Superfood von PureRaw im Test: Pulver-Power?

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Nachdem zuletzt Super-Beeren auf unserem Teller gelandet waren, wollten wir nun Superfood in Pulverform testen: Wie schmeckt das Pulver, womit esse ich es am besten und was bringt es mir eigentlich? Der Online Shop PureRaw, der roh-vegane Lebensmittel anbietet, stellte uns dafür Superfood in Form von Camu Camu Pulver, Maca Pulver und Weizengras Pulver zur Verfügung.

Maca Pulver

macaDieses Pulver wird aus der Maca-Wurzel gewonnen und stammt aus biologischem Anbau. Angebaut werden die Pflanzen in den peruanischen Anden, in einer Höhe zwischen 4.000 und 4.400 Metern. In Südamerika werden die Knollen langsam gebacken oder getrocknet und dann zu einem süßen Brei verarbeitet, der mazamorra genannt wird. In Deutschland wird Maca größtenteils in Pulverform verzehrt. Dafür wird die Wurzel der Pflanze bei niedrigen Temperaturen getrocknet und behutsam vermahlen.

Der Maca-Wurzel werden viele positive Effekte auf unsere Gesundheit nachgesagt. So soll der Verzehr die psychische Belastbarkeit sowie die körperliche Leistungsfähigkeit steigern, indem das Immunsystem gestärkt und Depressionen und Müdigkeit entgegen gewirkt werden. Außerdem wird das Pulver in Europa und Amerika als „natürliches Potenzmittel“ angepriesen, da es zu einer Steigerung der sexuellen Lust führen soll. Wie bei anderen Superfood auch sind die beschriebenen Effekte jedoch nur teilweise belegt.

Das Maca-Pulver riecht süßlich-herb und leicht malzig. Geschmacklich dominiert die malzig-herbe Note. Dadurch kann das Pulver auch gut in Getränke gerührt werden und eine Kaffee-Alternative darstellen. Uns persönlich hat das Pulver nicht so gut geschmeckt, es war uns zu bitter. Das gilt jedoch nur, wenn man das Pulver alleine isst. Meistens mischt man das Maca Pulver jedoch in Getränke oder verfeinert Müslis, Desserts oder Kuchen damit. Unter das Essen gemischt war die bittere Note gar nicht mehr so stark und unser morgendliches Müsli schmeckte uns auch mit Maca sehr gut.

Weizengras Pulver

weizengrasAus den Keimblättern der jungen Weizenpflanze wird dieses Superfood-Pulver gewonnen. Die Pflanze zählt zu den Superfood, da sie reich an Ballaststoffen, Eisen und Magnesium ist. Im Vergleich enthalten 100 g Weizengras 60-mal mehr Vitamin C als Orangen, 30-mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch, 5-mal mehr Eisen als Spinat und 5-mal mehr Magnesium als Bananen. Außerdem zeichnet es sich durch einen hohen Eiweißgehalt aus.

Auch Weizengras werden positive Wirkungen nachgesagt. So soll der Verzehr chronische Darmerkrankungen lindern, Fettzellen in der Leben reduzieren und dank der enthaltenden Antioxidantien freie Radikale bekämpfen. Auch hier werden jedoch noch größere Studien benötigt, um die Ergebnisse zu evaluieren.

Weizengras hat einen leicht bitteren Geschmack. Sowohl frisch als auch in Pulverform kann es wie Kräuter verwendet werden, um Salate und Suppe zu verfeinern. Vor allem in grünen Smoothies ist Weizengras sehr beliebt. Man kann das Pulver auch pur mit Wasser mischen und trinken. Jedoch empfiehlt es sich aufgrund des bitteren Geschmacks, das Pulver mit anderen Lebensmitteln zu kombinieren. Wir haben das Weizengras Pulver für unsere Smoothies verwendet, hier fiel der bittere Geschmack nicht störend auf.

Camu Camu Pulver

camu camuSchon im Februar konnten wir über Camu Camu auf unseren Blog berichten, da die kleine Frucht absoluter Vitamin-C Sieger ist. Da die exotischen Beeren aus dem westlichen Amazonasgebiet bei uns nicht heimisch sind, erhalten wir hierzulande nur das Pulver zum Verzehr. Dafür werden die kirschgroßen Beeren getrocknet und danach schonend zu Pulver gemahlen.

Neben dem Vitamin C enthält Camu Camu auch sehr viel Eisen, Vitamin B3 und Vitamin B2. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind zahlreich vertreten. Ebenso wie der Maca Wurzel wird auch den Camu Camu Beeren eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Außerdem sollen die gesunden Nährstoffe gegen Erkältungen vorbeugen und gegen Kopfschmerzen und Migräne helfen.

Das Camu Camu Fruchtpulver schmeckt sehr säuerlich und fruchtig. Es kann dazu genutzt werden, Säfte, Smoothies, Obstsalate, Müslis oder Desserts zu verfeinern. Wir mischten es morgens zusammen mit dem Maca Pulver in unser Müsli, so dass der säuerliche Geschmack gemildert wurde.

Wie viel Power steckt in dem Pulver?

Die positiven gesundheitlichen Effekte aller drei Pulversorten konnten wir leider nicht bestätigen. Nachdem wir einige Zeit lang die verschiedenen Pulver verzehrten, merkten wir danach keine deutliche Verbesserung unserer Konzentration oder körperlichen Leistungsfähigkeit. Jedoch haben wir natürlich auch keine empirische Studie durchgeführt und es spielen ja immer verschiedene Faktoren eine Rolle. Wir werden das Pulver deshalb weiter testen und schauen, ob es uns vielleicht in der kälteren Jahreszeit vor der ein oder anderen Erkältung bewahren und uns Energie geben kann. Bei allen Sorten sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Erzeugnisse aus biologischem Anbau handelt, damit die Pulver nicht mit Pestiziden oder anderen ungesunden Inhaltsstoffen versetzt sind. Das Weizengras könnte man sogar selbst zu Hause auf dem Balkon ziehen. Dann kann man es auch direkt frisch verarbeiten und umso mehr von den gesunden Nährstoffen profitieren.

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma PureRaw zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

So einfach vermeidest Du die 5 häufigsten Abnehm-Fehler

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Der Zeiger der Waage steht seit Wochen still, Deine Motivation lässt langsam aber sicher nach und Du fragst Dich: „Warum nehme ich nicht (weiter) ab? Dabei verzichte ich doch schon auf so Vieles.“ Doch nur durch Verzicht allein kommst Du beim Abnehmen nicht weit. Unsere Kollegen von WomensHealth.de verraten Dir die 5 häufigsten Hürden beim Abnehmen und wie Du sie ganz leichtfüßig nimmst:

Abnehm-Fehler #1: Du willst zu viel auf einmal
Egal wie ungeduldig Du auch bist, Dein Traumgewicht zu erreichen: Nimm Dir Zeit für Dein Abnehm-Projekt. „Je mehr, desto besser“ gilt beim Abnehmen nämlich nicht, denn mehr als 0,5 bis 1 kg Gewichtsverlust pro Woche sind nicht drin. Klar, mit ungesunden Crash-Diäten purzeln die Pfunde viel schneller – aber sie sind auch doppelt so schnell wieder auf Deinen Hüften, dank Jojo-Effekt. Nimm Dir außerdem genügend Zeit beim Essen und hör auf Dein Sättigungsgefühl. Und abgesehen von der Zahl auf der Waage solltest Du im Hinterkopf behalten, dass die positiven Effekte von gesunder Ernährung und Sport sich auch anderswo bemerkbar machen. Zudem wiegen Muskeln mehr als Fett, mach Deinen Abnehm-Erfolg also nicht allein vom Gewichtsverlust abhängig. Es kann unter anderem viel motivierender sein, zu überprüfen, ob die Lieblings-Jeans endlich wieder passt.
>>> Link-Tipp: „Wir haben’s geschafft“ – Erfolgsgeschichten der Women’s Health-Leserinnen

Abnehm-Fehler Nummer #2: Du willst nur an bestimmten Körperstellen abnehmen
„Ich will nur ein wenig am Bauch abnehmen, mehr nicht.“ Schön wär’s, doch wir wissen alle, dass es mitunter echt schwer (beziehungsweise so gut wie unmöglich) ist, nur an ganz bestimmten Körperstellen anzunehmen. Ironischerweise sind normalerweise die Körperstellen, an denen man zuerst zunimmt, diejenigen, an denen man zuletzt Gewicht verliert – und das hängt auch noch von unserer genetischen Veranlagung ab. Also: Hör endlich auf, Dir über Deine selbst ernannten ‚Problemzonen‘ Gedanken zu machen und setze Deinen Fokus lieber auf Deine Fortschritte. Sich beim Abnehmen auf Bauch, Hüfte oder Po zu fokussieren ist Quatsch, denn die positiven Veränderungen wirst Du am ganzen Körper wahrnehmen. Außerdem wirst Du Dich insgesamt fitter und wohler fühlen. Der Bauchspeck schwindet mit der Zeit dann ganz von selbst.
>>> Link-Tipp: Diese leckeren Fatburner-Lebensmittel unterstützen Dich beim Abnehmen

Abnehm-Fehler Nummer #3: Du hast kein Spaß mehr am Essen
129514205_500Es klingt banal, ist aber wirklich entscheidend für Deinen Abnehm-Erfolg: Hab Spaß am Essen! Denn wer zu eintönig isst (immer nur Salaaaat), sich zu viel verbietet und schlimmstenfalls keine Freude mehr am Essen empfindet, wird beim Abnehmen keinen Erfolg verbuchen bzw. sein Gewicht nicht langfristig halten. Denn Essen ist Genuss und sollte Spaß machen – ja, auch beim Abnehmen! Darum solltest Du sowohl Deine Ernährung als auch Deinen Trainingsplan so abwechslungsreich wie möglich gestalten.
>>> Link-Tipp: Diese Abnehm-Rezepte bringen Abwechslung in Ihren Ernährungsplan

Abnehm-Fehler Nummer #4: Du vermisst Dein Lieblingsessen
funghiDu liebst Schokolade einfach über alles und bei einer Portion Pommes rot/weiß kannst Du auch nicht nein sagen? Musst Du auch nicht (jedenfalls nicht immer), denn Verbote gefährden nur Deinen Abnehmerfolg. Deine süßen und/oder fettigen Lieblingsgerichte können nämlich Durchaus in Deinen neuen, gesunden Lebensstil integriert werden. In Maßen versteht sich. Wenn Du Dir zwischendurch mal einen Donut mit Schokoüberzug gönnst, geht die Welt davon nicht unter. War es ein Ausrutscher? Dann buche ihn als solchen ab und ärgere Dich nicht darüber. Noch besser: Baue solche Cheat-Mahlzeiten („Schummel-Mahlzeiten“) ein- bis zweimal wöchentlich in Deinen Ernährungsplan mit ein. Am Wichtigsten ist, dass Du das „Cheaten“ genießt und hinterher nicht bereust. Verbinde den geplanten Ausrutscher zum Beispiel mit einer schönen Aktion, wie einer Bootstour. Beim anschließenden Picknick erlaubst Du Dir dann ein schönes Stück Kuchen oder ähnliches. Wenn Du das im Voraus planst, gibt es Dir einen extra Motivationsschub – versprochen! Übrigens: Je länger Du Deinen neuen, gesunden Lifestyle verfolgst, desto mehr gewöhnst Du Dich an Grüne Smoothies & Co. Und dann schmecken Schoki oder Pommes auf einmal gar nicht mehr so toll.
>>> Link-Tipp: 10 Rezepte für Grüne Smoothies

Abnehm-Fehler Nummer #5: Die Zahl auf der Waage stagniert
Temperaturanzeige der Withings Smart Body Analyzer WaageGoldene Regel: Wenn die Zahl auf der Waage eine Woche lang gleich bleibt, ist das blöd – aber bitte verzweifle jetzt nicht, sondern mach einfach genau so weiter wie bislang. Schließlich heißt eine stagnierende Waage erst einmal gar nichts. Passiert jedoch mehrere Wochen lang nichts, dann versuche Deine Trainingsroutine zu Durchbrechen und Dein Pensum zu steigern. Wenn man anfängt, Gewicht zu verlieren, gewöhnt sich der Körper an die höhere körperliche Betätigung und verbraucht dabei irgendwann weniger Kalorien. Deshalb ist es umso wichtiger, Cardio und Kraft zu variieren, immer neue Dinge auszuprobieren und den einen Extrakilometer zu laufen.
>>> Link-Tipp: So wirst Du in Rekordzeit fit – mit diesen 10 Ganzkörper-Übungen

Eure schönsten Laufgeschichten

Vor einiger Zeit hatten wir, zusammen mit den Kollegen von RunnersWorld, nach euren Laufgeschichten samt Erfolgen gefragt. Unter dem Motto „Laufen ist…“ erreichten uns viele Zuschriften. Hier sind nun eure schönsten Laufgeschichten.

Caroline aus Wetzlar

Laufen ist für mich Hoffnung.

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Foto: privat

 

„Dass ich heute fast täglich Laufen gehe bedeutet, dass ich jedes Mal einen Schritt Richtung gesundem Leben gehe. Das unheilbare Lipödem in Armen und Beinen belastet mich und meine Lebensqualität seit Jahren. Nach einer Reha begann ich mit einer Freundin die ersten Schritte zu joggen und trainierte seitdem zwei Jahre regelmäßig für die Hoffnung auf ein leichteres Leben, sowohl psychisch als auch körperlich. Es ist für mich die effektivste Art Kondition aufzubauen und Gewicht abzubauen. Mittlerweile die 4,5 km-Marke geknackt und damit mein erstes Ziel erreicht zu haben, wäre für mich von ein paar Jahren noch unvorstellbar gewesen. Nun auch noch fast selbstverständlich die Laufschuhe schnappen ist für mich ein Beweis an mich selbst, dass meine Krankheit mir keine Grenzen mehr setzt und ich frei bin. Eine der wichtigsten Lektionen meines Lebens.“

Caroline hat mittlerweile die 10 km-Marke geknackt. Was für eine tolle Laufgeschichte!

Thorsten aus Paderborn

Laufen ist etwas, was sehr lange Zeit unerreichbar war.

„Laufen, in dem hier gemeinten Sinn, war etwas was für mich bis vor drei Jahren undenkbar war. Etwas worauf ich neidisch war. Etwas Unerreichbares. Ein Ausdruck von Sportlichkeit und Fitness.
Meine Laufgeschichte beginnt im Grunde im Juni 2013. Bis dato habe ich bei einer Größe von 194 cm etwa 170 kg gewogen. Genau weiß ich es nicht. Die Waage war seit Jahren nicht mein Freund. Im Juni 2013 dann kam mit einmal die Erkenntnis, dass ich etwas ändern muss. Ich war laufend müde und kaputt. Hatte Rückenschmerzen, zu hohen Blutdruck und fühlte mich einfach nur schlecht. Ich hatte keinerlei Kondition, war bei der kleinsten Anstrengung am Schwitzen und sofort außer Puste. Hatte immer wiederkehrende Gichtanfälle und mein Immunsystem war quasi nicht vorhanden. Es war nicht so, dass mir jemand Vorwürfe gemacht hat oder mein Arzt mich gebeten hat, was zu tun. Diese Einsicht kam von ganz alleine.
So fing ich auf eigene Faust an, meine Ernährung umzustellen. Ich ernährte mich vollwertig, verzichtete auf Alkohol, Weißmehl und Süßigkeiten. Ich zog das konsequent durch, bis ich erste Erfolge gemerkt habe.
Es kam dann nach etwa vier Monaten der Tag, wo ich mich getraut habe, auf die Waage zu gehen. Diese zeigte mir 155 kg an. Mir wurde schlagartig schlecht. Mir wurde bewusst, wie schwer ich vorher gewesen sein musste. Das war ein großer Ansporn weiter zu machen. Ich nahm also weiter ab, fühlte mich langsam fitter und wollte das Abnehmen mit Sport unterstützen. Mein Gewicht erlaubte aber noch keine größeren sportlichen Aktivitäten. Also fing ich mit Radfahren an. Ich fuhr zur Arbeit. Jeden Tag etwa 15 km hin und wieder zurück. Am Anfang war ich ziemlich fertig. Am Ende bin ich die 15 km in gut 20 Minuten gefahren. Die Kilos purzelten weiterhin und ich fühlte mich fit für Neues. So fing ich an im Fitnesstudio zu trainieren und meine Muskeln aufzubauen. Es machte einen Mordsspaß. Mein Fettt schmolz, meine Muskeln wuchsen. Ich ernährte mich nun Low Carb. Nachdem ich etwa ein Gewicht von 115 kg erreicht hatte, kam mir eines Abends der Gedanke einfach mal loszulaufen. Das, wovor ich mein Leben lang Respekt hatte, was unerreichbar war, wollte ich nun einfach mal versuchen. Was soll ich sagen. Es hat funktioniert. Ich lief von da an sehr sehr gerne. Und immer länger und weiter. Erst 5 km, dann 8 km, dann 10 km. Dann kamen Volksläufe. Ich war dort nie unter den Besten aber es war immer ein Hochgefühl mitzulaufen und ins Ziel zu kommen. Meine absolute Krönung bisher war ein Halbmarathon.
Aktuell habe ich ein Gewicht von knapp 100 kg. Laufe unendlich gerne und bin immer noch im Fitnesstudio aktiv. Mein Leben ist ein völlig anderes, als noch vor drei Jahren.“

Dragan aus Heimenkirch

„Ich laufe seit ca. vier Jahren regelmässig. Davor vielleicht 1 mal pro Monat ganz unregelmässig und wetterbedingt. Vor vier Jahren fasste ich dann den Beschluss etwas für mich und meine Figur sowie mein Rückenleiden zu tun. Hatte damals ca. 18 kg mehr drauf wie heute. Durch das Laufen und meine Ernährungsumstellung konnte ich relativ schnell mein Wunschgewicht erreichen. Eine sehr sehr große Hilfe war dabei eure Seite und eure iPhone App. Mithilfe dieser konnte ich genau kontrollieren wieviel Kalorien ich zu mir genommen habe und wieviel ich verbrannt habe. Das war meine Motivation und meine Selbstkontrolle, um mein Ziel zu erreichen. Ohne den Sport, insbesondere das Laufen, ging das jedoch nicht. Ich habe gemerkt, wie sich meine Fitness, meine Kondition, mein Rückenleiden, meine allgemeine Lebenseinstellung und meine Lebensqualität verbessert haben. Das wollte ich auch, nachdem ich abgenommen habe, auf jeden Fall beibehalten. Und so laufe ich auch heute noch sehr gerne und regelmäßig. Es ist schön seinen Gedanken während des Laufens freien Lauf zu lassen. Es tut gut, den Alltagsstress während des Laufens zu verarbeiten oder zu vergessen. Und es fühlt sich super an nicht aus der Puste zu sein, wenn man eine Treppe ersteigt.“

Denise aus Leipzig

Laufen ist für mich Leben.

„Ich bin eine begeisterte Läuferin und schnüre drei Mal pro Woche meine Laufschuhe. Ich liebe Laufen. Ich habe mit dem Laufen begonnen, weil ich zu meinem Bürojob einen sportlichen Ausgleich finden wollte. Ich habe mich sofort in das Laufen verliebt. Es bedeutet für mich Freiheit, Genuss und Liebe. Ich liebe es meine Laufschuhe zu schnüren. Mir ist es egal ob die Sonne scheint oder es draußen regnet. Hauptsache ich kann laufen.
Ich merke, wenn ich ein paar Tage nicht gelaufen bin, dass ich unruhig und hektisch werde. Laufen am Morgen ist der perfekte Start in den Tag für mich. Laufen am Nachmittag oder Abend ist ein wunderbarer Abschluss eines Arbeitstages. Laufen am Wochenende ist Erholung.“

Stephanie aus Velbert

Laufen ist ein Synonym für Glück.

„Rückblick: März 2011

Meine Kollegin kommt in mein Büro und teilt mir euphorisch mit, dass sie soeben den Lauf-Trainerschein bestanden habe und nun für die 5 x 5-km-Firmen-Staffel im Mai möglichst viele Kollegen zur Teilnahme bewegen will – für die Anfänger wird sie einen Lauf-Kurs geben, um die Leute in knapp drei Monaten fit für die Teilnahme zu machen. Ach ja, und ob ich nicht mitmachen wolle? (beim Anfänger-Kurs versteht sich).

Ich schaue hinter mich – nein, da sitzt keiner – sie hat also echt mich gemeint!

Mich, die Anti-Läuferin! Ich habe es bereits in der Schule gehasst….

Meine spontane Reaktion: „Also, Du bringst eher einen Kaktus zum Quatschen, als mich auf 5 km“.

Ihre Antwort: „Ok, die Wette gilt!“

Meine Kollegin sollte die Wette nicht gewinnen. Von einem plötzlichen Ehrgeiz gepackt, nahm ich an Ihren Kurstunden teil und trainierte unter der Woche alleine. Die 5 km lief ich dann im Mai in ca. 45 Minuten! Zwar langsam, aber ich lief sie durch und machte zwischendurch keine Gehpausen.

Daraufhin meldete ich mich für regelmäßige Trainingseinheiten in einem Lauf-Treff in meiner Stadt an und bin nun kontinuierlich seit 2011 dabei.

Es macht einfach Spaß mit Gleichgesinnten zu trainieren, an Läufen teilzunehmen, Erfolge zu feiern und sich so immer wieder aufs Neue zu motivieren. Mittlerweile trainiere ich viermal in der Woche und bereite mich auf meinen ersten Marathon in diesem Jahr in Köln vor.

Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, sich so einem Läufer-Treff anzuschließen – solche gemeinsamen Aktivitäten sind immer sehr gesellig und die Ausflüge zu Laufveranstaltungen fühlen sich für mich oft so an wie eine Klassenfahrt für Erwachsene mit sportlicher Betätigung.

So ganz nebenbei habe ich übrigens auch meinen Mann dort kennengelernt. 2012 ist er mir in einem Kurs „über den Weg gelaufen“, seitdem sind wir ein Paar und haben im letzten Jahr geheiratet.

Was hat sich in den letzten fünf Jahren für mich verändert, wollt Ihr wissen?? Ich habe durch das Laufen viele nette Leute kennengelernt, 5 kg Gewicht verloren, einen Ehemann dazugewonnen.

Kein schlechter Schnitt oder?“

 

Wir möchten uns noch einmal bei allen Teilnehmern bedanken. Eure Erfolge, die ihr durch das Laufen erzielt habt, sind der Wahnsinn. Wir sind sehr stolz auf euch und drücken für weitere Ziele und Etappen ganz fest die Daumen!

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im September

KALENDERBLATT September Mmit Rahmen_1000Noch schenkt uns die Sonne ein paar schöne Spätsommertage. So langsam geht es jedoch Richtung Herbst und das merken wir auch beim saisonalen Obst- und Gemüseangebot. Auch wenn Halloween erst Ende Oktober ist, kommt der Kürbis schon in den nächsten Wochen auf unseren Speiseplan. Zusätzlich gehören die Knollensellerie und der Lollo Rossa zum aktuellen Gemüse. Beim Obst wird es exotisch: September ist die Zeit für die Futuromelone, Feigen und Physalis. Außerdem haben jetzt Weintrauben und Pfirsiche Saison. Diesen Monat könnt ihr außerdem eure Gerichte mit Basilikum verfeinern!

Ihr möchtet saisonal kochen? Dann haben wir hier die passenden Rezepte für euch:

 

Süßes Gelumpe oder natürliche Erfrischung? Fddb testet Limonaden

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Der Sommer läuft auf vollen Touren und das Fddb-Team freut sich, ab und zu ein paar wärmende Sonnenstrahlen abzubekommen. Bei Hitze viel zu trinken ist auch für Büromenschen sehr wichtig, aber muss es denn immer Wasser sein? Nö, fanden wir. Manchmal darfs auch eine durstlöschende, sommerliche Limo sein. Natürlich soll die Limonade die täglichen zwei bis drei Liter Wasser nicht ersetzen! Aber zwischendurch ein bisschen prickelnder Geschmack auf der Zunge ist doch ganz nett. Also haben wir uns „rangemacht“ und ein paar Bio-Limonaden von den Firmen Proviant, Bionade und Lemonaid+ getestet. Welche Limos schmecken wirklich gut und welche könnte man getrost auch im Supermarkt stehenlassen?

Proviant

Fangen wir mit Proviant an. Proviant Berlin ist eine „Fruchtmanufaktur“, die 2009 gegründet wurde. Ursprünglich wurden dort Smoothies aus Bio-Zutaten hergestellt. Seit vier Jahren gibt es aber auch Limonaden, Saftschorlen und Cola im Repertoire. Die Devise lautet: Alles muss natürlich sein. In den Getränken befinden sich keine Aromen, künstliche Farbstoffe oder sonstige Zusatzstoffe unnatürlichen Ursprungs. Wir durften zwei Limos und zwei Cola-Sorten testen.

Proviant klein
Die Zitronenlimonade bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkten, einfach, weil sie wahnsinnig zitronig duftet und auch genauso schmeckt. Die naturtrübe Zitronenlimo besteht nur aus frischem Zitronensaft, Quellwasser und Rohrzucker, damit sie nicht zu sauer schmeckt. Alles in Bio-Qualität.
Die Rhabarberlimonade schmeckt säuerlich und trotzdem sehr erfrischend. Der frisch gepresste Rhabarbersaft wird ergänzt durch Aroniabeeren und ein wenig Zitrone. Die Limo bekommt 9 von 10 Punkten.
Die NaturCola & Orange riecht und schmeckt nach diesem Cola-Wassereis, das man als Kind immer aus der Packung gequetscht hat. Der Orangensaft ist frisch gepresst und macht sich sehr gut in der Cola, die ansonsten aus Wasser, Rohrzucker, diversen Gewürzölen und Karamellzuckersirup besteht. Wir mögens und vergeben 9 von 10 Punkten.
Die naturtrübe NaturCola wurde zwei Jahre lang entwickelt und kommt ganz ohne Aromen, Farb- oder Zusatzstoffe aus. Mit Fruchtölen und Gerstenmalzextrakt schmeckt sie sehr „gesund“, etwas herb und trifft leider nicht so sehr unseren Geschmack, wie zum Beispiel die NaturCola mit Orange. Daher bekommt sie 7 von 10 Punkten.

Die Proviant-Getränke fanden wir im Großen und Ganzen sehr lecker. Da sie ohne viel Kohlensäure auskommen, lagen uns die Limos auch nicht so schwer im Magen.
Der erste Durst ist gestillt, wir fühlen uns erfrischt und machen uns auf in Runde zwei: mit Bionade.

Bionade

Die nächsten Limos stammen von der Firma Bionade, die mittlerweile an die Radeberger Gruppe verkauft wurde, die ihr sicherlich mit Bier in Verbindung bringt. Inwieweit das Kultgetränk Bionade dann noch wirklich „Bio“ ist, wissen wir nicht. Laut Webseite sind sie zu 100 % Bio. Aufgefallen ist uns jedoch, dass sich nicht mehr in allen Bio-Märkten Bionade finden lässt. Nun zum Test, denn Bionade hat uns mit vielen uns bisher unbekannten, quietschbunten Sorten versorgt. Die Limos werden nach dem original Bionade Reinheitsgebot gebraut und kommen ohne Farbstoffe, Gentechnik und Konservierungsmittel aus.

bionade
Den Anfang machte die vielversprechende Sorte „Himbeer-Pflaume“, die süß und erfrischend schmeckte, jedoch die Himbeeren nicht wirklich durchscheinen ließ. Die herbstliche Pflaume schmeckten wir ganz gut heraus und so bekommt die Limonade von uns 9 von 10 Punkten.
Die klassische Holunder-Bionade riecht sehr gut und schmeckt wirklich sehr süß. Trotzdem mögen wir diese frische Süße und vergeben 10 von 10 Punkten.
Die Sorte „Streuobst“ schmeckt irgendwie nach Apfelschorle bis leicht vergorener Apfel, also eher weinartig. Ist leider nicht jedermanns Favorit, daher gibt es nur 7,5 von 10 Punkten.
Bei der Kräuter-Limonade hätten wir gern mehr zu den Kräutern erfahren. Beim Trinken schmeckt es irgendwie nach einem Badprodukt. Da wir das nicht zuordnen konnten und sich auch sonst Aromen im Getränk befanden, wodurch es irgendwie unnatürlich schmeckte, bekommt die Limo von uns 6 von 10 Punkten.
Ingwer-Orange überzeugt leider nicht. Einer sagt „Wer drauf steht…muffiger Geschmack, und zu herb, nicht meins, 6 von 10“. Der nächste meint „Riecht und schmeckt wenig, eher fad, 6 von 10“. Hm naja, also kein Favorit und mit 6 von 10 Punkten war sich die Redaktion recht einig zu dieser Sorte.
Die Limo Litschi dagegen ist lecker! Schön sommerlich, erfrischend und süß. 10 von 10 Punkten.
Zitrone-Bergamotte scheidet die Geister sehr: Der Zitrusfan beteuert, dass sie sehr zitronig schmeckt und auch riecht. Leider lässt sich Bergamotte nicht zuordnen, da der Duft nicht bekannt ist. Das Gegenteil empfindet die Kollegin, die den Bergamotte-Geruch sehr wohl herausriecht und als störend empfindet. Letztendlich einigten wir uns auf 8 von 10 Punkten. Zitrone-Bergamotte ist übrigens das Produkt des Jahres 2016, laut Bionade Webseite.

bionade gesamtBei Bionade sind die zugesetzten Aromen auffällig, was eventuell den öfter vorkommenden leicht unnatürlichen Geschmack erklären könnte. Außerdem waren uns die Sorten etwas zu sehr mit Kohlensäure versetzt. Man sollte also nicht alle Sorten hintereinander trinken 😉 Eine Flasche kostet um die 79 Cent und ist damit ein recht günstiges Erfrischungsgetränk.

Jetzt sind wir doch echt vollgetrunken und fühlen uns irgendwie besoffen. Naja, was muss, das muss, daher testeten wir zum Abschluss noch weitere sieben Sorten Limonade bzw. Tee der Firma Lemonaid+.

Lemonaid+

Die Limos und Teegetränke von Lemonaid+ mit Zutaten aus fairem Handel sind chemiefrei und kommen mit wenigen Inhaltsstoffen aus. Lemonaid+ betont selbst, dass „Trinken hilft“. Mit dem Kauf der Getränke unterstützt man zahlreiche gemeinnützige Projekte in den Anbauregionen der Zutaten. Auf der Webseite könnt ihr euch selbst ein Bild dazu machen. Für Rohwaren zahlt Lemonaid+ daher höhere Preise, was sich auch auf die Ladenpreise der Fairtrade-Limos und damit den Endkunden auswirkt. Trinken für einen guten Zweck? Kriegen wir hin! Auf gehts!

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Die Mate-Limo kündigt sich mit einem „Zisch!“ an und schmeckt mild und nicht so süß, wie manch andere Mate-Getränke. 8 von 10 Punkten.
Die Maracuja-Limonade finden wir extrem lecker. Sie schmeckt einfach schön exotisch und Maracuja ist sowieso eine herausragende Frucht: 10 von 10 Punkten.
Die Sorte Blutorange ist etwas süß und könnte für eine Blutorange säuerlicher schmecken. Vielleicht wäre sie auch ohne Kirsch- oder Orangensaft einfach blutorangiger. 7 von 10 Punkten.
Die Limo mit Limette kommt recht sauer daher, beinhaltet wenig Zucker und wird von uns für gut befunden. 8 von 10 Punkten.
Nun zu den Tees. Auf die sind wir ja sehr gespannt. Erst einmal ist es ganz gut, dass wir jetzt wieder Getränke ohne Kohlensäure aufnehmen. Dieser Test hatte es ganz schön in sich und magentechnisch spürten wir das auch.

Beim Charitea Black handelt es sich um schwarzen Tee mit Zitrone. Kennen wir so schon aus Omas Küche. Dieses Getränk hier wird noch mit Agavendicksaft gesüßt. Wir finden, der Tee schmeckt super, erfrischt schön, ist sehr mild und nicht zu süß. Mehr davon! 10 von 10 Punkten.
Der ChariTea Green ist Grüner Tee mit Ingwer. Den grünen Tee vernehmen wir. Aber Ingwer? Nö. Ach doch, im Nachhinein brennt etwas im Mund, vermutlich der Ingwer. Die Ingwernote könnte also etwas deutlicher hervortreten und so bekommt der sonst milde und erfrischende Tee 8 von 10 Punkten.
Dann gibt es noch die ChariTea Red-Sorte mit Rooibos-Tee und Passionsfrucht. Diese Kombination gefällt uns sehr, sie schmeckt fruchtig süßlich und bekommt 9 von 10 Punkten.
upcyclingLemonaid hat witzige Ideen zur Weiterverwendung der Flaschen mitgeliefert. Aus den Glasflaschen lassen sich im Handumdrehen Salz- und Pfefferstreuer machen, oder Soßendosierer und Pumpspender aufsetzen. Damit könnt ihr, nach dem Ausspülen der Flaschen, zum Beispiel Soja- oder Tabascosauce umfüllen und in stylischen Flaschen aufbewahren. Oder ihr nutzt die Flasche als Seifenspender für Flüssigseife. Im mitgeschickten Prospektmaterial gibt es auch eine Variante einer recycelten Lampe. Dazu müsste man allerdings den Glasboden absägen, das haben wir mal gelassen. Aber die Idee leuchtet ein und ist ein Hingucker! Auch als Vase eignen sich die transparenten, braunen oder grünen Gläser gut. Zahlreiche weitere Ideen zum Upcycling findet ihr auf der Webseite.

Das wars schon wieder mit dem Test. Wir sind voll und vermutlich übersäuert. Daher gibt es beim nächsten Flüssigkeitsnachschub wieder Wasser. Alles in allem fanden wir die große Auswahl an Limos sehr positiv und die meisten haben doch gemundet. Sehr exotische oder herbe Sorten gefallen sicherlich trotzdem einigen von euch. Kennt ihr die Limos aus unserem Test auch? Wie schmecken sie euch?

Hinweis: Die Limonaden wurden uns freundlicherweise kostenlos von den Firmen Proviant Fruchtmanufaktur, Bionade und Lemonaid+ zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wenn der kleine Hunger kommt: Sport Riegel von JenJen im Test

verschiedene Sorten im Mix

Kennt ihr das, wenn zwischendurch der „kleine Hunger“ kommt? Man ist unterwegs, am Schreibtisch oder beim Sport: Manchmal braucht man einen kleinen Snack, um wieder Kraft zu tanken und die Konzentration zu fördern. Viele greifen dann zu einem Müsliriegel und es gibt sogar extra Riegel für Sportler, die unsere Ausdauer unterstützen oder beim Muskelaufbau helfen sollen. Deshalb haben uns die Sportriegel der Firma JenJen einmal genauer angeschaut.

Wo kommt der Riegel her und was steckt drin?

JenJen ist ein junges Start-up aus Hamburg, das in eigener Handarbeit Sportriegel aus hochwertigen Bio-Zutaten herstellt. Die Riegel wurden in Zusammenarbeit mit einem Professor für Ernährungswissenschaften entwickelt, so dass die Energie- und Nährstoffkombinationen der Produkte optimal auf verschiedene Sportarten und Verzehrzeitpunkte angepasst wurden. Entsprechend gibt es Riegel für den Kraft-, Ausdauer- oder Spielsportler, der den Riegel vor, während oder nach der Aktivität verzehren kann. Anstelle von Zucker werden für die Riegel außerdem Akazienhonig und Haselnussmuß als Binde- und Süßungsmittel verwendet. Alle Zutaten stammen aus biologischen Anabu und natürlich werden die Riegel in einer nachhaltigen Folie verpackt, die kompostier- und biologisch abbaubar ist. Rundherum also ein „grünes“ Produkt.

Auf die Riegel, fertig, los!

Nachdem wir nun wissen, was alles drin steckt, waren wir natürlich auf den Geschmack neugierig. Wir hatten 4 Riegel zur Auswahl, die in einer bunten, modischen Verpackung stecken:

Tutmirgut Freizeit-Riegel, Erdbeer & Kakao
Verpackung und RiegelDieser Müsliriegel ist der „Klassiker“ für zwischendurch und nicht speziell für eine bestimmte Sportart oder einen bestimmten Zeitpunkt. Der Tutmirgut-Riegel ist also ein idealer Begleiter für den Alltag oder bei der Arbeit, wenn man den kleinen Hunger stillen möchte. Den Riegel gibt es in den Geschmacksrichtungen Erdbeer & Kakao, Mango & Vanille sowie Banane & Zimt. Bei uns im Test hatten wir den Erdbeer & Kakao-Riegel, der beim Auspacken schon sehr lecker nach Kakao roch. Es handelt sich um einen festen Riegel, in dem man gut die verarbeiteten Zutaten, zum Beispiel Haferflocken und Nussstücke, sieht. Von der Konsistenz her ist der Riegel eher weich als knackig. Die kleinen Erdbeerstücke und etwas Honig verleihen dem Riegel eine natürliche Süße. Der Tutmirgut Riegel kam gut bei uns an: er war süß, aber nicht zu unnatürlich süß und man konnte deutlich den Kakao und die Erdbeeren heraus schmecken. Nur von der Konsistenz her hätten wir es uns ein bisschen „knackiger“ gewünscht und ein ganzer Riegel wurde am Ende etwas trocken im Mund. Der kleine Hunger war danach aber definitiv nicht mehr da!
Wir vergeben 8 von 10 Punkten

Kraftblog Fitness-Riegel (Massephase), Erdbeer & Kakao
Verpackung und aufgeschnittener RiegelDen Kraftblog Riegel gibt es in zwei Ausführungen und ebenfalls 3 Geschmacksrichtungen: Einmal mit dem Zusatz „Massephase“ für den Muskelaufbau und mit dem Zusatz „Definitionsphase“ für die Fettverbrennung. Die Riegel unterscheiden sich hinsichtlich der Zusammensetzung ihrer Nährstoffe. Beide Riegel enhalten besonders viel Protein aus hochwertigen Molkeneiweißen. Bei dem Riegel für die Definitionsphase wurden jedoch die Kohlenhydrate zusätzlich reduziert, um so die Fettverbrennung anzukurbeln. Es wird empfohlen, die Sportriegel vor oder nach dem Sport zu verzehren. Geschmacklich ähnelt der Riegel dem bereits beschriebenen Tutmirgut Freizeitriegel. Durch den erhöhten Proteinanteil wird der Riegel jedoch etwas massiger, jedoch nicht ganz so trocken wir der erste. Der Riegel ist ebenfalls sehr sättigend. Wir vergeben hier für Geschmack, Konsistenz und Nutzen 9 von 10 Punkten.

Dauer(b)renner Ausdauer-Riegel, Banane & Zimt
verpackter und original RiegelDieser Riegel wurde für Ausdauersportler entwickelt und soll nach dem Training die Energiespeicher wieder auffüllen und die Muskelregeneration fördern. Zusätzlich gibt es noch den Dauer(b)renner Riegel, der vor und während der Aktivität verzehrt werden soll, um so die Leistung über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Beim Test hatten wir den Riegel in der Geschmacksrichtung Banane & Zimt vorliegen. Ausgepackt riecht der Riegel auch deutlich nach Zimt, die Banane geht dabei etwas unter. Da beim Testen leider eine Testerin dabei war, die Zimt gar nicht mag, konnte hier geschmacklich natürlich nicht überzeugen ;-). Aber auch diesen Riegel gibt es wieder in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen und Erdbeer & Kakao und Mango & Vanille konnten uns geschmacklich alle begeistern. Da der Riegel hier wieder etwas trocken ist, vergeben wir 8 von 10 Punkten.

Spielmacher Spielsport-Riegel, Mango & Vanille
Verpackung und Riegel aufgeschnittenAls letztes testeten wir den Spielmacher Riegel, den es wieder in drei Geschmacksrichtungen und zwei Ausführungen gibt: Einmal als Energielieferant vor und während des Spiels und als Snack nach dem Match. Der Mango & Vanille Geschmack und Geruch unseres Riegels begeisterte uns sofort. Die kleinen Mango-Stückchen sorgen für eine angenehmen, exotische Süße und der Riegel machte uns auch wieder sehr satt. Die Konsistenz ähnelte wieder den bereits beschriebenen Riegeln. Wir vergeben 8 von 10 Punkten.

Fazit

Geschmacklich haben uns die Riegel auf jeden Fall überzeugt, sie könnten nur einen Ticken „weniger trocken“ sein. Auf der Homepage des Herstellers erfährt man viele Informationen über die Zusammensetzung und optimale Nutzung der Riegel. Auch der Herstellungsprozess wird transparent beschrieben. Hier hatten wir nichts zu meckern ;-). Preislich liegen die 35 g Riegel bei 1,99 Euro pro Stück und damit schon eher im oberen Preissegment.

Hinweis: Die Produkte wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JenJen zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Optimum 700 Advanced – Der kaltpressende Entsafter im Test

Das Fddb Team steht ja total auf Smoothies. Aber manchmal sind uns die Ergebnisse aus dem Mixer doch zu sämig, zum Beispiel wenn man Blattspinat oder rote Beete verarbeitet. Wir wollten einfach mal schöne, fluffige Getränke herstellen, möglichst mit wenig Vitaminverlust. Daher haben wir uns den Optimum 700 Advanced von der Firma Froothie vorgenommen und auf Tauglichkeit zur Saftpresse sowie Nussmilchherstellung getestet.

Der Optimum 700 Advanced ist zunächst ein Entsafter für alle denkbaren Lebensmittel. Auch Kaffeebohnen und Mandeln lassen sich damit auspressen. Kräuter und Blattsalate kann man ebenfalls verarbeiten. Für die gleich folgenden Testgetränke haben wir beispielsweise auch Minze und Babyspinat entsaftet, die wir bisher für das Entsaften eher ungeeignet hielten.
Optium mit LM
Zum Optimum 700 Advanced gehören drei verschiedene Siebe, die man je nach gewünschtem Press-Ergebnis verwendet. Weiche Lebensmittel, wie Erdbeeren, Tomaten, Kiwis oder Bananen werden mit dem gröberen Einsatz zerquetscht. So lassen sich sogar Smoothies und Sorbets herstellen! Man erhält hier mehr Fruchtfleisch im Ergebnis.Einsätze

Härteres Gemüse oder Obst, wie zum Beispiel Möhren, rote Beete, Ananas, Äpfel oder Birnen und auch Bohnen kann man mit dem feinlöchrigen Einsatz zu richtig schönem Saft verarbeiten.

Mit dem geschlossenem Sieb kann man trockene harte Lebensmittel wie Kaffeebohnen oder Mandeln auspressen. Auch Eis lässt sich aus gefrorenen Zutaten damit herstellen. Außerdem Nussbutter und Hummus.

Man kann sogar pflanzliche Getränke zu Hause produzieren, wie zum Beispiel Soja- oder Mandeldrinks. Und mit dem Tofu-Ansatz-Zubehör lässt sich sogar leckerer Tofu selbst herstellen.

Es gibt einen Auffangbehälter für die Reste, die nicht entsaftet werden können. Dazu gehören Kerne, Schalen, holzige Strünke oder Wurzeln, Stiele, allgemein die Ballaststoffe des Lebensmittels. Da kann schon eine Menge zusammenkommen. Aber Achtung! Nicht alles müsst ihr wegschmeißen. Wie ihr später noch erfahrt, kann man Gemüse- und Obstreste wunderbar weiterverarbeiten.

Das Gerät ist ein sogenannter Langsamentsafter. Das merkt man zeitlich schon, dennoch werden dadurch der gesamte Saft und möglichst viele Nährstoffe entnommen.
Man hat mit Schnippeln, Nachschieben und Beobachten dennoch einen guten Zeitvertreib. Um einen Saft aus einer Gurke, zwei Äpfeln, einer halben roten Beete und zwei Mohrrüben herzustellen, benötigten wir laut Uhr zehn Minuten.

Das Rezeptbuch im Test

Mitgeliefert wird außerdem ein Rezeptbuch für 100 Säfte. Da wir nicht an einer Vitaminüberdosis sterben wollten, haben wir uns vier interessant klingende Säfte herausgefischt und auf Geschmack, Konsistenz und Anleitungstauglichkeit getestet.

Die Rezepte gibt es außerdem online bei Froothie.

Ananas-Salatgurken-Minzsaft

Zutaten:

1/2 reife Ananas
2 Salatgurken
1 Bund Minze

Erst die Gurke, dann die geschälte und gestückelte Ananas und anschließend die zerpflückte Minze pressen. minze gurke

Dieser frisch schmeckende Saft kitzelt permanent den Gaumen. Die Kombination aus Gurke und Minze wirkt sehr erfrischend und die reife Ananas jubelt dem Saft eine säuerliche Note unter. Von uns bekommt der Saft 9 von 10 Punkten!

Liebestrank

Zutaten:

1/2 Ananas
1/2 mittelgroße Bete
1 Karotte
1 Tasse Erdbeeren
Wasser, so viel wie benötigt wird

Erdbeer rote Beete Kopie
Wir haben den Saft ohne Wasser zubereitet, da die Flüssigkeitsmenge der Lebensmittel völlig ausreichend war. Zum Glück hatten wir eine sehr saftige rote Beete und eventuell auch zwei, drei Erdbeeren mehr 😉 Jedenfalls war das ein extrem leckerer, erdig-süßer Saft, der von uns 10 von 10 Punkten bekommt.

 

Birne-Beeren-Saft

Zutaten:

2 reife Birnen
2 Handvoll Spinat oder Babyspinat
1 Tasse Heidelbeeren blaubeere

Mmmmhhh…der war auch gut! Schmeckte sehr mild-birnig mit einer leichten Süße. 10 von 10 Punkten! Tipp: Erst das Blattgemüse reinwerfen und danach die anderen Zutaten, so dass eventuell festhängende Blätter weitergeschoben werden. Die Anleitung sagt hier übrigens genau das Gegenteil. Aber unserer Erfahrung nach hängen die Blätter dann in der Pressschnecke fest.

Kiwi-Apfel-Minze-Saft

Zutaten:

4 große Kiwis
1 Apfel
20 g frische Minzzweige

apfel kiwiWo bekommt man große Kiwis her? Wir hatten vier normal große Kiwis und leider wirkte sich das auch auf die Portion des Saftes aus, die nur ein knappes Glas füllte. Also vielleicht lieber hier nicht dem Rezept folgen, sondern sechs Kiwis und zwei Äpfel verwenden. Die Minze reicht völlig aus. Ein wenig hat uns der Saft ans Zähneputzen erinnert, daher bekommt das Rezept von uns nur 8 von 10 Punkten.

 

Reinigung

Interessant beim Entsaften ist es, den Vorgang an sich zu beobachten. Da der Optimum 700 Advanced mit leicht transparentem Plastikeinsätzen ausgestattet ist, kann man gut verfolgen, wie der Saft genau entsteht und wie die Reste aussehen. Bei vielen Geräten kann man nicht so einfach ins Innere schauen, daher gefällt uns dieser Designgedanke sehr und wir schauen mit Faszination der langsamen Zerquetschung und Entsaftung zu.

Wenn ihr verschiedene Säfte zubereiten wollt, solltet ihr nach dem ersten Saft den Saftausgang verschließen und Wasser hinterherspülen, damit die Saftreste nicht euren neuen Saft verfärben.
Zum Glück wird eine zweiseitige Bürste mitgeliefert, mit der auch die kleinsten Ecken der Einsätze von Speiseresten befreit werden können. Die Reinigung entpuppt sich als einfaches Abspülen der jeweiligen Teile. Bitte wartet nicht zu lange damit, sonst kleben die Lebensmittelreste fest.

Den Saft entsaften

Es gibt einen Siebaufsatz für den Saftauffangbehälter, der noch einmal eventuelle dickere Stückchen filtert. Doch wenn ihr merkt, dass der Saft winzige Stückchen enthält, könnt ihr das Getränk einfach noch einmal in den Schacht schütten. Dann wird der Saft noch einmal entsaftet und die Stückchen sind weg 😉

Mandelmilch herstellen

MandelnSpannend fanden wir den Gedanken, Nussmilch einmal selbst herzustellen. Diese gibt es für ziemlich viel Geld im Super- oder Biomarkt. Für 200 g Biomandeln haben wir knapp zwei Euro ausgegeben. In 100 ml Mandeldrink sind 6-7 % Mandeln enthalten; in einem Liter sind ungefähr 65 g Mandeln. Mit unserem 200 g könnten wir also locker drei Liter Nussmilch herstellen. Zeitlich gesehen wäre das eher knapp geworden mit dem Langsamentsafter, daher haben wir uns auf einen Liter Mandelmilch beschränkt.

Dazu haben wir die Mandeln über Nacht in Wasser einweichen lassen. Die Mandeln haben wir dann, zusammen mit zwei weiteren Teilen Wasser, in den Entsafter gegeben. Sofort wurden die trockenen Nussreste aus dem Gerät geschoben. Da wir den Saftausgang (Smart Tap oder Smart Cap – ganz einig ist man sich in der deutschen Anleitung noch nicht) verschlossen hatten, damit sich das Wasser mit dem Mandelsaft direkt im Gerät vermischt, wurde dieses ziemlich voll. MixermilchDer Mandelmilchstand war also hoch 😉 Aber es ist nichts ausgelaufen und nach einigen Umdrehungen öffneten wir dann den Ausgang, damit die Mandelmilch ablaufen konnte. Kurios war, dass uns die Flüssigkeit nur tröpfchenweise entgegenkam. Es dauerte eine Zeit, bis die gesamte Flüssigkeit im Auffangbehälter war. Man kann hier ohne Probleme mehrmals den Müll rausbringen oder ein Schwätzchen mit dem Nachbarn halten, der Ensafter arbeitet fein weiter.

MandelmilchAber irgendwann war es dann soweit, unsere eigens produzierte Mandelmilch war fertig. In der Anleitung steht: „Sieben Sie Ihre hausgemachte Nussmilch durch das Stofftuch“. Wieso, weshalb, warum, haben wir uns gefragt. War uns nicht ganz schlüssig, das Froothie-Video auf Youtube sagt auch nichts dergleichen, daher haben wir das nicht gemacht und den Mandeldrink so genossen. Und ja! Der Pflanzendrink hat gemundet und kam den industriell gefertigten Drinks geschmacklich recht nahe.

Fehler beim Entsaften

Wir haben leider einige Fehler gemacht beim Entsaften. Zum Beispiel sollte man die Ananas schälen (und auch kleinschneiden), bevor man sie in den Schacht wirft. Sonst verstopft durch die dicke Schale der vergleichsweise kleine Resteausgang und man muss alles mühselig auseinander bauen und reinigen. Auch die Minzstängel haben wir dummerweise zuerst am Stück reingeworfen, wodurch es zu einem Stau kam, der händisch entfernt werden musste. Aber man lernt ja dazu und so haben wir die Kiwis später brav geschält. Einfach immer die Schale entfernen, die ihr so auch nicht mitessen würdet. Die Schale von Karotten, Äpfel, Birnen, Gurke kann man belassen. Ananas, rote Beete, Melone, Zitrusfrüchte usw. besser schälen, wenn nichts verstopfen soll. Kräuter mit langen Stielen solltet ihr ein wenig kleinschneiden, damit sich die langen Enden nicht verfangen. Da der Entafter wirklich nur die Pressschnecke enthält und keine Klingen, wird hier stängeliges Zeug nicht wirklich von selbst zerkleinert.

Fazit

Der Optimum 700 Advanced hält unserer Meinung nach, was er grundsätzlich verspricht, nämlich leckeren Saft herzustellen. Die Saftideen aus dem Büchlein waren sogar ziemlich sättigend. Die Rezepte reichen meist für zwei Portionen. Nur der Kiwi-Apfel-Minze-Saft füllte nur ein knappes Glas, daher einfach die Zutaten verdoppeln und ihr habt genug für zwei Personen oder eine Person mit großem Durst.

Nun ist so ein Entsafter preislich gesehen kein Pappenstiel. Mit stolzen 580 Euro wartet der Optimum 700 Advanced auf. Was berechtigt diesen Preis? Zunächst ist er für alle Arten des Entsaftens geeignet. Hält man sich an die Vorgaben (harte Schalen entfernen, große Lebensmittel passend stückeln, nicht mit Gewalt hineinzwängen, kein Öl reinschütten, nicht länger als 45 Minuten am Stück in Betrieb nehmen), werden damit hervorragend schmeckende, sehr vitaminreiche und auch ansehnliche Ergebnisse erzielt. Der Einfüllschacht für die Lebensmittel misst acht mal acht Zentimeter und ist damit der größte am Markt. Zudem gibt es einen Schacht für länglich geschnittene Lebensmittel, wie Gurken, Sellerie oder Möhren. Man muss so gut wie gar nicht nachschieben, da die Zuführungs- und Pressschnecke miteinander sehr gut kombiniert sind. Die Schneckenspirale ist sehr groß. Wie bereits erwähnt, kann man beim Entsaften der Produkte regelrecht zuschauen. Wer sich die Reste danach ansieht, wird bemerken, dass kein Tröpfchen Flüssigkeit mehr enthalten ist. Kurz gesagt: die Reste sind furztrocken, was auf eine optimale Saft- und Nährstoffextraktion zurückzuführen ist

Der Entsafter besteht aus Tritan und arbeitet mit Induktionsmotor. Nur, wenn der Deckel und die Pressschnecke miteinander verbunden und alle Aufsätze fest verankert sind, lässt er sich einschalten. So kann nichts plötzlich auseinanderfallen.

Ein wenig schade fanden wir, dass keine weiteren Rezepte, wie zum Beispiel für Hummus, Nussbutter, Tofu, Mandelmilch, Sorbets etc. mitgeliefert werden. Die muss man sich teilweise auf Englisch auf der Froothie Homepage ansehen oder Google befragen. Es ist leider nicht jedem sofort klar, wie man solche Rezepte mit einem Entsafter bewerkstelligen sollte. Das Rezeptbuch könnte also etwas dicker werden!

Wir würden uns also mehr Rezepte und eine einheitliche deutsche Anleitung wünschen. Dass der Langsamentsafter langsam ist, kann man wohl nicht ändern. Daher bekommt der Entsafter 8 von 10 Punkten.

Die Reste verwerten

Wie bereits erwähnt, muss man die Reste nicht zwingend wegschmeißen. Ihr könnt mit Möhrenresten den besten Kuchen eures Lebens backen. Geht schnell und schmeckt traumhaft saftig! Hier unser Rezept für

Möhren-Kokos-Kuchen

1-1,5 Tassen Möhrenreste aus dem Entsafter
1,3 Tassen Mehl (Weizen- oder Vollkornmehl)
0,5 Tassen Kokosöl, geschmolzen
3/4 Tasse Milch, Soja- oder Mandeldrink
2 EL Chiasamen
2 TL Backpulver
0,5-0,75 Tassen Rohrohrzucker
0,5 Tassen Kokosflocken
etwas gemahlene Vanille

KuchenDiese Zutaten einfach alle gut durchrühren, bis eine cremige Masse entsteht. In eine Gugelhupfform füllen und bei 200°C für ca. 30-40 Minuten in den Ofen. Rausnehmen, abkühlen lassen und leicht warm genießen!

Außerdem kann man mit Obst- und Gemüseresten super Muffins backen. Dazu einfach die herkömmlichen Zutaten verwenden und mit den Resten vermischen, in Muffinförmchen füllen und je nach Anleitung backen.

Des Weiteren könnt ihr mit Gemüseresten aus dem Entsafter noch Gemüsebratlinge, Gemüsebällchen, Pattys usw. herstellen. Dazu nehmt ihr die Reste, 1 Zwiebel, eine gehackte Knoblauchzehe ein bis zwei Eier, etwas Grünkernmehl zum Andicken, Gewürze nach Wahl (z.B. Gemüsebrühe in Pulverform, Salz oder Paprikapulver), formt das ganze je nach Wunsch und bratet es in Öl an. Wer es schärfer mag, verarbeitet einfach eine Chilischote mit. Wer keine Lust auf Bratlinge hat, kann Gemüsereste auch einfach normal als Gemüsepfanne anbraten.

Ihr könnt sogar Gemüsebrühe selbst herstellen, indem ihr die ganzen Gemüsereste einfach in zwei Liter kochendes Wasser gebt, Salz und Pfeffer hinzufügt und das ganze für mindestens eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lasst. Danach siebt ihr die Reste aus und nun könnt ihr sie wirklich wegschmeißen 😉

Wer seine Reste nun immer noch nicht losgeworden ist, kann sie auch nach kurzem Blanchieren einfrieren. Sie halten sich zwei bis drei Monate im Tiefkühlfach.

Bei Froothie gibt es auf den Optimum 700 Advanced einen Fddb-Rabattgutschein von 20 Euro: FDDBOptimum20

Hinweis: Der Optimum 700 Advanced wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Froothie zur Verfügung gestellt.

Saft-Rezepte: Froothie

Fotos: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im August

KALENDERBLATT August mit Rand_1000

Der August beschert uns mit einem bunten Mix aus frischem Obst und Gemüse. Neben den klassischen Früchten wie Äpfel und Birnen ist jetzt auch die Zeit der Galiamelone und der Nektarinen gekommen. Beim Gemüse stehen diesen Monat Tomaten, Paprika, Grüne Bohnen und Zuckermais auf dem Speiseplan. Außerdem gibt es im August frischen Rosmarin, das bekannte Heil- und Würzkraut. Ausführlichere Informationen zu allen Lebensmitteln gibt es im Beitrag vom letzten Jahr.

Natürlich haben wir auch dieses Mal wieder köstliche Rezeptvorschläge für unsere Saisonprodukte für euch:

Vanilla Ice Ice Baby – und andere leckere Sorten im Eis-Test!

Lieferbox mit den Eissorten in der Packung

Am 23.07 ist Vanilleeis-Tag. Ja, den gibt es wirklich! Wir konnten aber nicht mehr so lange abwarten und haben letzte Woche schon Vanilleeis und andere köstliche Eissorten für euch getestet und probiert. Und dieser Job ist uns auch wirklich sehr sehr schwer gefallen! 😉

Zur Auswahl: Florida Eis aus Berliner Eis-Manufaktur und Protami Protein Eis

4 verschiedene Sorten Florida Eis im BecherFür unseren Test hatten wir verschiedene Eissorten zwei unterschiedlicher Produzenten zur Auswahl. Florida Eis ist eine Eis-Manufaktur aus Berlin, die es seit 1927 gibt. Alle Eissorten werden in handwerklicher Produktion, ohne künstliche Aromen und co2-neutral hergestellt. Die Fruchteissorten sind außerdem laktosefrei, glutenfrei und vegan. Das Eis kann man nicht nur im Handel kaufen, sondern auch online bestellen. Dann kommt es in einer Spezial-Box mit Trockeneis gekühlt direkt nach Hause. Diesen tollen Lieferservice konnten wir auch nutzen und waren begeistert, dass das Eis einwandfrei und tiefgekühlt bei uns ankam. Online gibt es 31 Sorten zur Auswahl, vom klassischen Vanille- und Schokoladen-Eis über Fruchteis-Sorten bis zum ausgefallenen Joghurt-Sanddorn. Bei unserem Test kamen 4 verschiedene Sorten zum Einsatz.

Verschiedene Sorten Protami EisDas Protami Protein Eis wird in München hergestellt. Das Eis wurde für ernährungsbewusste Menschen und Sportler entwickelt, es enthält keinen Zucker, dafür aber extra viel Protein. Anstelle des Zuckers wird der Zuckeraustauschstoff Xylit verwendet, der weniger Kalorien hat und zahnfreundlich ist. Ein Becher Protami Eis hat unter 210 Kalorien und beinhaltet keine künstlichen Zusätze, Aromen und Farbstoffe. Kaufen kann man das besondere Eis beim Online Shop mytTime. Aktuell gibt es von dem Protein Eis 4 verschiedene Sorten, die wir alle testen durften.

Wir stellen vor: Unsere Eis-Darsteller!

Himbeer Eiscreme in der SchüsselFlorida Eis Himbeer
Dieses Eis hat uns sofort überzeugt: Es schmeckt sehr fruchtig und frisch, nach süß-sauren Himbeeren und hat eine lockere, cremige Konsistenz. Die echten Himbeeren, die in dem Eis stecken, erkennt man an den winzig kleinen Himbeerkernen. Wir sind im Himbeer-Paradies und vergeben 10 von 10 Punkten!

 

 

MangoEiscreme in der SchüsselFlorida Eis Mango
Auch in diesem Eis steckt nur das beste aus echten Früchten: Sonnengereifte, süße Mangos. Das Eis ist sehr cremig und hat einen intensiven Mango-Geschmack. Das perfekte Eis, um von Urlaub zu träumen :-). 10 von 10 Punkten

 

 

 

Vanille Eiscreme in der SchüsselFlorida Eis Vanille
Dieses samtig-cremige Eis wird mit Bourbon-Vanille aus Madagaskar hergestellt. Hier haben wir nun endlich den Star des 23.07: das klassische Vanille-Eis. Und es schmeckt uns gar nicht langweilig. Im Gegenteil, das Vanille-Aroma ist intensiv aber nicht zur süß. Wir vergeben wieder 10 von 10 Punkten.

 

 

 

Cookie Eiscreme in der SchüsselFlorida Eis Cookie
Auch die letzte Sorte hat uns restlos begeistert. Das Cookie Eis überzeugt mit Schokosauce und Keksstückchen sowohl von der Konsistenz als auch im Geschmack. Cremig und süß, einfach perfekt. 10 von 10 Punkten.

 

 

 

Protami Vanilla Strawberry
Vanille Strawberry Eiscreme in der SchüsselDen Vanilleeis Klassiker gibt es bei Protami mit einem süßen Zusatz: Erdbeeren. Das Eis ist sehr cremig und nicht zu süß, sondern genau richtig im Geschmack. Auch hier vergeben wir die volle Punktzahl: 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Protami Banana Chocolate Chip
Banana Chocolate Chip Eiscreme in der SchüsselDieses Eis hat einen sehr intensiven Bananengeschmack und ist mit kleinen, knackigen Schokoladentropfen vesetzt. Die Kombination aus cremigem Eis und knackiger Schokolade gefällt uns sehr gut, nur die Banane war für unseren Geschmack etwas zu intensiv. Deshalb gibt es 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Protami Peanut Chocolate Chip
Peanut Chocolate Chip Eiscreme in der SchüsselDas Peanut Chocolate Chip schneidet ähnlich wie das Bananeneis ab: Die Kombination aus Eis und Schokolade ist super, jedoch war auch hier der Erdnussgeschmack wieder sehr intensiv und deshalb vor allem etwas für Erdnuss-Liebhaber. Deshalb gibt es einen kleinen Punkt Abzug: 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Protami Chocolate Chip
Chocholate Chip Eiscreme in der SchüsselSehr glücklich machte uns am Ende von unserem Test das Chocolate Chip Protein Eis: Cremiges Schokoaldeneis mit knackigen Schokoladenstücken. Einfach nur köstlich und auch nicht zu süß. Dieser Becher war dann auch ganz schnell leer. Wir vergeben 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Fazit: Wir sind im Eis-Himmel

Sommer, Sonne und Eiscreme: Was will man mehr? Unser kleiner Eistest hat uns auf jeden Fall sehr gut gefallen und in Urlaubsstimmung versetzt. Alle Eissorten von beiden Produzenten waren qualitativ und geschmacklich sehr gut. Das Eis schmeckte besonders gut, wenn man es erst circa 5 Minuten bei Raumtemperatur leicht auftauen lässt. Dann wird es besonders cremig und entfaltet vollständig seine Aromen.

Hinweis: Die Produkte wurden uns von der Florida-Eis Manufaktur und der Promayro Food GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

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