Testbericht Urban Sports Club Update

Es ist bereits 2,5 Jahre her, als wir euch den Urban Sports Club vorgestellt haben. Seitdem hat sich das Unternehmen weiter entwickelt, ist nun auch in viel mehr Städten vertreten und konnte sein Angebot an Partnern ausbauen. Grund für uns, noch einmal einen kleinen Blick auf das Konzept zu werfen und ein Update zu geben. Und der alte Rabatt gilt natürlich immer noch! 🙂

Im Herbst/Winter 2015 hatten wir den Urban Sports Club bereits ausführlich getestet und in 2 Artikeln darüber berichtet: Teil 1 des Testberichts mit allgemeinen Infos zum Konzept gibt es hier. Im zweiten Teil unseres Testberichts haben wir über die Erfahrungen vor Ort bei den Partnern berichtet. Und unser Fazit damals war sehr positiv. Das große Angebot an unterschiedlichsten Sportangeboten in ganz Berlin, die Flexibilität der Teilnahme an Kursen und generell die unkomplizierte und transparente Mitgliedschaft hatten uns damals überzeugt. Umso mehr freuen wir uns, dass es den Urban Sports Club immer noch gibt und er sogar gewachsen ist.

Deshalb hier ein Update für alle, die das Angebot auch gerne einmal testen möchten:

# Den Urban Sports Club gibt es mittlerweile in 24 deutschen Städten! Vielleicht ist deine Stadt ja auch dabei?

  • Berlin
  • Augsburg
  • Bochum
  • Bonn
  • Braunschweig
  • Bremen
  • Dortmund
  • Dresden
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt
  • Halle
  • Hamburg
  • Hannover
  • Köln
  • Leipzig
  • Magdeburg
  • München
  • Münster
  • Nürnberg
  • Potsdam
  • Stuttgart
  • Wolfsburg

# Im Club werden über 50 unterschiedliche Sportarten angeboten an über 2.000 Partnerstandorten. Alleine in Berlin gibt es 600 Partner-Locations.

# Die Mitgliedskarten wurden abgeschafft – alles läuft jetzt nur noch über die App, mit der man auch beim Partner vor Ort eincheckt. Aus ökologischer Sicht finden wir das natürlich super: Weniger Plastikmüll! 🙂

Und natürlich haben wir auch weiterhin einen Rabatt für unsere Fddb User! Klickt auf diesen Link und es gibt 10 Euro Rabatt auf den ersten Mitgliedschaftsmonat in der Stufe M & L!

Screenshots: Urban Sports Club

ride.bln – Darkroom Cycling zu Club-Musik ;-)

Der Sommer naht, es wird mal wieder Zeit für Sport. Dieses Mal haben wir uns für euch auf’s Rad gesetzt. Aber nicht auf irgendeines: Wir haben – quasi im Dunkeln zu Clubmusik – einen Ride für euch mit gemacht. Das klingt sehr mysteriös? Fanden wir auch und wollten es natürlich testen und euch jetzt davon berichten!

ride.bln ist ein Fullbody-Workout auf dem Bike, bei dem Ausdauer- und Krafttraining kombiniert werden. Das ganze nennt sich dann Fullbody-Cycling. Das ist aber nicht das einzig Besondere: Der Clue besteht darin, dass das Cycling in einem abgedunkelten Raum mit Kerzenlicht zu lauter Clubmusik stattfindet. Vorne auf dem Podest befindet sich die Trainerin/der Trainer mit Bike, leitet den Kurs an und motiviert die Teilnehmer.

Das Konzept entstand in den USA und die Inhaber Till und Kirill haben das besondere Sportkonzept nach Deutschland geholt und ihre eigenen Ride Studios in Berlin eröffnet. Der Fokus liegt darauf, Spaß und gute Laune wieder in die Sportwelt zu bringen und trotzdem ein intensives Training zu erleben, das Resultate erzielt, verbunden mit gutem Service und einer tollen Community.

Soweit die Facts und Theorie. Aber wie hat uns der Test nun gefallen? Wir müssen gestehen, dass wir zuvor meist nicht so oft an Spinning oder Cycling Kursen im Fitnessstudio teilgenommen haben und entsprechend Bike-Anfänger waren. Die Cycling Kurse, die wir bisher kannten, hatten uns meistens eher abgeschreckt: Das sah irgendwie ZU anstrengend aus und wir waren nicht sicher, ob man da überhaupt eine Stunde lang durchhalten kann. Entsprechend vorsichtig und skeptisch gingen wir zu ride.bln.

Dort angekommen fiel uns gleich der Service sehr positiv auf: Vor Ort bekommt man passende Schuhe, ein frisches Handtuch und eine Flasche Wasser. Außerdem wird das Bike von den Trainern auf die eigene Körpergröße angepasst und die Maße für die nächsten Stunden notiert. Wenn man dann zum zweiten oder dritten Ride sein Bike reserviert, ist schon alles fertig eingestellt. Da man auch keine Schuhe oder Handtuch mitnehmen muss und die Umkleiden und Duschen sehr gut ausgestattet sind, eignet sich so ein Ride sogar für einen „schnellen“ Besuch in der Mittagspause. Trotz Sport und Schwitzen ist man mit allem versorgt.

Dann geht es ab auf’s Rad und die erste Hürde besteht darin, mit den Cycling-Schuhen in die Pedale einzurasten – oder sich davon wieder zu lösen. Für uns als Cycling-Beginner war es ein sehr ungewohntes Gefühl so fest am Bike „eingeschnallt“ zu sein. Aber nach ein paar Mal üben hatten wir den Dreh mit den Schuhen dann auch raus. Versorgt mit Handtuch und Wasser konnte es dann los gehen. Das Licht wurde gedimmt, vorne erhellten nur zwei kleine Lampen den Raum und die Traininerin legte mit einem Warm-Up los. Obwohl der Raum abgedunkelt ist, kann man natürlich trotzdem noch etwas sehen. Aber durch die Lichter vorne auf dem Podest liegt der Fokus deutlich bei der Trainerin und – anders als in normalen Fitnessstudios – kann niemand die schwitzenden Teilnehmer mit ihren ggf. hochroten Gesichtern sehen. Und das soll auch Zweck des Ganzen sein: Die Teilnehmer sollen für eine Stunde lang abschalten, sich auf sich und das Bike konzentrieren und Spaß haben.

Für den Spaß und die Motivation sorgen die Trainer, die mit viel Energie und guter Laune die Kurse anleiten. Zusätzlich sorgen treibende und laute Beats dafür, dass auch wirklich alle Teilnehmer in den richtigen Rhythmus kommen und sich auspowern. Auch wenn es für uns wirklich anstrengend war und wir nicht immer bei vollem Tempo mithalten konnten, die „Club-Atmosphäre“ und Motivation der Trainer hat uns während der Stunde sehr gut gefallen. Manche Übungen – vor allem für den Oberkörper – waren neu und ungewohnt für uns. Hier hätten wir wahrscheinlich erst den Anfängerkurs besuchen sollen, damit wir die richtigen Handgriffe lernen können. Aber auch so hatten wir nach ein paar Rides den Dreh schon etwas besser raus.

Preislich liegt ein Ride bei 26 Euro – was definitiv teurer ist als eine einzelne Stunde im Yoga-Studio zum Beispiel. Wenn man jedoch gleich mehrere Rides kauft, wird es günstiger. Bei 10 Rides kostet einer dann noch 22,50 Euro, bei 50 Rides ein Ride nur noch 18 Euro. Im Preis inbegriffen sind aber natürlich die Schuhe, Handtuch und Getränk.

Unser Fazit: Dafür, dass wir eigentlich keine großen Cycling-Fans sind, hat uns Ride Berlin sehr viel Spaß gemacht. Der dunkle Raum und die laute Musik sind erst einmal ungewohnt, erfüllen dann aber ihren Zweck: Man schaltet ab, lässt sich ganz auf den Sport ein und wird motiviert. Die schnellen Übungen für den Oberkörper waren etwas „tricky“, hier muss man definitiv gut darauf achten, dass man die Technik raus hat. Unserer Meinung nach ersetzen sie auch nicht ein gezieltes Oberkörper-Training ohne Bike. Alles in allem ist man nach einem Ride jedoch ausgepowert und hat ordentlich Kalorien verbrannt. Die Studios waren alle modern und sauber, der Service gut und das Team bestens geschult und symphatisch.

Möchtet ihr auch einen Ride ausprobieren? Dann könnt ihr diesen Rabattcode nutzen: #fddb-10. Damit bekommt ihr 10 % Rabatt auf die 1er, 5er, 10er, 20er und 50er Karte!

 

Hinweis: Die Teilnahme an den Rides wurden uns freundlicherweise von der Firma TK Ride GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolgsgeschichte des Monats Januar: Ludwig

Neues Jahr, neues Glück, neue Erfolgsgeschichten! 🙂 Auch in diesem Jahr möchten wir Euch von beeindruckenden Abnehmerfolgen berichten, die unsere Fddb-User dank des Ernährungstagebuchs erzielt haben.

Unser erster Kandidat ist der 30-jährige Ludwig, der mit seinem Gewicht und seiner Figur immer unzufriedener wurde und deshalb seine Lebensweise komplett geändert hat. Durch eine Ernährungsumstellung und viele Sporteinheiten hat er erst Fett abgebaut und langsam Muskelmasse aufgebaut. Jetzt fühlt er sich pudelwohl und ist in der besten Form seines Lebens. Aber schaut selbst!

Ludwig – im August 2017 und im Oktober 2014

Ludwig war als Kind und Jugendlicher eigentlich immer von schmächtiger und schlanker Statur, doch mit Ende der Pubertät zeigte die Waage langsam aber stetig immer mehr Kilos an. Die Gründe dafür waren einerseits ein ungesundes und unreflektiertes Essverhalten, andererseits kein Sport, vorwiegend sitzende Tätigkeiten und gelegentlich das ein oder andere Gläschen Alkohol. Ludwig aß, worauf er Appetit hatte und kochte selten. Ein Döner hier, ein Burger da, abends kam gern noch eine Tafel Schokolade dazu.

Bei einer Größe von 1,73 m wog Ludwig zu dieser Zeit, im Spätsommer 2014, etwa 79 kg. Obwohl das leichte Übergewicht kein dramatisches Ausmaß annahm, fühlte sich der angehende Historiker einfach nicht mehr wohl in seiner Haut. Sein Selbstbewusstsein wurde geschmälert und auch Infekte waren keine Seltenheit. Als Ludwig bei schönstem Sommerwetter mal wieder mit einer Grippe im Bett lag, kam er ins Grübeln. Ihm wurde bewusst, dass er etwas ändern und seinem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit schenken muss – durch eine rundum gesündere Lebensweise. Er recherchierte zu den Themen Ernährungsumstellung, Fitness und Sport und nahm sich vor, unter die 70 kg-Marke zu kommen. Auch mit dem Rauchen wollte er aufhören.

Als Ernährungskonzept entdeckte er für sich die „Paleo-Diät“, deren Grundgedanke es ist, sich an der menschlichen Ernährungsweise der Altsteinzeit zu orientieren. Im Detail bedeutet dies: Viel Fleisch, Obst und Gemüse und im Gegenzug keinerlei Milch- und Getreideprodukte sowie verarbeitete Lebensmittel. Als Getränke eignen sich Wasser und Kräutertees. Sporttechnisch probierte Ludwig verschiedene Sportarten aus. Er ging unter anderem laufen, schwimmen, besuchte einige Kurse und besorgte sich eine Hantelbank. Im ersten Jahr schaffte es Ludwig dank Paleo und wechselnder sportlicher Aktivitäten auf ein Gewicht von 66 kg. Jedoch wurde ihm irgendwann bewusst, dass Gewicht nur ein relativer Faktor ist und er sich selbst mit etwas über 70 kg in durchtrainierter Form besser gefiel als einfach nur schlank und mit 5 kg weniger. Ende 2015 entdeckte Ludwig dann Fddb. Er führte von da an Ernährungstagebuch und trug regelmäßig sein Gewicht ein. Fddb half ihm dabei, auf seine Kalorienzufuhr zu achten und die Tagesbilanz im Blick zu behalten. Auch die Extender App wurde schnell sein ständiger Begleiter, um Lebensmittel via Barcode einzuscannen und unterwegs zu prüfen, wie viel er von welchen Lebensmitteln essen kann. Er erkannte, dass er im Prinzip essen kann, was er möchte, wenn am Ende des Tages die Bilanz passt.

Da Ludwig nun mehr Muskelmasse aufbauen wollte, konzentrierte er sich in Sachen Fitness auf Kraftsport. Er erkannte, dass er mit dem neuen Wissen und dazugehörigen Werkzeugen seinen Körper noch weiter in Form bringen und optimieren konnte. Zudem verabschiedete er sich langsam von den sehr strikten Regeln des Paleo. Gelegentlich kamen wieder Milchprodukte auf den Tisch und auch mal eine Süßigkeit. Grundsätzlich blieb Ludwig aber bei vielen Proteinen, Obst und Gemüse und wenig verarbeiteten Produkten und Industriezucker. Sein Plan war es außerdem, im Winter etwas Gewicht zuzulegen und im Sommer wieder gezielt Fett abzunehmen, das er über den Winter zusammen mit der Muskelmasse aufgebaut hat. Dementsprechend sieht Ludwig’s Gewichtskurve über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren wie folgt aus:

Ins Fitnessstudio geht Ludwig aktuell 4 bis 6 mal in der Woche, und das am Liebsten morgens. Eine typische Trainingseinheit sieht bei ihm wie folgt aus. „Ich beginne mit 5-10 Minuten Cardio zur Erwärmung und gehe dann an die Gewichte. Jedes Training beginnt mit 1-2 schweren Grundübungen und freien Gewichten (z.B. Bankdrücken, Rudern, Kniebeugen). Nach den freien Übungen folgen 1-2 maschinengeführte Übungen für die gleichen Muskelgruppen (z.B. ButterflyMaschine, Latzug, Beinpresse) und dann Isolationsübungen für kleinere Muskelgruppen wie Bizeps, Trizeps, Schultern, Waden und Bauch“, erklärt Ludwig.

Falls auch Ihr gerade auf dem Weg seid, ein gesünderes Leben zu führen, hat Ludwig noch eine Message für Euch:

„Gesunde Ernährung, Sport und Gesundheit sind langfristige Ziele, die in den eigenen Alltag passen müssen. Es ist nicht schlimm, mal ein Training zu verpassen, mal etwas Ungesundes zu essen oder zu sündigen, solange man insgesamt auf dem richtigen Weg bleibt. Entsprechend rate ich auch von radikalen Crash-Diäten und Sportprogrammen ab. Um Durchzuhalten können auf dem langen Weg auch kleinere Etappenziele helfen. Trackt nicht nur dauerhaft Euer Gewicht, sondern macht auch Fotos von Euch selbst. Denn wenn man sich jeden Tag im Spiegel sieht, erkennt man die Veränderungen nicht immer.“

Ludwig sagt von sich selbst, dass er aktuell mit seinen 30 Jahren in der besten und sportlichsten Verfassung seines Lebens ist. Diesen Erfolg kann er verbuchen dank seines Umdenkens, seiner neugewonnenen Freude am Sport und seiner Bereitschaft, sich mit einer nachhaltigen Ernährung zu befassen und diese umzusetzen. Als sehr hilfreich dabei empfand er Fddb mit seinem Tagebuch, den Kalorientabellen, der Extender App und einer motivierenden Community.

Lieber Ludwig, wir sagen Hut ab vor dieser Leistung! Wir sind uns sicher, dass Du Deine Ernährung, Dein Gewicht und Deine körperliche Verfassung nun optimal unter Kontrolle hast und Dein Weg weiterhin erfolgreich sein wird. Alles Gute wünschen wir Dir für die Zukunft! Als Dankeschön schenken wir Dir eine 3-monatige Fddb-Premium-Mitgliedschaft. 🙂

Wenn auch Ihr dank Fddb einen Erfolg verzeichnen könnt, schreibt uns gern Eure Geschichte an erfolg@fddb.info. Herzliche Grüße sendet Eurer Fddb-Team.

Der große Winter-Teetest mit Fddb und TeeGschwendner

Die kalte Jahreszeit hält Einzug und wir frieren uns jetzt schon einen ab. Doof, wenn die Heizung zwei Tage ausfällt und man sich mit anderen Mitteln behelfen muss, um warm zu bleiben. Da wären zum Beispiel Bürosport (erntet meist komische Blicke), Heizdecken (teuer), gegenseitig wärmen (nicht immer erwünscht), Feuerchen machen (nicht immer erwünscht), Hände über dem Toaster wärmen (nur, wenn Toast drin ist), nicht zur Arbeit erscheinen (könnte auffallen) oder Tee trinken. Tee passt! Tee geht immer, ob im Sommer oder Winter. Was gibt es besseres als sich durchgekühlt einen frisch aufgebrühten Tee zu genehmigen? Dabei kann man auch mal etwas wagen und fernab von Pfefferminze und Hagebuttentee neue Sorten ausprobieren. Den Mischungen sind da ja keine Grenzen gesetzt, im Handel gibt es eine riesige Auswahl. Leider ist da auch viel Mist dabei, der fast nur aus Aromen, aber nicht aus echten Pflanzen besteht. Klar, wer seine Lieblingssorte hat, sollte dabei bleiben. Bei den Fddb-Mädels gibt es jedoch keinen wahren Tee-Favoriten, so dass wir sehr gespannt waren auf das riesige Tee-Paket, das uns die Firma TeeGschwendner zugeschickt hat.

TeeGschwendner mit Sitz in Meckenheim gibt es seit 1978. Damals, als wir noch gar nicht geboren waren, hatten Albert und Gwendalina Gschwendner die Idee, einen Teeladen zu eröffnen, um den Genuss, den sie selbst durch Teekreationen erlebten, an die Menschen weitergeben zu können. Die Familie Gschwendner leistete auf dem Tee-Markt seit Anfang an Pionierarbeit. Heute ist TeeGeschwendner nicht nur in Deutschland eine beliebte Tee-Marke, sondern findet auch im Ausland hohen Anklang. Die Zutaten für die Teemischungen kommen mittlerweile ebenfalls aus der ganzen Welt. Von Ostfriesland, über Russland bis Japan, weiter nach Brasilien und nach Afrika – die Anbaugebiete erstrecken sich quasi über die ganze Erde. TeeGschwendner bietet jedoch nicht nur reine Bio-Tees an, sondern auch Tees aus konventionellem Anbau. Diese werden im hauseigenen Labor auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hohe Kontrollen sichern die Qualität des Tees, so dass man ganz beruhigt genießen kann.

Okay, mit 16 Teesorten haben wir jetzt nicht gerechnet. Die schaffen wir gar nicht alle, daher haben wir uns für die interessantesten zehn Sorten entschieden und möchten euch gerne erzählen, wie wir die völlig unterschiedlichen Teekreationen fanden. Im Paket enthalten waren außerdem noch das Teelamaß, also ein länglicher Löffel aus Plastik. Außerdem fanden wir noch diverse Broschüren und auch Rezepte für sommerliche Eistees. Nun, an die haben wir uns jetzt nicht mehr gewagt. Vielleicht nächstes Jahr wieder. Die Verpackungen sehen alle edel bis liebevoll gestaltet aus. Auf jedem Tee steht noch einmal ganz genau, wie der Tee zubereitet werden muss. Meistens handelt es sich dabei um weiches kochendes Wasser und jeweils eine Menge des Teelamaß’. Die Ziehzeit variierte bei allen Tees und belief sich auf zwei bis zu 10 Minuten.

Gourmet Kräutertee

Der Kräutertee riecht pur schon einmal sehr schön zitronig. Enthalten sind Lemongras, Lemon Myrtle, Drachenkopfmelisse, Holunderblüten und Vanillestückchen. Wir brühen ihn mit kochendem Wasser auf und lassen ihn zehn Minuten ziehen. Dann ist er auch etwas abgekühlt. Geschmacklich finden wir den schonmal nicht schlecht. Er ist sehr mild und hat keinen herben Unterton. Aber von der Vanille merken wir leider nichts. Die zitronige Note kommt sehr zum Vorschein, weshalb wir 8 von 10 Punkten vergeben.

 

 

 

 

Emily®

In diesem Tee finden wir auf der Zutatenliste Honeybush, Sahne-Karamellstücke, Aroma, Erdbeerstücke und Erdbeerblätter. Bei aromatisierten Tees sind wir immer skeptisch. Da gibt’s oft einen komischen Nachgeschmack und eine pelzige Zunge. Das war hier aber nicht der Fall. Der Tee enthält zwar Erdbeeren, schmeckt aber eher weihnachtlich und sehr nach Karamell. Die süßliche Mischung ist recht gelungen und wir vergeben 8 von 10 Punkten.

 

 

 

 

 

Naturstoffwechsel

Mit 9,80 € pro Dose ist Naturstoffwechsel ein Tee von der teurerern Sorte. Jedoch hat man von der 120 Gramm-Dose auch länger etwas. Dies ist ein Grüntee mit Ingwer, Zitronenstücken, Chiliflocken, Matchapulver, schwarzem Pfeffer, Sonnenblumenblüten, Aroma und ZItronenöl. Der Tee muss diesmal mit 80°C heißem Wasser aufgebrüht werden und soll dann zwei Minuten ziehen. Die Schärfe spürt man erst nach einiger Zeit. Hier finden wir, schmeckt der Tee einfach nach Kräutertee und Matcha. Ist nicht ganz unser Fall und bekommt 6 von 10 Punkten.
Grüner Tee kurbelt bekanntlich den Stoffwechsel an, macht wach und frisch. Wer also auf Kombinationen mit zwei Sorten grünen Tee steht, der ist hier richtig.

 

Grüner Rooibos Limone Ingwer

Oh. Mein. Gott. Wie geil riecht denn bitte dieser Tee? Der Grüne Rooibos Limone Ingwer riecht beim Öffnen der Verpackung extrem nach Sommer. Da befällt uns kurz die winterliche Schwermut. Noch ein paar Monate warten, dann können wir den als Eistee genießen! Jetzt erstmal aufbrühen. Und ja, dieser Tee ist unser neuer Lieblingstee. Die zitronige Note ist umwerfend, in Kombination mit unfermentiertem grünen Rooibos und Ingwerstückchen, Orangenschalen und Ringelblumen ein Gedicht eines Tees. So schmeckt einfach der Sommer. Im Nachgang spüren wir eine leichte Schärfe durch den Ingwer. 10 von 10 Punkten.

 

Zum Glücklichsein

Noch so ein Tee, der uns begeistert. Enthalten in dieser Teemischung sind Melissenblätter, Apfelminze, Pfefferminzkraut, Ringelblumenblüten, blaue Malvenblüten und Kornblumenblüten. Mmmh, leckere Minze ist immer gut 🙂 Die Vorfreude auf diesen Tee wächst schon beim Lesen der Zutaten. Einfach mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen, zehn Minuten warten und dann belebt einen schon der leckere minzige Duft bevor es zum ersten Schluck kommt. Die Teemischung ist natürlich recht klassisch, was uns jedoch gut gefällt. Ab und zu mag man ja die schlichten Tees trinken. Hier schmecken wir deutlich die Melisse und Minze heraus. Großartige Kombination, einfach „Zum Glücklichsein“! 10 von 10 Punkten.

 

 

 

Naturrein

Eine Mischung aus weißem Tee, Lemongras, Ananasstücken, Pfefferminze, Lindenblüten, Moringa, Birkenblättern und Brennesselblättern. Hier ist alles außer der Moringa aus biologischem Anbau. Beim ersten Schnüffeln finden wir, dass der Tee nach Heu riecht. Ein Blick auf die Webseite verrät uns, dass der Tee vom Ernährungsexperten Dr. Ingo Froböse entwickelt wurde. Auch hier schmeißen wir wieder den Wasserkocher an und lassen den Tee dann zehn Minuten ziehen. Wir sind gespannt, was Herr Froböse da kreiert hat. Deutlich sticht das Lemongras hervor, was uns an Tees in asiatischen Restaurants erinnert. Auch ein wenig bitter finden wir den und vergeben 7 von 10 Punkten.

 

Marani®

Was für eine bildschöne Teemischung. Chinesischer Grüntee wechselt sich ab mit gelben Sonnenblumen-, roten Rosenblumen- und blauen Kornblumenblüten und einem Aroma. Heraus kommt dabei Marani®, der wirklich sehr fruchtig riecht. Aber nach welcher Frucht? Wir überlegen und kosten lange, bis wir darauf kommen. Dann fällt der Groschen. Passionsfrucht oder Mango müssen es sein. Auf jeden Fall schmeckt er so exotisch, dass man von den anderen Zutaten nicht mehr mitbekommt. Der Tee gefällt und bekommt 8 von 10 Punkten.

Feige-Rosé

Ach du je! Das wird ja immer schöner. Wenn wir Marani® schon hübsch fanden, rein optisch gesehen, dann ist Feige-Rosé das Topmodel unter den Teesorten. In dieser Mischung finden wir ganze Rosenknospen, Hibiskus- und Rosenblüten, Feigenscheiben und Stückchen von Äpfeln, Feigen, Ananas und Mandeln. Außerdem ist hier rote Bete drin und mal wieder ein Aroma. Zugegeben, diese Aroma-Geschichten trüben etwas das Bild von frischem, absolut natürlichem Tee. Dennoch haben wir den Tee gekostet und müssen sagen – wir haben uns geirrt! Erstmal riecht er krass nach Glühwein oder Punsch. Auf jeden Fall nach sehr weihnachtlichen Gewürzen. Und dann der Geschmack! Es ist kaum auszuhalten, so lecker ist der. Extrem fruchtig, aber nicht süß, bitter oder herb. Einfach intensiv vollmundig und angenehm. Den wählen wir hiermit zu unserem neuen Lieblingstee. Da muss der Grüne Roobos Limone Ingwer leider den Rang abtreten. Feige-Rosé bekommt von uns 20 von 10 Punkten. 😉

Heiß und innig®

Beim Öffnen der Packung vernehmen wir einen intensiven Fruchtgeruch. Aber kann der jetzt noch mit den bisher getesteten Früchtetees mithalten? Probieren wir mal. Enthalten sind Apfelstückchen, Hagebuttenschalen, Hibiskusblüten, Holunderbeeren, Aroma, gefriergetrocknete Erdbeer- und Himbeerstückchen, Erdbeerblätter, und Vanillestückchen. Das Aufbrühen verleiht dem Getränk eine tiefrote Farbe. Geschmacklich ist die Erdbeere deutlich wahrzunehmen. Leider ist Vanille wieder nicht zu schmecken. Dennoch ist das ein solider Tee, der sich mit Sicherheit auch eisgekühlt genießen lässt. Er bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

Erdbeer-Moringa

Der letzte Tee im großen Teetest und wieder erwartet uns ein erdbeerig-fruchtiger bunter Tee aus Apfelstücken, Hagebutten- und Orangenschalen, Hibiskusblüten, roter Bete, Moringablättern, Erdbeerstücken, natürlichem Aroma, Erdbeer-, Orangenscheiben, Sonnenblumenblüten und dem Säuerungsmittel Zitronensäure. Ganz so gut wie sein Vorgänger gefällt uns Erdbeer-Moringa leider nicht, obwohl die natürlichen Zutaten zuversichtlich stimmten. Wir finden ihn durch das zugesetzte Säuerungsmittel etwas zu sauer und vergeben hier 7 von 10 Punkten.

Wenn uns jetzt nicht endlich warm ist, dann kann man uns auch nicht mehr helfen. Wir fanden viele der Sorten ausgesprochen lecker und würden die jederzeit wieder trinken und nachkaufen. Nicht zuletzt der weihnachtliche Feige-Rosé, der sommerliche Grüner Rooibos Limone Ingwer und auch der minzige Zum Glücklichsein waren mehr als lecker und werden sicherlich am schnellsten aufgebraucht sein. Aber auch die anderen Teekreationen haben uns im Großen und Ganzen sehr gefallen. Punkte und Geschmäcker sind ja relativ, von daher ist sicherlich für jeden Teefan etwas dabei. Auf der Webseite kann man das unglaublich große Angebot von TeeGschwendner genauer unter die Lupe nehmen und auch bestellen. Preislich liegen die Teesorten im mittleren Bereich. Mit ca. vier Euro aufwärts muss man schon bei einer Packung Tee rechnen. Das kommt natürlich ganz auf Anbau, Verarbeitung und auch auf die Pflücker an. Denn je sorgfältiger gepflückt wird, umso hochwertiger ist die Qualität des Tees. Die Qualitätskontrollen stehen bei TeeGschwendner an oberster Stelle, zudem sind sie darauf bedacht, die Teepflücker und -bauern anständig zu entlohnen.

TeeGschwendner berichtete uns bezüglich des Einsatzes von Aromen, dass der Hersteller ausschließlich natürliche und naturidentische Aromen verwende. Außerdem sei der Einsatz vom künstlichen Aromen im Tee verboten. Des Weiteren würden natürliche Aromen durch Trocknen, Rösten oder Fermentieren erzielt. Bei naturidentischen Aromen handele es sich um synthetisch nachgebaute Aromen, die mit den natürlichen Aromen identisch seien. (Quelle: persönliche Korrespondenz vom 04.12.2017)

Um eine kostenlose Teeprobe bei eurer Bestellung über die TeeGschwendner-Webseite zu erhalten, gebt einfach „FDDB“ im Kommentarfeld bei der Bestellung ein. Prost! 🙂

Wer noch mehr über Tee erfahren möchte, dem sei auch die FAQ-Seite von TeeGschwendner ans Herz gelegt.

Welche Tees sind eure Lieblingssorten? Mögt ihr es lieber klassisch oder begebt ihr euch gerne mal in neue Gefilde und probiert andere Sorten?

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise von der Firma TeeGschwendner kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

 

Huel als Mahlzeitenersatz – Fddb testet

Wer kennt sie nicht, die ganzen Nahrungsergänzungsmittel und Protein-Shakes aus Internet und Fitnessstudio? Da heißt es, viel Eiweiß sei gut für den Sportler, wenig Kohlenhydrate ideal zum Abnehmen. Bei Fddb sind diese Produkte zuhauf angelegt und die Liste wird auch immer länger. Die Pülverchen bestehen gefühlt aus 100 % Eiweiß und 0 % KH. Oder umgedreht. Es soll ja Menschen geben, die sich hauptsächlich davon ernähren. Aber im Grunde wissen wir ja, dass der Körper sämtliche Makro- und Mikronährstoffe zum Leben und Gesundbleiben benötigt: Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Ein auf Vollständigkeit basierendes Nahrungsergänzungsmittel – gibt es das? Sicher nicht, aber es gibt zumindest Unternehmen, die sich der Aufgabe gewidmet haben, einen vollwertigen Mahlzeitenersatz in Form von Pulver zu kreieren.

Was ist Huel?

Da gibt es zum Beispiel Huel. Huel ist so eine Art Astronautennahrung in Pulverform, die alle essentiellen Vitamine und Mineralstoffe enthält, die der Körper zum Leben und Gesundbleiben braucht. Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate fehlen auch nicht.

Das Pulver enthält als Hauptbestandteile Hafer, Leinsamen und Erbsenprotein. Außerdem Reis, Fettsäuren aus der Kokosnuss und Sonnenblumenkerne. Aus diesen Bestandteilen werden auch die meisten Mineralstoffe und auch einige Vitamine gewonnen, die in Huel enthalten sind. Einige der Mikronährstoffe werden aber auch aus anderen pflanzlichen Quellen oder synthetisch hergestellt und der Mischung dann zugesetzt. Die Dosis der Mikronährstoffe wurde so gewählt, dass alle Stoffe vom Körper optimal aufgenommen werden sollen. Da manche Mikronährstoffe Antagonisten sind und sich bei der Aufnahme gegenseitig hemmen (z.B. Eisen und Kalzium), wurden vom ein oder anderen etwas mehr hinzugefügt. Andere natürliche Quellen wären zum Beispiel Tomaten, Mais, Pilze oder Ringelblumen.

Ein vollständiges Aminosäure-Profil gibt es hier.

Eine Liste der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe gibt es hier.

Das Pulver soll laut Huel mit Wasser gemixt werden. Dem Paket liegt sogar ein Shaker bei. Außerdem finden wir noch verschiedene Geschmackszusätze, die man der Mischung hinzufügen kann. Huel haben wir in den Varianten mit Vanillegeschmack und neutral/ungesüßt vorliegen. Diese gibt es auch glutenfrei und für Hochleistungssportler in der Professional-Variante. Huel selbst sagt, dass die normale Variante für Menschen mit wenig Zeit perfekt für einen vollwertigen Mahlzeitenersatz geeignet ist. Eine Huel-Mahlzeit anzurichten dauert keine Minute. Normales Kochen dauert da schon etwas länger, wie ihr ja sicherlich wisst. Wer im Stress ist, oder auf dem Sprung, krank zu Hause liegt oder viel unterwegs und selten Zeit zum Kochen hat, könnte so zum Beispiel auf Huel zurückgreifen.

Schmeckt Huel?

Das Fddb-Team hat so eine Ersatzmahlzeit mal getestet. Und hat es uns geschmeckt? Ganz klar: jein. Unseren beiden Testerinnen hat weder das neutrale, ungesüßte Pulver noch das mit Vanille überzeugt, wenn man es mit Wasser zubereitet (so wie auf der Verpackung beschrieben). Anderthalb Messlöffel Pulver und dreihundert Milliliter Wasser waren uns einfach zu flüssig und fade. Zudem schmeckte es dann irgendwie mehlig und einen merkwürdigen Nachgeschmack gab es auch, so dass wir mit etwas anderem nachspülen mussten. Das Vanille-Huel schneidet zwar etwas besser ab als das neutrale, aber mit Wasser ist für uns beides leider nicht trinkbar. Wir hatten es auch mit den beigefügten Geschmacksrichtungen wie u.a. Banane, Mocca, Kakao, Ananas probiert, jedoch haben diese an unserer ersten Erfahrung und Meinung nichts ändern können. Es folgte ein weiterer Versuch mit Milch. Hier wiederum war der Geschmack ganz gut. Es ist zwar nicht ganz im Sinne des Erfinders, aber wenn es mit (pflanzlicher) Milch trinkbar ist, müssen wir die Packung nicht wegschmeißen.
Außerdem kann man mit Huel ganz leckere Pancakes backen. Weitere Rezepte finden sich auf der Huel-Webseite.

Was kostet Huel?

Bei zwei Beuteln Mindestabnahme für 63 € erhält man je 1,74 Kilogramm Pulver. Oder etwas günstiger dann im Abo. Außerdem gibt es bei der ersten Bestellung einen Shaker und ein Huel-Shirt dazu. Der Versand erfolgt aus der Huel-Zentrale in England, benötigt jedoch nur zwei bis drei Werktage. Ein Beutel reicht bei regelmäßiger Einnahme sicherlich einen Monat.

Wer mit Huel alle Mahlzeiten ersetzt, nimmt mit den Shakes (mit Wasser) 2000 kcal am Tag zu sich. Wie viele von euch auch, sind wir von Fddb jedoch immer noch von der alten Schule. Wir essen gerne, erleben die Geschmäcker, freuen uns über Geschmackskombinationen, kochen gern selbst und experimentell und genießen das Ganze. Außerdem wissen wir dann, woher die Vitamine und Mineralstoffe stammen. Astronautennahrung ist einfach nichts für uns, wie wir bei diesem Test deutlich erlebt haben. Einzig vor dem Sport trinken wir auch mal einen Shake. Einfach, um Energie zu haben, ohne dass uns etwas schwer im Magen liegt. Dafür finden wir Huel ganz passend, aber für einen gutschmeckenden Mahlzeitenersatz sicherlich nicht. Positiv finden wir dennoch, dass Huel komplett vegan ist. Die Haltbarkeit einer geöffneten Packung beläuft sich auf sechs Monate, man muss es also nicht schnell verbrauchen, sondern kann, wie wir, Huel als Energiekick vor dem Sport trinken. Huel ist kein Zucker zugesetzt und für 1,94 € pro Mahlzeit relativ günstig. Huel bekommt von uns 6,5 von 10 Punkten. Warum sechseinhalb? Weil es in Rezepten doch ganz gut schmeckt und die Kollegin leicht pancakeabhängig wurde 🙂

Was denkt ihr dazu? Habt ihr vielleicht schon Huel probiert? Wie sind eure Erfahrungen mit Mahlzeitenersatzprodukten?

Hinweis: Die Produkte wurden uns freundlicherweise kostenlos von der Firma Huel zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Wir schweben zurück in die Zukunft – ach ne, doch nicht. Ein Hoverboard Test!

Wir haben schon viele sportliche Aktivitäten ausprobiert, getestet und euch vorgestellt. Als wir nun letztens die Gelegenheit bekamen, ein Hoverboard zu testen, waren wir erst mal skeptisch: Ist das überhaupt Sport? Aber cool ist es ja schon irgendwie? Oder nicht? Wir hatten keine Ahnung, was so ein Hoverboard „kann“ und wie man es bedient, aber wir waren neugierig und haben uns gedacht: Das probieren wir auch mal aus!

Wir testen also ein Hoverboard… ein Hover-was? Unter einem Hoverboard stellen sich die Meisten wahrscheinlich das schwebende Skateboard aus „Zurück in die Zukunft“ vor. Leider ist die Entwicklung noch nicht so weit – beim Schweben sind wir noch nicht angekommen. Deshalb ist die Bezeichnung „Hoverboard“ auch eigentlich irreführend und es werden alternativ auch folgende Begriffe verwendet: E-Board, Self-balancing-Board, Self-balancing-Scooter, Balance-Board oder Mini-Segway. Für den Test wollen wir aber mal beim Wort „Hoverboard“ bleiben, weil es so schön futuristisch klingt ;-). Bei dem Gerät handelt es sich um zweispuriges Brett mit Reifen ohne Lenkstange, das mit einer Batterie elektrisch betrieben wird. Das Hoverboard hält sich selbst in Balance und wird über die Füße des Fahrers durch Gewichtsverlagerungen gesteuert. Soweit also erst einmal die Theorie.

Als uns das Alienboard.de Hoverboard geliefert wurde, waren wir über das Gewicht des Pakets erstaunt: Man, das Ding scheint schwer zu sein? Beim Auspacken erblickten wir als erstes eine blaue Tasche, in der man das Hoverboard transportieren kann, und befanden Design und Farbe der Tasche sofort für hässlich. Aber gut, die Tasche ist ja nur ein „Accessoire“, es geht ja eigentlich um das Board. Das schwarze Hoverboard entpuppte sich dann wirklich als sehr schwer: Circa 10 Kilo. Optisch macht es einen stabilen und hochwertigen Eindruck, alles ist gut verarbeitet und der glänzende „Lack“ verleiht ihm ein cooles Aussehen.

Als erstes haben wir die Batterie des Boards über Nacht aufladen lassen. Danach stand das BatWings Hoverboard ein paar Tage im Raum und wir haben einen Bogen drum herum gemacht… so ganz geheuer war es uns nicht. Die ersten Versuche auf dem Board waren dann auch wirklich sehr wacklig. Wenn man das Board startet, blinken die Lichter, eine Stimme erklingt und man kann zum Beispiel sein Handy mit den Lautsprechern des Boards verbinden und somit während des Gebrauchs Musik hören. Aber ganz ehrlich: Die Qualität der Lautsprecher ist eher schrabbelig und schlecht, darauf haben wir nach dem ersten Test verzichtet. Zunächst haben wir vorsichtig die Hände auf das Board gelegt und merkten gleich: Bei ein bisschen Druck reagierte das Hoverboard sofort und bewegte sich gleich sehr schnell nach vorne oder hinten oder drehte sich zu einer Seite. Huch… und da sollen wir drauf steigen? Eins machte uns der Test gleich deutlich: Wir sind keine Kinder mehr, die mutig und ohne groß Nachzudenken neue Dinge ausprobieren. Wir dagegen schreckten zurück und wollten schon Schutzhelm und Knieschoner hervor holen. Letztendlich haben wir uns aber doch getraut: Erst einmal mit Halt an der Kollegin, danach draußen mit Halt an einer Stange. Und so haben wir uns langsam Stück für Stück mehr auf und mit dem Board getraut.

Wenn man nach einigen Versuchen das richtige Gefühl für das Hoverboard bekommen hat und sein Gewicht gut ausbalancieren kann, ist die Nutzung gar nicht mehr so schwer. Wir schafften erst ein paar Runden in der Wohnung und dann sogar längere Strecken und Kurven und Kreise draußen auf einem Kinderspielplatz. Denn: Auf der Straße oder auf dem Gehweg – also im öffentlichen Verkehrsraum – darf man das Board gar nicht nutzen! Ein E-Board oder Hoverboard wird wegen seines Motors und weil es schneller als 6 Kilometer pro Stunde fährt als Fahrzeug behandelt und die Fahrer müssten damit mindestens einen Mofa-Führerschein haben und eine Betriebserlaubnis, Kennzeichen sowie Zulassung für das Board besitzen.

Auf dem Spielplatz erregte unser Board auch gleich die Aufmerksamkeit ein paar Jugendlicher, die es sofort ausprobieren wollten. Und wir staunten nicht schlecht, als diese sich gleich mutig und ohne Zögern drauf stellten und auch sehr schnell den Dreh raus hatten. Draußen konnten wir mit dem Board auch ein wenig schneller und über unterschiedliche Oberflächen fahren. Dann gingen uns persönlich aber leider schon die Ideen und auch der Mut aus. Eine kurze Recherche bei Youtube zeigt, dass man mit so einem Board sogar ganz lustige Tricks machen kann: Hochspringen, in der Luft drehen und wieder auf dem Board landen, einbeinig darauf fahren, sich mit den Händen liegend ziehen lassen, kleinere Stufen runter springen und andere Moves. Dieses Manöver überlassen wir aber ganz sicher den Profis, so abenteuerlustig sind wir nicht.

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Unser Fazit haben wir dieses Mal als Pro- und Contra-Liste für euch zusammen gestellt:

Contra:

  • Das Board darf rechtlich draußen gar nicht gefahren werden
  • Es ist sehr schwer und schwierig zu transportieren
    • die Tasche war leider nicht nur hässlich, sondern auch eher unpraktisch: Das Board lässt sich nur mit Mühe darin verstauen und die Henkel sind so kurz, dass man es nicht vernünftig tragen kann
  • Die Nutzung ist nur was für Mutige: Wenn man sich nicht so viel zutraut, wird das alleinige Hin- und Herfahren auf dem Board schnell langweilig
  • Die Lautsprecher haben uns qualitativ nicht überzeugt
  • 280 Euro ziemlich teuer für ein „Spielzeug“

Pro:

  • Auch wenn man nicht wirklich sportlich „ins Schwitzen“ kommt: Man muss schon seine Balance üben und seine Core-Muskulatur nutzen, einen leichten Trainingseffekt kann es also schon haben
  • Das Board ist ein Spielzeug für alle, die etwas Neues ausprobieren wollen und mutig sind: Wenn man sich länger damit beschäftigt und an ein paar Tricks heran traut, kann es sicherlich interessant sein
  • In einem Video wurden uns auch „Sportübungen“ mit dem Board gezeigt, zum Beispiel Kniebeugen beim Vor- und Zurückfahren. Hier kann sich der Sportler austoben.

Insgesamt fanden wir den Test spaßig und herausfordernd, 100% hat uns das Board aber nicht überzeugt. Für alle Biker, Skateboarder oder andere Mutige kann so ein Hoverboard von AlienBoard aber bestimmt eine interessante Abwechslung sein. Außerdem gibt es eine ganz unterhaltsame Hoverboard Challenge auf Youtube. Wir sind wahrscheinlich einfach zu alt für solche Spielzeuge… 😉

Für jüngere Leute kann das Hoverboard aber vielleicht ein super WeihnachtsGeschenk sein? Wir haben auf jeden Fall einen Rabattcode für euch, mit dem ihr 20 Euro spart: fddb

Hinweis: Das AlienBoard BatWings Hoverboard wurde uns kostenlos von der Firma Alienboard zur Verfügung gestellt.

Fotos und Vidoes: Fddb

Erfolgsgeschichte des Monats Oktober: Sabine

„Da musstest du so alt werden, um so schön zu sein“. So stolz reagierte die Oma der 45-jährigen Sabine aus Bayern, als die Enkelin ihre neue Figur präsentierte. Bei einer Körpergröße von 1,58 m, einem Gewicht von 87,5 kg und einem BMI von weit über 30 entdeckte Sabine im August 2016 Fddb und fasste den Entschluss, den überschüssigen Kilos den Kampf anzusagen. Heute wiegt sie 24 kg weniger und hält seit Februar 2017 ein Normalgewicht von 63 kg. Langfristiges Ziel sind jedoch 58 kg. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen Dir weiterhin viel Durchhaltevermögen, liebe Sabine!

Doch von Anfang an: Nie zuvor trug Sabine Kleidergröße 36/38, denn bereits als Kind war sie dauerhaft übergewichtig. Bis vor 10 Jahren konnte sie trotz mehrerer Abnehmversuche keine Erfolge verbuchen. Als 35-Jährige als es ihr gelang erstmals, von 90 kg auf etwa 72 kg abzunehmen. Doch nach kurzer Zeit des Gewichthaltens hatte Sabine schnell wieder mehrere Kilos drauf. Gründe dafür waren Inkonsequenz in der Ernährung, häufiges Naschen, zu große Portionen als auch unbedachtes Kochen. Mit der Zeit passten Sabine keine Klamotten mehr aus den gewohnten Geschäften – sie musste vermehrt in Läden einkaufen, die sich auf große Kleidergrößen spezialisiert haben. Dieser Umstand brachte Sabine zum Nach- und letztendlich auch zum  Umdenken. So konnte es nicht weitergehen. Glücklicherweise litt Sabine zu keiner Zeit an gesundheitlichen Problemen.

Durch Zufall entdeckte sie zu dieser Zeit ein Buch, das mit gängigen Abnehmmythen aufräumte. Beim Lesen machte es plötzlich „Klick“ und Sabine fühlte sich abermals angespornt, abzunehmen. Gleichzeitig meldete sie sich bei Fddb an, das ihr vorher schon im Fitnessstudio empfohlen wurde. Die Kombination aus Essverhalten dokumentieren, Kalorien zählen, Sport treiben und gesunder Ernährung zeigte alsbald Wirkung – die Pfunde begannen zu purzeln. Seit bereits 30 Jahren ernährt sich Sabine vegetarisch und vermehrt sogar vegan. Sport macht sie seit 2010. Ausprobiert hat sie beispielsweise Zumba, Power Plate, Gymnastik, Stepaerobic, Bauch-Beine-Po und Krafttraining. Zum Sporteln geht sie sowohl ins Fitnessstudio als auch in einen Verein.

Heute geht es Sabine mit ihrem Gewicht von 63 kg blendend, noch nie zuvor hat sie sich in ihrer Haut so wohl gefühlt. Zu ihrer täglichen Routine gehören das Fddb Ernährungstagebuch, das Abwiegen aller Mahlzeiten und Lebensmittel und der Gang auf die Waage. Bei sportlichen Aktivitäten merkt Sabine eine deutliche Verbesserung in Ausdauer und Kraft. Ein Leben ohne Sport kann sie sich nicht mehr vorstellen. Ernährungstechnisch achtet sie heute verstärkt darauf, möglichst keinen Zucker und kein Weißmehl mehr zu sich zu nehmen, stattdessen viel Eiweiß. Wochentags peilt Sabine an, deutlich unter ihrem Tagesbedarf zu bleiben. An den Wochenenden darf es auch gern mal Ausnahmen geben. Auch wenn ihr Gewicht aktuell ungewollt stagniert, möchte Sabine trotzdem die Marke von 60 kg irgendwann knacken und auf der Waage die Zahl 58 sehen. Dass sie aber seit Jahresbeginn normalgewichtig ist, ist ihr noch immer unbegreiflich.

„Das Tracken und Kalorienzählen bei Fddb hilft, einen Überblick zu behalten und ein gesetztes Limit im Auge zu behalten. Das Lesen in den Foren hat mir nochmal verdeutlicht, wie wichtig Eiweiß in der Ernährung ist, gerade auch beim Kraftsport. Das habe ich seit einem Jahr deutlich angepasst. Bevor ich etwas esse, recherchiere ich die Kalorien und kann mich dann oft zurückhalten. Auch der Austausch mit anderen hilft mir sehr“, so Sabine. Anderen Abnehmwilligen rät sie: „Ausreden sollte man als Ausreden erkennen und nicht mehr gelten lassen. Findet eine Sportart, die Euch wirklich Spaß macht. Kennt Euren täglichen Energiebedarf und überschreitet ihn nicht mehr. Führt am besten Tabellen und Diagramme und haltet Euch den Verlauf immer wieder vor Augen. Und ganz wichtig: Lasst Euch nicht von anderen demotivieren!“

Liebe Sabine, wir sind begeistert von Deiner Geschichte und belohnen Dich mit einer kostenlosen 3-monatigen Premium-Mitgliedschaft bei Fddb. Bleibe so motiviert!

Könnt Ihr auch Erfolge mit Fddb verbuchen und möchtet Eure Geschichte mit anderen Fddb’lern teilen? Dann schreibt uns gern an erfolg@fddb.info. Jede/r Teilnehmer/in der Erfolgsgeschichte des Monats erhält von uns als Dank eine 3-monatige kostenlose Fddb-Premium-Mitgliedschaft. Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen! 🙂

Hinweis: Aus Datenschutzgründen wurden der Name der Nutzerin geändert sowie das Gesicht unkenntlich gemacht.

Wir kochen vegan mit der Vegantastic-Kochbox!

Wie ihr ja bereits wisst, lieben wir Kochboxen. Es ist einfach so herrlich bequem, nach der Arbeit nicht einkaufen zu müssen, sich die Zutaten dennoch mengengerecht nach Hause schicken zu lassen und sofort loskochen zu können. Und wenn es dann noch eine Überraschungsbox ist, deren Inhalt wir erst nach dem Auspacken kennen, umso besser! Jedoch ist nicht jeder Kochboxanbieter für jeden geeignet. Veganer zum Beispiel müssen bei den zahlreichen Kochboxangeboten etwas genauer hinschauen. Wir sind fündig geworden und testen diesmal die rein vegane Box von Vegantastic aus Hannover.

Die Bedienung der Webseite ist so einfach wie die Bestellung der Box selbst. Einfach auf „Bestellung“ klicken, Adresse und Zahlungsart angeben und auf den Paketdienst warten. Den Rest macht Vegantastic. Kein zeitraubendes Raussuchen der Gerichte vorher, sondern einfach überraschen lassen. Die Kochbox von Vegantastic reicht laut Webseite für zwei bis fünf Personen pro Rezept (ob das stimmt, erfahrt ihr später). Die kleinere Box beinhaltet drei Rezepte für 49,99 € und im wöchentlichen Abo für 45,99 €. Die fünf-Personen-Box kostet 79,99 € oder fünf Euro weniger im Abo. Wir durften die zwei-bis-drei-Personen-Box testen. Die Zutaten sollen außerdem größtenteils bio sein.

Wir waren extrem gespannt auf die Rezepte und voller Vorfreude. Dann, eines Dienstags, war es soweit: Vegantastic kam mit DHL. Was war in der Box?

In unserer Box befanden sich einige Gemüsesorten, sowie drei Konserven, eingewickelte Spaghetti, Tofu und ein paar Gewürze. Erst nach dem Blick auf die beiliegenden Rezeptkarten ging uns allmählich ein Licht auf, was daraus gekocht werden sollte. In den nächsten Tagen sollte also eine Burrito Bowl, Pasta mit Red Pepper Sauce und Süßkartoffelküchlein mit einem Auberginen-Dip auf dem Teller landen. Nicht mitgeliefert wurden Standardgewürze wie Salz und Pfeffer – einfach aus dem Grund, dass jeder gängige Haushalt dieses Zutaten vorrätig hat. Und selbst wenn nicht: Wozu hat man Nachbarn? 😉

Burrito Bowl

Die Burrito Bowl ist ein bunter, mexikanischer Eintopf mit selbstgemachtem Burritoteig. Wir benötigten hier Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tofu und Gewürze. Außerdem Mehl für den Teig. Angedacht waren 55 Minuten für die Zubereitung. Puuh, dabei sind wir doch so hungrig! Der Eintopf bzw. die Füllung für die Burritos ging recht locker von der Hand und duftete am Ende herrlich. Nur die Zubereitung des Teigs nervte durch die klebrige Masse etwas. Außerdem sind unsere Burritos zu dick geworden, so dass sie sich nicht wirklich einrollen ließen. Zudem schmeckten sie auch nicht besonders gut, ein wenig nach Mehl 😉 Von den Burritos waren wir kein Fan, also haben wir den Eintopf so gelöffelt. 8 von 10 Punkten für dieses Rezept.

Roasted Red Pepper Pasta

Dieses Rezept hörte sich einfach an und war auch tatsächlich recht simpel in der Zubereitung, auch wenn es 30 Minuten gedauert hat. Zuerst setzten wir die Nudeln auf. Hier hätten wir uns vielleicht eine besondere Nudelsorte gewünscht, wie zum Beispiel Dinkelpasta, die gesünder ist als normale Hartweizengrießnudeln. Auf die Sauce waren wir jedoch sehr gespannt. Dafür mussten wir die Paprika erstmal richtig schön im Ofen anbrennen lassen, um ihr anschließend die schwarze Haut abzuziehen. Danach kam das Gemüse mit Gewürzen und Hafersahne in den Mixer und wurde püriert. Wir versprachen uns viel. Allerdings war die Soße dann doch recht fade beim Essen bzw. hat nach verbrannter Paprika geschmeckt. Durch die Hafersahne war fast nichts mehr von den zugegebenen Zwiebeln oder Knoblauch zu schmecken. Ein oder zwei weitere peppige Gewürze in der Soße fehlten hier. 7 von 10 Punkten.

Süßkartoffelküchlein mit Auberginen-Limetten-Dip

Also erstmal: Überraschung! Das Mehl, das wir für die Burrito Bowl verwendet haben, war eigentlich für dieses Rezept gedacht. Das war leider auf der Rezeptkarte der Burrito Bowl nicht ganz eindeutig. Da wir aber noch welches vorrätig hatten, war es schnell ersetzt. Hier haben wir aus Süßkartoffeln kleine Küchlein gebraten. Aus Auberginen, die wir zunächst im Ofen durchbacken mussten, wurde zusammen mit der Limette ein Dip. Uns persönlich war dieser Dip etwas zu säuerlich aufgrund einer ganzen Limette. Vielleicht hätte eine Aubergine auch gereicht, denn alle wurde der Dip nicht bei den wenigen Süßkartoffelküchlein. Mengentechnisch haben die beiden Komponenten nicht ganz zusammengepasst. Es hätte auch nie für zwei geschweige denn drei Personen gereicht. Das Rezept bekommt trotzdem 9/10, weil es ansonsten sehr lecker war und uns von allen drei Rezepten am besten geschmeckt hat.

Welche Optionen gibt es?

Das Essen reicht für maximal drei Tage. Wer nicht so verfressen ist wie wir, kann sich ja eine Mahlzeit für zwei Tage einteilen. Die Gerichte unserer Box sind laut Webseite für zwei bis drei Personen gedacht. Das können wir allerdings nicht bestätigen, außer es sind zwei bis drei Kinder 😉 oder extreme Wenigesser. Daher würden wir beim nächsten Mal vermutlich die 5-Personen-Box bestellen müssen. Nichtsdestotrotz waren die Gerichte lecker, abwechslungsreich, fast ausschließlich bio und natürlich sehr nahrhaft. Den Kochaufwand fanden wir gering bis mittel. Diese Box lohnt sich für alle, die keine Zeit zum Einkaufen haben, sich gerne überraschen lassen wollen und gerne vegan kochen und dabei Neues ausprobieren möchten. Für die Anleitung würden wir uns Nummerierungsschritte wünschen, weil man sonst immer wieder die Stelle im Text suchen muss, an der man gerade den nächsten Kochschritt gehen muss.

Auf der Webseite von Vegantastic gibt es übrigens viele Rezepte zum Nachkochen, auch ohne Bestellung.

Die Box kann, wie erwähnt, wöchentlich im Abo geliefert werden. Ihr könnt die Box aber auch einmalig ausprobieren. Das Abo lässt sich jederzeit kündigen. Die Zutaten sind größtenteils aus biologischem Anbau. Ob die Zutaten die 49,99 € wert sind, beurteilen wir nicht. Man muss auch bedenken, dass alle laufenden Kosten von Vegantastic gedeckt werden müssen und nicht nur die Zutaten an sich. Für das sich-nicht-selber-Anstrengen sind knapp 50 € wohl ein fairer Preis. Wer allerdings ganz genau wissen will, woher seine Zutaten kommen, geht lieber doch selbst einkaufen.

Leider lässt sich bei Vegantastic im Voraus nicht einstellen, welche Präferenzen man bezüglich der Inhaltsstoffe hat. Für Allergiker ist diese Kochbox nicht unbedingt geeignet- in unserer Box befand sich beispielsweise Tofu, der aus Soja hergestellt wird. Alle Besteller bekommen also das gleiche. Da wir keine Allergien haben, konnten wir uns jedoch unerschrocken ins Kochvergnügen stürzen.

Fazit

Wir haben hier eine wöchentlich frisch kreierte Box mit interessanten, so noch nie probierten Rezepten. Finden wir gut und empfehlen wir weiter!
Mit dem Gutscheincode XY544 spart ihr als Neukunde 10 € bei eurer Bestellung!

Hinweis: Die Kochbox wurde uns kostenlos von der Firma Vegantastic zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

Erfolg des Monats: Barbara hat’s geschafft! 13 kg in 8 Monaten

Wir starten nach einer Sommerpause wieder mit den beliebten Fddb-Erfolgsgeschichten. Mit der Webseite Fddb.info und mit unserer Fddb Extender App (für iOS und Android) kannst du ganz einfach dein Ernährungstagebuch führen. Du siehst im Handumdrehen, welche Lebensmittel zu viel Fett oder Zucker, zu wenige Ballaststoffe oder Proteine aufweisen, oder einfach kalorisch viel zu hoch sind. Auch deinen Wasserhaushalt kannst du mit unserem Programm kostenlos im Auge behalten. Kalorienzählen kann so einfach sein. 🙂 Und wenn dabei noch Erfolge zu sehen sind, wie bei Barbara, dann motiviert das doppelt, um das eigene Gewichtsziel in Etappen und vor allem gesund zu erreichen.

Barbara reitet viel. Vier bis fünf Mal die Woche betreibt sie den Pferdesport. Doch trotz des vielen Sports nahm die heute 35-jährige ab einem Alter von 25 Jahren kontinuierlich ein bis zwei Kilogramm pro Jahr zu. Durch falsche Essgewohnheiten, wie drei, teils warme und deftige Mahlzeiten am Tag und viele Süßigkeiten am Abend, schoss das Gewicht nach oben, bis sie nach der Schwangerschaft 2014 bei letztendlich 95 Kilogramm ankam.

Barbara mit 85 kg und 72 kg

Zu diesem Zeitpunkt verwendete sie Fddb zum ersten Mal, um ihr Essen zu tracken. Doch die Motivation, am Ball zu bleiben, schwand rapide, da größere Erfolge durch nur unregelmäßiges Eintragen ausblieben. Sie befand sich damals im Bereich der Adipositas bei einem BMI von über 36. Bis 2017 nahm sie zwar 10 Kilogramm ab, aber im gesunden Normbereich war Barbara für ihre Größe von 162 Zentimeter damit noch nicht.

Im Januar 2017 dann der zweite Anlauf. Nachdem sie mit ihrer Schwägerin einige Abnehmversuche über einen anderen Anbieter startete, blieb sie doch wieder bei uns hängen 😉 Barbara schrieb ihre Lebensmittel mit Hilfe des Fddb-Tagebuchs regelmäßig auf und blieb beim konsequenten Eintragen. Bei 85 Kilogramm ging es los. Und diesmal hielt Barbara länger durch. Die Erfolge stellten sich ein, die Pfunde purzelten. Heute, im September 2017, also nach acht Monaten, hat sich Barbaras Gewicht bei 72 Kilogramm eingependelt.

Aber wie hat sie das gemacht? Ganz einfach: Anstatt Diät zu halten, veränderte sie ihre Essgewohnheiten komplett. Keine drei Mahlzeiten mehr am Tag, fast keine Süßigkeiten mehr am Abend. Stattdessen fand sie gesündere Alternativen mit weniger Kalorien. So ersetzte sie zum Beispiel eine Semmel mit Butter und Gouda (394 Kilokalorien) durch zwei Knäckebrote mit Gurke, Tomate und Frischkäse (111 Kilokalorien). Oder die Kuhmilch (130 Kilokalorien pro Glas) durch Mandelmilch (26 Kilokalorien pro Glas). Beim Zucker wurde das Z gegen das X ersetzt. Spaghetti mit Tomatensauce wurde gegen Zucchinispaghetti mit Tomatensauce ausgetauscht.

Fddb hat ihr beim Auffinden der „schlechten“ Lebensmittel enorm geholfen. Barbara setzte sich die Grenze von 1200 Kilokalorien am Tag. Und wenn sie diese mal nicht erreicht und noch Kalorien übrig hatte, gönnte sie sich zum Auffüllen ein Stück Schokolade oder einige Chips. „Wichtig war mir vor allem, dass ich keinen festen Speiseplan befolgen muss und dass ich auf nichts verzichten muss. Sonst hätte ich das Ganze nicht so gut durchhalten können.“

Auszug aus Barbaras Fddb-Tagebuch

Auf den Fotos sieht man es auch. Barbara sieht glücklicher, fitter und einfach gesünder aus! Das einzige Problem: die Klamotten passen jetzt nicht mehr. Dann ist wohl eine Runde Shopping angesagt. Wir wünschen dabei viel Spaß!
Allen, die ihren Abnehmweg noch vor sich haben, gibt sie folgenden Tipp mit: „Man sollte nicht versuchen eine Diät zu machen, um Gewicht abzubauen, sondern man sollte sich einen neuen Ernährungsweg suchen, den man auch den Rest seines Lebens so weitergehen kann.“ Denn wenn man nach vier Wochen Diät „aufhört“ und wieder isst wie davor, wird man auch wieder wie davor aussehen.

Barbaras Zielgewicht liegt bei 65 Kilogramm. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass du diese sieben Kilo auch noch schaffst, Barbara!
Hast du auch schon mit Fddb ab- oder zugenommen? Hast du zu einer gesünderen Ernährungsweise gefunden, bist zufriedener mit dir und möchtest deine Erfolgsgeschichte erzählen? Dann schreib uns an erfolg@fddb.info! Als Dank für jede veröffentlichte Geschichte schenken wir dir eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft für die Fddb-Webseite und unsere Extender App. Wir freuen uns auf deine Nachricht!

Ran an die Kochbox – HelloFresh im Test

Ja – wir geben es zu: Manchmal sind wir richtige Einkaufsmuffel. Der Besuch im Supermarkt gehört nicht unbedingt zu unseren Lieblings-Aktivitäten. Doch manchmal hat man auch Hunger. Und man braucht Lebensmittel… oh nein! Wie gut, dass es dann Kochboxen gibt, die einem schwuppsdiwupps nach Hause geliefert werden. Wir haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Anbieter vorgestellt. Dieses Mal haben wir die Kochboxen von HelloFresh unter die Lupe genommen.

HelloFresh wurde 2011 in Berlin gegründet und liefert aktuell in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Australien, Österreich, der Schweiz und in Kanada Kochboxen aus. Sie selbst bezeichnen sich auch als weltweit führender Lieferservice für Kochboxen. Weltweit konnten wir das Angebot jetzt nicht testen – aber wir berichten gerne, wie das Ganze in Deutschland funktioniert ;-).

Auf der Webseite von HelloFresh kann man sich seine Lieblingsgerichte aussuchen und bekommt die passenden Lebensmittel inklusive Rezeptkarten 1x pro Woche geliefert. Die Boxen können für zwei oder vier Personen ausgewählt werden, außerdem gibt es Boxen mit drei oder mit fünf Mahlzeiten pro Woche. Die Classic Box enthält verschiedene Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, während die Veggie Box für Vegetarier geeignet ist. Eine vegane Box gibt es nicht. Beide Boxen kosten für 2 Personen mit 3 Mahlzeiten 42,99 Euro (7,17 Euro pro Mahlzeit). Zum Schluss wählt man noch das Lieferdatum und die Lieferadresse für die gewünschte Box.

Am gewünschten Datum erhält man dann eine große Box mit allen Zutaten – diese sind frisch und werden nachhaltig und umweltfreundlich verpackt. Die Box kann in der Papiertonne entsorgt werden und die Zutatentüten und das Kühlmaterial kann man entweder zu Hause weiter verwenden oder recyclen. Nun hat man also einen gut gefüllten Kühlschrank plus die passenden Rezeptkarten und muss die ausgewählten Gerichte nur noch nachkochen… also los geht’s:

Arabische Halloumi – auf einem Tabbouleh aus gebratenem Blumenkohl

Laut Rezeptkarte ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 2, außerdem vegetarisch und leichter Genuss. Die Zubereitungszeit soll 35 Minuten betragen. Das Foto auf der Rezeptkarte sieht (wie bei allen Gerichten 🙂 ) sehr ansprechend aus und macht gleich Hunger. Gut finden wir auch den kleinen Beschreibungstext unter dem Foto, in dem erklärt wird, was eigentlich ein Tabbouleh ist (ein lauwarmer Sommersalat). Jedoch hatten wir erst mal Hunger und haben mit der Zubereitung angefangen… für die Infos hatten wir erst nach dem Essen Zeit. Anstatt Couscous wird für diesen Tabbouleh geriebener Blumenkohl genutzt. Die Zubereitung mit der Reibe war etwas… “unordentlich” und wir wären alleine auch nie auf die Idee gekommen, Blumenkohl zu “hobeln” :-D. Umso begeisterter waren wir danach von dem Ergebnis: Der “Blumenkohl-Couscous” war sehr lecker, der würzig-marinierte Halloumi ein Traum und kombiniert mit dem Minz-Dressing alles in allem sehr überzeugend. Beim Essen kamen wir uns vor wie im Urlaub, wir vergeben 11 von 10 Punkten. Ach ne, das geht ja gar nicht ;-). Dann 10 von 10!

Gnocchi mit Bacon – in cremiger Kirschtomaten-Babyspinat Soße

Dieses Mal ein Gericht der Schwierigkeitsstufe 1 und auch in der Beschreibung heißt es, dass hier “gutes Essen super einfach und schnell zubereitet wird”. Und wir müssen HelloFresh Recht geben: Ein bisschen Gemüse und Kräuter schnibbeln, Gnocchi und Bacon anbraten und nachher alles mit der Soße vermengen – fertig! Und zusätzlich schmeckt es auch noch super! Durch die Tomaten wird das Gericht schön fruchtig, durch den Bacon herzhaft. Insgesamt ist es sehr ausgewogen im Geschmack, es macht satt, die Gnocchis schmecken wunderbar… wir vergeben wieder 10 von 10 Punkten.

Kaiserschoten-Feta-Salat – mit karamellisierten Pfirsichspalten

Erneut ein Gericht, dass sich einfach und schnell zubereiten lässt. Wir lieben kalte Salate kombiniert mit warmen Zutaten und sind entsprechend gespannt auf dieses Rezept. Und wir werden nicht enttäuscht. Der frische Salat wird durch die Kaiserschoten und Mandelstücke sehr knackig und erhält durch die karamellisierten Pfirsiche die passende Süße. Die Kartoffeln sorgen außerdem für die ausreichende Sättigung. Als i-Tüpfelchen könnte man hier den Fetakäse zusätzlich auch noch erwärmen. Aber auch schon so sind wir begeistert und vergeben 10 von 10 Punkten.

Linsenauflauf mit Aubergine, braunen Champignons und getriebenem Cheddar

Wir steigern uns laut Rezeptkarte wieder zu Schwierigkeitsstufe 2 – und müssen ganz ehrlich sagen, dass uns dieses Gericht auch etwas zu aufwendig ist. An sich ist die Zubereitung nicht schwer, man braucht jedoch – unserer Meinung nach – zu viele verschiedene Geräte: 2 Pfannen, ein Sieb, das Backblech, die Auflaufform… Am Ende haben wir hier viele schmutzige Utensilien, das Gericht selbst ist geschmacklich aber eher okay und haut uns nicht vom Hocker. Deshalb gibt’s hier leider nur 7 von 10 Punkten.

Karibischer Süßkartoffel-Powertopf mit herzhaften Bananenpfannkuchen

Das letzte Gericht macht uns wieder sehr neugierig: Ein Powertopf? Her damit! Die Zubereitung ist dieses Mal okay und nicht soooo aufwendig, nur die Bananenpfannkuchen wollen uns nicht so ganz gelingen. Hier müssen wir wohl noch mal einen Pfannkuchen-Kurs belegen. Geschmacklich überzeugt uns der Eintopf auf jeden Fall: Er ist lecker exotisch-herzhaft und leicht scharf und besteht aus einer Runden Mischung aus Bohnen, Paprika und Süßkartoffeln. Die Bananenpfannkuchen haben uns – sowohl optisch als auch geschmacklich – nicht 100 % begeistert. Jedoch kann das auch an unserer eigenen Unfähigkeit gelegen haben. Deshalb vergeben wir insgesamt 9 von 10 Punkten.

Fazit – Lohnt sich das?

Wie man oben lesen konnte, haben uns die Gerichte fast alle sehr sehr gut geschmeckt und dank der Rezeptkarten kamen wir auf Ideen, die wir so niemals umgesetzt hätten. Das schöne bei HelloFresh ist, dass man sich online individuell die Gerichte aussuchen kann, die einem zusagen. Man bekommt also nicht „die Katze im Sack“ zugeschickt. Die Rezeptkarten sind leicht verständlich, die Lebensmittel waren alle frisch und hielten sich auch ein paar Tage im Kühlschrank und unsere Gerichte entsprachen am Ende auch den abgebildeten Fotos ;-). Außerdem sind bei jedem Rezept auch die Kalorien des Gerichts und einer Portion vermerkt, so dass man das gleich bei Fddb eintragen kann :-D. Sparfüchse mögen jetzt vielleicht behaupten, dass es günstiger ist, wenn man selbst in den Supermarkt geht und die Lebensmittel einkauft. Dann hat man jedoch auch mehr Arbeit und wir sind bekennende Einkaufsmuffel ;-). Mit den Boxen werden einem die Lebensmittel vor allem auch portions-genau geliefert und man hat damit keine Reste, die übrig bleiben und vielleicht weg geschmissen werden müssten. Für alle, die keine Zeit oder keine Lust aufs Einkaufen haben und die gerne neue Rezeptideen präsentiert bekommen möchten, lohnt sich das Kochen mit den Kochboxen also auf jeden Fall.

Falls Du HelloFresh jetzt gerne selbst testen möchtest, haben wir ein tolles Angebot für Dich: Mit dem Gutscheincode HFFDDB30 erhältst Du 30 Euro Rabatt! Der Gutschein gilt für Neukunden aus Deutschland bis zum 31.12.2017 und Du bekommst damit 15 Euro Rabatt auf die erste und 15 Euro Rabatt auf die zweite HelloFresh Box!

Hinweis: Die Produkte wurden uns kostenlos von der Firma HelloFresh zur Verfügung gestellt.

Fotos: Fddb

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