Süßes Gelumpe oder natürliche Erfrischung? Fddb testet Limonaden

limos

Der Sommer läuft auf vollen Touren und das Fddb-Team freut sich, ab und zu ein paar wärmende Sonnenstrahlen abzubekommen. Bei Hitze viel zu trinken ist auch für Büromenschen sehr wichtig, aber muss es denn immer Wasser sein? Nö, fanden wir. Manchmal darfs auch eine durstlöschende, sommerliche Limo sein. Natürlich soll die Limonade die täglichen zwei bis drei Liter Wasser nicht ersetzen! Aber zwischendurch ein bisschen prickelnder Geschmack auf der Zunge ist doch ganz nett. Also haben wir uns „rangemacht“ und ein paar Bio-Limonaden von den Firmen Proviant, Bionade und Lemonaid+ getestet. Welche Limos schmecken wirklich gut und welche könnte man getrost auch im Supermarkt stehenlassen?

Proviant

Fangen wir mit Proviant an. Proviant Berlin ist eine „Fruchtmanufaktur“, die 2009 gegründet wurde. Ursprünglich wurden dort Smoothies aus Bio-Zutaten hergestellt. Seit vier Jahren gibt es aber auch Limonaden, Saftschorlen und Cola im Repertoire. Die Devise lautet: Alles muss natürlich sein. In den Getränken befinden sich keine Aromen, künstliche Farbstoffe oder sonstige Zusatzstoffe unnatürlichen Ursprungs. Wir durften zwei Limos und zwei Cola-Sorten testen.

Proviant klein
Die Zitronenlimonade bekommt von uns glatte 10 von 10 Punkten, einfach, weil sie wahnsinnig zitronig duftet und auch genauso schmeckt. Die naturtrübe Zitronenlimo besteht nur aus frischem Zitronensaft, Quellwasser und Rohrzucker, damit sie nicht zu sauer schmeckt. Alles in Bio-Qualität.
Die Rhabarberlimonade schmeckt säuerlich und trotzdem sehr erfrischend. Der frisch gepresste Rhabarbersaft wird ergänzt durch Aroniabeeren und ein wenig Zitrone. Die Limo bekommt 9 von 10 Punkten.
Die NaturCola & Orange riecht und schmeckt nach diesem Cola-Wassereis, das man als Kind immer aus der Packung gequetscht hat. Der Orangensaft ist frisch gepresst und macht sich sehr gut in der Cola, die ansonsten aus Wasser, Rohrzucker, diversen Gewürzölen und Karamellzuckersirup besteht. Wir mögens und vergeben 9 von 10 Punkten.
Die naturtrübe NaturCola wurde zwei Jahre lang entwickelt und kommt ganz ohne Aromen, Farb- oder Zusatzstoffe aus. Mit Fruchtölen und Gerstenmalzextrakt schmeckt sie sehr „gesund“, etwas herb und trifft leider nicht so sehr unseren Geschmack, wie zum Beispiel die NaturCola mit Orange. Daher bekommt sie 7 von 10 Punkten.

Die Proviant-Getränke fanden wir im Großen und Ganzen sehr lecker. Da sie ohne viel Kohlensäure auskommen, lagen uns die Limos auch nicht so schwer im Magen.
Der erste Durst ist gestillt, wir fühlen uns erfrischt und machen uns auf in Runde zwei: mit Bionade.

Bionade

Die nächsten Limos stammen von der Firma Bionade, die mittlerweile an die Radeberger Gruppe verkauft wurde, die ihr sicherlich mit Bier in Verbindung bringt. Inwieweit das Kultgetränk Bionade dann noch wirklich „Bio“ ist, wissen wir nicht. Laut Webseite sind sie zu 100 % Bio. Aufgefallen ist uns jedoch, dass sich nicht mehr in allen Bio-Märkten Bionade finden lässt. Nun zum Test, denn Bionade hat uns mit vielen uns bisher unbekannten, quietschbunten Sorten versorgt. Die Limos werden nach dem original Bionade Reinheitsgebot gebraut und kommen ohne Farbstoffe, Gentechnik und Konservierungsmittel aus.

bionade
Den Anfang machte die vielversprechende Sorte „Himbeer-Pflaume“, die süß und erfrischend schmeckte, jedoch die Himbeeren nicht wirklich durchscheinen ließ. Die herbstliche Pflaume schmeckten wir ganz gut heraus und so bekommt die Limonade von uns 9 von 10 Punkten.
Die klassische Holunder-Bionade riecht sehr gut und schmeckt wirklich sehr süß. Trotzdem mögen wir diese frische Süße und vergeben 10 von 10 Punkten.
Die Sorte „Streuobst“ schmeckt irgendwie nach Apfelschorle bis leicht vergorener Apfel, also eher weinartig. Ist leider nicht jedermanns Favorit, daher gibt es nur 7,5 von 10 Punkten.
Bei der Kräuter-Limonade hätten wir gern mehr zu den Kräutern erfahren. Beim Trinken schmeckt es irgendwie nach einem Badprodukt. Da wir das nicht zuordnen konnten und sich auch sonst Aromen im Getränk befanden, wodurch es irgendwie unnatürlich schmeckte, bekommt die Limo von uns 6 von 10 Punkten.
Ingwer-Orange überzeugt leider nicht. Einer sagt „Wer drauf steht…muffiger Geschmack, und zu herb, nicht meins, 6 von 10“. Der nächste meint „Riecht und schmeckt wenig, eher fad, 6 von 10“. Hm naja, also kein Favorit und mit 6 von 10 Punkten war sich die Redaktion recht einig zu dieser Sorte.
Die Limo Litschi dagegen ist lecker! Schön sommerlich, erfrischend und süß. 10 von 10 Punkten.
Zitrone-Bergamotte scheidet die Geister sehr: Der Zitrusfan beteuert, dass sie sehr zitronig schmeckt und auch riecht. Leider lässt sich Bergamotte nicht zuordnen, da der Duft nicht bekannt ist. Das Gegenteil empfindet die Kollegin, die den Bergamotte-Geruch sehr wohl herausriecht und als störend empfindet. Letztendlich einigten wir uns auf 8 von 10 Punkten. Zitrone-Bergamotte ist übrigens das Produkt des Jahres 2016, laut Bionade Webseite.

bionade gesamtBei Bionade sind die zugesetzten Aromen auffällig, was eventuell den öfter vorkommenden leicht unnatürlichen Geschmack erklären könnte. Außerdem waren uns die Sorten etwas zu sehr mit Kohlensäure versetzt. Man sollte also nicht alle Sorten hintereinander trinken 😉 Eine Flasche kostet um die 79 Cent und ist damit ein recht günstiges Erfrischungsgetränk.

Jetzt sind wir doch echt vollgetrunken und fühlen uns irgendwie besoffen. Naja, was muss, das muss, daher testeten wir zum Abschluss noch weitere sieben Sorten Limonade bzw. Tee der Firma Lemonaid+.

Lemonaid+

Die Limos und Teegetränke von Lemonaid+ mit Zutaten aus fairem Handel sind chemiefrei und kommen mit wenigen Inhaltsstoffen aus. Lemonaid+ betont selbst, dass „Trinken hilft“. Mit dem Kauf der Getränke unterstützt man zahlreiche gemeinnützige Projekte in den Anbauregionen der Zutaten. Auf der Webseite könnt ihr euch selbst ein Bild dazu machen. Für Rohwaren zahlt Lemonaid+ daher höhere Preise, was sich auch auf die Ladenpreise der Fairtrade-Limos und damit den Endkunden auswirkt. Trinken für einen guten Zweck? Kriegen wir hin! Auf gehts!

gesamt lemonaid
Die Mate-Limo kündigt sich mit einem „Zisch!“ an und schmeckt mild und nicht so süß, wie manch andere Mate-Getränke. 8 von 10 Punkten.
Die Maracuja-Limonade finden wir extrem lecker. Sie schmeckt einfach schön exotisch und Maracuja ist sowieso eine herausragende Frucht: 10 von 10 Punkten.
Die Sorte Blutorange ist etwas süß und könnte für eine Blutorange säuerlicher schmecken. Vielleicht wäre sie auch ohne Kirsch- oder Orangensaft einfach blutorangiger. 7 von 10 Punkten.
Die Limo mit Limette kommt recht sauer daher, beinhaltet wenig Zucker und wird von uns für gut befunden. 8 von 10 Punkten.
Nun zu den Tees. Auf die sind wir ja sehr gespannt. Erst einmal ist es ganz gut, dass wir jetzt wieder Getränke ohne Kohlensäure aufnehmen. Dieser Test hatte es ganz schön in sich und magentechnisch spürten wir das auch.

Beim Charitea Black handelt es sich um schwarzen Tee mit Zitrone. Kennen wir so schon aus Omas Küche. Dieses Getränk hier wird noch mit Agavendicksaft gesüßt. Wir finden, der Tee schmeckt super, erfrischt schön, ist sehr mild und nicht zu süß. Mehr davon! 10 von 10 Punkten.
Der ChariTea Green ist Grüner Tee mit Ingwer. Den grünen Tee vernehmen wir. Aber Ingwer? Nö. Ach doch, im Nachhinein brennt etwas im Mund, vermutlich der Ingwer. Die Ingwernote könnte also etwas deutlicher hervortreten und so bekommt der sonst milde und erfrischende Tee 8 von 10 Punkten.
Dann gibt es noch die ChariTea Red-Sorte mit Rooibos-Tee und Passionsfrucht. Diese Kombination gefällt uns sehr, sie schmeckt fruchtig süßlich und bekommt 9 von 10 Punkten.
upcyclingLemonaid hat witzige Ideen zur Weiterverwendung der Flaschen mitgeliefert. Aus den Glasflaschen lassen sich im Handumdrehen Salz- und Pfefferstreuer machen, oder Soßendosierer und Pumpspender aufsetzen. Damit könnt ihr, nach dem Ausspülen der Flaschen, zum Beispiel Soja- oder Tabascosauce umfüllen und in stylischen Flaschen aufbewahren. Oder ihr nutzt die Flasche als Seifenspender für Flüssigseife. Im mitgeschickten Prospektmaterial gibt es auch eine Variante einer recycelten Lampe. Dazu müsste man allerdings den Glasboden absägen, das haben wir mal gelassen. Aber die Idee leuchtet ein und ist ein Hingucker! Auch als Vase eignen sich die transparenten, braunen oder grünen Gläser gut. Zahlreiche weitere Ideen zum Upcycling findet ihr auf der Webseite.

Das wars schon wieder mit dem Test. Wir sind voll und vermutlich übersäuert. Daher gibt es beim nächsten Flüssigkeitsnachschub wieder Wasser. Alles in allem fanden wir die große Auswahl an Limos sehr positiv und die meisten haben doch gemundet. Sehr exotische oder herbe Sorten gefallen sicherlich trotzdem einigen von euch. Kennt ihr die Limos aus unserem Test auch? Wie schmecken sie euch?

Hinweis: Die Limonaden wurden uns freundlicherweise kostenlos von den Firmen Proviant Fruchtmanufaktur, Bionade und Lemonaid+ zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wenn der kleine Hunger kommt: Sport Riegel von JenJen im Test

verschiedene Sorten im Mix

Kennt ihr das, wenn zwischendurch der „kleine Hunger“ kommt? Man ist unterwegs, am Schreibtisch oder beim Sport: Manchmal braucht man einen kleinen Snack, um wieder Kraft zu tanken und die Konzentration zu fördern. Viele greifen dann zu einem Müsliriegel und es gibt sogar extra Riegel für Sportler, die unsere Ausdauer unterstützen oder beim Muskelaufbau helfen sollen. Deshalb haben uns die Sportriegel der Firma JenJen einmal genauer angeschaut.

Wo kommt der Riegel her und was steckt drin?

JenJen ist ein junges Start-up aus Hamburg, das in eigener Handarbeit Sportriegel aus hochwertigen Bio-Zutaten herstellt. Die Riegel wurden in Zusammenarbeit mit einem Professor für Ernährungswissenschaften entwickelt, so dass die Energie- und Nährstoffkombinationen der Produkte optimal auf verschiedene Sportarten und Verzehrzeitpunkte angepasst wurden. Entsprechend gibt es Riegel für den Kraft-, Ausdauer- oder Spielsportler, der den Riegel vor, während oder nach der Aktivität verzehren kann. Anstelle von Zucker werden für die Riegel außerdem Akazienhonig und Haselnussmuß als Binde- und Süßungsmittel verwendet. Alle Zutaten stammen aus biologischen Anabu und natürlich werden die Riegel in einer nachhaltigen Folie verpackt, die kompostier- und biologisch abbaubar ist. Rundherum also ein „grünes“ Produkt.

Auf die Riegel, fertig, los!

Nachdem wir nun wissen, was alles drin steckt, waren wir natürlich auf den Geschmack neugierig. Wir hatten 4 Riegel zur Auswahl, die in einer bunten, modischen Verpackung stecken:

Tutmirgut Freizeit-Riegel, Erdbeer & Kakao
Verpackung und RiegelDieser Müsliriegel ist der „Klassiker“ für zwischendurch und nicht speziell für eine bestimmte Sportart oder einen bestimmten Zeitpunkt. Der Tutmirgut-Riegel ist also ein idealer Begleiter für den Alltag oder bei der Arbeit, wenn man den kleinen Hunger stillen möchte. Den Riegel gibt es in den Geschmacksrichtungen Erdbeer & Kakao, Mango & Vanille sowie Banane & Zimt. Bei uns im Test hatten wir den Erdbeer & Kakao-Riegel, der beim Auspacken schon sehr lecker nach Kakao roch. Es handelt sich um einen festen Riegel, in dem man gut die verarbeiteten Zutaten, zum Beispiel Haferflocken und Nussstücke, sieht. Von der Konsistenz her ist der Riegel eher weich als knackig. Die kleinen Erdbeerstücke und etwas Honig verleihen dem Riegel eine natürliche Süße. Der Tutmirgut Riegel kam gut bei uns an: er war süß, aber nicht zu unnatürlich süß und man konnte deutlich den Kakao und die Erdbeeren heraus schmecken. Nur von der Konsistenz her hätten wir es uns ein bisschen „knackiger“ gewünscht und ein ganzer Riegel wurde am Ende etwas trocken im Mund. Der kleine Hunger war danach aber definitiv nicht mehr da!
Wir vergeben 8 von 10 Punkten

Kraftblog Fitness-Riegel (Massephase), Erdbeer & Kakao
Verpackung und aufgeschnittener RiegelDen Kraftblog Riegel gibt es in zwei Ausführungen und ebenfalls 3 Geschmacksrichtungen: Einmal mit dem Zusatz „Massephase“ für den Muskelaufbau und mit dem Zusatz „Definitionsphase“ für die Fettverbrennung. Die Riegel unterscheiden sich hinsichtlich der Zusammensetzung ihrer Nährstoffe. Beide Riegel enhalten besonders viel Protein aus hochwertigen Molkeneiweißen. Bei dem Riegel für die Definitionsphase wurden jedoch die Kohlenhydrate zusätzlich reduziert, um so die Fettverbrennung anzukurbeln. Es wird empfohlen, die Sportriegel vor oder nach dem Sport zu verzehren. Geschmacklich ähnelt der Riegel dem bereits beschriebenen Tutmirgut Freizeitriegel. Durch den erhöhten Proteinanteil wird der Riegel jedoch etwas massiger, jedoch nicht ganz so trocken wir der erste. Der Riegel ist ebenfalls sehr sättigend. Wir vergeben hier für Geschmack, Konsistenz und Nutzen 9 von 10 Punkten.

Dauer(b)renner Ausdauer-Riegel, Banane & Zimt
verpackter und original RiegelDieser Riegel wurde für Ausdauersportler entwickelt und soll nach dem Training die Energiespeicher wieder auffüllen und die Muskelregeneration fördern. Zusätzlich gibt es noch den Dauer(b)renner Riegel, der vor und während der Aktivität verzehrt werden soll, um so die Leistung über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Beim Test hatten wir den Riegel in der Geschmacksrichtung Banane & Zimt vorliegen. Ausgepackt riecht der Riegel auch deutlich nach Zimt, die Banane geht dabei etwas unter. Da beim Testen leider eine Testerin dabei war, die Zimt gar nicht mag, konnte hier geschmacklich natürlich nicht überzeugen ;-). Aber auch diesen Riegel gibt es wieder in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen und Erdbeer & Kakao und Mango & Vanille konnten uns geschmacklich alle begeistern. Da der Riegel hier wieder etwas trocken ist, vergeben wir 8 von 10 Punkten.

Spielmacher Spielsport-Riegel, Mango & Vanille
Verpackung und Riegel aufgeschnittenAls letztes testeten wir den Spielmacher Riegel, den es wieder in drei Geschmacksrichtungen und zwei Ausführungen gibt: Einmal als Energielieferant vor und während des Spiels und als Snack nach dem Match. Der Mango & Vanille Geschmack und Geruch unseres Riegels begeisterte uns sofort. Die kleinen Mango-Stückchen sorgen für eine angenehmen, exotische Süße und der Riegel machte uns auch wieder sehr satt. Die Konsistenz ähnelte wieder den bereits beschriebenen Riegeln. Wir vergeben 8 von 10 Punkten.

Fazit

Geschmacklich haben uns die Riegel auf jeden Fall überzeugt, sie könnten nur einen Ticken „weniger trocken“ sein. Auf der Homepage des Herstellers erfährt man viele Informationen über die Zusammensetzung und optimale Nutzung der Riegel. Auch der Herstellungsprozess wird transparent beschrieben. Hier hatten wir nichts zu meckern ;-). Preislich liegen die 35 g Riegel bei 1,99 Euro pro Stück und damit schon eher im oberen Preissegment.

Hinweis: Die Produkte wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma JenJen zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Optimum 700 Advanced – Der kaltpressende Entsafter im Test

Das Fddb Team steht ja total auf Smoothies. Aber manchmal sind uns die Ergebnisse aus dem Mixer doch zu sämig, zum Beispiel wenn man Blattspinat oder rote Beete verarbeitet. Wir wollten einfach mal schöne, fluffige Getränke herstellen, möglichst mit wenig Vitaminverlust. Daher haben wir uns den Optimum 700 Advanced von der Firma Froothie vorgenommen und auf Tauglichkeit zur Saftpresse sowie Nussmilchherstellung getestet.

Der Optimum 700 Advanced ist zunächst ein Entsafter für alle denkbaren Lebensmittel. Auch Kaffeebohnen und Mandeln lassen sich damit auspressen. Kräuter und Blattsalate kann man ebenfalls verarbeiten. Für die gleich folgenden Testgetränke haben wir beispielsweise auch Minze und Babyspinat entsaftet, die wir bisher für das Entsaften eher ungeeignet hielten.
Optium mit LM
Zum Optimum 700 Advanced gehören drei verschiedene Siebe, die man je nach gewünschtem Press-Ergebnis verwendet. Weiche Lebensmittel, wie Erdbeeren, Tomaten, Kiwis oder Bananen werden mit dem gröberen Einsatz zerquetscht. So lassen sich sogar Smoothies und Sorbets herstellen! Man erhält hier mehr Fruchtfleisch im Ergebnis.Einsätze

Härteres Gemüse oder Obst, wie zum Beispiel Möhren, rote Beete, Ananas, Äpfel oder Birnen und auch Bohnen kann man mit dem feinlöchrigen Einsatz zu richtig schönem Saft verarbeiten.

Mit dem geschlossenem Sieb kann man trockene harte Lebensmittel wie Kaffeebohnen oder Mandeln auspressen. Auch Eis lässt sich aus gefrorenen Zutaten damit herstellen. Außerdem Nussbutter und Hummus.

Man kann sogar pflanzliche Getränke zu Hause produzieren, wie zum Beispiel Soja- oder Mandeldrinks. Und mit dem Tofu-Ansatz-Zubehör lässt sich sogar leckerer Tofu selbst herstellen.

Es gibt einen Auffangbehälter für die Reste, die nicht entsaftet werden können. Dazu gehören Kerne, Schalen, holzige Strünke oder Wurzeln, Stiele, allgemein die Ballaststoffe des Lebensmittels. Da kann schon eine Menge zusammenkommen. Aber Achtung! Nicht alles müsst ihr wegschmeißen. Wie ihr später noch erfahrt, kann man Gemüse- und Obstreste wunderbar weiterverarbeiten.

Das Gerät ist ein sogenannter Langsamentsafter. Das merkt man zeitlich schon, dennoch werden dadurch der gesamte Saft und möglichst viele Nährstoffe entnommen.
Man hat mit Schnippeln, Nachschieben und Beobachten dennoch einen guten Zeitvertreib. Um einen Saft aus einer Gurke, zwei Äpfeln, einer halben roten Beete und zwei Mohrrüben herzustellen, benötigten wir laut Uhr zehn Minuten.

Das Rezeptbuch im Test

Mitgeliefert wird außerdem ein Rezeptbuch für 100 Säfte. Da wir nicht an einer Vitaminüberdosis sterben wollten, haben wir uns vier interessant klingende Säfte herausgefischt und auf Geschmack, Konsistenz und Anleitungstauglichkeit getestet.

Die Rezepte gibt es außerdem online bei Froothie.

Ananas-Salatgurken-Minzsaft

Zutaten:

1/2 reife Ananas
2 Salatgurken
1 Bund Minze

Erst die Gurke, dann die geschälte und gestückelte Ananas und anschließend die zerpflückte Minze pressen. minze gurke

Dieser frisch schmeckende Saft kitzelt permanent den Gaumen. Die Kombination aus Gurke und Minze wirkt sehr erfrischend und die reife Ananas jubelt dem Saft eine säuerliche Note unter. Von uns bekommt der Saft 9 von 10 Punkten!

Liebestrank

Zutaten:

1/2 Ananas
1/2 mittelgroße Bete
1 Karotte
1 Tasse Erdbeeren
Wasser, so viel wie benötigt wird

Erdbeer rote Beete Kopie
Wir haben den Saft ohne Wasser zubereitet, da die Flüssigkeitsmenge der Lebensmittel völlig ausreichend war. Zum Glück hatten wir eine sehr saftige rote Beete und eventuell auch zwei, drei Erdbeeren mehr 😉 Jedenfalls war das ein extrem leckerer, erdig-süßer Saft, der von uns 10 von 10 Punkten bekommt.

 

Birne-Beeren-Saft

Zutaten:

2 reife Birnen
2 Handvoll Spinat oder Babyspinat
1 Tasse Heidelbeeren blaubeere

Mmmmhhh…der war auch gut! Schmeckte sehr mild-birnig mit einer leichten Süße. 10 von 10 Punkten! Tipp: Erst das Blattgemüse reinwerfen und danach die anderen Zutaten, so dass eventuell festhängende Blätter weitergeschoben werden. Die Anleitung sagt hier übrigens genau das Gegenteil. Aber unserer Erfahrung nach hängen die Blätter dann in der Pressschnecke fest.

Kiwi-Apfel-Minze-Saft

Zutaten:

4 große Kiwis
1 Apfel
20 g frische Minzzweige

apfel kiwiWo bekommt man große Kiwis her? Wir hatten vier normal große Kiwis und leider wirkte sich das auch auf die Portion des Saftes aus, die nur ein knappes Glas füllte. Also vielleicht lieber hier nicht dem Rezept folgen, sondern sechs Kiwis und zwei Äpfel verwenden. Die Minze reicht völlig aus. Ein wenig hat uns der Saft ans Zähneputzen erinnert, daher bekommt das Rezept von uns nur 8 von 10 Punkten.

 

Reinigung

Interessant beim Entsaften ist es, den Vorgang an sich zu beobachten. Da der Optimum 700 Advanced mit leicht transparentem Plastikeinsätzen ausgestattet ist, kann man gut verfolgen, wie der Saft genau entsteht und wie die Reste aussehen. Bei vielen Geräten kann man nicht so einfach ins Innere schauen, daher gefällt uns dieser Designgedanke sehr und wir schauen mit Faszination der langsamen Zerquetschung und Entsaftung zu.

Wenn ihr verschiedene Säfte zubereiten wollt, solltet ihr nach dem ersten Saft den Saftausgang verschließen und Wasser hinterherspülen, damit die Saftreste nicht euren neuen Saft verfärben.
Zum Glück wird eine zweiseitige Bürste mitgeliefert, mit der auch die kleinsten Ecken der Einsätze von Speiseresten befreit werden können. Die Reinigung entpuppt sich als einfaches Abspülen der jeweiligen Teile. Bitte wartet nicht zu lange damit, sonst kleben die Lebensmittelreste fest.

Den Saft entsaften

Es gibt einen Siebaufsatz für den Saftauffangbehälter, der noch einmal eventuelle dickere Stückchen filtert. Doch wenn ihr merkt, dass der Saft winzige Stückchen enthält, könnt ihr das Getränk einfach noch einmal in den Schacht schütten. Dann wird der Saft noch einmal entsaftet und die Stückchen sind weg 😉

Mandelmilch herstellen

MandelnSpannend fanden wir den Gedanken, Nussmilch einmal selbst herzustellen. Diese gibt es für ziemlich viel Geld im Super- oder Biomarkt. Für 200 g Biomandeln haben wir knapp zwei Euro ausgegeben. In 100 ml Mandeldrink sind 6-7 % Mandeln enthalten; in einem Liter sind ungefähr 65 g Mandeln. Mit unserem 200 g könnten wir also locker drei Liter Nussmilch herstellen. Zeitlich gesehen wäre das eher knapp geworden mit dem Langsamentsafter, daher haben wir uns auf einen Liter Mandelmilch beschränkt.

Dazu haben wir die Mandeln über Nacht in Wasser einweichen lassen. Die Mandeln haben wir dann, zusammen mit zwei weiteren Teilen Wasser, in den Entsafter gegeben. Sofort wurden die trockenen Nussreste aus dem Gerät geschoben. Da wir den Saftausgang (Smart Tap oder Smart Cap – ganz einig ist man sich in der deutschen Anleitung noch nicht) verschlossen hatten, damit sich das Wasser mit dem Mandelsaft direkt im Gerät vermischt, wurde dieses ziemlich voll. MixermilchDer Mandelmilchstand war also hoch 😉 Aber es ist nichts ausgelaufen und nach einigen Umdrehungen öffneten wir dann den Ausgang, damit die Mandelmilch ablaufen konnte. Kurios war, dass uns die Flüssigkeit nur tröpfchenweise entgegenkam. Es dauerte eine Zeit, bis die gesamte Flüssigkeit im Auffangbehälter war. Man kann hier ohne Probleme mehrmals den Müll rausbringen oder ein Schwätzchen mit dem Nachbarn halten, der Ensafter arbeitet fein weiter.

MandelmilchAber irgendwann war es dann soweit, unsere eigens produzierte Mandelmilch war fertig. In der Anleitung steht: „Sieben Sie Ihre hausgemachte Nussmilch durch das Stofftuch“. Wieso, weshalb, warum, haben wir uns gefragt. War uns nicht ganz schlüssig, das Froothie-Video auf Youtube sagt auch nichts dergleichen, daher haben wir das nicht gemacht und den Mandeldrink so genossen. Und ja! Der Pflanzendrink hat gemundet und kam den industriell gefertigten Drinks geschmacklich recht nahe.

Fehler beim Entsaften

Wir haben leider einige Fehler gemacht beim Entsaften. Zum Beispiel sollte man die Ananas schälen (und auch kleinschneiden), bevor man sie in den Schacht wirft. Sonst verstopft durch die dicke Schale der vergleichsweise kleine Resteausgang und man muss alles mühselig auseinander bauen und reinigen. Auch die Minzstängel haben wir dummerweise zuerst am Stück reingeworfen, wodurch es zu einem Stau kam, der händisch entfernt werden musste. Aber man lernt ja dazu und so haben wir die Kiwis später brav geschält. Einfach immer die Schale entfernen, die ihr so auch nicht mitessen würdet. Die Schale von Karotten, Äpfel, Birnen, Gurke kann man belassen. Ananas, rote Beete, Melone, Zitrusfrüchte usw. besser schälen, wenn nichts verstopfen soll. Kräuter mit langen Stielen solltet ihr ein wenig kleinschneiden, damit sich die langen Enden nicht verfangen. Da der Entafter wirklich nur die Pressschnecke enthält und keine Klingen, wird hier stängeliges Zeug nicht wirklich von selbst zerkleinert.

Fazit

Der Optimum 700 Advanced hält unserer Meinung nach, was er grundsätzlich verspricht, nämlich leckeren Saft herzustellen. Die Saftideen aus dem Büchlein waren sogar ziemlich sättigend. Die Rezepte reichen meist für zwei Portionen. Nur der Kiwi-Apfel-Minze-Saft füllte nur ein knappes Glas, daher einfach die Zutaten verdoppeln und ihr habt genug für zwei Personen oder eine Person mit großem Durst.

Nun ist so ein Entsafter preislich gesehen kein Pappenstiel. Mit stolzen 580 Euro wartet der Optimum 700 Advanced auf. Was berechtigt diesen Preis? Zunächst ist er für alle Arten des Entsaftens geeignet. Hält man sich an die Vorgaben (harte Schalen entfernen, große Lebensmittel passend stückeln, nicht mit Gewalt hineinzwängen, kein Öl reinschütten, nicht länger als 45 Minuten am Stück in Betrieb nehmen), werden damit hervorragend schmeckende, sehr vitaminreiche und auch ansehnliche Ergebnisse erzielt. Der Einfüllschacht für die Lebensmittel misst acht mal acht Zentimeter und ist damit der größte am Markt. Zudem gibt es einen Schacht für länglich geschnittene Lebensmittel, wie Gurken, Sellerie oder Möhren. Man muss so gut wie gar nicht nachschieben, da die Zuführungs- und Pressschnecke miteinander sehr gut kombiniert sind. Die Schneckenspirale ist sehr groß. Wie bereits erwähnt, kann man beim Entsaften der Produkte regelrecht zuschauen. Wer sich die Reste danach ansieht, wird bemerken, dass kein Tröpfchen Flüssigkeit mehr enthalten ist. Kurz gesagt: die Reste sind furztrocken, was auf eine optimale Saft- und Nährstoffextraktion zurückzuführen ist

Der Entsafter besteht aus Tritan und arbeitet mit Induktionsmotor. Nur, wenn der Deckel und die Pressschnecke miteinander verbunden und alle Aufsätze fest verankert sind, lässt er sich einschalten. So kann nichts plötzlich auseinanderfallen.

Ein wenig schade fanden wir, dass keine weiteren Rezepte, wie zum Beispiel für Hummus, Nussbutter, Tofu, Mandelmilch, Sorbets etc. mitgeliefert werden. Die muss man sich teilweise auf Englisch auf der Froothie Homepage ansehen oder Google befragen. Es ist leider nicht jedem sofort klar, wie man solche Rezepte mit einem Entsafter bewerkstelligen sollte. Das Rezeptbuch könnte also etwas dicker werden!

Wir würden uns also mehr Rezepte und eine einheitliche deutsche Anleitung wünschen. Dass der Langsamentsafter langsam ist, kann man wohl nicht ändern. Daher bekommt der Entsafter 8 von 10 Punkten.

Die Reste verwerten

Wie bereits erwähnt, muss man die Reste nicht zwingend wegschmeißen. Ihr könnt mit Möhrenresten den besten Kuchen eures Lebens backen. Geht schnell und schmeckt traumhaft saftig! Hier unser Rezept für

Möhren-Kokos-Kuchen

1-1,5 Tassen Möhrenreste aus dem Entsafter
1,3 Tassen Mehl (Weizen- oder Vollkornmehl)
0,5 Tassen Kokosöl, geschmolzen
3/4 Tasse Milch, Soja- oder Mandeldrink
2 EL Chiasamen
2 TL Backpulver
0,5-0,75 Tassen Rohrohrzucker
0,5 Tassen Kokosflocken
etwas gemahlene Vanille

KuchenDiese Zutaten einfach alle gut durchrühren, bis eine cremige Masse entsteht. In eine Gugelhupfform füllen und bei 200°C für ca. 30-40 Minuten in den Ofen. Rausnehmen, abkühlen lassen und leicht warm genießen!

Außerdem kann man mit Obst- und Gemüseresten super Muffins backen. Dazu einfach die herkömmlichen Zutaten verwenden und mit den Resten vermischen, in Muffinförmchen füllen und je nach Anleitung backen.

Des Weiteren könnt ihr mit Gemüseresten aus dem Entsafter noch Gemüsebratlinge, Gemüsebällchen, Pattys usw. herstellen. Dazu nehmt ihr die Reste, 1 Zwiebel, eine gehackte Knoblauchzehe ein bis zwei Eier, etwas Grünkernmehl zum Andicken, Gewürze nach Wahl (z.B. Gemüsebrühe in Pulverform, Salz oder Paprikapulver), formt das ganze je nach Wunsch und bratet es in Öl an. Wer es schärfer mag, verarbeitet einfach eine Chilischote mit. Wer keine Lust auf Bratlinge hat, kann Gemüsereste auch einfach normal als Gemüsepfanne anbraten.

Ihr könnt sogar Gemüsebrühe selbst herstellen, indem ihr die ganzen Gemüsereste einfach in zwei Liter kochendes Wasser gebt, Salz und Pfeffer hinzufügt und das ganze für mindestens eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lasst. Danach siebt ihr die Reste aus und nun könnt ihr sie wirklich wegschmeißen 😉

Wer seine Reste nun immer noch nicht losgeworden ist, kann sie auch nach kurzem Blanchieren einfrieren. Sie halten sich zwei bis drei Monate im Tiefkühlfach.

Bei Froothie gibt es auf den Optimum 700 Advanced einen Fddb-Rabattgutschein von 20 Euro: FDDBOptimum20

Hinweis: Der Optimum 700 Advanced wurde uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Froothie zur Verfügung gestellt.

Saft-Rezepte: Froothie

Fotos: Fddb

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im August

KALENDERBLATT August mit Rand_1000

Der August beschert uns mit einem bunten Mix aus frischem Obst und Gemüse. Neben den klassischen Früchten wie Äpfel und Birnen ist jetzt auch die Zeit der Galiamelone und der Nektarinen gekommen. Beim Gemüse stehen diesen Monat Tomaten, Paprika, Grüne Bohnen und Zuckermais auf dem Speiseplan. Außerdem gibt es im August frischen Rosmarin, das bekannte Heil- und Würzkraut. Ausführlichere Informationen zu allen Lebensmitteln gibt es im Beitrag vom letzten Jahr.

Natürlich haben wir auch dieses Mal wieder köstliche Rezeptvorschläge für unsere Saisonprodukte für euch:

Vanilla Ice Ice Baby – und andere leckere Sorten im Eis-Test!

Lieferbox mit den Eissorten in der Packung

Am 23.07 ist Vanilleeis-Tag. Ja, den gibt es wirklich! Wir konnten aber nicht mehr so lange abwarten und haben letzte Woche schon Vanilleeis und andere köstliche Eissorten für euch getestet und probiert. Und dieser Job ist uns auch wirklich sehr sehr schwer gefallen! 😉

Zur Auswahl: Florida Eis aus Berliner Eis-Manufaktur und Protami Protein Eis

4 verschiedene Sorten Florida Eis im BecherFür unseren Test hatten wir verschiedene Eissorten zwei unterschiedlicher Produzenten zur Auswahl. Florida Eis ist eine Eis-Manufaktur aus Berlin, die es seit 1927 gibt. Alle Eissorten werden in handwerklicher Produktion, ohne künstliche Aromen und co2-neutral hergestellt. Die Fruchteissorten sind außerdem laktosefrei, glutenfrei und vegan. Das Eis kann man nicht nur im Handel kaufen, sondern auch online bestellen. Dann kommt es in einer Spezial-Box mit Trockeneis gekühlt direkt nach Hause. Diesen tollen Lieferservice konnten wir auch nutzen und waren begeistert, dass das Eis einwandfrei und tiefgekühlt bei uns ankam. Online gibt es 31 Sorten zur Auswahl, vom klassischen Vanille- und Schokoladen-Eis über Fruchteis-Sorten bis zum ausgefallenen Joghurt-Sanddorn. Bei unserem Test kamen 4 verschiedene Sorten zum Einsatz.

Verschiedene Sorten Protami EisDas Protami Protein Eis wird in München hergestellt. Das Eis wurde für ernährungsbewusste Menschen und Sportler entwickelt, es enthält keinen Zucker, dafür aber extra viel Protein. Anstelle des Zuckers wird der Zuckeraustauschstoff Xylit verwendet, der weniger Kalorien hat und zahnfreundlich ist. Ein Becher Protami Eis hat unter 210 Kalorien und beinhaltet keine künstlichen Zusätze, Aromen und Farbstoffe. Kaufen kann man das besondere Eis beim Online Shop mytTime. Aktuell gibt es von dem Protein Eis 4 verschiedene Sorten, die wir alle testen durften.

Wir stellen vor: Unsere Eis-Darsteller!

Himbeer Eiscreme in der SchüsselFlorida Eis Himbeer
Dieses Eis hat uns sofort überzeugt: Es schmeckt sehr fruchtig und frisch, nach süß-sauren Himbeeren und hat eine lockere, cremige Konsistenz. Die echten Himbeeren, die in dem Eis stecken, erkennt man an den winzig kleinen Himbeerkernen. Wir sind im Himbeer-Paradies und vergeben 10 von 10 Punkten!

 

 

MangoEiscreme in der SchüsselFlorida Eis Mango
Auch in diesem Eis steckt nur das beste aus echten Früchten: Sonnengereifte, süße Mangos. Das Eis ist sehr cremig und hat einen intensiven Mango-Geschmack. Das perfekte Eis, um von Urlaub zu träumen :-). 10 von 10 Punkten

 

 

 

Vanille Eiscreme in der SchüsselFlorida Eis Vanille
Dieses samtig-cremige Eis wird mit Bourbon-Vanille aus Madagaskar hergestellt. Hier haben wir nun endlich den Star des 23.07: das klassische Vanille-Eis. Und es schmeckt uns gar nicht langweilig. Im Gegenteil, das Vanille-Aroma ist intensiv aber nicht zur süß. Wir vergeben wieder 10 von 10 Punkten.

 

 

 

Cookie Eiscreme in der SchüsselFlorida Eis Cookie
Auch die letzte Sorte hat uns restlos begeistert. Das Cookie Eis überzeugt mit Schokosauce und Keksstückchen sowohl von der Konsistenz als auch im Geschmack. Cremig und süß, einfach perfekt. 10 von 10 Punkten.

 

 

 

Protami Vanilla Strawberry
Vanille Strawberry Eiscreme in der SchüsselDen Vanilleeis Klassiker gibt es bei Protami mit einem süßen Zusatz: Erdbeeren. Das Eis ist sehr cremig und nicht zu süß, sondern genau richtig im Geschmack. Auch hier vergeben wir die volle Punktzahl: 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Protami Banana Chocolate Chip
Banana Chocolate Chip Eiscreme in der SchüsselDieses Eis hat einen sehr intensiven Bananengeschmack und ist mit kleinen, knackigen Schokoladentropfen vesetzt. Die Kombination aus cremigem Eis und knackiger Schokolade gefällt uns sehr gut, nur die Banane war für unseren Geschmack etwas zu intensiv. Deshalb gibt es 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Protami Peanut Chocolate Chip
Peanut Chocolate Chip Eiscreme in der SchüsselDas Peanut Chocolate Chip schneidet ähnlich wie das Bananeneis ab: Die Kombination aus Eis und Schokolade ist super, jedoch war auch hier der Erdnussgeschmack wieder sehr intensiv und deshalb vor allem etwas für Erdnuss-Liebhaber. Deshalb gibt es einen kleinen Punkt Abzug: 9 von 10 Punkten.

 

 

 

Protami Chocolate Chip
Chocholate Chip Eiscreme in der SchüsselSehr glücklich machte uns am Ende von unserem Test das Chocolate Chip Protein Eis: Cremiges Schokoaldeneis mit knackigen Schokoladenstücken. Einfach nur köstlich und auch nicht zu süß. Dieser Becher war dann auch ganz schnell leer. Wir vergeben 10 von 10 Punkten!

 

 

 

Fazit: Wir sind im Eis-Himmel

Sommer, Sonne und Eiscreme: Was will man mehr? Unser kleiner Eistest hat uns auf jeden Fall sehr gut gefallen und in Urlaubsstimmung versetzt. Alle Eissorten von beiden Produzenten waren qualitativ und geschmacklich sehr gut. Das Eis schmeckte besonders gut, wenn man es erst circa 5 Minuten bei Raumtemperatur leicht auftauen lässt. Dann wird es besonders cremig und entfaltet vollständig seine Aromen.

Hinweis: Die Produkte wurden uns von der Florida-Eis Manufaktur und der Promayro Food GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Gesund abnehmen ohne Jojo Effekt

Ein Fddb User beschrieb einst ganz treffend, wie es sich gesund und leicht in Zahlen abnehmen lässt. Hier fassen wir noch einmal zusammen, was in der damaligen „Zauberformel“ für Erfolgsaussichten sprach:

Wenn wir abnehmen wollen, benötigen wir eine negative Energiebilanz. Das bedeutet, wir müssen mehr Kalorien verbrauchen (Sport, Diät) als aufnehmen (Essen). Dabei sollte jedoch der Grundbedarf immer gedeckt sein.

Der Jojo Effekt

Der Mensch benötigt im Durchschnitt 2000 kcal am Tag. Unsere Wohlstandsgesellschaft erlaubt es uns jedoch, viel mehr zu essen. Zum Beispiel 2100 oder 2200 kcal pro Tag. Dadurch kommt es, langfristig betrachtet, zu Übergewicht und Fettansammlungen, besonders am Bauch (Männer) und oft an Beinen, Po und Armen (Frauen). Dann wollen wir abnehmen und beginnen eine Diät. Wir nehmen uns vor, 500 kcal am Tag einzusparen und essen nur noch 1500 kcal pro Tag. Zunächst klappt das mit dem Abnehmen ganz gut. Ein halbes Kilo verlieren wir in einigen Tagen. Doch dann verlangsamt sich die Abnahme und plötzlich stagniert das Gewicht. Wir nehmen einfach nicht mehr ab. Warum? Der Körper denkt aufgrund der dauerhaft niedrigeren Energiezufuhr, dass er verhungern muss und verlangsamt deswegen den Stoffwechsel und baut Muskelmasse ab, um genau diesen die Nährstoffe zu entziehen. Damit sichert er sich sein Überleben und sorgt dafür, dass wir mit einem niedrigeren Tagesbedarf, nämlich 1500 kcal (und nicht mehr 2000 kcal) auskommen.

Da wir aber weiter abnehmen möchten, sparen wir nun noch mehr Kalorien ein und essen jetzt nur noch 1250 kcal am Tag. Das funktioniert eine Weile, bis das Gewicht wieder stehenbleibt. Der Körper passt seinen Energiehaushalt wieder an. Es wird noch mehr Muskelmasse abgebaut, der Blutdruck sinkt, die Konzentration nimmt ab und wir sind dauermüde. Die Leistungsfähigkeit des Körpers wird rapide herabgesetzt, während der Körper, trotz Übergewicht, offenbar ums Überleben kämpft.

Um den Stillstand zu überwinden, sparen wir also weitere 250 kcal am Tag ein und essen jetzt nicht mehr 1250 kcal am Tag, sondern 1000 kcal. Das ist bereits ein Kaloriendefizit von 50 %. Mittlerweile haben wir einen Nährstoffmangel, weil wir mit 1000 kcal am Tag nicht in der Lage sind, alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe vollständig aufzunehmen. Weil der Körper bereits Muskelmasse abgebaut und den Stoffwechsel erheblich reduziert hat, kommt er nun mit 1000 kcal am Tag aus, wir nehmen aber nicht mehr ab.

An diesem Punkt endet dann entweder die Diät, weil wir sie entnervt und gefrustet sein lassen und nun wieder 2000 kcal oder mehr am Tag essen. Dadurch sind die bereits verlorenen Kilos jedoch schnell wieder drauf. Das ist dann der so genannte Jojo Effekt.
Oder wir essen gar nichts mehr, was dem Körper eindeutig das Signal gibt, zu verhungern. Dadurch bedient er sich für Nährstoffe an Organen, Knochen und Muskulatur. Er frisst sich also selbst, was letztendlich irgendwann zum Tod führt.

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Typischer Jojo Effekt

Nehmen wir an, wir essen wieder wie vorher, so bekommen wir einen plötzlichen Kalorienüberschuss von 1200 kcal, weil wir wieder 2200 kcal am Tag essen und nicht mehr 1000. Die Muskelmasse ist aber weg, die Fettzellen werden dafür wieder aufgefüllt. Früher konnten wir mit 2000 kcal am Tag unser Gewicht halten. Jetzt nehmen wir mit dieser Kalorienzahl an Gewicht zu.

Wie nehmen wir gesund ab?

Erst einmal muss uns klar sein, dass der Körper bei Diäten immer Muskelmasse abbaut, außer man fordert ihn konsequent mit hartem Krafttraining. Wenn wir das tun, müssen wir unserem Körper die Nährstoffe, die für den Erhalt der Muskelmasse von Bedeutung sind, in erhöhter Form zuführen. Wir müssen also unseren Proteinbedarf bei Diäten sogar erhöhen und keinesfalls verringern. Ansonsten zieht der Körper Energie aus Proteinen für die Energiegewinnung. Um das zu vermeiden und Muskelmasse aufzubauen, muss dem Körper also erhöht Protein über die Nahrung zugeführt werden. fddb tasche beutel

Als zweites sollte uns bewusst sein, dass der Körper in der Abnahme bei einem stets gleichbleibendem Kaloriendefizit immer stagnieren wird und den Stoffwechsel anpasst. Je größer das Defizit, umso mehr fühlt sich der Körper in seinem Überleben bedroht. Deswegen sollte man das Kaloriendefizit eher gering halten und beispielsweise öfter einmal die vielgeschätzte 80 %-Regel befolgen. Das bedeutet, dass man 80 % seines Tagesbedarfs zu sich nimmt.

Außerdem müssen wir immer den Grundumsatz zu uns nehmen. Der Grundumsatz ist der Kalorienbedarf, den wir für den Erhalt aller lebenswichtigen Funktionen des Körpers benötigen, wenn wir im Ruhezustand sind. Das heißt, alle Organe, das Gehirn, die Muskeln benötigen definitiv diesen Grundumsatz, um korrekt funktionieren zu können. Nehmen wir weniger als den Grundumsatz zu uns (zum Beispiel 1000 kcal), erkennt der Körper das als lebensbedrohlichen Zustand und schaltet bald wieder auf Sparflamme, zieht die Energie aus Muskulatur und irgendwann aus den Organen.

Den Grundumsatz könnt ihr hier berechnen.

Wie nehmen wir ab ohne Jojo Effekt? Wie erhalten wir unsere körperliche Leistungsfähigkeit in einer Diät?

Wir müssen unserem Körper verdeutlichen, dass er die Energie beim Abnehmen nicht aus der Muskulatur nutzen soll, sondern die Muskelmasse erhalten bleiben muss. Dafür suchen wir uns einen Sport, der uns gefällt und den wir mindestens zwei Mal in der Woche für jeweils eine Stunde betreiben. Das könnte zum Beispiel sein: Joggen, Cycling/Spinning, Zumba, Jumping Fitness, Crosstrainer, Aerobic, Fahrradfahren, Schwimmen, Klettern, Tanzen.

Wieviele Kalorien euer Lieblingssport verbrennt, erfahrt ihr in der Aktivitätenliste von Fddb.

Menschen, die bereits im Beruf sehr viele Kalorien verbrennen, können auf zusätzlichen Sport verzichten.

Wir müssen unserem Körper klar machen, dass wir uns nicht in Lebensgefahr befinden und essen täglich mindestens unseren Grundumsatz. Ein längerfristiges Unterschreiten des Grundumsatzes wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus und das Gewicht wird stagnieren.

Wir variieren das Kaloriendefizit und wählen nicht Tag für Tag und Woche für Woche das gleiche Defizit. Dadurch wird sich der Körper nicht auf eine Energiemenge einstellen und der Stoffwechsel wird nicht verringert. Der Körper wird dann wissen, dass wir uns nicht in einer Hungersnot befinden.

So könnte unser Wochenplan aussehen:

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Oder, wem es gefällt, so:

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Oder so:

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Fddb hilft euch natürlich dabei, eure Kaloriendefizite im Blick zu behalten. In eurem Ernährungstagebuch könnt ihr ganz genau nachvollziehen, wieviel Prozent des Tagesbedarfs ihr zu euch genommen habt.

Und nun: Gewicht halten

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Mit der Waage das Gewicht im Blick

Auch nach dem Erreichen des Wunschgewichtes, sollten wir nicht wieder in alte Muster zurückfallen und 2200 kcal zu uns nehmen. Dadurch würden wir langsam wieder zunehmen. Die Energiebilanz muss sich einpendeln. Mit regelmäßigen Sport- und Wiegetagen behalten wir das Gewicht im Blick. Natürlich hilft euch das Fddb Ernährungstagebuch auch hierbei. Mit dem Eintragen eurer Lebensmittel habt ihr immer einen Überblick über eure Energiezufuhr.

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Avocados enthalten gesunde Fette.

Der Körper benötigt zum Überleben Proteine und Fette aus der Nahrung. Fettsäuren kann er nicht selbst herstellen und Proteine sind wichtig für den Muskelmasseerhalt.
Für die meisten von uns werden 0,8 g Protein/kg Körpergewicht empfohlen und 0,5 bis 1 g Fett/kg Körpergewicht. Für Sportler gelten andere Richtwerte, wobei besonders auf das Protein geachtet werden sollte. Leistungssportler sollten dafür einen Arzt befragen.
Kohlenhydrate sind für unseren Körper ein guter und schneller Energielieferant. Da wir auf Proteine nicht verzichten sollten und Fette ebenso wichtig sind, müssten wir, um das tägliche Kaloriendefizit einzuhalten, etwas mehr auf Kohlenhydrate verzichten. Mehr Infos zur Low Carb Ernährung gibt es in unserem Wissen-Bereich und viele Fragen dazu wurden bereits in unserem Fddb-Fragenarchiv beantwortet.
Wie erwähnt haben Sportler, die regelmäßig und intensiv trainieren, einen höheren Bedarf an Makronährstoffen und sollten dementsprechend auch mehr davon zu sich nehmen.

Proteinreiche Nahrungsmittel sind zum Beispiel Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Eier, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse oder Getreide.

Besonders gesunde Fetten finden wir in Leinöl, Kokosöl, Olivenöl, Fisch, Nüssen, Avocados und zahlreichen weiteren Lebensmitteln.

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Erdnüsse

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Milchprodukte

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und Eier sind gute Proteinlieferanten

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch einmal zusammengefasst:

– mindestens den Grundumsatz essen
– Sport treiben (mind. 2 Stunden pro Woche)
– Kaloriendefizit täglich variieren
– Proteine (0,8 g/kg KG) und Fette (0,5-1 g/kg KG) essen, ggf. Kohlenhydratanteil reduzieren

 

Wir wünschen euch viel Erfolg. Teilt uns diese gerne in den Kommentaren oder per Kontaktformular oder E-Mail mit!

Fddb-Saisonkalender: Obst und Gemüse im Juli

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Es ist Sommer und das bedeutet: Sommer, Sonne, Eis und erfrischendes Sommerobst wie süß-saure Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren. Aber auch das erste Steinobst ist reif und wir können uns über saftige Aprikosen und Pflaumen freuen. Außerdem beginnt die Pilzsaison mit dem Pfifferling, der ab jetzt auf vielen Speisekarten zu finden sein wird. Saisonales Gemüse im Juli sind außerdem Erbsen, die Spitzpaprika und Bohnenkraut.
Detaillierte Informationen zu den Saisonprodukten im Juli findet ihr hier.

Und wie kann man die köstlichen Lebensmittel am besten genießen? Wir haben die passenden Rezepte für euch:

Gewinnspiel: Laufen ist…

Laufen ist für mich…

– eine Lebenseinstellung!
– Leichtigkeit!
– unabhängig und frei sein!
– mein Gesundheitspass!
– ein tägliches Muss!

Was bedeutet Laufen für euch? Seid ihr begeisterte Läufer oder Walker? Erzählt uns eure Laufgeschichte! Was motiviert euch Woche für Woche zu laufen? Welche Erfolge konntet ihr durchs Laufen erzielen? Wie lange lauft ihr schon und wie hat sich euer Körper durchs Laufen verändert?

Schickt uns eure Laufgeschichte (kurz oder lang) an gewinnspiel@fddb.info und gewinnt mit etwas Glück eine von 10 der aktuellen Runner’sWorld Ausgabe (August 2016), dem größten Laufmagazin der Welt. Eure Laufgeschichte erscheint nach dem Ende des Gewinnspiels auf dem Fddb Blog.

 

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Teilnahmebedingungen:

– Das Gewinnspiel beginnt am 27.06.2016 und endet am 04.07.2016.
– Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss eine E-Mail an gewinnspiel@fddb.info geschrieben werden. Bitte teilt uns darin eure Laufgeschichte mit!
– Der Wohnsitz der Teilnehmer/innen muss in Deutschland sein.
– Die 10 Gewinner/Innen werden per Zufallsprinzip ausgelost.
– Die 10 Gewinner/Innen erhalten nach Ablauf des Gewinnspiels eine E-Mail von Fddb mit allen weiteren Infos.
– Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer dazu bereit, dass seine Laufgeschichte auf dem Fddb Blog (http://blog.fddb.info/) veröffentlicht wird.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Keine Barauszahlung möglich.
– Mitarbeiter von Fddb Internetportale GmbH sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen.
– Facebook steht in keinerlei Verbindung zu diesem Gewinnspiel und steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

 

Viel Glück wünscht euer Fddb Team

 

Bild: Runner’sWorld

Erfolgsgeschichte im Juni: Kristina

„Ich habe vor ca. zwei Jahren 71 kg gewogen. Dank Fddb habe ich mein Gewicht reduziert und wiege momentan 57/58 kg. Fddb hat mir geholfen mein Essverhalten besser und viel leichter zu kontrollieren.“

Diesen Monat gratulieren wir Kristina zu ihrer tollen Fddb-Erfolgsgeschichte! Die heute 28-jährige hatte vor zwei Jahren noch einen BMI von 27,1, was bei einer Körpergröße von 162 cm und keinerlei Sport Übergewicht bedeutet.

Als sie ein Kind war, nahmen Kristinas Eltern keinen Einfluss auf ihr Essverhalten oder ihren Gesundheitszustand. Kristinas Mahlzeiten fielen ungesund und unkontrolliert aus. Auf Sport verzichtete sie: „In dieser Zeit war ich sehr faul. Das Verlangen war nicht da, man dachte nur ans Essen. Grund: Frust, vor allem aber Langeweile. Da ich keine Hobbys hatte und immer nur zu Hause saß, aß ich. Das Essen war mein Hobby. Es wurde schnell zur Gewohnheit“, so Kristina über ihre damalige Situation. Kristina aß alles, was zwar schmeckte, aber eben auch auf längere Sicht dick machte: Chips, Eis, Torten, Schokolade, Fast Food, Teiggerichte, Brot, Nudelgerichte, viel Fett und Zucker. Kristina durfte alles und davon so viel essen, wie sie wollte. Dadurch nahm sie kontinuierlich zu.

Kristina

Natürlich ging dieser Zustand nicht spurlos an Kristinas Gewissen vorbei. Auch sie nahm sich irgendwann vor abzunehmen, wählte aber zunächst den radikalsten und ungesündesten Weg: Nämlich tagelang gar nichts zu essen, bis der Heißhunger eintrat und sich der Körper mit Mangelerscheinungen meldete und sie dazu brachte, ihr Abnehmvorhaben aufzugeben. Dann fing sie wieder an, tage- oder sogar wochenlang alles in sich „hineinzustopfen“, wobei sie täglich zwischen 2500 und 3000 kcal zu sich nahm. Während dieser „Fresstage“ beruhigte sie sich mit dem Gedanken, in der kommenden Woche doch wieder zu hungern und nur für diesen Moment alles essen zu dürfen. Und so ging das immer weiter, ein ewiger Kreislauf zwischen extremen Hungerphasen und sehr langen Essanfällen. Da blieb der Jojo-Effekt nicht aus. Letztendlich trieb Kristina ihr Gewicht auf 71 kg. Körperlich musste sie dadurch mit Knieproblemen leben. Als ihr dann eines Morgens allerdings auch noch die Lieblingshose riss, entschied sie sich, grundsätzlich etwas ändern zu müssen: „Das gab mir den Rest. Ich wollte so nicht mehr weiterleben.“

Ich genieße mein Leben ohne zu hungern

Kristina forschte im Netz und stieß 2014 auf Fddb. „Was mir gefiel und immer noch gefällt, dass man genau weiß, wieviel man an Fett, Carbs und Eiweiß zu sich nimmt. Man hat einen genauen Überblick. Genauso auch die sportliche Aktivität, welche ich ebenfalls eintragen kann. Ohne Fddb wusste ich gar nicht, wieviel ich eigentlich aß. Ich bin mega zufrieden und froh, dass ich Fddb für mich entdeckt habe“. Das kostenlose Ernährungstagebuch mit über 250.000 Produkten sowie der Diätbericht motivierten Kristina, auf ihre Ernährung zu achten und genau zu protokollieren, was sie zu sich nahm und wann sie aufhören musste. Kristina lernte, ihre Ernährung zu planen und sich daran zu halten. Heute kocht sie vor und achtet darauf, dass ihr Körper alle Nährstoffe bekommt, die er braucht. „Ich esse so, dass es mir gut geht und ich mich gesund fühle“. Beispielsweise stehen morgens Haferflocken mit Obst, mittags Buchweizen mit Salat und Hähnchen und abends Salat mit Rinderhack auf Kristinas Speiseplan. Als Zwischensnacks dienen Obst, Gemüse oder Smoothies. Kristina ernährt sich sehr oft „Low Carb“, nimmt also vergleichsweise wenige Kohlenhydrate zu sich. „Aber ich mag es nicht, mich dauerhaft festzulegen. Man möchte ja als Mensch dennoch Freude am Leben haben. Es gibt auch Tage, an denen ich esse, was ich will.“ Diese Tage plant Kristina mittlerweile ebenfalls ein, zum Beispiel an Wochenenden, wenn sie mit Freunden gemeinsam essen geht.

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Kristina arbeitet tagsüber im Büro. Das bedeutet viel Sitzen und wenig Bewegung. „Ich rollte sogar mit dem Bürostuhl zum Drucker“. Als sportlichen Ausgleich geht sie drei bis vier Mal in der Woche ins Fitnessstudio, joggt oder macht auch mal zu Hause ein Workout. Mittlerweile gibt es viele kostenlose Workout-Videos auf bekannten Videoplattformen, die sich hervorragend für das Schwitzen zu Hause eignen.

Durch die Ernährungsumstellung, die Protokollierung der Ernährung mit Fddb und ein Gros an Sport konnte Kristina ca. 15 kg verlieren. Sie hat ihr Zielgewicht von 56/57 kg erreicht und ist glücklich damit, was die Fotos auch eindeutig zeigen. Anderen Abnehmwilligen gibt sie den Ratschlag mit auf den Weg, immer an sich zu glauben und nicht so schnell aufzugeben, auch wenn der Weg steinig sein kann: „Sollte man an dem Punkt sein, an dem man alles hinschmeißt und das Gefühl bekommen, ach, das wird doch eh nichts, und man fängt wieder an zu essen wie verrückt:  zusammenreißen, sich neu motivieren. Mir haben Videos und Bilder von anderen Sportlern geholfen, wenn ich mal deprimiert war. Oder Personen, welche früher ebenfalls sehr dick waren. Jeder kann das, man muss es nur wollen. Es wird keiner zu einem hingehen und einem helfen. Man sollte es selbst in die Hand nehmen. Jeder Tag ist ein neuer Tag. Man kann jeden Tag neu anfangen, sich sammeln, sich neu motivieren, sich Ziele setzen und ganz wichtig: positiv eingestellt sein, glücklich.“ Danke Kristina für diese motivierenden Worte.

Wir freuen uns sehr für dich, dass du es geschafft hast und wir einen Teil zu deinem Erfolg beitragen konnten. Wenn auch ihr eine Fddb-Erfolgsgeschichte zu erzählen habt, schreibt uns einfach an erfolg @fddb.info! Als Dank für jede veröffentlichte Geschichte schenken wir euch eine Premium-Mitgliedschaft bei Fddb.

Wir sind gespannt auf eure Zuschriften!
Euer Fddb Team

Somuchmore Test Teil II: Gutes für Körper, Geist und Seele

Somuchmore Screenshot Home

Nachdem wir im ersten Teil unseres Testberichts bereits alle grundlegenden Informationen über Somuchmore bereitgestellt haben, möchten wir euch nun über unsere Erfahrungen mit den Partnern vor Ort berichten. Da ich dieses Mal mit meiner Kollegin Julia zusammen getestet habe, gibt es auch hier getrennte Bewertungen von uns.

Unsere Erfahrungen bei den Partnern vor Ort

Bei manchen Partner-Angeboten musste man sich vorher anmelden, bei anderen nicht. Vor Ort war es dann aber immer gleich einfach: Nur mit Name und Mitgliedsnummer in einer Liste eintragen und fertig. Da das Angebot von Somuchmore sehr vielfältig ist, konnten wir auch jeder verschiedene Aktivitäten nach unserem Geschmack finden und ausprobieren:

Yoga
SMM9Das Angebot an Yogakursen bei Somuchmore ist sehr groß und reicht vom klassischen Yoga über Hot Yoga bis zum Aerial Yoga. Alle von uns besuchten Studios haben uns sehr gut gefallen, sowohl was die Atmosphäre als auch die Trainer und angebotenen Kurse angeht. Während man in einem Studio in Mitte in einem großen Loft mit Blick auf den Fernsehturm trainieren kann, ist man in einem anderen Studio eher familiär in kleinem Raum und kleiner Gruppe aktiv. Hier ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei bzw. bereichern die unterschiedlichen Trainer auch die eigene Yogapraxis.

Massage
Auf die Massagen hatten wir uns besonders gefreut und wurden auch nicht enttäuscht. Auch hier testeten wir verschiedene Anbieter und waren eigentlich immer zufrieden. Eine Masseurin erkannte besonders gut die schmerzenden Punkte, dafür lud die Praxis leider nicht sehr zum Wohlfühlen ein, während ein anderer Partner eine sehr schön und kuschelig eingerichtete Praxis hatte und auch beim massieren überzeugen konnte. Das Empfinden bei Massagen ist natürlich  immer sehr subjektiv und am Ende hatten wir beide unsere Favoriten gefunden, wenn es auch unterschiedliche Anbieter waren. Aber das ist ja das Gute bei Somuchmore: Man kann immer wieder zu anderen Partnern gehen.

Tanzen
SMM9bEin großes Plus bei Somuchmore ist das große Angebot an verschiedenen Tanzmöglichkeiten. Es gibt Partner für Ballett, Modern Dance, Salsa, Tango und vieles mehr. Sogar Pole Dance und Swing Dance sind dabei. Vor allem letzteres erfreute uns sehr, da sich unter den Testerinnen ein heimlicher Swing-Fan befindet ;-). Nichtsdestotrotz probieren wir auch andere Sachen wie Afro-karibischen Tanz, Stepp Dance und Tango aus und waren sehr glücklich, so viele Tanzmöglichkeiten wahrnehmen zu können. Nur zwei Punkte waren uns bei den Tanzangeboten oft unklar. Zum einen, ob man auch alleine zu dem Kurs gehen oder nur mit Partner teilnehmen kann. Zum anderen, für welche Altersstufe die Kurse ausgelegt sind. Wir wollten dann doch nicht so gerne als einzige Erwachsene zwischen Teenagern beim Hip Hop Kurs herum hüpfen. Hier könnten Somuchmore bzw. die Partner mehr Informationen bereitstellen.

Salzgrotte
Zwischendurch mussten wir uns natürlich auch von dem ganzen Sport „erholen“ und wagten den Besuch in einer Salzgrotte. Um ehrlich zu sein, hat uns das Konzept nicht ganz überzeugt. Während wir circa eine halbe Stunde beim Plätschern von Wasser in der künstlichen Salzgrotte lagen, konnten wir sicherlich ein wenig entspannen. Einen anderen positiven Effekt oder Sinn konnten wir  jedoch nicht wirklich erkennen. Aber vielleicht waren wir für die entspannenden und heilenden Wirkungen der Salzgrotte einfach nicht empfänglich genug.

Fitness
SMM9cBei den Sportangeboten interessierten uns vor allem die etwas „ausgefalleneren“ Sachen. So probierten wir unter anderem Barre Balance (Fitnessübungen an der Ballettstange), Vibrationstraining und Unterdrucktraining, Elektromuskelstimulationstraining (EMS) und Jumping Fitness aus. Alle Aktivitäten haben uns Spaß gemacht und mehr oder weniger zum Schwitzen gebracht. Beim Unterdrucktraining kamen wir uns – eingezwängt in eine merkwürdige Maschine – etwas komisch vor. Das EMS Training war zwar effektiv, jedoch sind ameisenkribbelartige Stromstöße an verschiedenen Körperstellen, ein nasses Lara Croft Outfit und ein Training ohne Unterwäsche nicht jedermanns Sache. Auch die Übungen variieren hier stark. Man kann zwischen Ausdauer und Personal Training wählen. Letzteres entpuppte sich dann aber als einfaches Heben und Senken von Beinen und Armen und das in einem leicht einschläfernden Tempo. Da brauchten wir doch mehr Action und probierten noch Jumping Fitness aus. Sieht erst einmal richtig doof aus, wie man auf dem Trampolin herum hüpft, macht aber sehr viel Spaß und man kommt ganz klar ins Schwitzen. Eine Stunde Jumpen ist circa drei Mal so effektiv wie 30 Minuten Joggen. Auf dem Trampolin werden Übungen aus dem Aerobic mit leichten Sprüngen vereint. Man trainiert die Balance und die Ausdauer. Außerdem gehört immer eine Portion Squats sowie Arm- und Bauchmuskeltraining dazu. Nach 60 Minuten kommen 600 – 700 verbrauchte Kalorien zusammen.

Nach den Trainings hatten wir meistens Muskelkater und damit den Beweis, dass wir „was gemacht hatten“. Das motivierte uns natürlich, in der nächsten Woche wieder hinzugehen. Die meisten Fitnesstrainings sind ohne Zuzahlung.

Check-Up
SMM9dAußerdem nahmen wir das Check-Up Angebot von Somuchmore wahr. In einer Praxis für Osteopathie wurden wir von Kopf bis Fuß auf Fehlhaltungen und Verspannungen untersucht und gleich vor Ort auch wieder „eingerenkt“. Es war sehr interessant den Körper und Schwachstellen anhand dieses einheitlichen Ansatzes kennenzulernen. Diese Therapie hilft dauerhaft, Blockaden zu erkennen, zu lösen und so schmerzfreier und vor allem aufrechter durchs Leben zu gehen.

Vitametik
Den Begriff Vitametik kannten wir vor Somuchmore nicht. Die Behandlung verspricht durch das Drücken eines Punktes hinter dem Ohr Blockaden zu lösen, die für Kopfschmerzen, Verspannungen und sonstige körperliche Schmerzen verantwortlich sein sollen. Wir Büromenschen wissen wovon wir sprechen, daher haben wir bei der Vitametik gleich einen Termin vereinbart. Nach einem Vorgespräch wird noch kurz der Bewegungsapparat kontrolliert sowie der Nacken gecheckt. Anschließend legt man sich auf eine speziell für die Vitametik angefertigte Liege mit einem Ohr nach unten. Die Vitametik Expertin drückt kräftig in einem Bruchteil einer Sekunde den körpereigenen Verspannungsbutton hinter dem obenliegenden Ohr. Beim darauffolgenden 20-minütigen Ausruhen in einer Wärmedecke kann man sich gerne noch über die 30-sekündige Prozedur wundern. Die extra mitgebrachten Kopfschmerzen waren leider immer noch vorhanden. Doch siehe da, etwas später wieder zu Hause angekommen, waren die Schmerzen tatsächlich nicht mehr zu spüren. Weder die Kopfschmerzen im Augen- und Stirnbereich noch der Nacken taten weiter weh. Ein entspanntes Kopfgefühl hatte sich eingestellt, das noch einige Tage anhalten sollte. Wer dauerhaft schmerzfrei sein will, müsste die Vitametik Behandlung regelmäßig machen. Die Behandlung kostete uns eine Zuzahlung von 30 Euro.

Lohnt sich das ganze denn auch für Körper, Geist und Seele?

Nach dem Test von Somuchmore kamen wir zu einem ähnlichen Fazit wie beim Urban Sports Club: Wenn man zeitlich flexibel ist und gerne unterschiedliche Sportarten und Wellness-Angebote wahrnehmen möchte, ist man bei Somuchmore genau richtig. Auch den Preis von 99 Euro, den man bei der Black Card zahlt, hat man schnell zusammen, wenn man das Angebot regelmäßig nutzt. Einzeln bezahlt, würde man dann meistens sogar über den 99 Euro liegen. Das Angebot von Somuchmore ist außerdem riesig und bietet qualitativ hochwertige Partner in ganz Berlin. Man lernt neue Sportarten und neue Leute bei den Kurse kennen und kann auch über sich und seinen Körper noch etwas dazulernen. Einzig bei den Angeboten mit den Zuzahlungen muss man aufpassen, da es hier auch Partner gibt, bei denen man doch noch etwas mehr zahlen muss.

Für alle, die Somuchmore in Berlin, München, Hamburg oder Stuttgart selbst einmal testen möchten, haben wir ein tolles Angebot: Mit dem Gutscheincode WW9FDDB bekommt ihr 20 % Rabatt für die ersten 2 Monate! Nach den 2 Monaten könnt ihr dann zum normalen Preis weiter machen oder kündigen, je nachdem, wie es euch gefallen hat :-).

Hinweis: Die Mitgliedschaft wurde uns von Somuchmore kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Screenshots von Somuchmore

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