme und deshalb sehr wichtig für den Stoffwechsel; Wird benötigt für ein gesundes Immunsystem und die Wundheilung; Stärkung und Bildung von Haut und Haaren; Spermienbildung; Wachstum; hemmt Entzündungen.

Mangelerscheinungen: Haarausfall und Hautprobleme; Wachstumsstörungen; geschwächte Immunabwehr; Appetitlosigkeit; Potenzprobleme.

Überdosierung: Durch die Nahrung sehr selten möglich. Zeichen für zu hohe Zinkdosen können Fieber, Durchfall, Übelkeit und Blutarmut sein.

Sonstiges: Zink kann aus tierischen Nahrungsmitteln besser resorbiert werden als aus pflanzlichen Produkten. Zudem ist der Zinkgehalt in tierischen Produkten höher. Vitamin C erhöht die Resorptionsfähigkeit von Zink.

Unser Partner Men’sHealth hat die 10 zinkreichsten Lebensmittel in einer Bildergalerie zusammengestellt.

Mit diesem Beitrag endet unsere Serie über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Hier seht Ihr noch einmal alle Artikel im Überblick:

Vitamin A+B1
Calcium und Chlorid
Vitamin B12 und B2
Chrom und Eisen
Das Vitamin B6 und Vitamin C
Fluor und Jod
Vitamin D und Vitamin E
Kalium und Kobalt
Vitamin H und Vitamin K
Kupfer und Magnesium
Folsäure, Niacin und Pantothensäure
Mangan und Molybdän
Natrium und Phosphor
Schwefel, Selen und Zink

One comment

  1. Hubert sagt:

    Interessanter Artikel hat mir gut gefallen vielen Dank für die Bereitstellung.