Die Spurenelemente Chrom und Eisen

Chrom

Chrom ist ein essentielles, das heißt lebensnotwendiges, Spurenelement. Spurenelemente gehören zu den Mineralstoffen und kommen, wie der Name bereits andeutet, nur in Spuren im menschlichen Körper vor. Laut Definition liegt der Gehalt eines Spurenelementes unter 50mg/kg im Körper.

Vorkommen: Hefe, Vollkornbrot, Linsen, Nüsse, Hühnerfleisch, Schalentiere, Birnen, Pflanzenöle, Fette.

rote_linsen_q   birne_q   walnüsse_q
Linsen, Birnen und Nüsse liefern das Spurenelement Chrom.
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Chrom laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Spielt eine entscheidende Rolle beim Kohlenhydratstoffwechsel, insbesondere bei der Aufnahme von Zucker. Chrom ist auch am Fettstoffwechsel und bei der Regulierung des Cholesterinspiegels beteiligt. Weitere Funktionen werden noch erforscht.

Mangelerscheinungen: Treten eher selten auf. Falls ja, kommt es zu erhöhten Blutzuckerwerten durch Probleme bei der Glucoseumwandlung. Ein Mangel an Chrom steht möglicherweise in Zusammenhang mit der Entstehung von Diabetes und Arteriosklerose.

Überdosierung: Kann nicht durch die Nahrung aufgenommenes, 3-wertiges Chrom erfolgen. Lediglich das 6-wertige Chrom, das in der Industrie (z.B. in der Leder- oder Metallherstellung) Verwendung findet, kann Allergien, Asthma oder Krebs auslösen.

Sonstiges: Das Wort Chrom kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt „Farbe“.

Eisen

Eisen ist das wohl bekannteste Spurenelement, da es eine Reihe an lebensnotwendigen Funktionen übernimmt und ein Eisenmangel beim Menschen relativ verbreitet ist. Besonders gut kann Eisen in Kombination mit Vitamin C aufgenommen werden. Deshalb sollten eisenhaltige Lebensmittel zum Beispiel mit einem Glas Orangensaft gegessen werden.

Vorkommen: Fleisch, Wurstwaren, Leber, Vollkornprodukte, grünes Gemüse wie Feldsalat, Spinat und Mangold.

mangold_q   blumenkohl_q   feldsalat_q
Mangold, Blumenkohl und Feldsalat sind gute, pflanzliche Eisenlieferanten.
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Eisen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Essentiell für die Bildung neuer Blutzellen im Knochenmark; Transport von Sauerstoff im Blut zu den Zellen; Beteiligung an der Energiegewinnung und Bildung neuer Enzyme; Wichtig für die Immunabwehr und beim Schutz vor Infektionen.

Mangelerscheinungen: Haarausfall und brüchige Haare; Schwächegefühl, Müdigkeit und Schwindel; Herzrasen und Kurzatmigkeit; Nervosität; leichte Anfälligkeit für Infektionen; Blutarmut.

Überdosierung: In der Regel kommt es durch die Aufnahme von Eisen über die Nahrung zu keiner Eisen-Überdosierung. Die übermäßige Verwendung von Eisen als Nahrungsergänzungsmittel kann Magen-Darm-Probleme oder eine Dunkelfärbung des Stuhls auslösen.

Sonstiges: Das in Fleisch enthaltene Eisen wird besser vom Körper aufgenommen als das in pflanzlichen Lebensmitteln enthaltene Eisen.

Die 15 eisenhaltigsten Gemüsesorten findet Ihr bei unserem Partner von Men’sHealth.

Comments are closed.