Archive for 31. Oktober 2014

Rezept der Woche: Weinblätter mit Oliven-Hackfleischfüllung

Gefüllte Weinblätter sind ein Klassiker aus der türkischen und griechischen Küche. Wir zeigen Euch, wie Ihr die Spezialität selber machen könnt.

Wenn Ihr die Weinblätter nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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1734032_500Foto: Dustin Dennis/Shutterstock.com

Zutaten für 6 Portionen:

1 mittelgroße Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
75 g schwarze Oliven
250 g Lammfleisch (gehackt)
45 g Reis, roh
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
1/2 TL Thymian
250 g Weinblätter (eingelegt)
3 EL Zitronensaft
250 ml Kalbsfond
1 mittelgroße Zitrone (in Scheiben geschnitten)

Zubereitung:

1. Reis kochen und abkühlen lassen. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel hacken. Die entsteinten Oliven ebenfalls zerkleinern. Alles mit dem Hackfleisch verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
2. Die Weinblätter abwaschen, kurz durch kochendes Wasser ziehen, abtropfen lassen und nebeneinander auf Küchenpapier legen. Mit einem Teelöffel jeweils Hackfleischfüllung auf die Mitte der Blätter geben, die beiden Querseiten einschlagen und aufrollen. Die gefüllten Weinblätter dicht nebeneinander in einen Topf schichten.
3. Den Zitronensaft mit dem Kalbsfond vermischen, über die Röllchen gießen und mit einem Teller beschweren. Bei schwacher Hitze eine Stunde gar dünsten, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Warm oder kalt mit Zitronenscheiben servieren.

Rezept ergibt: 6 Portionen
Arbeitszeit: 45 Minuten
Koch-/Backzeit: 45 Minuten
Gesamtzeit: 45 Minuten
Brennwert: 932 kJ (223 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Nein
Vegan: Nein
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Ja
Fructosefrei: Nein

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Das Vitamin D und Vitamin E

Vitamin D

Das fettlösliche Vitamin D wird auch das „Sonnenvitamin“ genannt, da es größtenteils über das Sonnenlicht (UV-B-Strahlen) vom Körper produziert wird. Damit ist das Vitamin D das einzige Vitamin, das der Mensch selbst produzieren kann, und nimmt auf diese Weise eine Sonderstellung unter den Vitaminen ein. Der wissenschaftliche Name des Vitamin D lautet Calciferol und fasst mehrere Vitamin D-Arten zusammen.

Vorkommen: Sonnenlicht, in wenigen Lebensmitteln wie Fisch, Milchprodukten, Pilzen, Eiern und Lebertran.
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Pilzsorten wie Champignons und Steinpilze als auch Milch und Eier sind einige der wenigen Vitamin D-Lieferanten
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin D laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Sehr wichtig für die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und somit für den Zahn- und Knochenaufbau; Stärkung des Immunsystems; möglicherweise Schutz vor einigen Krebsarten.

Mangelerscheinungen: Rachitis bei Kindern (Knochenverformungen); Osteomalazie bei Erwachsenen (schmerzhafte Knochenerweichung); Höhere Infektanfälligkeit.

Überdosierung: Nur über die Einnahme Nahrungsergänzungsmitteln möglich, da viele Menschen eher an einem Vitamin D-Mangel leiden; Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, die durch den erhöhten Kalzium-Spiegel ausgelöst werden. In schweren Fällen können Nierenschäden folgen.

Sonstiges: Streng genommen ist das Vitamin D gar kein Vitamin, da Vitamine per Definition nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Eigentlich müsste es somit zu den Hormonen zählen. Aufgrund von historischen Gründen und der Tatsache, dass viele Menschen einen Vitamin D-Mangel haben, trotz der Möglichkeit, es durch Sonnenlicht zu produzieren, gilt das Vitamin D weiterhin als Vitamin.

Weitere Infos zum Vitamin D sowie die besten Vitamin D-Lieferanten findet Ihr bei unseren Partnern Women’sHealth und Men’sHealth.

Vitamin E

Das ebenso fettlösliche Vitamin E umfasst eine Gruppe mehrerer Substanzen, den Tocopherolen. Bislang ist noch nicht sehr viel über die Wirkungsweise des Vitamin E bekannt.

Vorkommen: Nüsse, wie Haselnüsse, Erdnüsse und Mandeln; Getreidekeime, Pflanzenöle, Blattgemüse, rote Paprika.

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In Nüssen, Pflanzenölen wie Olivenöl und roter Paprika findet sich ein hoher Vitamin E-Gehalt
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin E laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Wirkung: Übernimmt eine wichtige Funktion als Antioxidanz, d.h., es schützt die Zellen und lebenswichtige Fettsäuren vor freien Radikalen (aggressiven Sauerstoffverbindungen).

Mangelerscheinungen: Tritt bei gesunden Menschen eher selten auf. Symptome für einen Mangel können Verdauungsschwierigkeiten, Muskelschwäche und Konzentrationsprobleme sein.

Überdosierung: Relativ unwahrscheinlich über die normale Nahrungsaufnahme. Der exzessive Gebrauch von Vitamin E-Präparaten kann ggfs. zu Problemen wie Verdauungsproblemen, Müdigkeit und Kopfweh führen.

Sonstiges: Vitamin E findet sich häufig in Hautcremes, da es möglicherweise den Hautalterungsprozess verlangsamen soll.

Unser Partner Men’sHealth hat die Top 10 der Gemüsesorten mit dem meisten Vitamin E
zusammengestellt.

Die Spurenelemente Fluorid und Jod

Fluorid

Das Spurenelement Fluorid ist sehr wichtig für Knochen und Zähne und kann über die Nahrung oder auch Zahnpasta zugeführt werden. Es zählt nicht zu den essentiellen, das heißt, lebensnotwendigen Spurenelementen.

Vorkommen: Fisch (vor allem mit vielen Gräten, z.B. Scholle oder Sardinen), Meeresfrüchte, Mineral- und Leitungswasser, Tee.

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Wasser, Tee und Meeresfrüchte wie Garnelen enthalten wertvolles Fluorid.
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Fluorid laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Härtung von Knochen und Zähnen/Zahnschmelz; Schutz vor Osteoporose und Karies.

Mangelerscheinungen: Zahnfäule und Karies, brüchige Knochen.

Überdosierung: Ist als Fluorose bekannt, die sich durch fleckige Zähne und einem Aufweichen des Zahnschmelzes äußert.

Sonstiges: In der Wissenschaft scheiden sich die Geister, ob Fluorid auch über andere Mittel als unsere Nahrung aufgenommen werden sollte. Fluoridhaltige Zahnpasta steht oft in der Kritik, eher schädlich als gesundheitsförderlich zu sein. Kinder sollten keine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden.

Jod

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das sehr wichtig für eine gesunde Schilddrüse ist, und nur die Nahrung aufgenommen werden kann.

Vorkommen: Meeres- und Seefische, Krebstiere, Lebertran, Milch, Eier.

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Eier, Fisch und Milch sind gute Jodlieferanten.
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Jod laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Jod ist ein sehr wichtiger Baustein der Schilddrüsenhormone und deshalb an zahlreichen Stoffwechselprozessen und beim Wachstum beteiligt.

Mangelerscheinungen: vergrößerte Schilddrüse (Kropf, auch Struma genannt). Tritt in Deutschland mittlerweile nicht mehr so oft in Erscheinung. Auch Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche können ein Zeichen für zu wenig Jod oder eine Schilddrüsenunterfunktion sein.

Überdosierung: Schilddrüsenüberfunktion, die jedoch nur über den übermäßigen Konsum von Jodtabletten zu erreichen ist, nicht über die normale Nahrungsaufnahme. Eine Überdosierung kann sich in Kopfschmerzen, Hautreaktionen („Jod-Akne“) oder Magen-Darm-Problemen äußern.

Sonstiges: Einem Jodmangel kann man gut mit einem Speisesalz, dem Jod zugeführt wurde, entgegen wirken.

Das Vitamin B6 und Vitamin C

Vitamin B6

Das wasserlösliche Vitamin B6 ist auch unter dem Namen Pyridoxin bekannt und gehört in Form von drei verschiedenen Substanzen (Pyridoxol, Pyridoxal und Pyridoxamin) zur Gruppe der B-Vitamine.

Vorkommen: Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Tomaten, Sauerkraut, Avocado, Bananen, Pflaumen, Vollkornprodukte, Milch und Käse.

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Tomaten, Rosenkohl und Äpfel liefern das wertvolle Vitamin B6
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin B6 laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Zentrale Funktion beim Eiweißstoffwechsel (Ab- und Umbau von Aminosäuren); Mitwirkung bei der Bildung von Körpergewebe (Wachstum und Entwicklung des Körpers);

Mangelerscheinungen: Treten nur selten auf, da das Vitamin B6 in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist. Falls doch, kann es zu Hautproblemen, Krämpfen, Lichtempfindlichkeit und Blutarmut kommen.

Überdosierung: Kann durch Nahrungsaufnahme in der Regel nicht auftreten. Lediglich ein übermäßiger Verzehr von Nahrungsergänzungsmitteln kann zu Nervenstörungen führen, die sich in Schmerzen und Problemen beim Bewegen äußern.

Sonstiges: Das Vitamin B6 ist, genau wie das Vitamin B2, sehr sonnen- und tageslichtempfindlich. Deshalb Vitamin B6-haltige Nahrungsmittel stets dunkel lagern.

Die besten Vitamin B6-Lieferanten und weitere Infos zum Vitamin B6 zeigt Euch unser Partner Women’sHealth.

Vitamin C

Das wasserlösliche Vitamin C wird auch Ascorbinsäure genannt und ist wohl das bekannteste Vitamin. Es übernimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen.

Vorkommen: Johannisbeeren, Sanddorn, Paprika, Kiwi, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, Erdbeeren, Kartoffeln, Kohl, Tomaten, Petersilie.

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Kiwis, Johannisbeeren und Paprika sind wahre Vitamin C-Bomben
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin C laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Stärkt die Abwehrkräfte und das Immunsystem; erleichtert die Aufnahme von Eisen im Darm; fängt schädliche, freie Radikale sowie die krebserregenden Nitrosamine ein; baut neue Körperzellen auf (Bindegewebe, Knochen, Zähne, Zahnfleisch, Blut).

Mangelerscheinungen: Müdigkeit, Erschöpfung, Zahnfleischbluten, Skorbut (starker Vitamin C-Mangel, der mit Blutungen der Schleimhäute und in der Muskulatur einhergeht), höhere Infektgefahr, schlechte Wundheilung.

Überdosierung: Ist in der Regel über die normale Nahrungsaufnahme nicht möglich, da der Körper höhere Vitamin C-Mengen nicht speichert, sondern wieder ausscheidet. Durchfall, Übelkeit und Nierensteine können ggfs. bei einer starken Überdosierung durch Nahrungsergänzungsmittel auftreten.

Sonstiges: Der Vitamin C-Gehalt ist bei Früchten und Gemüse in und direkt unter der Schale am höchsten. Deshalb sollte man, falls möglich, die Schale immer mitverzehren.

Unsere Partner Men’sHealth und Women’sHealth haben einige Top-Listen mit sehr Vitamin C-haltigen Lebensmitteln erstellt:

Top 15 Obstsorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt

Top 10 Gemüsesorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt

Weiterführende Infos zum Vitamin C

Rezept der Woche: Buchweizen-Apfel-Waffeln

Ran ans Eisen – ans Waffeleisen! Vor einer anstrengenden Trainingseinheit solltet Ihr die Speicher auffüllen. Diese Waffeln verleihen Euch mehr Kraft und Ausdauer, sind aber auch als Sontagsfrühstück ein absoluter Leckerbissen und auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit bestens geeignet. Die Waffeln sind glutenfrei und histaminarm.

Wenn Ihr die Waffeln nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion (ein Stück) direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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128844955_500Foto: margouillat photo/Shutterstock.com

Zutaten für 12 Stücke:

100 g Margarine
100 g Rohrzucker
3 mittelgroße Eier
125 g Buchweizenmehl
125 g Kartoffelstärke
1/2 Pck. Backpulver
2 mittelgroße Äpfel (gerieben)
1 Prise Zimt
Obst nach Wahl

Zubereitung:

1. Die Margarine mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren.
2. Stärke, Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zugeben.
3. Äpfel reiben und mit in den Teig geben. Zimt hinzufügen.
4. In einem Waffeleisen ausbacken.
5. Mit Früchten nach Wahl dekorieren (je nach Saison).

Rezept ergibt: 12 Stücke
Arbeitszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten
Brennwert: 831,5 kJ (198 kcal) pro Stück (ohne Obst)
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Ja
Vegan: Nein
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Ja
Fructosefrei: Nein

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Die Spurenelemente Chrom und Eisen

Chrom

Chrom ist ein essentielles, das heißt lebensnotwendiges, Spurenelement. Spurenelemente gehören zu den Mineralstoffen und kommen, wie der Name bereits andeutet, nur in Spuren im menschlichen Körper vor. Laut Definition liegt der Gehalt eines Spurenelementes unter 50mg/kg im Körper.

Vorkommen: Hefe, Vollkornbrot, Linsen, Nüsse, Hühnerfleisch, Schalentiere, Birnen, Pflanzenöle, Fette.

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Linsen, Birnen und Nüsse liefern das Spurenelement Chrom.
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Chrom laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Spielt eine entscheidende Rolle beim Kohlenhydratstoffwechsel, insbesondere bei der Aufnahme von Zucker. Chrom ist auch am Fettstoffwechsel und bei der Regulierung des Cholesterinspiegels beteiligt. Weitere Funktionen werden noch erforscht.

Mangelerscheinungen: Treten eher selten auf. Falls ja, kommt es zu erhöhten Blutzuckerwerten durch Probleme bei der Glucoseumwandlung. Ein Mangel an Chrom steht möglicherweise in Zusammenhang mit der Entstehung von Diabetes und Arteriosklerose.

Überdosierung: Kann nicht durch die Nahrung aufgenommenes, 3-wertiges Chrom erfolgen. Lediglich das 6-wertige Chrom, das in der Industrie (z.B. in der Leder- oder Metallherstellung) Verwendung findet, kann Allergien, Asthma oder Krebs auslösen.

Sonstiges: Das Wort Chrom kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt „Farbe“.

Eisen

Eisen ist das wohl bekannteste Spurenelement, da es eine Reihe an lebensnotwendigen Funktionen übernimmt und ein Eisenmangel beim Menschen relativ verbreitet ist. Besonders gut kann Eisen in Kombination mit Vitamin C aufgenommen werden. Deshalb sollten eisenhaltige Lebensmittel zum Beispiel mit einem Glas Orangensaft gegessen werden.

Vorkommen: Fleisch, Wurstwaren, Leber, Vollkornprodukte, grünes Gemüse wie Feldsalat, Spinat und Mangold.

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Mangold, Blumenkohl und Feldsalat sind gute, pflanzliche Eisenlieferanten.
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Eisen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Essentiell für die Bildung neuer Blutzellen im Knochenmark; Transport von Sauerstoff im Blut zu den Zellen; Beteiligung an der Energiegewinnung und Bildung neuer Enzyme; Wichtig für die Immunabwehr und beim Schutz vor Infektionen.

Mangelerscheinungen: Haarausfall und brüchige Haare; Schwächegefühl, Müdigkeit und Schwindel; Herzrasen und Kurzatmigkeit; Nervosität; leichte Anfälligkeit für Infektionen; Blutarmut.

Überdosierung: In der Regel kommt es durch die Aufnahme von Eisen über die Nahrung zu keiner Eisen-Überdosierung. Die übermäßige Verwendung von Eisen als Nahrungsergänzungsmittel kann Magen-Darm-Probleme oder eine Dunkelfärbung des Stuhls auslösen.

Sonstiges: Das in Fleisch enthaltene Eisen wird besser vom Körper aufgenommen als das in pflanzlichen Lebensmitteln enthaltene Eisen.

Die 15 eisenhaltigsten Gemüsesorten findet Ihr bei unserem Partner von Men’sHealth.

Rezept der Woche: Wirsingsuppe

Wenn Ihr die Suppe nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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WirsingsuppeFoto: Dzinnik Darius/Shutterstock.com

Zutaten für 1 Portion:

250 g Wirsing
50 g Karotten
250 ml Gemüsebrühe
1/4 mittelgroße Zwiebel
1 Schuss Rapsöl
1 EL Petersilie
1 EL Schnittlauch
1/4 TL Muskat
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Wirsing putzen, Möhren schälen.
2. Kohl in Streifen‚ Möhren in Scheiben schneiden.
3. Die Zwiebel würfeln und in Öl glasig dünsten.
4. Das Gemüse hinzufügen und unter Rühren zirka 5 Minuten dünsten, dann mit Brühe ablöschen. Die Suppe 15 bis 20 Minuten garen.
5. Mit Muskatnuss, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Rezept ergibt: 1 Portion
Arbeitszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten
Gesamtzeit: 35 Minuten
Brennwert: 764 kJ (182 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Ja
Vegan: Ja
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Ja
Fructosefrei: Nein (Möhre)

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Vitamin B12 und Vitamin B2

Vitamin B12

Das wasserlösliche Vitamin B12 ist auch als Cobalamin bekannt. Es ist fast ausschließlich in tierischen Produkten enthalten, so dass Vegetarier und Veganer eventuell auf eine extra Zufuhr von Vitamin B12 achten sollten.

Vorkommen: Vor allem in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, Leber, Milch und Milchprodukten.

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin B12 laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Wirkung: Unentbehrlich für die Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten); wichtig für den Aufbau des Nervensystems, die Zellteilung und -bildung; Schutz des Herz-Kreislauf-Systems; hilft beim Eiweiß- und Fettstoffwechsel.

Mangelerscheinungen: Veganer und Vegetarier können über die Nahrung praktisch kein Vitamin B12 aufnehmen und an Mangelerscheinungen leiden, ebenso Menschen mit einer Störung des Magen-Darm-Traktes. Dazu gehören Blutarmut (Anämie), Blässe, Müdigkeit, Depression, Konzentrationsstörungen und Demenz.

Überdosierung: Ist unproblematisch, da ein Vitamin B12-Überschuss wieder ausgeschieden wird.

Sonstiges: Die Vitamin B12-Vorräte bleiben nach einem vollständigen Zufuhrstopp noch etwa 2 bis 3 Jahre in der Leber gespeichert, erst dann zeigen sich erste Symptome eines Mangels.

Die besten Vitamin B 12-Lieferanten und weitere Infos zum Vitamin B 12 findet Ihr bei unseren Partnern von Men’sHealth und Women’sHealth.

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Fisch, Eier und Gorgonzola liefern Vitamin B12 und Vitamin B2.
Fotos: Fddb

Vitamin B2

Das wasserlösliche Vitamin B2 ist auch unter den Namen Riboflavin oder Lactflavin bekannt.

Vorkommen: In tierischen Lebensmitteln wie Milch, Fleisch, Leber und Fisch, aber auch in pflanzlichen Produkten wie Grünkohl, Brokkoli, gelbe Paprika und Erbsen; Vollkornprodukte und Hefe.

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Vitamin B2 laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Sehr wichtig für die Gewinnung von Energie aus Proteinen, Fett und Kohlenhydraten.

Mangelerscheinungen: Tritt in Deutschland kaum in Erscheinung, da sehr viele Lebensmittel Vitamin B2 enthalten. Symptome eines Mangels sind Wachstumsstörungen, eingerissene Mundwinkel, Hautprobleme, Bindehautentzündung, Blutarmut, Augenprobleme.

Überdosierung: Bislang sind keine Nebenwirkungen durch Überdosierung bekannt.

Sonstiges: Da das Vitamin B2 stark lichtempfindlich ist, sollte z.B. Milch nicht in Flaschen, sondern in Kartons, und andere Vitamin B2-haltigen Lebensmittel dunkel gelagert werden.

Die Mineralstoffe Calcium und Chlorid

Calcium

Calcium (oder Kalzium) ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der vor allem für den Aufbau von Knochen und Zähnen unerlässlich ist und, wie alle Mineralstoffe, nur mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden kann.

Vorkommen: Milch und Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark; Vollkornprodukte; grünes Gemüse wie Brokkoli, Fenchel und Spinat; getrocknete Feigen und Samen.

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Milch- und Milchprodukte sowie grünes Gemüse enthalten viel Calcium.
Fotos: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Calcium laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Calcium ist unentbehrlich für den Aufbau, Erhalt und die Regeneration des Skeletts und der Zähne. Spielt auch eine Rolle bei der Blutgerinnung, beim Stoffwechsel und bei der Muskelkontraktion.

Mangelerscheinungen: Brüchige Knochen, Osteoporose, Rachitis (gestörte Knochenentwicklung bei Kindern), Muskelschwäche und -krämpfe.

Überdosierung: Ist unproblematisch, da der Körper überschüssiges Calcium in den Knochen einlagert und über den Stuhl ausscheidet. In Zusammenhang mit der Aufnahme von Vitamin D kann eine Calcium-Überversorgung zu Krämpfen, Übelkeit und Erbrechen führen.

Sonstiges: Calcium ist der im menschlichen Körper mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff. Er befindet sich zu 99% in den Knochen und Zähnen. Ein erwachsener Mensch hat ca. 1kg Calcium in seinem Körper.

Eine Auflistung von 10 Früchten mit dem größten Calciumanteil findet Ihr bei unserem Partner MensHealth.

Chlorid

Chlorid ist ein Mineralstoff und Elektrolyt, das zusammen mit Natrium das Kochsalz (Natrium-Chlorid) bildet und in dieser Form mit der Nahrung aufgenommen wird.

Vorkommen: Kochsalz und salzige Lebensmittel.

IMG_8493_bearbNatrium-Chlorid ist auch unter dem Namen Tafelsalz, Speisesalz oder einfach nur Salz bekannt.
Foto: Fddb

Empfohlene Nährstoffzufuhr von Chlorid laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Wirkung: Chlorid ist an sehr vielen Stoffwechselvorgängen des Körpers beteiligt, z.B. wirkt es mit bei der Regulation des Säure-Basen-Haushaltes und Wasserhaushaltes, beim Herzrhythmus und bei der Bildung von Magensaft.

Mangelerscheinungen: Treten in der Regel nicht auf, da heutzutage eher zu viel als zu wenig Salz über die Nahrung aufgenommen wird. Bei starkem Erbrechen, Durchfall und Schwitzen können jedoch die Chloridwerte im Körper sinken.

Überdosierung: Überschüssiges Chlorid wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Bei einer Nierenfunktionsstörung kann es allerdings nach einer Überdosierung zu einer Übersäuerung des Blutes kommen.

Sonstiges: Natrium-Chlorid ist der am häufigsten aufgenommene Mineralstoff in der menschlichen Ernährung.

Fddb-Erfolgsgeschichte des Monats Oktober: Nicole

Die Hochzeit ihrer Schwester führte bei Nicole zu einem Umdenken und schlussendlich zu einer Gewichtsreduktion von mehr als 40 kg. Doch schauen wir erst einmal, in welcher Verfassung Nicole’s Körper vor einem Jahr war und wie es damals um ihre Ernährung und Kondition stand.

Nicole_500Zu Beginn ihrer Diät im September 2013 wog Nicole 128,5 kg bei einer Größe von 1,72 m. Zwar war sie in einem Fitnessstudio angemeldet und machte dort auch gelegentlich Sport, doch nach dem anstrengenden Training „belohnte“ sich Nicole oftmals mit einem Döner oder anderen ungesunden Snacks. Natürlich passierte da auch nicht viel auf der Waage, was Nicole wiederum frustrierte. Als ihre Schwester heiratete, konnte Nicole leider nicht so mitfeiern, wie sie gern gewollt hätte. Ihre Knochen taten ihr nach wenigen Stunden weh. Zudem fühlte sie sich auch nicht sonderlich wohl mit ihrer Figur. Es muss sich etwas ändern, dachte sich Nicole. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie zufällig von einigen Freundinnen gefragt, ob sie Lust hätte, bei einer Diätgruppe mitzumachen. Von da an änderte sich alles und Nicole lernte sehr viel über gesunde Ernährung und die Wirkung  einzelner Lebensmittelbestandteile wie Kohlenhydrate, Proteine und Fett kennen.

In diesem Zusammenhang entdeckte Nicole auch Fddb und nutzte von da an regelmäßig das Ernährungstagebuch. Sie stellte ihre Ernährung auf Low Carb um und hatte dank Fddb einen Überblick darüber, welche Lebensmittel für sie geeignet sind. Im Supermarkt scannte Nicole mit ihrer Fddb-App jede Menge Produkte, so dass sie gleich wusste, ob sich ein Kauf lohnt oder nicht. Zum Beispiel fand Nicole heraus, dass Lightprodukte gar nicht so gesund sind, wie die Werbung es meist suggeriert. Zwischendurch machte Nicole auch eine Stoffwechselkur, um noch mehr Power zu bekommen.

„Anfangs habe ich alles, was ich essen wollte, morgens bereits in meine App eingegeben. Das war ziemlich zeitaufwendig. Aber ich habe dabei gelernt, was es bedeutet, richtig zu essen. Zudem habe ich gemerkt, dass, wenn ich mich auf den Tag optimal vorbereite, es sogar Spaß macht, und wenn ich das Richtige esse, eine Diät nicht Hungern oder Verzichten bedeutet“, beschreibt Nicole ihre Erfahrung.

Auf diese Weise hat Nicole in den letzten 12 Monaten 40 kg abgenommen. Und wie sie selbst sagt, sogar mit sehr viel Spaß. Sie begann, Sport zu treiben und geht heute zwei bis dreimal in der Woche ins Fitnessstudio. Ihr Leben hat sich um 180° gedreht, denn sie bekommt viele Komplimente und ist stolz darauf, so viel über Ernährung gelernt zu haben. Nicole wiegt heute 90 kg und möchte ihr Gewicht noch bis auf 70 kg reduzieren.
Liebe Nicole, wir gratulieren Dir ganz herzlich zu dieser beeindruckenden Erfolgsgeschichte und sind uns sicher, dass noch viele weitere Pfunde purzeln werden!
Nicole_Gewicht_600Nicole schreibt übrigens einen Blog auf Facebook über ihre Abnehmerfolge und möchte damit andere Menschen motivieren, es ihr gleichzutun. Schaut doch mal vorbei unter „Plan B für meine Ernährung“.

Könnt Ihr auch eine so tolle Geschichte erzählen? Dann schreibt uns einfach an support@fddb.info!

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