Test Massagefee und TMX Trigger: Ganz einfach selbst Verspannungen lösen

Heute haben wir einen Testbericht für euch, der ausnahmsweise nichts mit Sport oder Ernährung bzw. Lebensmitteln zu tun hat. Aber mal ganz ehrlich: Wenn man sich viel bewegt und auf gesunde Ernährung achtet – zusätzlich zum eh schon stressigen Alltag, der Arbeit, etc. – dann ist es wichtig, dass wir uns und unserem Körper zwischendurch auch mal etwas Gutes tun. Und was gibt es schöneres und entspannenderes als Massagen? Da diese jedoch auch oft teuer sind und wir nicht immer Zeit dafür haben, haben wir TMX Trigger und die Massagefee für euch getestet: Zwei Geräte, mit denen ihr selbst zu Hause Verspannungen lösen und schmerzhafte Stellen massieren könnt!

Ständiges Sitzen am Rechner, Fehlhaltungen oder eine falsche Bewegung: Ganz schnell kann es passieren, dass wir Nackenschmerzen bekommen, uns der Rücken oder die Schultern weh tun und uns Verspannungen plagen. Aber auch ein intensives Training kann zu Muskelverspannungen, zum Beispiel in den Waden oder Oberschenkeln, führen. Wir durften zwei Geräte testen, mit denen man diese Verspannungen lösen kann und zwar ganz alleine und zu Hause, zwischendurch oder sogar im Büro.

Bei der Massagefee handelt es sich um ein Triggerpunkt-Selbst-Massagegerät, speziell für den Nacken. Die Massagefee besteht aus einem gebogenen Stab mit einem breiten Griff am unteren Ende und einem Massage-Punkt am oberen Ende. Mit diesem Stab kann man manuell schmerzhafte Punkte an seinem Körper aufspüren und durch eine sanfte oder festere Massage lösen. Auch verklebte Faszien können so gelöst und die Stellen wieder weich massiert werden. Die Massagefee ist besonders für den Nacken- und Schulterbereich konzipiert. Dank des gebogenen Stabes kommt man sehr einfach an alle Bereiche am Rücken und kann durch etwas Zug oder Druck die Massage selbst justieren. Das Massagegerät kann aber natürlich auch an anderen Stellen, an den Armen oder Beinen, genutzt werden. Besonders praktisch ist, dass man den Stab wirklich jederzeit nutzen kann. Sitzend auf dem Bürostuhl vorm Rechner, abends auf der Couch beim Film schauen oder sogar auf der Reise im Zug.

 

Bei unserem Test kam die Massagefee sehr gut an. Man glaubt gar nicht, wie viele schmerzhafte Stellen man am Rücken und am Nacken entdeckt, wenn man alleine sanft mit dem Stab über den Körper streicht. Aber vor allem bei besonders hartnäckigen Verspannungen, die uns schon lange beeinträchtigen, führte die Nutzung des Massagestabs zu einer Erleichterung und Minderung des Schmerzes. Und ja: Das kann ganz schön weh tun, wenn man DEN Punkt gefunden hat und dann mit dem Stab reindrückt. Aber das gute Gefühl danach ist es allemal wert. Und schon von „normalen Massagen“ wissen wir, dass die Massagen am nachhaltigsten und besten sind, die am meisten weh tun ;-). Ein bisschen sanftes Streicheln hat noch keine Verspannung gelöst. Zum Glück hat man es aber bei der Massagefee selbst in der Hand und kann mit Veränderung des Drucks selbst bestimmen, wie intensiv die Massage ausfällt. Auf Youtube gibt es ein liebevoll gestaltetes Video zur Nutzung der Massagefee. Bei uns liegt der Massagestab auf jeden Fall jetzt immer neben dem Rechner bereit und kommt zum Einsatz, wenn der Nacken oder Rücken schmerzt.

Ein ähnliches Konzept steckt hinter den TMX Trigger Massagegeräten. Es handelt sich dabei um kleine Kegel aus Holz mit einer runden Trigger-Kugel am Kopf. Genau wie bei der Massagefee werden die TMX Trigger dazu eingesetzt, verspannte und schmerzende Muskeln zu lockern, indem man manuell Druck auf den Holzkegel ausübt. Die TMX Trigger sind klein und handlich und können ebenfalls überall hin mit genommen werden. Außerdem kann man die Massagegeräte am ganzen Körper verwenden, indem man den Kegel entweder auf den Boden stellt und dann den verspannten und schmerzenden Muskel darauf legt oder der Kegel wird an der Wand platziert und man lehnt sich dagegen. In beiden Fällen kann man mit Hilfe des eigenen Körpergewichts den Druck auf die schmerzende Stelle erhöhen oder sanfter gestalten.

Auf der Homepage von TMX Trigger gibt es viele Videos und ausführliche Anleitungen zur Anwendung des Geräts. Vor allem für Sportler, die intensiv ihre Beine trainieren, ist das Produkt sehr hilfreich, weil man vom Fuß bis zum Gesäß alle Stellen am Körper triggern kann. Beim Wanderlust 108 Event durften wir die kleinen Holzkegel auch unter Anleitung testen und uns wurden ausführlich die drei wichtigen Schritte erklärt. So lokalisiert man zuerst den schmerzhaften Triggerpunkt und triggert ihn dann, indem man Druck ausübt. Nach einiger Zeit kann man dann mit der Mobilisierung beginnen, indem man den Muskel bewegt, wobei immer noch Druck ausgeübt wird. Und zum Schluss sollte man die Stelle bzw. den Muskeln dehnen.

Die TMX Trigger bieten sich vor allem für Sportler an, die die Selbstmassage nach dem Training zum Beispiel in ihr Stretching einbauen wollen. Natürlich kann man den Kegel auch im Büro verwenden, jedoch hat man vielleicht nicht immer einen freien Platz an der Wand oder möchte sich vor den Kollegen auf den Boden legen. Die Massagefee dagegen eignet sich besonders für Verspannungen am Nacken und an den Schultern, da man diese mit dem Stab sehr gut und unkompliziert erreicht. Hier braucht man nicht extra eine Wand als „Hilfsmittel“. Beide Produkte verfolgen jedoch den gleichen Zweck und haben die gleichen guten Resultate. So gesehen ist es Geschmackssache, welches Produkt man eher braucht bzw. verwenden würde. Empfehlen können wir beide!

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der MassageFee® GmbH und TMX Trigger GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

FeetUp®- Oder wie man Kopfstand in der Luft macht

Da ist sie wieder, so eine Erfindung, die uns nicht in Ruhe lässt, den Sportler in uns triggert und die wir unbedingt ausprobieren möchten. Diesmal geht es um den FeetUp® Kopfstandhocker, der uns für unseren Test freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Ihr habt euch sicher alle schon einmal im Kopfstand probiert, übt den sogar fleißig momentan oder wollt vielleicht mal wieder das Kind in euch wecken? Dieser Hocker wurde speziell dafür gebaut, umgekehrte Körperhaltungen ohne Probleme und vor allem ohne Druck auf Kopf, Nacken und Schultern ausführen zu können. Dies ist besonders für Anfänger oder „Wiedereinsteiger“ interessant, die vielleicht noch nicht 100%ig das Körpergefühl für den Kopfstand haben, aber diesen praktizieren möchten und eventuell das Ziel verfolgen, den Kopfstand einmal ohne Hilfe beherrschen zu können. Besonders bei den Yogis ist dieses Bedürfnis offensichtlich vorhanden und da wir uns dazu zählen, steigen auch wir ein in die wunderbare Erfahrung der schwebenden Umkehrhaltungen.

Der normale Kopfstand birgt viele Risiken

Auch wenn es auf Fotos oder in Videos leicht aussieht – der herkömmliche Kopfstand ohne Hocker birgt für Ungeübte viele Risiken. Man kann ihn tatsächlich auf dem Kopf ausüben oder beide Hände bzw. die Unterarme zur Stütze verwenden. Das kann aber sehr schmerzhaft für den Kopf werden, weil der Druck des Körpergewichts zu groß sein könnte. Falls ihr ungeübt seid, kann sich dieser Druck sogar negativ auf den Nacken und die Halswirbelsäule auswirken. Wenn man den Kopfstand ohne Wand übt, fällt man zudem definitiv um. Auch das muss zunächst kontrolliert praktiziert werden. Hier ist sehr viel Körperspannung, Ruhe und Konzentration gefragt. Für Anfänger nicht immer ganz einfach. Und wie bekommt man eigentlich die Beine in die Luft ohne Schwung? Tja, das alles geht mit dem FeetUp® ziemlich gut.

Der Kopfstand mit dem Feetup oder: #Feetupasana

Der FeetUp® Kopfstandhocker erleichtert den Einstieg in die Kopfstandpraxis erheblich. Man bereitet sich zunächst einige Sekunden am Feetup vor, indem man Schultern und Nacken etwas dehnt. Es ist wichtig, diese Bereiche gut aufzuwärmen. Auf dem beiliegenden Poster findet ihr dafür detaillierte Übungen und Anleitungen.

Nach der Aufwärmphase steckt ihr den Kopf in das dafür vorgesehene Loch im Hocker und bleibt zwei Fingerbreit vom Polster mit dem Nacken entfernt. Die Hände befinden sich zur Unterstützung auf dem Holz vor dem Polster. Nun bildet ihr ein menschliches Dreieck, indem ihr den Po gen Decke streckt, während die Füße auf dem Boden bleiben. Ihr könnt jetzt mit den Füßen Richtung Hocker laufen. Der Kopf steckt immer noch im Hocker, die Schultern und der Nacken sollten entspannt sein. Vertraut euch! Nun werden die Beine zum Körper gebeugt, eins nach dem anderen, die Knie zeigen jetzt zur Brust und die Füße sind bereits in der Luft.

Sodann schwebt ihr schon als „Päckchen“ im Hocker. Nun könnt ihr die Beine strecken und euch erstmal an dieses schwebende Gefühl gewöhnen. Anfangs spürt ihr vielleicht noch etwas Druck auf den Schultern, da wo man auf dem Polster aufliegt. Daran gewöhnt man sich aber nach einer Weile und der Druck verschwindet. Bitte versucht aktiv, diesen Bereich zu entspannen und nicht zu verkrampfen. Es könnte auch noch etwas wackelig sein, da sich die gestreckten Beine in alle Richtungen bewegen wollen. Hier solltet ihr euch konzentrieren und mit dem Körper zentrieren, also eure Mitte finden und versuchen nicht zu viel zu wackeln. 😉 Der Blick ist nicht zum Boden gerichtet, sondern geradeaus. Ihr seht die Welt nun „upside down“. Et voilà – ihr schwebt im Kopfstand und es war gar nicht so schwer, oder? Am Anfang bleibt ihr nur einige Sekunden im Kopfstand. Dann zieht ihr zunächst die Knie wieder zur Brust und stellt die Füße wieder am Boden ab. Zu zweit lässt sich das Ganze übrigens auch gut ausführen, da man sich hier gegenseitig korrigieren und helfen kann. Außerdem solltet ihr den Hocker unbedingt an eine Wand stellen, falls es doch mal Gleichgewichtsprobleme geben sollte.

Mit dem FeetUp® kann man viele Übungen ausführen, die im Yoga invers sind. Zudem kann man im bzw. am Hocker Spagat, Grätschen, Rotationen, Vor- und Rückbeugen, die Schulterbrücke, Entspannungsübungen, Meditation, das Rad, Armbalancen wie die Krähe und viele andere Asanas üben. Auch Liegestütze lassen sich gut üben und sogar der umgekehrte Schneidersitz ist möglich. Komplette Flows kann man mit dem FeetUp® auch durchführen. Ihr könnt ganze Yogastunden mit diesem Hocker vollbringen. Man kann ihn aber auch einfach mal zum Sitzen verwenden, als Laptoptisch oder als Ablage für den Klamottenberg, der sich im Laufe der Woche angesammelt hat.

Was wir auch wirklich toll finden, ist die Möglichkeit, mit dem Hocker die Bauchmuskulatur zu trainieren. Die gestreckten Beine nur mit Hilfe der Bauchmuskeln nach oben zu ziehen ist gar nicht so einfach wie es aussieht. Aber auch diese Übung fällt irgendwann leichter und eine kräftigere Coremuskulatur ist nach einiger Zeit deutlich wahrnehmbar.

Fun Fact: Der Kopfstand wurde von den ersten Yogis praktiziert, weil sie annahmen, die Lebensenergie fließe so zurück in den Kopf und das Leben würde verlängert. Das sei jetzt mal so dahingestellt. Jeder ist selbst für seine Lebensenergie verantwortlich. Ein Kopfstand schadet da sicherlich nicht, sofern man keine Probleme mit dem Blutdruck oder irgendwelche Verletzungen hat. Bitte fragt bei körperlichen Problemen vor der Nutzung des Hockers immer einen Arzt. Bei Schwangerschaften, Problemen mit dem Augeninnendruck, nach OP’s usw. verwendet den Hocker bitte nicht. Personen mit einem Körpergewicht über 120 kg sollten den Hocker auch nicht verwenden.

Unser Fazit: We love! Alle Daumen nach oben für diesen tollen Hocker! Auf Instagram kann man an sehr schönen FeetUp® Challenges teilnehmen. Dort findet ihr auch ganz viele Anregungen, wie ihr den FeetUp® zum Üben verwenden könnt. Bei Facebook werden oft auch online Kurse zum FeetUp® angeboten. Die kann man dann zu Hause live mitmachen, wenn man möchte. Für 129,- € in der normalen Version mit dem weißen Polster ist er ein teures Stück. Aber die Herstellung erfolgt auch in der EU, es ist keine billige Chinamassenware und die Qualität stimmt absolut bei diesem Preis. Das Polster ist vegan (kein Leder). Für jeden verkauften Hocker wird ein Betrag an „Trees for the Future“ gespendet, so dass bereits tausende Bäume in Indien gepflanzt werden konnten. Der Hocker wird zerlegt geliefert, ist aber blitzschnell zusammengebaut.

Mit diesem Rabattcode spart ihr 10 € beim Kauf eines FeetUp®: [fddbyoga]

Hinweis: Der FeetUp® Kopfstandhocker wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Freigeist Products GmbH zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga unterwegs: Testbericht Yoga-Reisematte

Diesen Sommer waren wir viel unterwegs: Sommerurlaub, ein kleiner Ausflug am Wochenende oder auch mal eine berufliche Reise. Das schöne dabei war: Wir mussten auf unsere Yoga-Praxis nicht verzichten, denn die Übungen kann man überall machen. Noch besser ist es natürlich, wenn man auch eine Yogamatte dabei hat. Zum Glück durften wir die yogimat® sun travel testen!

Alle Yogis kennen das Problem: die richtige Matte zu finden. Die eine ist zu rutschig, die andere zu weich oder zu hart, am besten wäre ein Produkt aus ökologischer Produktion und schön aussehen sollte sie auch noch. Und dann hat man seine perfekte Matte gefunden und merkt, dass man sie leider nicht mit den Urlaub nehmen kann, weil sie zu schwer ist oder gerollt einfach nicht in den Koffer passt. Aus diesem Grund gibt es spezielle Reise-Yogamatten, die dünner sind und sich falten lassen. Für euch haben wir die Yogamatte yogimat® sun travel aus dem Onlineshop yogistar.com getestet.

Die Yogamatte besteht aus einem speziellen Naturkautschuk und ist ganz und gar ökologisch sowie schadstofffrei. Sie ist für Allergiker geeignet und auf der Webseite wird auf die besondere Rutschfestigkeit hingewiesen. Nach dem Auspacken fiel uns als erstes der intensive Geruch auf: die Matte roch extrem nach Gummi. Und da man beim Yoga oftmals direkt mit der Nase auf der Matte liegt, war das anfangs etwas unangenehm. Nach ein paar Tagen Auslüften verflog der Geruch jedoch. Als nächstes bemerkten wir die bereits auf der Webseite beworbene Rutschfestigkeit. Die Oberfläche der Matte ist wirklich sehr rutschfest, man könnte sie schon fast als ein wenig „sticky“ bezeichnen. Dadurch „ruckelt“ der Fuß vielleicht manchmal ein wenig, wenn man ihn in den Kriegerpositionen umsetzen will. Bei vielen anderen Asanas gibt die Matte dadurch extrem gut Halt. Vor allem im herabschauenden Hund rutschen hier die Hände endlich nicht mehr nach vorne weg.

Natürlich haben wir die Matte nicht nur zu Hause getestet, sondern auch mit auf Reisen genommen. Da die Matte recht dünn ist, lässt sich sich gut zusammenfalten und in den Koffer legen. Vor Ort sollte man dann die Matte jedoch wieder „entknicken“ und lieber aufgerollt lagern, damit keine bleibenden Knickfalten entstehen. Die Handhabung beim Transport hat uns sehr gut gefallen. Andererseits führt die Dünnheit der Matte zu ein paar Nachteilen: Auf unebenem Boden, zum Beispiel auf einer Wiese, lässt sie sich nicht richtig hinlegen und wellt sich, da sie zu leicht ist. Außerdem spürt man schnell harte Böden und sie polstert kaum.

Auch beim Wanderlust 108 Event hatten wir die Reisematte und unsere normale Matte dabei. Und hier erwies sich die normale Matte schnell als zu rutschig, also legten wir die yogimat® sun travel oben drauf und jetzt war es perfekt: Polsterung dank normaler Matte und Rutschfestigkeit dank Reisematte ;-). Letztendlich hat uns die Reisematte überzeugt: Natürlich ist sie etwas dünner als normal, dafür lässt sie sich aber sehr gut transportieren, das Material fühlt sich angenehm an und ist super rutschfest. Außerdem kann die Yogamatte bei 30° in der Waschmaschine gewaschen werden. Diese Matte werden wir ab jetzt immer im Urlaub dabei haben.

Hinweis: Das Produkt wurde uns freundlicherweise von der Yogistar Vertriebs GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga mal anders Teil III: Mit dem Yogaboard auf dem Trockenen surfen

Unsere Artikelreihe über Yoga geht in die nächste Runde und dieses Mal möchten wir über ein Yogaboard berichten. Das große Holzboard konnten wir beim Wanderlust 108 Event bei gleißendem Sonnenschein auf dem Tempelhofer Feld in Berlin testen.

Wanderlust 108 ist eine Veranstaltung, die auf der ganzen Welt an unterschiedlichen Orten stattfindet. Es ist eine Art Triathlon, der aus einem 5 Kilometerlauf, 90 Minuten Yoga und einer halben Stunde Meditation besteht. Wir haben das Event genutzt, um noch mehr in die Yoga-Welt rein zu schnuppern. Da es wirklich sehr sehr heiß an diesem Tag war und wir uns momentan mehr für Yoga als fürs Laufen begeistern können, haben wir den morgendlichen Run einfach geschwänzt ;-). Dafür starteten wir dann mit der 90-minütigen Yoga Session durch, die – vor allem mittags bei der sengenden Hitze – wirklich anstrengend und schweißtreibend war. Während der abschließenden Meditation ließen wir uns den Wind um die Nase wehen und die Gedanken zur Ruhe kommen. Danach waren wir bereit für neue Yoga-Abenteuer und nahmen am Yogaboard-Kurs teil.

Yogaboard-Was? Dieses Board ist leider nicht zum Surfen geeignet, sondern wurde konzipiert, um darauf Yoga zu machen. Es handelt sich um ein körpergroßes Holzbrett, das innen hohl ist und deshalb nur 11 Kilogramm wiegt. Das Yogaboard, oder auch Balanceboard genannt, hat eine gebogene Unterseite, wodurch es leicht nach vorne und hinten sowie zu den Seiten schwankt. Entsprechend herausfordernd ist es, die Yoga Asanas auf dem Board zu praktizieren, da durchgehend die Balance gefordert wird. Das Üben auf dem Board kann somit den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung sowie die Rumpfmuskulatur stärken. Das Brett eignet sich dabei für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Yogis gleichermaßen.

Der Kurs auf den Yogaboards wurde – wie beim Yoga üblich – barfuß durchgeführt. Das Holz fühlte sich unter den Füßen angenehm an und beim ersten Betreten wackelte es gar nicht so stark wie befürchtet. Dann ging die Stunde los mit einem üblichen Ablauf: Ankommen, Dehnen, Sonnengrüße, Kraftübungen und Endsequenz. Und jetzt merkten wir bei einigen Übungen die Herausforderung des Boards: Der Wechsel zwischen den Asanas beziehungsweise alle Übungen und Schritte mussten langsamer und bedachter durchgeführt werden und es erforderte mehr Konzentration. Während wir auf normalem Boden geübt die Positionen wechseln, wackelte hier das Brett doch immer mal und wir gerieten häufiger aus der Balance.

Letztendlich unterschied sich die Yoga-Praxis auf dem Board nicht komplett von der auf normalem Boden. Bei manchen Balance- oder Kraftübungen fordert es den Yogi jedoch mehr heraus und man lernt so besser, seinen Körper zu beherrschen und die Asanas sauber durchzuführen. Das Board führte zu geteilten Meinungen bei uns im Team: Während die eine Kollegin nicht wirklich beeindruckt war, fand die andere das Balanceboard gut und sinnvoll. Letztendlich ist es wie immer beim Yoga: Jeder macht die Praxis für sich und seinen Körper und Geist und muss selbst herausfinden, was zu einem passt :-).

Preislich ist das Yogaboard mit 369,00 Euro definitiv kein Schnäppchen und deshalb sicherlich für eine Nutzung „nur mal ab und zu“ zu teuer. Das Board hält jedoch immer mehr Einzug in lokale Yoga- und auch Fitnessstudios, so dass man es dort auf jeden Fall einmal ausprobieren sollte! Hier gibt es außerdem noch Videos mit Übungen für das Board.

Hinweis: Die Teilnahme an dem Kurs wurde uns freundlicherweise von der Strobel & Walter GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga mal anders Teil II: Sich einfach mal hängen lassen

Ein Yoga-Erlebnis der anderen Art erwartete uns beim AerialYoga. Beim ersten Versuch trafen wir uns mit einem AerialYoga Trainer aus Berlin, Björn Heucke von Aerialyoga-berlin.de, der sowohl Lehrer für diese spezielle Yoga-Art ausbildet als auch die Tücher verkauft. In seinem Studio machten wir den ersten Kontakt „mit dem Tuch“ und Björn berichtete uns über die Vorteile des „schwebenden Yogas“.

AerialYoga ist eine Kombination aus klassischem Yoga und Elementen der Luftakrobatik, die mit Hilfe einer Tuchschlinge, die an der Decke befestigt ist, durchgeführt werden. Anfänger profitieren von dem Tuch, da dieses ihnen erlaubt, Positionen einzunehmen, die ansonsten nur gut gedehnte Profis schaffen würden. Und Yoga-Profis können mit Hilfe des Tuchs an besonders herausfordernden Übungen arbeiten und in das Feld der Akrobatik rein schnuppern. Für alle Teilnehmer eines AerialYoga Kurses gilt: Die Besonderheit liegt in den Umkehrhaltungen, bei denen der Körper kopfüber im Tuch hängt. Dadurch steht nicht nur die Welt Kopf, sondern auch alle Organe im Körper „rutschen“ einmal aus ihrer gewohnten Positionen, das Blutgefäßsystem wird gestärkt und Wirbelsäule und Gelenke werden entlastet.

Durch AerialYoga kann so zum einen eine tiefe Dehnung und Entspannung erreicht werden. Andererseits werden aber auch die Muskeln, vor allem die Tiefenmuskulatur, gestärkt, da man im Tuch durchgehend die Balance halten muss. Eine gewisse Grundfitness sollte entsprechend vorhanden sein, damit man die Übungen korrekt durchführen kann und es nicht zu Fehlhaltungen kommt. Außerdem sollten Menschen mit Bluthochdruck, erhöhtem Augendruck, Innenohrproblemen, Herzinsuffizienz, Epilepsie, massivem Übergewicht oder akut erniedrigtem Blutdruck vorab einen Arzt befragen, ob sie AerialYoga ausprobieren sollten oder lieber nicht.

Unser erster Kontakt mit dem Tuch war noch etwas schüchtern. Nachdem Björn uns ein paar Übungen gezeigt hatte, sollten wir uns zuerst einfach mal in das Tuch setzen. Und wir müssen zugeben: Unsere Erfahrungen mit Yogatüchern oder auch Hängematten hielt sich bisher in Grenzen und wir stellen uns etwas ungeschickt an. Nachdem aber die anfängliche Skepsis überwunden war, trauten wir uns an ein paar Positionen und ließen uns auch kopfüber im Tuch hängen. Anfangs rauscht es erst einmal im Kopf und man muss sich an das neue Körpergefühl gewöhnen. Dann jedoch macht es Spaß, kopfüber einfach mal alles los zu lassen und entspannt „abzuhängen“.

Nach diesem „Erstkontakt“ wollten wir AerialYoga noch etwas besser kennen lernen und durften bei Jost Blomeyer von aerial-yoga.de im Aspria in Berlin einen Kurs mit machen. Im Kursraum angekommen, kümmerten sich die erfahrenen AerialYoga Teilnehmer schon um ihre Tücher und ließen sich gleich entspannt kopfüber hängen, während wir „Neuen“ erklärt bekamen, wie wir das Tuch am besten aufhängen. Schritt für Schritt erklärte Jost in der Stunde die verschiedenen Übungen: Wie kommt man am besten in das Tuch hinein? Wie und wo halte ich mich fest? Und wie kommt man wieder raus? Mit Hilfe der Anleitungen praktizierten wir so Yoga „im Tuch“: Angefangen bei einer Entspannungsübung, über verschiedene Dehn-Übungen und Krieger-Stellungen sowie Positionen, bei denen man die Kraft in den Beinen und Armen trainierte, bis zur Endentspannung.

Der Flow, den wir von der „normalen“ Yoga-Praxis kennen, fehlte uns ein wenig. Als Anfänger, der noch viel Erklärung braucht und etwas umständlich mit der Tuchschlinge umgeht, gelangt man leider nicht in die fließenden Übergange der Asanas auf der Matte. Außerdem stellten wir fest, dass manche Übungen sogar ziemlich weh tun: Wenn man im Tuch sitzt, steht oder andersartig seine Beine darin verknotet hat, drückt die Tuchkante auf das Bindegewebe. Manche Übungen waren so unangenehm, dass wir die Positionen nicht aushalten konnten. Jost erklärte uns am Ende, dass durch die Übungen mit dem Tuch auch eine Art „Faszien-Massage“ entsteht, ähnlich wie die Selbstmassage auf einer Faszienrolle – und von der kennen wir den doch zum Teil sehr schmerzhaften Druck gut genug.

Andererseits bot uns das AerialYoga jedoch gute Übungen zum Dehnen und Entspannen und auch die Kraftübungen kamen nicht zu kurz, wie wir am Muskelkater im Bauch am nächsten Tag feststellten. Und kopfüber durch den Raum zu Schaukeln oder sich einfach hängen zu lassen, ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis. Und wie bei allen Sportarten und Übungen gilt: Die Übung macht den Meister. In diesem Video zeigt uns Jost, wie man auch beim AerialYoga zum Flow gelangen kann.

Hinweis: Die Teilnahme an den Kursen wurde uns freundlicherweise von Björn Heucke sowie Jost Blomeyer und dem Aspria kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Yoga mal anders Teil I: Schwitzen bei 37 Grad

In unserem ersten Artikel über Yoga haben wir bereits Hintergründe sowie Vor- und Nachteile von Yoga beschrieben. Im Laufe der nächsten Artikel möchten wir euch gerne etwas ausgefallenere Yoga-Arten vorstellen, angefangen mit Hotpod Yoga.

Unter den Begriff Hot Yoga fallen sowohl Bikram als auch Hotpod Yoga. Beim Hot Yoga wird eine Serie von Asanas, Yoga-Übungen, in einem heißen Raum bei circa 35 – 40 Grad Celsius praktiziert. Durch die Wärme sollen Muskeln und Sehnen geschont und das Verletzungsrisiko minimiert werden. Die Hitze sorgt dafür, dass das Binde- und Muskelgewebe weicher und elastischer wird und so die Bewegungsmöglichkeiten bei der Yoga Praxis größer als im kalten Raum werden.

Das besondere beim Hotpod Yoga ist der sogenannte Pod: Ein aufblasbarer, kokon-artiger Raum, der auf 37 Grad Celsius erwärmt wird. Durch eine kleine Öffnung betritt man das warme „Zelt“, das in gedimmtes, lilafarbenes Licht getaucht ist und Platz für bis zu 20 Teilnehmer bietet. Es ist ziemlich dunkel in dem Pod und man spürt sofort die warme Luft und hört sanfte Hintergrundmusik. Da das Material des Pods atmungsaktiv ist, wird die alte, verbrauchte Luft während des Trainings nach außen transportiert, während im Inneren frische, warme Luft verströmt wird.

Bei unserem Test erschien die Situation etwas surreal: Mitten am Tag betraten wir den Raum mit dem Hotpod, draußen heller Sonnenschein. Und dann schlüpften wir – mit luftig-leichter Sportkleidung – in den dunklen und warmen Pod und fühlten uns wie in einer anderen Welt. Anfangs fühlten wir uns etwas von der Außenwelt abgeschnitten und mussten uns erst einmal auf die neue Situation einlassen. Doch dann merkten wir im Laufe der Yoga-Stunde, dass der dunkle Raum half, uns ganz auf die Übungen, auf unseren Körper und auf das „hier und jetzt“ zu konzentrieren. Es gab einfach wenig Ablenkungsmöglichkeiten und die gesamte Konzentration war auf die Yoga Praxis fokussiert. Selbst die Schweißtropfen, die nach einiger Zeit anfingen, am Körper herab zu laufen, waren nur kurz irritierend und lenkten letztendlich auch die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper.

Die Yoga-Übungen waren klassische Asanas, die man auch bei normalen Yoga-Stunden praktiziert. Die Hitze war angenehm, nicht zu heiß, und machte den Körper schön geschmeidig: Es fühlte sich nach „mehr Flow“ an. Für uns war das Hotpod Yoga eine schöne kleine Auszeit vom Alltag und wir können diesen Style Jedem empfehlen, der beim Yoga noch mehr bei sich und seinem Körper ankommen möchte. Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden oder akut eine Entzündung haben, sollten Hot Yoga jedoch lieber meiden.

Hotpod Yoga ist übrigens auch Partner beim Urban Sports Club. Wer dort Mitglied ist, sollte das Angebot auf jeden Fall nutzen. Ansonsten kostet eine Stunde 15,00 Euro. Es gibt jedoch auch 5er oder 10er Karten oder Mitgliedschaften für einen bestimmten Zeitraum, zum Beispiel eine Woche oder ein Monat. Diese große Auswahl an verschiedenen Mitgliedschaften gefällt uns: So ist man flexibel und es ist bestimmt für Jeden etwas dabei. Außerdem können Klassen ganz einfach online über die Webseite gebucht werden.

 

Hinweis: Die Teilnahme am Kurs wurde uns freundlicherweise von der Firma Hotpod Yoga Ltd kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb, Screenshots: hotpodyoga.com

Yoga – esoterischer Firlefanz oder Sport?

Wir haben schon oft Sportangebote vorgestellt und getestet, die gezielt dem Abnehmen und „fit werden“ dienen. Doch neben allen möglichen Neuheiten – HIIT Training, Cycling, Jumping, etc – gibt es einen „Trend“, der schon länger besteht und immer mehr Menschen begeistert: Yoga. Doch ist das eigentlich Sport? Oder nur esoterischer Hokuspokus? Wir möchten uns in einer Artikelreihe mit dem Thema auseinander setzen.

Manche Menschen, die bisher noch keinen Kontakt mit Yoga hatten, verbinden damit Räucherstäbchen, auf einem Kissen herum sitzen und meditieren. Also vielleicht eher ein Hobby für Esoteriker oder Muttis? 😉 Andererseits gibt es mittlerweile in Deutschland schon rund 3 Millionen Menschen, die Yoga praktizieren: Demnach doch keine Beschäftigung für „Außenseiter“?
Die Gründe, um mit Yoga anzufangen, sind unterschiedlich: Ruhe finden, Schmerzen lindern und/oder sich sportlich zu betätigen. Sport scheint also ein Bestandteil vom Yoga zu sein?

Ursprünglich stammt Yoga aus Indien und durfte dort anfangs nur von Männern praktiziert werden (soviel zum Vorurteil „das machen ja nur Frauen/Muttis“ 😉 ). Es diente als Vorbereitung des Körpers für die Meditation. Der Duden definiert Yoga entsprechend als „indische philosophische Lehre, die durch Meditation, Askese und bestimmte körperliche Übungen den Menschen vom Gebundensein an die Last der Körperlichkeit befreien will.“ Im Laufe der Jahre hat sich Yoga jedoch weiter entwickelt und viele verschiedene Formen angenommen. Während bei manchen Yogaformen immer noch die Meditation und die Besinnung auf den Geist im Vordergrund stehen, gibt es aber auch sehr sportliche Varianten, bei denen man definitiv ins Schwitzen kommt.

Generell lässt sich sagen, dass Yoga keine „Sportart“ ist, sondern einen Lebenseinstellung, die das Training für Körper UND Seele umfasst. So sollte man seinen Körper gesund halten, weil er der Tempel der Seele ist. Schließlich sagte schon der römische Dichter Juvenal: „Mens sana in corpore sano – Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Beim Yoga steht entsprechend nicht der sportliche Erfolg oder Wettbewerb im Vordergrund, sondern es geht um Achtsamkeit für sich und seinen Körper, um das „bewusst sein“ im Hier und Jetzt und die Konzentration auf seinen Atem und die Bedürfnisse des eigenen Körpers. Und im Grunde sind diese „Regeln des Yoga“ auch bei der Ernährung wichtig: Wer beim Yoga lernt, auf sich und seine Bedürfnisse zu achten, der kann auch beim Thema Ernährung eher in sich hinein spüren, wann und ob man Hunger hat und welche Lebensmittel dem Körper nun gut tun würden. Ebenso wie ein „bewusstes Essen“ dazu führen kann, dass man wieder mehr Genuss spürt und sich gesünder ernährt. Deshalb gilt: Bei regelmäßiger Praxis fördert Yoga Gesundheit, Ausgeglichenheit und Vitalität.

Nichtsdestotrotz möchten wir auch einen Blick auf den sportlichen Aspekt des Yoga werfen. Man kann Yoga entweder nur alleine oder als Kombination mit anderen Sportarten praktizieren. Regelmäßige Yoga-Praxis verbessert die Haltung und Rumpfstabilität, verringert die Verletzungsanfälligkeit und stärkt die tiefer sitzenden Muskeln. Außerdem werden innere Organe und das Bindegewebe stimuliert, die Blutzirkulation gezielt angeregt und der Stoffwechsel aktiviert. Somit hat Yoga positive Effekte auf den gesamten Körper: Flexibilität, Koordination, Stärkung von Wirbelsäule und Tiefenmuskulatur, gesunde Gelenke, Ausdauer und Balance.

Die Yoga-Praxis setzt sich dabei aus drei Bereichen zusammen: Die Asanas – das sind die Übungen für den Körper. Pranamaya – die Atemtechnik, die für den inneren Ausgleich sorgen soll. Und Meditationsübungen für Achtsamkeit und für die Seele. Bei den Asanas gibt es Übungen zum Stretching und zum Muskelaufbau, für die Kraft. So ähnelt die „Stuhlposition“ beispielsweise einer Kniebeuge und dient dem Training der Oberschenkel. Auch die „Kriegerpositionen“ – Ausfallschritten ähnlich – stärken die Beine. Die „schiefe Ebene“ ist eine Liegestützposition, welche die gesamte Rumpfmuskulatur und die Arme trainiert. Je nach Yogastil werden die Asanas fließend oder eher statisch ausgeführt. Man kann dabei auf jeden Fall ins Schwitzen kommen und spürt anfangs auch oft einen Muskelkater nach der Praxis. In diesem Sinne gibt es von uns also definitiv ein Ja: Yoga ist also Sport. Aber nicht nur.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Yoga-Stilen und entsprechend für jeden Geschmack und jedes sportliche Level ein Angebot. Während Raja Yoga eher spirituell und durch ruhige Stellungen, Enthaltung sowie Atem- und Meditationsübungen geprägt ist, steht beim Hatha Yoga die körperliche Anstrengung im Vordergrund. Hatha Yoga ist bei uns im Westen auch am meisten vertreten. Außerdem gibt es Vinyasa Yoga mit sehr fließenden Bewegungen oder Iyengar Yoga mit eher statischen Übungen. Neuere „Trends“ beim Yoga sind Bikram oder Hotpod Yoga in 35 – 40 Grad heißen Räumen, Aerial Yoga – „schwebend“ in Tüchern“ oder das akrobatische Acro Yoga. In folgenden Artikeln werden wir euch ein paar unterschiedliche Yoga Style noch genauer vorstellen!

Wichtig ist, dass man als Yoga Anfänger auch wirklich einen Anfängerkurs besucht – egal, wie sportlich man schon ist. Nur wenn man die Basics lernt und die Grundpositionen korrekt ausführen kann, sollte man sich an schwierigere Positionen heran wagen, da ansonsten die Verletzungsgefahr zu groß ist. So gesund Yoga für den Körper auch ist: Manche Positionen sind anspruchsvoll und können bei falschem Ehrgeiz oder falscher Ausführung zu Verletzungen am Nacken, unteren Rücken oder an den Knien führen. Unter richtiger Anleitung kann man anspruchsvolle Positionen jedoch erlernen oder sich einfachere Alternativen zeigen lassen. So können der Kopfstand oder der Schulterstand beispielsweise zu Verletzungen und Schmerzen im Nacken führen. Hier sollte man mit kleinen Übungen anfangen und sich langsam und unter Anleitung herantasten. Außerdem gibt es dafür zum Beispiel den Feet-Up Hocker, der ein super Einstieg in den Kopfstand ist. Wie gut, dass wir den Hocker auch testen durften!

Bei richtiger Ausführung ist Yoga jedoch sehr gesund und kann sogar bei der Behandlung von Krankheiten helfen, Stress lindern und Nacken- und Rückenschmerzen reduzieren. Wir jedenfalls sind begeisterte Yoga-Fans und fühlen uns nach der Yoga-Praxis sowohl körperlich fitter als auch geistig entspannter. Deshalb haben wir bald noch mehr zum Thema Yoga für euch und stellen euch in weiteren Artikeln bestimmte Yoga-Style, -Hilfsmittel und -Techniken vor. Bleibt gespannt!

Fotos: Fddb

Testbericht Urban Sports Club Update

Es ist bereits 2,5 Jahre her, als wir euch den Urban Sports Club vorgestellt haben. Seitdem hat sich das Unternehmen weiter entwickelt, ist nun auch in viel mehr Städten vertreten und konnte sein Angebot an Partnern ausbauen. Grund für uns, noch einmal einen kleinen Blick auf das Konzept zu werfen und ein Update zu geben. Und der alte Rabatt gilt natürlich immer noch! 🙂

Im Herbst/Winter 2015 hatten wir den Urban Sports Club bereits ausführlich getestet und in 2 Artikeln darüber berichtet: Teil 1 des Testberichts mit allgemeinen Infos zum Konzept gibt es hier. Im zweiten Teil unseres Testberichts haben wir über die Erfahrungen vor Ort bei den Partnern berichtet. Und unser Fazit damals war sehr positiv. Das große Angebot an unterschiedlichsten Sportangeboten in ganz Berlin, die Flexibilität der Teilnahme an Kursen und generell die unkomplizierte und transparente Mitgliedschaft hatten uns damals überzeugt. Umso mehr freuen wir uns, dass es den Urban Sports Club immer noch gibt und er sogar gewachsen ist.

Deshalb hier ein Update für alle, die das Angebot auch gerne einmal testen möchten:

# Den Urban Sports Club gibt es mittlerweile in 24 deutschen Städten! Vielleicht ist deine Stadt ja auch dabei?

  • Berlin
  • Augsburg
  • Bochum
  • Bonn
  • Braunschweig
  • Bremen
  • Dortmund
  • Dresden
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt
  • Halle
  • Hamburg
  • Hannover
  • Köln
  • Leipzig
  • Magdeburg
  • München
  • Münster
  • Nürnberg
  • Potsdam
  • Stuttgart
  • Wolfsburg

# Im Club werden über 50 unterschiedliche Sportarten angeboten an über 2.000 Partnerstandorten. Alleine in Berlin gibt es 600 Partner-Locations.

# Die Mitgliedskarten wurden abgeschafft – alles läuft jetzt nur noch über die App, mit der man auch beim Partner vor Ort eincheckt. Aus ökologischer Sicht finden wir das natürlich super: Weniger Plastikmüll! 🙂

Und natürlich haben wir auch weiterhin einen Rabatt für unsere Fddb User! Klickt auf diesen Link und es gibt 10 Euro Rabatt auf den ersten Mitgliedschaftsmonat in der Stufe M & L!

Screenshots: Urban Sports Club

ride.bln – Darkroom Cycling zu Club-Musik ;-)

Der Sommer naht, es wird mal wieder Zeit für Sport. Dieses Mal haben wir uns für euch auf’s Rad gesetzt. Aber nicht auf irgendeines: Wir haben – quasi im Dunkeln zu Clubmusik – einen Ride für euch mit gemacht. Das klingt sehr mysteriös? Fanden wir auch und wollten es natürlich testen und euch jetzt davon berichten!

ride.bln ist ein Fullbody-Workout auf dem Bike, bei dem Ausdauer- und Krafttraining kombiniert werden. Das ganze nennt sich dann Fullbody-Cycling. Das ist aber nicht das einzig Besondere: Der Clue besteht darin, dass das Cycling in einem abgedunkelten Raum mit Kerzenlicht zu lauter Clubmusik stattfindet. Vorne auf dem Podest befindet sich die Trainerin/der Trainer mit Bike, leitet den Kurs an und motiviert die Teilnehmer.

Das Konzept entstand in den USA und die Inhaber Till und Kirill haben das besondere Sportkonzept nach Deutschland geholt und ihre eigenen Ride Studios in Berlin eröffnet. Der Fokus liegt darauf, Spaß und gute Laune wieder in die Sportwelt zu bringen und trotzdem ein intensives Training zu erleben, das Resultate erzielt, verbunden mit gutem Service und einer tollen Community.

Soweit die Facts und Theorie. Aber wie hat uns der Test nun gefallen? Wir müssen gestehen, dass wir zuvor meist nicht so oft an Spinning oder Cycling Kursen im Fitnessstudio teilgenommen haben und entsprechend Bike-Anfänger waren. Die Cycling Kurse, die wir bisher kannten, hatten uns meistens eher abgeschreckt: Das sah irgendwie ZU anstrengend aus und wir waren nicht sicher, ob man da überhaupt eine Stunde lang durchhalten kann. Entsprechend vorsichtig und skeptisch gingen wir zu ride.bln.

Dort angekommen fiel uns gleich der Service sehr positiv auf: Vor Ort bekommt man passende Schuhe, ein frisches Handtuch und eine Flasche Wasser. Außerdem wird das Bike von den Trainern auf die eigene Körpergröße angepasst und die Maße für die nächsten Stunden notiert. Wenn man dann zum zweiten oder dritten Ride sein Bike reserviert, ist schon alles fertig eingestellt. Da man auch keine Schuhe oder Handtuch mitnehmen muss und die Umkleiden und Duschen sehr gut ausgestattet sind, eignet sich so ein Ride sogar für einen „schnellen“ Besuch in der Mittagspause. Trotz Sport und Schwitzen ist man mit allem versorgt.

Dann geht es ab auf’s Rad und die erste Hürde besteht darin, mit den Cycling-Schuhen in die Pedale einzurasten – oder sich davon wieder zu lösen. Für uns als Cycling-Beginner war es ein sehr ungewohntes Gefühl so fest am Bike „eingeschnallt“ zu sein. Aber nach ein paar Mal üben hatten wir den Dreh mit den Schuhen dann auch raus. Versorgt mit Handtuch und Wasser konnte es dann los gehen. Das Licht wurde gedimmt, vorne erhellten nur zwei kleine Lampen den Raum und die Traininerin legte mit einem Warm-Up los. Obwohl der Raum abgedunkelt ist, kann man natürlich trotzdem noch etwas sehen. Aber durch die Lichter vorne auf dem Podest liegt der Fokus deutlich bei der Trainerin und – anders als in normalen Fitnessstudios – kann niemand die schwitzenden Teilnehmer mit ihren ggf. hochroten Gesichtern sehen. Und das soll auch Zweck des Ganzen sein: Die Teilnehmer sollen für eine Stunde lang abschalten, sich auf sich und das Bike konzentrieren und Spaß haben.

Für den Spaß und die Motivation sorgen die Trainer, die mit viel Energie und guter Laune die Kurse anleiten. Zusätzlich sorgen treibende und laute Beats dafür, dass auch wirklich alle Teilnehmer in den richtigen Rhythmus kommen und sich auspowern. Auch wenn es für uns wirklich anstrengend war und wir nicht immer bei vollem Tempo mithalten konnten, die „Club-Atmosphäre“ und Motivation der Trainer hat uns während der Stunde sehr gut gefallen. Manche Übungen – vor allem für den Oberkörper – waren neu und ungewohnt für uns. Hier hätten wir wahrscheinlich erst den Anfängerkurs besuchen sollen, damit wir die richtigen Handgriffe lernen können. Aber auch so hatten wir nach ein paar Rides den Dreh schon etwas besser raus.

Preislich liegt ein Ride bei 26 Euro – was definitiv teurer ist als eine einzelne Stunde im Yoga-Studio zum Beispiel. Wenn man jedoch gleich mehrere Rides kauft, wird es günstiger. Bei 10 Rides kostet einer dann noch 22,50 Euro, bei 50 Rides ein Ride nur noch 18 Euro. Im Preis inbegriffen sind aber natürlich die Schuhe, Handtuch und Getränk.

Unser Fazit: Dafür, dass wir eigentlich keine großen Cycling-Fans sind, hat uns Ride Berlin sehr viel Spaß gemacht. Der dunkle Raum und die laute Musik sind erst einmal ungewohnt, erfüllen dann aber ihren Zweck: Man schaltet ab, lässt sich ganz auf den Sport ein und wird motiviert. Die schnellen Übungen für den Oberkörper waren etwas „tricky“, hier muss man definitiv gut darauf achten, dass man die Technik raus hat. Unserer Meinung nach ersetzen sie auch nicht ein gezieltes Oberkörper-Training ohne Bike. Alles in allem ist man nach einem Ride jedoch ausgepowert und hat ordentlich Kalorien verbrannt. Die Studios waren alle modern und sauber, der Service gut und das Team bestens geschult und symphatisch.

Möchtet ihr auch einen Ride ausprobieren? Dann könnt ihr diesen Rabattcode nutzen: #fddb-10. Damit bekommt ihr 10 % Rabatt auf die 1er, 5er, 10er, 20er und 50er Karte!

 

Hinweis: Die Teilnahme an den Rides wurden uns freundlicherweise von der Firma TK Ride GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolgsgeschichte des Monats Januar: Ludwig

Neues Jahr, neues Glück, neue Erfolgsgeschichten! 🙂 Auch in diesem Jahr möchten wir Euch von beeindruckenden Abnehmerfolgen berichten, die unsere Fddb-User dank des Ernährungstagebuchs erzielt haben.

Unser erster Kandidat ist der 30-jährige Ludwig, der mit seinem Gewicht und seiner Figur immer unzufriedener wurde und deshalb seine Lebensweise komplett geändert hat. Durch eine Ernährungsumstellung und viele Sporteinheiten hat er erst Fett abgebaut und langsam Muskelmasse aufgebaut. Jetzt fühlt er sich pudelwohl und ist in der besten Form seines Lebens. Aber schaut selbst!

Ludwig – im August 2017 und im Oktober 2014

Ludwig war als Kind und Jugendlicher eigentlich immer von schmächtiger und schlanker Statur, doch mit Ende der Pubertät zeigte die Waage langsam aber stetig immer mehr Kilos an. Die Gründe dafür waren einerseits ein ungesundes und unreflektiertes Essverhalten, andererseits kein Sport, vorwiegend sitzende Tätigkeiten und gelegentlich das ein oder andere Gläschen Alkohol. Ludwig aß, worauf er Appetit hatte und kochte selten. Ein Döner hier, ein Burger da, abends kam gern noch eine Tafel Schokolade dazu.

Bei einer Größe von 1,73 m wog Ludwig zu dieser Zeit, im Spätsommer 2014, etwa 79 kg. Obwohl das leichte Übergewicht kein dramatisches Ausmaß annahm, fühlte sich der angehende Historiker einfach nicht mehr wohl in seiner Haut. Sein Selbstbewusstsein wurde geschmälert und auch Infekte waren keine Seltenheit. Als Ludwig bei schönstem Sommerwetter mal wieder mit einer Grippe im Bett lag, kam er ins Grübeln. Ihm wurde bewusst, dass er etwas ändern und seinem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit schenken muss – durch eine rundum gesündere Lebensweise. Er recherchierte zu den Themen Ernährungsumstellung, Fitness und Sport und nahm sich vor, unter die 70 kg-Marke zu kommen. Auch mit dem Rauchen wollte er aufhören.

Als Ernährungskonzept entdeckte er für sich die „Paleo-Diät“, deren Grundgedanke es ist, sich an der menschlichen Ernährungsweise der Altsteinzeit zu orientieren. Im Detail bedeutet dies: Viel Fleisch, Obst und Gemüse und im Gegenzug keinerlei Milch- und Getreideprodukte sowie verarbeitete Lebensmittel. Als Getränke eignen sich Wasser und Kräutertees. Sporttechnisch probierte Ludwig verschiedene Sportarten aus. Er ging unter anderem laufen, schwimmen, besuchte einige Kurse und besorgte sich eine Hantelbank. Im ersten Jahr schaffte es Ludwig dank Paleo und wechselnder sportlicher Aktivitäten auf ein Gewicht von 66 kg. Jedoch wurde ihm irgendwann bewusst, dass Gewicht nur ein relativer Faktor ist und er sich selbst mit etwas über 70 kg in durchtrainierter Form besser gefiel als einfach nur schlank und mit 5 kg weniger. Ende 2015 entdeckte Ludwig dann Fddb. Er führte von da an Ernährungstagebuch und trug regelmäßig sein Gewicht ein. Fddb half ihm dabei, auf seine Kalorienzufuhr zu achten und die Tagesbilanz im Blick zu behalten. Auch die Extender App wurde schnell sein ständiger Begleiter, um Lebensmittel via Barcode einzuscannen und unterwegs zu prüfen, wie viel er von welchen Lebensmitteln essen kann. Er erkannte, dass er im Prinzip essen kann, was er möchte, wenn am Ende des Tages die Bilanz passt.

Da Ludwig nun mehr Muskelmasse aufbauen wollte, konzentrierte er sich in Sachen Fitness auf Kraftsport. Er erkannte, dass er mit dem neuen Wissen und dazugehörigen Werkzeugen seinen Körper noch weiter in Form bringen und optimieren konnte. Zudem verabschiedete er sich langsam von den sehr strikten Regeln des Paleo. Gelegentlich kamen wieder Milchprodukte auf den Tisch und auch mal eine Süßigkeit. Grundsätzlich blieb Ludwig aber bei vielen Proteinen, Obst und Gemüse und wenig verarbeiteten Produkten und Industriezucker. Sein Plan war es außerdem, im Winter etwas Gewicht zuzulegen und im Sommer wieder gezielt Fett abzunehmen, das er über den Winter zusammen mit der Muskelmasse aufgebaut hat. Dementsprechend sieht Ludwig’s Gewichtskurve über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren wie folgt aus:

Ins Fitnessstudio geht Ludwig aktuell 4 bis 6 mal in der Woche, und das am Liebsten morgens. Eine typische Trainingseinheit sieht bei ihm wie folgt aus. „Ich beginne mit 5-10 Minuten Cardio zur Erwärmung und gehe dann an die Gewichte. Jedes Training beginnt mit 1-2 schweren Grundübungen und freien Gewichten (z.B. Bankdrücken, Rudern, Kniebeugen). Nach den freien Übungen folgen 1-2 maschinengeführte Übungen für die gleichen Muskelgruppen (z.B. ButterflyMaschine, Latzug, Beinpresse) und dann Isolationsübungen für kleinere Muskelgruppen wie Bizeps, Trizeps, Schultern, Waden und Bauch“, erklärt Ludwig.

Falls auch Ihr gerade auf dem Weg seid, ein gesünderes Leben zu führen, hat Ludwig noch eine Message für Euch:

„Gesunde Ernährung, Sport und Gesundheit sind langfristige Ziele, die in den eigenen Alltag passen müssen. Es ist nicht schlimm, mal ein Training zu verpassen, mal etwas Ungesundes zu essen oder zu sündigen, solange man insgesamt auf dem richtigen Weg bleibt. Entsprechend rate ich auch von radikalen Crash-Diäten und Sportprogrammen ab. Um Durchzuhalten können auf dem langen Weg auch kleinere Etappenziele helfen. Trackt nicht nur dauerhaft Euer Gewicht, sondern macht auch Fotos von Euch selbst. Denn wenn man sich jeden Tag im Spiegel sieht, erkennt man die Veränderungen nicht immer.“

Ludwig sagt von sich selbst, dass er aktuell mit seinen 30 Jahren in der besten und sportlichsten Verfassung seines Lebens ist. Diesen Erfolg kann er verbuchen dank seines Umdenkens, seiner neugewonnenen Freude am Sport und seiner Bereitschaft, sich mit einer nachhaltigen Ernährung zu befassen und diese umzusetzen. Als sehr hilfreich dabei empfand er Fddb mit seinem Tagebuch, den Kalorientabellen, der Extender App und einer motivierenden Community.

Lieber Ludwig, wir sagen Hut ab vor dieser Leistung! Wir sind uns sicher, dass Du Deine Ernährung, Dein Gewicht und Deine körperliche Verfassung nun optimal unter Kontrolle hast und Dein Weg weiterhin erfolgreich sein wird. Alles Gute wünschen wir Dir für die Zukunft! Als Dankeschön schenken wir Dir eine 3-monatige Fddb-Premium-Mitgliedschaft. 🙂

Wenn auch Ihr dank Fddb einen Erfolg verzeichnen könnt, schreibt uns gern Eure Geschichte an erfolg@fddb.info. Herzliche Grüße sendet Eurer Fddb-Team.

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