Das Vitamin H und Vitamin K

Vitamin H (Biotin)

Das wasserlösliche Vitamin H ist besser unter dem Namen Biotin bekannt. Streng genommen heißt es aber Vitamin B7. Vitamin H wird es jedoch auch genannt, weil es das „Haut- und Haar-Vitamin“ ist.

Vorkommen: Hefe, Eigelb, Leber, Niere, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Sojabohnen, Wildreis, Nüsse, Haferflocken, Spinat, Champignons, Fisch, Bananen, Tomaten, Milch und Milchprodukte.

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Pflanzliche Produkte wie Linsen, Spinat und Bananen decken gut den Vitamin H-Bedarf
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Biotin laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Essentiell für die Bildung von Haut- Nagel- und Haarzellen; Beteiligt am Stoffwechsel von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten.

Mangelerscheinungen: Bei einer ausgewogenen Ernährung nicht zu befürchten. Haarausfall, gestörtes Hautbild (trockene, entzündete Haut), brüchige Nägel, Bindehautentzündung, Depression, Übelkeit, Erbrechen können im Extremfall, z.B. bei einer sehr einseitigen Ernährung, auftreten.

Überdosierung: Keine Probleme bekannt.

Sonstiges: Vitamin H ist sehr resistent gegenüber Temperatur, Luft und Licht.

Weiterführende Infos zu Biotin sowie eine Liste mit den 20 besten Biotin-Lieferanten gibt es bei unserem Partner Women’sHealth.

Vitamin K

Das Vitamin K ist neben den Vitaminen E, D und A ebenfalls fettlöslich und in der Wissenschaft unter dem Namen Phyllochinon bekannt.

Vorkommen: Kohl, Blattgemüse wie Spinat und Salat, Obst, Milch- und Getreideprodukte, Fleisch, Leber, Sonnenblumenöl, Tomaten, Erbsen, Bohnen, Spargel.

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Blumenkohl, Tomaten und Rosenkohl haben einen hohen Vitamin K-Gehalt
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin K laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Essentiell für die Blutgerinnung (Beschleunigung der Gerinnung); Aufbau gesunder Knochen.

Mangelerscheinungen: Verlangsamte Blutgerinnung, Hirnblutungen bei Säuglingen (eine Vitamin K-Gabe in den ersten Lebenstagen ist deshalb üblich); Blutungen in verschiedenen Körpergeweben, mangelnde Knochengesundheit. Ein Mangel entsteht meist durch bestimmte Medikamente oder Krankheiten, nicht durch die Ernährung.

Überdosierung: Keine Probleme bekannt.

Sonstiges: Vitamin K wird zu einem Großteil (ca. 50%) vom Körper selbst im Darm produziert.

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