Exotische Früchte 1: Die Pitahaya oder Drachenfrucht

Es gibt schon allerlei lustig aussehende Früchte. Die Pitahaya zum Beispiel, auch Drachenfrucht genannt, zählt zu den Kakteengewächsen und kommt ursprünglich aus Mittelamerika. Heutzutage wird sie in Ländern mit tropischem Klima, wie Vietnam, China, Thailand, aber auch Nicaragua, Brasilien, Kolumbien und Israel, angebaut. Sie ist in Deutschland ganzjährig erhältlich.

Pitahaya mit Copyright_500

Die Drachenfrucht ist die Frucht eines kletternden Kaktus und wächst aus einer Blüte, die nur über eine Nacht blüht. Es gibt verschiedene Unterarten, die sich farblich voneinander unterscheiden. Am bekanntesten ist die Pitahaya mit pinker Schale und weißem Fruchtfleisch (lat. Hylocereus undatus). Es gibt sie jedoch auch mit gelber Schale und weißem Innenleben als auch ganz in pink – außen und innen. Das Fruchtfleisch enthält kleine schwarze Samen, die mit verzehrt werden können.

Geschmacklich ähnelt die Pitahaya mit ihrem süßen und erfrischenden Aroma einer Kiwi. Oftmals wird sie jedoch als ein wenig „fad“ bezeichnet. Am Besten isst man das an Straciatella-Eiscreme erinnernde Fruchtfleisch mit einem Löffel oder man zieht die Schale einfach von oben nach unten ab.

Die sehr kalorienarme Pitahaya ist eine sehr beliebte Frucht im Rahmen einer gesunden Ernährung, da sie zu 80 – 90% aus Wasser besteht. Sie enthält viel Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor sowie die Vitamine B, C und E. Ihr Nähwert beläuft sich auf 151kJ/36kcal pro 100g. Ihre essbaren Kerne sollen angeblich die natürliche Verdauung unterstützen; ein übermäßiger Verzehr kann daher abführend wirken.

Detaillierte Angaben zu den Inhaltsstoffen der Pitahaya findet Ihr bei Fddb.

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