Archive for 24. Juli 2014

Rezept der Woche: Crêpes mit frischen Erdbeeren

Hauchdünn und leicht gebräunt: So schmeckt ein Crêpe am besten. Mit leckeren Saisonfrüchten wie Erdbeeren ein echter Genuss.

Wenn Ihr die Crêpes nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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107716610_500Foto: Olga Miltsova/Shutterstock.com

Zutaten für 4 Portionen:

400 g Erdbeeren
250 g Mehl
500 ml Milch
1 Pck. Vanillezucker
4 mittelgroße Eier
4 TL Butter
1 Schuss Wasser (mit Kohlensäure)
1 Prise Salz

Zubereitung:

1. Mehl, Milch, Vanillezucker, Eier und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Einen Schuss Mineralwasser hinzugeben. Bei mittlerer Hitze ein wenig Butter in der Pfanne zerlassen, den Crêpe-Teig in die Pfanne geben und die Crêpes von beiden Seiten anbräunen.
2. Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und vierteln. Crêpes mit Erdbeeren anrichten.

Rezept ergibt: 4  Portionen
Arbeitszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten
Gesamtzeit: 15 Minuten
Brennwert: 2134 kJ (510 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen (4 Portionen)
Vegetarisch: Ja
Vegan: Nein
Glutenfrei: Nein
Laktosefrei: Nein
Fructosefrei: Nein

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Lebensmittelsiegel Teil 6: Bioland und Biokreis

Neben den bereits letzte Woche vorgestellten Bio-Siegeln der Anbauverbände Demeter und Naturland möchten wir Euch diese Woche die Siegel der Bioverbände Bioland und Biokreis präsentieren.

Siegel_Bioland   Siegel_Biokreis
Fotos: Fddb

Bioland

Seit mehr als 40 Jahren arbeiten die Bioland-Bauern und Mitglieder für das Ziel,  hochwertige und gesunde Lebensmittel auf nachhaltige und zukunftsorientierte Weise zu erzeugen. Dies wird erreicht durch das Wirtschaften im Einklang mit der Natur, die Förderung der Artenvielfalt sowie durch aktiven Klima- und Umweltschutz. Die Mitglieder verfolgen bei der Herstellung und Verarbeitung der Produkte die 7 Bioland-Prinzipien:

– Im Kreislauf wirtschaften
– Bodenfruchtbarkeit fördern
– Tiere artgerecht halten
– Wertvolle Lebensmittel erzeugen
– Biologische Vielfalt fördern
– Natürliche Lebensgrundlagen bewahren
– Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Zusätzlich dürfen nur 23 von über 300 zugelassenen Zusatzstoffen verwendet werden, 100 % der Zutaten müssen ökologischen Ursprungs sein, Kuhtrainer und organische Handelsdünger sind verboten. Bioland-Betriebe dürfen nebenbei keine konventionelle Bewirtschaftung betreiben, der ganze Betrieb muss auf die Bioland-Richtlinien ausgerichtet sein. Bioland mit Sitz in Mainz ist der größte ökologische Anbauverband in Deutschland und wurde 1971 gegründet. Heute wirtschaften fast 6.000 Erzeugerbetriebe für Bioland.
Weitere Infos unter http://www.bioland.de

Biokreis

Der Verband Biokreis wurde 1979 in Passau gegründet und vertreibt seine Produkte bundesweit, obwohl bei Herstellung und Produktion ein Schwerpunkt auf Süddeutschland gesetzt wird. Sein Ziel ist eine Förderung einer Zusammenarbeit aller Beteiligten nach ökologischen Grundsätzen in überschaubaren Regionen sowie die Erhaltung des ursprünglichen, bäuerlichen Landbaus. Die verbandseigenen Richtlinien gehen in vielen Punkten über die der EU-Ökoverordnung hinaus. Beispielsweise dürfen Futtermittel nur vom eigenen Hof bzw. von anderen Biokreishöfen stammen und es gibt deutlich bessere Haltungsbedingungen für die Tiere als die von der EU-Ökoverordnung vorgeschriebenen Richtlinien. Biokreis-Betriebe dürfen ausschließlich auf ökologischer Basis wirtschaften. Das Motto lautet „regional und fair“. Aus diesem Grund existiert nebenher noch ein weiteres, speziell entwickeltes Siegel regional & fair. Dieses garantiert über die lokale, ökologische Erzeugungsweise hinaus auch handwerkliche Verarbeitung und faire Bedingungen für alle, die am Herstellungsprozess beteiligt sind. Biokreis-zertifizierte Produkte reichen von Brot über Fleischerzeugnisse, Obst, Gemüse, Wein bis hin zu Lederprodukten, Heimtierfutter und Hotels. Organisiert ist der Biokreis in 3 Ländesverbänden bzw. „Erzeugerringen“ (Bayern, NRW und Mitte) und hat sowohl von ehrenamtliche als auch hauptamtliche Mitarbeiter. Etwa 900 Lebensmittelproduzenten arbeiten nach den Biokreis-Richtlinien.
Weitere Infos unter http://www.biokreis.de

Es gibt in Deutschland noch vier weitere Bio-Anbauverbände, die ein Siegel herausgeben. Biopark, Ecoland und GÄA, die lediglich in bestimmten Regionen Deutschlands verbreitet sind, sowie Ecovin, dem größten Zusammenschluss von Deutschlands ökologisch wirtschaftenden Weinbauern. 

Rezept der Woche: Quiche Lorraine

Junger Wein oder Federweißer verlangt ge­ra­de­zu nach einer guten Quiche Lorraine – dem Lothringer Speckkuchen. Wer lieber auf Fleisch verzichten will, kann diese französische Vorspeise auch variieren – zum Beispiel mit Porree, Zwiebeln oder Räucherlachs.

Wenn Ihr die Quiche nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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61098802_500Foto: bonchan/Shutterstock.com

Zutaten für 6 Portionen:

Für den Mürbeteig:
175 g Mehl
1 Eigelb
90 g Butter (ungesalzen)
Salz
45 ml Wasser

Belag:
250 g Speck
25 g Greyerzer-Käse

Eimixtur:
3 mittelgroße Eier
1 Eigelb
500 ml Sahne
1 Prise Muskat
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Für den Teig: Streue das Mehl auf die Arbeitsfläche, mache eine Mulde und gib das Eigelb, Salz und Wasser hinein. Rolle mehrmals mit dem Nudelholz über die harte Butter, so wird sie geschmeidig. Krümel‘ Butterflocken in die Mulde und vermische alles mit den Fingerspitzen. Mit dem Backspachtel schiebst  Du nun das Mehl in die Mulde und knetest es mit den anderen Zutaten, bis es richtig verklumpt. Walke den Mürbeteig kräftig mit den Handballen, indem Du den Teig auseinander drückst und wieder zusammenrollst oder schiebst. Zwischen­durch solltest Du die Arbeitsfläche immer wieder mit Mehl bestreuen, sonst klebt der Teig fest und zerreißt. Ist der Teig schließlich geschmeidig, formst Du eine Kugel, die Du in einer Schüssel abgedeckt rund 30 Minuten ruhen lässt.

2. Teig in die Form einpassen: Fette eine Biskuitboden-, Pie- oder Springform mit weicher Butter ein. Streue Mehl auf die Arbeitsfläche und rolle den Teig aus. Wickel ihn auf das Nudelholz, und rolle den Teig über der Form wieder ab, so dass er überlappt. Nimm mit einer Hand den überstehenden Teig ab und presse mit dem Zeigefinger der anderen Hand den Teig vorsichtig in die Form. Stich mit einer Gabel mehrmals in den Teigboden, so dass Luft, die sich noch unter dem Boden befindet, beim Backen entweichen kann. Lass den Teig nochmals maximal 15 Minuten ruhen. TIP: Lege Alufolie auf dem Teig aus und beschwere diese mit Reis oder getrockneten Bohnen. Dieser Ersatzbelag hält den Teig beim Backen niedrig.

3. Teig backen: Heize den Backofen auf 200 Grad vor (Gas: Stufe 6) und lasse das Backblech im Herd – so wird es vorgewärmt und garantiert später einen knusprigen Quiche-Boden. Hol den Teig nach 10 Minuten aus dem Herd. Nimm den Ersatzbelag ab, reduziere die Hitze auf 190 Grad (Gas Stufe 5) und lass den Teig nochmals 5–8 Minuten backen, bis er leicht gebräunt ist. Dann darf der Boden langsam auskühlen, der Backofen bleibt an.

4. Belag: Schneide Räucherspeckscheiben in dünne Würfel. Alternativ kannst Du auch gekochten Schinken, Frühstücksspeck oder andere Schinkensorten nehmen. Brate diese zirka 3–4 Minuten an. Leg den angebratenen weichen, nicht krossen Speck auf einen Bogen Pergamentpapier – es saugt überschüssiges Fett auf. Gib nun den Speck auf den vorgebackenen Boden. Reibe den Gruyère – auch Greyerzer genannt – über die grobe Seite der Reibe und streue den Käse auf die Quiche. Alternativ kannst Du auch einen Emmentaler Käse nehmen.

5. Nun gib die Sahne, die gemahlene Muskatnuss, Salz und Pfeffer, ein Eigelb und drei Eier in eine Schüssel und schlage die Masse mit einem Schneebesen kräftig auf. Schütte die Eimixtur auf Speck und Käse, bis alles bedeckt ist. Backe die Quiche fertig, bis sie leicht gebräunt ist und sich die Eimasse gesetzt hat (Dauer: 30–35 Minuten).

Rezept ergibt: 6  Portionen
Arbeitszeit: 45 Minuten
Koch-/Backzeit: 50 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde, 35 Minuten
Brennwert: 2445 kJ (584 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen (6 Portionen)
Vegetarisch: Nein
Vegan: Nein
Glutenfrei: Nein
Laktosefrei: Nein
Fructosefrei: Ja

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Lebensmittelsiegel Teil 5: Demeter und Naturland

Neben den beiden hierzulande bekanntesten Bio-Siegeln, dem Deutschen und dem Europäischen Bio-Logo, sieht man auf einigen Produkten auch andere Bio-Labels. Doch wer gibt diese Labels eigentlich heraus und was haben sie zu bedeuten?
In Deutschland gibt es mehrere Bio-Anbauverbände, deren Siegel Produkte kennzeichnen sollen, die über die Mindeststandards des Europäischen Biosiegels hinausgehen und noch strengeren Anforderungen unterliegen. Zwei dieser Siegel, nämlich das von Demeter und Naturland, möchten wir Euch heute kurz vorstellen.

Siegel_Demeter   Siegel_Naturland
Fotos: Fddb

Demeter
Demeter ist eine 1928 etablierte Marke, die für eine biologisch-dynamische Wirtschaftsweise, der nachhaltigsten Form der Landbewirtschaftung, steht. Durch eigens produzierte Präparate aus Heilpflanzen, Mist und Mineralien kann die Humusschicht eines Bodens kontinuierlich wachsen und die Bodenfruchtbarkeit auf diese Weise gefördert werden. 100% der Zutaten von Demeter-Produkten werden aus ökologischer Herkunft bezogen, nur 13 von über 300 Zusatzstoffen sind erlaubt und es gibt noch strengere Richtlinien bei der Schweine- und Kuhhaltung. Demeter schreibt als einziger Bioanbauverband seinen Vertragspartnern vor, dass sie auf ihren Höfen Tiere halten müssen. Kuhtrainer (unter Strom stehende Metallbügel, die Rinder beim Koten/Harnen in eine bestimmte Richtung lenken) sind verboten.

Demeter-Produkte reichen von der Babynahrung über Wein und Baumwolle bis hin zur Kosmetik und umfassen ein Sortiment von mehr als 3.500 Produkten. Vertragspartner gibt es weltweit in mehr als 50 Ländern. Demeter ist in der griechischen Mythologie übrigens die Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin.
Mehr Infos unter http://demeter.de

Naturland
Der Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V. wurde 1982 gegründet und gibt ein Siegel heraus, das strengere Richtlinien als die der EU-Ökoverordnung für die Zertifizierung seiner Produkte vorgibt. Diese Richtlinien stehen im Zentrum eines ganzheitlichen Ansatzes und umfassen die Bereiche nachhaltiges Wirtschaften, praktizierter Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft und Wasser sowie den Schutz des Verbrauchers. Die Richtlinien müssen von allen Beteiligten im Rahmen der Erzeugung und Verarbeitung eingehalten werden. Das Ziel von Naturland ist eine weltweit 100%-ige ökologische und faire Landwirtschaft. Lebensmittel mit dem Naturland-Siegel werden ohne Gentechnik hergestellt und es dürfen nur 21 Zusatzstoffe verwendet werden. 95% der Zutaten müssen aus ökologischem Anbau stammen und mindestens 50% des Tierfutters muss vom eigenen Bauernhof stammen. Kuhtrainer sind auch hier verboten. Einen sehr großen Fokus setzt Naturland auf seine Sozialrichtlinien, die die soziale Verantwortung aller Naturland-Mitglieder regulieren. Zusätzlich hat Naturland Richtlinien für die ökologische Aquakultur, Wildfischerei und die ökologische Nutzung von Wäldern entwickelt. Der Verband bietet seinen Verbandspartnern, die übrigens international vertreten sind, zusätzlich das „Naturland Fair Zeichen“ an.
Mehr Infos unter http://www.naturland.de

Rezept der Woche: Veganes Paprika-Pesto

Ob aufs Brot oder über die Pasta – Pesto ist ein Muss. Damit Ihr aber nicht auf die Variante aus dem Supermarkt-Regal zurückgreifen musst, macht Ihr Euer Pesto einfach frisch selbst.

Wenn Ihr das Pesto nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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Pesto_500Foto: Yulia Davidovich/Shutterstock.com

Zutaten für 10 Portionen:
2 mittelgroße Paprika (rot)
1 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
1 Schote Chili
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Zucker
15 g Pinienkerne

Zubereitung:
1. Paprikaschoten auf ein Backblech legen und bei 200°C im Backofen backen um die Schale zu entfernen. Wenn sich auf der Schale Blasen bilden, die Paprika aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann die Haut vorsichtig abziehen. Anschließend Stiel und Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in ein hohes Gefäß zum Pürieren geben.
2. Zitronensaft, Öl und Pinienkerne zugeben und alles miteinander pürieren.
3. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Rezept ergibt: 10  Portionen
Arbeitszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten
Gesamtzeit: 25 Minuten
Brennwert: 162 kJ (39 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen (10 Portionen)
Vegetarisch: Ja
Vegan: Ja
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Ja
Fructosefrei: Ja

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Dieses Rezept wird mit freundlicher Unterstützung von Mens’Health zur Verfügung gestellt.

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Lebensmittelsiegel Teil 4: Das MSC-Siegel für nachhaltige Fischerei

Wer umweltbewusst und nachhaltig gefangenen Fisch kaufen und verzehren möchte, kann auf das blaue MSC-Siegel auf Verpackungen, in Restaurants und bei Fischfachhändlern achten. Das Siegel wird von der internationalen Organisation MSC (Marine Stewardship Council) vergeben, das mit dem Siegel das global bekannteste ökologische Zertifizierungs- und Kennzeichnungsprogramm für nachhaltige Fischerei verwaltet.
Siegel_MSCDas Ziel des MSC ist der Schutz der Weltmeere und ihrer Ressourcen durch umweltverträgliche Fangmethoden und verantwortungsvolle Nutzung vorhandener Bestände von Fisch und Meeresfrüchten. Der Überfischung soll dank der Anwendung von Umweltstandards, die auf wissenschaftlich fundierten Kriterien basieren, entgegen gewirkt werden. Diese MSC-Standards wurden während einer 2-jährigen Periode von mehr als 200 Wissenschaftlern, Umweltschützern und weiteren Spezialisten definiert und werden bei der Zertifizierung von Wildfischereien angewendet, jedoch nicht bei Aquakultur-Betrieben. Folgende Prinzipien gelten beim MSC:

  • Schutz der Fischbestände
  • Minimale Auswirkungen auf das Ökosystem
  • Verantwortungsvolles und effektives Management

Das MSC-Siegel gibt es in mehr als 100 Ländern. Theoretisch können alle Fischereien sich für eine Zertifizierung ihres Betriebes anmelden. Unabhängige Prüfer untersuchen daraufhin, ob das Unternehmen den MSC-Standards entspricht. Ist dies der Fall, darf die Fischerei das MSC-Siegel verwenden. Wie genau eine Fischereizertifizierung abläuft, zeigt folgendes Video. Zudem gibt es den sogenannten MSC-Rückverfolgbarkeits-Standard. Dieser gilt für alle verarbeitenden Betriebe, Restaurants, Fischfachhändler und Unternehmen, die MSC-zertifizierten Fisch verarbeiten, umpacken oder als Frischware verkaufen möchten. Mit dem Siegel verpflichten sie sich deshalb, MSC-zertifizierten Fisch nicht mit anderem Fisch zu vermischen und ihn stets deutlich zu kennzeichnen. Auf diese Weise kann genau zurückverfolgt werden, bei welcher Fischerei die Unternehmen den MSC-zertifzierten Fisch erworben haben.

Die MSC-Siegelvergabe basiert auf soliden, wissenschaftlich fundierten Kriterien und einem Kontrollsystem, das einen vernünftigen Mindeststandard etabliert hat.

Die 10 beliebtesten Getränke der Fddb’ler

Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit. Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es laut Experten optimalerweise sein. Wasser ist immer noch der beste Durstlöscher, doch welche Getränke sind in der Fddb-Community eigentlich am beliebtesten? Wir sind dieser Frage im Rahmen unserer Serie über die beliebtesten Produkte der Fddb’ler auf den Grund gegangen und zeigen Euch, welche Getränke von den Fddb’lern am häufigsten in ihr Ernährungstagebuch eingetragen werden.
Wasser_500Foto: Fddb

1. Milch 1,5%
Milch enthält neben mehreren essentiellen Aminosäuren auch viel wertvolles Calcium, den Baustein für Knochen und Zähne, sowie Kalium und Phosphor. Auch die Vitamine A, B, C, D und E sind Bestandteil der Milch. In der EU darf nur Kuhmilch als „Milch“ bezeichnet werden; Milch von anderen Säugetieren müssen die Tierart als Zusatz tragen, z.B. Ziegenmilch. Die Fddb’ler trinken die Milch mit einem Fettgehalt von 1,5% am liebsten.

2. Kaffee

Schwarzer Kaffee wird aus gerösteten Kaffeebohnen der Kaffeepflanze hergestellt und beinhaltet Koffein, das eine aufmunternde und antidepressive Wirkung besitzt. Kaffee enthält darüber hinaus das Vitamin Niacin. Auf 100 ml Kaffee kommen nur 2 Kalorien. Das Wort „Kaffee“ kommt übrigens aus dem Türkischen bzw. Arabischen Raum.

3. Leitungswasser

Leitungswasser oder auch Trinkwasser ist eines der wichtigsten Lebensmittel. Trinkwasser eignet sich nicht nur zum Trinken sondern auch zur Zubereitung von Speisen. Es enthält viele gelöste Mineralstoffe, wie zum Beispiel Calcium-, Magnesium- und Natriumionen mit den zugehörigen Anionen – Carbonate, Hydrogencarbonate, Chloride und Sulfate. Trinkwasser ist in Deutschland eines der am bestkontrollierten Lebensmittel.

4. Mineralwasser

Auch Mineralwasser sorgt nicht nur für den nötigen Flüssigkeitsausgleich im Körper, es liefert auch wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Calcium, Eisen und Magnesium. Mineralwasser ist mit oder ohne Kohlensäure erhältlich und ist, wie Leitungswasser, ein hervorragender Durstlöscher und zudem kalorienfrei.

5. Cappuccino

Cappuccino ist ein italienisches Kaffeegetränk und wird aus Espresso, heißer Milch und aufgeschäumter Milch zubereitet. In den letzten Jahren hat sich der Cappuccino in Deutschland zu einem äußerst beliebten Heißgetränk entwickelt.

6. Coca-Cola

Cola ist ein koffein- und kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk. Ursprünglich wurde Cola aus Extrakten der koffeinhaltigen Kolanuss hergestellt. Heutzutage verwenden die meisten Cola-Produzenten jedoch Koffein, das bei der Herstellung von entkoffeiniertem Kaffee anfällt. Im Sommer ist Cola mit Eiswürfeln und Zitrone sehr erfrischend. Viel Verwendung findet sie zudem in Mixgetränken. Die Cola hat in diesem Ranking mit 10,6 g den höchsten Gehalt an Kohlenhydraten bzw. Zucker.

7. Espresso

Espresso stammt, wie der Cappuccino, aus Italien und wird zubereitet, indem Wasser mit hohem Druck durch fein gemahlenen Kaffee dunkler Röstung gepresst wird. Man erhält einen konzentrierten Kaffee mit dichter Crema. Durch die starke Röstung enthält der Espresso, anders als oft angenommen, weniger Koffein als Filterkaffee. Mit nur 4 Kalorien / 100ml ist der Espresso ein sehr kalorienarmes Getränk.

8. Rotwein

Rotwein wird aus roten oder blauen Weintrauben gewonnen. Bekannte Rebsorten sind Merlot, Cabernet Sauvignon oder Pinot Noir. Ob ein tägliches Glas Rotwein wirklich der Gesundheit zuträglich ist, darüber scheiden sich die Geister. Der Rotwein liegt in diesem Ranking mit 84 kcal / 100 ml auf dem Spitzenplatz der kalorienreichsten Getränke.

9. Latte Macchiato

Der Latte Macchiato ähnelt dem Milchkaffee, jedoch wird er aus Milch und Espresso, statt Kaffee, hergestellt. Dadurch enthält er weniger Koffein, schmeckt aber genauso lecker. Latte Macchiato bedeutet übrigens „gefleckte Milch“.

10. Schwarzer Tee

Bei der Herstellung von schwarzem Tee werden die Teeblätter fermentiert, das heißt, mehrere Stunden zum Welken ausgelegt und dann getrocknet. Schwarzer Tee unterscheidet sich je nach Anbauregion im Geschmack und in seiner Wirkung. Er enthält die Mineralstoffe Kalium und Fluorid und wirkt aufgrund des enthaltenen Tee-Koffeeins, auch Teein genannt, stimulierend, aber nur bei einer Ziehzeit von maximal 2 bis 3 Minuten. Schwarzer Tee hat neben Trink- und Mineralwasser keine Kalorien.

Auf die Plätze 11-20 haben es folgende Getränke geschafft:

11. Coca-Cola Light
12. Weißwein
13. Kräutertee
14. Orangensaft
15. Krombacher Pils
16. Bier Export
17. Früchtetee
18. Red Bull
19. Reine Buttermilch
20. Soya-Drink

In unserem Kalorien-Check seht Ihr die Nährwerte aller 10 Getränke noch einmal im Überblick:

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Rezept der Woche: Pilz-Risotto mit Trüffelöl

Wenn Ihr das Pilz-Risotto nach Anleitung zubereitet habt, könnt Ihr jeweils eine Portion direkt in Eurem Fddb-Ernährungstagebuch eintragen (rechte Spalte neben dem Rezept auf der Fddb-Seite).

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136436867_334Foto: Lisovskaya Natalia/Shutterstock.com

Zutaten für 2 Portionen:

500 ml Gemüsebrühe (ggf. glutenfrei)
30 g Pilze (getrocknet)
1/2 mittelgroße Schalotte
1 EL Trüffelöl
50 g Risotto-Reis
30 ml Weißwein
1/2 TL Parmesan (gerieben)

Zubereitung:

1. Gemüsebrühe auf zirka 60 Grad erwärmen und Pilzmischung darin für 1 Stunde einweichen. Pilze danach in einem Sieb abtropfen lassen, Brühe in einer Schüssel auffangen.
2. Schalotte klein schneiden und in einem kleinen Topf mit Trüffelöl anschwitzen, bis sie glasig wird.
3. Reis hinzufügen und 1 Minute lang kochen lassen. Dann Wein dazugeben und so lange köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Nach und nach Gemüsebrühe löffelweise unter ständigem Rühren hinzufügen – das dauert etwa 15 Minuten. Erst neue Brühe eingießen, wenn die vorherige vom Reis aufgenommen wurde.
4. Die Pilze und den Parmesan zugeben. Den Topf von der Herdplatte nehmen. Mit Salz und Trüffelöl unter Rühren würzen. Auf dem Teller anrichten und mit Parmesan bestreuen.

Rezept ergibt: 2  Portionen
Arbeitszeit: 60 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde, 15 Minuten
Brennwert: 803 kJ (192 kcal) pro Portion
Vollständige Nährwerte: Könnt Ihr hier einsehen (2 Portionen)
Vegetarisch: Ja
Vegan: Nein
Glutenfrei: Ja
Laktosefrei: Nein
Fructosefrei: Ja

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Lebensmittelsiegel Teil 3: Das Fairtrade-Siegel

Der 3. Teil unserer Serie über Lebensmittelsiegel beschäftigt sich mit dem Fairtrade-Siegel. In den Farben grün, blau und schwarz und einem stilisierten Menschen mit hochgehaltenem Arm signalisiert das Siegel dem Käufer, dass das Produkt fair gehandelt wird und die Fairtrade-Standards eingehalten werden. Dies bedeutet im Einzelnen:

  • die Lebens- und Arbeitsbedingungen der teilnehmenden Bauern und deren Angestellte werden durch das Siegel verbessert
  • die Fairtrade-Programme sind ein Mittel zur Armutsbekämpfung
  • Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten
  • den Angestellten werden mindestens gesetzliche Mindestlöhne gezahlt
  • Einkäufer handeln die Preise direkt mit den Bauern aus, ohne Zwischenhändler
  • Bauern in Asien, Afrika und Lateinamerika können ihre Familien und Dörfer auf diese Weise nachhaltig stärken, auch durch Vorfinanzierungen
  • das Fairtrade-Siegel ist das einzige Sozial-Siegel und versichert eine verbindlich festgelegte Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte
  • bestimme Umweltstandards müssen von den Kleinbauern und Plantagenbesitzern eingehalten werden
  • Rund 1,6 Millionen Bauern, Bäuerinnen, Arbeiter und Arbeiterinnen in 70 Ländern können heute vom Fairen Handel profitieren.

Fairtrade  Fairtrade2  

Dank des aufgedruckten Fairtrade-Codes kann man online mehr Infos über das Produkt erfahren, z.B. wo genau und von wem es produziert wird und welche Partner-Firmen mit den Herstellern kooperieren. Probiert es aus unter http://www.fairtrade-code.de/.

Produkte mit dem Fairtrade-Siegel findet man hierzulande vor allem in Bioläden und Weltläden. Doch auch Discounter, Drogerien, Kaufhäuser und gastronomische Betriebe führen Lebensmittel und Produkte, die das Siegel tragen. In Deutschland wird das Siegel vom Verein TransFair e.V. mit Sitz in Köln vergeben. Weltweit gibt es insgesamt 25 Vereine und Organisationen, die  unter der Dachorganisation der Nationalen Fairtrade Organisationen namens Fairtrade International agieren. Das aktuelle Fairtrade-Siegel wurde 2003 eingeführt.

Das gesamte Fairtrade-Netzwerk verschreibt sich den sogenannten Fairtrade-Standards, die von allen Fairtrade-Produzenten, Arbeitern, Importeuren, Exporteuren, Lizenznehmern und Unternehmen, die ihre Produkte mit dem Fairtrade-Siegel auszeichnen, eingehalten werden müssen. Die 3 Säulen der Fairtrade-Standards sind Ökonomie, Ökologie und Soziales. Ob die Standards von Produzenten und Händlern tatsächlich erfüllt werden, wird vor Ort von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft FLO-CERT regelmäßig überprüft.

Die ersten in Deutschland erhältlichen Produkte mit dem Fairtrade-Siegel waren Kaffee und Tee. Später folgten Waren wie Kakao, Zucker, Bananen, Orangensaft, Wein, Blumen, Reis, Eis und Baumwolle. 2003 wurde der Fußball als erstes Non-Food-Produkt auf dem deutschen Markt eingeführt. Einige bekannte Unternehmen, die Produkte mit dem Fairtrade-Siegel für ihre Kunden anbieten, sind u.a. AirBerlin, Starbucks-Coffee und Ben & Jerry’s.  Im Jahr 2012 konnte man in Deutschland mehr als 2.000 verschiedene Fairtrade-Produkte von rund 250 Vertragspartnern in über 42.000 Geschäften und 800 Weltläden sowie über 20.000 gastronomischen Betrieben finden.
Eine Übersicht über alle in Deutschland erhältlichen Fairtrade-Produkte findet Ihr unter http://www.fairtrade-deutschland.de/produkte/produktdatenbank/.

Das Fairtrade-Siegel bietet dem Käufer eine zuverlässige und vertrauenswürdige Möglichkeit, fair gehandelte Produkte zu erwerben und damit Kleinbauern und ihren Arbeitern und Angehörigen in ökonomisch schwach entwickelten Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zu unterstützen.

Mehr Infos unter:
http://www.fairtrade-deutschland.de
http://www.fairtrade.net/