Das Vitamin D und Vitamin E

Vitamin D

Das fettlösliche Vitamin D wird auch das „Sonnenvitamin“ genannt, da es größtenteils über das Sonnenlicht (UV-B-Strahlen) vom Körper produziert wird. Damit ist das Vitamin D das einzige Vitamin, das der Mensch selbst produzieren kann, und nimmt auf diese Weise eine Sonderstellung unter den Vitaminen ein. Der wissenschaftliche Name des Vitamin D lautet Calciferol und fasst mehrere Vitamin D-Arten zusammen.

Vorkommen: Sonnenlicht, in wenigen Lebensmitteln wie Fisch, Milchprodukten, Pilzen, Eiern und Lebertran.
champignons_q   milch_q   eier_q
Pilzsorten wie Champignons und Steinpilze als auch Milch und Eier sind einige der wenigen Vitamin D-Lieferanten
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin D laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Sehr wichtig für die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und somit für den Zahn- und Knochenaufbau; Stärkung des Immunsystems; möglicherweise Schutz vor einigen Krebsarten.

Mangelerscheinungen: Rachitis bei Kindern (Knochenverformungen); Osteomalazie bei Erwachsenen (schmerzhafte Knochenerweichung); Höhere Infektanfälligkeit.

Überdosierung: Nur über die Einnahme Nahrungsergänzungsmitteln möglich, da viele Menschen eher an einem Vitamin D-Mangel leiden; Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, die durch den erhöhten Kalzium-Spiegel ausgelöst werden. In schweren Fällen können Nierenschäden folgen.

Sonstiges: Streng genommen ist das Vitamin D gar kein Vitamin, da Vitamine per Definition nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Eigentlich müsste es somit zu den Hormonen zählen. Aufgrund von historischen Gründen und der Tatsache, dass viele Menschen einen Vitamin D-Mangel haben, trotz der Möglichkeit, es durch Sonnenlicht zu produzieren, gilt das Vitamin D weiterhin als Vitamin.

Weitere Infos zum Vitamin D sowie die besten Vitamin D-Lieferanten findet Ihr bei unseren Partnern Women’sHealth und Men’sHealth.

Vitamin E

Das ebenso fettlösliche Vitamin E umfasst eine Gruppe mehrerer Substanzen, den Tocopherolen. Bislang ist noch nicht sehr viel über die Wirkungsweise des Vitamin E bekannt.

Vorkommen: Nüsse, wie Haselnüsse, Erdnüsse und Mandeln; Getreidekeime, Pflanzenöle, Blattgemüse, rote Paprika.

erdnüsse_q   olivenöl_q   paprika_rot_q
In Nüssen, Pflanzenölen wie Olivenöl und roter Paprika findet sich ein hoher Vitamin E-Gehalt
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin E laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Wirkung: Übernimmt eine wichtige Funktion als Antioxidanz, d.h., es schützt die Zellen und lebenswichtige Fettsäuren vor freien Radikalen (aggressiven Sauerstoffverbindungen).

Mangelerscheinungen: Tritt bei gesunden Menschen eher selten auf. Symptome für einen Mangel können Verdauungsschwierigkeiten, Muskelschwäche und Konzentrationsprobleme sein.

Überdosierung: Relativ unwahrscheinlich über die normale Nahrungsaufnahme. Der exzessive Gebrauch von Vitamin E-Präparaten kann ggfs. zu Problemen wie Verdauungsproblemen, Müdigkeit und Kopfweh führen.

Sonstiges: Vitamin E findet sich häufig in Hautcremes, da es möglicherweise den Hautalterungsprozess verlangsamen soll.

Unser Partner Men’sHealth hat die Top 10 der Gemüsesorten mit dem meisten Vitamin E
zusammengestellt.

Comments are closed.