Archive for 28. August 2014

Rezept der Woche: Putenfilet auf Ratatouille mit Reis

Super leicht – und das gleich in doppeltem Sinne: Die Zubereitung geht auch Kochanfängern leicht von der Hand und das Rezept punktet mit wenig Kalorien und Kohlenhydraten.

Wenn Ihr das Gericht nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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101789896_500Foto: HLPhoto/Shutterstock.com

Zutaten für 1 Portion:

50 g Lauch
100 g frische Champignons
1/4 mittelgroße, gelbe Paprika
1 mittelgroße rote Zwiebel
5 mittelgroße Cherrytomaten
120 g Putenbrust
50 g Kürbis
1/2 Zehe Knoblauch
Frische Chilischote nach Bedarf
1 Portion Reis
Salz, Pfeffer, Paprika, Thymian, Rosmarin und Petersilie zum Würzen
1 Becher Gemüsebrühe (150ml)
Schuss Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

1. Lauch, Kürbis, Paprika und Zwiebel in Würfel, Chili und Lauch in Ringe schneiden. Tomaten halbieren oder ganz lassen.
2. Putenbrust mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Anschließend in beschichteter Pfanne in Öl anbraten und herausnehmen. Sie können das Filet am Stück braten oder es in kleinere Stücke schneiden – wie im Rezeptbild.
3. Gemüse mit Lauch, Zwiebel und Knoblauch im Bratfett andünsten. Chili und Brühe unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und gehacktem Rosmarin abschmecken. Mit dem Filet in eine Gratinform geben und alles bei 180 °C 20 Minuten schmoren.
4. Reis nach Packungsanweisung zubereiten, mit Petersilie mischen.

Rezept ergibt: 1 Portion (1 kleine Auflaufform)
Arbeitszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Brennwert: 1962 kJ (469 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen
Vegetarisch: Nein
Vegan: Nein
Glutenfrei: Nein
Laktosefrei: Ja
Fructosefrei: Nein

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Lebensmittelsiegel Teil 8: Die Siegel der DLG

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich unter anderem der Qualitätsverbesserung von Lebensmitteln widmet und zu diesem Zweck regelmäßige Tests in verschiedenen Lebensmittelbereichen durchführt. Erfolgreich geprüfte Produkte werden mit dem DLG-Siegel prämiert, das in den Stufen Gold, Silber und Bronze vergeben wird.

Siegel_DLG_Gold2  Siegel_DLG_silber   Siegel_DLG_Bronze
Fotos: Fddb

Goldener Preis: Das Produkt erfüllt alle Kriterien fehlerfrei.
Silberner Preis: Das Produkt weist eine geringe Abweichung in einem Prüfkriterium auf, erfüllt aber alle anderen fehlerfrei.
Bronzener Preis: Das Produkt weist mehrere geringe Abweichungen in verschiedenen Prüfkriterien oder eine stärkere Abweichung in einem Prüfkriterium, doch alle anderen Testkriterien wurden bestanden.

Jährlich werden im DLG Test-Zentrum in Frankfurt/Main etwa 30.000 Produkte getestet. Die Prüfung ist für die Hersteller freiwillig, sie müssen jedoch für die Teilnahme eine Prüfgebühr zahlen.
Die angewandten Testmethoden basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Qualitätssicherung der unterschiedlichen Lebensmittelbereiche.

Im Rahmen der Überprüfung werden sowohl sensorische Tests durchgeführt (Geschmack, Aussehen, Farbe, Geruch und Konsistenz), als auch mikrobiologische Laboruntersuchungen und Verpackungs- und Deklarierungsprüfungen. Im Mittelpunkt der Tests steht die sensorische Analyse der Lebensmittel. Die Sensoriktests werden nur von akkreditierten und geschulten Experten mit einem von der DLG ausgestellten „Sensorikführerschein“ durchgeführt. Sämtliche produktspezifischen Prüfschemata sind DIN- und ISO-zertifiziert. Zudem werden alle Lebensmittel objektiv und neutral ohne Kenntnis des Herstellers, der Marke oder des Preises bewertet.

Neben der Produktprämierung in den Stufen Gold, Silber und Bronze verleiht die DLG an Hersteller auch den „DLG-Preis für langjährige Produktqualität“. Um dieses Siegel zu erhalten, müssen die Unternehmen 5 Jahre in Folge in jedem Prämierungsjahr mindestens 3 Auszeichnungen von der DLG erhalten haben.

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Fazit:
Die DLG-Tests werden bereits seit mehr als 125 Jahren durchgeführt und basieren auf wissenschaftlichen und von Experten aus Industrie, Forschung und Handwerk definierten Prüfmethoden. Jedoch werden in den Analysen nur die fertigen, verpackten Produkte unter die Lupe genommen, nicht die Herstellungsbedingungen oder Zutaten.

Fddb-Erfolgsgeschichte des Monats August: Petra

Mit einem Gewicht von 72,9 kg bei einer Größe von 1,53 cm und einem BMI von 31,1 begann Petra im Juli 2013, das Fddb-Ernährungstagebuch zu führen. Zunächst protokollierte sie mit Hilfe der Datenbank, wieviele Kalorien durch welche Lebensmittel täglich in ihrer Ernährung zusammenkamen. Dieser Überblick verhalf Petra zum endgültigen Umdenken. Nach den ersten vier Tagen entschied sie sich für die 80%-Regel. Aber anstatt zu verzichten, reduzierte sie lieber Frittiertes, Wurst, Fleisch und Süßigkeiten auf ein Minimum und aß dafür lieber mehr frisches Gemüse, nachdem sie bemerkte, wieviel man davon essen kann, um den Tagesbedarf zu decken. Durch viel zusätzliche Bewegung, wie Radfahren und lange Spaziergänge und durch die Unterstützung ihres Mannes konnte Petra bis heute knapp 23 kg verlieren. Nun, nach einem Jahr, fühlt sich Petra „sauwohl“ in ihrer Haut und endlich wieder gesünder. Aktuell wiegt Petra 49,8 kg und hat einen BMI von 21,1 erreicht. Ein sehr positiver Nebeneffekt: Petra konnte endlich ihre Blutdruckmedikamente reduzieren, ist jetzt lebensfroher und strahlt das auch aus. Die Reaktionen ihrer Umgebung motivieren und bestärken sie dabei. Nun möchte sie gerne ihr Gewicht halten und pendelt sich gerade auf 100% ihres persönlichen Tagesbedarfs ein. Herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Erfolg, liebe Petra! Wir drücken Dir ganz fest alle Daumen beim Gewicht Halten!

 

Petra

Wenn auch Ihr Euren Erfolg mit den Fddb-Nutzern teilen möchtet, schickt uns einfach eine Nachricht an support@fddb.info oder hinterlasst einen Kommentar in diesem Beitrag!

Rezept der Woche: Blaubeer-Lassi

Erfrischend-cremiger Shake, der nicht nur Durst sondern auch Hungergefühle stoppt.

Wenn Ihr das Blaubeer-Lassi nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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153636824_500Foto: Tatiana Vorona/Shutterstock.com

Zutaten für 4 Portionen:

200 g Blaubeeren
400 g Naturjoghurt
200 ml Wasser
300 g Crushed Ice
1 Prise Kardamom

Zubereitung:

1. Blaubeeren mit Joghurt, Wasser und zerstoßenem Eis in einen Mixer geben. Deckel auflegen, mixen, mit einer kräftigen Prise Kardamom abschmecken..
2. Blaubeer-Lassi in Gläser verteilen, nach Belieben mit frischen Blaubeeren garnieren.dbeeren waschen, vom Grün befreien und vierteln. Crêpes mit Erdbeeren anrichten.

Rezept ergibt: 4  Portionen
Arbeitszeit: 5 Minuten
Gesamtzeit: 5 Minuten
Brennwert: 348 kJ (83 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen (4 Portionen)
Vegetarisch: Ja
Vegan: Nein
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Nein
Fructosefrei: Nein

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Lebensmittelsiegel Teil 7: Bio-Handelsmarken der Supermärkte und Discounter

Während Bioprodukte früher meist nur in ausgewählten Läden, Reformhäusern oder direkt vom Bauernhof oder Wochenmarkt erhältlich waren, führen mittlerweile alle großen Supermärkte, Discounter und sogar einige Drogerien Biolebensmittel unter ihrer eigenen Marke. Laut einer 2013 vom Bundesministerium für Ernährung beauftragten Studie (Ökobarometer 2013) sind Supermärkte wie Rewe und Edeka (82%) die am häufigsten genutzte Einkaufsstätte, um Bio-Lebensmittel zu kaufen, gefolgt von Discountern (64%) wie Aldi, Lidl und Co. Auf Platz drei und vier kommen Bäckereien (58%) und Wochenmärkte (57%).

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Fotos: Fddb (v.l.n.r.: GutBio von Aldi Nord, Biotrend von Lidl und B!o von Penny)

Meist sind die Preise von Bioprodukten aus dem Discounter oder Supermarkt moderater als in Bioläden. Grund dafür ist, dass große Handelsketten in Massen einkaufen, ein reduziertes Sortiment anbieten, eine ausgefeilte Logistik haben und einen geringeren Service leisten. Doch wie schaut es mit der Vertrauenswürdigkeit dieser Bio-Eigenmarken aus? Fakt ist, dass alle Bioprodukte, egal wo man sie erwirbt, den Mindestanforderungen der EU-Ökoverordnung entsprechen müssen. Somit sind auch die Bio-Handelsmarken vertrauenswürdig. Wo Bio drauf ist, ist auch Bio drin.

Zudem hat Greenpeace in einem Praxistest herausgefunden, dass Produkte der Bio-Handelsmarken der Ketten teilweise sogar „Premium-Bio-Status“ haben. Was bedeutet das? Dank Identitätskennzeichen, das auf allen Produkten mit tierischen Zutaten, wie Milch, Käse, Fleisch und Eiern, aufgedruckt ist, kann der Endverbraucher sehen, in welchem Betrieb das Lebensmittel zuletzt verarbeitet oder verpackt wurde. Wird beispielsweise eine Molkerei sowohl von Bauern beliefert, die ihre Milch „nur“ nach EU-Biovorschrift produziert, als auch von Betrieben, die nach den noch strengeren Kriterien eines Bio-Anbauverbandes arbeiten, kann es sein, dass die in der Molkerei für eine Bio-Handelsmarke abgefüllte Milch sogar die qualitativ noch hochwertigere Milch enthält.
Laut Greenpeace haben auch viele Bio-Fleisch- und Wurstwaren sowie Biokartoffeln aus dem Discounter Premium-Qualität. Aldi-Nord beispielsweise lässt seine Bio-Kartoffeln ausschließlich von Betrieben liefern, die nach den strengen Vorschriften des Bio-Verbandes Naturland wirtschaften.

Supermärkte, Discounter und Drogerien und ihre Bio-Eigenmarken (Auswahl):

Edeka – Edeka Bio
Rewe – Rewe Bio
Aldi – GutBio und Bio
Lidl – Biotrend
Netto Marken-Discount – BioBio
Norma – Bio Sonne
real – real Bio
Rossmann – enerBio
Penny – B!o