Das Vitamin B6 und Vitamin C

Vitamin B6

Das wasserlösliche Vitamin B6 ist auch unter dem Namen Pyridoxin bekannt und gehört in Form von drei verschiedenen Substanzen (Pyridoxol, Pyridoxal und Pyridoxamin) zur Gruppe der B-Vitamine.

Vorkommen: Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Tomaten, Sauerkraut, Avocado, Bananen, Pflaumen, Vollkornprodukte, Milch und Käse.

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Tomaten, Rosenkohl und Äpfel liefern das wertvolle Vitamin B6
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin B6 laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Zentrale Funktion beim Eiweißstoffwechsel (Ab- und Umbau von Aminosäuren); Mitwirkung bei der Bildung von Körpergewebe (Wachstum und Entwicklung des Körpers);

Mangelerscheinungen: Treten nur selten auf, da das Vitamin B6 in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist. Falls doch, kann es zu Hautproblemen, Krämpfen, Lichtempfindlichkeit und Blutarmut kommen.

Überdosierung: Kann durch Nahrungsaufnahme in der Regel nicht auftreten. Lediglich ein übermäßiger Verzehr von Nahrungsergänzungsmitteln kann zu Nervenstörungen führen, die sich in Schmerzen und Problemen beim Bewegen äußern.

Sonstiges: Das Vitamin B6 ist, genau wie das Vitamin B2, sehr sonnen- und tageslichtempfindlich. Deshalb Vitamin B6-haltige Nahrungsmittel stets dunkel lagern.

Die besten Vitamin B6-Lieferanten und weitere Infos zum Vitamin B6 zeigt Euch unser Partner Women’sHealth.

Vitamin C

Das wasserlösliche Vitamin C wird auch Ascorbinsäure genannt und ist wohl das bekannteste Vitamin. Es übernimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen.

Vorkommen: Johannisbeeren, Sanddorn, Paprika, Kiwi, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, Erdbeeren, Kartoffeln, Kohl, Tomaten, Petersilie.

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Kiwis, Johannisbeeren und Paprika sind wahre Vitamin C-Bomben
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin C laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Stärkt die Abwehrkräfte und das Immunsystem; erleichtert die Aufnahme von Eisen im Darm; fängt schädliche, freie Radikale sowie die krebserregenden Nitrosamine ein; baut neue Körperzellen auf (Bindegewebe, Knochen, Zähne, Zahnfleisch, Blut).

Mangelerscheinungen: Müdigkeit, Erschöpfung, Zahnfleischbluten, Skorbut (starker Vitamin C-Mangel, der mit Blutungen der Schleimhäute und in der Muskulatur einhergeht), höhere Infektgefahr, schlechte Wundheilung.

Überdosierung: Ist in der Regel über die normale Nahrungsaufnahme nicht möglich, da der Körper höhere Vitamin C-Mengen nicht speichert, sondern wieder ausscheidet. Durchfall, Übelkeit und Nierensteine können ggfs. bei einer starken Überdosierung durch Nahrungsergänzungsmittel auftreten.

Sonstiges: Der Vitamin C-Gehalt ist bei Früchten und Gemüse in und direkt unter der Schale am höchsten. Deshalb sollte man, falls möglich, die Schale immer mitverzehren.

Unsere Partner Men’sHealth und Women’sHealth haben einige Top-Listen mit sehr Vitamin C-haltigen Lebensmitteln erstellt:

Top 15 Obstsorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt

Top 10 Gemüsesorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt

Weiterführende Infos zum Vitamin C

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